McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

In wie weit spiegelt dieses Thema euer Interesse?

  • uninteressant

    Stimmen: 16 22,2%
  • interessant

    Stimmen: 36 50,0%
  • mir egal - hauptsache es schmeckt!

    Stimmen: 20 27,8%

  • Umfrageteilnehmer
    72

Wortakrobat

Freizeitschrauber(in)
McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

McDonald`s und Ihre Gen-Burger
Ein kleiner Denkanstoss für alle die es interessiert

https://www.greenpeace.de/genfutter
Leere Versprechen | Greenpeace

Greenpeace Aachen - interessanter Link. Danke an dieser Stelle an RobinsonC


Nachdem hier sicher der ein oder andere User für die Produkte der Kette ausspricht (ich nehme mich da nicht aus), wollte ich einmal ein wenig das Thema umschneiden. Vorab sei noch gesagt - ich habe, bevor ich schlussendlich im Büro gelandet bin und dementsprechend "was vernünftiges" gelernt habe, einmal tatsächlich Landwirt gelernt. Das auf drei verschiedenen Ausbildungsbetrieben (Ausbildungs-Konzeptbedingt), unter anderem ein Jahr auf einem Vorzeige Bio-Hof im hohen Norden. Die Materie der Nahrungsmittelherstellung und wo eben diese Rohstoffe herkommen ist mir somit bekannt. Im hiesigen Forum wurde zudem jede Art der "News" behandelt, von daher wollte ich dieses Thema nicht vorenthalten, auch wenn es mit der Hardware, sofern man uns selbst nicht als solche ansieht, nichts zu tun hat. Zudem geht es nicht erst seit gestern so bei McDonald`s sondern eben schon ein knappes Jahr, jedoch mag es dennoch den ein oder anderen geben an dem das vorbei gegangen ist.

Das die aktuelle Gen-Politik bei solch großen Unternehmen wie Mc Donald`s überhaupt statt findet ohne eine gewisse Presse - unverständlich. Ich selbst bin erst darauf Aufmerksam geworden als in meiner kleinen Heimatstadt Brandenburg an der Havel eine einzelne Greenpeace-Aktivistin mit einem Schild vorm hiesigen innerstädtischen Einkaufszentrum bzw. McDonald`s stand. "Ach sieh mal an - Eigentlich ganz gut das es Greenpeace gibt" dachte ich in meinem Hinterkopf in diesem Moment. Und das obwohl ich eigentlich gar nicht so ein "Grüner" bin - fahre selber nen Geländewagen und somit eine Spritschleuder und finanziere damit wohl so manche Rente, auch Bio-Kost hat zwar seine "Nischen-Daseinsberechtigung", nur sehe ich nicht ein dafür diese Preise zu zahlen oder gar die Gesamternährung darauf einzustellen - denn auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Kurz gesagt ich hab nichts gegen den konventionellen Lebensstil, wobei mich auch der "Bio-Onkel" von nebenan nicht stört. Einzig mit der Nuklear-Lobby habe ich ein Problem - aber das ist ein anderes Thema.

Ursprünglich hieß es bei McDonald`s sie verkaufen ausschließlich nicht Genmanipuliertes Fleisch bzw. Fleisch und Geflügel von Tieren welche nicht mit gentechnisch verändertem Futtermittel gefüttert wurden. Diese Regelung ist aktuell zumindest für Hähnchenfleisch passè... Und wie jedem klar sein sollte, spricht dies Bände über die Zukunft unserer Nahrungsmittel wenn es den Großkonzernen gelingt uns gentechnisch veränderte Nahrungsmittel unterzujubeln ohne das eine Reaktion erfolgt. Dann werden wir davon bald reichlich haben. Zudem setzt das die Hemmschwelle herab gentechnisch veränderte Pflanzen in Deutschland anzubauen.

Das das überhaupt statt findet ohne eine gewisse Presse - unverständlich. Ich selbst bin erst darauf Aufmerksam geworden als in meiner kleinen Heimatstadt Brandenburg an der Havel eine einzelne Greenpeace-Aktivistin mit einem Schild vorm hiesigen innerstädtischen McDonald`s stand. "Ach sieh mal an - Gut das es Greenpeace gibt" dachte ich in meinem Hinterkopf in diesem Moment. Und das obwohl ich eigentlich gar nicht so ein "Grüner" bin - fahre selber nen Geländewagen und somit eine Spritschleuder und finanziere damit wohl so manche Rente, auch Bio-Kost hat zwar seine "Nischen-Daseinsberechtigung", nur sehe ich nicht ein dafür diese Preise zu zahlen. Kurz gesagt ich hab nichts gegen den konventionellen Lebensstil, wobei mich auch der "Bio-Onkel" von nebenan nicht stört. Einzig mit der Nuklear-Lobby habe ich ein Problem - aber das ist ein anderes Thema.

