Ich versteh das Geheule nicht: Nvidia steckt irgendwie irgendwelche Effekte ins Spiel und investiert dafür wasweißichwas (spielt eigentlich keine Rolle ob Geld direkt oder geldwerte Manpower). Die Ati-ler kriegen genau das Spiel, welches sie ansonsten auch vom Publisher bekommen hätten - haben also keinen Nachteil. Ausnahmen wie Batmangate bestätigen diese Regel leider.
Das Argument "hätte man doch über die API lösen können" ist ziemlich naiv und kann eigentlich nur von Leuten kommen, die sich kein bißchen mit dem System, wie Spielentwicklung funktioniert, beschäftigen wollen. Die Publisher stellen dem Entwickler ein gewisses Budget zur Verfügung, der muss daraus möglichst viel Gewinn erwirtschaften, damit er nicht dichtgemacht wird. So, das funkioniert dank M$ am besten über Xbox/PC-Crossentwicklung, weil die Tools fast dieselben sind (die Ati-ler sind hier sogar im Vorteil, weil auf die Xbox optimiert wird, in der ein Ati-Chip steckt). Manchmal kommt dann noch die PS3 dazu.
Sind die Games dann quasi fertig, wird der Port für den PC erstellt. Da hier der geringste Gewinn zu erwarten ist, machen die Entwickler i.d.R. nur das allernötigste, sprich eine 1:1 Portierung und mit Glück tauschen sie die Controller-Belegung gegen eine Maus-/Tastatur-Steuerung.

Alles was danach kommt, bedeutet für den Entwickler/Publisher eine knallharte Kosten/Nutzenrechnung.
Was kostet mich das hinzufügen von Effek/API XYZ und wieviel bringt es mir am Ende wieder ein? Wenn nun Nvidia oder Ati dem Entwickler Programmteile zur Verfügung stellen, die das hinzufügen von Effekten oder API-Unterstützungen billiger oder zu einer Nullkostennummer machen, wird das nunmal gemacht, weil der Entwickler dann nur noch gewinnen kann.
Nvidia und Ati haben das verstanden, viele hier anscheinend nicht.