So wie ich das sehe gibts 3 mögliche Szenarien in Zukunft:
a) es bleibt alles so wie es jetzt ist, es wird wieder eine neue Konsolengeneration geben, die separat vom PC behandelt wird. Je nachdem wie sie ausfallen wird, wird der PC trotzdem schnell überholen und wir haben die heutige Situation. Nicht wünschenswert aber nicht unwahrscheinlich.
b) man realisiert dass ein günstiges Fertiggerät nicht den Anforderungen der jeweiligen Zeit entsprechen kann (je nachdem wie sehr 4K, Oculus und Co. einschlagen) und konzentriert sich auf andere Dinge, wie das Nintendo macht. Dann hat man ein in sich abgeschlossenes System mit eigenen Genreschwerpunkten und Gameplay und trennt das klar vom PC. Hoffentlich nur noch wenige Ports. Würde ich mir persönlich zwar wünschen, ist aber unrealistisch, wird so wohl nicht passieren.
c) die wahrscheinlichste Variante, es gibt keine separaten Konsolengeräte mehr, sondern modulare Fertigsysteme im Stil von z.B.
Project Christine: Razer stellt modulares PC-Gaming-System vor und einheitliche Betriebssysteme, so wie Microsoft bereits plant.
Konsole und PC verschmelzen, die vernünftigste Lösung von der alle profitieren. Dann hat man nicht mehr Version A zu entwickeln die 10 Millionen auf Konsole absetzt und Version B zu portieren die 1 Million am PC absetzt, sondern Version C, die sich 11 Millionen mal an einheitlichen Geräten verkauft. Das Einzige worum man sich dann noch Gedanken machen sollte ist, wie teuer die Komponenten sein sollen. Ist ja nicht so dass dann die heutigen Genres verschwinden, Gamepad wirds dann auch noch geben.
So wies zur Zeit läuft ist weder wünschenswert noch effizient. Optimierungen kosten Zeit und Geld, Portierungen kosten Zeit und Geld. Marketing und Imagekampagnen für System A und B sind aufwendig und kosten Zeit und Geld. Das meiste Geld wird nicht mit Hardware sodern mit Spielen verdient und mit eigenen Diensten, die den Spieler an das System binden.
Wer fordert, dass die Spieleprogrammierer sich doch gefälligst mehr Mühe beim Portieren und Entwickeln geben sollen ist naiv, die sind gestresst von knappen Terminen und dem Publisher, der ihnen im Nacken sitzt und fordert, die werden alle paar Jahre von Firma zu Firma herumgereicht sobald ein Projekt fertig ist, Spieleschmieden gehen regelmäßig pleite sobald die Spiele sich schlecht verkaufen, die müssen Überstunden ohne Ende schieben - die werden sich nicht noch mehr Stress aufhalsen, wenn das geforderte Mindestsoll erreicht ist.
Ein einheitliches System würde die Entwickler enorm entlasten und nebenbei Entwicklungsgelder einsparen.
Und dieses System wird der PC sein. Die jetzige Konsolengen ist mit ihren Betriebssystemen, Spieleupdates, Multimediafunktionen etc. schon zu 90% PC (nur eben in langsam

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