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Hier mal eine Betrachtung dazu, es gibt keine Antworten, weil wir die genauen Daten nicht kennen´, aber im großen Ganzen kommt man etwas weiter, z.B. mit Aussagen wie diesen. Offen bleibt dann halt, ob Strom, Prozesswärme oder direkt fossile Energie. Aber immerhin, es kommen ein paar nette Quellen. "Wahrheitsgehalt" wie immer hinterfragbar.
Und die nächste Sau, klingt auch interessant für Mininmalfahrzeuge. Reichweitenverlängerung durch Brennstoffzelle, das wäre auch für Elektroautos ein Ansatz, wenn man mal längere Strecken fahren will.
Das Pedelec bekommt eine Brennstoffzelle Das Mainzer Startup Conodrive hat einen Elektro-Nachrüstsatz für Fahrräder entwickelt. Forscher vom Fraunhofer ISE in Freiburg haben den Antrieb mit einer Brennstoffzelle ausgestattet.
Das gesamte System ist etwa 35 x 15 x 5 cm groß und wiegt inklusive der Wasserstoffkartuschen 3,3 kg. Die Brennstoffzellen liefern im Nennbetrieb eine Leistung von rund 70 Watt und laden einen Akku nach. Der liefert wie bei Pedelecs üblich 250 Watt an den Motor. Der Netto-Energieinhalt einer Betankung liegt nach Angaben der Forscher bei etwa 270 Wattstunden.
Ein lustig Spielzeug vielleicht, aber wenn das Ding mehr wiegt und weniger Leistet als die Akkus der ersten E-Bike Generation (welche mittlerweile auch 10 Jahre auf dem Buckel hat) dann muss man das ja nicht großartig finden.
Und vor allem ist es ja so bezahlbar... die sollen den Wasserstoff für alles unter 18t Gesamtgewicht bleiben lassen. Für die grossen H2 Antriebe, für kleines die Batterie....Aber hört bitte auf mit dem Hybridzeugs.. das is für nix
Die Grenze "groß" zu "klein" kann durchaus schon beim Auto liegen. Für Fahrräder und Roller aber ist alleine schon der Platzaufwand mit Tank+Zelle+Zwischenspeicher zu groß.
Tesla verspricht Käufern des Mittelklasse-Elektroautos Model 3 einen Pkw mit einer überaus hohen Haltbarkeit. Die Antriebseinheit und die Karosserie seien “wie bei einem gewerblichen Lkw” für den Betrieb von einer Million Meilen – knapp 1,61 Millionen Kilometer – ausgelegt, so Firmenchef Elon Musk auf Twitter. Die beim Model 3 innerhalb des Batteriepakets eingesetzten Module mit jeweils Hunderten einzelnen Batteriezellen “sollten 300.000 bis 500.000 Meilen (1500 Zyklen) halten”, so Musk weiter. Müssen die insgesamt vier Module später ausgetauscht werden, sei dies für umgerechnet etwa 4400 bis 6200 Euro möglich.
Wobei die Frage jetzt ist, 4400-6200€ Stand heute? Dann würde sich der Preis in den nächsten 10-15 Jahren ja noch mal deutlich reduzieren.
Dass die Technik des Model 3 überaus robust ist, hatte Tesla bereits letzten Oktober bekräftigt. Als Beleg veröffentlichte der Elektroautobauer damals Bilder eines ausgiebig genutzten Antriebs. Die gezeigten Getriebeteile hätten eine Million Meilen abgespult und seien gut in Schuss, dies gelte auch für den Elektromotor.
Nun haben die Kalifornier Bilder eines ausgiebig genutzten Model-3-Antriebs präsentiert. Die auf Twitter gezeigten Getriebeteile haben laut Tesla eine Million Meilen abgespult – also knapp 1,6 Million Kilometer.
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Firmenchef Elon Musk twitterte ergänzend, dass neben dem Getriebe auch der Motor in “gutem Zustand” sei und unterstrich: “Designt für höchste Beständigkeit”. Musk hatte bereits 2015 erklärt: “Im Prinzip streben wir Antriebseinheiten an, die sich niemals abnutzen.”
Bitte bedenkt, dass die ausgetauschten Teile afaik alle unter die Garantie gefallen sind (= keine Kosten), und zb. bei der DU (Drive-Unit) in der Regel ein Lager Geräusche verursacht, welches eigentlich nur ein paar €uro kostet (und auch nur wegen dem "leisen" Surren/Pfeifen getauscht wird, nicht weil die DU defekt ist).
Das Startup schätzt, dass über 90 Prozent der abgespulten Kilometer mit Teslas Fahrerassistenzsystem Autopilot zurückgelegt wurden.
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Der bei Elektroautos übliche Kapazitätsverlust der Batterie fällt beim eHawk wie folgt aus: Der erste Speicher mit 312.213 Kilometern Laufzeit wies nach regelmäßiger Nutzung von Teslas Supercharger-Schnellladenetz knapp sechs Prozent weniger Leistung auf. Geladen wurde laut Tesloop stets auf 95 bis 100 Prozent – der Hersteller empfiehlt 90 bis 95 Prozent. Bei dem zweiten, fehlerhaften Akku kam es zwischen 312.213 und 512.427 Kilometern zu einer Minderleistung von rund 22 Prozent.
