Legalisierung von Canabis

Ja einfach für Mediziinsche Zwecke freigeben, mit starker Kontrolle und gut ist. Wer heute Canabis rauchen will tut das auch, an den Stoff zukommen ist kein großes Hinderniss. Eig. gar keins.
 
Man sieht es ja leider beim Alc, erst Bier & Alcopops und dann kommt die hochoktanige Suppe. Wer soll es kontrollieren. Einerseits schwer zu verstehen bei Tabak gilt absolutes Werbeverbot, aber beim Alc gilt das nicht und da wird einem ja nur Spaß und Fun suggeriert. Irgendwie eine verkehrte Welt
 
Ja einfach für Mediziinsche Zwecke freigeben, mit starker Kontrolle und gut ist. Wer heute Canabis rauchen will tut das auch, an den Stoff zukommen ist kein großes Hinderniss. Eig. gar keins.

Ja schon. Nur will ich mir nicht vorstellen daß im Supermarkt an der Kasse neben Marlboro & Co. dann auch ein "Afghane" oder "Libanese" im Regal steht.
 
Es geht ja nicht darum das es im Supermarkt steht, sondern in der Apotheke bzw. nicht sichtbar.
Ja... gut muss jeder selbst wissen was er trinkt raucht oder sonst was macht ^^

Und wenn THC durch die Krankenkasse gedeckt/untersützt wird für Patienten, wird es sicherlich, wie jetzt schon auch, strenge auflagen und kontrollen geben, wer was wirklich brauch. etc
 
Bei einer Legalisierung wird der Profitsinn geweckt. Und so wie Doc sagt : Wer soll es kontrollieren ? Es geht hier in erster Linie um junge Menschen, wie sie problemlos an Hochoktaniges und Tabakwaren kommen so kriegen sie den Dope dann halt auch leichter und der letzte Hemschuh ist weg.
 
mh... Einerseits wird leichter, aber nur weil ich (und bei FAST allen die ich kenne) laufe ich jetzt nicht zum Supermarkt und kauf mir Alc und Ziesen um mich abzuknallen...

Und wie schon gesagt, wenns sowas nur abgeschlossen in der Apo gibt, und nur mit einem super duper Atest zukriegen ist... Ich mein jetzt ist es doch auch so das man THC legal kaufen kann, und vorher muss man 10000 Behördengänge und sonstwas machen. Wenn das sobleibt ist doch alles jut?
 
Und so wie Doc sagt : Wer soll es kontrollieren ?

Wie ist es denn im Moment? Der Staat kontrolliert mittels JSchG. Es hagelt empfindliche Strafen, für diejenigen, die Alk an Kids verkaufen. Trotzdem kommen Kids an Alk. Die Hemmschwelle ist doch auch bei legalen Drogen... nicht da. Es gibt immer Verkäufer denen es Latte ist und Erwachsene, die "Botengänge" machen. Das Thema Kontrolle ist doch auch aktuell schon gelöst und problematisch, da ist es doch egal von welcher Droge wir reden.
 
Und wie schon gesagt, wenns sowas nur abgeschlossen in der Apo gibt
Apotheke mit Raucherzimmer? :lol: Zwei zum mitnehmen und einen zum hier essen äähh rauchen. Dann wäre ja quasi die nächste Stufe der Selbstanbau. Also ich weiß nicht das wird nix. Wenn einer High werden will soll er 5 m Hanfseil rauchen oder 10 Bleche Mohnkuchen essen.
 
Neeeeeeeein mensch doc :D Die Politiker wollen ja solche Kifferstübchen. Ich rede von Medizinischen THC, welches man nur mit strengen auflagen erhält (Als Patient)
 
@Rohstoff
Daß es bei Alc und Tabak nicht klappt mit der Kontrolle ist ja kein Argument für das Topic.
Egal ist es nur in dieser Hinsicht daß Alkohol und Nikotin eigentlich das stärkere Gift ist.

Sich am "schlechteren" zu orientieren führt zu nichts.

