Kann man was von China lernen?

Oder beide gesellschaftlich? Es betrifft ja auch die Gesellschaftsordnung.
Nur der Ursprung ein anderer.
Na ja, das Credit-Systemn hat sich nicht die chinesische Gesellschaft ausgedacht, sondern der Parteitag, um die Menschen besser steuern zu können.
Das trifft natürlich im wesentlichen auf Ballungsräume/Großstädte zu, auf dem Land dann doch weniger.
Aber das ist, so die Erzählungen, schon krass.
Ist ja alles kameraüberwacht.
Vor paar Jahren wollte das Politbüro, das die Chinesen mit der Unart aufhören, überall hinzuspucken.
Face-ID etc. quasi jeder wurde in allen Großstädten erfasst und erst mal abgespeichert wie oft er wann herumspuckt.
Und dann gabs eben Liebesbriefe, Bußgelder oder bei notorischen Wiederholungstätern auch mal "Hausbesuche".
Im Prinzip, so wurde es mir gesagt ohne jemals dort gewesen zu sein, wird alles überwacht, falsch parken, rote Ampel, schlechtes Benehmen in der U-Bahn, mit dem Fahrrad falsch in eine Einbahnstraße rein - kannst dir gar nicht ausdenken.
Davon abhängig sind dann Repressalien auf Ämtern bis hin zu Kürzung der Rente.
Alles in Allem "nette Zustände", so finde ich.
 
Na ja, das Credit-Systemn hat sich nicht die chinesische Gesellschaft ausgedacht, sondern der Parteitag, um die Menschen besser steuern zu können.
Das trifft natürlich im wesentlichen auf Ballungsräume/Großstädte zu, auf dem Land dann doch weniger.
Aber das ist, so die Erzählungen, schon krass.
Ist ja alles kameraüberwacht.
Vor paar Jahren wollte das Politbüro, das die Chinesen mit der Unart aufhören, überall hinzuspucken.
Face-ID etc. quasi jeder wurde in allen Großstädten erfasst und erst mal abgespeichert wie oft er wann herumspuckt.
Und dann gabs eben Liebesbriefe, Bußgelder oder bei notorischen Wiederholungstätern auch mal "Hausbesuche".
Im Prinzip, so wurde es mir gesagt ohne jemals dort gewesen zu sein, wird alles überwacht, falsch parken, rote Ampel, schlechtes Benehmen in der U-Bahn, mit dem Fahrrad falsch in eine Einbahnstraße rein - kannst dir gar nicht ausdenken.
Davon abhängig sind dann Repressalien auf Ämtern bis hin zu Kürzung der Rente.
Alles in Allem "nette Zustände", so finde ich.
Ich hatte mal eine Doku darüber gesehen. Es gibt positive Punkte wenn man alle Regeln einhält. Und negative wenn man sie bricht. Bei letzteren gibt es Sanktionen. Es werden sogar auch Familienangehörige teilweise mit bestraft.
 
Ich hatte mal eine Doku darüber gesehen. Es gibt positive Punkte wenn man alle Regeln einhält. Und negative wenn man sie bricht. Bei letzteren gibt es Sanktionen. Es werden sogar auch Familienangehörige teilweise mit bestraft.
Ah, das wußte ich nicht mal, dass das schon in der Presse hierzulande ist.
Ich kenne es ja nur aus den Erzählungen von den Bekannten.
Und ja, das habe ich auch berichtet bekommen:
Biste Leistungsträger und nickst zu allem, was die Partei vorgibt, haste ungeahnte Aufstiegsmöglichkeiten.

Ich möchte ja auch nicht alles schlecht reden und China als uraltes Kulturland ist schon schwer beeindruckend.
Aber in so einer chin. Großstadt möchte ich alleine wegen der permanenten Überwachung nicht leben.
 
differenziert darzulegen
traurig, wenn du das denkst.
Dass die "normalen" Menschen in China das wollen, was alle Menschen im Kern wollen, also leben, lieben, sich vermehren und dann nach einem friedlichen Leben mit ausreichendem Wohlstand in Würde sterben, das setze ich einfach mal voraus. Aber das ist nicht der Punkt, um den es geht.
Hier ist so viel Dissonanz drin, alleine hier müsstest du erstmal Monate daran knabbern um aus der Erkenntnis-Wüste herauszukommen. Das vergleichen wir mal mit einigen der folgenden Aussagen
Du reduzierst Chinas Erfolg auf die Partei, den Führer
Was für ein Strohmann. Aber man sieht, du hast (der Dank genührt den Einheitsmedien) einen einzigen Bezugspunkt den du sehr selbstbewusst präsentierst. So wird das nichts.
um erlebt zu haben, dass am deutschen Wesen die Welt noch nie so richtig genesen wollte.
Aber genau das tust du ja.

