Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?

Bildung ist ja schön und gut. Aber nicht jeder hat die Fähigkeiten und Talent für Servicetechniker.
Es kann aber nicht sein, das heute gefühlt die Hälfte der Schüler mit Abschluss weder richtig lesen, schreiben noch rechnen kann.
Es sind viel zu viel Menschen mangels (gutem) Schulabschluss in Niedriglohnsektoren drinnen als nötig.
Das mag toll sein, mit 25 als Fahrradpizzakurier durch Berlin Innenstadt zu düsen und sich frei zu fühlen. Mit 55 sieht der Planet dann aber ganz anders aus.
Ob es dann der Servicetechniker ist oder was ganz anderes, ist sekundär.
Es ist ein Beispiel, das verdeutlichen soll, dass man in Zukunft Leute braucht, die mit der Technik umgehen können und da ist nun mal die Bedingung, sie zumindest rudimentär verstehen zu müssen - hilft nix.
Und ich glaube auch nicht das quasi alle körperlichen Dienstleistungsberufe wegfallen werden.
Von solchen Robotern sind wir noch weit entfernt. Und will man wirklich in der Alten - und Krankenpflege verantwortungsvolle Aufgaben der KI überlassen?
Im Moment ist die Pflege geprägt von knappem Personal und eng getakteten Zeitplänen.
Soweit eingelesen, sind über 40% schwere körperliche Arbeit (z. B. Umbetten, waschen ect.).
Das kostet alles sehr viel Zeit und für die persönliche, ja menschliche Betreuung, Geprächen usw. bleibt gar keine Zeit.
Ja, ich glaube, dass da die KI-Robotik einen wesentlichen Entlastungsbeitrag leisten kann und die heutigen Pflegekräfte mehr Zeit für individuelle Bedürfnisse ihere Klienten haben werden.
Und wir sind da weiter, als du glauben magst.
Durchaus kritischer Bericht von der ARD hierzu, sehenswert:
 
Durchaus kritischer Bericht von der ARD hierzu, sehenswert:
Da wird aber nicht gezeigt wie Roboter Menschen pflegen. Die Bewegungsabläufe sind auch nicht immer exakt die selben. Bei jeden Menschen muss man sich anders einstellen. Da kann es sogar zu Unfällen kommen.
Und von wichtigen Dingen wie die Medikamentenausgabe will ich gar nicht erst reden.
 
Da wird aber nicht gezeigt wie Roboter Menschen pflegen.
Es zeigt den mehr oder weniger aktuellen Stand bei uns in DE ist wieder ein exemplarisches Beispiel.
Wenn du googelst, findest du tonnenweise Berichte oder auch YT Videos, was derzeit machbar ist und was nicht.
Hier ein weiteres Beispiel, ich kann ja nicht alle Möglichkeiten in einem banalen PC Forum listen, wäre ja absurd und muss auch klar sein.
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Pflege ist umfassend und bedeutet hier im verlinkten Kotext, KI gesteuerte Dokumentation, Lern + Spielinhalte, Unterhaltung zum Training der geistigen Fitness.
Pflege ist doch nicht nur Popowischen und Verwahren des Klienten im Bett...
Die Bewegungsabläufe sind auch nicht immer exakt die selben. Bei jeden Menschen muss man sich anders einstellen. Da kann es sogar zu Unfällen kommen.
Ja natürlich, genau da setzt ja die KI mit ihren Lernprozessen an.
Die müssen dann genau so auf verschiedenen Situationen geschult werden, wie Menschen.
Du hast nicht das Video zu Ende geschaut, oder?
Die Sache mit dem Exoskelet?
Und von wichtigen Dingen wie die Medikamentenausgabe will ich gar nicht erst reden.
Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass z. B. Medikamentenvergabe durch Roboter erfolgen soll.
Aktuell dürfen das ja nicht mal die Pflegekräfte ohne exakte Einweisung durch die Ärzte.
Aber genau das meinte ich ja.
Die Robotik/KI soll zeitaufwändige und/oder schwere körperliche Arbeit ersetzen und die menschliche Pflegekraft kann sich dann auf die essenziellen Themen konzentrieren.
 