Tesloop geht davon aus, mit dem eHawk in den nächsten fünf Jahren weitere 600.000 Meilen – knapp 965.600 Kilometer – unter Tesla-Garantie zurücklegen zu können.
Viele Kilometer in kurzer Zeit sind kein Kunststück. Die spult jeder Vertreterdiesel auch ab. Zudem ist der Motorschaden nicht der typische Defekt eines Verbrenners sondern das alternde Fahrwerk wird irgendwann wirtschaftlich unrentabel zu reparieren. Da geht es einem E-Auto aber nicht besser.
[So oder so ähnlich haben das Ruyven und ich auch pro E-Auto Thread erst X Mal geschrieben und nie ein Gegenargument gehört]
Große Garantien sind imo eine rein kaufmännische Leistung, die habe bei Vor/Nachteilen der Technik nichts zu suchen.
Das Problem mit Methan ist, dass es keine brauchbare Brennstoffzelle gibt, die damit umgehen kann. Protonen durch eine elektronendichte Membran zu bekommen ist relativ leicht, Kohlenwasserstoffionen, selbst die einfachsten, quasi unmöglich. Es gibt Versuche mit Sauerstoffionen in Gegenrichtung, aber die sind riesig, unmobil und sie haben ein großes Effizienzproblem weil das Reaktionsprodukt auf der Treibstoff- und nicht der Oxidatorseite entsteht. Die meisten Methan-Brennstoffzellenanwendungen setzen afaik aus Reformatoren, die aus dem Methan Wasserstoff erzeugen. Ineffizient (wenn auch nicht so schlimm wie ein Verbrenner ohne KWK), aufwendiger und damit auch schwerer => nix für Fahrräder, nicht einmal für PKW. Und natürlich produziert der Reformator nur CO2 und Wärme, aber keinen Strom.
Meine Wertung hängt aber schlicht mit der Eigen-/Treibstoffbilanz (s.u.) zusammen und mit der Konstruktion als solches. Die Dauerleistung ist viel zu gering, um nenneswert etwas zum Vortrieb beizutragen und ein Großteil davon wird durch das Gewicht und vor allem den Reibrollenantrieb wieder aufgefressen. Sowas ist wortwörtlich Vorkriegstechnik. (Und ich mein nicht WW2.) Wenn das System dauerhaft 30 W auf die Achse bringen kann, ist das viel, aber das bedeutet weniger als 20% Erleichterung für den Fahrer. Und weniger als 10% für einen Fahrer der so zügig fährt, dass ihm eine Akkuladung nicht über den Tag reicht.
3-4x so groß und mit Kettenantrieb wäre es für Expeditionstouren vielleicht interessant gewesen.
Und vor allem ist es ja so bezahlbar... die sollen den Wasserstoff für alles unter 18t Gesamtgewicht bleiben lassen. Für die grossen H2 Antriebe, für kleines die Batterie....Aber hört bitte auf mit dem Hybridzeugs.. das is für nix
Wasserstoff hat nichts mit Gewicht zu tun. Es gab voll funktionale Prototypen von Laptops mit Brennstoffzelle (sind nur am Preis und an den Luftsicherheitsbestimmungen gescheitert - ein 5000 € Notebook, dass der geneigte Manager nicht im Flugzeug mitnehmen kann? Unverkäuflich), die Technik lässt sich extrem gut skalieren. Aber sie lohnt sich nur, wenn benötigte Leistung und Abgabedauer im richtigen Verhältnis stehen. Wasserstoff ist ein guter Energieträger, vor allem gewichtsbezogen (Platz weniger - aber das wäre auf einem Fahrrad und auch in den meisten PKW kein Problem), aber zusätzlich brauchst du noch die Brennstoffzelle (die bei geringer Größe nur noch wenig Leistung abgibt) und eine Pufferbatterie (die z.B. für Rekuperation gewisse Größe haben muss). Dieses Gewicht und diesen Platzbedarf holst du gegenüber Li-Io nur wieder rein, wenn du ausreichend lange Strecken am Stück fährst. Die meisten H2-Autos prahlen mit 500-700 km, die Technik dafür braucht aber ähnlich viel Platz wie die eines gleich große Batterieautos mit 300-400 km Reichweite. (Direkter Vergleich schwer, da sich die real verfügbaren Autos recht stark unterscheiden.) Würde man ein 300-km-Reichweite-Brennstoffzellenauto bauen, wäre es gegebenenfalls schwerer und enger als ein Li-Io-Gegenstück. Als Vorteil bliebe "nur" das schnelle Nachtanken. Das lohnt sich bei PKW durchaus, praktikable >>1000 km pro Tag ohne Ladeinfrastruktur am Zielort werden Batterieautos so schnell nicht schaffen, das geht nur mit Wasserstoff. Aber niemand fährt mit einem Fahrrad 1000 km am Tag. Die wenigsten auch nur 100 km, viele weniger als 50 km. Dafür ist die Brennstoffzelle das schlechtere System und schnell tanken muss beim Fahrrad auch niemand, weil die Technik insgesamt klein genug ist, um den Akku einfach mitnehmen und in relativ kurzer Zeit an der nächsten Steckdose laden zu können.
