Was allerdings durchaus eine Rolle spielt, ist der verwendete Speicher sowie Speichertakt. Und in diesem Test wurde der 10900K, soweit ich es nachvollziehen kann, mit einem 2933 Mhz Speicher gegen 3200 bei dem 5600X verglichen. Was den Ryzen zusätzlich in Spielen schneller arbeiten lässt, als ein Intel mit langsameren Speicher. Zusätzlich natürlich die anderen Prozessoren, die auf der Seite von Intel mit, z.B., 2666 Mhz laufen, die Ryzen aber mit 3200.
Für mich liest es sich wie ein Vorwurf.
Entweder wirfst Du der PCGH Unwissenheit im Themengebiet vor oder aber das Gegenteil mit absichtlicher Herstellerbevorzugung. Du schreibst das nicht so direkt (wie ich manchmal), aber inhaltlich lese ich: "Der Speichertakt spielt eine Rolle und wurde (wahrscheinlich) deshalb absichtlich so gewählt um einen Hersteller schlechter da stehen zu lassen."
Du formulierst es sehr konkret, aber indirekt.
Damit meine ich, dass die sinngemäße Aussage bzw. die Konklusion ergibt, dass hätte man einen Intel mit schnellerem Speicher getestet er schneller in Spielen gewesen wäre, als er hier war. Damit gehst Du die Testmethodik direkt an und verweist auf einen eklatanten Nachteil für einen der beiden Hersteller, welcher nur zu Stande kam, weil die Tester den Speicher des Intelsystems langsamer betrieben haben als ...
<< Was den Ryzen zusätzlich in Spielen schneller arbeiten lässt, als ein Intel mit langsameren Speicher. >>
Ja, als was eigentlich?
Mit 3 Minuten Google-Zeit, um bei deinen zeitlichen Angaben zu bleiben, findet man zum Beispiel, dass Intel XMP offiziell unterstützt:
Mit dem Intel® XMP Utility kannst du auf Systemen, die mit einem Intel® Prozessor mit freiem Multiplikator ausgestattet sind, DDR3/DDR4-RAM übertakten, um bestmögliche Gaming-Leistung zu erzielen.
https://www.intel.de/etc.clientlibs/settings/wcm/designs/intel/default/resources/favicon-32x32.png www.intel.de
Da steht: "DDR3/DDR4-RAM übertakten," und auch nur für Prozessoren mit freiem Multi!?
Was ist denn, wenn ich nicht übertakten möchte und einfach nur den Speicher kaufe, wie es vom Hersteller auf der CPU-Produktseite empfohlen wird? Ich spreche jetzt hier nicht für mich, denn ich betreibe meinen Ryzen der 1. Gen ebenfalls mit DDR4-3200 über ein XMP-Profil. Aber ich kenne genug Leute, die nicht mal wissen, dass es ein BIOS/UEFI gibt, wo man das einstellen könnte, geschweige denn wissen, wie man da rein kommt oder was es bringen soll. Und ich kenne persönlich auch niemanden der darauf achtet, dass er eine Intel-CPU mit freiem Multiplikator kauft damit er sein XMP-Profil nutzen kann.
AMD unterstützt XMP übrigens ... weiß nicht ... vielleicht / ja / nein?
Und wenn ich recht überlege und in Richtung Infinity Fabric gehe bei der Ryzen-3000er und der Ryzen-5000er Serie, frage ich mich gerade, warum die PCGH da nicht mit DDR4-4000 getestet hat? DAS hätte (nur meine Meinung) viel mehr verschoben!
Während AMD das Optimum in Sachen Arbeitsspeicher für Zen 2 mit DDR4-3600 angegeben hat, soll Ryzen 5000 mit höherem RAM-Takt arbeiten.
www.computerbase.de
Laut einer durchgesickerten AMD-Folie sei DDR4-4000 bei der Ryzen-5000-Generation das, was bei Ryzen 3000 DDR4-3800 war.
www.pcgameshardware.de
www.hartware.de
Angebliches Präsentationsmaterial von AMD verrät die optimale Arbeitsspeicher-Geschwindigkeit für bestmögliche Performance bei Ryzen 5000.
www.gamestar.de
A leaked slide allegedly from AMD suggests 4,000MHz RAM is the sweet spot for low latency and high performance.
www.pcgamer.com
DDR4-4000 neuer Sweetspot für Ryzen-5000-CPUs.
www.hardwareluxx.de
Bild: AMD Während AMD das optimale RAM-Format für Ryzen 3000 (Test), auch bekannt als Zen
www.presseraum.at
...
Wie liest sich das hier für Dich?
1.) Was allerdings durchaus eine Rolle spielt, ist der verwendete Speicher sowie Speichertakt. Und in diesem Test wurde der 5600X, soweit ich es nachvollziehen kann, mit einem 3200 Speicher gegen 2933 bei dem 10900K verglichen. Was den Ryzen zusätzlich in Spielen langsamer arbeiten lässt, als mit schnellerem Speicher.
