Kritik an Windows-7-Browserauswahl: Opera will keine Logos

Auf jedem anderen Markt muss ein Unternehmen seine Produkte durch eigenes Marketing bekannt machen warum sollte es bei den Browsern also anders sein?
Ich finde das was Microsoft jetzt vorgelegt hat ist absolut ausreichend, Opera kann nicht erwarten dass die Leute auf ihren Browser umsteigen wenn sie nicht in der Lage sind ihn vernünftig zu vermarkten.
IE macht Werbung über Windows, Firefox wird für manche Dinge im Netz sogar BENÖTIGT (auch eine Form von Marketing), Google macht Werbung über die Suchmaschine und den Maildienst und was macht Opera? Garnix. Da kann man dann auch nix erwarten.
 
von welchem markt ist hier überhaupt die Rede? Wie verdient z.B. Apple mit Safari oder Microsoft mit dem IE Geld?( die zwei Firmen habe ich jetzt als Beispiel gewählt, weil ich bei denen auch weiß, welches Produkt sie entwickelt haben. Vom Firefox und Opera sind mir die Entwickler unbekannt)
 
Langsam aber sicher kotzt mich dieser elendige Browserkrieg an.:streit::kotz:

Ich war eigentlich kurz davor meinen geliebten IE8 gegen Firefox zu tauschen, allein zum testen, aber aus Protest bleibe ich beim IE.
Ich habe sogar den Firefox komplett von meinem Arbeits-PC entfernt (unser Administrator ist Firefox-Fan), mir den IE8 geloadet und installiert.
Soviel zum Thema unwissende User.
Außerdem kotzt mich die Browserwahl während der Installation schon extrem an, da ich meistens nicht die ganze Zeit davor lauere. Wenn es dann eine Stockung gibt weil ich irgendwann den Browser wählen muß nervt mich das einfach nur.:(
Außerdem finde ich, sollte ein User, der auch nur ab und zu im Netz zu gange ist, zumindest schon mal gehört haben, daß es auch andere Browser als IE gibt und wo man die loaden kann.:fresse:
 
Finde diese EU Vorschläge zum kotzen. Microsoft produziert und verkauft.
Soll doch Firefox,Opera, Google und wie se alle heißen ihr eigenes ding durchziehen.
Warum soll Microsoft diese jetzt mitvermarkten. Das ist ja wie im Lidl Edeka Produkte kaufen.
Mir fehlen die Worte. Europa du solltest dich schämen für soviel Dummheit, echt.
Diese Mehrarbeit läßt Microsoft die Kunden tragen denen es offetsichlich egal ist ob der IE dabei ist oder nicht.
 
Meinen fand ich jetzt aber auch nicht sooooo unterirdisch schlecht ... :( (gewöhn dir außerdem mal Groß/Kleinschreibung an, wenn du hier schon über das Niveau jammerst xD)

1. sind wir im internet, da gibts keine groß und kleinschreibung. ;)
Es sei denn du diskutierst über höchst philosophische Ansätze. Ich denke es ist schon eine Freude, wenn Satzzeichen korrekt genutzt werden.
2. Ich habe nicht gejammert, sondern mich köstlich über den Kindergarten amüsiert (Das war kein Scherz). ;) Trotzdem war es mal angenehm etwas zu lesen, was nicht dem Standartbash entsprach. Deinen Post hatte ich in der Masse an Bashes zuvor und danach fast überlesen.

Zur Opera, FF und IE geschichte:
Es geht hier garnicht um eine eigentliche Monopolstellung beim Browser, sondern den Missbrauch der Monopolstellung bei Betriebssystemen.
Das dieses unterbunden werden soll (allgemein), ist gutes recht. Das was Opera jetzt noch macht, ist möglichst viele Freiheiten rauszuholen, wo Microsoft schon am wanken ist. Später ist das so gut wie unmöglich. Das hat auch alles nichts mit schlechten Marketing bei Opera zu tun. Das könnte genau so gut google machen oder auch FireFox, nur dass Opera sich mal traut was gegen Microsoft zu sagen.
Die Überschrift von PCGH ist auch eher peinlich. Hat schon fast Bildniveau.
Ich weiß nicht genau, wie später das Auswahlmenu aussehen wird, aber ich vermute nach der echten Aussage von Opera, wird ein relativ großes Logo mit relativ kleinem Namen dabei stehen und sie befürchten halt, dass der DAU nur das E sieht, den Rest nicht versteht und aus Gewohnheit und Unwissenheit diesen installiert.
Jeder der hier schreibt, sollte bedenken, dass vielleicht jeder 3, wenn man Firmen mitrechnet jeder 10te Computer nur von Jemanden mit mehr Wissen, als "wo der Anknopf ist" bedient wird. Das jeder hier in der Community über die Browser bescheid weiß (und sie selber von Hand nachinstallieren kann bzw weiß, dass sie existieren), ist klar, aber deshalb weiß meine Oma oder meine Mutter dadrüber nicht bescheid (hätte ich ihr es nicht erklärt). Die meißten Menschen und Computernutzer fallen halt unter die Kategorie DAU und nicht PC Freak.
 
