Schinken
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Ist alles richtig. Hat aber nichts mit meiner Kritik zu tun. Die fehlende Unterscheidung zwischen Bundesregierung (Exekutive) und dem föderalen Länderparlament, genannt Bundesrat und zweite Kammer der Legislative.Fakt ist, dass Deutschland die EU-Sammelquote nicht erreichen wird und nun eben Strafzahlungen drohen. Folglich will man nun handeln und möchte ein überarbeitetes "Elektrogerätegesetz" verabschieden, welches dann ab dem Jahr 2022 gilt.
-> Bis Gesetze gelten, dauert es. Insofern kann es schon mal jahrelange Diskussionen geben, ehe ein Gesetz wirklich gilt.
-> Stimmt, der Bundesrat fordert die Überarbeitung des aktuellen "Elektrogerätegesetzes". So oder so, muss die Politik in Deutschland dringend Handeln, wenn man nicht Strafe an die EU zahlen will.
(...)
Mein anderer Kritikpunkt war die unkritische, geradezu naive Einschätzung, dieselbe Regierung die die Quoten nicht einhalte "wolle" jetzt etwas tun.
Etwas Distanz zur Position der Bundesregierung und deren Sprachregelungen täte gut. Da würde es schon reichen davon zu sprechen die Regierung "lasse verlauten" oder "gebe an" etwas tun zu wollen. So wird nur jede Behauptung der Regierung zum Fakt. Das ist Hofberichterstattung, zumindest im modernen Sinne.
Das ist hier aber gar nicht das eigentliche Problem, denn ich sehe kein Statement unserer Exekutive (Bundesregierung) im Artikel. Die Behauptung, die Regierung wolle etwas tun stellt der Autor zwar auf, aber belegt sie nirgends. Dass der Bundesrat berät ist eben kein Zeichen dafür, was die Bundesregierung will oder auch nicht.
Zudem könnte Recherche nicht schaden. Immerhin haben wir auch den Stabilitätspakt gebrochen und mussten nie Strafen zahlen, da dies kein EU_Land machtpolitisch durchsetzen konnte. Das könnte man ja als Ausgangspunkt für eigene Überlegungen nehmen und einschätzen, wie wahrscheinlich es wirklich ist, dass Strafzahlungen drohen.
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) so machen.