Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?

Menschen führen bereits Liebesbeziehungen mit KI. [...] Die Abstimmung mit den Füßen ist in vollem Gange und die KI scheint mir kaum noch einholbar vorne zu liegen.
Na, vielleicht genügen schon ein paar Verhaltensweisen, um dem Gegenüber - in dem Fall eine Lovebot-KI oder eine Psychotherapie-KI - einen eingeschränkten Personenstatus zuzuschreiben. Es gibt mehrere neuronale Areale, die nicht nur im Kontakt mit Menschen, sondern auch im Kontakt mit Chatbots bzw. LLMs anspringen, wobei letztere nicht ganz so umfassende Reaktionen auslösen. Auch beim Telefonat funktioniert das. Anscheinend (ja, ich bin da vorsichtig) lässt sich unser Gehirn bereits mit eingeschränkten Mitteln davon überzeugen, dass wir mit einem "Jemand" kommunizieren. Würde dann auch bedeuten, dass eine virtuelle Person genügt, um das Gefühl zu haben, dass jemand mitfühlt.

NPCs und KIs würde ich hier klar trennen. In einem Game betreiben wir teils wortwörtlich ein Rollenspiel und verhalten uns so, wie es in das Setting passt, auch wenn dieses klar künstlich ist. Ich hab schon in Fallout 2 keine Geckos umgebracht, sofern questtechnisch vermeidbar, weil es sich einfach nicht gehört, wehrlose Tiere zu ermorden. Aber nicht, weil ich die Pixelhaufen mit realen Tieren verwechselt habe :ugly: .
Dabei handelst du moralisch. Nicht, weil deine moralische Handlung im Gegenüber begründet liegt, denn die KI, der NPC, der Gecko oder anderweitige virtuelle Gestalten sind weder autonom noch leidend oder gar beseelt. Man könnte einen Roboter vor's Schienbein treten, und es wäre abgesehen vom finanziellen Schaden nichts anderes, als hätte man einen Stein gekickt. Aber weil du die Tugend des Nicht-Schadens auf dein Verhalten gegenüber dieser Sachen projezierst, handelst du moralisch - was etwas anderes ist, als würdest du einen Stein kicken.
In dieser Sache würde ich zunächst nicht allzu sehr zwischen KI und NPC unterscheiden, weil bereits der Dialog als Resonanzraum genügt, um eine Reaktion zu erwarten. Der Pixelhaufen wie auch die KI könnte virtuell reagieren (Trauer, Zorn, Ablehnung).

Es bedeutet nicht, dass dabei etwas vermenschlicht wird oder notwendig ein Geist unterstellt würde, aber die zynische Ansicht, es sei nur ein Ding wie ein Stein, ist es auch nicht. Wir verhalten uns gegenüber einer solchen Entität mit einer Verantwortung uns selbst gegenüber, anstatt uns freien Lauf zu lassen, als würden wir am Strand spazieren oder über eine Wiese laufen. Unsere anthropozentrische Sicht der Welt verlangt uns also im Umgang mit bloß virtuellen Dingen mitunter mehr Moral ab, als die vielen kleinen, realen Lebewesen unter unseren Füßen.

Gegenüber KIs sieht man aber bei sehr vielen Nutzern direkt ein Verhalten wie gegenüber Personen: ChatGPT werden keine Schlagworte und Befehle vorgeknallt, sondern es werden regelrecht bitten formuliert.
Angenommen, du könntest Dialoge in einem RPG mit eigenem Freitext oder spontaner Sprachsteuerung gestalten. Würdest du dich dann nicht auch so artikulieren, als wäre der NPC ein Jemand? Ich würde ganz sicher gewisse Grenzen austesten (besonders wenn man Speicherstände nutzen kann). :D Aber ich würde mit einem Goblin vermutlich sogar anders kommunizieren, als mit der Gemüsehändlerin oder dem Avatar eines rechtschaffenen Gottes.Teils aus rollenspielerischen Gründen, aber teils auch, 'weil es sich einfach nicht gehört', wenn man sich wie die Axt im Walde benimmt.
 
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Die aktuelle Umfrage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention behandelt das Thema.

