Jugendschutzreform des Bundestags zieht Kritik von Experten auf sich

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Der Bundestag hat eine Reform des seit fast zwanzig Jahren gültigen Jugendschutzgesetzes beschlossen. Experten und Opposition kritisieren die Novelle allerdings und bezeichnen sie als kompliziert und bürokratisch.

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das kann ja nur in einer katastrophe enden. ich freu mich schon wenn dann eine gesellige runde aus alten menschen, die sich nie mit neuen medien beschäftigen und eh der auffassung sind, dass die kinder mehr raus sollten, dann darüber entscheiden was für die kinder (und bei ü18 für uns) zumutbar ist.
 
Es wäre schön wenn die Novelle der Jugendschutzreform auch verlinkt worden wäre. DIe findet man zwar recht schnell über Google aber wäre trotzdem schön wenn Primärquellen angegeben werden anstatt eine News komplett auf Basis einer Sekündärquelle aufzubauen.

Zur Novelle an sich finde ich die geplanten Änderungen prinzipiell nicht schlecht. Einheitliche Einstufung für alle Medien mit einer Meldestelle. Keinen Unterschied mehr zwischen Filme mit FSK Einstufung, Spiele mit USK Einstufung usw. Die Frage ist dann nur wie diese neue Einstufungsstelle funktionieren wird. Die FSK ist schon seit Ewigkeiten sehr zahm, die USK in den letzten Jahren auch und die BPjM wollte so hart wie eh und je sein, jedoch waren denen die Hände gebunden durch die letzte Jugendschutzreform.

Auch das die Grundeinstellung für Spiele und Webseiten alles auf aus ist, finde ich gut, aber auch da ist die Frage wie das am Ende umgesetzt wird. Wenn man für jeden Mist dann einfach nur gefragt wird ob man die Daten nicht doch teilen will wie z.B. bei Windows mit den Telemetriedaten werden am Ende dann doch viele das Häckchen rein machen, weil die gar nicht lesen was da steht oder die Anbieter irgendwelche Funktionen an diese Optionen koppeln.
 
Solange nicht wieder über "Killerspiele und ihre Auswirkungen" debattiert wird.
Schutz vor Cybermobbing finde ich gut. Auch wenn ich mich frage wie man das umsetzen will.
 
Wird sich neben den möglichen Kompetenzänderungen, wohl vor allem der Briefkopf und das Schild am Eingang ändern.
 
Solange nicht wieder über "Killerspiele und ihre Auswirkungen" debattiert wird.
Schutz vor Cybermobbing finde ich gut. Auch wenn ich mich frage wie man das umsetzen will.
Da wüsste ich halt auch absolut nichts (außer Chats und alles, das als Kommunikation genutzt werden kann) gleich ganz abzuschalten. Ich warte ja nur noch darauf, dass das so weit geht, dass man nicht mal mehr in die Hocke gehen können wird, weil man das ja zum teabagging nutzen könnte und das wäre ja ganz schlimm im virtuellen Raum für die Kinder...
Ich weiß nicht, also den grundgedanken finde ich gut, eine Möglichkeit zur Umsetzung sehe ich aber absolut nicht, wenn man nicht alles total einschränken will.
 
Schutz vor Cybermobbing finde ich gut. Auch wenn ich mich frage wie man das umsetzen will.
Was ist eigentlich genau Cybermobbing? Ist Cybermobbing, wenn ich hier willkürlich andere Leute beleidige? Das würde ich ein paar mal machen und wäre gebannt.
Ernstgemeinte Frage. Ich weiß wirklich nicht was genau das ist. Hab Internet seit 2005 und mir ist es noch nie in Sinn gekommen andere irgendwie im Internet zu beleidigen oder herunterzumachen, weil sie nicht meiner Meinung sind oder warum auch immer.
 
Was ist eigentlich genau Cybermobbing? Ist Cybermobbing, wenn ich hier willkürlich andere Leute beleidige? Das würde ich ein paar mal machen und wäre gebannt.
Ernstgemeinte Frage. Ich weiß wirklich nicht was genau das ist. Hab Internet seit 2005 und mir ist es noch nie in Sinn gekommen andere irgendwie im Internet zu beleidigen oder herunterzumachen, weil sie nicht meiner Meinung sind oder warum auch immer.