Außerdem sind afaik viele der von Tesla bezahlten Reparaturen nicht auf Garantie, sondern auf Kulanz erfolgt. Und wenn man sich die Bilanz von Tesla sowie die eben erst wieder zurückgestrichenen Zukunftspläne (Ausbau Gigafab auf Eis gelegt, etc.), dann würde ich nicht darauf wetten, dass heute gekaufte Autos in hohem Alter das gleiche Entgegenkommen erreichen. Tesla muss im Moment Vertrauen in die neue Technik schaffen und buttert fleißig rein, aber das hält nicht ewig. Ich hoffe, dass in ~4 Jahren mal jemand die Roadster der ersten Jahrgänge auf Altersschwächen untersucht und einen objektiven Bericht erstellt, was nach 1,5 Jahrzehnten solangsam für Mängel an Batterieautos auftreten (oder eben nicht) und wie realistisch 30+ Jahre Lebensdauer dann erscheinen. (Es sei denn, die ganzen Fahrer haben sich zwischenzeitlich die Upgrade-Akkus reinpacken lassen. Dann kann man das Bauteil natürlich nicht einschätzen. Aber ich bin mal aufs Fahrwerk bei denen gespannt, die tatsächlich >>150 Mm gefahren sind. Immerhin ist das Ding ein 1,2 Tonner mit der Technik eine 800-kg-Verbrenners; Tesla musste als Verstärkungen für 50% Überladung einplanen - oder es sein lassen.)
Wer genau hat denn behauptet dass diese Laufleistung ein Kunststück wäre? Allerdings ist da teilweise ein enormer Materialeinsatz nötig, wenn Verbrenner solche Laufleistungen erreichen sollen - und sie in der Regel (aus vielerlei Gründen) am Ende doch nicht erreichen können.
Zudem ist der Motorschaden nicht der typische Defekt eines Verbrenners sondern das alternde Fahrwerk wird irgendwann wirtschaftlich unrentabel zu reparieren.
Ist das so. Ein Fahrwerk kostet (gebraucht) ab ca. 50€, plus 50-100€ für den Einbau in einer freien Werkstatt. Ich fahre u.a. einen 21 Jahre alte Mittelklasse-Limousine mit 300.000KM. Da ich mir selbst nicht mehr die Finger ölig machen möchte, lasse ich ihn in einer Werkstatt warten. U.a. die komplette Radaufhängung (nicht das Fahrwerk! - da ist noch das Erste verbaut) wurde im Rahmen der letzten beiden TÜV-Untersuchungen erneuert. Die Ersatzteilpreise sind geschenkt (wenn man nicht in eine Vertragswerkstatt fährt), genau wie der Arbeitslohn in einer Freien.
Was dem Auto das Genick brechen würde, wie quasi jedem anderen (alten) PKW auch, wären (neben größeren Schweißarbeiten am Metallkleid, was in meinem Fall voll verzinkt ist) wirklich aufwändige Reparaturen, die viele Stunden in Anspruch nehmen, und deswegen [zu] hohe Kosten erzeugen würden. Und hier gibt es nur 2 mögliche Baugruppen, die einen solchen Defekt überhaupt haben könnten - und zwar die Elektrik (einen "verflixten" Fehler finden, teure Steuergeräte) und der nunmal sehr komplexe Antrieb. Schon ein Ölverlust durch einen defekte 10€ Simmerring/Wellendichtring, oder eine 35€ Kopfdichtung, können so viel Arbeitsaufwand bedeuten, dass der Verbrenner deswegen ausgemustert (an einen Bastler verkauft oder verschrottet) wird.
Denn was ich in quasi jedem E-Auto Thread schreibe, und worauf auch meine Beispiele bezogen waren:
Dass die Wartung und Instandhaltung eines Verbrenner-Antriebs, aufgrund seines komplexeren Aufbaus/Funktionsprinzips, deutlich aufwendiger, und damit auch deutlich teurer ist. Die meisten Autos kommen mit dem ersten Fahrwerk oder der ersten Radaufhängung auf den Schrott, aber nicht dem ersten Auspuff, oder dem ersten Zahriemen usw. Die primären Kosten eines Verbrenners entstehen durch Wartung und Reparatur des Antriebs, und eben nicht ein alterndes Fahrwerk.
