Kaufberatung: Intel 8400 oder Ryzen 1600?

Woher nehmt ihr all diese Spekulationen? Aufrüstbarkeit wäre mein letztes Kaufargument. In der Regel nutzt man sein System vielleicht vier oder fünf Jahre, dann aufzurüsten macht in den seltensten Fällen Sinn. Denn man hat höchstens die Auswahl zwischen der stärksten CPU der selben Generation oder der folgenden Generation. In den meisten Fällen nimmt man gleich eine neue Plattform und schleppt den Ballast nicht länger als nötig mit.

AMD hat diese Aufrüstbarkeit schon seit Jahren auf dem Papier. Hat aber in den seltensten Fällen gut funktioniert, in der Regel waren die Mainboards schlicht nicht geeignet. Da PCIe4.0 und DDR5 schon bis 2019 zu erwarten sind, kann man auch gleich sein Mainboard tauschen, auch wenn neue CPUs auf dem alten laufen würden.

Ob die 8-Kerner auf Z3x0 passen, wird man heute noch nicht sagen können. Üblicherweise unterstützt Intel einen Chipsatz für zwei Generationen, außerdem waren die Sockeländerungen schon recht groß. Ich bin kein Mainboard-Ingenieur, aber vielleicht können wir mal Torsten fragen, was er davon hält
 
Und die wird dann limitieren. Also kann man auch die CPU mit mehr Threads nehmen, die auch lieferbar ist. Und nebenbei von einem Hersteller kommt, dank dem Intel überhaupt Sechskerner im Mainstream anbietet.

Das ist komplett falsch, Coffee Lake war schon lange so geplant wie es jetzt rausgekommen ist, vielleicht wären die Preise 100€ höher gewesen, aber in den "Mainstream" wären sie trotzdem gekommen.
 
Du schreibst da merkwürdige Dinge:ka: Wir wollen hier doch eine objektive Kaufberatung für Hilfesuchende anbieten. Was in der Vergangenheit passierte, interessiert Niemanden mehr. In der Gegenwart schiebt Intel Aufrüstwilligen einen Riegel vor. Es gibt hier im Forum eine Menge Z170/Z270-Besitzer(inkl. meiner Wenigkeit), die sehr gerne auf CFL aufgerüstet hätten. Es gilt als gesichert, das der 8-Kerner nur mit X390 läuft, welches dann ja auch die aktuellen Features implementiert hat. Wann, wo und wie PCIe4.0 oder DDR5 letztendlich kommt, steht überhaupt nicht fest. Ergo muß man im hier und jetzt kaufen.
Der @TE wird sich halt schon entscheiden :-)
Gruß T.
 
Ich dachte, dass dieser Test von Hardwareunboxed eindeutig sei (beide gleich stark

Wenn man sich den Test anschaut, sieht man doch sofort, dass der Intel 10 bis 15% vor dem übertakteten Ryzen liegt. Siehe Gesamtrating 720p.

Plädiere auch für den 1600(X). Er ist lieferbar und es gibt die günstigeren B-Boards für ihn. 15% Vorteil in 720P ( was wohl nur noch die wenigsten hier in PCHHX nutzen).

Es geht nicht darum ob man die Auflösung nutzt oder nicht, sondern wie schnell die CPU´s sind.
Du kannst genausogut in 4K ins CPU Limit laufen. Kapier nicht was da immer rumdiskutiert wird.
Dass sich irgendwann die CPU Leistung wegen GPU Botltleneck im Schnitt angleicht, ist ja wohl klar, ist halt eben Spielebedingt.
 
Jo, irgendwann. Vielleicht 2018. Aber bestimmt noch nicht Jetzt.

Coffee Lake war für Anfang 2018 geplant. Deshalb ist die Verfügbarkeit auch so schlecht, weil der Release einfach vorgezogen wurde. Würde Intel zulassen, dass Coffee Lake auf den alten Z-Chipsätzen lauffähig ist, riskiert man Instabilität, weil die Spannungsversorgung für 4 Kerne ausgelegt ist. Also die Pins neu belegen und auch ggf. auch für 8 Kerne vorbereiten.
Wir haben ja bei AMD gesehen, was passiert, wenn man CPUs für Mainboards zulässt, die dafür gar nicht ausgelegt sind
 
Oh du gibst mir also Recht. Und Intel hat immer Ausreden, wieso dies und das nicht geht. Verlötet können sie ja auch nicht.

