Mass Effect: Andromeda - Bioware aktualisiert Denuvo Anti-Temper-Schutz

ich bin aber keine leihbibliothek sondern eine privatperson.
digital erworbene spiele auf der konsole? ich verleih die ganze konsole. digital erworbene ebooks? ich verleih den reader. digital erworbene musik? ich verleih den mp3 player.
Mit Player ist es ja auch ok. Deswegen habe ich das ja auch immer dazugeschrieben.
das ist einfach nur grenzenloser egoismus den du hier zelebrierst.
Jetzt würde ich da aber mal gerne sehen, wo Du da den Egoismus siehst, wenn ich mir Gedanken darüber mache, dass ein Nutzen eines Mediums ohne Gegenleistung den Produzenten (nicht mich!) schädigt... Du hast eine merkwürdige Definition von Egoismus.

privates verleihen von materiellen oder digitalen gütern ist vollkommen in ordnung!
Von Gebrauchsgegenständen mit begrenzter Nutzbarkeit durch Abnutzung: auf jeden Fall. Von an ein Medium gebundenen digitalen Gütern: Ok, wenn Du das Medium, an das das Produkt gebunden ist, mit verleiht, und selbst da grumelt mein Fairnessgewissen ein wenig. Bei puren, nicht an ein Medium gebundenen Nutzungsrechten auf ein digitales Produkt: Nein, Verleih nicht möglich.

lasst euch da nichts anderes einreden von solchen egomanen.
Ja, ich bin total egomanisch und denke grundsätzlich nur an meinen eigenen Vorteil... Öh... genau. :ugly:

Wenn Du mich wenigstens als hoffnungslosen Gutmenschen beschimpft hättest, dann wärst Du wenigstens ungefähr in der Trefferzone, aber so bist Du ganz schön heftig daneben mit Deinem Flame.
 
Ich habe mit einem Kumpel meinen Steam-Account vernetzt.
Damit kann ich seine Games alle spielen, wenn er nicht online ist, und er alle meine Games.
Die Funktion ist also ganz offiziell. Da muss ich ihm nicht extra meine Zugangsdaten geben.

Rein aus Neugier, inwiefern vernetzt? Bei Steam gibt es doch auch "nur" Family Share? Dafür muss man allerdings schon Zugangsdaten tauschen, oder der Kumpel kommt halt vorbei u gibt seine Daten so ein, je nachdem. Und müsstest du nicht seine Games auch jederzeit offline nutzen können, selbst wenn er on ist?

Im übrigen, gehört der Kumpel eigentlich zur Familie? :D

Außerdem möchte ich mal anmerken, auch wenn das wieder Diskussionen nach sich ziehen wird, aber ich kann sowas einfach nicht so da stehen lassen ... downloaden ist nicht gleich klauen. Zumindest kann man nicht sagen, dass es der gleiche kriminelle Aufwand ist, in einen Laden zu gehen u etwas physisch zu entwenden(wo nachher eben auch etwas fehlt) oder ob ich fünf Mausklicks mache(und nachher nirgendwo etwas fehlt).

Der Begriff klauen hat seine Herkunft übrigens bei der Klaue, beim krallen, sich etwas krallen ... also ist ein Download auf jeden Fall etwas anderes, denn den grabscht man sich nicht mit seiner Klaue, äh, Hand :ugly:
 
Der Download alleine ist erst mal gar nix. Erst die Nutzung des kostenpflichtigen digitalen Produkts ist Unterschlagung des Nutzungsentgelts.

Klugscheisser :ugly:
(es ging um Mattys Beitrag der (für mich) Kopien o.ä. mit klauen gleichgesetzt hat. Und im Grunde stimmst du mir ja eigentlich zu ^^
 
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Das war nicht als Klugscheißen gedacht... tatsächlich finde ich den Vorgang des Kopierens, der für viele ja immer mit dem bösen "Raub" gleichgesetzt wird und dann immer wieder betont wird, dass dabei doch kein Schaden entsteht, für völlig unproblematisch.

Den ja, es entsteht durch den Download kein Schaden. Das ist so.

Erst wenn man etwas NUTZT obwohl man dazu nicht berechtigt ist, entsteht der Schaden. Dann hat man sich eine Leistung erschlichen. Darauf will ich die ganze Zeit hinaus.

Wenn Marty seinen Account shared... Innerhalb einer Familie wird auch niemand die Spiele doppelt kaufen (es sei denn, man möchte sie gleichzeitig spielen, bei Multiplayer z.B.). Man wird den Account im Normalfall teilen. Das ist gelebte Realität, und ich will das auch nicht verurteilen. Das mit einem Freund zu machen... nun ja, muss jeder selbst wissen. Ich würde es nicht machen. Und wie Marty geschrieben hat, auch durch die Steam-Bedingungen abgedeckt.
 