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Du hast nicht das Video zu Ende geschaut, oder?
Die Sache mit dem Exoskelet?
Doch. Aber so richtig überzeugt hat es mich nicht.
Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass z. B. Medikamentenvergabe durch Roboter erfolgen soll.
Aktuell dürfen das ja nicht mal die Pflegekräfte ohne exakte Einweisung durch die Ärzte.
Aber genau das meinte ich ja.
Die Verordnung geschieht durch die Ärzte. Die Ausgabe durch examinierte Pflegekräfte.
Die Robotik/KI soll zeitaufwändige und/oder schwere körperliche Arbeit ersetzen und die menschliche Pflegekraft kann sich dann auf die essenziellen Themen konzentrieren.
Gut anhören tut es sich ja. Ich bin gespannt ob ich die Realisierung noch erleben werde. ;)
 
Doch. Aber so richtig überzeugt hat es mich nicht.
Na ja, es muss nicht die überzeugen, sondern jene, die dort dann arbeiten :)
Die Verordnung geschieht durch die Ärzte. Die Ausgabe durch examinierte Pflegekräfte.
Jain, das kenne ich sogar von meinen alten Herrschaften.
Der Arzt verordnet nicht nur, sondern muss irgenwo in der Nähe im Zweifel schnell erreichbar sein, wenn die Medikamente ausgegeben werden - also so auf dme Paier, ob es dann immer so eingehalten wird, steht woanders.
Gut anhören tut es sich ja. Ich bin gespannt ob ich die Realisierung noch erleben werde. ;)
Ich habe bewußt nur deutsche Beiträge (das 2. Video ist von der TU München) verlinkt, in anderen Ländern ist man schon wesentlich weiter, insbesondere China.
 
Ich habe bewußt nur deutsche Beiträge (das 2. Video ist von der TU München) verlinkt, in anderen Ländern ist man schon wesentlich weiter, insbesondere China.
Da haben mich diese Roboter sehr beeindruckt:

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Was die schon für Bewegungen drauf haben.
 
Und von wichtigen Dingen wie die Medikamentenausgabe will ich gar nicht erst reden.
Also einen Pillenautomat welcher weniger Fehleranfällig ist als eine überarbeitete Krankenschwester bau ich dir vollkommen ohne KI in sagen wir 12 Monaten Marktreif. ;)

Am Ende wird immer auch der Preis einen Frage sein. Schon heute automatisiert man gerade International längst nicht alles was man technisch automatisieren kann. Weil die Maschinen schlicht teuerer n Bau und/oder Unterhalt ist als der Mensch.

Ich werde nie Vergessen wie der Rundtisch mit ~5 Arbeitsplätzen und Teilen aus meinem Abschlussprojekt in Mexiko vom Zoll so beschädigt wurde, dass da nicht mehr im Kreis gedreht hat und die vollkommen praktikable und bezahlbare Lösung für die Mexikaner einfach war, zwischen den Arbeitsplätzen jeweils einen menschlichen Läufer anzustellen der die Waren weiter trägt.
 
Dann schreib Bürgergeld, Grundsicherung o.A., aber nicht BedingungslosesGrundEinkommen um dann Bedingungen hinzuzufügen.
Die Idee hinter letzterem ist ja eben nicht eine Bedürftigkeitsprüfung sondern stattdessen zu sagen jeder bekommt es und wer mehr möchte geht doch arbeiten.
Ja, ihr habt recht. Ich bin beim wording BGE geblieben, weil es in Fachkreisen als Kompensation des mutmaßlichen Arbeitplatzverlustes infolge der technischen Entwicklung diskutiert wird und @_Amelie_ es als Diskussionsgegenstand genannt hatte.