Zur Opera, FF und IE geschichte:
Es geht hier garnicht um eine eigentliche Monopolstellung beim Browser, sondern den Missbrauch der Monopolstellung bei Betriebssystemen.
Das dieses unterbunden werden soll (allgemein), ist gutes recht. Das was Opera jetzt noch macht, ist möglichst viele Freiheiten rauszuholen, wo Microsoft schon am wanken ist. Später ist das so gut wie unmöglich. Das hat auch alles nichts mit schlechten Marketing bei Opera zu tun. Das könnte genau so gut google machen oder auch FireFox, nur dass Opera sich mal traut was gegen Microsoft zu sagen.
Die Überschrift von PCGH ist auch eher peinlich. Hat schon fast Bildniveau.
Ich weiß nicht genau, wie später das Auswahlmenu aussehen wird, aber ich vermute nach der echten Aussage von Opera, wird ein relativ großes Logo mit relativ kleinem Namen dabei stehen und sie befürchten halt, dass der DAU nur das E sieht, den Rest nicht versteht und aus Gewohnheit und Unwissenheit diesen installiert.
Jeder der hier schreibt, sollte bedenken, dass vielleicht jeder 3, wenn man Firmen mitrechnet jeder 10te Computer nur von Jemanden mit mehr Wissen, als "wo der Anknopf ist" bedient wird. Das jeder hier in der Community über die Browser bescheid weiß (und sie selber von Hand nachinstallieren kann bzw weiß, dass sie existieren), ist klar, aber deshalb weiß meine Oma oder meine Mutter dadrüber nicht bescheid (hätte ich ihr es nicht erklärt). Die meißten Menschen und Computernutzer fallen halt unter die Kategorie DAU und nicht PC Freak.
Du sprichst mir aus der seele.. arbeite teils im 1+2 level support und da denkt man sich manchmal einfach "wieso, lieber gott, wieso segnest du nicht alle mit dem wissen wie man einen pc auf unterstem niveau bedient?"
zu der Opera geschichte, ist mir eigentlich egal, nutze sowieso firefox! :schief:
 
......wird ein relativ großes Logo mit relativ kleinem Namen dabei stehen und sie befürchten halt, dass der DAU nur das E sieht, den Rest nicht versteht und aus Gewohnheit und Unwissenheit diesen installiert.

Ich zitier jetzt mal nur nen Teil. Bist du dir sicher, das genau diese Menschen überhaupt sich an ne Installation wagen? Ich denk eher, die werden zum nächst besten Händler rennen, und sich die Kiste installieren lassen. Da denk ich, sind die dann in der Pflicht.

Die meißten Menschen und Computernutzer fallen halt unter die Kategorie DAU und nicht PC Freak.

Richtig, sonst würden sie ja alle hier rumhängen :D

Es ist einfach amüsant, was die EU-Kommision versucht alles zu reglementieren. Klar, MS beherscht den Markt, aber was kommt als nächstes dran ? Vieleicht Heinz, weil sie den Ketschupmarkt beherschen????? Oder Apple wegen dem IPhone????? :lol:
Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen.
 
Ich möchte mich hier gegen das Heer der Ritter der Kokosnuss stellen, die den armen, hilfsbedürftigen Monopolisten Mikrosoft vor den schwarzen Rittern der Kartellbehörden schützen wollen:

1. Der Internetexplorer 8 ist nicht schlecht, zumindest nicht so schlecht wie seine Vorgänger. Man muss nicht um jeden Preis seine Freunde dazu bringen auf andere Browser zu wechseln.