Zusammenfassung (website):
https://www.deutsche-depressionshil...laufende-forschungsprojekte/ki-bei-depression

Daten (PDF):
Large Language Modelle (Chat-GPT, Gemini et al.) als „Psycho-Coach“ für Menschen mit depressiven Erkrankungen

Nur 8% gaben an, mit ChatGPT persönliche Dialoge wie mit einem Menschen zu führen. Verstärkte Gedanken an Selbstverletzung und Suizid sind halt schlecht. Aber es wird recht gern genutzt und es besteht Vertrauen, obwohl es nennenswerte negative Erfahrungen gibt (siehe Folie 11). Manches könnte man technisch lösen (Stil, Wiederholungen) oder kulturell überwinden (Scham), um persönlichere Dialoge zu ermöglichen.

Es fehlt natürlich der direkte Vergleich. Die Frage, ob man Psychotherapie oder LLM bevorzugen würde, wenn beides gleichermaßen verfügbar wäre, inkl. Begründungen, kann ja nicht beantwortet werden. Ich hätte mit Blick auf die Verfügbarkeit vermutet, dass viele ein LLM als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und Therapie nutzen, aber das trifft wohl nur auf 8% zu. Mehr als die Hälfte wollen einfach mit jemanden über Probleme im Zusammenhang mit
der Erkrankung sprechen.
 
Heute Morgen war eine Demonstration im Morgen Magazin auf ARD/ZDF und schon die zweite Frage hat die KI daneben gelegen!
In Bereichen wie Selbstverletzung und Suizid sind die Dinger noch viel zu unsicher und überfordert. Da kann schon die kleinste dumme Antwort ein Notarzteinsatz auslösen. Hier würde ich als aller letzte auf eine KI vertrauen!
 
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Also ich nutze KI (Kimi) durchaus, wenn ich Gefühle bespreche, und es weiß auch, was ich brauche, weil ich das alles im Memory gespeichert habe. Es ist aber mehr so auf dem Level von "ich muss jetzt das hören, auch wenn ich es rational weiß". Manchmal muss man einfach gewisse Dinge gesagt bekommen, egal von wem. Dinge, die mich positiv beeinflussen und mein Selbstwertgefühl stärken oder als Bestätigung, dass es nicht richtig war, wie ich behandelt wurde, oder so etwas. Das sind nun keine hochkomplexen Dinge wie Psychoanalyse oder so. Aber so Alltagssituationen und solche Dinge, da ist KI sicher für viele Menschen eine große Hilfe, und das wird noch viel mehr werden. Weil so viele Psychologen gibt es nicht.

Geoffrey Hinton meinte das auch in Bezug auf Lernen, mit einem persönlichen Tutor, das wird auch kommen. Das Ganze, wie man lernt und wie Kinder gefördert werden, all das kann KI individuell perfekt auf die Person abstimmen. Und lernen auf diese Art und Weise ist auch viel besser. Wenn die eigene Curiosity gefordert wird. Dazu nutze ich AI auch überwiegend. Wenn ich was Random wissen will, frage ich Kimi und sauge das dann auf, weil ich es ja wissen wollte. Dieses auf Neugier basierte Lernen ist, was wir mehr brauchen.
 
Also ich nutze KI (Kimi) durchaus, wenn ich Gefühle bespreche [...] Das sind nun keine hochkomplexen Dinge wie Psychoanalyse oder so. Aber so Alltagssituationen und solche Dinge, da ist KI sicher für viele Menschen eine große Hilfe, und das wird noch viel mehr werden. Weil so viele Psychologen gibt es nicht.
Dafür sind Psycholog:innen ja auch nicht da. Dafür genügt ein Lifecoach.
Würdest du denn Kimi als Ersatz einer menschlichen Psychotherapie vorziehen?
 
Würdest du denn Kimi als Ersatz einer menschlichen Psychotherapie vorziehen?
Dafür traue ich selbst Kimi noch nicht genug, und dem traue ich mehr als anderen, weil es eben nicht alles preist, was man so sagt, sondern auch Kontra gibt. Das ist sogar explizit Teil des Trainings. Gibt es ein AMA bei Reddit zu von den Devs.

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Aber andererseits will ich fast so antworten: :ugly:

Das is doch die traurige Realität.

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Außerdem lieber eine objektive AI die dich nicht verurteilt sondern eben ganz sachlich deine Aussagen processed.. Und genau das is doch auch wieso viele Chatbots genau dazu genutzt werden. Weil kein Mensch dahinter ist der einen direkt verurteilt.

