AW: Klarnamenpflicht: Gesetzentwurf könnte Jugendliche aus sozialen Netzwerken und Spieleplattformen werfen
Sehr gut wie ich finde.
Denn das Internet so wie man sich heute noch dort bewegt ist eben sehr für Menschen ausgelegt, die kein Blatt vor den Mund nehmen wollen oder können.
Auch auf der Straße in der Öffentlichkeit werden die Menschen immer frecher.
Anstand und Benehmen ist für einen grossen Teil der Menschen ein Fremdwort geworden.
Daher muss unbedingt wie in der Öffentlichkeit auch dein Name wenigstens hinter deinen taten stehen, das ist mittlerweile dringend erforderlich.
Im Gegenteil, besonders Cheater müssten im Spielebereich rechtlich abgemahnt werden können mit einer auferlegeung von Geldstrafen.
Cheater heisst Betrüger und für Betrug gibt es bereits genügend Strafmöglichkeiten.
Ich hoffe, dass sich da schnell was tut
Das Argument mit dem Cheaten kommt nur zum Tragen, wenn es um Geld geht. Bei Veranstaltungen und Turnieren - ja, aber da gibt es in der Regel sowieso eine Anmeldung unter echtem Namen und mit all diesen geforderten Daten, zumindest bei den großen Offiziellen. Der normale Cheater in COD und Co. der damit nichts erreicht, außer anderen die Runde zu Vermiesen ist doch hier gar nicht angesprochen. Nach diesem Entwurf, würde der Cheater weiter unter einem Nickname agieren und du könntest seine Daten nicht einsehen. Und selbst wenn, der Wohnt dann in Russland, USA oder vom auch am anderen Eck Deutschlands , was willst du dann tun? Hinfahren ? Bestimmt.
Rechtliche Verfolgung wegen Betrug gibts auch nicht, dafür müsstest du einen ernsten Schaden davon tragen. In den meisten fällen könnte man aber auch einfach den Server wechseln. Die Probleme gibt es nicht erst gestern, wer so ein Spiel kauft weiß worauf er sich einlässt. Hier ist kein Rechtsapparad erforderlich sondern ein konsequentes Team vom Entwicklerstudio im Rahen vom viel Zitierten "Games as a Service"-Programm dass sich die Spiele anschaut und Cheater aktiv bestraft oder es muss der Community die Möglichkeit gegeben werden sich selbst zu regulieren. Auf den "alten" Battlefield Servern (z.B. 3 oder 4) mit aktivem Moderator hat das in der Regel gut funktioniert. Natürlich haben einige diese Macht auch ausgenutzt, aber ganz im ernst, das passiert mir einmal, vielleicht ein zweites mal und dann spiel ich halt nicht mehr auf dem Server.
Im Ersten Punkt muss ich dir großteils recht geben. Auf der anderen Seite, läuft trotz allem keiner mit Namensschild in der Öffentlichkeit rum. Mir geht es weniger um direkten Datenschutz, der ist eh für den Hohlen Zahn, sondern das wieder die Agenda dahinter ist, lückenlos deinen Weg verfolgen zu können, auch wenn du nicht außer Haus gehst. Und irgendwann führen wir dann auch mal ein, dass du nur noch einen Kredit bekommst, wenn du dich vorher der Regierung gegenüber nur positiv geäußert hast.
Tatsächlich schränkt das doch auch wieder die Meinungsfreiheit und die Möglichkeiten ein, sich aus verschiedenen Quellen ein Meinung zu bilden. Alles unter 16 muss dann entweder einen Perso beantragen, was schön Geld generiert oder wird ausgeschlossen, was wieder den Bereich eingrenzt von dem man sich aus Infos verschaffen kann. Denn jetzt geht es vorrangig um die Pösen Spiele, morgen gehts um Newsseiten und übermorgen brauchst du eine Lichtbiltzertifizierung um eine Seite im Ausland aufrufen zu können. Außerdem dürfte dass doch auch wieder in die Richtung gehen, dass man verdächtigt wird etwas zu tun ohne das man auch nur die Ambitionen dazu hatte. Du wirst von mir keinen beleidigenden Post im Internet finden und trotzdem muss ich meine Identität jedem preis geben ?
PS: Alles sehr Verschwörungstheorienbehaftet und mit Blick in ungewisse Glaskugeln aber für mich fühlt es sich so an, als ob es sich immer weiter in die Richtung entwickelt