News Meilenstein: Fast 90 Prozent aller Windows-Spiele laufen inzwischen unter Linux

Wenn dein Steam Account öffentlich sichtbar ist kannst du das über protondb für diesen direkt abfragen.
Bei mir sieht es z.B. so aus
Anhang anzeigen 1507080
Die fehlenden 2% scheinen übrigens die nativ Linux fähigen Games zu sein. Somit komme ich in ganzen Zahlen auf 2 von >200 schlecht spielbare Spiele. Multiplayer Aversion sei Dank.

Bei den meisten Spielen ist die Kompatibilität sofort da. ProtonDB übersetzt ja API calls und keine Spiele. Nur wenn ein Entwickler sehr kreativ mit calls wird kann es schon mal einen Patch brauchen.
Klar, ProtonDB und diese Funktionalität kenne ich ;-)

Bei mir is das Bild ähnlich, ich glaube aber, dass die fehlenden Prozente einfach "nicht klassifiziert sind" - bei mir ist dieser Teil z.B. schon fast 9% gross. Aber nicht klassifiziert heisst ja nicht, dass es nicht läuft...

Weisst du eigentlich, ob es auf ProtonDB eine "konkrete Übersicht" zur eigenen Bibliothek gibt, also eine Liste, welche Games denn genau welche Medal haben? Ich würd gern wissen welche Games bei mir "borked" oder nur "bronze" sind und es mal testen :-)
 
Was denn für ein "Funke"?

Der Funke der Freiheit hat dich nicht überzeugt?

Was gibt es besseres als die Freiheit? ;)
Es ist einfach ungewohnt, teilweise funktionieren Dinge einfach nicht ohne gefrickel und darauf hab ich schlicht kein Bock. Auf Arch hab ich kein Bock wenn ich das Gerät produktiv nutze. Außerdem läuft bei mir Windows ohne Probleme.
Freiheit ist es das zu nutzen was ich will.
 
Linux ist nicht brauchbar weil exklusiver Kram eben nicht drauf läuft.
Auf Windows läuft nicht Final Cut Pro (Videoproduktion) und Logic Pro (Audioproduktion). Ist Windows also auch unbrauchbar? Solange mensch beruflich nicht auf bestimmte Dateiformate festgelegt ist, kann mensch ja nach Software suchen, die auf jeweiligen Betriebssystemen laufen, würde ich meinen. Im privaten und Hobbybereich hat mensch doch diese Freiheit. Und wie @_Maxi_ angedeutet hat, hat Linux bzw. (F)OSS gegenüber Microsoftprodukten große Vorteile.

Ach, in Schleswig-Holstein wird der Open Source Software-Weg offenbar weiter beschritten. Hoffentlich bleibt S-H dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber ein Du-Problem. Nicht jeder benutzt proprietäre Software, die nur unter Windows läuft. Also pauschalisiere es bitte nicht, weil es für DICH nicht die richtige Basis ist!
Die Software ist aber teils Industrie-Standard.
Egal ob du Rekordbox nimmst (praktisch in jedem Club steht Pioneer-Kram und die Software brauchste um das zu managen). Oder Ableton Live für Studio-Kram.
Ein weiter Teil der Bevölkerung ist auf die Hardware und passende Software angewiesen und kann Linux entsprechend nicht nutzen.
 
Die Software ist aber teils Industrie-Standard.
Egal ob du Rekordbox nimmst (praktisch in jedem Club steht Pioneer-Kram und die Software brauchste um das zu managen). Oder Ableton Live für Studio-Kram.
Ein weiter Teil der Bevölkerung ist auf die Hardware und passende Software angewiesen und kann Linux entsprechend nicht nutzen.
Es gibt auf Linux schon Möglichkeiten. Siehe hier bspw.:
 
Auf Windows läuft nicht Final Cut Pro (Videoproduktion) und Logic Pro (Audioproduktion). Ist Windows also auch unbrauchbar? Solange mensch beruflich nicht auf bestimmte Dateiformate festgelegt ist, kann mensch ja nach Software suchen, die auf jeweiligen Betriebssystemen laufen, würde ich meinen. Im privaten und Hobbybereich hat mensch doch diese Freiheit. Und wie @_Maxi_ angedeutet hat, hat Linux bzw. (F)OSS gegenüber Microsoftprodukten große Vorteile.

Ach, in Schleswig-Holstein wird der OSS weg offenbar weiter beschritten. Hoffentlich bleibt S-H dabei.
Tja, das ist aber Mac-Welt. Es gibt einen Grund warum das meiste auf Mac und Windows rennt aber nicht auf Linux.
Linux ist genial für Server, Homelab, drölfzig tausend Anwendungen aber nicht als HauptPC daheim und auch aufm Laptop gibts immer wieder Momente wo nix geht.
 
