RyzA
PCGH-Community-Veteran(in)
Es ging mir darum das die Bereiche "Mechanik" und "Elektronik" verbunden werden.Der Lehrberuf KFZ-Mechatroniker hat mit all dem wenig gemein, außer dass halt KFZs auch mechatronische Produkte sind.

Es ging mir darum das die Bereiche "Mechanik" und "Elektronik" verbunden werden.Der Lehrberuf KFZ-Mechatroniker hat mit all dem wenig gemein, außer dass halt KFZs auch mechatronische Produkte sind.

Ich meine, dass dicke Fische wie Siemens (unabhängig vom damals) solche Entscheidungen nicht impulsiv treffen. Ich kann nicht wissen, was genau geplant / investiert wird - woher denn auch? Bei Siemens.com kannste dir KI-Erfolgsgeschichten wie diese spannende Werbung für Sachsenmilch anschauen. Es geht um AI und Siemens und Milch. Von Kühen war glaub ich nicht die Rede. Hier geht's dann aber um Hunde. Ob's fehlerfrei funktioniert, steht nicht dabei.So? Gibt es die?
So ist es. Bislang.Bislang sind es überwiegend keine Handlungs- sondern ausschließlich Investitionsräume.
Nein, danach suche ich nicht.Wenn du Vorhersagen für eine KI-Utopie haben willst, musst du wen anders fragen. Ich bin eher derjenige, der die Lücken darin sucht und nachbohrt, bis die Vision in sich zusammenstürzt.

Ein vollmundiges Versprechen.Die KI/ML-Cloud-Plattform analysiert proaktiv die Maschinen der Anlage und gewährleistet so eine hohe Verfügbarkeit, reduzierten Wartungsaufwand und erhebliche Kosteneinsparungen.
Geht es dabei um Peanuts?We’re using extremely varied plant technology, but thanks to the Siemens solution, we can respond before problems develop. This greatly reduces production outages. We’ve also eliminated fixed maintenance plans: Instead, we’re guided by the condition of the plant, which also allows us to reduce maintenance costs.
Das Unternehmen pumpt täglich 4,6 Millionen Liter Milch. Ein Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich - in welchem Zeitraum auch immer ... - dürfte keine allzu große Sache sein. Aber: es funktioniert (irgendwie) und reduziert die Kosten für die Wartung. Berechtigter Weise wurde genau das doch immer wieder verlangt: KI soll bitte mal nachweisbar nützlich und gewinnbringend eingesetzt werden, und nicht nur Unsummen verschlingen und Müll ausspucken.For example, we were able to plan a pump replacement that resulted in a much shorter downtime compared to an unplanned pump failure during production. This action alone – the early identification of the end of the pump’s service life – saved us money in the low six figures
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) hätten das manipulierende Zerrbild vermutlich blind geglaubt.Schön O-Ton Peking wiedergeben, damit das Score nicht gefährdet ist.Und bevor hier wieder mit dem social Credit Zeug angefangen wird.

Abhängig machen von und nackig machen vor irgendwelchen Techkonzernen und Oligarchen.Zahle inzwischen alles nur noch mit Google Wallet und kontaktlos mit Handy und Apps.
Die abgedruckte Pressemitteilung ist so gut gealtert wie ein Pfund Gehacktes im Sommer in der Sonne:Die KI "Mythos" von Anthropic ist in der Lage Sicherheitslücken in Software zu finden. Das kann sie wohl so gut das sie nicht der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Sondern nur ausgewählten Unternehmen.
Mittlerweile versuchen die Banken die Kredite für KI Rechenzentren loszuwerden bzw. "auszulagern", weil sie ein immer größeres Risiko werden: Das erinnert einen immer mehr an die Krise 2007/2008.Heute fließt das Geld, dass einige auf dieser Welt offensichtlich zu viel haben, halt in "KI".
Und das heißt? Ist diese KI dann gar nicht so gefährlich? Bzw gut?Die abgedruckte Pressemitteilung ist so gut gealtert wie ein Pfund Gehacktes im Sommer in der Sonne:
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Das die KI Blase irgendwann platzt wird ja schon länger vermutet.Mittlerweile versuchen die Banken die Kredite für KI Rechenzentren loszuwerden bzw. "auszulagern", weil sie ein immer größeres Risiko werden: Das erinnert einen immer mehr an die Krise 2007/2008.
Dem dem speziellen Unternehmen wird quasi vorgeworfen, mit der Gefährlichkeit ihres Produktes Werbung zu machen. Weil da der gedankliche Zusammenhang besteht, wenn wie so gefährlich ist, dann muss sie ja auch gut (programmiert) sein - ode rso ähnlich, habe mich nicht explizit damit beschäftigt.Und das heißt? Ist diese KI dann gar nicht so gefährlich? Bzw gut?