VR6, oder auch die älteren 1.4 Motoren, Problem Steuerkettenlängung (im ungünstigsten Fall schon ab 100.000KM). Smart bis mindestens Baujahr 2007, durch überhöhten Verschleiß Motorausfall im Schnitt ab 110.000KM (fängt mit hohen Öl- und Leistungsverlust an, läuft nur noch auf 2 Zylindern usw). Man könnte hier eine durchaus sehr lange Liste an "unnatürlichen" Problemen aufstellen, die für enorme Kosten verantwortlich sind, und die nach 150 Jahren Verbrenner theoretisch gar nicht mehr auftreten dürften. Und dann hat man die sehr hohen Wartungskosten durch "normalen" Verschleiß, wie zb. ein Zahnriemenwechsel, noch gar nicht berücksichtigt. Was man allerdings sollte, wenn man über Akku-Kosten sinniert. Denn wenn ich auf der einen Seite an Treibstoff (Strom) und Wartung (Unterhalt usw) mehr spare, als ich am Ende für zb. einen evtl. nötigen Akkutausch bezahle, habe ich ja trotzdem noch Geld gespart.
Große Garantien sind imo eine rein kaufmännische Leistung, die habe bei Vor/Nachteilen der Technik nichts zu suchen.
Ok, damit meinst du offensichtlich nicht mich, denn ich habe nirgends die Garantie als Vor- oder Nachteil irgendeiner Technik aufgezählt. Allerdings könnte man schon mal überlegen, warum man bei zb. Volkswagen Standard nur 2 Jahre Garantie (auf alles inkl. Motor usw) bekommt (auf die Karosse afaik 12 Jahre nur wenn voll verzinkt und 6 wenn nicht?), und bei zb. Tesla 4 Jahre, und darüber hinaus 8 Jahre auf Batterie und Antrieb (und 12 Jahre auf die Karosserie). 6 Jahre mehr beim E-Antrieb scheinen zumindest irgendein Hinweis zu sein...
Wie ich weiter vorne schon geschrieben habe, aktuell ist das Durchschnittsalter eines PKW in Deutschland ungefähr 9,5 Jahre, und nach 16-18 Jahren wird das Fahrzeug (in erster Linie einfach nur weil es alt ist) ausgemustert. Also muß ein Traktionsakku aktuell ja eigentlich auch nur so lange halten, um "ein Autoleben lang" nicht ausgetauscht (und damit bzgl. Reparatur/Kosten kein Thema) geworden zu sein.
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Ein komplettes Fahrwerk für 100 €? Ich denke, da sollten wir spezifizieren, was genau damit gemeint ist. Federn, Stoßdämpfer, Spurstangen, Stabis, Radlager, Querlenker, Domlager, ggf. Domstrebe, Lenkung inkl. aller Lager und Buchsen. Wenn du das alles tauschen lässt, bist du nicht mehr im dreistelligen Bereich, egal welches Fahrzeug.
Ich kann als Fahrer eines mittlerweile 16 Jahre alten Autos sagen, dass das Fahrwerk auch bei mir der Haupt-Kostentreiber ist.
Es kommt allerdings stark auf den Fahrstil und noch stärker auf den Straßenzustand an. Mit letzterem bin ich in meiner Region leider nicht unbedingt gesegnet.
Aber ich bin mal aufs Fahrwerk bei denen gespannt, die tatsächlich >>150 Mm gefahren sind. Immerhin ist das Ding ein 1,2 Tonner mit der Technik eine 800-kg-Verbrenners; Tesla musste als Verstärkungen für 50% Überladung einplanen - oder es sein lassen
Dann beleg doch mal bitte, welche entscheidenden Teile des Roadster nicht für sein Gewicht ausgelegt sind? Mir ist bekannt, dass der ~60Kg Alu-Rahmen und viele andere Bauteile (aber eben lange nicht alle!) bei beiden Fahrzeugen identisch sind, aber welche Teile genau (bzw. nicht) entziehen sich leider meiner Kenntnis. Aber klar, es kann natürlich sein, dass das Fahrwerk oder die Bremsen des Roadsters nur für max. 800Kg ausgelegt sind, weil man damals die ~150€ pro Auto für passende Teile sparen wollte. Fahrwerk und Bremsen sind ja bekannt für ihre Irrelevanz bzgl. Laufleistung und Sicherheit. Wirklich blöd dass die Jungs von Tesla, Lotus und AC Propulsion (die ja zusammen den Roadster entwickelt haben) nicht so viel Ahnung bzgl. Autobau haben wie so manche "Hobby-Autobauer".
Übrigens hat die Elise S2 ein zulässiges Gesamtgewicht von 1170Kg (Zuladung 230Kg), und der Roadster von 1490Kg (Zuladung 175Kg), was eine Differenz von ~27% (und nicht 50%) bedeutet. Außerdem brauchst du nur mal im TTF-Forum reinzuschauen, der weiße 2009er Roadster von User Marius zb. hat (Stand 08/2018) fast 400.000KM gelaufen, beim Hans waren es schon 2015 über 450.000KM. Aber da der Roadster ein "Freizeitauto" und kein Alltagsauto ist, haben die meisten Fahrzeuge natürlich deutlich weniger gelaufen (5 der 8 aktuell auf Mobile.de angebotenen haben unter 50.000KM gelaufen). Aber klar, warten wir einfach noch mal 4 Jahre, und erwarten dann die Berichte von haufenweise ausfallenden Roadstern.
