Das hängt von zwei Dingen ab: dem Spiel und den Ansprüchen.
Langsame Strategiespiele, wie Anno, kann man problemlos mit relativ wenig FPS zocken, einfach weil sich die Kamera nicht sonderlich oft bewegt und man meist am selben Ort verharrt. 30FPS sind da noch gut spielbar, zur Not auch noch irgendwie etwas über 20. Bei schnellen Shootern fällt das dann deutlich sind Gewicht, je mehr, umso besser.
Das andere ist der Anspruch. Früher (wir hatten ja nichts) waren alle Spiele ein Daumenkino. Nicht im Sinn von "Hilfe, Raytracing drückt mich unter 100 FPS", sondern wirklich, teils 2-3 FPS. In den 80ern sowieso, 3D mußte von der irre schwachen CPU berechnet werden, ein Wunder, dass da überhaupt was in 3D auf dem Bildschirm ankam und auch bei Doom hat man mit einem schnellen 486er noch die einzelnen FPS klar unterscheiden können. Selbst bei Quake gab der Cyrix CEO mit "jede CPU schafft es Quake in flüssigen 13FPS darzustellen" Entwarnung. Erst die Voodookarten haben und zuverlässig in Bereiche jenseits der 20FPS katapultiert, das vergisst man gerne.
Da die Frage war, was noch spielbar ist: die Grenze liegt sehr tief. Selbst wenn ein böser Zauberer alle Grakas verflucht, aufdaß sie nicht mehr als 20FPS ausgeben können (FG ist nicht), dann würde hier zwar viel herumgejammert werden, aber am Ende würde ich mir mein Hobby von sowas nicht versauen lassen.
Davon losgelöst ist die Frage, welche Kompromisse ich wie bevorzugt eingehen würde. Wann schalte ich lieber die Auflösung herunter oder die Details ab und wann kaufe ich mir neue Hardware.