Special Steam Machine analysiert: Phoenix-2-APU, beschnittener Navi 33 und DDR5-5600 im Detail

Die Chinesen hauen seit Jahren Tiny PCs fürs Wohnzimmer raus, die mehr CPU-Leistung bieten für einen echt günstigen Preis. Gut die Speicherpreise treffen auch die. Es gibt auch größere Vertreter mit Grafikkarte, auch die sind in der Regel günstiger. Das BIOS ist meistens irgendwie zweckmäßig aber der Rest ist halt einfach ein PC. Da kauft man lieber sowas und klatscht SteamOS drauf. Oder nicht?

Edit: Ach ja und meistens kann man auch noch Festplatte und RAM tauschen, oder sogar ne zweite Platte zustecken ...
 
Sorry, aber ich kann das Ding nicht ernst nehmen. Für bis zu 1.4K ist das ein Witz. Nicht für lau würde ich mir das Teil ins Wohnzimmer stellen, verstehe den Hype nicht. Gut, jeder wie er mag.
Och Geschenkt würde ich den kleinen Würfel schon nehmen. Die Hardware bietet sich jedenfalls super für die Installation von Homeassistent an .
 
Die Sache ist: Unsere Kritik ist berechtigt, geht aber von falschen Prämissen aus:

Denn wir - also die "Hardware-Community" und "Power-Zocker" - sind eindeutig NICHT die primäre Zielgruppe für dieses Gerät!

Ich empfehle dazu das letzte Video von Daniel Owen: Obwohl der sich mit Hardware sio gut auskennt wie wir und er daher weiß (und in dem Video auch aufzeigt), wie schlecht das objektive P/L-Verh. ist und dass die SM gegen jeden gleich teiren Selbstbau-PC (und sogar mancne Fertigkiste) hoffnungslos verliert, ist sie für ihn als gestressten Lehrer und Familienvater attraktiv ALLEIN wg. der "convenience", also der Bequemlichkeit, mit der man sie als "Wohnzimmer-PC" zusammen mit einem TV betreiben kann; das erklärt er anschaulich in dem Video.

Und dieses "Feature" ist - neben der geringen Größe, dem Zugriff auf die riesige STEAM Bibiliothek und dem scheinbar extrem leisen Betrieb - eben das Alleinstellungsmerkmal, mit dem die SM antritt und das sie einerseits von herkömmlichen Konssolen, andererseits von "klassischen" PCs unterscheidet, und das nicht uns, sondern Kuinden adressiert, denen diese Aspekte wichtiger als ein bestmögliches P/L-Vehr. sind und die auch bereit sind, dafür so vel Geld auszugeben. Und das sind Leute, denen du nicht mit Selbstbau kommen kannst, die lachen dich aus, wenn du ihnen das vorschlägst, die wollen plug&play, 1-Klick-Bedienung am Gamepad für PC, AV-Receiver und TV und sonst gar nix, maximale "convenience" eben! Dass dann manches Game nicht mit 60 fps @ 4k (mit FSR) laufen wird, wie von Valve ursprünglich propagiert, nehmen sie dafür in Kauf.

Müssen wir nicht verstehen, müssen wir nicht gut finden, aber wir sind eben auch nicht der Nabel der Multimedia-Welt...:schief:

LG N.

Nur eigentlich ein Widerspruch an sich. Denn wer, wenn nicht die "Hardware-Community" und "Power-Zocker" haben denn überhaupt eine ansehnliche Steam Bibliothek zum Zocken? Die von denen Du sprichst, haben sicher auch zu viel Geld ausgegeben, aber eher für eine Nintendo Switch2 oder Playstation 5Pro, wo das P/L Verhältnis ebenfalls nicht stimmt. Es ist also definitv erstmal nur für die Ahnungslosen, die weder wissen was sie da kaufen, noch wofür........
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich schon unbedingt einen tollen Mini-Wohnzimmer-Zocker-PC haben möchte, dann lieber gleich eine Zbox von Zotac.
Da ist man dann aber auch schon wieder bei 700€ mehr. Allgemein sehe ich als Problem an, dass die Grundkomponenten inzwischen ziemlich teuer sind, was das gute Preisleistungsverhältnisse in höhere Preisklassen verschiebt.
basiert auf AMDs kleinstem RDNA-3-Grafikprozessor, dem Navi 33, wurde aber noch einmal von 28 auf 32 Compute Units reduziert -> reduziert oder erhöht?
Es müsste wohl "von 32 auf 28 reduziert" heißen.
Die Chinesen hauen seit Jahren Tiny PCs fürs Wohnzimmer raus, die mehr CPU-Leistung bieten für einen echt günstigen Preis.
CPU-Leistung ist halt für ein Gaming-System nicht alles.
 
Ich schrieb ja auch, es gibt größere Tiny-PCs mit Grafikkarte, die dennoch günstiger sind und dazu oft noch modular bestückbar.
Naja, ich finde ein paar vergleichbare Geräte mit 4060 und wenn man ein bisschen mehr ausgibt, gibt es auch etwas mehr, auch drumrum. Könnte man vermutlich machen, wobei sich die Frage nach der Lautstärke stellt und für Linux taugen die auch nicht so wirklich.
 