Für denjenigen der sich mit der Materie nicht weiter auskennt, sich aber dennoch informieren möchte gibt es zum einen das Stichwort "Monsanto" und es gibt freilich ebenso die Umweltschützer Homepages auf welchen die Thematik grob umschnitten wird. Es sei noch hinzuzufügen das egal ob es Auswirkungen durch diese gentechnisch veränderten Nahrungsmittel auf den Menschen gibt oder nicht - auf jeden Fall gibt es Auswirkungen in allen Ländern in welchen dieses Gen-Saatgut ausgebracht wird. Und diese sind nicht positiv sondern lediglich Konzernen wie etwa Monsanto zuträglich.

Ich möchte nun das Thema hier gar nicht weiter groß ausführen, sondern lediglich einen Denkanstoss geben...

Eine Monsanto Dokumentation - Mit Gift und Genen [2008] (es gibt einige, kaum eine unumstritten)
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AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

Ohne genveränderte Nahrungsmittel würde wir immer noch Jäger und Sammler sein...

Nur durch Genveränderungen sind unsere heutigen Kulturpflanzen entstanden, die wir essen. Der Prozess dauerte tausende Jahre. Der einzige Unterschied heute: es wird nachgeholfen und so die Mutation beschleunigt.

Ich verstehe nicht, warum Menschen daraus so ein Problem machen können. Das ist meine Meinung.
 
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Seh ich absolut genauso.


Ich hab kein Problem wenns Tomaten gibt die ein Kilo wiegen und genauso schmecken.
 
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Die meisten Menschen haben halt einen riesen Schiss vor dem Unbekannten. Vor allem sehe ich das hier sehr deutlich in Deutschland/Europa.
 
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Ich find den Beitrag gut!

Ich war ursprünglich auch für Gen-Food. Klar, ist ja auch kein Problem: Der Afrikanische Bauer hat eine größere Tomate und verdient mehr Geld, und wenn die Mutation gut war schmeckt sie mir sogar besser...
Das wird einem ja auch so im Bio-Unterricht beigebracht. Mein Bio-Lehrer meinte "das ist wie die Masern-Impfung, nicht schädlich aber viele sind dagegen".

Ich selbst fahre auch ne richtige Spritschleuder und fliege viel. Ich bin alles andere als Grün, auch nicht politisch, da ich einige Ansichtsweisen der Grünen nicht mit meinen vereinbaren kann.

ABER was mir mein Erdkunde Lehrer gezeigt hat, ist alles andere als feierlich. Er ist noch einer der keine Gehirnwäsche hinter sich hat.

Was die Menschen in armen Ländern betrifft, das ist das eine. Aber der Anbau von Gentechnisch verändertem Mais wird uns ein richtiges Problem bereiten. Warum?
Der Boden wird weggewaschen. Wenn man das ganze noch verknüpft mit der Grundwasserabsenkung die durch umpumpen gerade im Gange ist (Berlin hat den Grundwasserspiegel um mehr als 50 Meter heruntergestzt, ich dachte ich seh nicht recht), dann stehen wir vor einem richtig harten Versorgungsproblem. Das betrifft nicht nur die Nahrung, sondern auch dass die ******* wieder im Klo stehen bleibt. Und wenn dann wieder die pest ausbricht, na dann Hola die Waldfee.

Übrigens, Genfood macht auch Antibiotikeresistent. Und wenn wir resistent gegen Antibiotika sind, dann sterben wir wieder an Blinddarmentzündungen.
 
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Wie ich oben schon darlegte wollte ich nicht auf die Menge eingehen oder den Geschmack. Eher auf den Giftcocktail der ungetestet im Saatgut vorhanden ist (der im konventionellen Anbau allerdings ebenfalls vorhanden ist wenn auch in anderer Form), oder auf das grundsätzliche nutzen von RoundUp was alles killt was grün ist außer eben die resistente Pflanze, Saatgutpreise jenseits von gut und böse und die damit einhergehende Abhängigkeit von Unternehmen wie Monsanto oder ähnlichem, Angebliche Reduzierung vom Spritzmitteleinsatz - was sich leider nicht bewahrheitet hat und viele andere Probleme... hatten damals einige Versuchsstätten besucht und gesehen und auch die berichteten schon damals nicht nur gutes....
 
