Kampf gegen Elektroschrott: Akkus sollen künftig verpflichtend austauschbar sein

Ich muss ja kein Top of the Line Smartphone besitzen. Gibt genug Chinahandys bei denen man den Akku tauschen kann. Bei Apple ist mir das Ladekabel vor dem Akku verreckt beim Iphone X 3G. Danach eigentlich immer der Akku bei seiner Kapazität. Ein SM zerstört habe ich eigentlich nie. Aber man wird ja eh gezwungen zu Wechseln weil das alte keine Updates mehr bekommt. Selbst wenn der Akku durchhält, scheitert es an den Updates.
Braucht man ja aucg nicht, wichtig sind Sicherheitspatches und die bekommt man beispielsweise bei Samsung ziemlich lange, wenn dann nur der Akku besser durchhalten würde ...

MfG
 
Aktuell gibt es immerhin Fairphone und Gigaset, die Smartphones mit Wechselakku anbieten.
Bei den High End Smartphones wurde es immer hingenommen, weil man immer das neueste Gerät haben musste...
Apple und Samsung waren da sehr gut beim Erziehen der eigenen Kundschaft.
Apple arbeitet aktuell mit Angstkampagnen gegen Right to repair, weil dabei ja auf jeden Fall dutzende Handys explodieren werden, sobald nicht ein Apple Mitarbeiter den Akku tauscht.
Außerdem sorgt Apple dafür, dass keinerlei Ersatzteile ferfügbar sind, wenn man nicht zur Apple Wolke gehört - und Chips gibt es erst recht nicht als Neuware. Die sind für Fremdkunden gesperrt.
Das macht die voll verklebten und verlöteten Smartphones und Laptops von Apple unglaublich reparierbar.
 
Ist so. Das habe ich mir schon öfters anhören müssen. Besonders bei Kinderspielzeug. Aber hey, wenn du meinst. ^^

Und?



Es gibt Smartphone-Anbieter wie Sand am Meer. Gäbe es diese Nachfrage, von der du weißt, alle anderen aber nicht, gäbe es auch schon längst ein entsprechendes Angebot, weil man sich sofort über alle Mitkonkurrenten erheben könnte.

Wenn du das für dich möchtest, ist das ja auch vollkommen ok und offensichtlich wurde deine Nachfrage sogar befriedigt. Aber nur weil du etwas gefunden hast, was deinen persönlichen Bedürfnissen entspricht und du das für richtig hältst, heißt das nicht, dass das jetzt gefälligst alle anderen auch so zu machen haben oder diese es sich in Wahrheit ganz genau so wünschen, wie du es dir wünschst.

Wenn es um mich geht, kann ich dir sagen, dass ein Wechselakku ne tolle Sache ist, aber kein Muss. Mein aktuelles Telefon habe ich jetzt seit ca. 4 Jahren und der Akku läuft noch anständig. Wahrscheinlich wird der Akku das Telefon überleben. Für meine Freundin kann ich dir sagen, brauchst du der gar nicht mit nem Wechselakku kommen. Das interessiert die mal null. Die nimmt sowieso jedes neue iPhone mit. Und in meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich noch nie gehört, dass sich jemand ein Wechselakku gewünscht hätte.

Ist aber auch eigentlich alles vollkommen egal. Offensichtlich bekommt schon jeder das, womit er glücklich ist.

Einzige Möglichkeit, deine Aussagen belastbar zu prüfen, wäre, wenn Apple und Samsung (als Technologieführer) heute zusätzlich ein High-End-Smartphone mit Wechselakku herausbringen würden und man die Verkaufszahlen gegenüber den "verklebten" Modellen vergleichen könnte. Das wäre dann ein klassischer Split-Test, um zu schauen, wie der Markt entscheiden würde. Dafür muss es aber erstmal eine Option (!) geben. Ein 50-500 EUR Gurkenhandy mit Wechselakku ist leider keine ernstzunehmende Alternative.

Ansonsten prallen primär Geschmäcker/Vorlieben aufeinander.

