Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Ist halt die Frage in wieweit dies wirklich relevant ist. Mit 16GB ist man aktuell sehr gut ausgestattet und ich glaube kaum, dass es Spiele gibt die dies wirklich sinnvoll umsetzen können. Wenn man natürlich noch viel im Hintergrund hat mag dies anders aussehen, aber in diesem Test würde ich behaupten machen 16GB und 32GB wenn nur einen sehr sehr geringen Unterschied aus. Dazu kommt, dass der Test ja nur eine Tendenz zeigen will, mehr nicht.

Evtl. könnte man den Test aber wirklich noch einmal verfeinern, seht das ruhig mal als Aufruf an die PCGH Abteilung :D

Ich würde wirklich die exakt gleiche Basis nehmen, also gleiches Board, gleichen RAM, gleiche Graka, etc. und nur die CPUs tauschen. Diese aber auch "weich" spülen, also gleicher Kerntakt und ich würde das ganze ohne Turbo testen, da ich denke, dass hier schon unterschiedliche Takte anliegen würden, ein 4 Kerner wird seltener ins ThermalPowerLimit oder auch ins PowerLimit allgemein fallen. Daher würde ich ein LineUp ala 9350K, 9600 und 9700 wählen wollen um den Unterschied zwischen 4, 6 und 8 Kernen perfekt aufzeigen zu könne. Sind alles CPUs einer Generation, da wird es also keine Schwankungen geben wegen der IPC, wegen des Boards oder sonstwas.

Dann hat man glaube ich eine nahezu perfekte Basis um zu vergleichen, kommt ein 4 Kerner ans Limit, reichen 6 Kerne oder sind 8 eben doch das Mittel der Wahl! (evtl. kann man noch einen 7700K dazu setzen, der 9350 hat ja kein HT und ich hab keinen CoffeeLake Refresh mit der Konfig 4/8 gesehen)

ALT1 Alternativ kann man aber auch das ganze mit einem Ryzen LineUp testen; Ryzen 2300X, Ryzen 2500X, Ryzen 2600X würden sich hier anbieten, da in der aktuellen Generation kein 4 Kerner mehr dabei ist

ALT2 Die Krönung der Schöpfung wäre natürlich ein Vergleich des Intel mit dem AMD Lineup, ob es hier mehr als marginale Unterschiede in der Betrachtung gibt.

P.S.
Ein paar Worte noch an die Kritiker, ihr solltet den Sinn des Tests bitte einmal verstehen und akzeptieren. Es ging hier nicht darum ein Intel mit einem AMD zu vergleichen, es ging wirklich nur darum, dass man einmal schaut, ob ein 4 Kerner aktuell noch gut genug ist. Aktuell scheint er noch nicht ganz am Ende zu sein, zumindest mit HT, aber die Lebensspanne nähert sich mit riesigen Schritten, gerade die 0,1Percentiles zeigen, dass die Leistung von mehr als 4 Threads sehr sehr gut umgesetzt wird

Ein 4 Kerner ist aktuell für keine Neukonfiguration zu empfehlen, aktuell ist aber auch nicht zwingend ein Update zu empfehlen.

Das zeigt der Test schon jetzt sehr schön auf, daher nochmal ein riesiges Danke an Gauss, der vieleicht auch für das Hardware Testteam eine neue Herangehensweise aufgezeigt hat.

Ich beozg das jetzt gar nicht auf diesen hier gemachten Vergleich, sondern erinnerte mich daran, das PCGH mal getestet hat, das zum Beispiel bei BF 1 / 5 (einer davon im Test) mit 32GB einfach die glatteren Frametimes und dabei deutlich weniger Ausreißer gezeigt hat. Somit wäre das hier vielleicht sogar interessant gewesen. Was zwar an der Leistung vermutlich keine 2% ausgemacht hätte, hätte aber die Spielbarkeit noch weiter gesteigert. Wie hätten dann die 0,1 Perzentil Werte des 7700K ausgesehen, oder auch die Varianz und das Stuttering. Hier könnte man spekulieren, das diese vielleicht noch besser gewesen wären, als die ohnehin schon sind.

