Klimabilanz Batterie- vs. Verbrennerauto

Um die Lücke zwischen Bus und Taxi zu schließen, könnte dieser neue Service den Verzicht zumindest des Zweiwagens ermöglichen:
Volkswagen-Tochter Moia startet in Hamburg - SPIEGEL ONLINE

Ich bin eben mal eine Runde mit gefahren, ist wirklich komfortabel und bringt mich im Fall des Falles schnell und pünktlich zum Bahnhof.

..... und ein Audi A2 3l für die Langstrecke. ....
Das es davon keinen Nachfolger gibt, ärgert mich wirklich. Den mit Gasmotor und man hätte ein ziemlich umweltbewusstes Fahrzeug. VW wird 2025 den Markt mit Elektrofahrzeugen fluten. Bis dahin steht hoffentlich auch das Batteriewerk in Braunschweig. Dann muss meine 13 Jahre alte Gurke, ein minimalistisches 4l Fahrzeug noch bis dahin halten. Die Karosserie ist vollverzinkt, das sollte klappen.
 
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Ich warte auch seit einem Jahrzehnt dass der in Serie geht:
Elektro-Roller: BMW faehrt zurueck in die Zukunft | ZEIT ONLINE
Das Benzinmodell hat mein Vater nach wie vor. Technisch sinnvoll und gute Marktchancen sind leider nicht immer das Selbe. Hier kann die Politik aber eingreifen. Aber statt E-Roller auf der Straße zu unterstützen macht man nun die Tretroller stark und lässt sie trotz aller Bedenken auf die Gehwege. Ein einfacher Anreize wäre E-Roller bis 55km/h (statt der 45km/h bei Benzin) für Führerschein AM freizugeben, DAS wäre imo ein guter Mittelweg in der Batteriefahrzeug Diskussion.
 
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Um noch mal auf die 1,5kWh Strom für die Erzeugung von 1L Treibstoff zurückzukommen. Wenn diese Angabe des Department of Energy noch zutreffend ist:
Im Jahr 2010 verbrauchten die in Deutschland zugelassenen Pkw mit Dieselantrieb durchschnittlich rund 6,8 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer. Die Pkw mit Ottomotor verbrauchten in diesem Jahr durchschnittlich 7,9 Liter Benzin je 100 Kilometer.
Quelle: Durchschnittsverbrauch in Deutschland zugelassener Pkw | Statistik

Auch Verbrenner fahren mit Strom

Wie dem auch sei. Bei einem Durchschnittsverbrauch von einfach mal angenommen 8L/100KM kommen noch mal 12kWh/100KM dazu. Bedeutet im Umkehrschluss, bei einem Verbrauch von 24kWh/100KM könnte man 50% des aktuellen Fahrzeugbestandes nur mit dem Strom antreiben, der momentan schon bei der Treibstofferzeugung verbraucht wird.

Ich warte auch seit einem Jahrzehnt dass der in Serie geht:
Elektro-Roller: BMW faehrt zurueck in die Zukunft | ZEIT ONLINE
Das Benzinmodell hat mein Vater nach wie vor.

Und ich hätte gern diesen hier (als reines E-Auto, 50-80KM Reichweite würden mir auch reichen) für einen "normalen" Preis:

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Sind hier nur Akedemiker unterwegs? Ihr seziert so akribisch die Texte und unterlegt alles mit Quellen... vorbildlich.:daumen:
 
@Inu: Das was du die wünscht IST das Twike (5).

Bei Twike (ich hatte deinen Link oben nicht angeklickt) denke ich immer an dieses überdachte überteuerte Fahrrad/Liegerad mit Hilfsmotor (Twike 1) von 1996, aber nach deinem Beitrag hab ich gerade mal nach Twike 5 geschaut, und in der Tat, das Twike Model 5 sieht dem von mir verlinkten Volkswagen XL1 aus dem Jahr 2014 (bzw. als L1 von 2002) vom Prinzip her verdammt ähnlich - auch wenn die Pedale immer noch an Board sind. Allerdings ist der XL1 noch eine Spur mehr Auto.