Argumente der Tauschfraktion:
- Weniger Elektroschrott
- Weniger Obsoleszenz
- Unabhängig & flexibel

Argumente Kleb-Fraktion:
- Sieht doof aus


Außerdem geht es nicht NUR um den Akku. Es geht generell darum, dass Geräte wie Smartphones, trotz des Preises, zu Wegwerfware geworden sind, bei der vor allem der Hersteller entscheidet, wann getauscht werden muss. Meistens würden die Geräte selbst deutlich länger halten, wenn die Wartung einfacher (überhaupt möglich) wäre.
 
Eher 3-4mm und das ist schon gewaltig, wenn man von Smartphones und Tablets ausgeht.



Es ist ein Teil der Lösung, zusammen mit dem verschwundenem Rand und dem 18:9 Seitenverhältnis. Mein Alcatel One Touch Ultra 997D trägt, in der Hosentasche, nicht viel dicker auf, als das neue Xiaomi Redmi Note 8 Pro und das obwohl die Bilddiagonale von 4,3" auf 6,53" und der Akku von 1800mAh auf 4500mAh gewachsen ist. Wenn man den Akku ganz klassisch wechseln können müßte, dann wäre das Smartphone wesentlich dicker, sodass es nichtmehr in die Hosentasche passt oder es hätte massiv an der Akkukapazität gespart werden müssen. Beides wären sehr schlechte Alternativen.

Hier werden mal wieder völlig überzogene Umwahrheiten verbreitet. Das Galaxy S5 mit Wechselakku war gerade mal 8,1mm tief. Das Galaxy S7 mit festem Akku 7,9mm. Dazu war das Galaxy S5 IP 67 zertifiziert. Selbst das Galaxy S21 ist noch 7,9mm tief.

3-4 mm sind daher fernab der Realität. Ansonsten bitte mal ein Smartphone nennen welches 4-5mm "dünn" ist. Das würde mich jetzt mal sehr interessieren.
 
Ein 50-500 EUR Gurkenhandy mit Wechselakku ist leider keine ernstzunehmende Alternative.
Das ist nachweislich vollkommen falsch. Laut Bitkom geben die meisten Leute rund 500 € oder weniger für ein Smartphone aus. Lediglich 5 % sind bereit mehr zu bezahlen. Die meisten Kunden peilen einen Preisrahmen von 200 € an.
Argumente Kleb-Fraktion:
- Sieht doof aus
Polemik und Strohmann kannst du.
der Hersteller entscheidet, wann getauscht werden muss
Der alte Mythos der Geplanten Obsoleszenz hält sich genau so hartnäckig wie der Glaube an den funktionierenden Kommunismus, der nur richtig umgesetzt werden müsse. Beides tote Ideen, die zwar ähnlich lange durch die Gesellschaft geistern, aber niemals sterben.

Ein moderner Mythos der nur in vereinzelten Beispielen belegt werden kann, aber im großen Stil nicht nachweisbar ist. Es ist aber halt einfach, irgendeinem Unternehmen zu unterstellen, es würde einem aus Habgier persönlich schaden wollen. So funktionieren auch beide Ideen. Es ist so schön bequem, wenn die Erfolgreichen an allem schuld sind. Da es so viele Erfolglose gibt, wird man immer Mitschreier finden.
 
Also politisch wird mir im Artikel zuviel durcheinandergebracht.
Einerseits betont man, dass Deutschland die EU Sammelquote nicht einhält und deshalb handeln muss.
Trotzdem wird andererseits dauernd behauptet, die Bundesregierung wolle (sic) jetzt etwas tun.
Hätte man etwas as tun wollen, hätte man dafür genug Zeit gehabt, immerhin haben wir seit fast 20 Jahren dieselbe Regierung.
Viel wichtiger ist aber die fehlende Unterscheidung zwischen Bundesrat und Bundesregierung.
Soweit ich das verstehn, kommt der Vorstoß aus dem Bundesrat. Trotzdem wird im Artikel mehrmals der Eindruck erweckt, die Bundesregierung stehe hinter dem Vorschlag.