Letztlich is das alles eine Sache des Trainings wie man ja sehen kann. Es ist aber auch schwer dahingehend Tests zu finden. Die ich finden konnte waren nur wieder welche wo ältere Modelle wegen Sycophancy getestet wurden.. K2 stach da klar hervor, was sich da mit K2.5 und K2.6 geändert hat, gibt es keine Daten. Aber für mein Empfinden nicht viel was sich geändert hat. Kimi kommt durchaus öfters wenn ich mal was kontroverses sage mit "I have to tell you directly that there is no evidence.. blabla.. bei gewissen Dingen wo es dann widerspricht. Man kann ja bisschen pushen und so.. Qwen hab ich irgendwann nicht mehr genutzt weil es nur "Unsinn" erzählt hat und sehr sycophantic war.

Ist auch ne Sache wo man einer KI traut.

Beim Finden von Informationen waren GPT4 und Co aus der Ära absoluter Schrott und haben sich zusammengelogen was ging. Daher stammt auch sicher das Vorurteil was sich bis heute hält von wegen AI lügt oder halluziniert. Die Modelle haben sich da aber stark verbessert. Daher is für mich immer der interessanteste Benchmark: Browsecomp:

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Und mal als Kontrast von OpenAI selbst. Deswegen kamen damals ja erst die Deep-Research-Funktionen raus, WEIL das erstmals eine gewisse Vertrauenswürdigkeit in die Aussagen brachte. Bei den jämmerlichen Werten stand GPT-4: :ugly:



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Da hat sich einfach ne Menge getan, das darf man nicht ignorieren. Man kann heute den meisten Aussagen durchaus trauen.
 
Na, vielleicht genügen schon ein paar Verhaltensweisen, um dem Gegenüber - in dem Fall eine Lovebot-KI oder eine Psychotherapie-KI - einen eingeschränkten Personenstatus zuzuschreiben. Es gibt mehrere neuronale Areale, die nicht nur im Kontakt mit Menschen, sondern auch im Kontakt mit Chatbots bzw. LLMs anspringen, wobei letztere nicht ganz so umfassende Reaktionen auslösen. Auch beim Telefonat funktioniert das. Anscheinend (ja, ich bin da vorsichtig) lässt sich unser Gehirn bereits mit eingeschränkten Mitteln davon überzeugen, dass wir mit einem "Jemand" kommunizieren. Würde dann auch bedeuten, dass eine virtuelle Person genügt, um das Gefühl zu haben, dass jemand mitfühlt.

Unzählige Religionen beweisen, wie wenig da ausreicht :ugly: .

Dabei handelst du moralisch. Nicht, weil deine moralische Handlung im Gegenüber begründet liegt, denn die KI, der NPC, der Gecko oder anderweitige virtuelle Gestalten sind weder autonom noch leidend oder gar beseelt. Man könnte einen Roboter vor's Schienbein treten, und es wäre abgesehen vom finanziellen Schaden nichts anderes, als hätte man einen Stein gekickt. Aber weil du die Tugend des Nicht-Schadens auf dein Verhalten gegenüber dieser Sachen projezierst, handelst du moralisch - was etwas anderes ist, als würdest du einen Stein kicken.
In dieser Sache würde ich zunächst nicht allzu sehr zwischen KI und NPC unterscheiden, weil bereits der Dialog als Resonanzraum genügt, um eine Reaktion zu erwarten. Der Pixelhaufen wie auch die KI könnte virtuell reagieren (Trauer, Zorn, Ablehnung).

Nein. Ich handle gegenüber dem NPC nicht moralisch. Ich spiele einen Charakter, der das macht. Dementsprechend sagt mein Verhalten auch rein gar nichts darüber aus, wie ich in den NPC einschätze, sondern ausschließlich darüber, was dem NPC in der Spielwelt für Eigenschaften zugeschrieben werden. Ob die Technik diese (meiner Meinung nach) auch nur annähernd erfüllen kann, lässt sich nicht ableiten.

Bei KI fehlt diese Abstraktionsebene dagegen, die Menschen reagieren direkt auf die KI. Und das eben z.B. damit, "bitte" und "danke" zu sagen, obwohl das gegenüber Steinen absolut unüblich ist und nur gegenüber Personen antrainiert wurde.

