Linux nutzt die Ressourcen etwas intensiver als Windows und reagiert damit stärker z.B. auf Probleme mit RAM-Timings. So wird das Dateisystem nach Möglichkeit im RAM vorgehalten statt es direkt auf die Festplatte zu schreiben. Das bringt viel Performance bei Disk-I/O, aber auch schnell abstürze, wenn da was nicht stimmt. Die temporären Dateien (unter /tmp) werden beispielsweise bei vielen Distributionen überhaupt gar nicht mehr auf Festplatte geschrieben. Unterm Strich habe ich unter Linux in Extremfällen um Faktor 20 bessere Ladezeiten beim Laden von vielen kleinen Dateien. (Wie gesagt: Extremfälle, erwarte keine Wunder!)