Unkritisch Hofberichterstattung lese ich bereits auf anderen Kanälen. Die Liebe PCGH, bleib bitte objektiv.

Zum Thema: Das wäre wunderbar, ich sehe aber nicht, dass dass kommt. Da wurde erstmal nur vorgeschlagen Und gegen andere EU Vorschriften verstoßen wir ja auch wenn die "Wirtschaft" es erlangt.
Wär aber schön wenn so kommt.
 
Das ist nachweislich vollkommen falsch. Laut Bitkom geben die meisten Leute rund 500 € oder weniger für ein Smartphone aus. Lediglich 5 % sind bereit mehr zu bezahlen. Die meisten Kunden peilen einen Preisrahmen von 200 € an.

Polemik und Strohmann kannst du.

Der alte Mythos der Geplanten Obsoleszenz hält sich genau so hartnäckig wie der Glaube an den funktionierenden Kommunismus, der nur richtig umgesetzt werden müsse. Beides tote Ideen, die zwar ähnlich lange durch die Gesellschaft geistern, aber niemals sterben.

Ein moderner Mythos der nur in vereinzelten Beispielen belegt werden kann, aber im großen Stil nicht nachweisbar ist. Es ist aber halt einfach, irgendeinem Unternehmen zu unterstellen, es würde einem aus Habgier persönlich schaden wollen. So funktionieren auch beide Ideen. Es ist so schön bequem, wenn die Erfolgreichen an allem schuld sind. Da es so viele Erfolglose gibt, wird man immer Mitschreier finden.


1. Hast du den Bitkom Artikel parat? Aus dem Bauchgefühl würde ich sagen, dass die meisten Leute gar kein Handy kaufen, sondern sich diese über Handy-Verträge besorgen (quasi leasen).

2. Nenn mir ein Pro-Argument, warum ein fest verbauter Akku pauschal "besser" ist. Optik mal außen vor, da zu subjektiv.

3. Geplante Obsoleszenz mit Kommunismus gleichsetzen und sich bei anderen über Polemik beschweren. Hach ja. Wie glaubwürdig erscheint eine einzige Studie aus dem Jahr 2013 von der Stiftung Warentest? VW ist kurz danach mit Dieselgate und Co. aufgeflogen und auch im ADAC ging es sehr korrupt zu. Ergo sind solche "Studien" leicht zu manipulieren und es ist durchaus angebracht, solche Erkenntnisse häufiger und unabhängiger prüfen zu lassen.

4. Was möchte dein letztes Argument aussagen? Dass Leute, die einen Wechselakku (oder wartbare Komponenten) befürworten, weniger erfolgreich oder arme Schlucker sind? Du schwenkst mit deiner Argumentation auf eine soziologische Grundsatzdiskussion ein, über Wohlstand und Erfolg, die in dem Kontext unnötig und unangebracht ist.
 
@Noctim

1. https://www.bitkom.org/Presse/Press...um-Smartphones-waechst-auf-36-Milliarden-Euro

2. Ob Optik objektiv ist oder nicht, ist vollkommen egal. Wie ich schon in anderen Post sagte, ist es nicht an dir oder anderen festzulegen, was Leute zu bevorzugen haben. Wenn es denen auf die Optik ankommt, musst du damit leben. Ansonsten kann man spontan sagen, dass dadurch Wasserdichtigkeit realisiert wird, sowie das Design leichter zu entwickeln ist. Die Entwicklung macht übrigens den Großteil des Preises aus, wie wir alle wissen sollten.

3. Es ist ja nicht an mir zu beweisen, dass etwas nicht existiert, nur weil du behauptest, es existiere. So funktioniert nur Religion. Anscheinend verfügst du über ein Geheimwissen, welches sonst niemand hat. Ansonsten würden Unternehmen ja reihenweise verklagt werden. Dann halt mit deinen geheimen Kenntnissen nicht hinterm Berg, zeig uns die Beweise für deine Behauptung.

4. Leg mir keine Worte in den Mund. Jemand der keine Multimillionenunternehmen hat ist offenkundig erfolgloser. Und das genügt vielen schon. Ich habe niemanden als "armen Schlucker" bezeichnet.
 