@ Freaks

Also zum rauchen kriegst du soweit ich weiß keine Medizin :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab im grunde mal nur nen ganz doofen gedankengang, sollte politisch gesehen, der besitzt von Canabis legalisiert werden, was passiert dann mit den ganzen ausstehenden Verfahren oder bereits Bestraften? Ist dann der eigendliche Tatbestand dann nicht schall und rauch?^^

Der eigentliche Tatbestand -der Verstoß gegen ein zur Tatzeit geltendes Gesetz- ist nicht aus der Welt. Ich weiß aber nicht genau, wovon es abhängt, ob zwischenzeitlich legalisierte Straftaten weiter verfolgt werden, oder nicht. Man darf ja nicht vergessen: Auch wenn die Tat als solche nach neuer Auffassung nicht mehr böse ist, ist der Täter trotzdem eine Person, die nicht bereit war (und vermutlich ist), sich an Gesetze zu halten.


Jedem sollte selbst überlassen sein, was er macht und was er lässt, solange er niemandem (außer sich selbst) schadet.

In einer Sozialgesellschaft kann man nicht sich selbst schaden, ohne anderen zu schaden. Die Gesellschaft hat das Heranwachsen und die Ausbildung desjenigen finanziert und erwartet dafür eigentlich eine Gegenleistung in Form von produktiver Teilhabe an der Gemeinschaft. Stattdessen finanziert sie ggf. den Polizeiaufwand, den sein Handeln verursacht, sie finanziert seine ärztliche Behandlung und sie muss ggf. seine öffentliche Elendespräsentation ertragen, wenn er auf der Straße landet.
Bei der Bevölkerungsdichte in Europa kann man nichtmal von "kann anderen doch egal sein", wenn derjenige sich als Selbstversorger in den Wald zurückzieht ;)


Sowas sollte nur als Medikament legalisiert werden

Ist zunehmend mehr in Arbeit. Aber natürlich gelten auch für derartige Medikamente die üblichen Zulassungvorschriften und die Pharmariesen haben z.T. sehr wenig Interesse daran, einen Wirkstoff zur Serienreife zu entwickeln, den man schlecht patentieren kann, weil er nunmal aus einer weit verbreiteten Nutzpflanze stammt. Da arbeitet man doch lieber weiter an leichten Abwandlungen bekannter Opiate :ugly:
Umgekehrt hat die Drogenindustrie kein Interesse an beschränkten, medizinischen Verfahren, weil die Umsatzmengen natürlich winzig wären und ein Händler, der für legalen Handel überwacht wird, nicht mehr unbemerkt illegal reich werden kann. Damit bleiben unterm Strich ein paar wenige engagierte Personen, die aber in der Masse an Kiffern mit ähnlichen Forderungen untergehen.


Hmm, das kann ich nachvollziehen. Was aber wäre eine Alternative? Ein Verbot? Verbote schaffen immer Kriminalität

Verbote definieren Kriminalität.

Eine Lösung die alle überzeugt und "wunschlos" glücklich macht, scheint es nicht zu geben :ka:

So ist das halt in der Welt: Wenn die einen wollen, dass alles gut ist und die anderen, dass was schlecht ist, dann gibt es keine Lösung, die beide zufriedenstellt (vergleiche Forderungen zur Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise. Aber bitte ohne, dass sich was am eigenen Vermögen, dem eigenen Einkommen, dem eigenen Lebensstandard oder dem gewohnten System ändert). Es gibt nur Kompromisse, die alle gleich stark ärgern.


Wobei man afaik bereits an THC-freien Canabis zu medizinischen Zwecken rankommt.