Von andere Parteien hört man leider nicht viel. Nur das regelmäßig Kritiker weggesperrt werden. Oder ins Exil flüchten.
Hmm. Da ist auch ein Reissack umgefallen, hat man kürzlich gehört.
Was ist mit unseren Kritikern? Ach ja, von denen "hört man leider nicht viel".

So offen wie z. B. hier im Forum darf da keiner kritisieren, ein falsches Wort über die Partei oder gar Xi und der Job ist weg und die Wohnung auch. Systemkritiker leben quasi auf der Straße.
Das ist mal ein guter Punkt. Hier muss man aber relativieren, dass unser System viel mehr Überwachung ausgelagert hat. D.h. Stasi 2.0 funktioniert eben hier z.B. im Forum. Das würde China eines Tages auch gerne hinbekommen, da ein aktiver Überwachungsstaat anfälliger ist für Umstürze. Im Moment klappt es aber, weil die meisten der chin.Bürger gefühlt durchaus einen Mehrwert geniessen.
Es ist auch eine seltsame Sache, wenn wir uns auf die Schulter klopfen, weil wir zB bei Covid die Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten "sanfter entlassen haben". War das besser als die Monty Pythonesquen Zwangsimpfungen der Chinesen?
Oder man nehme das Thema Kriminalität. Kürzlich gab es eine Messerstecherei bei mir in der Nachbarschaft. Überwachungskameras haben wohl anschliessend bei der Ermittlung nicht funktioniert, sicherlich wäre das fürs Gemeinwohl gut gewesen. Ist da China oder Überwachungsstadt London besser als wir? Die Mehrheit würde das hier sicherlich bejahen.

Wenn einer ein politisch uninteressierter Workaholic in Deutschland ist, der mag das System toll finden.
Für alle anderen, einschließlich meinereiner, dürfte das nix sein.
Politisch uninterissiert Dressierte haben wir eher hier. Die Chinesen werden aussteigen, wenn das System ihnen irgendwann nicht mehr bietet. Denn das haben sie in einem historisch sensationellem Sprung nämlich geschafft. Nur deswegen fühlt sich die Partei legitimiert.
Das mit der extremen Arbeitswut sieht man eher in Amerika als in China.
 
Hmm. Da ist auch ein Reissack umgefallen, hat man kürzlich gehört.
Vom ignorieren wird es nicht besser!
Was ist mit unseren Kritikern? Ach ja, von denen "hört man leider nicht viel".
Nicht? Guck dich doch mal um überall in den sozialen Medien.
In Deutschland darf man fast alles sagen ohne dafür bestraft werden zu müssen.

Das ist mal ein guter Punkt. Hier muss man aber relativieren, dass unser System viel mehr Überwachung ausgelagert hat. D.h. Stasi 2.0 funktioniert eben hier z.B. im Forum.
Aber sonst geht es dir noch gut?
 
Vom ignorieren wird es nicht besser!
Ganz ruhig. Erkläre uns bitte, wann Deutschland etwas "in der Welt" bewirkt hat. Ausser natürlich, den Zahlmeister zu spielen.
Ja, wir spielen uns dümmlich auf wie ein Klassenstreber im Irrenhaus. Dadurch "verbessern" wir aber rein gar nichts. Diverse auf Moralinbasis synthetisierte Aufregerchen sind genau dafür da, Bedeutung zu heucheln und echte politische Energie zu sublimieren. Was im Moment auch (noch) klappt. Wer heutzutage erklärt, er sei politisch ist i.d.R. komplett zahm und entspricht mehr einem besonders enthusiastischem Briefmarkensammler.
Nicht? Guck dich doch mal um überall in den sozialen Medien.
In Deutschland darf man fast alles sagen ohne dafür bestraft werden zu müssen.
lol
Danke für den Lacher. Alleine die Formulierung "darf man fast alles sagen"! Also ich für meinen Teil hätte gerne Gedankenfreiheit.
 
lol
Danke für den Lacher. Alleine die Formulierung "darf man fast alles sagen"! Also ich für meinen Teil hätte gerne Gedankenfreiheit.
Ja auch Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen. Deswegen "fast". Aber sonst darf man schon hier recht viel äußern. Gegenüber anderen Ländern. Und weggesperrt wegen einer kritischen Meinung wurde hier auch noch niemand.
 
