Das Einbeziehen von Online-Funktionalitäten ins Altersrating ist ja nicht falsch, nur leider sind solche Sachen oft nur Profilierungsversuche und letzten Endes juckt es keine Sau, dass unzählige Kinder in den Schulen gemobbt werden und die Lehrer wegschauen bzw. selbst Täter sind. Die Kinder können auch nicht einfach nicht zur Schule gehen, während sie niemand zwingt, sich dem "Abuse" in bestimmten "Spielecommunities" auszusetzen.
Mobbing auf Arbeit wird ja auch gern totgeschwiegen und unter den Teppich gekehrt.
Wenn es um Jugendschutz, wieso ist Wehrdienst nicht vollends abgeschafft, sondern nur pausiert und wieso kann die Wehrpflicht überhaupt Menschenrechte außer Kraft setzen?
Sollen dann in x Jahren wieder junge Männer (meist noch Kinder) zum Dienst gezwungen werden? Trotz Gleichberechtigungsbestreben wird es dann aber sicher noch immer keine Wehrpflicht für Frauen geben (Gleichberechtigung geht in beide Richtungen).
Kommt dabei dann doch wohl auch darauf an, um was für eine Klage es sich handelt. Wenn es um z.B. Schadenersatz ging, dann wird man das nicht mit einer (Jahre späteren) nachträglichen Gesetzesänderung abweisen können.
Das würde nun aber vermutlich auch viel zu tief gehen und zu sehr Offtopic soll ja auch nicht sein.
Kannst mir aber gerne ein PN schreiben.
Ja, es handelte sich um einen Fall vor dem Sozialgericht, also nicht Schadensersatz sondern das Einklagen zustehender Sozialleistungen.
Schon komisch, dass im tollen deutschen Sozialsystem jeder Cent 3 mal umgedreht und an jeder Ecke versucht wird, die Bürger um die ihnen zustehenden Leistungen zu bringen (Großvater bekam z.B. erst Pflegestufe als ihm die Amputation der Füße drohte und die Ärzte Druck machten, ist aber ein anderer Fall), aber wenn sich z.B. die Eurofighter um Jahre verspäten, hohe Mehrkosten verursachen und dann eine große Stückzahl nicht einsatzfähig ist, bezahlt die Politik trotzdem brav mit unseren Steuergeldern. Auf der anderen Seite ist die Zahlmoral des Staates teils so mies, dass sie bereits so einige Unternehmen in die Insolvenz getrieben hat, Gesetze hin oder her.
Die traurige Tatsache ist, dass der Staat über dem normalen Bürger und einfach Unternehmen steht. Die wenigsten Richter haben genug mumm, um gegen den Staat zu entscheiden, weshalb ich es auch anmaßend finde, DDR und NS-Zeit Richter als Lakaien der jeweiligen Regime dazustellen, wenn dass heutzutage auch nicht viel anders ist. Ich würde sogar so weit gehen, dass viele der heutigen Richter an Stelle der DDR- und NS-Richter auch nicht anders entschieden hätten. Im Falle eines Falles, für Geld und Macht da tu ich alles.
Nur schade, dass man mit Kritik am Staat oft die falschen Leute anzieht. Diese haben zwar öfter in bestimmten Dingen eine ähnliche Meinung, aber oft aus den falschen Gründen und ins Extreme abdriftend.