Nur die Angaben von Aral, die mittlerweile aber (zumindest temporär? heute morgen jedenfalls) offline sind. Bei uns im Ort haben wir übrigens 3 Tankstellen, und die Aral-Tankstelle ist die mit Abstand kleinste von allen (von der Ladenfläche, nicht den Säulen), und auch die einzige Tanke die nicht durchgehend geöffnet hat.
Thx. Mit dem Zusatz "Aral" finde ich zumindest eine Auto-Bild-Meldung (

) die von 200 MWh "Durchschnitt" und 40 MWh Einsparpotential durch Umstellung LED-Beleuchtung spricht. Da sonst Leuchtstoffröhren mit ~doppeltem Verbrauch zum Einsatz kommen, sollten von den 200 MWh also 80 MWh allein auf die typische (Laden-) und Reklamebeleuchtung entfallen. Für den Lebensmitteleinzelhandel konnte ich mittlerweile einen Wert von rund 300 kWh/a*m² ermitteln, was bei konservativen 10*10 m Ladenfläche noch maximal 90 MWh/a übrig lässt, die irgendwas mit der Bereitstellung von Verbrennerkraftstoffen zu tun haben könnten.
(Kommt mir aber immer noch verdammt viel vor. Für 50 l braucht die durchschnittliche Zapfsäule auch ihre 2 min. Ich hab keine Ahnung, was für Pumpen da zum Einsatz kommen, aber bei geschätzen 2,5 Hebehöhe von der Oberfläche im Tank bis zum Einfüllstutzen entspricht das ungefähr der Leistung drei Laing D5 mit einem Stromverbrauch von zusammen 60 W oder 0,04 Wh/l. Bei 120 Milliarden Liter verteilt auf 14500 Tankstellen käme ich auf 331 kWh für die Treibstofförderung. Nicht auf 90000 kWh

)
Wenn du 2250 Millionen kWh durch 35kWh teilst, dann kommst du auf (35kWh Verbrauch für 100KM) 64 Millionen mal 100KM

Der Arsch, der "pro 100 km" eingeführt hat, stand bei mir schon immer auf einer Ebene mit "
kg als Grundeinheit".
Ich warte auch seit einem Jahrzehnt dass der in Serie geht:
Elektro-Roller: BMW faehrt zurueck in die Zukunft | ZEIT ONLINE
Das Benzinmodell hat mein Vater nach wie vor. Technisch sinnvoll und gute Marktchancen sind leider nicht immer das Selbe. Hier kann die Politik aber eingreifen. Aber statt E-Roller auf der Straße zu unterstützen macht man nun die Tretroller stark und lässt sie trotz aller Bedenken auf die Gehwege. Ein einfacher Anreize wäre E-Roller bis 55km/h (statt der 45km/h bei Benzin) für Führerschein AM freizugeben, DAS wäre imo ein guter Mittelweg in der Batteriefahrzeug Diskussion.
55 km/h wäre für alle Roller sinnvoll und dann (wenn gleichzeitig funktionierende Lärmvorschriften erlassen werden

) schon ein Riesenfortschritt für die Allemeinheit. Aber es ist auf europäischer Ebene, gerade im Mittelmeerraum, gewollt, dass diverse Eierfeilen nicht in die "50 km/h und mehr"-Klasse fallen. Da können die deutschen Politiker ausnahmsweise mal nichts für und es gibt wirklich dringendere Dinge, für die sie ihren EU-Einfluss nutzen können. Aber man könnte (und macht es z.B. in Österreich auch) A1-Fahrzeuge auch mit Führerschein B erlauben (zumindest für alte B und dreirädige A1 ist das bei uns schon der Fall) und schon hätten sämtliche Autofahrer Deutschlands die Möglichkeit, den Arbeitsweg mit einem viel kleineren aber vollwertigen Roller zurücklegen.
Daran, dass der C1 nicht mehr gebaut wird, ändert das aber nichts. Wirklich traurig, dass das durchaus gute Konzept ausgerechnet von dem Hersteller kam, zu dessen Image (und Preisen) es am schlechtesten passte. Für den A2 gilt ja ähnliches; der XL1 wiederum hätte optisch und preislich ins BMW-Programm gepasst
Bei Twike (ich hatte deinen Link oben nicht angeklickt) denke ich immer an dieses überdachte überteuerte Fahrrad/Liegerad mit Hilfsmotor (Twike 1) von 1996, aber nach deinem Beitrag hab ich gerade mal nach Twike 5 geschaut, und in der Tat, das Twike Model 5 sieht dem von mir verlinkten Volkswagen XL1 aus dem Jahr 2014 (bzw. als L1 von 2002) vom Prinzip her verdammt ähnlich - auch wenn die Pedale immer noch an Board sind. Allerdings ist der XL1 noch eine Spur mehr Auto.
Ein Problem bei Twike & Co ist weiterhin, dass die kleinen Hersteller keine Möglichkeiten für ausgereifte Sicherheitskonzepte haben und auf jegliche Dämmung verzichten. So werden sie vorläufig nicht als vollwertiges Auto akzeptiert werden und müssen außerdem auf Kleinserienlücken in der Zulassungsordnung achten - der 5er ist jetzt schon ausverkauft.
Gewicht spielt beim E-Auto keine grosse Rolle. Wenn die Rekuperation einigermassen funktioniert merkt man das kaum. Ich kann locker 350kg durch die Gegend fahren und merke nen Anstieg im Verbrauch von 170Wh/km auf 172Wh/km... Machst sowas bei nem Verbrenner merkst das deutlich. Nur gibt der nicht den Energieverbrauch pro km an sondern Liter pro 100km inkl. Rundungsdifferenzen. Würde man aber in nen Audi S6 nur nen 8l Tank einbauen würde man das merken
Auf der Langstrecke merke ich bei Verbrennern kaum was davon. In der Regel verbrauche ich auf Urlausbfahrten mit voller Kiste sogar 0,1-0,2 l weniger als im sonstigen Autobahndurchschnitt, aber das kann genausogut an den höheren Temperaturen wie an der geringeren Bodenfreiheit liegen

. Nur in der Stadt, wo man viele Beschleuingungsvorgänge hat, hauen auch 300 kg extra bei Verbrennern richtig rein. Aber in der Stadt ist auch für große, schwerere E-Autos kein Platz. Allgemein sind 300 kg Mehrgewicht für ein großes E-Auto aber auch schon sehr niedrig angesetzt. Der kleinste Benziner-Golf ist von den Fahrleistungen in etwas mit dem E-Golf vergleichbar (Tick weniger Beschleunigung, deutliches Stück mehr Höchstgeschwindigkeit), wiegt aber 400 kg weniger. Bei einem Batterieauto mit nenneswerter Reichweite (die beim E-Golf ja eher nicht gegeben ist) reden wir eher von 600 bis 800 kg Mehrgewicht. Die guten Modelle kompensieren das teilweise durch mehr Leichtbau und/oder weniger Ausstattung, sodass sie im Vergleich zu Verbrennern gleicher Größe auf den ersten Blick nicht ganz so schlecht dastehen. Aber wäre man Bereit, den gleichen Aufwand auch bei einem Benziner zu bezahlen, käme man auf die gleichen Zahlen. Dann sind es nicht mehr 300 kg Zuladung im einem 1,5 Tonner (+20%, merkt man kaum), sondern 1,8 t statt 1,2 t in der gehobenen Mittelklasse. Das ist schon eine Hausnummer und für einen vollen Reichweitenausgleich bräuchten auch die heutigen Batterieautos noch einmal 300 kg mehr Zellen.