Ich glaube nicht, dass der gemeine Chinese den "Mehrwert genießt".
Es ist ein Kontrollinstrument des Regimes um jegliche anders gelagerte Meinung im Keim zu ersticken.
Und eben deshalb werden mit Sicherheit die Chinesen nicht "aussteigen", weil sie es gar nicht mehr können.
Nochmal: China hat den größsten Wohlstandssprung der Geschichte hingelegt. 80-90% sind aus bitterer Armut in die Mittelschicht gesprungen. Das wissen auch alle, weil sie es erlebt haben. Das gleiche galt z.B auch für unsere zwei grossen Parteien, die man, ob zu Recht oder zu Unrecht, nunmal mit dem Wirtschaftsaufschwung gleichsetzte. Dieser Kredit hielt bei uns satte zwei Generationen. Das gleiche gilt ebenso für Putin und für dutzende andere Präsidenten oder Parteien auf der Welt, die gefühlt eine Armutsperiode beenden.
Es gibt noch viele andere gefühlte Vorteile (egal ob nun wahr oder unwahr): Geringere Mordrate als in Deutschland, massiver Ausbau der Infrastruktur, günstige medizinische Versorgung etc.
Ja auch Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen. Deswegen "fast". Aber sonst darf man schon hier recht viel äußern. Gegenüber anderen Ländern. Und weggesperrt wegen einer kritischen Meinung wurde hier auch noch niemand.
Dieser Post sagt eigentlich alles aus. Du weisst je gar nicht, wie falsch du liegst. Aber das berührt dich nicht weil du es ja schön bequem hast auf deinem hohen Roß, welches sich sich bei näherem Hinsehen als Muräne entpuppt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist mit unseren Kritikern? Ach ja, von denen "hört man leider nicht viel".
Die streuen fleißig Halbwahrheiten und Lügen. Ganz von der Pressefreiheit gedeckt. Schamlos und arrogant. Oder sitzen die Schreiberlinge von Bild/Nius/etc. irgendwo im Gefängnis?
Also ich für meinen Teil hätte gerne Gedankenfreiheit.
Wurde dir das Denken/Schwurbeln verboten? Offensichtlich nicht.

Hätte ein interessantes Thema werden können, aber wie immer kommt jemand um die Ecke und meint was von:

unser System viel mehr Überwachung ausgelagert hat. D.h. Stasi 2.0
:wall:
 
Was ist mit unseren Kritikern? Ach ja, von denen "hört man leider nicht viel".
Was ein Quatsch!
Bei uns gibt es Kritiker die haben sind in Parteien organisiert, die gehen auf die Straße oder publizieren in diversen Medien.
Aber Liste doch mal ein dutzend Deutsche Dissidenten auf welche wegen der Repressionen unserer Demokratie das Land verlassen mussten.
D.h. Stasi 2.0 funktioniert eben hier z.B. im Forum.
Wird die Moderation jetzt hier als Stasi bezeichnet?
Ganz ruhig. Erkläre uns bitte, wann Deutschland etwas "in der Welt" bewirkt hat. Ausser natürlich, den Zahlmeister zu spielen.
Ja, wir spielen uns dümmlich auf wie ein Klassenstreber im Irrenhaus. Dadurch "verbessern" wir aber rein gar nichts.
Das hat jetzt was mit China zu tun?
 
gefühlte Vorteile (egal ob nun wahr oder unwahr)
Viel besser kann man die eigene Unschärfe nicht ausdrücken, danke dafür.

Weißt du, wir sind uns ja eigentlich alle mehr oder weniger einig, dass eine repressive Staatsführung Vorteile bei Planung und Durchsetzungsvermögen hat.
Die Analyse, wie die Bürger das dann wirklich finden, ist hingegen aus der Ferne praktisch nicht zu leisten (und dann auch nicht auf die hiesige Gesellschaft übertragbar).

Wer jedoch so wie du mit einer Verschwörungstheorie nach der anderen hier reinplatzt, um dann nach alter Väter Sitte erstmal alle anderen als dressierte Idioten zu beschimpfen, der sorgt nicht für Diskussionsstoff, sondern dafür, dass dieser Threat vermutlich ebenfalls bald geschlossen wird.
 
80-90% sind aus bitterer Armut in die Mittelschicht gesprungen.
[Hust]

Zitat: Tatsächlich sagte der chinesische Premier Le Kequiang noch im Mai 2020, dass ungefähr 600 Millionen chinesische Bürgerinnen und Bürger, fast 40 Prozent der Gesamtbevölkerung, von rund 140 Dollar pro Monat leben müssten. Und er fügte hinzu, das sei nicht einmal genug, um in der Stadt die Miete für ein Zimmer zu bezahlen.
 