Für den Normalo sind anwenderorientierte KI Prozesse schon länger am laufen, als man auf Grund der aktuellen Diskussion eigentlich annehmen könnte.
Jeder blöde Bremsassistent im PKW hat ne KI im Hintergrund, die mit der Kamera vorprogramierte "Hindernisse" erkennt und dann eben bremst. Techno, die seit Jahren schon existiert und in der Grundstruktur nicht mal besonders aufwändig ist.
Tricky wirds z. B. dann, wenn ein exemplarisches Sportflugzeug mal auf der Autobahn notlanden muss.
Hat natürlich noch kein einziger Hersteller einprogrammiert, weil -Achtung- die Wahrscheinlichkeit zu gering ist.
Wenn also per Zufall vor dir so ein Sportflieger mal notlanden muss - verlass dich nicht auf den Bremsassistenten, der erkennt das nicht als Hindernis.![]()
)
- Der britische Mathematiker Timothy Gowers ließ das KI-Modell ChatGPT 5.5 Pro erfolgreich offene Probleme der Zahlentheorie bearbeiten.
- Ohne eigenes mathematisches Zutun von Gowers lieferte die KI in weniger als zwei Stunden fertige wissenschaftliche Arbeiten auf laut Gowers Promotionsniveau und verbesserte dabei bestehende mathematische Schranken.
- Der beteiligte Nachwuchsforscher Isaac Rajagopal bewertete die Schlüsselidee des Modells als "völlig originell" und als eine Leistung, auf die ein menschlicher Mathematiker nach wochenlangem Nachdenken stolz wäre.
arstechnica.com
A study that claimed OpenAI’s ChatGPT can positively impact student learning has been retracted nearly one year after publication. The journal publisher, Springer Nature, cited “discrepancies” in the analysis and a lack of confidence in the conclusions—but not before the paper racked up hundreds of citations and made the rounds on social media.
Das es eine Luftnummer ist und man nicht besser oder schlechter als andere Modelle ist.Und das heißt? Ist diese KI dann gar nicht so gefährlich? Bzw gut?
Was soll denn dieses omninöse "permanente schlechtreden" sein?Aber das permanente schlecht reden von einigen Leuten zeigt,
Von der CDU habe ich nichts anderes erwartet, aber dass die Grünen das mittragen ist eine absolute Schande.Was macht man nachdem man Palantir (oder vergleichbares) zur (KI gestützten) Überwachung der Bevölkerung eingeführt hat? Erstmal die Datenschutzbehörde schleifen und noch mehr Überwachung durch und mit KI:
Braucht man doch nur hier im Thread nachlesen.Was soll denn dieses omninöse "permanente schlechtreden" sein?

Quelle: „Ich trauere“: Warum der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt das Ende des klassischen Programmierens bedauertLaut Schmidt (via inkl) ist die Ära der traditionellen Coding-Arbeit vorbei. Er sagt: „Wenn du heute noch Code in traditioneller Weise schreibst, hör auf damit. Es ist vorbei.“ Die besten Programmierer:innen geben laut dem Ex-Google-CEO heute keine Zeile selbst mehr ein, sondern lassen KI die Arbeit machen. Die Coder:innen überprüfen am Ende nur noch das Ergebnis.
Schmidt zeigt das anhand eines beispielhaften Arbeitstages von KI-Coder:innen: „Die Art und Weise, wie State-of-the-Art-Coding jetzt gemacht wird, ist, dass die Programmierer aufwachen und zum Büro gehen. Weil sie sozial sind, weil sie dort sitzen, aber sie haben nicht allzu viele Freunde. Also sitzen sie in ihrem Büro und versammeln zehn Claude-Freunde oder zehn Gemini-Freunde“.
Leider, oder besser zum Glück, wird das nicht passieren.Aber irgendwann könnte sich das ändern.
IEEE Spectrum veröffentlichte dazu einen Text. Insgesamt ist er lesenswert, besonders interessant sind zwei Grafiken, die den Aufwand zur Reduktion der Fehlerrate von LLMs in Bezug zur Zeit, CO2-Ausstoß und Rechenaufwand setzen.
Wie schon bei symbolischer KI der 1980er Jahre schlägt die Komplexitätstheorie auch bei KNN und Deep Learning (DL) schmerzhaft zu: Soll die Fehlerrate um den Faktor 1/k sinken, kostet das rein theoretisch den k4-fachen Aufwand. Basierend auf der Auswertung von mehr als tausend Studien zu DL findet der IEEE-Spectrum-Artikel aber praktisch einen Faktor von k9 – ein Wachstum in der neunten Potenz. Jede Halbierung der Fehlerrate erfordert also mehr als das 500-Fache an Rechenleistung – 512=29. Die Fehlerraten sind so hoch, dass mir für sicherheitsrelevante Anwendungen eine drastische Reduktion nötig scheint.