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Was stimmt ist, das die Pflanzen die immun gegen Schädlinge sind dazu führen das mehr Spritzmittel benutzt wird und die Mutation irgendwann nutzlos ist.
Weiß leider nicht mehr wo ich das gelesen habe.
 
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[x] uninteressant, ich geh vielleicht 1-2 mal in den MC im Jahr.
Ich bevorzuge richtige Gasthäuser und Restaurants^^
 
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Seh ich absolut genauso.


Ich hab kein Problem wenns Tomaten gibt die ein Kilo wiegen und genauso schmecken.
Leider gibt es massig davon die schmecken als wären die einem hinten herausgekommen sind oder die gleichen Wasserflaschen.

Mc Doof oder Würgerking sind mir egal da ich dort eh nix esse oder trinke. Schlimmer finde ich eher Pestizide, Medikamente und was weiß ich noch für Sachen in den Lebensmitteln. Generell sollte man der Genmanipulation keinen Freifahrtsschein ausstellen
 
AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

Die meisten Menschen haben halt einen riesen Schiss vor dem Unbekannten. Vor allem sehe ich das hier sehr deutlich in Deutschland/Europa.

Was man aber dabei der Natur anrichtet ist dir dabei egal.
Durch Genmanipulierten Mais sterben die Bienen, leider ist es so.
Und ohne Bienen ......
Bienen & Agro-Gentechnik
 
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Ich war seit ca. 2 Jahren nicht mehr bei McDonalds und seitdem ich vegan lebe kann ich da ja eh fast nix mehr essen :ugly:

Ich bevorzuge es mir mein Essen selbst zu machen, das macht Spaß und ich kann genau aussuchen was drin ist. Wenn ich mal wo "essen gehe" dann meistens in meiner Stammkneipe nachdem ordentlich gebechert wurde, so ein Sojasteakbrötchen ist dann himmlisch :D
 
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-Ich finde McDonalds zum Kotzen und esse dort nicht.
-Sollte sich der Käufer darüber im Klaren sein, was er da isst. Information ist also Pflicht. Auch wenn's die meisten McDonalds-Kunden wohl nicht juckt.
-Bin ich gegen den Anbau von genmanipulierten Pflanzen. Die Veränderung des Erbguts ist nämlich nicht so einfach, wie man sich das so vorstellt. Das Erbgut ist überhaupt nicht so weit entschlüsselt, dass man die Folgen umfassend absehen kann. D.h. es könnten (und werden) unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, was dann auch für die Gesundheit des Konsumenten gefährlich ist.
Sät man jetzt Pflanzen mit verändertem Erbgut aus, kann man auch nicht erwarten, dass die hübsch da bleiben, wo sie sollen. Samen, Sporen, ... verteilen sich und können andere Pflanzen verdrängen. Die kurzfristigen Vorteile der Pflanze sorgen dafür, dass sie sich vorerst durchsetzen kann und andere Pflanzen verdrängt werden, möglicherweise sogar aussterben. Langfristige Nachteile (z.B. das das Zeug möglicherweise krebserregend ist; oder: Schädling z.B. passen sich mit der Zeit auch an) werden dann erst viel später bemerkt aber dann hat sich das Zeug schon in alle Richtungen verteilt.
-Ist es Quatsch zu sagen, dass Gen-Manipulation nötig sei, um alle Menschen ernähren zu können. Es könnten auch so alle ernährt werden. Das Problem ist zum Beispiel, dass gigantische Flächen zum Anbau von Pflanzen zur Produktion von Bio-Treibstoffen verwendet werden. Es verhungern keine Menschen, weil wir kein Gen-Gemüse anbauen, sondern wegen Verschwendung von Lebensmitteln, Nahrungsmittelspekulation etc. Dieses Argument ist eben nur eine fadenscheinige Ausrede...
 
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Eine Studie sagt nicht viel aus, da bräuchte es mehr.

Dann nutze Google. Aber interessant, es ist also egal das es keine Studien gibt die belegen das es ungefährlich ist und du hast kein Problem mit dem zeug.

Jedoch verlangst du jetzt quasi nach Studien die das gegenteilige beweisen? Merkst du selber oder?
 
AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

Ich war seit ca. 2 Jahren nicht mehr bei McDonalds und seitdem ich vegan lebe kann ich da ja eh fast nix mehr essen :ugly:
Zuletzt gegessen hatte ich dort 1985 und das letzte Getränk war 2000. Sollte angeblich Kaffee gewesen sein auch lt. Aufdruck vom Becher. War aber eher wohl das aufgekochte Wischwasser mit einem Schuss Teerkocher.
 
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