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Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

PCGH-Redaktion

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Vor allem für den mangelnden Breitbandausbau in ländlichen Gebieten muss die Telekom viel Kritik einstecken. Zu Unrecht, findet sie. In einem aktuellen Blog-Eintrag erklärt das Unternehmen, warum die Behauptung, man picke sich nur die Rosinen beim Ausbau heraus, unwahr sei. Die Konkurrenz widersprach der Darstellung prompt.

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xActionx

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Am Arsch ungerechtfertigt hier gurkt man mit ner 2000er DSL durchs Internet weils nix schnelleres gibt und das Dorf is nicht grade klein...
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Das beweist wieder nur, dass es ein groher Fehler war, der Telekom einen Großteil des Kommunikationsnetzes zu überlassen und das Infrastruktur in staatlichem Besitz bleiben sollte.

Sobald die Privatwirtschaft den Finger drauf hat, wird nur noch investiert wenn es sich lohnt. Was an sich ja auch verständlich und in Ordnung ist, sofern es sich nicht um Infrastruktur handelt.

Mal sehen wie lange die Telekom mit dem Kurs noch weiter fahren kann. Kabel Deutschland hat ja schon angekündigt, bis zu 800 Mbit/s liefern zu wollen. Die Kabelnetzbetreiber sind seit Jahren im Aufwind, die Kunden sehen, dass diese sich um sie bemühen.
Wenn die Telekom also nicht möchte, dass ihr weiter die Kunden davon laufen, muss sie sich mehr um ihre Kunden bemühen, auch dort wo es sich nicht so sehr lohnt.
 

Spieler22

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ich bin bei 8Mbit in Dresden und 6Mbit in Berlin. Beide Leitungen haben Pingschwankungen bis 1500ms bei geringer Leitungslast. Aber immer schön alle man auf die Großstädte schimpfen. Die Telekom hat einfach mindestens 5-10 Jahre verpennt, ueberhaupt iwas zu machen...
 

Mick-Jogger

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ist ja auch total unberechtigt ... man kann ja auf die LTE - Tarife wechseln.

Wir habens gemacht 30GB für 50€ ... die sind am 2. Tag im Monat aufgebraucht. Nachbuchen kostet für 10GB 15€.

Ganz klar meine Erklärung für den demographischen Wandel! Bei solchen Preisen kann man auf dem Land nicht als Freelancer arbeiten.
 

mrpendulum

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Telekom setzt ja lieber auf Vectoring. Ich sehe bei dem verfahren vielleicht für die heutige Zeit einen Vorteil aber es wird nie dem Datenhunger der Zukunft (5-10 Jahre) gewachsen sein. Nein im Gegenteil. Wenn die Telekom 10 Milliarden Euro ins Vectoring gesteckt hat und wir haben 2020, ist die Infrastruktur schon wieder viel zu langsam.

Telekom ist ein Drecksladen!
 

L-man

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

2000er Leitung wäre bei uns ein Traum !!!!! Da der LTE Schnott auch als Breitbandausbau dient wird hier rein gar nichts mehr gemacht, und so rosig ist das bei den Kabelnetzbetreibern auch nicht wenn abends die Last steigt wird teilweise über New-York geroutet für einen Server in Amsterdam der Ping steigt dann soweit das selbst WoT nicht mehr spielbar ist mit einem ping von über 250ms, das passiert in Müster bei Unity Media fast jeden Abend mit unserer 100mbit Leitung am Studienort.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Das beweist wieder nur, dass es ein groher Fehler war, der Telekom einen Großteil des Kommunikationsnetzes zu überlassen und das Infrastruktur in staatlichem Besitz bleiben sollte.

Sobald die Privatwirtschaft den Finger drauf hat, wird nur noch investiert wenn es sich lohnt. Was an sich ja auch verständlich und in Ordnung ist, sofern es sich nicht um Infrastruktur handelt.

Mal sehen wie lange die Telekom mit dem Kurs noch weiter fahren kann. Kabel Deutschland hat ja schon angekündigt, bis zu 800 Mbit/s liefern zu wollen. Die Kabelnetzbetreiber sind seit Jahren im Aufwind, die Kunden sehen, dass diese sich um sie bemühen.
Wenn die Telekom also nicht möchte, dass ihr weiter die Kunden davon laufen, muss sie sich mehr um ihre Kunden bemühen, auch dort wo es sich nicht so sehr lohnt.

