Kino.to geht offline: Kriminalpolizei sperrt Streaming-Webseite

Wozu muss denn der Teufel fliegen fressen? Man muss nur ein wenig warten bis sie auf BR oder DVD da sind und/oder ins Kino gehen um die Filme legal in guter Qualität zu schauen. Wenn ich für eine Sache zahle habe ich mir das Recht erworben sie zu schauen, wenn nicht dann nicht. Es ist schlicht und ergreifend Diebstahl auf solche Plattformen zuzugreifen.

Endlich mal jemand der das auch ganz klar ablehnt, wie ich es auch tue!
Jeder der kostenlos alles mögliche streamt oder runterläd sollte sich schämen! Denn Diebstahl ist genau der richtige Ausdruck dafür!
 
Naja, wenn die Filme im Arbeitsspeicher haben kriminell ist, dann weist es mir doch nach und scannt meinen Ram, BITCHES!
 
Ich dachte immer das ist eine rechtliche Graunzone, wie kommt es dazu dass nun so ein krasser "Schlag" gegen die Betreiber erfolgt ist? Vor allem deswegen weil die Seite nur auf Links verweist und selbst keine Streams zur Verfügung stellt.... Gut, angeblich gibt es "enge Verflechtungen" zu den Stream-Hostern, aber reicht das schon für so eine Aktion?
 
Ich dachte immer das ist eine rechtliche Graunzone, wie kommt es dazu dass nun so ein krasser "Schlag" gegen die Betreiber erfolgt ist? Vor allem deswegen weil die Seite nur auf Links verweist und selbst keine Streams zur Verfügung stellt.... Gut, angeblich gibt es "enge Verflechtungen" zu den Stream-Hostern, aber reicht das schon für so eine Aktion?

Die Grauzone verflüchtigt sich erst, wenn ein Gericht oder der Gesetzgeber klare Regelungen dazu findet. Insoweit ist es wichtig, dass diese Angelegenheit mal vor die Gerichte getragen wird. Liegt die Staatsanwaltschaft falsch mit ihren Beschuldigen, wird am Ende der Steuerzahler für Verdienstausfälle von kino.to blechen dürfen. ;) Aber dann hat man wenigstens Klarheit (bis zur nächsten Gesetzesänderung). :ugly:
 
Ich finde es gut. Solche Produktionen kosten viel Geld und die Studios kriegen über solche Dinge kein Geld - was wiederrum schlecht ist. Sicherlich, bei manchen Produktionen ist es wohl keine Schande, wenn es nicht mehr will, aber: Man stelle sich vor, der eigene Job würde durch illegale Aktivitäten eines Externen verloren gehen - wo käme man dann hin? Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie selbstverständlich und in Folge dessen asozial sich die Leute geben.
 
Liegt die Staatsanwaltschaft falsch mit ihren Beschuldigen, wird am Ende der Steuerzahler für Verdienstausfälle von kino.to blechen dürfen. ;) Aber dann hat man wenigstens Klarheit (bis zur nächsten Gesetzesänderung). :ugly:

ich glaube kaum, dass kino.to seine siebenstelligen Einnahmen ordentlich versteuert hat, wahrscheinlich haben die ja noch nichtmal ein Gewerbe angemeldet :ugly:
Daher werden sie sich wahrscheinlich der Steuerhinterziehung strafbar gemacht haben... und schon schliesst sich die Zellentür...
 
So krasse Schläge gabs vereinzelt auch in der Vergangenheit. Leider wird sowas nicht oft durchgezogen, so dass für User immernoch massig "Selbstbedienungsläden" vorhanden sind. Wäre froh, wenn sie diese ganzen Quellen weltweit mal versiegeln würden.
 
Die Grauzone verflüchtigt sich erst, wenn ein Gericht oder der Gesetzgeber klare Regelungen dazu findet. Insoweit ist es wichtig, dass diese Angelegenheit mal vor die Gerichte getragen wird. Liegt die Staatsanwaltschaft falsch mit ihren Beschuldigen, wird am Ende der Steuerzahler für Verdienstausfälle von kino.to blechen dürfen. ;) Aber dann hat man wenigstens Klarheit (bis zur nächsten Gesetzesänderung). :ugly:

cool pokercock-endlich mal ein text von dir der mir gefällt!

mal sehen was draus wird heißt es jetzt-aber ich bin mir sicher die werden die lang und schön verknacken und das groß aufziehen damit alles angst bekommen...:ugly:
 
Wäre mir lieber, wenn sich der Herr Gesetzgeber endlich auf seine vier Buchstaben hocken würde und vernünftige Gesetzestexte formulieren täte, für die man kein Jura-Studium bräuchte. Die meisten des "typischen Klientels" sind nämlich schon mit dem einfachen Wort "Vervielfältigung" maßlos überfordert bzw. "Bearbeitung" - stimmt's Bull56?
 