Zu vorigen Diskussion:

In meinem Freundeskreis kenne ich fast niemanden, der mehr als 500€ für ein Handy ausgibt,
der Großteil bewegt sich im Bereich 250-400€. Ausgenommen deren Verträge geben ohne , oder nur mit minimalen Aufpreisen Flagschiffe her.

Da ich z.B. keinen "richtigen" Vertrag brauche mit unendlich viel Downloadvolumen (hier is einfach überall WLAN),
zahle ich im Jahr, für 2 Nummern (Dualsim) über den Daumen 40€. Da lohnt also kein Vertrag, bzw. 2.
Ergo muss ich mir mein Handy selbst aussuchen und den vollen Betrag zahlen.
Also wird recht genau geschaut was taugt und was nicht taugt, vor allem ist mir persönlich Haltbarkeit/Robustheit wichtig, als auch Akkulaufzeit. Und berufsbedingt ein Klinkenausgang und Dualsim.

Ich nutze Smartphones so lange wie möglich, idR. bis sie einen Defekt haben, der nicht mehr sinnvoll reparierbar ist.
Derzeit habe ich recht frisch ein MI 10 Note lite, mal sehen wie lange dieses durchhält, ich gehe ja immer extrem "böse" mit solchen Geräten um, gerade auf Arbeit ;)
(Schutzhülle? Nö.... die Dinger sind hübsch und super schmal, da wickel ich doch nix drum).


Seien wir ehrlich, was bitte können die ganz teuren Flagschiffe (mittlerweile, früher war das mal anders) denn so tolles außer Spielerei?
Tolle Fotos, die vielleicht 5% besser sind als in der Mittelklasse?
Aber dennoch reicht's nur für Knipperei, denn Fotos macht die DSLR. Und der Rest? Wayne....

Ich wäre bereit etwas mehr Geld auszugeben, für folgende 2 Punkte:
- Einfacher Displaywechsel
- Wechselbarer Akku
(evtl. noch - Support für ne SD Karte)


PS:
Mein Letztes war das One Plus 3, das habe ich jetzt seit Release genutzt.
Leider ging zu viel auf einmal Kaputt dank vieler Fallschäden.
Akku netmehr 100% geil, Kamera (Fokus) Kaputt und Display, da war die Komplettreparatur einfach zu teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also politisch wird mir im Artikel zuviel durcheinandergebracht.
Einerseits betont man, dass Deutschland die EU Sammelquote nicht einhält und deshalb handeln muss.
Trotzdem wird andererseits dauernd behauptet, die Bundesregierung wolle (sic) jetzt etwas tun.
Hätte man etwas as tun wollen, hätte man dafür genug Zeit gehabt, immerhin haben wir seit fast 20 Jahren dieselbe Regierung.
Viel wichtiger ist aber die fehlende Unterscheidung zwischen Bundesrat und Bundesregierung.
Soweit ich das verstehn, kommt der Vorstoß aus dem Bundesrat. Trotzdem wird im Artikel mehrmals der Eindruck erweckt, die Bundesregierung stehe hinter dem Vorschlag.

Unkritisch Hofberichterstattung lese ich bereits auf anderen Kanälen. Die Liebe PCGH, bleib bitte objektiv.

Zum Thema: Das wäre wunderbar, ich sehe aber nicht, dass dass kommt. Da wurde erstmal nur vorgeschlagen Und gegen andere EU Vorschriften verstoßen wir ja auch wenn die "Wirtschaft" es erlangt.
Wär aber schön wenn so kommt.
Fakt ist, dass Deutschland die EU-Sammelquote nicht erreichen wird und nun eben Strafzahlungen drohen. Folglich will man nun handeln und möchte ein überarbeitetes "Elektrogerätegesetz" verabschieden, welches dann ab dem Jahr 2022 gilt.
-> Bis Gesetze gelten, dauert es. Insofern kann es schon mal jahrelange Diskussionen geben, ehe ein Gesetz wirklich gilt.
-> Stimmt, der Bundesrat fordert die Überarbeitung des aktuellen "Elektrogerätegesetzes". So oder so, muss die Politik in Deutschland dringend Handeln, wenn man nicht Strafe an die EU zahlen will.