Was ja an der Sache nichts ändert, dass die Kosten relativ gering sind, und die meisten mit dem ersten Satz auf den Schrott kommen. Mein Passat ist wie gesagt 21 Jahre alt und hat 300.000KM gelaufen, was (bzgl. Alter und Laufleistung) deutlich über dem Durchschnitt ist. Und die Querlenker wurden nicht gewechselt weil der TÜV es verlangte, sondern weil er auf erste Verschleißerscheinungen hingewiesen hatte. Ich hätte also auch so noch fahren können, aber "Fahrwerk" und Bremsen möchte ich immer 100% in Ordnung halten.^^
Was umgangssprachlich als "Fahrwerk" (siehe zb. Sportfahrwerk) bezeichnet wird. Also Stoßdämpfer und Federn. Der Rest wird allgemein der (Rad-) Aufhängung zugesprochen. Und du solltest auch zwischen neu und gebraucht unterscheiden. Es ist nicht sinnvoll für einen sehr alten Wagen noch ein neues Fahrwerk einbauen zu lassen. Und wer es gut und noch günstiger will, der kann auch für wenig Geld einen brauchbaren "Schlachtwagen" kaufen, wenn er mehrere Ersatzteile für seinen "Alten" braucht.
Aber ja, ich kann auch mit einem alten 2500€ VW Phaeton mit Luftfahrwerk in die Vertragswerkstatt fahren, und alleine für neue Bremsen und ein neues Fahrwerk über 5-7000€ ausgeben.
Du fährst einen Verbrenner, korrekt? Darf ich fragen welchen bzw. wie viel gelaufen?
Volvo V70 Benziner, Baujahr 2003 mit aktuell 264000 km. Federn und Dämpfer könnten tatsächlich noch die ersten sein. Der Rest ist aber leider öfter mal dran, vor allem die Spurstangenköpfe sind eine Schwachstelle.
Die Reparatur der Spurstangen letztes Jahr (inkl. äußere und innere Köpfe, sowie Axiallager und Einstellen der Spur) kam auf 500 € in einer freien Werkstatt.
Ich versuche natürlich, nahezu alles selbst zu machen, aber es gibt immer Grenzen
Das nächste wird der Auspuff sein (ist noch der erste), sowie der Klimakompressor, der außen an der Freilaufscheibe einen Lagerschaden hat, welcher sich bereits seit 2,5 Jahren akustisch bemerkbar macht. Aber auch der Kompressor selbst (wenn er läuft) klingt nicht mehr gut.
Das sind Dinge, die erst mit dem Alter kommen, unabhängig der gefahrenen km. Elektronikprobleme halten sich zum Glück bisher in Grenzen.
Dann hab ich mich gründlich übern Tisch ziehen lassen. Da kam mich (auch in ner freien Werkstatt, allerdings Neuteil) schon ein Achslenker deutlich teurer. Und die Aussicht, dass da noch 9 weitere auf Austausch warten und mindestens einer der Kugelköpfe jetzt schon fast trocken läuft, sind mit einer der Gründe dafür, dass ich das Ding langsam in Rente fahren will.
Schon ein Ölverlust durch einen defekte 10€ Simmerring/Wellendichtring, oder eine 35€ Kopfdichtung, können so viel Arbeitsaufwand bedeuten, dass der Verbrenner deswegen ausgemustert (an einen Bastler verkauft oder verschrottet) wird.
Auch E-Antriebe wollen geschmiert und dementsprechend gedichtet werden. Die Kopfdichtung spart man ein und die Kolbenringe (wobei letztere afaik wirklich selten Probleme machen und erstere seit dem Wechsel auf Metall nur eine Frage der Konstruktion und von 50 Cent höheren oder niedrigeren Teilekosten sind), aber eine Antriebswelle aus einem geschmierten Bereich herausführen musst du bei jedem (größeren) Motor.
Die meisten Autos kommen mit dem ersten Fahrwerk oder der ersten Radaufhängung auf den Schrott, aber nicht dem ersten Auspuff, oder dem ersten Zahriemen usw. Die primären Kosten eines Verbrenners entstehen durch Wartung und Reparatur des Antriebs, und eben nicht ein alterndes Fahrwerk.