Ich sehe nicht, wie wir hier weiterkommen. Ich kann dir nur wärmstens empfehlen, mal wirklich ein paar Bücher zu lesen die abseits deiner extremen Ideologie zu finden sind. Oder mal (mind. für ein paar Monate) zu verreisen und die Menschen dann so anzunehmen, wie sie wirklich sind.
Man merkt, wie du ein hierarchisches System geradezu glorifizierst.
Aber kein wunder. Solche Systeme lehnen freie Meinungsäußerungen ab und wollen alles kontrollieren.
 
Die streuen fleißig Halbwahrheiten und Lügen. Ganz von der Pressefreiheit gedeckt. Schamlos und arrogant. Oder sitzen die Schreiberlinge von Bild/Nius/etc. irgendwo im Gefängnis?
Bild/Nius sind Systemstützen, warum sollten die ins Gefängnis?
Wurde dir das Denken/Schwurbeln verboten? Offensichtlich nicht.
Das ist lupenreines Neusprech. Damit ist klar, wie man dich einordnen muss

Was ein Quatsch!
Bei uns gibt es Kritiker die haben sind in Parteien organisiert, die gehen auf die Straße oder publizieren in diversen Medien.
Aber Liste doch mal ein dutzend Deutsche Dissidenten auf welche wegen der Repressionen unserer Demokratie das Land verlassen mussten.
Selber Quatsch. Deine gravierende Unkenntnis unterstreicht nur deine Weltfremdheit.
Wird die Moderation jetzt hier als Stasi bezeichnet?
Selbstredend nicht. Ist das ein Troll/Verleumdungsversuch? Lies mal meinen Post und dann vielleicht ein paar kritische Stimmen ehemaliger Überwachungsstaaten, dann verstehst du vielleicht, was ich schreibe.

Das ist ziemlich zynisches, statistisches Gefeilsche. Dir ist klar, das du für Kost und Logis ein Grössenordnung weniger berappen muss und man - um es schon wieder zu sagen! - nicht direkt mit der kolonialen Brille vergleichen sollte.

Man merkt, wie du ein hierarchisches System geradezu glorifizierst.
Aber kein wunder. Solche Systeme lehnen freie Meinungsäußerungen ab und wollen alles kontrollieren.
Ein System ist von mathematisch-theoretische Ausnahmen abgesehen per Definition immer hierarchisch. Komischerweise bin ich im Thread konsequent pro Freiheit, aber das kommt nicht gut an weil Michel nicht reflektieren darf. Deswegen ist Kritik am System immer Michelkritik.
 
Nochmal: China hat den größsten Wohlstandssprung der Geschichte hingelegt. 80-90% sind aus bitterer Armut in die Mittelschicht gesprungen.
Das ist leider sachlich falsch.
Das Durchschnittseinkommen eines Chinesen lag in 2023 bei ca. 16.810 US$ = 120.700 Yuan = 16.119 € brutto / Anno
Das eines deutschen Arbeitnehmers bei = 51.900 € brutto/Anno.
Kaufkraft des Yuan lag bei ca. 7 Yuan zu 1 €
Oder andersherum, das ist die weltweite Kaufkraftrate:
Screenshot 2025-01-28 143641.png

Sprich, in China ist alles ca. 1,5x so billig, als in Deutschland, also hat der Chinese bereinigt eine Kaufkraft von 24.180 €/brutto/anno zu Verfügung.

Das ist mitnichten Mittelstand, nicht mal im europäischen Vergleich.

Gegenprobe über des Statis mit Zahlen aus 2021:

Der durchschnittliche Chinese hat ungefähr so viel Einkommen wie ein Russe, etwas besser als ein Türke aber deutlich unterhalb eines Rumänen in Fakt, fast 1:1 zu einem Bulgaren.

Ich habe oben schon bereinigt, weil mit hochgerechneten 24k ist er dann vergleichbar mit den 52k aus Deutschland und das Auto und der TV oder der PC kostet in Relation dann genau gleich viel.
Sprich der Chinese muss 3x länger auf ein Konsumgut sparen, als ein Deutscher.

Vergleichbarer Mittelstand in meinem Verständnis sieht anders aus.
Die meisten Chinesen leben immer noch in Verhältnissen wie in den ärmsten Ländern Europas.
 