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Ja, ich meinte damit die Family Sharing Funktion.
Steam - Family Sharing aktivieren und deaktivieren - gamona.de
Die ist ja auch für Freunde gedacht.
Ist aber schon ewig her, dass ich das eingestellt habe. ^^

Trotzdem musstet ihr euch doch am Rechner des anderen einloggen, in welcher Form auch immer, oder nicht?

Ich hab das selber schon genutzt, ich wunderte mich nur weil du erwähnt hast dass du keine Zugangsdaten tauschen musstest. Aber du meintest wohl "extra für jeden Spielstart" o.ä.?

Ich nutze "Family Share" selber an der PS4 höchst ausführlich. kA warum die das alle Family Share nennen ,wenn es sowieso jeder nur für seine Buddys benutzt :D (Bei Playstation wird sogar das Plus Abo geshared ... d.h. man spart sich ein Abo und bei jedem Spiel 50% der Anschaffungskosten. Mir fällt grad auf, es ist viel besser als bei Steam :D )

Das war nicht als Klugscheißen gedacht... tatsächlich finde ich den Vorgang des Kopierens, der für viele ja immer mit dem bösen "Raub" gleichgesetzt wird und dann immer wieder betont wird, dass dabei doch kein Schaden entsteht, für völlig unproblematisch.

Den ja, es entsteht durch den Download kein Schaden. Das ist so.

Erst wenn man etwas NUTZT ...

Sagt es ist kein klugscheissen und scheisst weiter klug :ugly: Du bist schon ein Erbsenzähler, oder? Dann muss dich ja die heutige Welt verrückt machen, mit all ihren Einzeilern, wenn du dich genötigt fühlst zu erklären, dass der Download nicht schädlich ist, aber die Nutzung, nur weil ich das jetzt nicht seperat erwähnt habe. Für mich ist klar(u sicherlich vielen anderen auch), wenn man etwas runterlädt, möchte man es auch nutzen. Soviel Spaß macht runterladen nicht dass nur das laden ansich als Hobby ausreichen würde :D Also deine Erklärung ist wirklich unnötig.

Im Übrigen ist bei der Strafverfolgung neben dem Download vor allem der Upload relevant, da ist es auch völlig egal ob man es überhaupt genutzt hat oder nicht. Also laut "Recht" entsteht der Schaden dann eigentlich doch vorher, oder? ^^ Fällt mir nur grad so ein.

Das ist gelebte Realität, und ich will das auch nicht verurteilen. Das mit einem Freund zu machen... nun ja, muss jeder selbst wissen. Ich würde es nicht machen.

Natürlich nicht :) Solch kriminelle Machenschaften, also wirklich.

Warum wusste ich eigentlich bevor ich in die Comments gescrollt bin, dass dein Name hier auftauchen wird? Klar, ich mag das Thema auch(aber nicht als ständige Grundsatzdiskussion), aber es ist auf jeden Fall dein Lieblingsthema ... gibs zu :D
 
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Er musste mich bei Steam eintragen, und ich ihn.
Und wenn er nicht online ist, kann ich seine Spiele nutzen.
Die werden dann angezeigt.
In der verlinkten News steht es noch einmal genauer drin.

p.s. Die Zugangsdaten haben wir wohl damals tauschen müssen, um die Funktion zu aktivieren.
Er war gerade im ts. Erinnert sich aber auch nicht mehr an alles. ^^
 
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Mit Player ist es ja auch ok. Deswegen habe ich das ja auch immer dazugeschrieben.

also wenn ich ein digital erworbenes spiel mit konsole verleihe und der empfänger es durchspielt, ist es ok?
aber wenn ich ein digital erworbenes spiel auf einer festplatte einem kumpel gebe und er es durchspielt, ist es nicht ok?

dein argument war doch, das du es nicht in ordnung findest, wenn der empfänger es durchspielt, ohne an der refinanzierung teilzunehmen.
wie du aber siehst, ist der empfänger in beiden fällen nicht an der refinanzierung beteiligt, sondern in beiden fällen nur der erstkäufer.
dann musst du auch konsequent sein und den menschen auch verbieten ihre konsolen/mp3-player/e-reader zu verleihen.

wieso also unterscheidest du beide fälle?