Auspuff ist eine Frage der Materialwahl. Würde man ab Werk Edelstahl nehmen, kämen die Autos mit dem ersten auf den Schrott (oder eben nicht) und am Zahnriemen ist auch nur die mangelnde Zugänglichkeit teuer. Das sind Konstruktionsmängel, die vielen Gebrauchten Verbrennern das Genick brechen (nicht gerade zum Leidwesen der Neuwagenbauer), aber es sind keine Prinzipmängel. N klassischer Ami-V8 hat afaik nicht einmal einen Zahnriemen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Autobauer bei Batterieautos ähnliche Fehler machen oder nicht. Weniger mechanische Bauteile bieten nur auf den ersten Blick weniger Anlass für Kaputtsparmaßnahmen, denn im Gegenzug gibt es ja mehr Elektrik. Und wenn eins gibt, was es vor dem Brexit noch von der Insel geschafft hat, dann Elektrik die vorzeitig den Geist aufgibt
Ok, damit meinst du offensichtlich nicht mich, denn ich habe nirgends die Garantie als Vor- oder Nachteil irgendeiner Technik aufgezählt. Allerdings könnte man schon mal überlegen, warum man bei zb. Volkswagen Standard nur 2 Jahre Garantie (auf alles inkl. Motor usw) bekommt (auf die Karosse afaik 12 Jahre nur wenn voll verzinkt und 6 wenn nicht?), und bei zb. Tesla 4 Jahre, und darüber hinaus 8 Jahre auf Batterie und Antrieb (und 12 Jahre auf die Karosserie). 6 Jahre mehr beim E-Antrieb scheinen zumindest irgendein Hinweis zu sein...
Tesla muss mangelndes Vertrauen in den Antrieb kompensieren, ganz einfach. Subaru z.B. gibt 5 Jahre auf alles (Erster Hersteller, der mir spontan als abseits-der-Norm-aber-nicht-billig einfiel, Volltreffer ); Volkswagen gibt dir den Mittelfinger.
Wie ich weiter vorne schon geschrieben habe, aktuell ist das Durchschnittsalter eines PKW in Deutschland ungefähr 9,5 Jahre, und nach 16-18 Jahren wird das Fahrzeug (in erster Linie einfach nur weil es alt ist) ausgemustert. Also muß ein Traktionsakku aktuell ja eigentlich auch nur so lange halten, um "ein Autoleben lang" nicht ausgetauscht (und damit bzgl. Reparatur/Kosten kein Thema) geworden zu sein.
Jein.
Für den heutigen deutschen Autokäufer: Ja
Für die Gesamtbilanz eines heute in Deutschland gekauften Autos: Eher nicht, denn viele deutsche Autos werden nicht direkt verschrottet (solange nicht all paar Jahre eine Steuerzahler-subventioniert-Großkonzerne-Prämie durchs Dorf getrieben wird. Die letzte dürfte auf den aktuellen Alterschnitt übrigens noch nachwirkgen), sondern ins Ausland verkauft, wo sie durchaus noch einige Jahre länger laufen.
Für Leute, die Batterieautos im Vorteil sehen, weil sie deutlich länger halten: Nein, für das Argument müssen sie eben deutlich länger durchhalten (25-30 Jahre?) und nicht ungefähr gleichlang -
Ein komplettes Fahrwerk für 100 €? Ich denke, da sollten wir spezifizieren, was genau damit gemeint ist. Federn, Stoßdämpfer, Spurstangen, Stabis, Radlager, Querlenker, Domlager, ggf. Domstrebe, Lenkung inkl. aller Lager und Buchsen. Wenn du das alles tauschen lässt, bist du nicht mehr im dreistelligen Bereich, egal welches Fahrzeug.
Domstrebe (was sind das für Straßen, dass es die zerlegt???) würde ich noch zur Karosserie zählen und Radlager ggf. zu "Antrieb", aber der Rest ist auch meinem Verständniss nach "Fahrwerk". Nur Feder und Stoßdämpfer (erstere waren bei mir schon nach 10 Jahren beidseitig gebrochen...) sind eben "Federung"/"Dämpfung"; Untergruppen von "Fahrwerk".
Hey, immer langsam mit den alten Pferden. Ich hab nicht gesagt, dass das Ding nicht für sein Gewicht ausgelegt ist, sondern das ich gespannt bis, ob sich im hohen Alter Probleme diesbezüglich ergeben. Afaik wurde die gesamte Fahrwerksgeometrie von der Elise übernommen, was die Weiterverwendung von Teilen verlockend mach und schon beim Original würde ich nicht überdimensionierten Teilen ausgehen, schließlich ist das Ding nicht als Alltagsauto und garantiert nicht für schlechte Straßen konstruiert, sondern mit Augenmerk auf jedes Gramm - insbesondere im ungefederten Teil.
Übrigens hat die Elise S2 ein zulässiges Gesamtgewicht von 1170Kg (Zuladung 230Kg), und der Roadster von 1490Kg (Zuladung 175Kg), was eine Differenz von ~27% (und nicht 50%) bedeutet. Außerdem brauchst du nur mal im TTF-Forum reinzuschauen, der weiße 2009er Roadster von User Marius zb. hat (Stand 08/2018) fast 400.000KM gelaufen, beim Hans waren es schon 2015 über 450.000KM. Aber da der Roadster ein "Freizeitauto" und kein Alltagsauto ist, haben die meisten Fahrzeuge natürlich deutlich weniger gelaufen (5 der 8 aktuell auf Mobile.de angebotenen haben unter 50.000KM gelaufen). Aber klar, warten wir einfach noch mal 4 Jahre, und erwarten dann die Berichte von haufenweise ausfallenden Roadstern.