Nachtrag: BGE meint wortwörtlich Bedingungsloses Grundeinkommen, müsste also 100% der Bevölkerung ausgezahlt werden. Gemeint ist hier aber eine finanzielle Kompensation des mutmaßlichen Arbeitplatzverlustes infolge der technischen Entwicklung. Das BGE läge bei mickrigen 1000 € folglich bei 83.500.000.000 € pro Monat für Deutschland.

Was ändert sich dadurch? Der springende Punkt wohl kaum, aber das Ausmaß der Verblendung. Oder kann mir hier irgendjemand erklären, wer zum Henker der Bevölkerung 83,5 Milliarden € pro Monat zahlen kann, wenn doch der jährliche Bundeshaushalt bei 520 Milliarden € (43 Milliarden € pro Monat) liegt? Bin gespannt, ob jemanden eine bessere Rechnung gelingt, als diese hier:
Die Idee eines BGE, das allen Bürgerinnen und Bürgern Existenzsicherung verspricht, gewinnt in Deutschland an Zustimmung. Das Gutachten des Beirats zeigt jedoch, dass sich die Ausgaben eines solchen Systems nicht finanzieren lassen.
https://www.bundesfinanzministerium...deinkommen-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=7
 
Du kannst doch nicht rechnen: "1000 an jeden Bürger und der Rest bleibt wie er ist." :ugly: Ist doch klar, dass das nicht geht. Das ganze Geld wird umverteilt. Vieles fällt weg, Haufen Bürokratie, Versicherungen etc. Gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle.

ModellUrsprungSchlüsselfigurJahr
Agrarische Gerechtigkeit / LandrenteEngland/FrankreichThomas Paine1797
Grundsteuer / BürgerdividendeUSAHenry George1879
SozialdividendeUKVerschiedene (Milner, Meade, Cole)1920–1940
Negative EinkommensteuerUSAMilton Friedman1962 (konzipiert ~1941)
HelikoptergeldUSAMilton Friedman1969
Dauerfonds-DividendeAlaska, USAGouverneur Jay Hammond1976 (fonds) / 1982 (dividenden)
CO₂-Steuer / RessourcendividendeGlobalVerschiedeneAb 1990er

Ich habe gerade Mittagspause und kann nicht so viel recherchieren etc. wie ich normalerweise würde. Aber das wollte ich schon mal schreiben. ^^

Es gibt da den dm-Drogeriemarkt-Typen Götz Werner. Der hatte Folgendes. Weiß nicht, ob das auch nur auf eines der bekannten Modelle aufbaut. Aber das sieht so aus:

Hier mal das Model von Götz Werner als Infographci schnell erstellt:

1776952133532.png
 
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Hmmm... also die aktuelle Einkommessteuereinnahmen aller Arbeitnehmer des DE Staates betragen knappe 300 Mrd. €. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die oberen 5-10% nun soviel mehr konsumieren werden, dass sie über die Mehrwertsteuer diesen Betrag ersetzen könnten.
Da müssten ja 8 Mio. Bürger bei fiktiven 20% MWSt mind. 75.000 € MWSt./anno zahlen.
Das wäre in Warenwert von 375.000 €/anno nur für Konsumgüter pro Person inkl. dann Kleinkinder und Alte und Kranke aus der Gruppe. Also real vermutlich viel, viel mehr - 450.000 € oder so...
Denn lass mal 40 Mio. Bürger, soviel arbeiten aktuell irgendwie mehr oder weniger 1000 €/Monat geben, sind das 40 Mrd. /Monat, wären im Jahr ja dann 480 Mrd. € nur fürs BGE.
Das passt für mich nicht zusammen.
Bin auf die Rechnung von Kimi gespannt, wer auch immer Kimi sein mag.
 