Jetzt würde ich da aber mal gerne sehen, wo Du da den Egoismus siehst, wenn ich mir Gedanken darüber mache, dass ein Nutzen eines Mediums ohne Gegenleistung den Produzenten (nicht mich!) schädigt... Du hast eine merkwürdige Definition von Egoismus.

ich finde es egoistisch, das du den menschen im allgemeinen ihr recht absprechen willst, dinge für die man bezahlt hat, im freundes- und bekanntenkreis zu verleihen und tauschen.

es gab einen erstkäufer, der hat dafür bezahlt und dann kann man es auch privat verleihen.
es ist völlig normal das menschen im privaten dinge miteinander tauschen, das ist sozial und gesellig.

wir reden hier von privatem tauschen/verleihen, nicht von massenhaftem kopieren und tauschen im internet.
für mich macht auch hier die art des mediums keinen unterschied.



Von Gebrauchsgegenständen mit begrenzter Nutzbarkeit durch Abnutzung: auf jeden Fall. Von an ein Medium gebundenen digitalen Gütern: Ok, wenn Du das Medium, an das das Produkt gebunden ist, mit verleiht, und selbst da grumelt mein Fairnessgewissen ein wenig. Bei puren, nicht an ein Medium gebundenen Nutzungsrechten auf ein digitales Produkt: Nein, Verleih nicht möglich.

ja hier wieder genau dasselbe.
ein gebundenen buch darf ich verleihen aber ein digitales nicht?
diese geringe abnutzung des gedruckten buches rechtfertig dann ein verleihen und sich an der refinanzierung nicht zu beteiligen?
in beiden fällen zahlt nur der erstkäufer und der empfänger beteiligt sich nicht an der refinanzierung.
was hat die zu-refinanzierende person davon wenn sich das gedruckte buch abnutzt?
in beiden fällen erhält sie keine refinanzierung.
da musst du auch konsequent sein und den leuten verbieten ihre gedruckten bücher zu verleihen.
dein argument macht einfach keinen sinn, wenn der ausgang jedes mal derselbe ist.


Wenn Du mich wenigstens als hoffnungslosen Gutmenschen beschimpft hättest, dann wärst Du wenigstens ungefähr in der Trefferzone, aber so bist Du ganz schön heftig daneben mit Deinem Flame.

sorry aber für gutmenschen-beleidigungen muss du dich schon an unsere afd/wutbürger wenden, mit denen habe ich nichts zu tun.
 
Sagt es ist kein klugscheissen und scheisst weiter klug :ugly: Du bist schon ein Erbsenzähler, oder? Dann muss dich ja die heutige Welt verrückt machen, mit all ihren Einzeilern, wenn du dich genötigt fühlst zu erklären, dass der Download nicht schädlich ist, aber die Nutzung, nur weil ich das jetzt nicht seperat erwähnt habe. Für mich ist klar(u sicherlich vielen anderen auch), wenn man etwas runterlädt, möchte man es auch nutzen. Soviel Spaß macht runterladen nicht dass nur das laden ansich als Hobby ausreichen würde :D Also deine Erklärung ist wirklich unnötig.

Im Übrigen ist bei der Strafverfolgung neben dem Download vor allem der Upload relevant, da ist es auch völlig egal ob man es überhaupt genutzt hat oder nicht. Also laut "Recht" entsteht der Schaden dann eigentlich doch vorher, oder? ^^ Fällt mir nur grad so ein.

Wenn man was runterläd nur um es kurz auszuprobieren, dann ist das keine Nutzung. Mein "Gefühl" hat damit kein Problem. Das Rechtssystem und die Gesetzgeber sehen das natürlich anders, aber die haben mit digitalen Gütern ja schon immer massiv Probleme und verstehen erst langsam dass es sich eigentlich eher um eine Dienstleistung und das Recht, diese zu nutzen handelt, und nicht um ein gekauften Gegenstand, wie man es sonst kennt.

Für mich der Unterschied wirklich entscheidend. Etwas runtergeladenes ist erst mal nur eine lange Folge von Bits und Bytes und grundsätzlich völlig wertlos. Ein Byte hat ja keinen Wert. Erst die bestimmte Folge von Bytes und die dadurch ermöglichte Nutzung lässt den Wert in Form einer Dienstleistung entstehen. Deswegen lege ich da so viel Wert darauf und das hat nichts mit Klugscheißen zu tun.

Warum wusste ich eigentlich bevor ich in die Comments gescrollt bin, dass dein Name hier auftauchen wird? Klar, ich mag das Thema auch(aber nicht als ständige Grundsatzdiskussion), aber es ist auf jeden Fall dein Lieblingsthema ... gibs zu :D

Guilty as charged.