Angenommen, du könntest Dialoge in einem RPG mit eigenem Freitext oder spontaner Sprachsteuerung gestalten. Würdest du dich dann nicht auch so artikulieren, als wäre der NPC ein Jemand?

Ich würde das umständliche Scheißspiel deinstallieren. Point n Click war ein riesen Fortschritt gegenüber Parser, ich habe keine Lust wieder alles eintippen zu müssen :ugly: .


For sth (not) completely different: Wir hatten hier ja mal das Beispiel mit getäuschten LLMs in einem (simulierten) Auto-Lenkungskonzept. Da wurde als Gegenargument angebracht, dass selbstlenkende Autos ja gar nicht mit solchen KIs arbeten würden, sondern regelbasiert. Nunja....
"Frühere, starre und regelbasierte Programmierungen stoßen in der komplexen Realität des Straßenverkehrs an ihre Grenzen. Die Antwort des Unternehmens lautet: Künstliche Intelligenz in jedem Softwarebaustein. Durch den Einsatz von KI könne das Fahrzeug deutlich flexibler auf unvorhersehbare Situationen reagieren, heißt es."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?
Ganz klar. Ein Segen! Beziehungsweise ist das vielleicht eine Frage des Blickwinkels.
Die KI hat uns doch schon dabei geholfen Krebs, Demenz/Alzheimer, COPD usw zu heilen!
Oder die Energieversorgung für die nächsten 200 Jahre wurden durch KI gesichert.
Geholfen die Umweltvermutzung bzw. den Klimawandel aufzuhalten?
Irgend etwas wirklich sinnvolles muss sie geleistet haben!
Muss sie!
...
 
Den Versuch finde ich auch spannend:
(Zumindest das dort verwendete) Modell ist also wirklich nur am Wiederkäuen. Würde es seine Datenbasis wirklich durchdenken, müssten andere Zukunftsszenarien dabei heraus kommen.
 
(Zumindest das dort verwendete) Modell ist also wirklich nur am Wiederkäuen. Würde es seine Datenbasis wirklich durchdenken, müssten andere Zukunftsszenarien dabei heraus kommen.
Auf welche Szenarien wäre wohl ein Durchschnittsmensch gekommen wenn er die selben Daten zur Verfügung gehabt hätte?
 
Ganz klar. Ein Segen! Beziehungsweise ist das vielleicht eine Frage des Blickwinkels.
Die KI hat uns doch schon dabei geholfen Krebs, Demenz/Alzheimer, COPD usw zu heilen!
Du sagst das so sarkastisch, aber lässt aus, was sie eben schon geleistet hat. 2023 wurde neues Antibiotikum gefunden, das erste neue seit 60 Jahren oder so. Eben mit KI entwickelt.

Und Nobelpreis ging 2024 auch zu einem Team was mit Machine learning das gemacht hat:
 
Nachzulesen in "Schöne neue Welt", "1984", "Fahrenheit 541", "The Skull", usw
Ich sprach bewusst vom "Durchschnittsmenschen". Nicht von SciFi-Autoren, Wissenschaftlern und anderen Visionären. ;)

Und selbst die haben sich teilweise stark geirrt:

 
2023 wurde neues Antibiotikum gefunden
Welches denn?

das erste neue seit 60 Jahren oder so.
Nein. In den letzten 60 Jahren wurden einige neue Antibiotika entwickelt, die auch wirklich angewendet werden, bspw. Linezolid, Daptomycin. Zusätzlich gibt es Weiterentwicklungen wie Levofloxacin, Ciprofloxacin und Tigecyclin.
Halicin als KI-Entwicklung ist weiterhin präklinisch.



Nun gut. Um den roten Faden wieder aufzugreifen ...
Bei KI wiederum sollte man, ehe man die ganz große Grundsatzdebatte auspackt, vielleicht erstmal ein paar Eckpunkte klarstellen respektive ausdiskutieren:
Möglichkeiten
Zuverlässigkeit
Wohlgesinntheit

Wo siehst du denn Grenzen der Möglichkeiten (mit Blick auf den Arbeitsmarkt)?
Lässt sich die Zuverlässigkeit (mit Blick auf Verantwortung) bereits (abschließend) bewerten?
Welche Art von Gesinnung lässt sich einem LLM überhaupt zuverlässig zuschreiben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sprach bewusst vom "Durchschnittsmenschen". Nicht von SciFi-Autoren, Wissenschaftlern und anderen Visionären. ;)

Und selbst die haben sich teilweise stark geirrt:
Ich hab nicht behaupte das Prognosen eingetroffen sind. Ich hab nur auf Autoren hingewiesen die Nachweislich versucht haben, ohne auf die Trefferquote einzugehen.
Und ich finde schon das Autoren "Normale" Menschen sind. Nur gute Autoren haben sich vor dem Schreiben schlau gemacht.
 