Aktuell dürfen das ja nicht mal die Pflegekräfte ohne exakte Einweisung durch die Ärzte.
Der Arzt verordnet nicht nur, sondern muss irgenwo in der Nähe im Zweifel schnell erreichbar sein, wenn die Medikamente ausgegeben werden - also so auf dme Paier, ob es dann immer so eingehalten wird, steht woanders.
Allgemein? Nein. Ärzte ordnen an, Pflegekräfte stellen und teilen aus bzw. verabreichen. Sie tragen dabei auch die Verantwortung.

Also einen Pillenautomat welcher weniger Fehleranfällig ist als eine überarbeitete Krankenschwester bau ich dir vollkommen ohne KI in sagen wir 12 Monaten Marktreif. ;)
Ich warte. ;)
Beachte bitte, dass der Automat u.a. die Vitalparameter der Patienten und mitunter spontane Termine kennen, und resultierende Änderungen verantworten können muss. Wenn der 'Pillenautomat' dann auch noch Immunsuppressiva nach Spiegel und Zytostatika schafft, brauchst du vermutlich nie mehr arbeiten gehen. :-D
 
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Bin auf die Rechnung von Kimi gespannt, wer auch immer Kimi sein mag.
"Kimi" ist die AI Kimi K2.6, und da habe ich noch einen Beta-Zugang vom 2.6-Testen, wo ich noch Zugang zum Premium-Feature "Agent Swarms" habe. Da werden dann bis zu 100 autonome Bots auf ein Problem losgeschickt. ^^ Sind aber bisher 12 Agenten dran am werkeln.. Mehr sind wohl nicht notwendig. ^^


Oh, sie habens erweitert. :O
The architecture scales horizontally to 300 sub-agents executing across 4,000 coordinated steps simultaneously, a substantial expansion from K2.5's 100 sub-agents and 1,500 steps.

Ist immer noch am Arbeiten, und was ich so lese, was jeder Agent da zusammenträgt und nun von anderen Agents ausgewertet und als Report verfasst wird etc. Das geht sehr in die Tiefe. Holy shit. :D

Fertig! 60 Seiten. :)

PDF im Anhang. :)
Kernerkenntnisse und Empfehlungen des Reports

Kernerkenntnisse (Core Insights)


1. Die demografische Zwickmühle Deutschlands

Deutschlands Sozialstaat steht vor einem Wendepunkt: Die erwerbsfähige Bevölkerung schrumpft um 4–6 Millionen bis 2035, das Rentenbeitragsniveau steigt auf bis zu 29%, während 1,2 Millionen Stellen unbesetzt bleiben und unbezahlte Care-Arbeit auf 1,2 Billionen € geschätzt wird – ein Drittel des BIP.

2. Vollständiges UBI ist fiskalisch unerreichbar
Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.000 €/Monat würde 900–1.100 Mrd. € jährlich kosten (22–26% des BIP). Selbst ein Flat Tax von 60–90% wäre erforderlich – das ifo-Institut berechnet selbst bei 90% einen Defizit von 147 Mrd. €. Eine Zweidrittelmehrheit für Verfassungsänderungen ist politisch unmöglich.

3. Beschäftigungseffekte sind harmlos, Wohlfahrtseffekte stark
Die empirische Evidenz (Finnland, Alaska, Iran, Mein-Grundeinkommen-Studie) zeigt durchgehend: keine signifikanten negativen Beschäftigungseffekte, aber erhebliche Verbesserungen bei psychischer Gesundheit (0,35 Standardabweichungen – vergleichbar mit Psychotherapie), Stressreduktion und Autonomie.

4. Das aktuelle Bürgergeld-System ist dysfunktional
Effektive Grenzsteuersätze von 80–100% fangen Empfänger in der Armutsfalle. Die Pendelpolitik zwischen Hartz IV (2005), Bürgergeld (2023) und Neue Grundsicherung (2026) ist symptomatisch für ein System, das am falschen Ende spart.