Du hast vermutlich nicht den Krieg gegen die Post in der frühen 80ern mitbekommen der nötig war das man überhaupt ein Modem anschließen durfte. Bis dahin mußte man sich (legal) mit dem Akustikoppler behelfen. Heute müßte man die Beamten wohl davon überzeugen das sie die Leistung pauschal (Flatrate) und nicht mehr per Minuten abrechnen, von Glasfasern dürftest du wohl weiterhin nur träumen. Wobei es sehr schnell gehen kann wenn irgend ein Postminister ein Prestigeprojekt durchdrücken will (Kabelnetz oder ISDN).

Wer nach dem starken Staat schreit hat meiner Meinung nach keine Ahnung welche Dämonen er beschwört...

Die Kabelgesellschaften leben übrigens auch größtenteils von vorhandener Infrastruktur, allerdings haben sie den Vorteil das die Koaxkabel in den 80er verlegt wurden und nicht in der 50ern/60ern.
 

Thallassa

Volt-Modder(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ganz klar meine Erklärung für den demographischen Wandel! Bei solchen Preisen kann man auf dem Land nicht als Freelancer arbeiten.

Welcher demographischer Wandel? Sorry, aber kaum eine Stadt in Deutschland verzeichnet großes Wachstum. München und Potsdam verzeichnen positives Wachstum seit ein paar Jahren, aber der Ruhrpott schrumpft teilweise stark, ebenso wie die Bevölkerung in den meisten anderen Großstädten in Deutschland auch eher im letzten Jahrzehnt stagnant war. Wachstum haben vor allem Klein- und Mittelstädte im in Metropolregionen erfahren, es entstehen mehr Polyzentrische Regionen. Beobachtbar sind Prozesse der Periurbanisierung und Suburbanisierung, was infrastrukturell (eigentlich!) Vorteile haben sollte. Nur die Leute, die vollkommen rural leben, sind etwas am A*
Eine regelrechte Landflucht besteht allerdings in McPom, da fliehen die leute seit Jahren :D
 

FrozenPie

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Welcher demographischer Wandel? Sorry, aber kaum eine Stadt in Deutschland verzeichnet großes Wachstum. München und Potsdam verzeichnen positives Wachstum seit ein paar Jahren, aber der Ruhrpott schrumpft teilweise stark, ebenso wie die Bevölkerung in den meisten anderen Großstädten in Deutschland auch eher im letzten Jahrzehnt stagnant war. Wachstum haben vor allem Klein- und Mittelstädte im in Metropolregionen erfahren, es entstehen mehr Polyzentrische Regionen. Beobachtbar sind Prozesse der Periurbanisierung und Suburbanisierung, was infrastrukturell (eigentlich!) Vorteile haben sollte. Nur die Leute, die vollkommen rural leben, sind etwas am A*
Eine regelrechte Landflucht besteht allerdings in McPom, da fliehen die leute seit Jahren :D

Und jetzt nochmal für den der nicht Gesellschaftskunde studiert hat :-)
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Wer nach dem starken Staat schreit hat meiner Meinung nach keine Ahnung welche Dämonen er beschwört...

Infrastruktur betrifft alle Bürger eines Landes, weil sie davon abhängig sind. Daher sollte sie auch der Allgemeinheit, also dem Staat gehören. Wenn sie in privaten Händen ist und die staatliche Regulierung versagt, liegt die Infrastruktur irgendwann brach, weil für die Unternehmen der Profit an erster Stelle steht.
Diese Entwicklung kann man an vielen Stellen beobachten, leider auch bei der Telekom.

Am besten wäre es, wenn das Netz in staatlicher Hand bliebe und die Provider gleichberechtigt Gebühren für die Nutzung bezahlen. Von diesen Gebühren wird das Netz dann gleichmäßig ausgebaut, wenn nötig auch mit Beteiligung von Bürgern, Interessengemeinschaften o.Ä.
 

Panzergrenadier

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Meiner Meinung nach macht die Telekom auf dem Land so gut wie gar nichts für den Breitbandausbau. Allerdings ist unsere Definition von Breitband und die der Telekom sehr unterschiedlich. Für die Telekom ist LTE schon Breitband. Dass LTE bei vielen Benutzern nicht mehr die Bandbreite liefert ist der Telekom egal, genauso wie das schon hier angesprochene 30 GB Limit, dass viel zu schnell erreicht ist. Wenn man LTE nicht zum Breitbandausbau zählt, dann ist vermutlich die Bilanz der Telekom desaströs. Leider gibt es dazu keine genauen Zahlen.
 