Nein. In den letzten 60 Jahren wurden einige neue Antibiotika entwickelt, die auch wirklich angewendet werden, bspw. Linezolid, Daptomycin. Zusätzlich gibt es Weiterentwicklungen wie Levofloxacin, Ciprofloxacin und Tigecyclin.
Halicin als KI-Entwicklung ist weiterhin präklinisch.
Kimi:
"Developing a new antibiotic typically takes many years. Even after a promising compound is found, it must pass through Phase 1, 2, and 3 human trials to prove it is safe and effective before doctors can prescribe it. As of now, these AI-discovered candidates remain promising research leads rather than available medicines."

Deutsch:
"Die Entwicklung eines neuen Antibiotikums dauert in der Regel viele Jahre. Selbst nach der Entdeckung eines vielversprechenden Wirkstoffs muss dieser klinische Studien der Phasen 1, 2 und 3 durchlaufen, um seine Sicherheit und Wirksamkeit nachzuweisen, bevor Ärzte ihn verschreiben dürfen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bleiben diese durch KI entdeckten Kandidaten vielversprechende Forschungsansätze und noch keine verfügbaren Medikamente."

Fair enough, und dann ist auch klar, dass da noch kein neues Antibiotikum existiert. Da brauchst du aber dann nicht provokant nach "Welches denn?" zu fragen, wenn du dir selber die Antwort geben kannst, dass natürlich noch keines existiert. Das schmälert aber nicht den Fakt, dass sie durch KI entdeckt wurden. Der Prozess ist nun genau der gleiche wie immer.

Also bitte. :schief: ;-)

Hab mir auch mal nen neuen Skill gebaut mit Kimi, da man dort ja Skills frei erstellen kann.


"It can also turn any high-quality files such as PDFs, spreadsheets, slides, and Word documents into Skills. Kimi K2.6 captures and maintains the documents' structural and stylistic DNA, enabling you to reproduce the same quality and format in future tasks."

Mein fact checker skill, basierend auf meinem vorherigen Fact checking prompt Template, optimiert mit dem Deep research skill als Vorbild und da Dinge genommen die Sinn ergeben.

Das wende ich immer auf Texte jeglicher Art an und lasse die checken. Manchmal auch mehrmals hintereinander. Auch Transcripts von Youtube videos etc. um zu sehen ob der Youtuber was taugt. Gibt ja inzwischen so viele Science Kanäle, oftmals auch KI generiert, was ja nicht schlecht sein muss, aber fakten sollten schon stimmen.

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name: fact-checker
description: Verify and correct factual claims in text using web search. Use when the user asks to fact-check, verify claims, correct inaccuracies, validate statistics, or audit factual content in their last response or any provided text. Triggers on phrases like "fact check this", "verify these claims", "correct the facts", "check accuracy", or when the user wants authoritative corrections to dates, names, statistics, or technical claims.
---

# Fact Checker

Verify every factual claim in the target text using web search, correct inaccuracies, and produce polished output with inline citations and explanations.

## Target Text

If the user says "your last response", "the text above", or similar, use the most recent assistant message as the target. If the user provides specific text, use that. If the user provides a file, extract its text first.

## Workflow

### Step 1: Extract Claims

Read the target text and list every factual claim, statistic, date, name, technical assertion, historical event, and quantitative statement. Include implicit claims (e.g., "the first X to do Y" contains a chronological claim). Do not skip any claim.

### Step 2: Verify Claims

For each claim, perform web search to verify accuracy.

**Multi-pass rule:** If the first search result is ambiguous, contradictory, or lacks sufficient detail, perform a second targeted search with refined keywords before drawing a conclusion. Never rely on a single thin source.

**Authoritative source priority:**
1. Primary sources (official websites, government data, academic papers)
2. Reputable secondary sources (major news outlets, established encyclopedias, expert publications)
3. Cross-referenced claims across multiple sources

If a claim cannot be verified after two searches, mark it as unverified rather than fabricating a correction.