Tja, das ist aber Mac-Welt. Es gibt einen Grund warum das meiste auf Mac und Windows rennt aber nicht auf Linux.
Linux ist genial für Server, Homelab, drölfzig tausend Anwendungen aber nicht als HauptPC daheim und auch aufm Laptop gibts immer wieder Momente wo nix geht.
Es gibt viele Leute, inkl. mir, die keine spezielle Software benötigen und somit mit Linux super unterwegs sind.
Ich habe hier 4 Rechner, 2 Notebooks, 1 Tablet und ein Asus ROG Ally mit untersch. Linux Distros laufen und benötige nichts anderes.
Das muss nicht jeder so machen, sagt auch keiner. Aber vieles ist heute möglich. Gerade jetzt wird mit WinBoat eine neue Tür geöffnet. Es ist zwar noch in der Entwicklung, aber das wird schon. Spätesten wenn die GPU-Beschleunigung durchgereicht wird.
 
Es gibt auf Linux schon Möglichkeiten. Siehe hier bspw.:
Ja das nutzt ja nix wenn die Projekte dann mit dem Rest nicht kompatibel sind.
Aktuell nutzen wir dieselbe Software und dieselben Plugins übergreifend zwischen Mac und Windows.
Entsprechend kann Ich die Projekte auf meinem Macbook UND auf dem Windows-PC direkt verarbeiten. Und an die Kollegen weitergeben.

So lange es keinen vollen Support für Linux gibt, kommt mir das weder auf den PC noch auf den Laptop installiert.
 
Ja das nutzt ja nix wenn die Projekte dann mit dem Rest nicht kompatibel sind.
Aktuell nutzen wir dieselbe Software und dieselben Plugins übergreifend zwischen Mac und Windows.
Entsprechend kann Ich die Projekte auf meinem Macbook UND auf dem Windows-PC direkt verarbeiten. Und an die Kollegen weitergeben.

So lange es keinen vollen Support für Linux gibt, kommt mir das weder auf den PC noch auf den Laptop installiert.
Verstehe, dass Du da abhängig von äußeren Faktoren bist. Wie auch andere Forist:innen hatte ich den Eindruck, dass Du pauschale Aussagen triffst. Deswegen wollte ich Dich daraufhin weisen, dass es (unter anderen Bedingungen) nicht so ein muss. Aber gut, das ist nun (für mich) geklärt. :)
 
Verstehe, dass Du da abhängig von äußeren Faktoren bist. Wie auch andere Forist:innen hatte ich den Eindruck, dass Du pauschale Aussagen triffst. Deswegen wollte ich Dich daraufhin weisen, dass es (unter anderen Bedingungen) nicht so ein muss. Aber gut, das ist nun (für mich) geklärt. :)
Bei Linux ist es halt immer noch so: vieles muss man sich zusammenfriemeln.
Industrie-standard Software rennt nicht. Treiberprobleme sind an der Tagesordnung.
Kunden brauchen eine Kompatibilität die auf dem Level von MacOS liegt - wirkliches plug&play für alles. Ohne Zwischenschritte, alles nativ. Nix VM, nix Emulator, nix Terminal bemühen.
Nur so wird Linux auch die breite Masse an Kunden im Alltag erreichen.

SteamOS ist ein gutes Beispiel, es rennt einfach mit dem Steamdeck. Ja viele Spiele sind noch nicht dabei, aber dies ist ein Level der Integration die sich halt komplett durchsetzen muss.

So gut wie das OS für Server ist, so unbrauchbar ist dies auf dem Desktop/Laptop im Alltag :ugly:

Bei einer so massiven Dominanz in einem Bereich und minimalen Präsenz im anderen Bereich kann man schon pauschal sagen: zurecht und gut so. Warum dominiert Linux im Server-Bereich und hat einstellige %-Zahlen was Desktop/Laptop angeht? Daher ist das pauschale "das taugt doch nicht dafür" schon richtig.
 
Warum dominiert Linux im Server-Bereich und hat einstellige %-Zahlen was Desktop/Laptop angeht? Daher ist das pauschale "das taugt doch nicht dafür" schon richtig.
Milliarden an PR Budgets und unwissende Kundschaft.

Oder, 🤣 glaubst du etwa das bessere Produkt setze sich automatisch durch? 🤣🤣🤣
Dann hat dich Märchenonkel Adam Smith aber ganz schön reingelegt, pass auf die unsichtbare Hand auf die dich mit Homo Ökonomikus' bewirft.
 