Ja, mir liegt das Thema am Herzen, weil ich auch gedanklich schon wirklich viel Zeit darin investiert habe. Schon seit meinem ersten verkauften SW Produkt (Diavolo Backup für den Amiga Anfang der 90er) mache ich mir darüber Gedanken. Am liebsten würde mich aktiv in der Gesetzgebung zu dem Punkt einbringen, aber ich hab nun mal nicht Jura sondern Informatik studiert ... :)


also wenn ich ein digital erworbenes spiel mit konsole verleihe und der empfänger es durchspielt, ist es ok?
Bei einem Konsolen-Game reicht die Disk als Medium. Die Konsole musst Du deswegen nicht verleihen :)

aber wenn ich ein digital erworbenes spiel auf einer festplatte einem kumpel gebe und er es durchspielt, ist es nicht ok?
Oha, ziemlich grenzwertig. Wenn das Spiel nicht auf einer DVD ist (die Du verleihen kannst), kannst Du das Spiel eigentlich nicht verleihen. Es sei denn, das ist explizit erlaubt, den Account zu sharen, wie bei Steam. Natürlich kannst Du den ganzen Rechner verleihen, aber wenn Du genau nachdenkst, verleihst Du dann nicht den Rechner, sondern Deinen Steam, Origin, GoG oder UPlay Account... Denn wenn Du Deine Logon-Daten nicht mitgibst und Dich vorher abmeldest, kann der andere das Spiel nicht nutzen (GoG ausgenommen).

dein argument war doch, das du es nicht in ordnung findest, wenn der empfänger es durchspielt, ohne an der refinanzierung teilzunehmen.
Das sagt meine persönliche 'Moral', von der ich selbst weiß, dass sie nicht realistisch ist. Innerhalb einer Familie wird man immer leihen, auch rein digitale Produkte. Wenn man das auf enge Freunde ausweitet und sicherstellt, dass immer nur einer zur einer Zeit nutzen kann, ok. Aber da ist dann auch die Grenze erreicht, einfach aus dem Grund, weil wenn ich an x-beliebige Menschen verleihen kann, dann kann ich mit einer Nutzungslizenz, die ich immer wieder an weitere Menschen weiterverleihe, eine theoretisch unbegrenzt lange Liste von Menschen beglücken, obwohl ich nur eine einzige Lizenz einmal bezahlt habe.

dann musst du auch konsequent sein und den menschen auch verbieten ihre konsolen/mp3-player/e-reader zu verleihen. wieso also unterscheidest du beide fälle?
Der Unterschied ist, dass das Medium immer nur von einer Person zu einem Zeitpunkt genutzt werden kann, alleine dadurch wird der uneingeschränkten "Vervielfältigung" des Nutzungsrecht eine klare Grenze gesetzt. Die man aber, wie oben beschrieben, durch ein endloses weitergeben auch wieder aushebeln kann.

ich finde es egoistisch, das du den menschen im allgemeinen ihr recht absprechen willst, dinge für die man bezahlt hat, im freundes- und bekanntenkreis zu verleihen und tauschen.
Jein. Ich hab damit ein Problem. Beispiel: Nimm ein 8-Stunden Schlauchspiel. Findest Du es ok, wenn man eine einzige DVD dieses Spiels durch eine Schule mit 500 Kids "durchtauscht"? Nachdem einer das Spiel durchgespielt hat, hat es keinen Wert mehr für den und er kann es ohne Nachteil weiterreichen. Das ist ja auch das Gamestop-Modell. Gesetzlich ist das heute bei Konsolenspielen auch legal, aber ich hab tatsächlich ein Problem damit. Weil schlicht andere Leute (Gamestop) mit dem Modell Geld verdienen, die nichts zu der Dienstleistung (dem Spiel) beigetragen haben, nicht aber die Leute, die das Spiel tatsächlich produziert und die ganze Arbeit geleistet haben.

Wenn man das Tauschen wirklich auf Familie und engen(!) Freundeskreis beschränkt, dann wäre es absurd, das verurteilen zu wollen.

es gab einen erstkäufer, der hat dafür bezahlt und dann kann man es auch privat verleihen.
es ist völlig normal das menschen im privaten dinge miteinander tauschen, das ist sozial und gesellig.
Wie gesagt, jein. Wenn ich mein Auto verleihe, dann weiß ich auch, dass ich dadurch einen Nachteil habe - mein Auto wird genutzt und verliert dadurch auch an Wert. Das ist eben bei digitalen Produkten nicht so.

sorry aber für gutmenschen-beleidigungen muss du dich schon an unsere afd/wutbürger wenden, mit denen habe ich nichts zu tun.
Ich fand nur Deinen Vorwurf des Egoismus an mich etwas schwer nachvollziehbar. Meinst Du nicht, dass Du DIch damit etwas vergriffen hast?

Dieses Posting von Dir war erfrischend nüchtern und konstruktiv, danke dafür!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man was runterläd nur um es kurz auszuprobieren, dann ist das keine Nutzung. Mein "Gefühl" hat damit kein Problem.