2. Aber richtig gut ist was anderes: Wo ist eine intelligente Cookie-Verwaltung? Wo die traumhaften Tastaturkürzel wie bei Opera? Warum stürzt er immer noch am häufigsten von allen bei mir genutzten Browsern ab? Warum gibt es weiterhin Active X (der pure Wahnsinn: eine Online-Programmier-Schnittstelle ohne Sandbox)? Warum möchte er in den Voreinstellungen nonstop nach Hause telefonieren?

3. Einen Teil des Reizes von Opera ist gerade die geringere Verbreitung. Virenautoren und Hacker kümmern sich weniger um Nischenprodukte. Außerdem kann man bei IE-Nutzern im Durchschnitt auf viel mehr Unwissenheit bei Sicherheitsfragen vertrauen. Opera haben nur Nutzer, die sich informiert haben.

4. Das Geschäftsgebaren von Opera, der Versuch, sich in eine günstigere Position fürs Marketing zu bringen, ist nun wirklich kein Ausbund von ungewöhnlicher Bosheit. Das erlebt man im wirklichen Leben jeden Tag und hat seine Berechtigung. In Managermagazinen heisst das dann, "Optimierung der Marktpositionierung".
Wer den Aufstieg von Mikrosoft interessiert verfolgt hat, stösst da ständig auf Methoden wie Ideenklau, feindliche Übernahme, Ausverkauf, Preisdumping, proprietäre Schnitstellen als Ausgrenzung. Wer sich im gleichen Markt wie Micosoft auf Lorbeeren ausruht, den geht es wie Netscape.

Angesichts der Qualität der Beiträge in diesem Thread, deren Autoren teilweise scheinbar kaum die Überschrift des Artikels zuende gelesen haben, befürchte ich allerdings, das mein Beitrag viel zu lang ist...
 
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Ich zitier jetzt mal nur nen Teil. Bist du dir sicher, das genau diese Menschen überhaupt sich an ne Installation wagen? Ich denk eher, die werden zum nächst besten Händler rennen, und sich die Kiste installieren lassen. Da denk ich, sind die dann in der Pflicht.



Richtig, sonst würden sie ja alle hier rumhängen :D

Es ist einfach amüsant, was die EU-Kommision versucht alles zu reglementieren. Klar, MS beherscht den Markt, aber was kommt als nächstes dran ? Vieleicht Heinz, weil sie den Ketschupmarkt beherschen????? Oder Apple wegen dem IPhone????? :lol:
Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen.
Heinz oder Apple beherrschen aber keinen Markt. Letztere sind sogar - immer noch - Neueinsteiger ....... (ich hoff mal nur, dass die SMS-Sicherheitslücke bald gepatcht wird, ein Eierphone via SMS zu knacken ist schon arm, wär zu peinlich wenn mir jemand ausgerechnet das Telefon hackt, wo ich auf'm PC die letzten 2 Jahre keinen Virus hatte :ugly:)


Und die Eurokraten sind imo nur so fleißig, weil sie irgendwie ihre Existenz rechfertigen müssen :devil:
 
Heinz oder Apple beherrschen aber keinen Markt. Letztere sind sogar - immer noch - Neueinsteiger ....... (ich hoff mal nur, dass die SMS-Sicherheitslücke bald gepatcht wird, ein Eierphone via SMS zu knacken ist schon arm, wär zu peinlich wenn mir jemand ausgerechnet das Telefon hackt, wo ich auf'm PC die letzten 2 Jahre keinen Virus hatte :ugly:)


Und die Eurokraten sind imo nur so fleißig, weil sie irgendwie ihre Existenz rechfertigen müssen :devil:

Na ja das mit dem SMS Kill ist schon amüsant :D
Da kann ich mir als absoluter no Apple Fan ein Grinsen net verkneifen. Die sollten dabei bleiben, was Sie wirklich ausgesprochen gut können, nämlich Rechner zu bauen, die mehr als perfekt sind, um Video und Bildbearbeitung zu machen. Da kann ich als PC-Fan nur sagen, in dem bereich sind sie unschlagbar. :hail:
Aber lassen wir sie mal Üben bei den Handys. Aller Anfang is schwer. Kann sein, das die doch mal was zusammenbringen, was letztendlich was taugt und net sauteuer is.