Paulebaer1979

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Tja. Was will man von einer Firma erwarten, die ihre Gewinne in Aktiendividenen und LTE-Lizenzen steckt, in Sachen Netzausbau auch erwarten? Solange sie ihre DSL-Tarife mit der netten Formulierung "bis zu" verkaufen können, es keine vertraglich garantierten Mindestbandbreiten und insgesamt zu wenig Konkurrenz gibt, wird sich daran auch nichts ändern. Als Kunde hat man dann halt die Wahl zwischen Umzug, beim langsamen Tarif bleiben oder halt ganz aufs Internet zu verzichten.
 

BloodySuicide

BIOS-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ich bin bei 8Mbit in Dresden und 6Mbit in Berlin. Beide Leitungen haben Pingschwankungen bis 1500ms bei geringer Leitungslast. Aber immer schön alle man auf die Großstädte schimpfen. Die Telekom hat einfach mindestens 5-10 Jahre verpennt, ueberhaupt iwas zu machen...

Wo denn in Dresden? Ein Großteil der Stadt hat VDSL und Strießen/Strehlen bekommen FTTH :ugly:

Tja. Was will man von einer Firma erwarten, die ihre Gewinne in Aktiendividenen und LTE-Lizenzen steckt, in Sachen Netzausbau auch erwarten? Solange sie ihre DSL-Tarife mit der netten Formulierung "bis zu" verkaufen können, es keine vertraglich garantierten Mindestbandbreiten und insgesamt zu wenig Konkurrenz gibt, wird sich daran auch nichts ändern. Als Kunde hat man dann halt die Wahl zwischen Umzug, beim langsamen Tarif bleiben oder halt ganz aufs Internet zu verzichten.

Die Telekom ist der Provider, der die Geschwindigkeit am weitesten einschränkt bzw. beziffert. Da bekommste auch gesagt, dass nur 12 oder 8Mbit ankommen und keine 16. Die Gewinnen werden übrigens fast vollständig in den Netzausbau gesteckt. Auch die Gelder aus dem Verkauf von Scout fließen in den Netzausbau.

Kabel Deutschland nutzt das alte Netz der Telekom bzw. Post. Gebaut wird da kaum was. Upload wird sich auch nicht signifikant erhöhen, auch wenn er gebraucht wird. Es geht technisch einfach nicht. Einzige Möglichkeit wäre, das TV-Signal IP-basierend zu übertragen und das frei werdende Band für den Upload zu nutzen. Da KD ja jetzt eh zu Vodafone gehört, wird es mit dem Ausbau eh viel schlechter.
Auf lange Sicht hat das Kabelnetz eh das Nachsehen, da nie die Bandbreiten von FTTH erreicht werden können.

@Klink Der Staat hat sich dazu entschieden und du wirst das auch nicht ändern. Auch wenn ich auch der Meinung bin, dass Infrastruktur in die Hand des Staates gehört.

Telekom setzt ja lieber auf Vectoring. Ich sehe bei dem verfahren vielleicht für die heutige Zeit einen Vorteil aber es wird nie dem Datenhunger der Zukunft (5-10 Jahre) gewachsen sein. Nein im Gegenteil. Wenn die Telekom 10 Milliarden Euro ins Vectoring gesteckt hat und wir haben 2020, ist die Infrastruktur schon wieder viel zu langsam.

Telekom ist ein Drecksladen!

Vectoring ist eine Zwischenlösung zu FTTH, da FTTH allein zu lange dauert und zu kostenintensiv ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