Das Twike Model 5 werde ich auf alle Fälle mal im Auge behalten. :top:


Der Kewet Buddy ist übrigens auch ein interessantes Fahrzeug:
buddy_01a.jpg

Oder in neuer und Made in Germany der e.Go Life, dessen Produktion ja im März 2019 starten sollte:
1280px-E.Go_Life_Genf_2019_1Y7A5161.jpg

Quelle: e.GO Life – Wikipedia


Oder in "kultig" die wiederbelebte BMW-Isetta als Microlino:

1024px-Microlino_Red_Genf_2018.jpg
Quelle: Micro Mobility Systems – Wikipedia


Ich steh irgendwie total auf so kleine Elektroflitzer. :D




Edit:

Made in Germany ab 15.900€ (bzw. 11.900€ mit "Elektro-Prämie"), und er sieht ja irgendwie doch schon verdammt schick aus:


1280px-E.GO_Life_Concept_Sport_Genf_2019_1Y7A5868.jpg
 
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Gewicht spielt beim E-Auto keine grosse Rolle. Wenn die Rekuperation einigermassen funktioniert merkt man das kaum. Ich kann locker 350kg durch die Gegend fahren und merke nen Anstieg im Verbrauch von 170Wh/km auf 172Wh/km... Machst sowas bei nem Verbrenner merkst das deutlich. Nur gibt der nicht den Energieverbrauch pro km an sondern Liter pro 100km inkl. Rundungsdifferenzen. Würde man aber in nen Audi S6 nur nen 8l Tank einbauen würde man das merken ;)
 
Und ich hätte gern diesen hier (als reines E-Auto, 50-80KM Reichweite würden mir auch reichen) für einen "normalen" Preis:
@Inu: Das was du die wünscht IST das Twike (5).

Ja nur die Preise gehen schon zu weit nach oben, deutlich zu weit. Bei nem Auto das wirklich nur 1l auf 100km verbraucht kann man schon fast sagen "Wen kümmern Akkus? Wir nehmen synthetischen Treibstoff!"
Auch das Twike 5 genial, aber ich gucke schon 3 Jahre nach Fortschritten und naja kaum was passiert. Außerdem ist es viel zu teuer, man kommt ja schon fast in die Preisregionen eines Model 3.
Ganz ehrlich für so ein Fahrzeug mit der Reichweite von etwa 100km müssen da <10k€ stehen sonst wird das nichts.
 
... Verbrauch von 170Wh/km auf 172Wh/km...
Da ich in meinem Beispiel-Elektroauto oben großzügig einen durchschnittlichen Verbrauch von 35kWh/100KM bzw. ~330Wh pro Kilometer angegeben hatte, darf ich fragen mit welchem KFZ du auf ~170Wh/KM kommst? (evtl. hast du es auch schon weiter vorne erwähnt, nur ich habe es überlesen^^)

Ich hab hier ein paar interessante Angaben zu Tesla-Fahrzeugen gefunden: Klick (auch mal auf Charts oder Stats klicken).


Tesla AEC 1.jpg

Tesla AEC 2.jpg

Tesla AEC 3.jpg


Das ist ja sogar deutlich "humaner" als ich geschätzt hatte. Tlw. <200Wh/KM bei den schweren Model S mit kleinerem Akku, bzw. ~213Wh beim [Allrad-] Model S mit 85kWh Akku.
 
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Außerdem ist es viel zu teuer, man kommt ja schon fast in die Preisregionen eines Model 3.
Ganz ehrlich für so ein Fahrzeug mit der Reichweite von etwa 100km müssen da <10k€ stehen sonst wird das nichts.
Es ging hier ja um Klimabilanz und Effizienz. Der Endkundenpreis ist dafür vollkommen egal (und kann in Teilen durch Steuern gesteuert werden).
Man muss sich halt bewusst machen dass so ein Ding auch dann noch sinnvoll ist wenn man für den selben Preis einen Nissan Leaf bekommen könnte. Eben weil es den Stadtverkehr auch problemlos bewältigt aber dabei "umweltfreundlicher"/effizienter ist. Und die Effizienz wiederum spürst du langfristig im Geldbeutel, dieses Mal aber positiv.
 