Und was hat man wo bei Amd gesehen? Das einige Hersteller zu schwache Spannungswandler verbaut haben? Jupp hat man gesehen.
 
Wenn man sich den Test anschaut, sieht man doch sofort, dass der Intel 10 bis 15% vor dem übertakteten Ryzen liegt. Siehe Gesamtrating 720p.



Es geht nicht darum ob man die Auflösung nutzt oder nicht, sondern wie schnell die CPU´s sind.
Du kannst genausogut in 4K ins CPU Limit laufen. Kapier nicht was da immer rumdiskutiert wird.
Dass sich irgendwann die CPU Leistung wegen GPU Botltleneck im Schnitt angleicht, ist ja wohl klar, ist halt eben Spielebedingt.

Zuerst einmal interessiert sehr wohl, in welcher Auflösung gespielt wird. Zum Zweiten, kann mann mit einem "schwachen" 1600(x) und einer 1080ti sehr gut spielen. Aber ein sauschneller 8700K, gepaart mit einer 1050ti, nutzt Dir mal sowas von gar nix. Da sind die min. FPS sowas von egal. Bootlenecks kann ich mit ausgewählten Szenarien immer und überall erzeugen. Aussagewert: Null
Spannender finde ich, wie hier statt zu beraten, wieder Fanboy-Gebashe losgetreten wird und von "Ultras" der "Gefällt mir"-Button großzügig genutzt wird :lol: Echter Kindergarten.
Dieser Thread ist für mich geschlossen!
Gruß T.
 
Woher nehmt ihr all diese Spekulationen? Aufrüstbarkeit wäre mein letztes Kaufargument. In der Regel nutzt man sein System vielleicht vier oder fünf Jahre, dann aufzurüsten macht in den seltensten Fällen Sinn. Denn man hat höchstens die Auswahl zwischen der stärksten CPU der selben Generation oder der folgenden Generation. In den meisten Fällen nimmt man gleich eine neue Plattform und schleppt den Ballast nicht länger als nötig mit.

AMD hat diese Aufrüstbarkeit schon seit Jahren auf dem Papier. Hat aber in den seltensten Fällen gut funktioniert, in der Regel waren die Mainboards schlicht nicht geeignet. Da PCIe4.0 und DDR5 schon bis 2019 zu erwarten sind, kann man auch gleich sein Mainboard tauschen, auch wenn neue CPUs auf dem alten laufen würden.

Ob die 8-Kerner auf Z3x0 passen, wird man heute noch nicht sagen können. Üblicherweise unterstützt Intel einen Chipsatz für zwei Generationen, außerdem waren die Sockeländerungen schon recht groß. Ich bin kein Mainboard-Ingenieur, aber vielleicht können wir mal Torsten fragen, was er davon hält

Wenn ich jetzt aber dann 2020 auf die neue CPU umrüsten kann, die dann (zum Beispiel) höher taktet und höhere IPC habe, dann muss ich mir nicht wieder den neuen RAM kaufen usw. Und dass dann PCle 4.0 bzw DDR5 wirklich kommt wird man erst sehen, aber gerade dann kann man sich ja entscheiden, ob man komplett neu Kauft oder mal nur die CPU upgraded. Klar, das alles ist sicher kein HAUPTargument, aber einfach komplett ignorieren würde ich das jetzt auch nicht.
 
Jetzt seid mal ehrlich... diese ganze Diskussion um späteres "Aufrüsten" auf der selben Plattform ist absoluter Blödsinn...! Wer wechselt denn bitte alle 2 Jahre seine CPU? Die meisten upgraden evtl alle 3-4 Jahre und dann ist man technisch gesehen schon wieder so weit, dass ein Plattform wechsel sich lohnt...
 
Jetzt seid mal ehrlich... diese ganze Diskussion um späteres "Aufrüsten" auf der selben Plattform ist absoluter Blödsinn...! Wer wechselt denn bitte alle 2 Jahre seine CPU? Die meisten upgraden evtl alle 3-4 Jahre und dann ist man technisch gesehen schon wieder so weit, dass ein Plattform wechsel sich lohnt...