Da kannst Du lange suchen.
Und das mit dem Apfel kannst Du auch vergessen.
Die i7 6700er und 7700er CPUs sinken fast gar nicht im Preis. :motz:

Verstehe ich nicht für das Altsilizium ... .
Sonst hätte ich meinen popeligen Vierkerner längst aufgerüstet.

Mein Arbeits-Lenovo ist auch ein alter 4-Kerner mit 10GB RAM (ja, die 2GB sind festgelötet).

Ausgelastet hat ihn nur chkdsk, das frißt den gesamten RAM bei der Suche.
Aber das ist 30 Jahre alt, da haben wir noch Megabyteweise aufgerüstet.

Ich mach jetzt mal einen Test mit meinem I5 6500.
Ich hab frei heute, nicht daß jemand auf dumme Ideen kommt. ;)

Nachtrag:
Heiliger Digitus!
Chkdsk hat -zig Cluster repariert.

Bis zur Phase 3 hat es 2 von 16GB belegt ohne den Grundverbrauch (RAM-Disk etc.)
Dann in Phase 4 nur noch 500-700MB.

Das kommt davon, wenn man lange keine Wartung macht, was ich meinen Kunden immer wieder vorbete. :ugly:

Also gibt es einen langen Tag.

Hätte gestern einen bekommen können, der 5Ghz bei 1,344V macht und meinen 6700k dafür verscherbeln können. Effektiv hätte mich das ca 100 Euro gekostet, finde aber auch, das die 7700k noch etwas zu hoch gehandelt werden.

Sehe ich anders, denn die "Gesamtperformance" soll ja gar nicht Testgegenstand sein, sondern der reine Anzahl an Cores Vergleich. Sprich ich will eigentlich sehen, wie sich Vier Kerne mit ohne HT/SMT im Vergleich zu 6 Kernen mit / ohne verhalten. Will ich die Gesamtperfomance einer CPU sehen kann ich mir die unzähligen Tests im Netz anschauen, die eben genau dies abbilden.

Das oft aber nur unzureichend darstellen, bzw. das hier ist schon sehr Interessant, gerade wegen dem Vergleich mit einem OC 7700K, was man sich eben nicht direkt aus den Stock Tests die man im Netz findet ableiten kann.


Auch ich würde gerne einen Grund zum Wechseln haben, aber logisch betrachtet bring tmir das nichts, für meine Anwendungen. Wenn ZEN4 im Single Core deutlich IPC drauf legen kann und noch 10-15 mehr Takt schafft, dann kommen wir ins Gespräch.

Weil jetzt ist gerade bei meinen Programmen Single Thread Performance entscheidend und das eagle dynamics die Engine von DCS überarbeitet erwarte ich nicht vor Anfang 2022, leider. (Bitte Herr, überrasche mich ;) )
 
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PCGH_Torsten;10252806 Wurden denn schon belastbare Basistaktraten genannt? Ich kenne nur die Boost-Versprechen schrieb:
Abwarten, obe ein Zen 2 mti 35W wirklich soviel mehr leisten kann, als ein Skylake, Kabylake Quadcore mit HT mit OC. Klar haben die Konsolen mehr Kerne und diese werden die allgemeine Messlatte wohl etwas höher schrauben.