Da ich in meinem Beispiel-Elektroauto oben großzügig einen durchschnittlichen Verbrauch von 35kWh/100KM bzw. ~330Wh pro Kilometer angegeben hatte, darf ich fragen mit welchem KFZ du auf ~170Wh/KM kommst? (evtl. hast du es auch schon weiter vorne erwähnt, nur ich habe es überlesen^^)

Ist ein Tesla Model S 100D. Also die schwerste Variante mit inkl. mir gut 2.6t Gesamtgewicht. kurze Erklärung zu den Werten in meinem Fahrprofil. Ich fahre sehr viel Kurzstrecke (11km eine Strecke) was vor allem im Winter dazu führt dass der Verbrauch recht hoch geht da ja immer erst mal geheizt werden muss. Ansonsten fahre ich was erlaubt ist in der CH und in Deutschland wenn ich auf die Langstrecke gehe zwischen 120 und 140. Meist aber lieber 10km/h langsamer und dafür konstant als ständig Gas geben und wieder bremsen. Das bringt zeitmässig nämlich gar nichts, macht nur gestresst und erhöht den Verbrauch. Was aber nicht heisst dass ich nicht hin und wieder wenn ich Bock drauf hab auch mal Gas geb... Man kann auch mal längere Zeit mit 180 bis 240 unterwegs sein... aber Spass ist halt was anderes da der Verkehr in 99% sowas nicht zulässt in Parametern die ich für mich als sicher betrachte. Daher zu 99% mit Autopilot an und 120 - 140 mitschwimmen :nicken:
Wie du am Bild siehst bin ich im Gesamtschnitt auf 187Wh/km. (Trip B) Der Monatsschnitt (Trip A) liegt bei 169Wh/km. Bisher aber immer nur Kurzstrecke oder mal eben zum Einkaufscenter :D Das letzte Mal geladen hab ich im Einkaufscenter (gratis :D ) und bin seit dem nur Kurzstrecken unter 5km gefahren. Daher da jetzt die 191Wh/km. Was das in Benzin wäre.. keine Ahnung. Für ne 2,6t Limousine mit 525PS is es nicht so arg viel :D

Meine Frau fährt ein Model X75D. Deren Werte hab ich nicht auswendig zur Hand aber ihr Langzeitschnitt liegt bei 214Wh/km :nicken: Wobei die fast nie in D unterwegs ist. Das haut bei mir halt etwas rein. Reale Reichweiten im Winter sind beim S100D wenn man will 450km und beim X75D rund 300km. Im Sommer kannst da noch mal 100km drauf packen. Reicht also dicke. Meine Blase is voll bevor der Akku leer ist :D Und die Pinkelpause reicht fast immer um genug zu laden um weiter zu kommen. Der S100D lädt recht lange mit 118kW, eventuell an den neuen Standorten bald auch mit 130 - 140kW. Hoffe ich jedenfalls dass das Update auch für mich noch kommt :devil:
Das entscheidende Kriterium ist halt da die gleichmässige Fahrweise. Ohne Tempolimit ist Deutschland hier halt in ne blöden Situation. Was da abgeht ist alternativen Antrieben nicht förderlich :what: Aber wie ich gerne sage, das ist ein einziges Land, das spielt im weltweiten Markt keine grosse Rolle mehr. Siehe Volvo die bereits anfangen das Tempo zu drosseln, Mercedes ECQ schafft auch nur noch 200... andere werden folgen. Das reduziert dann den Verbrauch und den CO2 Ausstoss zusätzlich. Und auch in der Produktion gibt's Vorteile wenn man Autos nur noch bis 180 konstruieren muss und nicht mehr für 250 oder mehr.

Tripdaten MS100D.jpg
 
Nur die Angaben von Aral, die mittlerweile aber (zumindest temporär? heute morgen jedenfalls) offline sind. Bei uns im Ort haben wir übrigens 3 Tankstellen, und die Aral-Tankstelle ist die mit Abstand kleinste von allen (von der Ladenfläche, nicht den Säulen), und auch die einzige Tanke die nicht durchgehend geöffnet hat.