Dein Kommentar mit den Eurokraten kann ich irgendwie nur unterstützen. Denn wenn man mal kurz darüber nachdenkt, kommt man automatisch zu dem Schluss :daumen:
 
@ruyven_macaran
Tut mir leid aber deine Begründungen kann ich nicht in allen Punkten zustimmen.

Wie du schon richtig sagst hat MS eine Monopolstellung bei den Betriebssystemen inne.
Aber eben nicht bei den Browsern. Dies war vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall aber mittlerweile haben sich die Marktanteile stark zu Gunsten von FF verschoben. Somit besteht im Browsergeschäft schon lange keine Monopolstellung mehr.

Darum gehts auch nicht. Es geht um die Auswirkungen, die M$ Betriebssystemmonopol auf den Browsermarkt hat - und die von M$ gezielt herbeigeführt werden.

Desweiteren besteht FF weder auf eine Browserauswahl bei der Installation noch auf ein OS gänzlich ohne Browser.

Äh: Doch. Die Mozilla Foundation ist an dieser Beschwerde genauso beteiligt, wie Opera und Google.
Opera Mitarbeiter sind nur etwas geschwätziger und werden häufiger interviewt, aber die Macher vom FF stellen ähnliche Forderungen an M$.

Es ist nämlich so das hauptsächlich Opera dies möchte. Fragt sich nur mit welchen Recht,

Das wurde jetzt schon mehrfach hier geschrieben, steht in der News und ist notfalls von der EU zu erfahren...


Du führst zwar an das MS keine offenen Schnittstellen anbietet und machst ihnen das zum vorwurf aber mal ehrlich warum sollten sie das auch tun. Letztlich ist das alles auch nicht entscheidend. Was zählt ist wie wirkt ein OS auf den Benutzer und wie kommt er damit klar.

Das zählt für den Benutzer. Für den Konkurrenten -und hier geht es um die Position am Markt- geht es darum, wie dieses Wirken zu erreichen ist.
Und aufgrund der Maßnahmen, die Microsoft getroffen hat, müsste ein Konkurrent nicht nur Windows, sondern 50% des gesamten Softwaremarktes ersetzen, um eine mit dem Windows-PC vergleichbare Plattform anzubieten.
Dabei sollte es in einem freien Markt -und diesen zu erhalten ist irgendwie das Ziel unserer Wirtschaftsform- eigentlich auch möglich sein, nur das "Windows" i "Windows-PC-Plattform" zu ersetzen. Ist es de facto aber nicht - wegen Microsoft. Und das macht einen freien Wettbewerb der Betriebssysteme unmöglich.
Man stelle sich vor z.B. VW hätte ein Monopol/Patent darauf, Autos mit einer Breite von unter 3m zu bauen und jeder, der konkurrieren will, hat halt Pech, wenn seine Produkte zum bestehenden Straßensystem inkompatibel sind.

Schnittstellen wie DirectX spielen hier weniger eine Rolle, was zählt ist die Handhabung. Hier gewinnt nun mal meist XP. Der Ottonormaluser findet sich nun mal hierin viel einfacher zurecht. Wäre Linux hier besser hätte es sich in den Büros der Welt schon lange durchgesetzt.

Nö. Der Normaluser ist Windows gewohnt. Und vor allem ist die IT-Abteilung Windows gewohnt. Und beide haben keinen Bock, sich umzugewöhnen. Denn es macht bei Office-Arbeiten für den Nutzer überhaupt keinen Unterschied, welches Betriebssystem er nutzt - abgesehen von 3-4 Verknüpfungen auf dem Desktop kommt er damit nicht einmal in Kontakt. Die Krönung ist OpenOffice oder StarOffice unter Windows. Kommt, gerade in öffentlichen Einrichtungen, immer häufiger vor, um sich die Kosten für Microsoft Office zu sparen (da herscht noch freier Wettbewerb - trotz .???x). Da ist die Benutzeroberfläche für den Office-Nutzer nun einmal 100% identisch mit der, die er unter Linux hätte.
Aber niemand hat Lust, selbiges zu installieren, weil man seit Jahrzehnten auf M$-OS setzt.