175 kg sind natürlich ein Witz, da ist die Kiste ja schon mit einem echt-amerikanischen Beifahrer und einer Golftasche überladen. Ich hatte nur nach den Leergewichten geguckt, die S2 startet bei 785 kg, der Roadster bei 1267 kg.
Dann hab ich mich gründlich übern Tisch ziehen lassen. Da kam mich (auch in ner freien Werkstatt, allerdings Neuteil) schon ein Achslenker deutlich teurer. Und die Aussicht, dass da noch 9 weitere auf Austausch warten und mindestens einer der Kugelköpfe jetzt schon fast trocken läuft, sind mit einer der Gründe dafür, dass ich das Ding langsam in Rente fahren will.
Deine Achslenker (hat deine Freie original VW-Teile bestellt, oder welche aus dem Zubehör?) waren ja nicht mal ausgeleiert, sondern eigentlich nur deren Gummilager (1€? + Lohn natürlich^^). Und neue hättest du gar nicht nehmen müssen, oder warum sollen die noch einmal ~20 Jahre halten? Ich glaube so ein komplettes Querlenker-Set (mit allem inkl.) aus dem Zubehör gibts ab ~100€, in "verstärkter" Ausführung von Mapco vielleicht ~150€. Und freie Werkstätten sind nicht alle zwingend "preiswert", bzw. bieten sie darüber hinaus auch nicht alle die "preiswerte Option" an. ^^
Auch E-Antriebe wollen geschmiert und dementsprechend gedichtet werden.
Ach, jetzt sind es wieder "Antriebe", und wenn ich "Antriebe" sage ist es quasi nur ein "E-Motor".
Ich habe Beispiele nur vom Verbrennungsmotor genannt, also laß uns bei dem Vergleich auch nur beim E-Motor bleiben. (am besten beim klassischen, mit Luftkühlung^^)
Auspuff ist eine Frage der Materialwahl. Würde man ab Werk Edelstahl nehmen,
Hätte man nur die Techniken konsequent eingesetzt, die es schon vor ~30 Jahren gab, ein "normaler" Verbrennungsmotor würde heute quasi keine Wartung mehr brauchen, dabei locker 1.000.000KM laufen, über diese Laufleistung auch quasi keine Leistung verlieren, und dabei sogar noch ~25% weniger Treibstoff brauchen.
Der Dieselskandal ist doch das beste Beispiel: Hast du dich mal gefragt wie ein 40 Tonner bessere Abgaswerte haben kann, als ein "Schummel-Diesel" von VW? Warum es technisch problemlos möglich war, die Werte einzuhalten (oder zu übertreffen), für die die Hersteller geschummelt haben? Es gibt mindestens 100 teils draßtische Verbesserungen, die ein normaler Verbrennungsmotor haben könnte, die aber als zusätzlicher Gewinn über Jahrzehnte in die Taschen der Autobauer geflossen sind. Deswegen:
Es bleibt abzuwarten, ob die Autobauer bei Batterieautos ähnliche Fehler machen oder nicht. Weniger mechanische Bauteile bieten nur auf den ersten Blick weniger Anlass für Kaputtsparmaßnahmen, ...
Genau hier bist du mMn eine Spur zu optimistisch. Oder du hast mit "Kaputtsparmaßnahmen" einfach nur das falsche Wort gewählt. Sicher, so gesehen gibt es das auch. In der Regel ist es aber genau so wie beim Abgasskandal. Da wurde nicht einfach das günstigere Teil verbaut, es wurde gezielt der Kunde verarscht (komplette Baugruppen weggelassen), um dadurch den Gewinn pro Fahrzeug zu erhöhen. Und hier traue ich gerade den deutschen Autobauern überhaupt nicht mehr über den Weg. Die haben über Jahrzehnte den Verbrennungsantrieb sabotiert, wie werden die wohl beim E-Antrieb vorgehen?
Für die Gesamtbilanz eines heute in Deutschland gekauften Autos: Eher nicht, denn viele deutsche Autos werden nicht direkt verschrottet ..., sondern ins Ausland verkauft, wo sie durchaus noch einige Jahre länger laufen. Für Leute, die Batterieautos im Vorteil sehen, weil sie deutlich länger halten: Nein, für das Argument müssen sie eben deutlich länger durchhalten (25-30 Jahre?) und nicht ungefähr gleichlang.
Absolut korrekt. Aber das ist ein ganz anderer Markt, der ganz anderen Regelungen unterliegt. Im zweiten Autoleben werden Reparaturen an den Autos in der Regel in Gegenden durchgeführt, wo "Lohnkosten" quasi gar kein Thema sind. Beispiel:
(die ersten 10-15 Minuten reichen eigentlich schon)
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Kurz: Mittel-Komplizierter Fehler (festgefressenes Bauteil im Antrieb, Akku unter Ansprechspannung), der relativ viel Zeit in Anspruch genommen hat. In Deutschland wäre der Wagen nicht repariert worden, eben weil es viel zu teuer geworden wäre (Kosten in Afrika inkl. Material ~3500$, in Deutschland geschätzt ca. 7000-10.000€). Also ja, gerade wenn du das zweite Leben der Gebrauchtwagen noch dazu zählen möchtest, werden E-Autos die Verbrenner deutlich schlagen. Und die Akkus werden da quasi gar kein Thema sein, weil man dort ja sogar einzelne Zellen austauschen kann und wird.