Da fällt mir spontan die Werbung/Warnung im Kino ein ...... Knasti: Mein Raubkopierer hat den schöneren Hintern:devil:

Stream sind, so finde ich genauso schädlich wie torrents insofern es durch das Urheberrecht geschütztes Material betrifft.

Zur verbreitung von freiem Material finde ich es allerding völlig ok.....

Wie es zum Beispiel hier geschah... jedes einzelne Bild dieses Films wurde verkauft und trug so zur Finanzierung bei... nun ist der Film als Torrent online und für jeden kostenlos......

The Tunnel - Home

Ich finde dieses Konzept Zukunftstauglich.:daumen:
 
ich glaube kaum, dass kino.to seine siebenstelligen Einnahmen ordentlich versteuert hat, wahrscheinlich haben die ja noch nichtmal ein Gewerbe angemeldet :ugly:
Daher werden sie sich wahrscheinlich der Steuerhinterziehung strafbar gemacht haben... und schon schliesst sich die Zellentür...

Kommt drauf an. Einkommenssteuer nur, wenn die hier Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben. Das wird, nach den meisten News-Berichten zu urteilen, wohl auch so sein. Umsatzssteuer ist schwerer zu beurteilen. Fällt mir irgendwie schwer diese Dienste richtig einzuordnen. Muss nochmal Gesetzestexte wälzen. :)
 
Diese Seiten sind ja nur so beliebt weil die Menschen keine Moral haben.:daumen2: Was soll das ganze bringen? Es gibt ja immernoch tausende "illegale" Streaming Dienste. Selbst wenn die alle geschlossen wuerden gaebe es sofort wieder neue. Die Leute muessten einfach mal eine Moral haben und nicht so egoistisch sein, dann wuerde dieser ganze illegale Muell aufhoeren. Und die Leute die sagen Kino ist zu teure, dann geht einfach nicht hin streamt auch nicht die Filme. Wenn einem etwas zu teuer ist dann verzichtet mann halt drauf und klaut es nicht.:ugly:
 
Ich will mal nen Menschen sehen, der ohne Kulturgüter auskommt. Das Argument "Dann kauft es halt nicht!" gilt nicht :P
 
Ein harter Schlag; das Urteil nach der Verhandlung dürfte u. U. auch als Präzedenzfall herhalten (oder gab es bereits vergleichbare Fälle?).

Was die Gesetzgebung betrifft, so finde ich, ist es unheimlich schwierig, zu einer befriedigenden Lösung zu kommen.

In der kapitalistischen Welt sind die Urheber durchaus zu schützen, hingegen vom philosophischen Standpunkt aus müsste sämtliches Kulturgut jeder Person frei zugänglich sein.

In der Praxis wird das Ganze nochmals komplizierter: persönlich empfinde ich das Streamen eines aktuellen Kinofilms als nicht legitim (geschweige denn aus Qualitätsgründen geniessbar ;)), bei Serien hingegen habe ich absolut keine moralischen Bedenken, diese anzusehen.

In beiden Fällen entstehen jedoch den Produzenten Kosten, die aus nachvollziehbaren Gründen gedeckt sein wollen. Rechtlich gesehen ist es zumindest in der Schweiz aber legal, Filme und Serien für den Eigengebrauch zu schauen, runterzuladen, zu speichern - solange keine Verbreitung stattfindet.

Ich finde diese Gesetzgebung gar nicht so übel. Das würde bedeuteten, dass der Rechteinhaber entscheidet, wann sein Produkt öffentlich zugänglich wird, also via Fernsehen, Streamanbieter o.ä. gegen Gebühr verbreitet wird. Jeder wäre demnach frei, eine Sendung digital zu speichern.

Das ist im Prinzip auch der Punkt, der nach meinem Rechtsempfinden nicht nur rechtens, sondern eben richtig ist: Der Rechteinhaber entscheidet über die Art und Weise der Verbreitung und was dem Konsumenten auf legalem (will heissen: im Sinne des Rechteinhabers) Weise zugänglich gemacht wird, liegt in dessen Machtbereich - bis auf die weitere Verbreitung.

Grüsse,
Deimos
 
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