... und ein globales BGE müsste sich an der regionalen Verhältnissen der Menschen orientieren, sofern diese nicht global gleichgeschaltet werden (1 Brot/Wohnung/Leben kostet auf der ganzen Welt gleich viel). Kann dies rechtzeitig umgesetzt werden, bevor ein BGE relevant wird? - Na klar, direkt nach dem Weltfrieden.Geht das jetzt hier um KI oder ums BGE?
Letzteres hatten wir schon x-mal und das Fazit ist immer das gleiche: Eine so radikale Umkehr des matrialistischen Grundgedankens unserer Gesesllschaft kann nur funktionieren, wenn alle im Einzugsbereich dafür sind. D.h. einerseits, dass es niemand, der es bekommen könnte, missbraucht, vor allem aber auch, dass es jeder radikal, auch physisch, abgeschottet wird, der es nicht bekommen soll. Da letzteres unmöglich ist, funktioniert es also nur global oder gar nicht und dabei ist es vollkommen egal, ob man es wegen KI oder aus anderen Gründen einführen möchte.

KI-Agenten können in absehbarer Zeit beinahe alle Aufgaben (mehr oder minder gut) erfüllen, ausgenommen sind die Aspekte soziale Interaktion/Care und Verantwortung/Management.Bei KI wiederum sollte man, ehe man die ganz große Grundsatzdebatte auspackt, vielleicht erstmal ein paar Eckpunkte klarstellen respektive ausdiskutieren:
Möglichkeiten
In begrenzten Funktionsbereichen (Industrial AI) muss und kann KI ohne Fehler funktionieren, sprich: keine Halluzinationen, Handlungen sind an Relevanzsystem angepasst. Die Prompts ermöglichen keine Spielräume. Als Informationsverarbeitungs- und -darstellungssystem für Verantwortung/Management-Berufe kann es anders laufen: die Masse mittels KI aufbereiteter Informationen ist für Personen nicht mehr nachvollziehbar und kritisierbar - vgl. Entwickler, welche KI-Agenten zum Coden nutzen, aber nicht mehr die Zeit haben, den Code gänzlich aufzuarbeiten; die Beschleunigung erreicht Intervalle, die menschliche Gehirne nicht erreichen - Fazit: die Adaptabilität des Menschen ist begrenzt und wirkt limitierend; der CEO von Siemens wird also an einem Tag X das schwächste Glied der Kette sein. Wenn Zuverlässigkeit nicht mehr hinterfragt werden kann, fliegen wir blind.Zuverlässigkeit
Ist Aufgabe menschlicher Intelligenz (siehe Verantwortung/Management). KI agiert per se genauso wenig ethisch wie ein Taschenrechner. Es liegt an uns, ob wir Kollateralschäden (zivile Ziele, Arbeitslosigkeit & Burnout, Umweltzerstöung) akzeptieren, oder die KI begrenzen.Wohlgesinntheit
Das ist vermutlich die einfachste Frage: es läuft so, wie wir es von uns kennen. Im Gegensatz zur Technikfolgenabschätzung sind menschliche Entscheidungen leichter zu prognostizieren, weil wir in Geschichte aufgepasst haben, nicht wahr? KI wird im Mainstream also genauso engesetzt, wie andere Technik auch: selbstgerecht, hedonistisch, ökonomisch. Ist Ethik relevant? Hier die spontan ebenso wortkarge wie aufschlussreiche Antwort von Siemens CEO Roland Busch und Schaeffler CEO Klaus Rosenfeld:Es gibt eine riesige Spanne von Annahmen, was für Bereiche sich KI in Zukunft erschließen könnte, welche Qualität dort zu erwarten ist und ob das ganze zum Wohle der Menschheit, zum Wohle einzelner oder zum Wohle von KI geschehen wird.
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Zum Wohle der KI? Nicht, solange die KIs es nicht mit Hebelwirkung einfordern. Es wird sicherlich Strömungen oder Glaubensrichtungen geben, welche Gegenteiliges propagieren. Aber solche Milieus haben die Dinge immer nur dann retten können, wenn's für die Menschen wichtig war (Ozonloch usw.).
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