"Schon im Oktober 2015 ist nämlich das Elektrogesetz (ElektroG), das das "Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten" regelt, in Kraft getreten. Die Umsetzung einer EU-Richtlinie, wonach vor allem die Rücknahmemenge der alten, elektrischen Geräte festgelegt und nach und nach erhöht werden soll. Diese Quote wird immer rückwirkend ermittelt, wenn alle Daten der privaten und kommunalen Entsorger vorliegen. Das kann schon einige Monate dauern.
Für das Jahr 2018 ist beispielsweise klar, dass Deutschland das EU-Sammelziel von 45 Prozent verfehlt. Aktuell ist die Sammelquote 2019 noch nicht abschließend veröffentlicht worden, beträgt aber wohl nur knapp 50 Prozent.
Die EU hat festgelegt, dass seit dem Jahr 2019 die EU-Sammelquote bei mindestens 65 Prozent liegen muss, sonst muss das EU-Land Strafzahlungen leisten."
Link: https://www.br.de/nachrichten/wirts...utschland-die-eu-sammelquote-verfehlt,SD0mgnq
 
@Noctim

1. https://www.bitkom.org/Presse/Press...um-Smartphones-waechst-auf-36-Milliarden-Euro

2. Ob Optik objektiv ist oder nicht, ist vollkommen egal. Wie ich schon in anderen Post sagte, ist es nicht an dir oder anderen festzulegen, was Leute zu bevorzugen haben. Wenn es denen auf die Optik ankommt, musst du damit leben. Ansonsten kann man spontan sagen, dass dadurch Wasserdichtigkeit realisiert wird, sowie das Design leichter zu entwickeln ist. Die Entwicklung macht übrigens den Großteil des Preises aus, wie wir alle wissen sollten.

3. Es ist ja nicht an mir zu beweisen, dass etwas nicht existiert, nur weil du behauptest, es existiere. So funktioniert nur Religion. Anscheinend verfügst du über ein Geheimwissen, welches sonst niemand hat. Ansonsten würden Unternehmen ja reihenweise verklagt werden. Dann halt mit deinen geheimen Kenntnissen nicht hinterm Berg, zeig uns die Beweise für deine Behauptung.

4. Leg mir keine Worte in den Mund. Jemand der keine Multimillionenunternehmen hat ist offenkundig erfolgloser. Und das genügt vielen schon. Ich habe niemanden als "armen Schlucker" bezeichnet.

2. Naja DU sagst doch allen anderen hier, dass wir EIGENTLICH die aktuellen Modelle bevorzugen sollten, da sie vollkommen alternativlos sind?!

Aus rein produktethischer Sicht ist Optik gegenüber Nachhaltigkeit ein deutlich schwächeres Argument. Vor allem, da sich diese Faktoren gegenseitig nicht ausschließen müssen.

Und da du gerne von Beweislast sprichst: Kannst du beweisen, dass die Entwicklung von Wasserschutz fürs Handy einen Großteil des Preises ausmacht?

3. Blöd ist nur, dass du das ebenfalls nicht 100% beweisen kannst. Zwar entspricht eine Studie der Stiftung Warentest in diesem Fall deiner Weltanschauung, aber diese Studie wurde seinerzeit schon massiv kritisiert. Ergo könnte man da einfach nochmal nachlegen. Ich behaupte, dass Obsoleszenz durchaus möglich und sehr einfach zu integrieren ist, ohne dass man es 100% beweisen kann. Am Ende kann jeder Hersteller andere Gründe vorschieben, warum der Draht genau an dieser Stelle aus minderwertigen Komponenten bestehen muss. Ist für das einzelne Gerät halt sehr schwer nachzuweisen, die Summe der Auffälligkeiten spricht aber dafür, dass sich hierzu einfach noch ein paar Studien lohnen würden. Rein investigativ-wissenschaftlich betrachtet.