Ist auch Nutzung, dein Gefühl ist das Problem. Und dieses Gefühl ist bei jedem Menschen anders. ;)

Am liebsten würde mich aktiv in der Gesetzgebung zu dem Punkt einbringen, aber ich hab nun mal nicht Jura sondern Informatik studiert ... :)

Ohne Flachs, so ähnlich war mein Gedanke(aber eher Richtung Politik). Auch wenn ich deine Ansichten nicht teile(und auch gar keine Diskussion führen möchte, not again :D), machst du dir ja Gedanken um diverse Dinge u kannst dich auch sehr gepflegt ausdrücken, hast vllt etwas zu strenge moralische Vorstellungen, aber immerhin geht es in die richtige Richtung. Die "Diskussionen" hier im Forum sind doch viel zu schade dafür, das wird dir nicht gerecht u ich frage mich, wofür du dir soviel Mühe machst auf diverse Beiträge einzugehen u alles möglichst präzise auszuformulieren, wenn du ja wissen müsstest, dass das in Foren sowieso ein Kampf gegen Windmühlen ist. Diese "Energie" kann man sicherlich sinnvoller einsetzen :)

Tja und ich freue mich bei dem Spiel über die gelegentliche Fehlermeldung

"Tampering detected. The game will now exit."

Da kommt doch Freude auf. :)


Aber hey, hauptsache die Kopien sind ausgeschlossen :lol:

(u.a. deswegen ist jeder harte Kopierschutz einfach ******* und nie zum Vorteil der Kunden)
 
Die Frage ist. woran liegt es? Scheinbar verkaufen sich viele Dinge trotz Raubkopien gut genug als dass die Künstler davon Leben können und wenn sich etwas nicht gut verkauft, sollte man sich fragen warum und ob die Leute, die es kopieren,es gekauft hätten, wenn es keine Alternative geben würde.

Gute Spiele verkaufen sich gut, aber nur weil die sich gut verkaufen heißt es noch lange nicht das die sich nicht noch besser verkaufen könnten. Es gab vor ein paar Jahren mal eine Studie darüber wie viele die sich Spiele runterladen auch kaufen würden (es wurden verscheidene Foren anonym befragt) und es waren ca. 10% der befragten. 10% klingt nach wenig aber wenn man sich z.B. The Witness anguckt wurde das in den ersten paar Tagen 10 mal so oft heruntergeladen als es verkauft wurde. Mit einem Kopierschutz und dem Ansatz von 10% hätte sich die Verkaufszahl verdoppelt. Selbst das so oft genannte Witcher bleibt von den Kopien nicht verschont. Es hat sich gut verkauft, aber es haben sich auch viele Leute heruntergeladen. Bei Witcher 2 waren es so viele Leute das CD Project massiv dagegen vorgegangen ist (nicht nur Abmahnungen sondern auch Anzeigen) und z.B. Patches und Downloads für Witcher 3 nur über GOG anbietet was eine Art "DRM Light" ist (ohne GOG keine Patches oder DLC und wenn man die erste Version von Witcher 3 hat, hat man nichtmal eine .exe-Datei).

Raubkopien schaden auch nicht einfach nur dem Entwickler indem man nicht in die schwarzen Zahlen kommt sondern können auch dafür sorgen das es zu lange dauert bis man in die schwarzen Zahlen kommt und die Publisher dann kein weiteres Projekt finanzieren wollen. Beispiel hierfür ist z.B. Tomb Raider (2013) was sich zwar gut verkauft hat und schwarze Zahlen geschrieben hat, für den Publisher und die Investoren war es aber ein Flop weil es zu lange gedauert hat. Was ich als Problem sehe ist die Verharmlosung von Raubkopien und die Meinung das es OK wäre da sich die meisten guten Spiele trotzdem gut verkaufen und bei digitalen Inhalten kein Schaden entstehen würde.

Zur News. Ich verstehe nicht warum Bioware bzw. EA überhaupt auf die alte Version von Denuvo gesetzt haben wenn doch bekannt war das diese bereits geknackt wurde. Anfangs war es zwar nur ein Workaround über Steamdemos aber kurze Zeit später kamen auch richtige Cracks raus für eine Vielzahl an Spielen die Denuvo V2 genutzt haben. Spätestens nach RE7 hätte doch klar sein müssen das es maximal 2 Wochen oder so dauert bis das genackt wurde. Mal gucken wie lange es dauert bis Denuvo V3 geknackt wird. V2 konnte ja nur durch Reverse Engineering der Doom Demo geknackt werden und galt davor als unknackbar.

Wenn man was runterläd nur um es kurz auszuprobieren, dann ist das keine Nutzung. Mein "Gefühl" hat damit kein Problem. Das Rechtssystem und die Gesetzgeber sehen das natürlich anders, aber die haben mit digitalen Gütern ja schon immer massiv Probleme und verstehen erst langsam dass es sich eigentlich eher um eine Dienstleistung und das Recht, diese zu nutzen handelt, und nicht um ein gekauften Gegenstand, wie man es sonst kennt.
...