Sehe ich genauso. Aufrüsten wäre mein letztes Argument. Immerhin kann man zumindest bei Intel selbst mit Sandy oder Ivy halbwegs klar kommen, und diese CPUs sind sechs Jahre alt. Da wird kaum einer aufrüsten, das lohnt sich einfach nicht. Was nützt mir ein Sockel, der drei oder vier Jahre unterstützt wird, wenn ich ohnehin erst nach fünf Jahren aufrüste. Viele Haswell-Nutzer haben heute auch noch kaum einen Grund aufzurüsten, Haswell ist gut vier Jahre alt
 
@ TE: Allem voran ist eines erstmal seeehr wichtig. Egal, wie Du Dich entscheidest. Du machst es in keinem Fall falsch. Sowohl mit dem i5 8400, als auch mit dem R1600 wirst Du viel Spass und Freude an den aktuellen Games haben. So gesehen, kannst Du Dich entspannt zurücklehnen.
Nimm Dir ne Coke und ne Tüte Popcorn und geniess diesen Schlagabtausch zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht :devil:
...und des coole daran is, es kostet nicht mal nen Aufpreis. Aber leider nur in 2D und in diesem Kino... :D

BTT und im Ernst:
Wie gesagt, Du kannst hier nicht viel falsch machen. Rein von der Gaming- Leistung her hat der 8400 aktuell vllt. den einen oder anderen kleinen Vorteil und mag der vllt. auch im Durchschnitt bei 10% liegen. Ob Du nun mit 100fps oder mit 90 fps unterwegs bist, macht den Braten nicht fett. Der Unterschied kommt erst im Bereich um die 50fps zum Tragen. Denn den Unterscheid von 50 zu 45 fps nimmt der eine oder andere schon deutlich wahr.
Allerdings mauss man sich hier dann die Frage stellen, ob ein Game, dass nur mit 50 oder weniger fps dargestellt wird wirklich CPU- limitiert ist. Denn das Gros der Spiele dürfte ab fhd eher GPU- limitiert sein. Und damit wäre es schon wieder wurscht ob nun ein Intel oder ein AMD von der GraKa ausgebremst wird.

Und bis hierher haben wir uns nur über die Leistung über Takt unterhalten. Hier spricht erstmal alles für Intel.
Als nächstes käme dann die Leistung über die Anzahl der Kerne. Sicher, die meisten Games profitieren stark von der Taktung. Games, die stark von mehr als 4 Kernen profitieren sind deutlich in der Unterzahl. Eine Ausnahme bildet hier aktuell das neue AC Origins. Das scheint ja erst ab 8 Threads satt zu sein. Wie gesagt, aktuell noch die Ausnahme. Aber es wird mehr. Wann, wie schnell kann Dir heute noch keiner sagen. Aber Du wirst insgesamt mit dem i5 8400 auch hier nicht in Bereiche der Unspielbarkeit kommen. Vllt. wirst Du in der näheren Zukunft bei dem einen oder anderen Game ein paar kleinere Abstriche machen müssen. Aber das tut ein wirklich gutem Game keinen Abbruch.
Aber kommen wir mal, was das ganze Gerede um Kerne angeht zu einem Thema, dass meist vergessen wird. Im Allgemeinen wird immer wieder folgender Satz bald gebetsmühlenartig und alle Foren übergreifend "gepredigt":
"...Wenn Du mit dem PC nur zocken willst, dann nimm nen Intel. ..." Soweit mag das in der Theorie schon stimmen. Und das wird durch die ganzen Tests auch immer wieder belegt. Und auch richtig, nicht jeder, der zockt, will gleichzeitig auch streamen, und co. Alles schön und gut. Und wie sehen die Testsysteme aus? Also softwaremäßig?
Läuft da auch das Antiviren- Programm im Hintergrund? Lädt Windows da auch gerade irgendwelche Updates runter und wieviele kleinere anderen Proggis laufen da im Hintergrund? Halt ein ganz normales User- System, mit dem man dann unterm Strich doch nicht nur zockt, sondern bei dem die eine oder andere Anwendung auch beim Zocken noch im Hintergrund läuft.
Und schwups!!! ist man schon ganz schnell wieder bei einem System, dass dann doch von ein paar mehr Kernen profitieren kann.
Klar, das wird keine Welten ausmachen. Und klar, könnte man einen "User" einrichten, bei dem alles andere ausgestellt ist. Aber ist das die Realität? Bei den meisten ja wohl eher nicht.

Und unterm Strich bleibt dann real ein kaum spürbarer Unterschied zwischen dem i5 8400 und dem Ryzen 1600.