2.) Das gilt auch für die Taktstufen 3600 und 3800, welche mehrfach, multilingual und auf unzähligen nationalen und internationen Webseiten bereits seit langem als klare Empfehlung für Ryzen Prozessoren der 3000er Generation gegeben wurden. Aktuell haben wir Ryzen 5000 und dieser wurde mit DDR4-3200 getestet obwohl DDR4-4000 eindeutig die besseren Ergebnisse erzielt.
3.) Müsste man hier nicht klar und deutlich darauf hinweisen, dass bei Seite X, Y, Z (will aber keine Werbung betreiben damit sondern als Beispiel aufführen) die Ergebnisse um X% besser waren und diese Seiten die neue Ryzen-Generation dadurch in ein viel besseres Licht rücken als es hier getan wurde?
Und um nochmal es klar zu stellen, dies war ein Wunsch und Feedback zum Test, keine Vorderung, was du anzunehmen scheinst.
Für mich war das kein Feedback sondern eine Beanstandung des Tests ansich.
Ich für meinen Teil hätte gerne auch Extra-Vergleiche mit gleich schnellem Speicher. Hier sollte dann aber auch, da es hier ja dann in Richtung Übertakten/XMP driftet, soweit gehen, wie es eben geht. Und da bin ich mir nicht mehr sicher, ob man dann wirklich beide Systeme änlich hoch bekommt. Keine Ahnung ob der Intel 10900k oder 10400F und der ein preislich vergleichbarer Ryzen gleich hoch kämen, stabil für alle Spiele im Parcour. Sagen wir Anno1800 und Witcher3 auf beiden System mit DDR4-3200, 3600, 3800, 4000, 4666, 4800, 5000?? Keine Ahnung wie hoch Game-stable geht. Aber ... mich würde es tatsächlich auch mal interessieren und natürlich auch die Zuwächse, vor allem bei LowCoreCount-Games und HighCoreCount-Games.
PCGH kann und wird die CPUs so testen, wie sie es für richtig halten, ungeachtet dessen was ich oder jemand anders für richtig oder angemessen hält. Aber feedback kann man doch wohl noch geben dürfen
Ein Feedback ist für mich möglichst sachlich und neutral.
Was allerdings durchaus eine Rolle spielt, ist der verwendete Speicher sowie Speichertakt. Und in diesem Test wurde der 10900K, soweit ich es nachvollziehen kann, mit einem 2933 Mhz Speicher gegen 3200 bei dem 5600X verglichen. Was den Ryzen zusätzlich in Spielen schneller arbeiten lässt, als ein Intel mit langsameren Speicher. Zusätzlich natürlich die anderen Prozessoren, die auf der Seite von Intel mit, z.B., 2666 Mhz laufen, die Ryzen aber mit 3200.
Sachlich warst Du, keine Frage.
Allerdings: meiner Meinung nach hättest Du dem 10900k gerne die "Speichersporen" gegeben aber den Ryzen beim Speichertakt der vorletzten Generation belassen ... ??
Hier, nach Wikipedia, der Verlauf der Speichergeschwindigkeiten seit 2017:
Die Ryzen 1000er Serie hatte beim Speicher 2667 (1. HJ 2017)
Die Intel 8000er Serie hatte beim Speicher 2666 (2. HJ 2017)
Gleichstand!
Die Ryzen 2000er Serie hatte beim Speicher 2933 (1. HJ 2018)
Die Intel 9000er Serie hatte beim Speicher 2666 (2. HJ 2018)
Hier hat nur
AMD einen Sprung gemacht auf 2933!
Die Ryzen 3000er Serie hatte beim Speicher 3200 (2. HJ 2019)
Hier hat nur
AMD einen Sprung gemacht auf 3200!
Die Intel 10000er Serie hat beim Speicher 2933 (1.HJ 2020)
Die Ryzen 5000er Serie hat beim Speicher 3200 (2.HJ 2020)
Hier hat nur
INTEL einen Sprung gemacht! Aber nicht zu 3200 sondern zu 2933!
Ich wünsche mir ja auch Extra-Vergleiche mit gleichem Speichertakt aber viele Portale auf der Welt beziehen sich nunmal auf die offiziellen Herstellerangaben bezüglich der Infos zu den CPUs.
Abgesehen davon: ich kann nichts dafür, dass Intel beim Speicher von 2017-2019 dauerhaft 2666 hatte und erst 2020 auf 2933 gesprungen ist. Es ist mir, um ehrlich zu sein, auch schleierhaft. Und um das noch kurz zu toppen: wenn der Speichertakt so viel Auswirkung auf die Spieleperformance hat dann kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass Intel das nicht getestet bzw. festgestellt und da angesetzt hätte. Haben sie aber nicht. Ich weiß nicht warum. Ich bin aber nicht daran schuld und die PCGH auch nicht.