der-sack88

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Die Kritik ungerechtfertigt? Am Arsch! Hier stände zwar laut Telekom ne 50er-Leitung zur Verfügung, effektiv schwankt die Bandbreite aber zwischen 0,5 und 15Mbit, und dass mitten im Rhein-Main-Gebiet. Vom Ping fang ich garnicht erst an. Besonders abends ist es oft unmöglich, irgendwas, was mit Internet verbunden ist, zu machen. Und bei den Preisen der Telekom ist das einfach unverschämt.
Bin mittlerweile bei O2, da habe ich zwar nur rund 15Mbit, es kostet aber auch nur die Hälfte und ich habe die 15Mbit auch immer zur Verfügung. Der Ping stimmt auch und der Support ist zumindest nicht schlechter als bei der Telekom, die sind da aber auch schwer zu unterbieten.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Infrastruktur betrifft alle Bürger eines Landes, weil sie davon abhängig sind. Daher sollte sie auch der Allgemeinheit, also dem Staat gehören. Wenn sie in privaten Händen ist und die staatliche Regulierung versagt, liegt die Infrastruktur irgendwann brach, weil für die Unternehmen der Profit an erster Stelle steht.
Diese Entwicklung kann man an vielen Stellen beobachten, leider auch bei der Telekom.

Am besten wäre es, wenn das Netz in staatlicher Hand bliebe und die Provider gleichberechtigt Gebühren für die Nutzung bezahlen. Von diesen Gebühren wird das Netz dann gleichmäßig ausgebaut, wenn nötig auch mit Beteiligung von Bürgern, Interessengemeinschaften o.Ä.

Das wäre in der Tat in interessanter Vorschlag, quasi wie bei der Bahn wenn sie dann mal privatisiert ist. Wobei da auch das Schienennetz stellenweise vergammelt, genau wie Straßen und Schiffahrtswege. Abseits von Prestigeprojekten wird beim Staat eher weniger gemacht und wenn dann die Hütte brennt kommt irgend ein Politiker mit einer Maut für Ausländer (wer es glaubt das es dabei bleibt wird bestimmt nicht selig) oder einer Sonderabgabe für irgendwas das schon zigmal bezahlt wurde. In anderen Ländern klappt es stellenweise ganz gut, wird Deutschen scheinen allerdings (von unseren Politikern) verflucht zu sein.
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Erst wenn genug Leute zu den Kabelanbietern gegangen sind, fangen die an auszubauen.:schief:
Die Meisten trauen sich einfach nicht zu wechseln, das ist das Problem.
 

BloodySuicide

BIOS-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Die Kritik ungerechtfertigt? Am Arsch! Hier stände zwar laut Telekom ne 50er-Leitung zur Verfügung, effektiv schwankt die Bandbreite aber zwischen 0,5 und 15Mbit, und dass mitten im Rhein-Main-Gebiet. Vom Ping fang ich garnicht erst an. Besonders abends ist es oft unmöglich, irgendwas, was mit Internet verbunden ist, zu machen. Und bei den Preisen der Telekom ist das einfach unverschämt.
Bin mittlerweile bei O2, da habe ich zwar nur rund 15Mbit, es kostet aber auch nur die Hälfte und ich habe die 15Mbit auch immer zur Verfügung. Der Ping stimmt auch und der Support ist zumindest nicht schlechter als bei der Telekom, die sind da aber auch schwer zu unterbieten.

Also wenn bei dir 50Mbit möglich sind, dann sind die bei freien Ports auch zu buchen. Da müssen auch mindestens 27Mbit ankommen. Man sorgt aber dafür, dass fast immer mindestens 40 ankommen.
Wenn du mal nen Techniker von O2 siehst, kannst du mir das gerne mal Melden. Die Telekom hat nen paar tausend.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Erst wenn genug Leute zu den Kabelanbietern gegangen sind, fangen die an auszubauen.:schief:
Die Meisten trauen sich einfach nicht zu wechseln, das ist das Problem.

Diejenigen um die es geht können nicht zu den Kabelanbietern gehen weil sie nicht angeschlossen sind. Diese Gebiete ausbauen machen die Kabelnetzbetreiber auch nicht. Die einzigen Gebiete die deshalb überhaupt ausgebaut werden könnten sind die Ballungsräume und die wurden von der Telekom seit jeher gut versorgt, besonders wenn Kabel verfügbar war.
 

Singlecoreplayer2500+

Volt-Modder(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ausnahmsweise kann ich mich mal nicht beschweren.
Wohne 3km weg vom nächsten Dorf und 10km von ner Stadt entfernt und habe Glasfaser.
Allerdings ist das nicht der Telekom zu verdanken sondern den Stadtwerken die auch gleich ihre Gasleitung mitverlegt haben hier draussen.

Aber vorher war es natürlich echt ein Graus, da gabs nur die Wahl zwischen Modem oder UMTS ...
 

khaAk

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Erst wenn genug Leute zu den Kabelanbietern gegangen sind, fangen die an auszubauen.:schief:
Die Meisten trauen sich einfach nicht zu wechseln, das ist das Problem.

