Liveübertragung des BP Bohrloches

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jetzt ist die Szene nochmal anders, die Sicht is aber auch furchtbar.
Was der Tauchroboter da wohl macht?
 
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Mhm da kommt was raus gesprudelt, sieht mir aber nicht nach Erdöl aus, eher wie Schlamm.
 
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Als hätte ein Taucher jetzt die Kameraführung übernommen. Die Auflösung ist aber mittlerweile sehr viel besser geworden. Vorhin konnte man nicht mal die Beschriftung am Rande erkennen.
 
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Aktuell würd ich sagen: Satz mit X....kommt irgendwie ne ganze Menge raus...mit ner ganzen Menge Druck...
 
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War wohl zu viel Druck jetzt kommt da der ganze Schlamm wieder raus^^
 
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Was mich ja mal interessieren würde. Was wäre wenn durch ein Seebeben ein Spalt zu dieser Quelle geöffnet werden sollte? Wie wäre dann die Katastrophe? Hier haben wir grade mal ein kleines Loch da hin gebohrt.
Es gibt sogenannte "natürliche Lecks" aus denen Öl auch ohne menschliches Zutun auströmt.
Although only a few new seeps have been identified and estimates of known crude-oil deposits throughout the world have not changed greatly from about 300,000 million tonnes, new technologies, particularly remote sensing techniques, have provided better means of natural seep detection and assessment. Studies in parts of the Gulf of Mexico (MacDonald et al., 1993; MacDonald, 1998; Mitchell et al., 1999), using these new technologies, have resulted in an estimated seepage rate for the entire Gulf of Mexico of 140,000 tonnes per year (range of 80,000 to 200,000 tonnes per year). For offshore southern California, a new estimate of rate of oil seepage is 20,000 tonnes per year (range of 2,000 to 35,000 tonnes per year), based on considerations of work by Fischer (1978), Clester et al. (1996), and Hornafius et al. (1999). The rate of oil seepage for offshore Alaska is also estimated, based mainly on a report by Becker and Manen (1988), to be about 400 tonnes per year (range of 200 to 800 tonnes per year). The North American best estimate is 160,000 tonnes per year, with a minimum of 80,000 tonnes per year (50 percent of best estimate), and a maximum of 240,000 tonnes per year (best estimate + 50 percent1).
The new North American estimate of 160,000 tonnes per year is only 40,000 tonnes less than the 1985 global estimate of 200,000 tonnes per year, suggesting that the 1985 value was grossly underestimated. To accommodate the new information now available, the “best estimate” of the global crude oil seepage rate has been revised to 600,000 tonnes per year, reviving an estimate made originally in 1975. The estimated range of 200,000 tonnes per year to 2,000,000 tonnes per year was developed based on the approach applied in NRC (1985). These limits are set by the amount of crude oil seepage estimated for North American waters and the amount of crude oil ultimately available for natural seepage during geologic time.
Oil in the Sea III: Inputs, Fates, and Effects
Es empfiehlt sich hier aber auch ein Blick auf die Tabelle auf der vorherigen Seite.

Wobei das allgemein schon länger bekannt ist. Denn die Byzantiner haben auch keine Bohrtürme gehabt, um an das Öl zu kommen, welches sie für das "griechische Feuer" benötigten.
Es sind daher verschiedene Varianten überliefert, die jedoch alle Erdöl oder Asphalt als Grundlage hatten. Diese Stoffe traten im byzantinischen Reich in der Nähe des Schwarzen Meeres an die Erdoberfläche.
Griechisches Feuer ? Wikipedia
 
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Also mir wäre nichts bekannt, was ja aber nicht heißt das es unmöglich wäre. Da sich die Natur aber auch immer selbst regulieren kann, frag ich mich ob das alles wirklich so schlimm ist wie wir es selbst immer darstellen. Ich kann mir gut vorstellen das solche katastrophen in der vergangenen Erdgeschichte durchaus vor kamen. Und die begrenzte Vergangenheit unser eigenen Zeitgeschichte zeigt ja auch immer das einer Katastrophe eine, wenn auch begrenzte, Umstellung der Natur mit sich gebracht hatte die nach einer gewissen Zeit eben nur anders war.