Aber wie sich das tatsächlich auswirkt auf die Spielbarkeit... Abwarten

Da für mich in Spielen der Flaschenhals doch auch immer die Leistung pro Kern ist und sich ein Zen 2 mit 35W in den Konsolen wohl dabei nicht weit absetzen können wird, kann ich mir sogar vorstellen, das ein 7700k mit HT immer noch eine gute Figur macht in den Next Gen Spielen.

genrell waren/sind die i7 (k) starke die modelle, die man sehr lange beim spielen verwenden konnte/kann. aber wie war es beim last-gen wechsel? beide konsolen mit jaguar-CPU mit niedriger taktung bestückt, von denen 2 der 8 kerne meist für andere aufgabung reserviert waren (OS usw). im grunde genommen konnte man also davon ausgehen, dass ein Phenom II x6 besser war (höherer takt, schnellerer HT- und bustakt).

dennoch bekam ich mit den gleichen MS-spielen auf dem Phenom II trotz besserer GPU und schnellerem RAM als in der Xbox One schlechtere performance. framedrops below 30 fps in full HD w/o AA, von den frametimes möchte ich gar nicht anfangen... und der Phenom II x6 war zwar nicht high end, aber dennoch seinerzeit eine klasse CPU. ich bin mir auch sicher, dass dann mit mehr cores/threads in den konsolen sich die engines etablieren, die auch mit mehr cores/threads vernünftig etablieren.

zwei faktoren darf man hier nicht außer acht lassen:

1. neuere CPU-generation mit höherer IPC.

2. auf konsolen können spiele besser auf die entsprechende hardware optimiert werden, da jede konsole baugleiche ist. das wird bei 1st party titeln nach wie vor gemacht, ungeachtet dessen, ob sie später für PC veröffentlicht werden oder nicht.

beim generationswechsel wird das noch nicht so sehr ins gewicht fallen. aber wie Thorsten schon richtig sagte: mit der zeit wird die luft dünner für die quad cores. deswegen würde ich als gamer davon absehen, noch einen quad core zu kaufen und auch jeden gamer davon abraten. spätestens, wenn die übergangszeit nach dem gen-wechsel vorüber ist und sich multicore-/thread-engines-etabliert haben.
 
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Das oft aber nur unzureichend darstellen, bzw. das hier ist schon sehr Interessant, gerade wegen dem Vergleich mit einem OC 7700K, was man sich eben nicht direkt aus den Stock Tests die man im Netz findet ableiten kann.

Ja, aber die Vielzahl an Tests muss man sich leider oftmals mühsam zusammen suchen. Wenn man dazu aber bereit ist, findet man eigentlich zu jeder Sichtweise bereits einen passenden Test, auch wenn ich den Gedanken nachvollziehen kann, dass diese Basis hier als vieleicht zukünftige Basis für CPU Tests herhalten kann. In diesem Entwurf war nur QuadCore gegen den Rest der Welt gedacht und da würde ich halt standardtisierte Werte bevorzugen um wirklich alles auszuschließen.

Dass ein QuadCore noch mithalten kann zeigt der Test, dass er aber aus der letzte Röhre pfeifft eben auch. Ohne HT schon der begrenzende Faktor (würde bei den Percentile Werten sogar in Full HD und oftmals 4K begrenzen), mit HT sicherlich noch ausreichend,aber eben nicht mehr zukunftssicher.


Zu Zen3 (ich glaube du meinst den Dreier und nicht den Vierer), ich glaube zwar, dass man nochmals die IPC deutlich steigern wird, evtl. macht man ja was ganz wahnsinniges und erhöht den GameCache nochmals. Damit würde man sicherlich die besagte IPC in Games massiv erhöhen können. Ob das dann noch Auswirkungen auf Anwendungen hat sei mal dahingestellt. Interessant wird ZEN3 für mich inbesondere beim Aufbau der CCX, bekommen wir doch recht gesichert 8 Kerne in einem CCD, wenn die alle untereinander verquickt sind, dazu ein gemeinsamer L3 Cache mit 64MB besteht wird der Zen3 Achtkerner ein wahres Gamingmonster. Alle Nachteile der Zen2 Architektur mit einem Wisch eliminiert und dazu nochmal den Cache vergrößert. In dem Fall kann ich mir sogar vorstellen, dass die IPC (gerade für Games) viel massiver steigt als derzeit denkbar. 30% halte ich nicht für ausgeschlossen.