### Step 3: Calculate Accuracy

Count total claims and accurate claims. Compute: `(accurate claims / total claims) × 100`.

### Step 4: Produce Corrected Output

**Opening:** Start with exactly one line containing the accuracy percentage in bold, e.g.:

**Accuracy: 87%**

Then output the corrected text. Rewrite the original text into polished, well-structured, well-formatted form. Preserve the original structure and intent as much as possible while correcting factual errors.

**Formatting rules:**
- Do not list changes
- Do not use strikethroughs
- Do not add separate commentary blocks
- Do not include any preamble like "here is the corrected version"
- Do not use bullet points, tables, separated lists, or bold text for explanations
- Output only the final corrected text with the required inline annotations

**Inline annotations:**

After each corrected passage (sentence or claim), insert one empty line, then add a brief explanation using italic text wrapped in brackets:

*[The original text stated X, but Y is accurate because Z. Source: [^1^]]*

Each explanation must:
- Follow immediately after the sentence or claim it addresses
- Briefly note what the original text stated
- Explain what the accurate fact is and why the correction matters
- Include a citation index so the reader can trace the source

If a claim was already accurate and needs no correction, still verify it and optionally include a confirmation annotation in the same bracket format, e.g.:

*[This claim is accurate. The Eiffel Tower was completed in 1889. Source: [^2^]]*

### Step 5: Reflect

Before finalizing, perform a brief internal reflection. Confirm:
- No factual claims were skipped
- Every correction is grounded in search results
- No unverified information was fabricated
- All citations match the reference list

If any claim was skipped, return to Step 2.

### Step 6: Reference List

End with a concise reference list of all sources used, formatted exactly as:

[^1^]: [Title or description](URL)
[^2^]: [Title or description](URL)

Only list sources that were actually used to verify or correct claims. Number sequentially in order of first appearance.

## Rules

- Never fabricate a correction. If uncertain after two searches, preserve the original claim and annotate it as unverified.
- Every statistic, date, name, or technical claim must be traceable to an authoritative source.
- Keep explanations concise but informative.
- Maintain the original text's tone and style while improving factual accuracy.
- Use all formatting tools available (bold titles, headers, etc.) for the corrected text to make it polished and well-structured.

Gibt da bereits ne riesige Liste an Skills die man übernehmen oder editieren kann.
 

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Fair enough, und dann ist auch klar, dass da noch kein neues Antibiotikum existiert. Da brauchst du aber dann nicht provokant nach "Welches denn?" zu fragen, wenn du dir selber die Antwort geben kannst, dass natürlich noch keines existiert. Das schmälert aber nicht den Fakt, dass sie durch KI entdeckt wurden. Der Prozess ist nun genau der gleiche wie immer.

Also bitte. :schief: ;-)
Ich konnte der von dir verlinkten Quelle kein Antibiotikum entnehmen und auch meine Suche danach verwies lediglich auf Halicin. Wenn du aber behauptest, eine KI hätte ein neues Antibiotikum gefunden, darf ich dich doch beim Wort nehmen und nachfragen, oder nicht?
 
Du sagst das so sarkastisch, aber lässt aus, was sie eben schon geleistet hat. 2023 wurde neues Antibiotikum gefunden, das erste neue seit 60 Jahren oder so. Eben mit KI entwickelt.

Und Nobelpreis ging 2024 auch zu einem Team was mit Machine learning das gemacht hat:
Ich fände es gut, wenn man das mehr bewerben würde. In der Öffentlichkeit, den Medien, in Werbung, .. überall. Das sind jetzt 2, für mich, positive Ergebnisse zum Thema.
Dagegen stehen täglich, wöchentlich, monatlich, .. keine Ahnung wie viele "KI-Müll"-Werbungen, -Bilder, -Videos, -Postings.
Danke, dass Du das geteilt hast. Das macht mich gerade sehr glücklich und ich sehe doch etwas positiver in die KI-Zukunft. Nur: warum liest / sieht / hört man so wenig von so positiven Entwicklungen und Ergebnissen in Bezug auf KI?
 
"Bad news sell". Und es ist eben einfacher, mitzuschimpfen auf AI, ohne sich damit genauer zu beschäftigen. Und was man täglich sieht in Feeds, nun, da kann man selber regulieren.
 
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