"Unter Cyberbullying oder Cybermobbing versteht man die Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Personen mithilfe von Kommunikationsmedien, beispielsweise über Smartphones, E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities."
Quelle der Definition
(da gibt es auch eine noch genauere Erklärung als der kurze Satz, den ich jetzt kopiert hatte)

Tritt meiner Einschätzung nach eher in Spielen, Social Media PNs oder ähnlichem auf, die nicht so strikt moderiert werden wie ein Forum. Hier wird ja doch schnell reagiert, wenn ein Beitrag gemeldet wird, denke ich. In Spielen oder unmoderierten Chats und ähnlichem ist das aber oftmals nicht gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist eigentlich genau Cybermobbing? Ist Cybermobbing, wenn ich hier willkürlich andere Leute beleidige? Das würde ich ein paar mal machen und wäre gebannt.
Ernstgemeinte Frage. Ich weiß wirklich nicht was genau das ist. Hab Internet seit 2005 und mir ist es noch nie in Sinn gekommen andere irgendwie im Internet zu beleidigen oder herunterzumachen, weil sie nicht meiner Meinung sind oder warum auch immer.
Beleidigen, runtermachen, dissen. Das geschieht auch viel per PNs in sozialen Netzwerken. Oder auch Messengern. Bzw Gruppen. Es gab schon Jugendliche die haben deswegen Suizid begangen. Wenn sie sehr sensibel sind.
 
Was ist eigentlich genau Cybermobbing? Ist Cybermobbing, wenn ich hier willkürlich andere Leute beleidige? Das würde ich ein paar mal machen und wäre gebannt.
Ernstgemeinte Frage. Ich weiß wirklich nicht was genau das ist. Hab Internet seit 2005 und mir ist es noch nie in Sinn gekommen andere irgendwie im Internet zu beleidigen oder herunterzumachen, weil sie nicht meiner Meinung sind oder warum auch immer.
Weiß ich tatsächlich auch nicht so recht, was genau das ist, bzw. wie oder warum man davor schützt...

Habe seit 1997 Internet (oh Mann!), und sollte ich irgendwo "gemobbt" werden, melde ich dies u.U. an die entsprechende Moderation, woraufhin oftmals die Beiträge gelöscht und bei Wiederholungstätern die Nutzer gesperrt werden. Oder aber ich meide die Plattform fortan, sollte ersteres nicht geschehen.

Am einfachsten ist es natürlich immer, "Trolle" zu ignorieren; dies gilt insbesondere für Onlinespiele etc.
 
Was ist eigentlich genau Cybermobbing? Ist Cybermobbing, wenn ich hier willkürlich andere Leute beleidige? Das würde ich ein paar mal machen und wäre gebannt.
Ernstgemeinte Frage. Ich weiß wirklich nicht was genau das ist. Hab Internet seit 2005 und mir ist es noch nie in Sinn gekommen andere irgendwie im Internet zu beleidigen oder herunterzumachen, weil sie nicht meiner Meinung sind oder warum auch immer.

Hier würdest Du es ein paar mal machen oder einmal sehr extrem, im Normalfall gibt es aber ein kurzes (oder auch mal langes) Zeitfenster, in der die betroffene Person das dennoch sehen kann. So wie ich das verstehe, soll verhindert werden, dass das überhaupt passiert bzw. eben gesehen wird. Wie genau man das verhindern will (außer durch automatische extreme Filter, die im Zweifelsfall auch z.B. Witze unter Freunden "verschlucken" könnten) weiß ich auch nicht.

Vielleicht wird es am Ende auch eben wieder nicht verhindert (weil es halt nahezu unmöglich ist), sondern die Strafen werden intensiver, Anbieter müssen mögliche Daten inkl. IP herausrücken (eben auch schon bei "kleineren" Vergehen) usw..