Thx. Mit dem Zusatz "Aral" finde ich zumindest eine Auto-Bild-Meldung (:ugly:) die von 200 MWh "Durchschnitt" und 40 MWh Einsparpotential durch Umstellung LED-Beleuchtung spricht. Da sonst Leuchtstoffröhren mit ~doppeltem Verbrauch zum Einsatz kommen, sollten von den 200 MWh also 80 MWh allein auf die typische (Laden-) und Reklamebeleuchtung entfallen. Für den Lebensmitteleinzelhandel konnte ich mittlerweile einen Wert von rund 300 kWh/a*m² ermitteln, was bei konservativen 10*10 m Ladenfläche noch maximal 90 MWh/a übrig lässt, die irgendwas mit der Bereitstellung von Verbrennerkraftstoffen zu tun haben könnten.
(Kommt mir aber immer noch verdammt viel vor. Für 50 l braucht die durchschnittliche Zapfsäule auch ihre 2 min. Ich hab keine Ahnung, was für Pumpen da zum Einsatz kommen, aber bei geschätzen 2,5 Hebehöhe von der Oberfläche im Tank bis zum Einfüllstutzen entspricht das ungefähr der Leistung drei Laing D5 mit einem Stromverbrauch von zusammen 60 W oder 0,04 Wh/l. Bei 120 Milliarden Liter verteilt auf 14500 Tankstellen käme ich auf 331 kWh für die Treibstofförderung. Nicht auf 90000 kWh :ka:)

Wenn du 2250 Millionen kWh durch 35kWh teilst, dann kommst du auf (35kWh Verbrauch für 100KM) 64 Millionen mal 100KM

:klatsch:
Der Arsch, der "pro 100 km" eingeführt hat, stand bei mir schon immer auf einer Ebene mit "kg als Grundeinheit".


Ich warte auch seit einem Jahrzehnt dass der in Serie geht:
Elektro-Roller: BMW faehrt zurueck in die Zukunft | ZEIT ONLINE
Das Benzinmodell hat mein Vater nach wie vor. Technisch sinnvoll und gute Marktchancen sind leider nicht immer das Selbe. Hier kann die Politik aber eingreifen. Aber statt E-Roller auf der Straße zu unterstützen macht man nun die Tretroller stark und lässt sie trotz aller Bedenken auf die Gehwege. Ein einfacher Anreize wäre E-Roller bis 55km/h (statt der 45km/h bei Benzin) für Führerschein AM freizugeben, DAS wäre imo ein guter Mittelweg in der Batteriefahrzeug Diskussion.

55 km/h wäre für alle Roller sinnvoll und dann (wenn gleichzeitig funktionierende Lärmvorschriften erlassen werden :ugly:) schon ein Riesenfortschritt für die Allemeinheit. Aber es ist auf europäischer Ebene, gerade im Mittelmeerraum, gewollt, dass diverse Eierfeilen nicht in die "50 km/h und mehr"-Klasse fallen. Da können die deutschen Politiker ausnahmsweise mal nichts für und es gibt wirklich dringendere Dinge, für die sie ihren EU-Einfluss nutzen können. Aber man könnte (und macht es z.B. in Österreich auch) A1-Fahrzeuge auch mit Führerschein B erlauben (zumindest für alte B und dreirädige A1 ist das bei uns schon der Fall) und schon hätten sämtliche Autofahrer Deutschlands die Möglichkeit, den Arbeitsweg mit einem viel kleineren aber vollwertigen Roller zurücklegen.

Daran, dass der C1 nicht mehr gebaut wird, ändert das aber nichts. Wirklich traurig, dass das durchaus gute Konzept ausgerechnet von dem Hersteller kam, zu dessen Image (und Preisen) es am schlechtesten passte. Für den A2 gilt ja ähnliches; der XL1 wiederum hätte optisch und preislich ins BMW-Programm gepasst :(


Bei Twike (ich hatte deinen Link oben nicht angeklickt) denke ich immer an dieses überdachte überteuerte Fahrrad/Liegerad mit Hilfsmotor (Twike 1) von 1996, aber nach deinem Beitrag hab ich gerade mal nach Twike 5 geschaut, und in der Tat, das Twike Model 5 sieht dem von mir verlinkten Volkswagen XL1 aus dem Jahr 2014 (bzw. als L1 von 2002) vom Prinzip her verdammt ähnlich - auch wenn die Pedale immer noch an Board sind. Allerdings ist der XL1 noch eine Spur mehr Auto.

Ein Problem bei Twike & Co ist weiterhin, dass die kleinen Hersteller keine Möglichkeiten für ausgereifte Sicherheitskonzepte haben und auf jegliche Dämmung verzichten. So werden sie vorläufig nicht als vollwertiges Auto akzeptiert werden und müssen außerdem auf Kleinserienlücken in der Zulassungsordnung achten - der 5er ist jetzt schon ausverkauft.