Oder es gibt keine Alternative um wechsel zu können... :ugly:
 

Shona

BIOS-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ungerechtfertig? Hat die nen Knall...Wir bekommen hier nur DSL3000 zahlen aber für DSL16000 weil uns das vor über 10 Jahren versprochen wurde das es ausgebaut wird!
Und was ist? Genau nichts haben sie bis heute gemacht....Gott diese verbrecher sollte man echt mal wegsperren oder ihnen das Maul stopfen....:daumen2:
 

majinvegeta20

Lötkolbengott/-göttin
Ohje, hier geht's ja wieder ab. ^^
Ich halt mich dieses mal lieber gekonnt raus und hol schon einmal das Popcorn heraus. :D

Zum Thema FTTH....wie lang wollt ihr eigentlich warten??? O.o
Vektoring soll eine Zwischenlösung sein. Haben scheinbar noch immer einige nicht verstanden. -.-
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ohje, hier geht's ja wieder ab. ^^
Ich halt mich dieses mal lieber gekonnt raus und hol schon einmal das Popcorn heraus. :D

Zum Thema FTTH....wie lang wollt ihr eigentlich warten??? O.o
Vektoring soll eine Zwischenlösung sein. Haben scheinbar noch immer einige nicht verstanden. -.-

Tja,
diese Alternative wird wohl wirtschaftlich noch ca. 10 Jahre die erste Wahl sein. Ein Stückchen haben das wir Kunden auch selbst zu verantworten, für 20-30€/Mon kriegt man keine Glasfaser finanziert, da muss man eher mit 50€ aufwärts rechnen. Schade das ausgerechnet diejenigen darunter zu leiden haben die für die "Geiz ist geil" Mentalität nichts können da sie eh keine Wahl haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Best11163

Freizeitschrauber(in)
Ja die Kritik ist vollkommen ungerechtfertigt. Auf dem Land dümpel ich hier mit 0,5 Mbit rum obwohl die telekom vor 5 Jahren versprochen hat, neue Leitungen zu verlegen. Aber Hoffnung hab ich bei den sowieso nicht mehr, es reicht ja wenn das Land das ach so tolle LTE hat, was kaum was kostet aber richtig gewinne einspült. Vodafone ist leider nicht besser. Ich hab mal ausgerechnet was es kostet wenn man dauerhaft das LTE Volumen aufbessert. Und bin darauf gekommen das ein Tarif mit unendlich Volumen nur maximal 4800 € im Monat kostet (ausgehend von einer Leitung mit 10 Mbit bie vodafone). Ist ja nahezu ein Schnäppchen. Meines Erachtens nach ist das Wucher weil es ganz klar die Alternativlosigkeit ausnutzt. Und damit sehe ich sogar LTE, so wie es angeboten wird als gesetzeswiedrig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ja die Kritik ist vollkommen ungerechtfertigt. Auf dem Land dümpel ich hier mit 0,5 Mbit rum obwohl die telekom vor 5 Jahren versprochen hat, neue Leitungen zu verlegen. Aber Hoffnung hab ich bei den sowieso nicht mehr, es reicht ja wenn das Land das ach so tolle LTE hat, was kaum was kostet aber richtig gewinne einspült. Vodafone ist leider nicht besser. Ich hab mal ausgerechnet was es kostet wenn man dauerhaft das LTE Volumen aufbessert. Und bin darauf gekommen das ein Tarif mit unendlich Volumen nur maximal 3500 € im Monat kostet. Ist ja nahezu ein Schnäppchen. Meines Erachtens nach ist das Wucher weil es ganz klar die Alternativlosigkeit ausnutzt. Und damit sehe ich sogar LTE, so wie es angeboten wird als gesetzeswiedrig.

Du hast dich verrechnet, für eine voll ausgelastete 100 MBit LTE Leitung ergeben sich folgende Kosten:
(10[MB/sec]x3600[sec]x24[h]x30[d]/10000[MB]x15[€])+30[€]=38910€/Mon (bitte nicht schlagen wenn es mit der Einheitenrechnung nicht hinhaut)

Eine Internetversorgung ist in Deutschland garantiert, allerdings nur mit 24 KBits und es besteht kein Anrecht auf eine Flatrate. LTE ist von den Politikern so gewollt weil sie dann stolz verkünden können ihre Ziele übererfüllt zu haben. Echter ausbau würde Geld kosten, flächendeckend mit Glasfaser 40 Mrd € und das Geld wird keiner in die Hand nehmen wollen.
 