Im Prinzip ist es ganz einfach. Sollte ein Betriebssystem auf dem Markt erscheinen, mit dem die Normaluser sofort zurecht kommen und die Entwickler bessere Schnittstellen vorfinden als bei MS, so könnte es auch MS Paroli bieten. Derzeit ist dies nun mal nicht der Fall.

Wobei "sofort zurecht kommen" definiert ist als "ist 100% wie Windows" und "bessere Schnittstelle" definiert ist als "100% zu Windows kompatibel und kann noch mehr" - und M$ beide "100%" verhindert.


Auf jedem anderen Markt muss ein Unternehmen seine Produkte durch eigenes Marketing bekannt machen warum sollte es bei den Browsern also anders sein?

Genau das ist die Frage. Warum darf Microsoft seinen Browser über das Betriebssystem vermarkten, wärend alle anderen ein eigenes Marketing dafür nötig haben?

Ich glaube Opera will von MS aufgekauft werden. Da ihr kostenpflichtiger Browser Marktanteile verliert.

Die PC-Version von Opera ist seit rund nem halben Jahrzehnt nur noch für umsonst zu haben. (in Folge von IE-Preisdumping)
Aber das es Leute gibt, die das noch nicht wissen, zeigt, welch einen Vorteil die Browserverbreitung via Betriebssystem darstellt.
 
Wie du schon richtig sagst hat MS eine Monopolstellung bei den Betriebssystemen inne.
Aber eben nicht bei den Browsern. Dies war vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall aber mittlerweile haben sich die Marktanteile stark zu Gunsten von FF verschoben. Somit besteht im Browsergeschäft schon lange keine Monopolstellung mehr.
MS nutzt aber eben diese Monopolstellung im OS-Markt aus, um eben im Browsermarkt die Marktanteile zu halten. Das haben sie bereits vor 10 Jahren gemacht und so ganze Unternehmen in den Ruin getrieben (Netscape z.B.).

Der IE ist nunmal von MS und auf 95% aller weltweit ausgelieferten Rechner vorinstalliert und das ist eben nur durch das Monopol von MS möglich. Daher ist das ganze kartellrechtlich nicht erlaubt.
 
Der IE ist nunmal von MS und auf 95% aller weltweit ausgelieferten Rechner vorinstalliert und das ist eben nur durch das Monopol von MS möglich. Daher ist das ganze kartellrechtlich nicht erlaubt.

Erlaubt? Ist es rechtmäßig, das ein Browserhersteller sich der Gerichtsbarkeit bemüht, um sein Produkt zu "bewerben" ?? Sollte er nicht in der Lage sein, wenn sein Produkt besser ist als der IE, ihn regulär zu bewerben??? Jeder würde doch ein besseres Produkt bevorzugen, oder nicht?

Es ist fakt, das MS auf fast allen Rechnern dieser Erde vorhanden ist, aber muss man jemanden dazu zwingen, fremdsoftware mit anzubieten? Jeder halbwegs versierte Nutzer ist in der lage, sich was anderes zu Installieren als den IE. Wer Ihn net mag, holt sich sowieso was anderes. Und DAU`s kennen nun mal "nur" den IE. Und was würdest du sagen, wenn dir z.b. ein Kumpel den PC macht und sagt: Du den IE mag ich net, ich hab dir den Chrome installiert. Den find ich besser". Ich seh darin keinen Vorteil, noch ein Auswahlmenü mit einzubauen. Irgendwann nach zig Verfahren brauchst dann 5 Std. um dein OS zu Installieren, weil du dich durch 50 Menüs klicken musst, was du willst und was net. Soll das die Zukunft sein??????????

Vorschlag für das nächste Verfahren der EU:

Dell & Co sollen gezwungen werden, Apple OS mit auszuliefern, als alternative zu Win. Und Linux muss sowieso mit dabei sein :lol:
 
Erlaubt? Ist es rechtmäßig, das ein Browserhersteller sich der Gerichtsbarkeit bemüht, um sein Produkt zu "bewerben" ??

Die EU hat Microsoft belangt, nicht Opera. Opera hat nur dazu Stellung genommen. Lies bitte wenigstens den Artikel. Und natürlich ist es in einen Rechtsstaat rechtmäßig, jemanden zu verklagen. Selbst unsinnige Klageversuche sind erlaubt (werden aber meist nicht für ein Verfahren angenommen).


Jeder würde doch ein besseres Produkt bevorzugen, oder nicht?