Woran soll man dann die Entscheidung fest machen? Der Preis? So wie es aktuell aussieht ist das aber auch kein wirklich echtes Argument. Weder für den einen noch für den anderen. Die paar Euro hin oder her.

Aufrüstbarkeit? Bei Intel bisher eigentlich ganz klar. Ist so kaum bis gar nicht möglich. In den vergangenen Jahren war mit einer neuen CPU- Generation ein Sockel- Wechsel fast unumgänglich. Hier hatte eher AMD die Nase vorn. Es ging zwar nicht perfekt, aber es ging. Und man hatte dann mit dem CPU- Wechsel auch nicht die anderen Neuerungen. Ob beim RAM oder PCI- Steckplatz. Wenn man beim alten Board blieb, bleib man auch bei den alten Technologien. Aber mal im Ernst? Wieviel Mehrleistung bekomme ich durch DDR3 zu DDR 4- RAM? Wieviel durch PCIe- 2 zu PCIe- 3 ? Ist doch eher zu vernachlässigen, oder?!?

Folgendes muss jeder für sich selbst entscheiden und ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Sowohl Intel, wie auch AMD sind gewinnorientierte Unternehmen. Beide wollen unsere Kohle. Punkt. Fertig. Aus.
Aber was hat sich in den ganzen Jahren, seit dem Bulldozer- Desaster seitens AMD denn getan. Da war Intel der ganz klare Platzhirsch. Und das hat Intel weidlich ausgenutzt. Es war eine kaum bis gar nicht spürbare Entwicklung auf dem CPU- Markt. Hier ein paar Prozentchen, da ein paar Prozentchen mit jeder neuen Generation. Wozu denn auch?
Erst mit dem Erscheinen von Ryzen kam wieder echt spürbare Entwicklung in den Markt. Und die Entwickler scheinen langsam nachzuziehen. Konkurenz belebt das Geschäft. Und so gesehen, es ist wichtig, die "Kriegs- Kassen" von AMD zu stärken. Damit hier ein Gleichgewicht besteht. Ansonsten stehen wir die nächsten Jahre wieder auf der Stelle.
Klar, Intel hat jetzt nicht innerhalb von ein paar Monaten die top- aktuellen 8000er CPUs entwickelt als Reaktion auf AMD's Ryzen und Threadripper. Aber ohne AMD würden diese Intel- CPUs erst im kommenden Jahr und zu einem höheren Preis auf den Markt kommen.

Und das spricht dann in meinen Augen ganz klar für den Kauf eines AMD- Systems. Und ich war davor über mehrere CPU- Generationen hinweg ein absolut zufriedener Intel- User. Und je nach dem würde ich in Zukunft auch wieder ein Intel- System für mich verbauen. Aber im Moment halt ganz klar AMD.

Puuh, das se sich ein langes Post war.... :)
 
Bis auf den letzten Absatz stimme ich dir voll und ganz zu. Es ist im Grunde egal. Aber am Ende wollen alle beide nur unser Geld. Daher finde ich es falsch zu sagen: "Kauf AMD, damit AMD mehr Marktanteile bekommt". Dadurch würde man über längere Zeit AMD einen Vorteil verschaffen, und wir stehen wieder auf der Stelle.

Im Endeffekt hilft das dem TE aber nichts, der weiß jetzt überhaupt nicht weiter ;)
 
Dadurch würde man über längere Zeit AMD einen Vorteil verschaffen, und wir stehen wieder auf der Stelle.

Das stimmt nicht... da muss AMD in den nächsten Jahren erstmal weiterhin gutes Marketing + Performance liefern, damit dieser Fall irgendwann mal auftritt. Wenn jetzt AMD weiterhin gut CPUs verkauft, haben wir alle was davon... die Preissenkungen seitens Intel seit Ryzen sagen alles
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon klar, aber wenn man pauschal sagt "Beide sind gleich gut, also kauf AMD!" haben wir in einigen Jahren wieder ein ungleiches Verhältnis, nur andersherum. Oder sind Intels CPUs noch immer de facto besser, aber teurer, und das hält sich die Waage?
 
Dieses "Kauf AMD damit wir Konkurrenz haben zu Intel" ist völliger Bullshit. Als Kunde kaufe ich doch das was am besten zu mir passt von Preis-/Leistung. Wenn das Unternehmen mich als Kunde nicht überzeugen kann, dann hat es eben Pech gehabt. Wenn die Produkte gut sind, werden die von ganz alleine gekauft.
 
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