Oliver-Genesis

Kabelverknoter(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Da kann ich mit meinen 50Mbit richtig froh sein. Das Dorf hat knapp 1500 Einwohner.
Allerdings hat nur unsere Strasse + Parallelstraße und ein kurzer Teil der Haupstrasse max 50Mbit. Die 50Mbit gehen aber nur bei der TCom und 1&1. Vodafone hat hier max 6Mbit (nutzt gleiches Netz wie TCom).
 

Best11163

Freizeitschrauber(in)
Ich hab mich glaub ich nicht verrechnet 10mbit/s / 8 = 1,25 Mb/s. 1,25 * 60 = 75 Mb/min. 75*60 = 4500. 4500 * 24 = 108000. 108000* 30 = 3 240 000 3 240 000 / 1000 = 3240 Gb. 3240-30 3210 Gb /10* 15 = 4815€ + 45 =4860 €
 

Driftking007

Freizeitschrauber(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Also ich kann hier nur von der Region Hannover und Hildesheim berichten.
Hier ist es folgendermaßen:
In Hannover liegt in der Innenstadt teilweise Gigabit von der Telekom. Einige stellen in der Stadt haben aber nur max. 16k verfügar.
In Hildesheim in der Stadt direkt wird von der Telekom ausgebaut.

Im Umland Hannover und Hildeheim aber auch schon Braunschweig hat HTP einen massiven Ausbau (FTTC) vorangetrieben, da es für die Telekom nicht wirtschaftlich genug war.
Es ist in Dörfern mit Teilweise nur 20 Einwohnern 50k verfügbar. Zwar sind noch nicht alle Häuser an Vdsl angebunden (mich eingeschlossen), doch ich hoffe noch dass es weiter geht :D
 

Best11163

Freizeitschrauber(in)
Mit gesetzeswiedrig meine ich eher im Sinne des Wuchers, welches ja verboten ist. Und ich denke dass es Wucher ist, weil sie ganz klar eine Not ausnutzen um daraus
Gewinn zu erwirtschaften.
 

crae

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ich sag mal so: Baut bei mir aus und wir können über 50-60Euro/Monat rechnen. Bei uns baut die Telekom eh nicht mehr aus, das übernehmen wahrscheinlich die Stadtwerke. Vorwerfen kann man der Telekom nicht alles, siehe hier: Telekom-Konkurrenz: Neun Milliarden Euro für Glasfasernetze in Deutschland - Golem.de ...Nur irgendwie merkt man als "Kleiner" wenig davon...sieht man ja alleine an dem Thread. Naja wie auch immer die Zukunft wirds zeigen, ich bin froh nicht mit DSL Light oder LTE auskommen zu müssen.

Ach ja btw letztens war doch auch eine News hier, das ein großer europäischer ISP bestimmte Verbindungen bremst. Das wird wohl die Telekom betreffen, lange Zeit haben ja hier im Forum die Vids nicht geladen bei den Telekom-Kunden...

---> Fazit: Wenns keinerlei Aussicht auf Ausbau gibt, muss man auch keinem mehr Geld in den Arsch schieben, als er verdient hat.

mfg, crae
 

Astra-Coupe

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Wie hab ich es vermisst, wiedermal eine Telekom-Debatte... :D