Gut, dass Du deine eigene Behauptung selbst in Frage stellst, den sie ist natürlich falsch. Marketing, Meinungsmache, gezielte Preis-Dumping-Aktionen ("wenn Du als Hersteller nur meine Chips/Software verkaufst, bekommst Du einen Riesenrabatt") und die Neigung der Menschen zur Bequemlichkeit und dazu, Gewohnheiten zu folgen, verhindern dass oft.


Und was würdest du sagen, wenn dir z.b. ein Kumpel den PC macht und sagt: Du den IE mag ich net, ich hab dir den Chrome installiert. Den find ich besser".


Wenn ich für Freunde und Bekannte den PC einrichte, die keine Ahnung haben, entscheide ich natürlich, welche Software darauf installliert wird. Sonst könnten die ja ohne meine Hilfe alleine rumpfuschen. Und es geht nicht um mögen, sondern um bestimmte Vor- und Nachteile, die ich ihnen hinterher erkläre.

Da ist dann der VLC-Player als Standardplayer eingerichtet, Opera (oder Firefox bei speziellen Wünschen) als Standardbrowser, Thunderbird als Mailprogramm. Für die Schrottseiten, die ActiveX brauchen gibt es auch noch einen IE 8.

Und was sagen die ungefragten Freunde: Danke, Danke, Danke!



Irgendwann nach zig Verfahren brauchst dann 5 Std. um dein OS zu Installieren, weil du dich durch 50 Menüs klicken musst, was du willst und was net. Soll das die Zukunft sein??????????

Wenn man eine völlig an den Haaren herbeigezogene Übertreibung (es geht ja um genau ein Auswahlmenü!) mit vielen Fragezeichen verstärken möchte, ist das der falsche Ansatz.
Ich möchte zumindest die Wahl zwischen einer dummen und verkorksten Installation haben (wo ich hinterher 5 Stunden lang den Schrott entferne) oder einer intelligenten Installation, wo ich gleich von Anfang durch ein paar gezielte Auswahlmöglichkeiten mein Wunschsystem konfigurieren kann, vielleicht sogar als .cfg-Datei, die ich von Rechner zu Rechner mitnehme.
Linux hat da übrigens ein paar schöne Beispiele, wie man sowohl eine individuell angepasste Installation und eine für User wie Dich unter einen Hut bringt.


Dell & Co sollen gezwungen werden, Apple OS mit auszuliefern, als alternative zu Win. Und Linux muss sowieso mit dabei sein

Oh, wie ich sie liebe, die gut informierten Schreiber, die natürlich alle ihre originellen Statements gründlich durchdacht und recherchiert haben:

Dell für Privatanwender und Heimbüros | Ubuntu

Was sehen wir denn da? Zur Erklärung, das kann ja nicht jeder wissen :devil:, Ubuntu ist eine Linux-Distribution. Das kann man ja schon mal übersehen.

Und Apple? Apple möchte garnicht zu Dell. Jeder Hersteller einer Software hat durchaus das Recht zu entscheiden, diese an bestimmte Hardware zu koppeln. (Wenn er kein Monopol hat) Und Apple verhindert keine Fremdinstallationen, sondern unterstützt sie durch Bootcamp, wenn auch halbherzig.


Es ist fakt, das MS auf fast allen Rechnern dieser Erde vorhanden ist

Aus Fairness-Gründen möchte hier auch noch den einzigen inhaltlich korrekten Satz zitieren, zumindest wenn man sich auf PCs beschränkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ehrlich, welche Firma liefert Software von Dritten mit ihrer eigenen aus, die in Konkurrenz mit diesem stehen?
Wenn jemand den IE nicht mag, is ja schön und gut. Dann sollte dieser halt entfernbar sein oder auf Wunsch gar net erst mitinstalliert werden.
Ich find es aber ne Frechheit von ner Firma zu verlangen, in ihr Produkt, womit die ja auch Geld verdienen müssen, von vornherein Fremdsoftware einbringen zu müssen.

Irgendwann nach zig Verfahren brauchst dann 5 Std. um dein OS zu Installieren, weil du dich durch 50 Menüs klicken musst, was du willst und was net. Soll das die Zukunft sein??????????