Der Politik und dem Gesetzgeber ist schon klar des es sich bei digitalen Gütern um Dienstleistungen handelt. Es wird ja nicht auf Diebstahl angeklagt sondern auf Verstoß gegen das Urheberrecht indem Inhalte ohne Zustimmung des Urhebers bzw. dessen Rechteverwerters genutzt bzw. weitergegeben werden. Was ich komisch finde ist das du verstehst das man digitale Inhalte als Dienstleistung verstehen sollte, es aber nicht problematisch siehst wenn du die Dienstleistung nur kurz in Anspruch nimmst. Wenn dir der Friseur nur die Spitzen scheidet und keinen kompletten Haarschnitt macht ist das keine Dienstleistung? Hast den Friseur ja nur kurz ausprobiert um zu sehen wie gut der ist.
 
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Mittlerweile kauf ich mir alles, was ich nutze selbst. Sales und Pricedumping macht das nach recht kurzer Zeit attraktiv. Aber es gab auch Zeiten, in denen ich Raubkopierte... in den 80ern mit dem C64 hat man sich darüber keine Gedanken gemacht, dass man die Produzenzten sehr wohl schädigt. Klar, wenn ich es nicht gekauft hätte, hätte ich auch nichts bezahlt und sie nichts verdient aber hätte ich jedes illegal kopierte Spiel auch wirklich nicht gekauft? Sicher nicht. Später in den 90ern gab es dann andere Gründe für Raubkopien. Dort betraf es eigentlich immer Spiele, die indiziert und anders in Deutschland garnicht zu bekommen waren. Für Doom, Quake und Co. hätte ich gerne bezahlt. Ab Mitte 90 dann kaufte ich eigentlich alle Titel, die der Bannhammer treffen konnte, sofort bei Release oder ließ sie mir von einer Tante aus den USA zuschicken...
 
Jein. Ich hab damit ein Problem. Beispiel: Nimm ein 8-Stunden Schlauchspiel. Findest Du es ok, wenn man eine einzige DVD dieses Spiels durch eine Schule mit 500 Kids "durchtauscht"? Nachdem einer das Spiel durchgespielt hat, hat es keinen Wert mehr für den und er kann es ohne Nachteil weiterreichen. Das ist ja auch das Gamestop-Modell. Gesetzlich ist das heute bei Konsolenspielen auch legal, aber ich hab tatsächlich ein Problem damit. Weil schlicht andere Leute (Gamestop) mit dem Modell Geld verdienen, die nichts zu der Dienstleistung (dem Spiel) beigetragen haben, nicht aber die Leute, die das Spiel tatsächlich produziert und die ganze Arbeit geleistet haben.

Also hast Du auch ein Problem mit Gebrauchtwarenhändlern, weil VW nichts von einem gebraucht weiterverkauften Passat abbekommt? Der Vergleich hinkt insofern (wie Du ziemlich sicher auch als erstes argumentieren würdest), dass Autos wie Du schon sagst sich abnutzen, digitale Güter allerdings nicht. Dabei muss man erwähnen, dass dafür gerade bei digitalen Gütern der Innovationsfaktor eine viel wichtigere Rolle spielt als bei Autos - ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein 10 Jahre altes Spiel gekauft habe (zumal ich mir in Zeiten von DRM nicht einmal mehr sicher sein kann, dass die DRM-Server noch laufen oder ein Patch zur Entfernung des DRMs nachgeliefert wurde). Ein 10 Jahre altes Auto fahre ich übrigens derzeit sehr wohl, genaugenommen ist dies sogar 15 Jahre alt. Und erschreckenderweise hat der Hersteller Peugeot nicht einen einzigen Cent von meinem damaligen Kaufpreis gesehen.

Edit Zusatz: Vor ein paar Tagen hab ich erst noch gelesen, dass bereits die Multiplayerserver von FIFA 13 und 14 abgeschaltet werden, und es gibt natürlich keine Veröffentlichung der Serverfiles, um in Zukunft über self-hosting online spielen zu können. Na solang die Aktivierung für eine etwaige Offline-Nutzung noch läuft, hab ich zumindest immer noch ein halbes Spiel.
FIFA: Electronic Arts schaltet Server alterer Titel ab
 
Bei einem Konsolen-Game reicht die Disk als Medium. Die Konsole musst Du deswegen nicht verleihen :)

eine disk ist aber kein digital erworbenes spiel.
ich meinte schon konkret den fall eines digital erworbenen spiels auf einer konsole.
wieso findest du es ok, die ganze konsole mit dem spiel darauf zu verleihen, die festplatte einzeln mit dem spiel drauf aber nicht?

