AW: Liveübertragung des BP Bohrloches
Ich will hier nicht Spekulieren. NUr denke ich, das wenn es so einfach mit einem Verschluss wäre, sich schon andere Wissenschaftler gemeldet hätten. Nur bisher habe ich dahingehend nichts gelesen. Daher gehe ich davon au das es alles andere als einfach ist hier einfach einen Verschluss drauf zu setzen.
Andere Wissenschaftler aus aller Welt haben ihre Hilfe angeboten.
BP hat sie abgewiesen.
De facto muss man aber auch sagen: Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun. Es dürfte keine Ingenieure geben, die an der Frage forschen "Wie verschließe ich defekte Bohrlöcher in großer Tiefe?"
Es geht eher darum, was für technische Ressourcen man zur Verfügung hat und wie man schnellstmöglich etwas damit bewirkt.
Das was du meintest mit dem drüberstülpen hatte ich ja auch defakto so gemeint, nur das mein Vorschlag halt nochmal nen paar Ecken größer sein sollte, wodurch sich das Ding dann 2-x Meter in den Boden eingräbt und somit die komplette Öffnung verschliest und man einfach nach oben den Dreck ableiten kann. Falls es verstopft kann man zur Sicherheit ja vorher noch Verankerungen dran befestigen und an die nen paar tausend Tonnen an Gewichte dran. Dann schwimmt das Ding garantiert nicht auf.
Bei den paar tausend Tonnen Gewicht geht mein Vorschlag dann ins Detail, denn einfach-mal-dranhängen ist da nicht
ich finds einfach eine frechheit das sowas nicht bestraft wird....
bei allem wird ach so toll auf die umwelt geachtet seien es abgaswerte, mülltrennung etc... und solch enorme katastrophen bleiben unbestraft?
Das wird genauso bestraft, wie Verstöße gegen Abgasvorschriften, Müllentsorgung,...:
Mit absolut lächerlichen Strafen, die oftmals kaum über die Kosten der Sofortmaßnahmen hinausgehen, geschweige denn die verursachten finanziellen Schäden abdecken, den vorrangegangenen Einsparungen/zusätzlichen Gewinnen nahe kommen oder gar die ökologischen Folgen angemessen beziffern.
Es hat seine Gründe, dass Müllverklappung noch vor relativ kurzer Zeit komplett legal war und das heute Atommüll deutscher Unternehmen auf bekannt unsichere russische Halden wandern darf. Verschmutzung verbieten findet keine Mehrheit. Nicht bei kleinen Leuten, die weiterhin ihre Kippen in die Landschaft und ihre Verpackungen ins Gebüsch (oder ihr G48 ins Klo) schmeißen wollen und erst recht nicht bei Großkonzernen, die davon leben, dass Naturzerstörung in unserer Gesellschaft noch immer eine der größten Gewinnquellen ist.
Also kurz & knapp würde ich mal in die Diskussion werfen, dass die Regierung nicht soviel Macht besitzt, wie große Firmen, wie BP oder auf die Finanzwelt bezogen, Banken.
Was meint ihr ?
Ist so. Wir leben im Kapitalismus, Geld ist Macht.
BP hat einen Jahresumsatz von ~367 Milliarden Dollar. Z.B. der russische Staat kommt auf 280 Milliarden an Ausgaben. Indien gerade mal auf 205 Milliarden und die Schweiz schafft kaum die Hälfte von BP (wohlgemerkt: Das sind Angaben für den gesamten Staat, nicht nur für das Gegenstück des jeweiligen Bundeshaushaltes. Deutschland kommt z.B. auf 1,5 Billionen wärend der Bundeshaushalt als solcher nur 300 Milliarden € umfasst).
Wiki verzeichnet rund 210 Staaten, die weniger Geld umsetzen, als BP.
Und BP ist nichtmal der größte Konzern. Shell, Exxon und Wal-Mart machen noch mehr Umsatz, Chevron und Total nicht sooo viel weniger. Nimmt alle 5 Ölriesen zusammen, liegen sie noch vor den Einnahmen des japanischen Staates, seines Zeichen No2 der Weltrangliste. Grob überschlagen dürften sie soviel Geld kontrollieren, wie die 190 ärmeren Regierungen der Welt zusammen. (wohlgemerkt: von ~240, die auf der Liste stehen. Also fast 80%)
Sagt mal, dass sieht aus, als wäre da eine Krake ?
Was sieht man hier eig. alles ?
Alles, was noch lebt.
mal nebenbei ganz blöde gefragt, liegt die unfallstelle nicht in internationalen gewässern, wie war das gleich?
gibts da nicht ne 3 meilen zone oder so?
ich frag nur weil, welche regierung soll denn jmden bestrafen der in internationalen gewässern unterwegs ist?
Hoheitsgewässer haben afaik mitlerweile eine 12 Meilenzone. Darüber hinaus erstreckt sich aber eine exklusive Wirtschaftszone von 200 bis 300 Meilen, in denen der jeweilige Staat vorgibt, wer sie wie nutzt.
Die Schäden außerhalb der Küstengewässer dürften aber sowieso nicht berücksichtigt werden (s.o. - wen interessiert schon Natur?)