Geht es nicht gerade auch um das THC? Ich dachte eher, es gäbe Medikamente mit THC ohne Canabis :ugly:


Man sieht es ja leider beim Alc, erst Bier & Alcopops und dann kommt die hochoktanige Suppe. Wer soll es kontrollieren. Einerseits schwer zu verstehen bei Tabak gilt absolutes Werbeverbot, aber beim Alc gilt das nicht und da wird einem ja nur Spaß und Fun suggeriert. Irgendwie eine verkehrte Welt

Alkohol hat nunmal eine größere Bandbreite etablierter, unschädlicher Nutzungen (Glas Wein/Bier zum Essen will sich niemand verbieten lassen und es gibt auch keinen Anlass dafür) und er hat, im Vergleich zur Zahl der Nutzer, afaik deutlich weniger Abhängige und der Konsum führt relativ zu weniger Belästigung.
(Klar nerven Besoffene. Aber meist begegnet man ihnen nur selten und nur nachts und da treffen sie ihrerseits auf sehr wenige andere. Ein einzelner Raucher auf nem Bahnhof schafft es problemlos, innerhalb von 5 Minuten mehrere 100 Menschen zu belästigen)


Wie ist es denn im Moment? Der Staat kontrolliert mittels JSchG. Es hagelt empfindliche Strafen, für diejenigen, die Alk an Kids verkaufen. Trotzdem kommen Kids an Alk. Die Hemmschwelle ist doch auch bei legalen Drogen... nicht da. Es gibt immer Verkäufer denen es Latte ist und Erwachsene, die "Botengänge" machen. Das Thema Kontrolle ist doch auch aktuell schon gelöst und problematisch, da ist es doch egal von welcher Droge wir reden.

Es gibt schon seit längerem Forderungen, Alkohol und Zigaretten nur noch in lizensierten Spezialgeschäften zu verkaufen (vergl. Apotheken - rezeptfreier Medikamentenmissbrauch ist auch deutlich seltener), um die Kontrolle zu verbessern.
 
der Konsum führt relativ zu weniger Belästigung.
(Klar nerven Besoffene. Aber meist begegnet man ihnen nur selten und nur nachts und da treffen sie ihrerseits auf sehr wenige andere. Ein einzelner Raucher auf nem Bahnhof schafft es problemlos, innerhalb von 5 Minuten mehrere 100 Menschen zu belästigen)


Es gibt schon seit längerem Forderungen, Alkohol und Zigaretten nur noch in lizensierten Spezialgeschäften zu verkaufen (vergl. Apotheken - rezeptfreier Medikamentenmissbrauch ist auch deutlich seltener), um die Kontrolle zu verbessern.

Entschuldigung, wie heißt der Planet auf dem du lebst ?

Ich bin, wie die meisten anderen Leute wahrscheinlich auch, im Gegensatz zu Besoffenen, von Kiffern noch nie belästigt worden.

Die Forderungen nach lizensierten Spezialgeschäften ist der Witz schlechthin.
40 Mrd in Worten "Milliarden" Tabaksteuer jährlich sprechen eine deutliche Sprache, die von Politikern bevorzugte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lebe auf dem Planeten Erde, im Land Deutschland.
Ein Land, dass keine "40 Mrd in Worten "Milliarden"" Tabaksteuer einnimmt, sondern nicht einmal 14 Milliarden. Und ein Land, in dem im Rahmen einer Diskussion Alkohol und Zigaretten verglichen wurden, worauf ich antwortete.
 
Ein Land, dass keine "40 Mrd in Worten "Milliarden"" Tabaksteuer einnimmt, sondern nicht einmal 14 Milliarden.

Ok. Mein Fehler, da hab ich wohl was verwechselt.

Und davon gehen noch die Kosten für das Gesundheitssystem etc. ab...

Unser "Gesundheitssystem wird nicht aus Steuergeldern finanziert, ich sehs jeden Monat auf meiner Gehaltsabrechnung.
 
Was soll denn der Mist mit dem Alk :D Dann soll man den ganzen Kiddies das nicht verkaufen die denken sie wären cool wenn man viel trinkt....

Ich mag Alkohol :D Also nicht um Koma-Saufen sondern einfach mal ein Glas zum Film oder wenn man sich mit Kollegen trifft oder so :D
Wie würde das denn aussehen mit dem spezial Geschäft?
 
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