Oha, ziemlich grenzwertig. Wenn das Spiel nicht auf einer DVD ist (die Du verleihen kannst), kannst Du das Spiel eigentlich nicht verleihen. Es sei denn, das ist explizit erlaubt, den Account zu sharen, wie bei Steam. Natürlich kannst Du den ganzen Rechner verleihen, aber wenn Du genau nachdenkst, verleihst Du dann nicht den Rechner, sondern Deinen Steam, Origin, GoG oder UPlay Account... Denn wenn Du Deine Logon-Daten nicht mitgibst und Dich vorher abmeldest, kann der andere das Spiel nicht nutzen (GoG ausgenommen).

naja wie gesagt, ich meinte eigentlich das oben geschriebene.
aber hier würde ich sagen, das doch die betreiber der plattformen entscheiden.
in den agb's wird schon geregelt sein, ob man seine account daten weitergeben darf oder nicht.


Das sagt meine persönliche 'Moral', von der ich selbst weiß, dass sie nicht realistisch ist. Innerhalb einer Familie wird man immer leihen, auch rein digitale Produkte. Wenn man das auf enge Freunde ausweitet und sicherstellt, dass immer nur einer zur einer Zeit nutzen kann, ok. Aber da ist dann auch die Grenze erreicht, einfach aus dem Grund, weil wenn ich an x-beliebige Menschen verleihen kann, dann kann ich mit einer Nutzungslizenz, die ich immer wieder an weitere Menschen weiterverleihe, eine theoretisch unbegrenzt lange Liste von Menschen beglücken, obwohl ich nur eine einzige Lizenz einmal bezahlt habe.

Der Unterschied ist, dass das Medium immer nur von einer Person zu einem Zeitpunkt genutzt werden kann, alleine dadurch wird der uneingeschränkten "Vervielfältigung" des Nutzungsrecht eine klare Grenze gesetzt. Die man aber, wie oben beschrieben, durch ein endloses weitergeben auch wieder aushebeln kann.

eine unbegrenzt lange liste an menschen ist für mich dann aber auch kein privates verleihen und tauschen mehr.
man ist wohl kaum mit unbegrenzt vielen menschen befreundet.
privates verleihen und tauschen gilt für familie, verwandtschaft, freunde und bekannte.

Jein. Ich hab damit ein Problem. Beispiel: Nimm ein 8-Stunden Schlauchspiel. Findest Du es ok, wenn man eine einzige DVD dieses Spiels durch eine Schule mit 500 Kids "durchtauscht"? Nachdem einer das Spiel durchgespielt hat, hat es keinen Wert mehr für den und er kann es ohne Nachteil weiterreichen.

ich finde das beispiel ziemlich konstruiert.
genau wie in der antwort eins drüber muss ich hier sagen, das man bestimmt nicht privat mit 500 menschen befreundet ist. (facebook freunde zählen nicht.. :) )
500 menschen, das ist kein privates verleihen und tauschen mehr.
wenn ich mal so zurück denke, dann habe ich kein spiel/film/cd an mehr als 5 personen verliehen.
meistens waren es nur so 2-3 personen pro spiel/film/cd.
ich finde diese geschichten, das die ganze schule oder stufe ein spiel auf kosten eines einzelnen spielt, immer ziemlich übertrieben.
das ist doch nicht realistisch.
außerdem wäre das spiel nach den ersten 50 personen sicher sowieso schon wieder out und keiner würde es mehr wollen.. :)

Das ist ja auch das Gamestop-Modell. Gesetzlich ist das heute bei Konsolenspielen auch legal, aber ich hab tatsächlich ein Problem damit. Weil schlicht andere Leute (Gamestop) mit dem Modell Geld verdienen, die nichts zu der Dienstleistung (dem Spiel) beigetragen haben, nicht aber die Leute, die das Spiel tatsächlich produziert und die ganze Arbeit geleistet haben.

gut, gamestop ist ja jetzt auch ein gewerblicher händler. das ist ein anderes thema.
ich rede ausschließlich vom privaten verleihen und tauschen.

Wenn man das Tauschen wirklich auf Familie und engen(!) Freundeskreis beschränkt, dann wäre es absurd, das verurteilen zu wollen.

naja aber genau das hast du ja getan, nur deswegen habe ich mich überhaupt ins gespräch eingemischt.. :P
siehe hier:
Wenn ich ein Spiel bei einem Freund spiele oder mir seine Game-Disk ausleihe, ist das dann ok oder nicht? Hab ich ja selbst oft genug gemacht. Auch wenn ich selbst den Gedanken gern zur Seite schiebe, muss ich zugeben, dass es eigentlich nicht ok ist, sich ein "Einmal Durchzock Spiel" auszuleihen und sich so aus der Refinanzierung des Spiels rauszustehlen.



