Erlaubt? Ist es rechtmäßig, das ein Browserhersteller sich der Gerichtsbarkeit bemüht, um sein Produkt zu "bewerben" ??
Die EU hat Microsoft belangt, nicht Opera. Opera hat nur dazu Stellung genommen. Lies bitte wenigstens den Artikel. Und natürlich ist es in einen Rechtsstaat rechtmäßig, jemanden zu verklagen. Selbst unsinnige Klageversuche sind erlaubt (werden aber meist nicht für ein Verfahren angenommen).
Jeder würde doch ein besseres Produkt bevorzugen, oder nicht?
Gut, dass Du deine eigene Behauptung selbst in Frage stellst, den sie ist natürlich falsch. Marketing, Meinungsmache, gezielte Preis-Dumping-Aktionen ("wenn Du als Hersteller nur meine Chips/Software verkaufst, bekommst Du einen Riesenrabatt") und die Neigung der Menschen zur Bequemlichkeit und dazu, Gewohnheiten zu folgen, verhindern dass oft.
Und was würdest du sagen, wenn dir z.b. ein Kumpel den PC macht und sagt: Du den IE mag ich net, ich hab dir den Chrome installiert. Den find ich besser".
Wenn ich für Freunde und Bekannte den PC einrichte, die keine Ahnung haben, entscheide ich natürlich, welche Software darauf installliert wird. Sonst könnten die ja ohne meine Hilfe alleine rumpfuschen. Und es geht nicht um mögen, sondern um bestimmte Vor- und Nachteile, die ich ihnen hinterher erkläre.
Da ist dann der VLC-Player als Standardplayer eingerichtet, Opera (oder Firefox bei speziellen Wünschen) als Standardbrowser, Thunderbird als Mailprogramm. Für die Schrottseiten, die ActiveX brauchen gibt es auch noch einen IE 8.
Und was sagen die ungefragten Freunde: Danke, Danke, Danke!
Irgendwann nach zig Verfahren brauchst dann 5 Std. um dein OS zu Installieren, weil du dich durch 50 Menüs klicken musst, was du willst und was net. Soll das die Zukunft sein??????????
Wenn man eine völlig an den Haaren herbeigezogene Übertreibung (es geht ja um genau ein Auswahlmenü!) mit vielen Fragezeichen verstärken möchte, ist das der falsche Ansatz.
Ich möchte zumindest die Wahl zwischen einer dummen und verkorksten Installation haben (wo ich hinterher 5 Stunden lang den Schrott entferne) oder einer intelligenten Installation, wo ich gleich von Anfang durch ein paar gezielte Auswahlmöglichkeiten mein Wunschsystem konfigurieren kann, vielleicht sogar als .cfg-Datei, die ich von Rechner zu Rechner mitnehme.
Linux hat da übrigens ein paar schöne Beispiele, wie man sowohl eine individuell angepasste Installation und eine für User wie Dich unter einen Hut bringt.
Dell & Co sollen gezwungen werden, Apple OS mit auszuliefern, als alternative zu Win. Und Linux muss sowieso mit dabei sein
Oh, wie ich sie liebe, die gut informierten Schreiber, die natürlich alle ihre originellen Statements gründlich durchdacht und recherchiert haben:
Dell für Privatanwender und Heimbüros | Ubuntu
Was sehen wir denn da? Zur Erklärung, das kann ja nicht jeder wissen

, Ubuntu ist eine Linux-Distribution. Das kann man ja schon mal übersehen.
Und Apple? Apple möchte garnicht zu Dell. Jeder Hersteller einer Software hat durchaus das Recht zu entscheiden, diese an bestimmte Hardware zu koppeln. (Wenn er kein Monopol hat) Und Apple verhindert keine Fremdinstallationen, sondern unterstützt sie durch Bootcamp, wenn auch halbherzig.
Es ist fakt, das MS auf fast allen Rechnern dieser Erde vorhanden ist
Aus Fairness-Gründen möchte hier auch noch den einzigen inhaltlich korrekten Satz zitieren, zumindest wenn man sich auf PCs beschränkt.