Nur Feder und Stoßdämpfer ... sind eben "Federung"/"Dämpfung"; Untergruppen von "Fahrwerk".
Wie gesagt, hier ging es nicht um "Klugshicerei", sondern darum was die Allgemeinheit unter Fahrwerk versteht. Und hier verstehen 99% der Menschen unter "Fahrwerk" lediglich das Paket aus Stoßdämpfer und Feder.
Hey, immer langsam mit den alten Pferden. Ich hab nicht gesagt, dass das Ding nicht für sein Gewicht ausgelegt ist, sondern das ich gespannt bis, ob sich im hohen Alter Probleme diesbezüglich ergeben.
Ich weiß, deswegen wollte ich ja verdeutlichen, dass die Fahrzeuge niemals auf ihr Leergewicht hin ausgelegt sind bzw. gebaut werden. (einkalkulierte Toleranzen/Reserven mal ganz außen vor gelassen)
Domstrebe (was sind das für Straßen, dass es die zerlegt???) würde ich noch zur Karosserie zählen und Radlager ggf. zu "Antrieb", aber der Rest ist auch meinem Verständniss nach "Fahrwerk". Nur Feder und Stoßdämpfer (erstere waren bei mir schon nach 10 Jahren beidseitig gebrochen...) sind eben "Federung"/"Dämpfung"; Untergruppen von "Fahrwerk".
Die Domstrebe selbst nicht, aber deren Lager links und rechts. Im wesentlichen ist es immer dasselbe: Es gehen Gummilager bzw. -puffer kaputt. Wenn man die auspressen kann und neue reinpresst, kostet das fast nichts. Lässt sich auch an der Radaufhängung machen. Da gibt es im Zubehör mittlerweile härtere Lager aus Polyurethan (z.B. für den Querlenker), die kaum noch Verschleiss zeigen. Allerdings machen die alles etwas strammer.
Genau hier bist du mMn eine Spur zu optimistisch. Oder du hast mit "Kaputtsparmaßnahmen" einfach nur das falsche Wort gewählt. Sicher, so gesehen gibt es das auch. In der Regel ist es aber genau so wie beim Abgasskandal. Da wurde nicht einfach das günstigere Teil verbaut, es wurde gezielt der Kunde verarscht (komplette Baugruppen weggelassen), um dadurch den Gewinn pro Fahrzeug zu erhöhen. Und hier traue ich gerade den deutschen Autobauern überhaupt nicht mehr über den Weg. Die haben über Jahrzehnte den Verbrennungsantrieb sabotiert, wie werden die wohl beim E-Antrieb vorgehen?
Ich bin da gar nicht optimistisch. Aber wenn mir gegenüber das Argument gebracht wird, "Batterieautos würden länger halten", weil ihnen diverse Teile fehlen, die bei Verbrennern im Laufe des Lebens getauscht werden müssen, dann betrachte ich diesen Vergleich unter gleichen Voraussetzungen. Das heißt einmal theoretisch denkbare Verbrenner (halten mit etwas Wartung ewig) gegen theoretisch denkbare Batterieautos (halten mit wenig Wartung solange wie der Akku) oder aber real existierende Verbrenner (sind nach 15-20 Jahren im Arsch wegen Sparmaßnahmen) gegen real zu erwartende Batterieautos (sinds vermutlich auch).
Damit bleibt nur noch der Vorteil der Beschleunigung von 0-100 und die Ruhe.
Ein Euro 6d temp Diesel ist einem E-Auto öklogisch und ökonomisch völlig überlegen.
Bei Elektroautos steht der Auspuff nur woanders....."Atomkraft nein Danke" Aufkleber am Heck werden dann nur noch unglaubwürdiger, als sie jetzt schon sind!
Aber das Problem Diesel/Elektro hab ich schon gelöst:
Tesla bestellen mit Anhängerkuplung. Dahinter ein HATZ Diesel Starkstromagregat!
Mit dem kann ich mit 20 Litern Diesel locker 3 Tage Starktrom Produzieren. Mehr benötigen unsere Agregate nicht.! Die Tankst du Freitag morgens voll und Montag morgen tankst du nach (im laufenden Betrieb)! Das heißt je nach Strecke im Monat(bei mir) 50€ Treibstoffkosten. dann habe ich auch gleich das Problem mit den Sperrlich verteilten Tankstellen und der Langen Wartezeit an diesen Elektro stationen umgangen.
Auserdem wenn jetzt alle nur noch Elektro fahren.... brauchen wir mehr Atomkraftwerke....