Aber Liste doch mal ein dutzend Deutsche Dissidenten auf welche wegen der Repressionen unserer Demokratie das Land verlassen mussten.
Selber Quatsch. Deine gravierende Unkenntnis unterstreicht nur deine Weltfremdheit.
Na komm Butter bei die Fische. Welche Deutschen Dissidenten? Hmmmm...?
Erleuchte mich wenn ich da gravierende Unkenntnis bei völliger Weltfremdheit zeige.
Das ist ziemlich zynisches, statistisches Gefeilsche. Dir ist klar, das du für Kost und Logis ein Grössenordnung weniger berappen muss und man - um es schon wieder zu sagen! - nicht direkt mit der kolonialen Brille vergleichen sollte.
Da wird jetzt dem chinesischen MP die koloniale Brille vorgeworfen. Interessant.
 
Aber wir kommen hier vom Thema ab. Ich will wissen, ob man sich von China etwas abschauen kann, was uns in der Summe als Gesellschaft voranbringt?

Dass der Staat die Leute mit einem Gesellschaftsscore drangsaliert, ist nun nichts, was man sich abschauen sollte. Will ja auch keiner. Aber was ist es, dass die so einen Sprung hingelegt haben? Wir dümpeln auf der Stelle. Wir haben uns irgendwie festgefahren und dabei geschafft, dass Teile unserer Wertschöpfung nach China gewandert ist. Warum ist das passiert? Was könnte man davon lernen, dass man selber und nicht China davon profitiert? Antworten auf solche Fragen interessieren mich.

Mein einleitender Satz sollte nur vorweg schieben, dass ich deren politisches System echt nicht gut finde. Also als Hinweis, bevor wer kommt und mir Systemsympathie unterstellt. Den gegenteiligen Effekt habe ich damit heraufbeschworen und der Großteil von euch steigt da auch noch drauf ein. :/
 
Aber wir kommen hier vom Thema ab. Ich will wissen, ob man sich von China etwas abschauen kann, was uns in der Summe als Gesellschaft voranbringt?

Dass der Staat die Leute mit einem Gesellschaftsscore drangsaliert, ist nun nichts, was man sich abschauen sollte. Will ja auch keiner. Aber was ist es, dass die so einen Sprung hingelegt haben? Wir dümpeln auf der Stelle. Wir haben uns irgendwie festgefahren und dabei geschafft, dass Teile unserer Wertschöpfung nach China gewandert ist. Warum ist das passiert? Was könnte man davon lernen, dass man selber und nicht China davon profitiert? Antworten auf solche Fragen interessieren mich.

Mein einleitender Satz sollte nur vorweg schieben, dass ich deren politisches System echt nicht gut finde. Also als Hinweis, bevor wer kommt und mir Systemsympathie unterstellt. Den gegenteiligen Effekt habe ich damit heraufbeschworen und der Großteil von euch steigt da auch noch drauf ein. :/
Ja, du hast recht und ich muss gestehen, dass ich zur Abweichung vom Thema leider mit beigetragen habe.
Sorry for that.
Ich denke, ein Teilerfolg ist, dass es im detail dann doch weniger Bürokratie gibt, wenn es darum geht Produkte zu entwickeln.
Die Mentalität scheint eine andere zu sein.
Wenn die Chinesen ein Autodesign gut finden, wirds eben kopiert - so what.
Wenn sie ein Produkt entwickeln, steht nicht ganz oben auf der Agenda - ist es erlaubt in jeglicher Hinsicht.
Sondern, was will der Markt.
Das passt nicht wirklich zu unserer Denkesweise, aber das Thema "Spielzeug" ist so eines.
Die Chinesen bauen eben öfters möglichst günstig Massenware als Counterpart zu überzertifizierter Ware bei uns.

Kurzum, die Innovationskraft wird nicht durch Formalismus ausgebremst, auch wenn dann manche Produkte aus unserer Perspektive "nicht ganz astrein" sind.

Zweiter Aspekt ist m. E. "think big".
Wenn eine Trabantenstadt ausgehoben wird oder ein waserkraftwerrk gebaut wird, na dann muss eben alles andere,
was da im Weg herumsteht weg, damit es möglichst gross (und dann eben effizienter ales was kleineres) gebaut werden kann.
Das geht sicherlich dann zu Lasten der Betroffenen, aber die mucken kaum auf (System wiedermal).

Dritter Aspekt "Tradition beim Geschäft ist doof"
Gefühlt interessiert es die Hersteller von was auch immer überhaupt nicht, ob es nun ein Nachfolgeprodukt von X gibt.
Y verkauft sich bei anderen Kunden beser, als das alte X.
Nachteil:
Die Stammkundschaft hält sich in Grenzen
Vorteil:
Es werden immer mehr und weitere Kunden hinzubekommen.
Kurzum die Abhängigkeit von einem berstimmten Klientel verringert sich drastisch.
Kritik von Altwaren interessiert die gar nicht, das neue kommt auf den Markt und wird wie warmes Brot verscherbelt.
 
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