Du kennst doch das Internet und Shitstorms und extrem heftiges Mobbing bekommt man doch immer wieder mit (wenn auch häufig nicht direkt, sondern dann eben durch die Presse), ein aktuelles Beispiel wäre da z.B. Kasia Lenhardt (verstorbene Ex-Freundin von FCB-Profi Boateng). Er äußert sich öffentlich negativ über sie und schon fühlen sich zig tausende Menschen (oder besser Freaks) genötigt sie tagelang im Internet zu beleidigen, zu diffamieren usw... Das ist Cybermobbing und hat in diesem Fall vermeintlich mit (natürlich nicht nur!) dazu geführt, dass sie sich das Leben genommen hat.


Also ja, es muss definitiv etwas getan werden. Das Problem ist halt nach wie vor was? Mit der aktuellen Anonymität wird man das nie verhindern, nicht mal wirklich eindämmen können. Die Anonymität aufgeben und überall per Perso usw. angemeldet sein? Wäre eine Möglichkeit, würde aber zu sehr die Freiheit des Einzelnen (Unbescholtenen!) einschränken.


Bei Kindern und Jugendlichen wird das dann noch mal wichtiger, da diese viel leichter zu manipulieren und zu schädigen sind. Was macht man da um zu verhindern, dass sich ihnen im Internet komische Gestalten nähern? Da braucht man irgendwie sichere Räume, nur ist die Umsetzung auch da schwierig. Und vor allem darf man auch die Neugier von Kindern (die ist ja auch immens wichtig in der Entwicklung) nicht komplett einschränken, das führt aber wieder dazu, dass diese ganz bewusst die hypothetischen sicheren Räume verlassen "und mal woanders schauen".


Wir stehen also wie immer vor der Frage "Wie viel Freiheit bin ich bereit für eine größere Sicherheit zu opfern"?

(Und damit einhergehend die Frage, ob und wie weit Sicherheit "nur" Sicherheit bedeutet und nicht totale Überwachung.)
 
"Unter Cyberbullying oder Cybermobbing versteht man die Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Personen mithilfe von Kommunikationsmedien, beispielsweise über Smartphones, E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities."
Quelle der Definition
(da gibt es auch eine noch genauere Erklärung als der kurze Satz, den ich jetzt kopiert hatte)

Tritt meiner Einschätzung nach eher in Spielen, Social Media PNs oder ähnlichem auf, die nicht so strikt moderiert werden wie ein Forum. Hier wird ja doch schnell reagiert, wenn ein Beitrag gemeldet wird, denke ich. In Spielen oder unmoderierten Chats und ähnlichem ist das aber oftmals nicht gegeben.
Ist auch schwierig umzusetzen. Es sind ja nicht nur deutsche Lobbys in Online Game unterwegs, eher EU weit oder weiter.

Ich bin jedenfalls gespannt was daraus noch wird.
 
So ein Aufkleber soll ein Spiel ja nicht verbieten, sondern den Eltern die Arbeit abnehmen sich mit dem Konsumartikel vor dem Kauf auseinandersetzen zu müssen.

Wenn Cybermobbing verboten würde, müssten Schulen zu Sperrgebieten ohne Kinder und Jugendlichen werden.
 
Erläuternde Symbole für Lootboxen und sowas finde ich gut, sollte ein FIFA dann allerdings ab 18 sein macht man sich damit lächerlich. Fetter Warnhinweis drauf ist das Mindeste und im besten Fall die Entwickler dazu zwingen bei Spielen unter 18 mit Lootboxen Möglichkeiten für Eltern einzubauen die Shopseiten mit Passwörtern zu Sperren damit die gar nicht aufgerufen werden können.
 
Okay danke. Da kann ich kaum mitreden da ich so gut wie nie bzw. sehr selten in sozialen Netzwerken unterwegs bin.
Aber was willst dagegen machen großartig, außer die Leute perma zu bannen? Anzeige? Am Ende stellt sich raus es ist ein 12-jähriger Bub der etwas zu viel MontanaBlack und Bushido konsumiert hat und meint ein auf Internet Gangster zu machen, weil er meint es ist cool.
Man kann die Leute schlecht erziehen im Internet. Das ist schließlich immer noch die Aufgabe der Eltern.
 
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