Gewicht spielt beim E-Auto keine grosse Rolle. Wenn die Rekuperation einigermassen funktioniert merkt man das kaum. Ich kann locker 350kg durch die Gegend fahren und merke nen Anstieg im Verbrauch von 170Wh/km auf 172Wh/km... Machst sowas bei nem Verbrenner merkst das deutlich. Nur gibt der nicht den Energieverbrauch pro km an sondern Liter pro 100km inkl. Rundungsdifferenzen. Würde man aber in nen Audi S6 nur nen 8l Tank einbauen würde man das merken ;)

Auf der Langstrecke merke ich bei Verbrennern kaum was davon. In der Regel verbrauche ich auf Urlausbfahrten mit voller Kiste sogar 0,1-0,2 l weniger als im sonstigen Autobahndurchschnitt, aber das kann genausogut an den höheren Temperaturen wie an der geringeren Bodenfreiheit liegen :ugly:. Nur in der Stadt, wo man viele Beschleuingungsvorgänge hat, hauen auch 300 kg extra bei Verbrennern richtig rein. Aber in der Stadt ist auch für große, schwerere E-Autos kein Platz. Allgemein sind 300 kg Mehrgewicht für ein großes E-Auto aber auch schon sehr niedrig angesetzt. Der kleinste Benziner-Golf ist von den Fahrleistungen in etwas mit dem E-Golf vergleichbar (Tick weniger Beschleunigung, deutliches Stück mehr Höchstgeschwindigkeit), wiegt aber 400 kg weniger. Bei einem Batterieauto mit nenneswerter Reichweite (die beim E-Golf ja eher nicht gegeben ist) reden wir eher von 600 bis 800 kg Mehrgewicht. Die guten Modelle kompensieren das teilweise durch mehr Leichtbau und/oder weniger Ausstattung, sodass sie im Vergleich zu Verbrennern gleicher Größe auf den ersten Blick nicht ganz so schlecht dastehen. Aber wäre man Bereit, den gleichen Aufwand auch bei einem Benziner zu bezahlen, käme man auf die gleichen Zahlen. Dann sind es nicht mehr 300 kg Zuladung im einem 1,5 Tonner (+20%, merkt man kaum), sondern 1,8 t statt 1,2 t in der gehobenen Mittelklasse. Das ist schon eine Hausnummer und für einen vollen Reichweitenausgleich bräuchten auch die heutigen Batterieautos noch einmal 300 kg mehr Zellen.
 
Hier mal eine Betrachtung dazu, es gibt keine Antworten, weil wir die genauen Daten nicht kennen´, aber im großen Ganzen kommt man etwas weiter, z.B. mit Aussagen wie diesen. Offen bleibt dann halt, ob Strom, Prozesswärme oder direkt fossile Energie. Aber immerhin, es kommen ein paar nette Quellen. "Wahrheitsgehalt" wie immer hinterfragbar.

Kernsatz ist dieser: „Für jeden Liter Benzin, den eine Raffinerie erzeugt, verbraucht sie ca. 1,6 kWh Energie.
Wieviel Strom braucht Sprit wirklich? - Allgemeine Themen - Elektroauto Forum
 
Ja und weiter unten kommt man auf etwa 0,6kw/h. Beeindruckend viel, aber genug um zu schockieren?
 
Und die nächste Sau, klingt auch interessant für Mininmalfahrzeuge. Reichweitenverlängerung durch Brennstoffzelle, das wäre auch für Elektroautos ein Ansatz, wenn man mal längere Strecken fahren will.

Das Pedelec bekommt eine Brennstoffzelle
Das Mainzer Startup Conodrive hat einen Elektro-Nachrüstsatz für Fahrräder entwickelt. Forscher vom Fraunhofer ISE in Freiburg haben den Antrieb mit einer Brennstoffzelle ausgestattet.
Das gesamte System ist etwa 35 x 15 x 5 cm groß und wiegt inklusive der Wasserstoffkartuschen 3,3 kg. Die Brennstoffzellen liefern im Nennbetrieb eine Leistung von rund 70 Watt und laden einen Akku nach. Der liefert wie bei Pedelecs üblich 250 Watt an den Motor. Der Netto-Energieinhalt einer Betankung liegt nach Angaben der Forscher bei etwa 270 Wattstunden.


LiteFCBike: Das Pedelec bekommt eine Brennstoffzelle - Golem.de
 
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