Also ich sehe das ähnlich, die Telekom baut lediglich dort aus wo sie genügend Geld verdienen oder ein Konkurenzunternehmen ausbauen möchte. Hatte jahrelang hier nur DSL-Light und die Telekom hat mir bei meinen 2 Anrufen jährlich jedesmal versichert das hier bald was passieren wird. Das dies alles hinhalterei und gelogen war, wusste ich spätestens 2 Jahre nach meinem ersten Anruf. Umso erstaunlicher fand ich es als es endlich letztes Jahr Kabel Deutschland in unser 4000 Seelen-Dorf geschafft hat, wobei wir die letzten Jahre damit zugebracht hatten jedesmal eine irrwitzige Zahl an Unterschriften zu sammeln damit die Telekom endlich einen Ausbau für lohnend erachtet. Jedesmal wurden die nötigen Unterschriften aufgestockt von der TKom, fingen wir mit 1000 an wurden es dann 1800, 2500 und am Ende über 3000 damit die Telekom einen möglichen Ausbau und rentabilität prüft. Komisch komisch, nachdem es dann letztlich Kabel Deutschland war, die hier das Netz ausbauen wollten und schnelles Internet für jedermann bereitstellte, wurde hier der Ausbau der Telekom in rasender Geschwindigkeit vorangetrieben. Von DSL-Light ging es auf 2000, 2600, 3200 und dann auf knappe 6000 INNERHALB EINES HALBEN JAHRES! Jetzt surfe ich mittlerweile mit VDSL 50.000 im Netz der Telekom und bin sehr zufrieden mit dieser Geschwindigkeit... habe ja nur 12 Jahre auf schnelles Internet warten müssen. Leidtragender ist halt jetzt wieder Kabel Deutschland, die es aufgrund mangelnden Interesses noch nicht geschafft haben hier alle Strassen mit ihren Kabeln zu verlegen. Hätte sehr gerne gewechselt aber die Kosten für die Verlegung eines Kabelanschlusses sind nicht unerheblich, selbst wenn KD die Verlegung bis zur Strasse vor meinem Haus selbst bezahlt... die Strecke in das Haus muss ich selbst bezahlen, sowie Bebauungspläne etc. einreichen und das habe ich mit der Telekom Gott sei Dank sparen können. Trotzdem finde ich es eine Sauerei, das die Telekom gerade jetzt wo ein Konkurrent hier die Kunden in sein Breitbandnetz aufnehmen wollte, es endlich schafft kurzfristig aufzurüsten um alte Bestandskunden nicht zu verlieren. Ein Schelm wer böses dabei denkt. :ugly::schief:

LG
 

Best11163

Freizeitschrauber(in)
klar dass die telekom nicht an allem schuld ist aber man kann ja jedenfalls für Leute mit schlechtere Verbindung günstigere Tarife anbieten.
 

BloodySuicide

BIOS-Overclocker(in)
Planungsgelder sind nicht immer da ;)

Kleine Info am Rande:
Die Telekom ist, wie wir wissen, ein Gewinn orientiertes Unternehmen. Das ist bei jeder AG so. Der Ausbau lohnt sich für die Telekom auf dem Land also nur kaum. Der Ausbau auf dem Land wird jedoch auch von der EU gefördert. Die Telekom jedoch nicht. Damit die Telekom Fördergelder bekommt, müsste sie den Bau öffentlich ausschreiben, wo jedoch erfahrungsgemäß nur Misst bei rum kommt, da die Baufirmen sehr oft sehr inkompetent sind und das Netz nunmal Jahre halten soll. Kleine Provider und Stadtwerke bekommen dagegen auch so ihre Fördergelder. Für die Lohnt es sich in dem Fall auch.
Es ist also verständlich, wenn nicht gleich jedes Dorf sofort ausgebaut wird. Es passiert nach und nach. Es bringt nichts ALLE Gelder in den Ausbau zu stecken, wenn man daran dann pleite geht. Dann hat keiner mehr Internet.
 

Freakless08

Volt-Modder(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Schön wie T-Offline sich selbst wiederspricht:
In einem aktuellen Blog-Eintrag greift die Telekom Kritik an ihr auf, der zufolge sie wenig für den Breitbandausbau im ländlichen Raum unternehme und sich dort lediglich Rosinen herauspicke. "Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit", schreibt sie.
Wiederspurch:
"Denn die Telekom ist ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen. Wir können nur dort investieren, wo wir die Chance haben, unser Geld zurück zu verdienen."
Würde T-Offline nicht die ganze Kohle in die USA Schaufeln um sich dort mit extremen rabatten in den Markt einzukaufen, könnten sie das Geld in den Ausbau stecken.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

Ich hab mich glaub ich nicht verrechnet 10mbit/s / 8 = 1,25 Mb/s. 1,25 * 60 = 75 Mb/min. 75*60 = 4500. 4500 * 24 = 108000. 108000* 30 = 3 240 000 3 240 000 / 1000 = 3240 Gb. 3240-30 3210 Gb /10* 15 = 4815€ + 45 =4860 €

Du hast 10 MBit angenommen, ich habe 100MBit genommen (und die auf realistische 10 Megabyte pro sec runtergerundet), damit kommt man auf ungefähr den Faktor 10.