Da hat er recht, mit dem WMP war es vor einiger Zeit das Gleiche!
Irgendwann geht es mit Paint weiter oder der Editor soll weichen, weil da irgend ein anderer Hersteller sein Produkt an den Mann bringen will.
Oder die Brennfunktion im WinExplorer? Mal sehen, wann die EU der Meinung ist, MS würde da auch ihr Monopol ausnutzen und es Herstellern von Brennsoftware erschweren, ihre Produkte an den Mann zu bringen.
 
Mal ehrlich, welche Firma liefert Software von Dritten mit ihrer eigenen aus, die in Konkurrenz mit diesem stehen?
Wenn jemand den IE nicht mag, is ja schön und gut. Dann sollte dieser halt entfernbar sein oder auf Wunsch gar net erst mitinstalliert werden.
Ich find es aber ne Frechheit von ner Firma zu verlangen, in ihr Produkt, womit die ja auch Geld verdienen müssen, von vornherein Fremdsoftware einbringen zu müssen.

Verlangen tut das auch niemand.
Die EU verlangt lediglich, dass Windows keinen Browser bevorzugt. Wenn M$ das gerne dadurch erreichen möchte, dass der IE -wie jeder andere Browser auch- getrennt von Windows vertrieben wird, wäre dem Gesetz genüge getan.
Allerdings scheinen es alle Browserhersteller inklusive Microsoft zu bevorzugen, wenn nicht keiner, sondern alle Browser mehr-oder-minder mit Windows verteilt werden - damit ist das Ziel der gleichen Chancen ebenfalls erreicht und für den Verbraucher ist es definitiv komfortabler.


Da hat er recht, mit dem WMP war es vor einiger Zeit das Gleiche!

Beim WMP ging es afaik eher darum, dass M$ die Verbraucher zwingt, ihn ebenfalls zu kaufen, wenn sie einen Windows-kompatiblen PC haben wollen.
Deswegen konnte ich M$ auch damit aus der Affäre ziehen, dass sie eine WMP-freie Windows Version zusätzlich anbieten. (zum Vollpreis...)
Wo ich eher was erwarten würde, ist Virtualisierung oder, wenn MS die Vermutungen wahrmacht, Virenscanner.
 
Die EU hat Microsoft belangt, nicht Opera. Opera hat nur daz.....
.

Ich Zitier jetzt mal nur Auszugsweise. Frage, wer hat das verfahren denn überhaupt angestrengt? Nicht die EU.

Gut, dass Du deine eigene Behauptung selbst in Frage stellst, den sie ist natürlich falsch.......

Rabattaktionen bei Großabnehmern sind heutzutage normal.Ich meine damit, das wenn Opera der bessere Browser ist, warum nutzen Ihn dann so wenige?

Wenn ich für Freunde und Bekannte den PC einrichte, die keine Ahnung haben, entscheide ich natürlich, welche Softwar....

Du hast das nicht richtig verstanden. Ich red nicht davon das du jemanden den PC machst, sondern einer dir. Betrachte das mal von der Seite bitte.
Und es war nur als Beispiel genannt. Ich selbst hab Firefox, Thunderbird und VLC im Einsatz. Nur mal so als erklärung nebenbei.

Wenn man eine völlig an den Haaren herbeigezogen.......

Das war ja net wirklich ernst gemeint. Du legst das ganze wirklich sehr auf die Wagschale. Ironie ist das stichwort.

Oh, wie ich sie liebe, die gut informierten Schreiber, die natürlich alle ihre originellen Statements....

Mir ist sehr wohl bekannt, das Dell Linux mit im Programm hat. Ich bin kein Technik-Legasteniker der net Lesen kann. Und bei Dell würd ich eh net einkaufen. Bis jetzt hab ich immer meine Kisten selber gebaut.

Und Apple? Apple möchte garnicht zu Dell...

Hmm ich will damit ausdrücken, das eigentlich das ganze wie ein schlechter Scherz ist. Wer mit wem zusammenarbeiten soll oder will ist doch sch.... egal.

Aus Fairness-Gründen möchte hier auch noch den einzigen inhaltlich korrekten Satz zitieren, zumindest wenn man sich auf PCs beschränkt.

