sethdiabolos
Lötkolbengott/-göttin
Deswegen habe ich mir die Grenze gesetzt: nicht mehr als 3 Stunden am Tag und auch mal nen Tag Pause.
Ich zocke eigentlich extrem gerne, finde aber mit meiner kleinen Tochter, die jetzt 5 geworden ist einfach keine Zeit neben der Arbeit. Man ist halt in seiner Freizeit mehr mit seinem Kind beschäftigt und versucht es wo es geht zu unterstützen. Mit einem Teenager geht man meist ja schon getrennte Wege.
Ich habe vor einer Woche eine PS5 bekommen und habe genau 3:15 Stunden Ghost of Tsushima gespielt.

Meiner Meinung nach sind die Experten, die auf in diesem Gebiet ausgebildet sind und forschen, besser dazu in der Lage das einzuschätzen als ich. Wenn die zu dem Entschluss kommen, dass Kinder und Jugendliche entsprechend davor geschützt werden müssen und die Politik darauf reagiert, nehme ich es erstmal hin ohne etwas Böses oder Sinnloses dahinter zu vermuten.
Ehrliche und gute Einschätzung. Man kennt idR. ja nur die eine Seite der Medaille, wenn man selber nur Konsument ist. Ich habe knapp 10 Jahre Videospiele verkauft und habe die Facetten von den Auswirkungen bei Videospielkonsum gesehen und rede mir ein das besser einschätzen zu können. Von Vätern, die Borderlands mit Ihren 6jährigen Söhnen spielen wollten weil es Zeichentrick ist über 8jährige, die mich mit mordlüsternen Augen angeschaut haben als ich der Mutter gesagt habe, dass Resident Evil 4 nichts für ein Kind ist. Einmal hat ein 17jähriger seine psychisch kranke Mutter ohne Sorgerecht dazu gebracht GTA V zu kaufen und dann hat man Ärger mit dem Betreuer und dem Jugendamt bekommen. Ein anderes Mal habe ich einen Vorstandsvorsitzenden von SMA gesehen, der mit World of Warcraft angefangen hat und dadurch fast alles verloren hat. Vom schicken Anzug und hunderten von Euros im Portmonee zu Arbeitslosigkeit, Schlabber-Jeans, faulen Zähnen und wutentbrannter Ehefrau, wenn er sich nach 2 Monaten eine neue Verlängerung fürs Abo gekauft hat. Videospiele sind gefährlich, wenn man sie nicht richtig konsumiert und bei einigen kommen auch Verhaltensveränderungen zustande.
Heutzutage sind doch selbst Netflixserien ab 12 brutaler, als die krassesten Spiele, die es früher gab.
Da denk ich zb. an Manhunt oder GTA früher, was quasi als geistesgestört galt. Für heutige Verhältnisse totale Kinderkacke.
Genauso bei Musik. Früher war es krass, wenn da laut über "******************" gesungen wurde, schau was es heutzutage gibt.
Netflix-Serien sind teils schon grenzwertig, Manhunt aber da mit auf eine Stufe zu stellen ist schon sehr gewagt. Als Erwachsener finde ich das Game natürlich nicht mehr so schlimm, aber damals war es schon ziemlich heftig und die Handlung hat sich ja nicht geändert in der Zeit.
Über Musik müssen wir nicht reden, Autotune, kein Talent, Schimpfwörter und einen auf dicke Hose machen zieht heute. Die Tigerente wird inzwischen von Pädagogen sexualisiert und von Feministinnen zerpflückt, aber Katja Krasevice, die alte Dorfmatratze darf über Dicke Lippen und Doggystyle singen (wenn man es so nennen kann).
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