Aber wir kommen hier vom Thema ab. Ich will wissen, ob man sich von China etwas abschauen kann, was uns in der Summe als Gesellschaft voranbringt?
Dass der Staat die Leute mit einem Gesellschaftsscore drangsaliert, ist nun nichts, was man sich abschauen sollte. Will ja auch keiner. Aber was ist es, dass die so einen Sprung hingelegt haben? Wir dümpeln auf der Stelle. Wir haben uns irgendwie festgefahren und dabei geschafft, dass Teile unserer Wertschöpfung nach China gewandert ist. Warum ist das passiert? Was könnte man davon lernen, dass man selber und nicht China davon profitiert? Antworten auf solche Fragen interessieren mich.
Mein einleitender Satz sollte nur vorweg schieben, dass ich deren politisches System echt nicht gut finde. Also als Hinweis, bevor wer kommt und mir Systemsympathie unterstellt. Den gegenteiligen Effekt habe ich damit heraufbeschworen und der Großteil von euch steigt da auch noch drauf ein. :/
Ja, du hast recht und ich muss gestehen, dass ich zur Abweichung vom Thema leider mit beigetragen habe.
Sorry for that.
Ich denke, ein Teilerfolg ist, dass es im detail dann doch weniger Bürokratie gibt, wenn es darum geht Produkte zu entwickeln.
Die Mentalität scheint eine andere zu sein.
Wenn die Chinesen ein Autodesign gut finden, wirds eben kopiert - so what.
Wenn sie ein Produkt entwickeln, steht nicht ganz oben auf der Agenda - ist es erlaubt in jeglicher Hinsicht.
Sondern, was will der Markt.
Das passt nicht wirklich zu unserer Denkesweise, aber das Thema "Spielzeug" ist so eines.
Die Chinesen bauen eben öfters möglichst günstig Massenware als Counterpart zu überzertifizierter Ware bei uns.
Kurzum, die Innovationskraft wird nicht durch Formalismus ausgebremst, auch wenn dann manche Produkte aus unserer Perspektive "nicht ganz astrein" sind.
Zweiter Aspekt ist m. E. "think big".
Wenn eine Trabantenstadt ausgehoben wird oder ein waserkraftwerrk gebaut wird, na dann muss eben alles andere,
was da im Weg herumsteht weg, damit es möglichst gross (und dann eben effizienter ales was kleineres) gebaut werden kann.
Das geht sicherlich dann zu Lasten der Betroffenen, aber die mucken kaum auf (System wiedermal).
Dritter Aspekt "Tradition beim Geschäft ist doof"
Gefühlt interessiert es die Hersteller von was auch immer überhaupt nicht, ob es nun ein Nachfolgeprodukt von X gibt.
Y verkauft sich bei anderen Kunden beser, als das alte X.
Nachteil:
Die Stammkundschaft hält sich in Grenzen
Vorteil:
Es werden immer mehr und weitere Kunden hinzubekommen.
Kurzum die Abhängigkeit von einem berstimmten Klientel verringert sich drastisch.
Kritik von Altwaren interessiert die gar nicht, das neue kommt auf den Markt und wird wie warmes Brot verscherbelt.