Dazu kommt noch das Steam Spiele grundsätzlich nicht auf das persönliche Rechner Setup bis in die letzte Ecke optimiert sind wie das bei Konsolen Spielen der Fall ist, entweder dein "Rechner" bringt eben ausreichend Leistung für die Ansprüche die man hat oder eben nicht...
Ich hatte immer angenommen, genau das macht Valve schon bei Deck und dann auch beim neuen Würfel? Optimierte Einstellungen als 1-Klick-und-los-Lösung.

Außerdem hätte ich angenommen, dass Steam ausreichend Einfluß auf die Entwickler der meisten Spiele/Engines nehmen könnte und es für den Würfel optimierte Profile (per Patch) geben könnte, welche granularer abgestimmt sind.

Ohne diese Argumente und mit dem Wissen aus diesem Artikel, hätte ich das ganze Gerät in Frage gestellt - vor allem die Nutzung für mehrere Jahre. :huh:
 
Außerdem hätte ich angenommen, dass Steam ausreichend Einfluß auf die Entwickler der meisten Spiele/Engines nehmen könnte und es für den Würfel optimierte Profile (per Patch) geben könnte, welche granularer abgestimmt sind.
Soweit ich weiß, gibt es auf dem Steam Deck eine Umgebungsvariable, die die Spiele abfragen können, um zu wissen, ob sie auf einem Steam Deck laufen, so dass die Entwickler dann Profile laden können, um das Steam-Deck-Verified-Siegel zu bekommen. So was ähnliches könnte ich mir auch auf der Steam Machine vorstellen.
 
Hmm, eine solche GPU ist aber ganz schön mager, und das noch zu dem Preis.. So viel hat mein ganzer Rechner vor ca. 6,5 Jahren gekostet, mit scheinbar auch so ziemlich gleicher GPU Leistung (aber ohne RT; 5700 XT war es).. :huh:

Übrigens, wer noch einen Desktop Vergleich möchte: Der erste Vergleich zur RX 7600 XT macht keinen Sinn (32 CU, 16 GiB VRAM), wenn die existierende RX 7400 so ziemlich der Steam Machine entspricht - die in der SM hat wahrscheinlich nur nicht die PCIe Beschränkung und ist tendenziell höher getaktet, allerdings auch etwas langsamerer VRAM.

Was ich auch nicht verstehe, weshalb man wohl primär auf Single-Channel RAM setzt? :what: Die wahrscheinlich ~10€ Mehrkosten von 2x8 statt 1x16 GiB machen den Braten doch auch nicht fett, hätte sich sogar super angeboten mit 1049€ statt 1039€. Dafür so viel Leistung auf der Strecke zu lassen - ist ja auch keine CPU mit viel Cache.. Oder ist das mit DDR5 mittlerweile nicht mehr so entscheidend? (Bin leider noch größtenteils auf pre-DDR5 Stand was HW angeht aktuell.. :-()
 
Ja, seh ich auch so. Ich hatte mich ursprünglich gefreut auf die steam maschine. Meine tochter benutzt ihren alten pc nicht mehr, den hab ich jetzt ins wohnzimmer gestellt und überlege in mit seam os umzufunktiinieren.
Er hat ein gutes gehäuse, sehr gute lüfter und cpu lüfter, einen ryzen 5800x 32gb ram und eine xfx rx 7800xt, dazu 4tb samsung 990pro m2 ssd und ein 850w bequiet netzteil. Und ein msi gaming mainbord. Ich glaube 450b oder tomerhawk.
Ich denke damit liege ich über der steam maschine. Ich kann dort auch ggf problemlos nachrüsten und das geld der altteile die ich dann noch recht gut los werden kann, sogar mit hineinrechnen.

Die neue steam hardware hat mich schwer enttäuscht, auch im hinblich auf das zeichen, wss sie richtungsweisend für die spieleentwicklung sendet. Das diese brand neue hardware von 2026 hier nicht dafür sorgt wird, dass es einen weiteren umfassenden grafikputsch in spielen geben wird, ist meiner meinung nach ein trauriger rückschritt für die gesammte gamingindustrie.

Die maschine ist viel zu teuer und viel zu schwach, nicht aufrüstbar und auch die optik finde ich persönlich nicht gut. Wer kauft sowas? Ich kann mir kein sinnvolles szenario vorstellen und wüsste gerne wer bei steam entschieden hat sowas zu bauen. Zumal die meisten nutzer bereits ähnliche hardware besitzen und dieses "nichtupdate" bestimmt dann auslassen werden.
 
Das ganze Gerät beisst sich selbst.

Die einzige Zielgruppe dir mir einfällt sind die Konsolen Kunden welche nicht im stande sind selber einen Computer zu bauen und genug haben vom teuren und limitierten Angebot der grossen Player wie Sony, Nintendo. Indie Games werden gut laufen und man bekommt sehr viele Spiele zum kleinen Preis.

Alle anderen bauen sind mit gebrauchten Teilen relativ schnell was besseres. Vielleicht etwas teurer aber aufrüstbar.

Das Teil kommt zum falschen Zeitpunkt auf den Markt auch wenn die Idee jeden möglichen Support verdient.
 
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