Edit: Quote aus dem ersten Artikel zum Suchbegrif "Geplante Obsoleszenz Beweise":

Der Verdacht, dass gezielt ein frühzeitiger Verschleiß von Produkten herbeigeführt wird – die geplante Obsoleszenz – lässt sich laut Stifung Warentest allerdings nicht belegen. Insbesondere Haushaltsgeräte gehen heute nicht schneller und nicht häufiger kaputt als früher. Dennoch gibt es Tricks, mit denen die Hersteller ihren Umsatz ankurbeln. Dazu gehören hohe Reparaturkosten, fest eingebaute Akkus, fehlende Ersatzteile, Drucker, die fälschlich leere Patronen anzeigen oder Produkte, die sich nicht reparieren lassen.

Bei ihren Geräten planen die Hersteller schon bei der Produktion, wie lange es halten soll. Der Kunde erfährt davon allerdings nichts. Im Allgemeinen gilt: Billige Geräte sind oft schneller Schrott als teure. Bei Waschmaschinen unter 550 Euro, Akkubohrern unter 50 Euro oder Staubsaugern unter 80 Euro ist die Gefahr groß, dass die Freude am neuen Gerät nicht lange währt. Eine Garantie ist der Preis allerding nicht. Die Tester listen auch kostspielige Reinfälle auf, wie eine Espressomaschine für 985 Euro oder eine Küchenmaschine für 340 Euro.
Die Aussage der Studie ist mehr als widersprüchlich und kritisierbar.

4. Alder, du laberst zusammenhangslos von Kommunisten, erfolgreichen Kaptialisten und Religionen. Deine Rhetorik ist an dieser Stelle einfach völlig unverhältnismäßig, während du versucht, dem Thema eine ideologische Komponente zu verleihen. Fahr mal nen Gang runter.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die guten alten Wechselakkus. Läuft dann wahrscheinlich so wie bei den verlorengegangenen Ladegeräten. Ersetzt durch den billigsten Wish-Schrott und irgendwann verwundert schauen, dass die Bude abgebrannt, drei Familienmitglieder gleich mit und RTL daueranruft, weil man im Zuge dessen die benachbarte Imbissbude ebenso mit abgefackelt hat.
 
Man könnte die Rückseite, statt sie zu verkleben, auch mit kleinsten Schrauben fixieren und die Geräte auch vollständig dichtbekommen. Wäre jedenfalls besser für die Umwelt, denn es gibt sicher sehr viele Leute, die ihr Altgerät nach 3-5 Jahren weghauen, nur weil der Akku keinen halben Tag mehr durchhält.
Es wurde nie ernsthaft behauptet das es nicht auch andere technische Lösungen gibt. Die dünnste und billigste Lösung ist allerdings Verkleben, beides starke Verkaufsargumente die sich auch in den Absatzzahlen wiederfinden. Heute werden Smartphone doch nicht ersetzt weil der Akku hinüber ist sondern eher weil das neueste CandyCrush nicht mehr drauf läuft.

Um-Welten sinnvoller würde ich es halten wenn es eine 5 Jahres Garantie auf die informationstechnologische Sicherheit der Geräte gäbe, wie die Hersteller das dann umzusetzen bleibt ganz ihnen überlassen, aber ich würde mal vermuten das Google´s Sicherheitsupdate zügiger kommen.

Der Akkutausch ist doch eine Scheindebatte, durch modernes Batteriemanagement und moderne Akkuzellen hält der Akku doch mittlerweile länger als der Benutzungszeitraum ist, die meisten Smartphones werden eher wegen Neues haben wollen, Displaybruch oder vom Panzer überrollt oder schlicht veraltete Software getauscht.
 