Wie gesagt, jein. Wenn ich mein Auto verleihe, dann weiß ich auch, dass ich dadurch einen Nachteil habe - mein Auto wird genutzt und verliert dadurch auch an Wert. Das ist eben bei digitalen Produkten nicht so.

ich verstehe schon, das sich digitale produkte nicht abnutzen.
nur im hinblick auf dein argument, dass das produkt refinanziert werden soll, macht das keinen sinn.

ich verleihe das materielle produkt, es nutzt sich ab, nur der erstkäufer zahlt, der empfänger beteiligt sich nicht an refinanzierung. das ist ok für dich.
ich verleihe das digitale produkt, es nutzt sich nicht ab, nur der erstkäufer zahlt, der empfänger beteiligt sich nicht an der refinanzierung. das ist nicht ok für dich.

warum sollte die abnutzung ein argument dafür sein, sich nicht an der refinanzierung beteiligen zu müssen?
da musst du auch konsequent sein und sowohl das verleihen von materiellen als auch von digitalen gütern verbieten.
dieses argument der abnutzung greift für mich einfach nicht.
es macht keinen sinn.


Ich fand nur Deinen Vorwurf des Egoismus an mich etwas schwer nachvollziehbar. Meinst Du nicht, dass Du DIch damit etwas vergriffen hast?

Dieses Posting von Dir war erfrischend nüchtern und konstruktiv, danke dafür!

na gut, vielleicht war das etwas übertrieben, ich nehme es zurück.
es war nur deine extrem konservative einstellung zu diesem thema die mir sauer aufgestoßen ist.
ich bin einfach grundsätzlich gegen zu viele restriktionen und deine ideen empfinde ich als einschränkungen meiner persönlichen freiheiten.

bitte. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hoffe doch, dass irgendwann einmal die Demokratie und der allgemeine Meinungsaustausch eine bessere Teillösung zu Tage bringt als Kopierschutzmaßnahmen wie Denuvo.
Abschaffung des Kapitalismus und der u.A. damit einhergehenden Geldwertbemessung.
Hört sich einfach an...isses aber nicht. :ugly:

Das braucht man hier aber nicht diskutieren, dafür braucht es schon weitaus mehr als nur ein paar Foren-Commies...und nein, es hat nicht nur mit Geld zu tun.

y.m.t.c.

...weiter machen! :D
 
Wenn die Kapazitäten, die versuchen Löcher in einem geknackten Kopierschutz zu stopfen, , direkt in das Spiel investiert werden würden... So werden doch nur wieder die ehrlichen Käufer drangsaliert.
 
Und erschreckenderweise hat der Hersteller Peugeot nicht einen einzigen Cent von meinem damaligen Kaufpreis gesehen.
[/url]

Naja, Peugeot hat das Auto bestimmt nicht verschenkt. Irgendwer hat mal dafür gezahlt. Irgendwie finde ich die meisten Vergleiche etwas eigenartig, so wie Äpfel mit Birnen oder bzw eher Äpfel mit Spülmaschinen zu vergleichen.
 
Leider basieren die Cracks von CPY nicht, wie hier erwähnt wurde, auf den Exploit der Doom-Demo.
Dieser Exploit wurde nach ein paar Tagen von Denuvo bzw. Steam gefixxt.

Die Scene hat sich jahrelang auf ihren Steam und Co Emulatoren "ausgeruht".
Moderne Kopierschutzverfahren nutzen x64 Befehle, was das Cracken sehr schwer macht.
CPY ist bislang die einzige Gruppe, welche sich auf x64 Kopierschutzmechanismen "spezialisert" und Mittel und Wege gefunden hat.
Wie lang gab es nur Cracks aus dem P2P für den x64 CEG Steam Kopierschutz?
Bestes Beispiel wäre hier das Spiel "Serious Sam 3: BFE" samt den ganzen Trigger?
Erst CPY crackte dieses sauber nach gut 4 Jahren.

Dann folgte der "Securom 08.14.0028" Kopierschutz in der neuesten Form (eine Art Vorstufe vom heutigen Denuvo; man entschied sich dann alles in VMProtect einzubauen).
Die ersten Denuvo-Cracks von 3DM waren eher Alpha Cracks. 3DM legte u.a. eine CPUID-Datenbank in ihre Cracks an ... auf diesen CPUs lief dann -mehr oder weniger- das Denuvo Spiel.

CPY crackte Denuvo "richtig". Die Gruppe konnte u.a. die CPUID-Abfrage ausschalten.
 
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