Das hier ist sogar nen Witz, wenn mans mit gewissen Vulkanausbrüchen etc. vergleicht.

Die Welt verkraftet das durchaus auch, nur hat der Mensch halt nen Problem damit, wenn es plötzlich keine Grabben mehr gibt, oder paar hundert tausend Menschen ihre Lebensgrundlage/Heimat verlieren.

Die Natur interessierts net wirklich ob da nu ne Art mehr oder weniger existiert. Die war dann halt nicht überlebensfähig und wird im Zweifel durch ne andere ersetzt.

Der Mensch ist halt nur leider nicht so flexibel, was man auch verstehen kann. Ich hätte auch nen Problem damit, wenn in Deutschland z.B. nen Meteor einschlagen würde, oder nen Vulkan ausbricht. Für die Erde an sich ist das nicht schlimm, kommt halt in nen paar Jahrzehnten/Jahrhunderten ne neubesiedlung und gut ist.

Und weg ist das Bild. Hab gesehen, das se den Tauchroboter ausm Wasser geholt haben. Bin mal gespannt, wenn er wieder zu Wasser gelassen wird.

PS: seh grad, haben wohl auf nen anderen Roboter umgestellt, man muss die Seite neu laden.
 
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Naja, der Versuch ist ja in die Hose gegangen. Das Öl sprudelt munter weiter. Fehlschlag Nummer Eins. Und jetzt geben sogar die Manager offen zu das sie am verzweifeln sind. Bin mal gespannt wie es weiter geht.
 
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Direkt am Bohrloch, gar nichts. Derzeit tut man sich beraten was fü Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Derzeit versucht man mit der US Regierung eine Erlaubnis für eine weitere Glocke zu bekommen. Da wird dann eine Art Glocke über das Loch gestellt und das austretende Öl wird hoch auf Schiffe gepumpt. Dazu müsste man aber das liegende Roh an der Knickstelle abschneiden, so das das Öl direkt nach oben raus gelassen wird.
 
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Mal ganz im ernst, warum versenken die nicht drüber einfach nen 5-10 m Durchmesser fassende Röhre mit ner Öffnung nach oben wie bei ner Bohrleitung die halt einfach 100-500 Tonnen wiegt? :ugly:

Soooo schwer ist das jetzt auch nicht aus Stahl und oder Beton herzustellen und zu versenken. :ugly: Das Ding würd sich in den Boden eingraben und würde durch den Druck des ausströmenden Öl´s auch nicht angehoben werden.
 
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Das wird schon seine Gründe haben. Wenn das so einfach wäre, hätte man das sicherlich schon in Betracht gezogen.
 
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Sicher? Die einfachsten Lösungen sind teils die, auf die man nicht kommt.
 
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Ziemlich sicher. Ich glaube das Problem ist da irgendwo auch das bei einem Verschluss der oben drauf sitzt, die Gefahr besteht das das Rohr unter der Erde platzt und das Öl dann einen anderen Weg nach oben sucht. Deshalb wollten die ja auch das Rohr innen verstopfen mit einer Masse an Schlamm und andren Kram.
 
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Naja, der Versuch ist ja in die Hose gegangen. Das Öl sprudelt munter weiter. Fehlschlag Nummer Eins.

"#1" ?


Mal ganz im ernst, warum versenken die nicht drüber einfach nen 5-10 m Durchmesser fassende Röhre mit ner Öffnung nach oben wie bei ner Bohrleitung die halt einfach 100-500 Tonnen wiegt? :ugly:

Soooo schwer ist das jetzt auch nicht aus Stahl und oder Beton herzustellen und zu versenken. :ugly: Das Ding würd sich in den Boden eingraben und würde durch den Druck des ausströmenden Öl´s auch nicht angehoben werden.