Wer redet denn von Servern oder Großrechner? Da hat MS nix zu melden. Die sind schon seit Jahren in der Hand von Linux & Co (Was auch teilweise gut so ist)
 
@Hookman:
Das klassische Problem: Du hast eine bestimmte Aussage, Du verpackst sie in bestimmte Worte und erwartest, dass sie bei mir richtig ankommt. In diesem Fall war aus meiner Sicht die Verpackung misslungen. Deine differenzierte Antwort jetzt beweist, dass Du es auch besser kannst! Danke dafür!

Kurz noch mal zu den Rabattaktionen: Die sind wirklich völlig normal. Natürlich möchte da der Hersteller erreichen, dass sein Produkt vermehrt genutzt wird.

Wettbewerbsrechtlich verboten sind aber Rabatte, die nur gewährt werden, wenn man den Mitbewerber ausbootet.

Warum gibt es überhaupt ein Kartellrecht?
Die entscheidende Frage, die hier im Thread immer wieder nicht verstanden wird, warum überhaupt die "böse" EU, der Staat sich anmaßt, in die Marktwirtschaft einzugreifen. Dazu habe ich ein paar Antworten:

1. Der Staat (EU, BRD, USA...) schützt die Monopole auch.
Es gibt das Patentrecht, die Möglichkeit Plagiate verbieten zu lassen und an jeden Flughafen suchen Zöllner nach Markenfälschungen. Gerade beim Sektor Software ist das EU-Recht noch sehr Microsoft-freundlich und erlaubt auch relativ triviale Patente. In China, wo ungehemmt kopiert wird, egal ob es Software oder Autos sind, ist eine Kartellbehörde überfllüssig.

2. Monopole zerstören den Markt
Damit meine ich nicht vergleichsweise kurze und begrenzte Marktbeherrschungen in einem kleinen Sektor wie beim IPhone. Das ist kein Monopol, da es noch andere Hersteller gibt (HTC, RIM), die die finanziellen Reserven und die Marktmacht haben, darauf zu reagieren und ihre eigenen Produkte weiterzuentwickeln. Mein HTC Touch HD wäre ohne das Iphone warscheinlich erst Jahre später entwickelt worden.
Monopole bewirken hohe Preise, arrogante Verkäufer, fehlende Einsicht in eigene Fehler und Trägheit des Monopolisten. Blockierung von Innovationen von Firmen außerhalb des Monopols.

3. Monopole haben auch Vorteile
Erstens natürlich für den Hersteller, der sich dumm und dämlich verdienen kann, wenn der Markte auf sein Produkt angewiesen ist. Andererseits für die Kunden, weil der Hersteller viel schneller als Behörden oder gemeinsame Ausschüsse von Herstellern Standards erzeugen und durchsetzen kann. Das erleichtert Bedienung und Kompatibilität.

4. Wer Schutz bekommt, muss sich an die Regeln halten
Ein weitgehend funktionierender Markenschutz, ein strenges Patentrecht, eine Judikative und eine Executive, die es umsetzen: Da ist es nicht zuviel verlangt, dass sich auch die großen Hersteller an gewisse Regeln halten, die uns zumindest teilweise vor den Folgen ihrer Marktmacht schützen.

Browser immer noch ein Monopol?
Die EU-Regulierung der Browserwahl ist eigentlich nur ein Nebenschauplatz. Eigentlich hat sich hier trotz des alten Monopols aufgrund der jahrelangen Untätigkeit von Microsoft (Trägheit eines Monopolisten) längst ein neue Situation entwickelt. Die Intention der EU ist nach meiner Ansicht wohl am ehesten, MS Grenzen aufzuzeigen und einen Warnschuss abzugeben. Browser eignen sich dafür gut, weil es endlich auch wieder Alternativen gibt.

Das eigentliche Schlachtfeld, das viel mehr im Verborgenen liegt, ist die Offenlegung von Schnittstellen zur Programmierung. Eventuell möchte die EU Microsoft bei den Browsern ärgern, damit sie bei den wirklich wichtigen Themen nicht mehr nur vertrösten und Versprechungen brechen.


Um abschließend wieder etwas plakativ zu werden: Wer grundsätzlich für den Schutz der Monopolisten ist, soll freiwillig beim Kauf einer GTX 285 nochmal 300,- Euro extra beim Händler lassen. Das wären nämlich die Preise, wenn ATI/AMD weiter schwächeln würde. (das Beispiel ist bewusst unpassend und übertrieben gewählt^^)
 
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