Mit gesetzeswiedrig meine ich eher im Sinne des Wuchers, welches ja verboten ist. Und ich denke dass es Wucher ist, weil sie ganz klar eine Not ausnutzen um daraus
Gewinn zu erwirtschaften.

Naja,
mit den 384 KBit kann man durchaus noch Surfen und andere Dinge erledigen. Wenn man deiner Logik folgt müßte man dem Bäcker verklagen weil der Gewinn aus meinem Nahrungsbedürfnis schlägt. Im Endeffekt ist das Problem das die Telekom kein Geld aus dem Fenster werfen will, was ja auch nicht verwerflich ist und die Politik das Geld nicht zuschießen will. Von Wucher kann man da nicht spechen, auch wenn es extrem ärgerlich ist.

Würde T-Offline nicht die ganze Kohle in die USA Schaufeln um sich dort mit extremen rabatten in den Markt einzukaufen, könnten sie das Geld in den Ausbau stecken.

Das ändert nichts daran das der Breitbandausbau in Deutschland unwirtschaftlich bleibt, deshalb schafft man es ja in die USA damit es dort Gewinne abwirft.
 

Best11163

Freizeitschrauber(in)
Bäcker gibt es viele telekommunikationsanbieter nur ein paar, auch kannst du selbst Brot backen und rechne dir mal aus wie teuer LTE für die Anbieter ist.

Außerdem sind 100 Mbit nie 10 Mb. Realistisch ist die simple Umrechnung durch 8 zu teilen. Außerdem nimmst du für den Gigabyte 15€ .

Und Gewinn werden sie vermutlich erstmal in den USA nicht machen, darum geht es ja.
 

crae

Software-Overclocker(in)
AW: Mangelnder Breitbandausbau im ländlichen Raum: Telekom hält Kritik für ungerechtfertigt

1bit=8byte --> 100mbit=12,5mbyte ...Naja da sind 10mb schon realistisch (verhaut mich wenn ich das wieder verwechsle^^).

@Pu244: Schon mal mit 384kb im Internet unterwegs gewesen? das sind 384/8=48kb, realistisch geschätzt also 40kb ...Ich mein wen verarschen wir hier? Ein Bild hat schon mehrere MB, jetzt lad mal mit dem strunzlahmen DSL Light ein simples Programm runter. Und ich spreche hier nichtmal von Gaming...lad einfach mal damit Avira runter. 132mb (lt. Chip) = 132.000kb/40kb=3300s=55min~fast 1h ...Und wir sprechen hier von einem! Programm. Jetzt rechne mal diverse Treiber (v.a. Grafikkartentreiber+Aktualisierungen), Avira/Avast, ...Man munkelt nun, dass der eine oder andere Gamer hier noch unterwegs ist, der vielleicht einen Key rumliegen hat - rein zufällig, es ist ja nicht so, dass das heutzutage verbreitet wäre - und muss ein Spiel mit meinetwegen 5gb runterladen. Da wirst du deines Lebens nicht mehr froh...wie es ist, wenn man nach Feierabend, nach 8h Arbeit und noch einer Stunde Fahrt von seinen ka 3-4 übergebliebenen Stunden noch eine opfern muss, bloß weil man sich ein Update zieht und auf der anderen Seite sieht, wie ein Kumpel Far Cry 3 in 10 Minuten runterlädt.

Komm schon wo ist da die Fairness. Wenigens scheint sich jetzt etwas zu tun (wegen Druck der Regierung), denn 6mbit sollte der minimalste Standard sein und 50mibt sollten auf jeden Fall komplett angepeilt werden. Meinst du die Leute, denen das wichtig ist, würden dafür nicht mehr bezahlen und das somit (mit)finanzieren? Natürlich braucht man in einem Dorf, in dem von vllt nur 500 von 1000 Leuten schnelles Internet möchten nicht alle 1000 anschließen - vorerst, die nächste Generation denkt wieder anders darüber.

---> wieder ein Fazit: Auf Dauer ist die Sache lohnenswert, aber man kann auch noch mit Kupfer sehr gut melken, deswegen erstmal ein paar Dörfer als "Präzedenfälle" ausbauen und dannach erst kommen, wenn die Konkurrenz dort ausbauen will. Mal sehen viellecht ändert sich das ja noch, Geld wäre ja da...

mfg, crae
 
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