Wenn ich ganz ehrlich bin und all den PR-Sprech und die Firmen-Filter beiseitewische, dann denke ich: Die Tech-Giganten spielen gerade ein extrem riskantes Spiel auf Zeit – und die Physiker werden am Ende recht behalten.
Ich kenne einen selbständigen Programmierer. Der lässt sich einzelne Codeabschnitte von KI erstellen und meinte dass das schon sehr gut klappt. Und glaubt auch das KIs zukünftig komplette komplexe Programme alleine schreiben können. Selber kann ich das natürlich nicht richtig beurteilen!Leider, oder besser zum Glück, wird das nicht passieren.
Und was macht der Mensch wenn er nur Müll - Informationen bekommt? Auch nicht viel.Die LLMs sind nur so gut wie das, was man ihnen vorher reinkippt. Sie sind gut darin durch sehr schnelle Iteration wahrscheinliche Antworten aus vorhandenem Wissen auszugeben aber nicht in der Lage neues Wissen zu generieren. Wenn Leute kommen und einem sagen, dass KI schon Medikamente entdeckt oder Formeln für biologische Kampfstoffe ausgespuckt hat, dann ist das keine kreative Denkleistung, sondern lediglich das Ergebnis des Auftrages: "Dies ist die vorhandene Wissensbasis. Das haben wir damit bereits gemacht. Was kann man damit in ähnlichem Kontext noch anstellen?"

Wird in IQ Tests nicht auch bewertet wie schnell man bestimmte Aufgaben richtig löst? Also mit Zeitfaktor?Der Computer macht dann das, was auch ein Mensch machen würde. Er beginnt zu kombinieren und versucht das Errechnete an anhand des vorhandenen Wissens abzugleichen. Er geht nur nach den Wahrscheinlichkeiten vor. Basis ist das vorher eingespeiste, und auf den Bedarf hin gewichtet Wissen. Im Gegensatz zum Menschen kann der Computer aber viel schneller iterieren. Dem Ergebnis darf man nicht blind vertrauen, denn es ist und bleibt ein Ergebnis von Wahrscheinlichkeit und nicht, weil der Computer es "durchdacht" hat.
In Sachen des Programmierens stimmen die Worte von Eric Schmidt deswegen auch nur so halb. Du kannst dem Computer das Domänenwissen einspeisen und ihm dann sagen, er solle Komponente X zu Y machen, Workflow a-b-c in ein moderneres d-e-f umwandeln oder eine Businesslogik von 1+1 auf 2+2 umstellen. Das wird je nach Komplexität gut oder ohne menschliche Zwischeninteraktion auch gar nicht klappen. Was aber nicht passieren wird: Der Computer entwickelt eigenständig die Domäne mit neu generiertem Wissen weiter.
Was uns aktuell an der Technik so fasziniert ist doch, wie vermeintlich leicht sie die Dinge erledigt bekommt, die für uns relativ viel Aufwand bedeuten. Wenn man ehrlich ist, dann galt das aber schon für einen Taschenrechner. Will sagen, moderne Halbleitertechnik ist verdammt stark geworden, um die Sachen schneller zu erledigen, die wir auch machen könnten, uns dafür aber schlicht die zeitlichen Kapazitäten fehlen. Geschwindigkeit ist aber KEIN Ausdruck von Intelligenz, auch wenn man es uns bei KI so zu verkaufen versucht.
Nur weil wir noch nicht alles vollständig verstehen, heißt das noch lange nicht, dass der Ansatz falsch ist!Teil 1: KI und der Mythos der Emergenz (Link)
Steht die KI-Superintelligenz vor der Tür? Ehe wir diese öffnen, sollten wir prüfen, wie viel Prozent Science und wie viel Fiction enthalten sind.
Das lese ich mir ein anderes mal noch durch.Teil 2: KI und der Mythos der Hypercomputation (Link)
Theoretische Informatik entlarvt Hypercomputation und andere KI-Märchen und liefert uns eine realistische Einordnung der Leistungsgrenzen von KI.
Teil 3: KI = Künstliche Ignoranz? (Link)
Skalierung wird alle Probleme lösen, sagen KI-Fans. Aber: Theoretische Grenzen haben praktische Konsequenzen. Und praktische Grenzen haben reale Konsequenzen. Und am Ende hat die Realität sowieso immer Recht.