5. Kein Modell ist perfekt – das hybride Modell ist zwingend
Die gewichtete Bewertung ergibt:
  • Unconditional Cash Transfer: 1,70/5,0 (fiskalisch unerreichbar)
  • Negative Income Tax: 2,50/5,0 (institutionell blockiert)
  • Carbon-Dividend: 3,45/5,0 (exzellent, aber unzureichend im Umfang)
  • Participation Income: 3,45/5,0 (beste Gesamtbilanz)

Kernempfehlung (Core Recommendation)

Ein „Deutsches Partizipationseinkommen" (Participation Income) à la Anthony Atkinson


Höhe: 800–1.000 €/Monat für Erwachsene, 400–500 € für Minderjährige
Teilnahmebedingung: Breit gefasst: bezahlte Arbeit, Pflege, Ehrenamt, Bildung, Weiterbildung, Arbeitsuche, Klimaaktivitäten – nicht nur Erwerbsarbeit
Finanzierung: Fünf-Säulen-Modell: (1) Klimadividende, (2) progressive Steuerreform, (3) Vermögensteuer, (4) Finanztransaktionssteuer, (5) Mehrwertsteuerharmonisierung + Verwaltungseinsparungen
Sozialversicherung: Bleibt erhalten – das bismarckische System wird ergänzt, nicht abgeschafft

Der 4-Phasen-Fahrplan (2026–2035)

PhaseZeitraumMaßnahme
Phase 12026–2028Klimadividende: Umleitung der CO₂-Preis-Einnahmen (21,4 Mrd. €/Jahr ≈ 256 €/Kopf) auf per-capita-Auszahlungen
Phase 22028–2030Kindergrundeinkommen: Universelle Ausweitung des Kindergelds
Phase 32030–2032Bürgergeld → Partizipationseinkommen: Ersetzung durch PI von 800–1.000 €, Pilotierung in Bundesländern
Phase 42032–2035+Nationale Expansion und Integration der Klimadividende

Fazit des Reports

„Deutschland braucht keine Revolution – es braucht eine pragmatische Evolution vom Bürgergeld zum Partizipationseinkommen. Die Frage ist nicht, ob Deutschland sich ein Grundeinkommen leisten kann, sondern ob es sich die Dysfunktion seines aktuellen Systems weiter leisten kann."

Das Partizipationseinkommen bietet den besten Kompromiss: Es beseitigt die Armutsfalle, anerkennt Care-Arbeit, reduziert Bürokratie, erfüllt das verfassungsrechtliche Existenzminimum und ist politisch durchsetzbar – mit der Klimadividende als Einstiegsrampe.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Passt da was bei der Eingabe nicht?
Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.000 €/Monat würde 900–1.100 Mrd. € jährlich kosten (22–26% des BIP)

Wir haben 46 Mio. Beschäftigte in DE
46 Mio*1000 € wären 46 Mrd. €/Monat = 550 Mrd. /anno

Wenn das participation income quasi eine Ergänzung zum Job sein soll (so verstanden) ergibt die Ausgangsbasis kaum Sinn.

Ich interpretiere es auf die kompletten 83 Mio. EW, dabekommt man aber keine Wischiwaschi 900-1000 Mrd. €, sonderen recht faktenbasierte 995 Mrd. €/anno.

Um die zu finanzierenden Zahlen zu bekommen, brauchts m. E. nicht wirklich eine KI, sondern einen banalen Taschenrechner.

Um die aktuelle Armutsgrenze für alle Arbeitnehmer zu bezahlen = 1.380-1.446 €/monat netto benötigt man bei 1446 € = 46 Mio*1446*12 = 800 Mrd. €/anno

Und für Alle, nobrainer, 83*1146*12 = 1.440 Mrd. €/anno

Die Differenzierung zur Familie = Grenzgeld zur Armut bei Papa, Mama + 2 Kiddies = 3.000 € fehlt mir der Ausgangsbasiswert, wie viele solcher Familien es überhaupt in DE gibt.

