wirkliches plug&play für alles. Ohne Zwischenschritte, alles nativ. Nix VM, nix Emulator, nix Terminal bemühen.
Hoooo jetzt mal langsam mit den jungen Pferden! Du pauschalisierst schon wieder, lass das doch mal!
Treiberprobleme für exotische Hardware mag sicherlich sein. Die muss ich aber auch bei Windows extra installieren. Selbst eine profane Grafikkarte benötigt unter Windows einen Treiber, damit sie vollumfänglich läuft. Unter Mint, EndeavourOS und Fedora (mehr hatte ich nicht getestet) war nirgends ein Treiber nötig, weil gerade für AMD Karten alles im Kernel drin ist. Nvidia versteht ja langsam, dass proprietär nicht immer sinnvoll ist und hat inzwischen wohl einen recht brauchbaren Treiber für Linux.
Mein X52Pro Hotas funktionierte bis auf die Beleuchtung plug&play! Für die Beleuchtung brauchte es ein Tool ok. Brauchst du für anderes LED Gedöns unter Windows aber auch.
Drucker sind eh eine spezielle Geißelung aus der Hölle. Unter Mint und jetzt Fedora funktioniert mein Brother DCP-L3550CDW vollumfänglich OHNE Treiber oder sowas. Unter EndeavourOS (Arch basiert) wollte es nicht ohne Handanlegen funktionieren. Da mir das aber auch zu stressig war, habe ich halt nochmal gewechselt.
Nochmal. Nur weil es für DICH nicht funktioniert, ist das nicht pauschal. Das Hauptproblem ist nicht Linux als solches, sondern zum einen Teil ein recht geringer Marktanteil, der es noch nicht wirtschaftlich macht, dafür zu programmieren, da zum anderen Teil immer noch solche Meinungen wie deine (no front!) vorherrschen.
Schleswig Holstein wurde hier schon genannt. Lustigerweise sind die aber nicht die Ersten, die auf Linux umgestiegen sind in den Behörden und Verwaltungen. Als erstes war es nämlich München. Nur war da plötzlich alles ganz doof und man ging zu Windows zurück. Das lag aber wohl eher daran, dass Microsoft dort eine Präsenz hat und mal Guten Tag gesagt hatte.
Und weil du Branchentools ansprachst. Bei z.B. Adobe Photoshop braucht man sich wohl zukünftig keine Sorgen mit Kompatibilität zu Linux machen. Soll ja alles so toll Webbasiert im Abo laufen. Office 365 macht das ja schon.
Wenn das Beispiel Schleswig Holstein Schule macht und weitere Bundesländer zu Linux wechseln, dann sind die Programme die genutzt werden auch besser verfügbar und günstiger. Wobei es bei sowas ja doch nicht auf Geld ankommt. Die Mitarbeiter/ Nutzer machen nämlich nur eins. Kiste am Knopf anmachen und das passende Programm maximal noch via Doppelklick auf dem Desktop starten. Der Rest ist wie überall gleich. Und irgendwas installieren dürfen sie eh nicht, das macht ein Admin.