Die guten alten Wechselakkus. Läuft dann wahrscheinlich so wie bei den verlorengegangenen Ladegeräten. Ersetzt durch den billigsten Wish-Schrott und irgendwann verwundert schauen, dass die Bude abgebrannt, drei Familienmitglieder gleich mit und RTL daueranruft, weil man im Zuge dessen die benachbarte Imbissbude ebenso mit abgefackelt hat.
Na ja: "Laut dem Regierungsentwurf sollen die Gerätehersteller verpflichtet werden, bei Elektro- und Elektronikgeräten, "die eine Batterie oder einen Akkumulator enthalten", Angaben über den Typ und das chemische System sowie zur sicheren Entnahme zu machen. Allerdings soll es erlaubt sein, dass bei Geräten der Akkutausch auch nur durch Fachpersonal möglich ist."

-> Folge: Der Gerätehersteller, wie etwa Apple, Samsung etc. muss Angaben zum verbauten Akku machen. So muss es etwa Angaben über das chemische System und zum Typ geben. Mit derartigen öffentlich einsehbaren Informationen, sollte es eben nur passende Akkus für ein Smartphone-Modell geben.

-> Es bleibt aber erlaubt, dass der Austausch des Akkus nur durch Fachpersonal möglich ist.

Es gibt aber heutzutage etwa Highend-Smartphones oder Tablets bei denen nicht mal mehr eine Reparaturwerkstatt den Akku tauschen kann, weil der Akku fest verklebt ist. Genau solche Konstruktionen sollte es mit dem überarbeiteten Elektrogerätegesetz nicht mehr geben. Selbst wenn der Akkutausch nicht durch den Besitzer möglich ist, so kann wenigstens das Fachpersonal einfach den Akku tauschen...
 
Die guten alten Wechselakkus. Läuft dann wahrscheinlich so wie bei den verlorengegangenen Ladegeräten. Ersetzt durch den billigsten Wish-Schrott und irgendwann verwundert schauen, dass die Bude abgebrannt, drei Familienmitglieder gleich mit und RTL daueranruft, weil man im Zuge dessen die benachbarte Imbissbude ebenso mit abgefackelt hat.

Kann man auch normal über das Thema sprechen? Ich frage, weil du als Moderator unterwegs bist.
 
Ich hoffe mal, das sich nicht viel ändert. Eine Pflicht, die Akkus wieder von Hand auswechseln zu können, wie vor 2010, wäre blödsinning, der der Verbraucher diese Geräte nicht ohne Grund systematisch aussortiert hat. Das ganze macht die Geräte wesentlich dicker.
Genau geben wir in unserer Ressourcen vergeudenden Gesellschaft einen Pfifferling auf den alten ranzigen Hauch von Nachhaltigkeit.
Es war einmal völlig normal das Waschmaschinen,Staubsauger & co länger als 20 Jahre funktioniert haben.
Aber der Herr möchte es einfacher und bequem haben.
Sollen die Generationen nach uns zusehen wie sie über die Runden kommen,solange unsere Smartphones ja nicht 1-2mm dicker werden.

Ich empfehle dir einmal dich über seltene Erden zu informieren, und was dafür heute alles an Raubbau an diesem Planeten in Kauf genommen wird.
 
Die guten alten Wechselakkus. Läuft dann wahrscheinlich so wie bei den verlorengegangenen Ladegeräten. Ersetzt durch den billigsten Wish-Schrott und irgendwann verwundert schauen, dass die Bude abgebrannt, drei Familienmitglieder gleich mit und RTL daueranruft, weil man im Zuge dessen die benachbarte Imbissbude ebenso mit abgefackelt hat.
Genau. Weil Besitzer von Geräten mit fest verbauten Akku ja niemals fragwürdige Ladegeräte nachkaufen würden. Oder weil fest verbaute Akkus (sowohl mit als auch ohne Austausch) niemals abfackeln würden - außer natürlich beispielsweise bei Apple und Samsung, um nur zwei prominente Beispiele zu nennen. :ugly:

Nun gut, bei Besitzern von Apple-Geräten brennt nebenher keine Imbissbude ab, weil deren Besitzer sich grundsätzlich nur neben trendigen Etablissements ansiedeln.
Gibt es noch ein paar typische Vorurteile und Klischees, die wir noch dringend durchexerzieren müssen, oder reicht das fürs Erste? :D
 
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