So aus der Wissenschaftbrille betrachtet, gibts keine "Legende", was denn der Vergleichsbruch, also z. B. 3,5/5 in
  • Unconditional Cash Transfer: 1,70/5,0 (fiskalisch unerreichbar)
  • Negative Income Tax: 2,50/5,0 (institutionell blockiert)
  • Carbon-Dividend: 3,45/5,0 (exzellent, aber unzureichend im Umfang)
  • Participation Income: 3,45/5,0 (beste Gesamtbilanz)
genau bedeutet oder ich überlese es irgendwo.
Was genau ist hier gemeint, aus welchen Informationen bilden sich die Quotienten?:what:
 
Zuletzt bearbeitet:
@_Amelie_ Zunächst wäre es für deine Gesprächspartner wichtig, nicht nur eine KI zu copypasten, sondern auch deine eigene Meinung darzustellen. Zudem sind auch die "Kernerkenntnisse und Empfehlungen des Reports" nicht wirklich aufschlussreich. 60 Seiten, schön und gut, aber wer soll das denn lesen, wenn schon das Fazit derart krude daherkommt? Das kann so nicht überzeugen.

Weiterhin: Wie kann ein BGE finanzierbar und auch politisch realisierbar sein?

Ansonsten landen wir bei der Frage, ob das Versprechen des BGE nicht doch nur Opium fürs Volk ist, und nichtmals taugt, um die Massen zu stabilisieren und damit größere, destabilisierende Unruhen zu verhindern, wenn es hart auf hart kommt.

Um die aktuelle Armutsgrenze für alle Arbeitnehmer zu bezahlen = 1.380-1.446 €/monat netto benötigt man bei 1446 € = 46 Mio*1446*12 = 800 Mrd. €/anno

Und für alle, nobrainer, 83*1146*12 = 1.440 Mr. €/anno
Die 800 Mrd. € sind bereits ungedeckt, würden aber das derzeitige Einkommen dieser Menschen bei weitem nicht einholen - derzeit 4.500 € / Monat (Median). Teilweise ist es das Familieneinkommen, somit müssten weitere Zahlungen an Nicht-Erwerbstätige folgen. Müssten die Menschen Angst haben, dass ihre Lebenqualität massiv einbricht? Ja.
Da sind wir noch nichtmals bei Frage der Finanzierung oder gar der politischen Möglichkeiten.
 
Da sind wir noch nichtmals bei Frage der Finanzierung oder gar der politischen Möglichkeiten.
Ja, an dem Punkt sind wir noch überhaupt nicht.
Zunächst muss eine klare Definition her, wer denn genau alles ein BGE bekommen soll.
Und wenn es Abweichungen zu den 83 Mio. EW gibt, die Begründung(en) warum bestimmte Gruppen nicht.
Dann muss der Maßstab her, was genau wird pro Kopf benötigt und auch warum wird diese Summe benötigt (z. B. Warenkorb/Berücksichtigung Inflation etc. )

Ich diskutiere sehr gerne ein pro/contra und und lasse mich gerne mit Argumenten überzeugen, aber wir brauchen zunächst eine halbwegs faktenbasierte Ausgangslage.
Meien aktuelle Einstellung hierzu:
Ich kann mir das für untere Einkommensgruppen (Einkommen durch Arbeit bis aktuell ca. 1.000 €/Monat/netto) vorstellen, sehe aber keine Gegenfinanzierungsmöglichkeit.
UND - das mag dann im Leben helfen, was passiert aber mit all diesen Leuten, wenn sie nicht mehr arbeiten können (z. B. Rentenalter, Krankheit, Arbeitslosigkeit).
Dass hier Sozialsysteme ersatzlos zu Gunsten des BGE gestrichen werden können, erkenne ich nicht.
 
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