"Öffnung nach oben" haben sie ja schon mit ihrer ersten Absaugglocke versucht. Leider verstopft die ganze Angelegenheit sehr schnell.
Was ich mich frage:

Wieso keine Glocke, die die ganze Struktur komplett verschließt und die so stark beschwert&verstärkt wird, dass sie auch den vollen Druck innenhählt?
Bauform wäre z.B. ein großes, hutförmiges Objekt das außen nochmal eine hohe Außenwand hat (kann doch auch praktischerweise hinschwimmen). Wird über dem Loch positioniert und schwimmt erstmal auf dem eingefangenen Öl, nachströmendes quillt halt um die Seiten (aber auch nicht mehr, als jetzt).
Dann pumpt man einfach von oben Beton drauf. Und mehr Beton. Und noch mehr.
Irgendwann ist das ganze so schwer, dass es auch gegen Öl-Auftrieb und -Druck auf den Meeresboden sinkt und da es letztlich aus einem meterdicken Betonmantel besteht, hält es auch den Druck über lange Zeit stand (zumindest lang genug, bis die "Entlastungsbohrungen" -d.h. die neue Förderung mit gleichen Mitteln -> neuer Profit- fertig sind.

Anderer Ansatz: Rohr bis zur Oberfläche. Die ganze Struktur scheint nur einige Meter breit zu sein und die Ölindustrie kann sehr große Strukturen bei der derzeit eher ruhigen See handhaben. Wenn man einfach eine dicke Pipeline senkrecht drüberstülpt, könnte man das Öl an der Meeresoberfläche konzentriert abpumpen, wo garantiert kein Eis mehr die Pumpen blockiert.


(vielleicht hat ja jemand Einwände dazu gehört?)


Ziemlich sicher. Ich glaube das Problem ist da irgendwo auch das bei einem Verschluss der oben drauf sitzt, die Gefahr besteht das das Rohr unter der Erde platzt und das Öl dann einen anderen Weg nach oben sucht.

Der Druck ist jetzt der gleiche, den das Rohr vor dem Brand halten musste, sollte und gehalten hat. Gefährlich waren Maßnahmen, die zusätzlichen (Gegen-)Druck aufbauen, z.B. das derzeitige reinpumpen. (auch wenn ich ehrlich gesagt den Verdacht hege, dass das nur wegen der Unmöglichkeit einer Wiederinbetriebname solange rausgezögert haben)
 
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Ich will hier nicht Spekulieren. NUr denke ich, das wenn es so einfach mit einem Verschluss wäre, sich schon andere Wissenschaftler gemeldet hätten. Nur bisher habe ich dahingehend nichts gelesen. Daher gehe ich davon au das es alles andere als einfach ist hier einfach einen Verschluss drauf zu setzen.
 
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Der Druck ist jetzt der gleiche, den das Rohr vor dem Brand halten musste, sollte und gehalten hat. Gefährlich waren Maßnahmen, die zusätzlichen (Gegen-)Druck aufbauen, z.B. das derzeitige reinpumpen. (auch wenn ich ehrlich gesagt den Verdacht hege, dass das nur wegen der Unmöglichkeit einer Wiederinbetriebname solange rausgezögert haben)

Seh ich genauso :( die Bohrung wäre hin für immer, wenn das geklappt hätte.

Das was du meintest mit dem drüberstülpen hatte ich ja auch defakto so gemeint, nur das mein Vorschlag halt nochmal nen paar Ecken größer sein sollte, wodurch sich das Ding dann 2-x Meter in den Boden eingräbt und somit die komplette Öffnung verschliest und man einfach nach oben den Dreck ableiten kann. Falls es verstopft kann man zur Sicherheit ja vorher noch Verankerungen dran befestigen und an die nen paar tausend Tonnen an Gewichte dran. Dann schwimmt das Ding garantiert nicht auf.
 
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Alter schalter seh ich da richtigm, das die mit ner Kreissäge da rum machen:ugly:
 
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ich finds einfach eine frechheit das sowas nicht bestraft wird....

bei allem wird ach so toll auf die umwelt geachtet seien es abgaswerte, mülltrennung etc... und solch enorme katastrophen bleiben unbestraft?
 
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