Industriestandard ist nun nicht zwingend etwas was der normale User tatsächlich für den täglichen Desktop braucht. Ist ja nicht so, dass wenn ich am Rechner zocke da mit anderen Unternehmen Projekte austausche.
Btw ich habe ein kleines Unternehmen und meine Rechner mit denen ich meine notwendigen Aufgaben erledige haben ein Linux OS. Ich habe auch keinerlei Software welche "Industriestandard" ist noch nutze ich MS oder Adobe Software. Dennoch kann ich alle Aufgaben erledigen. Btw der nächste Laptop welchen ich mir für mein Geschäft kaufe wird mit FreeBSD operieren.
Wer ein wenig Office macht, im Internet surft und ein paar Games spielt ist mit Linux schon gut aufgestellt. Wer zwingend meint Profisoftware für sein Hobby zu nutzen der wird besser mit Windows klar kommen. Wer gewerblich am Rechner arbeitet dem wird es ähnlich gehen da die Anwendungssoftware das OS vorgibt.
 
wirkliches plug&play für alles. Ohne Zwischenschritte, alles nativ. Nix VM, nix Emulator, nix Terminal bemühen.
Hoooo jetzt mal langsam mit den jungen Pferden! Du pauschalisierst schon wieder, lass das doch mal!

Treiberprobleme für exotische Hardware mag sicherlich sein. Die muss ich aber auch bei Windows extra installieren. Selbst eine profane Grafikkarte benötigt unter Windows einen Treiber, damit sie vollumfänglich läuft. Unter Mint, EndeavourOS und Fedora (mehr hatte ich nicht getestet) war nirgends ein Treiber nötig, weil gerade für AMD Karten alles im Kernel drin ist. Nvidia versteht ja langsam, dass proprietär nicht immer sinnvoll ist und hat inzwischen wohl einen recht brauchbaren Treiber für Linux.
Mein X52Pro Hotas funktionierte bis auf die Beleuchtung plug&play! Für die Beleuchtung brauchte es ein Tool ok. Brauchst du für anderes LED Gedöns unter Windows aber auch.
Drucker sind eh eine spezielle Geißelung aus der Hölle. Unter Mint und jetzt Fedora funktioniert mein Brother DCP-L3550CDW vollumfänglich OHNE Treiber oder sowas. Unter EndeavourOS (Arch basiert) wollte es nicht ohne Handanlegen funktionieren. Da mir das aber auch zu stressig war, habe ich halt nochmal gewechselt.

Nochmal. Nur weil es für DICH nicht funktioniert, ist das nicht pauschal. Das Hauptproblem ist nicht Linux als solches, sondern zum einen Teil ein recht geringer Marktanteil, der es noch nicht wirtschaftlich macht, dafür zu programmieren, da zum anderen Teil immer noch solche Meinungen wie deine (no front!) vorherrschen.

Schleswig Holstein wurde hier schon genannt. Lustigerweise sind die aber nicht die Ersten, die auf Linux umgestiegen sind in den Behörden und Verwaltungen. Als erstes war es nämlich München. Nur war da plötzlich alles ganz doof und man ging zu Windows zurück. Das lag aber wohl eher daran, dass Microsoft dort eine Präsenz hat und mal Guten Tag gesagt hatte.

Und weil du Branchentools ansprachst. Bei z.B. Adobe Photoshop braucht man sich wohl zukünftig keine Sorgen mit Kompatibilität zu Linux machen. Soll ja alles so toll Webbasiert im Abo laufen. Office 365 macht das ja schon.

Wenn das Beispiel Schleswig Holstein Schule macht und weitere Bundesländer zu Linux wechseln, dann sind die Programme die genutzt werden auch besser verfügbar und günstiger. Wobei es bei sowas ja doch nicht auf Geld ankommt. Die Mitarbeiter/ Nutzer machen nämlich nur eins. Kiste am Knopf anmachen und das passende Programm maximal noch via Doppelklick auf dem Desktop starten. Der Rest ist wie überall gleich. Und irgendwas installieren dürfen sie eh nicht, das macht ein Admin.
 
Wenn das Beispiel Schleswig Holstein Schule macht und weitere Bundesländer zu Linux wechseln, dann sind die Programme die genutzt werden auch besser verfügbar und günstiger.

Siehe Dänemark :daumen::

 
Was mich bei den AntiCheat spielen immer gewundert hat ist das sie bei mir liefen noch bevor irgendetwas davo auch nur offiziell supported und freigegeben worden ist.

Anticheat ist in meinen Augen gefühlt nur Scam und macht irgendwie garnichts, kann jemand unter den Linuxusern bislang irgendwie bestätigen das man nicht ins spiel käme oder direkt den account gesperrt bekommt?

Ich glaube da passiert wenn nur etwas wenn man reports bei competitive games erhält wegen gefrusteter Spieler und jemand mal was prüft.

Vielleicht wäre das ja was für Sven zum prüfen, habt ihr vielleicht einen steam schmuddel wegwerfaccount für solche tests? :-D
 
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