Was den Takt angeht bin ich dagegen eher vorsichtig, denke nicht, dass wir Zen bei über 5Ghz sehen werden. Die Architektur hat einfach ganz andere Stärken als dass man hier auf Takt gehen müsste. Im Gegenteil, könnte mir vorstellen, dass man eher die Core Anzahl in den einzelnen Bereichen nach oben schraubt, auch wenn 64 Kerne das Maximum bleiben, so könnte ich mir schon vorstellen, dass Im Bereich des 4800X eher ein 16 Kerner als ein 12 Kerner sein wird, dafür halt weniegr Takt. Vieleicht schafft AMD es aber auch eine Gamingmaschine als "Sonderedition" rauszukloppen, quasi einen pre selected 4790X mit 8 x über 5Ghz. Jetzt fang ich aber an zu träumen :D

Zen4 wird dagegen die Kernanzahl nochmals erhöhen, hier wird dann in 5nm gefertigt und die Transistordichte wird sich gegenüber der aktuellen 7nm Generation um 80% erhöhen und zusätzlich 15% mehr Speed bringen. Wäre also nur hieraus eine Steigerung von knapp 100% zum heutigen Prozess. Das wird man aber letztlich nur über die CoreAnzahl wirklich hinbekommen, 15% sind dann vieleicht beim Takt nochmal drin, aber selbst dann wird irgendwo bei 5Ghz eine Grenze erreicht werden.
Daher Zen4 Ratemodus, ein 5700X mit 24 Kernen, ein 5900X mit 32 Kernen, ein 5950X mit 64Kernen und Threadripper dann mit bis zu 128 nativen Kernen und 256 Threads

Aber auf Zen4 werden wir noch lange warten, Ende 2021 also noch mehr als 18 Monate und das war die Schätzung vor Corona
 
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genrell waren/sind die i7 (k) starke die modelle, die man sehr lange beim spielen verwenden konnte/kann. aber wie war es beim last-gen wechsel? beide konsolen mit jaguar-CPU mit niedriger taktung bestückt, von denen 2 der 8 kerne meist für andere aufgabung reserviert waren (OS usw). im grunde genommen konnte man also davon ausgehen, dass ein Phenom II x6 besser war (höherer takt, schnellerer HT- und bustakt).

dennoch bekam ich mit den gleichen MS-spielen auf dem Phenom II trotz besserer GPU und schnellerem RAM als in der Xbox One schlechtere performance. framedrops below 30 fps in full HD w/o AA, von den frametimes möchte ich gar nicht anfangen... und der Phenom II x6 war zwar nicht high end, aber dennoch seinerzeit eine klasse CPU. ich bin mir auch sicher, dass dann mit mehr cores/threads in den konsolen sich die engines etablieren, die auch mit mehr cores/threads vernünftig etablieren.

zwei faktoren darf man hier nicht außer acht lassen:

1. neuere CPU-generation mit höherer IPC.

2. auf konsolen können spiele besser auf die entsprechende hardware optimiert werden, da jede konsole baugleiche ist. das wird bei 1st party titeln nach wie vor gemacht, ungeachtet dessen, ob sie später für PC veröffentlicht werden oder nicht.

beim generationswechsel wird das noch nicht so sehr ins gewicht fallen. aber wie Thorsten schon richtig sagte: mit der zeit wird die luft dünner für die quad cores. deswegen würde ich als gamer davon absehen, noch einen quad core zu kaufen und auch jeden gamer davon abraten. spätestens, wenn die übergangszeit nach dem gen-wechsel vorüber ist und sich multicore-/thread-engines-etabliert haben.

Basiert die neue Konsole nicht auf Zen 2, also ist essig mit höherer IPC, zumindest was Spiele angeht.

Kein Gamer der ab ca 130 Euro für eine CPU zur Verfügung hat sollte noch einen Quadcore kaufen, denn das wäre aus jetziger Sich zu kurz gedacht. Wobei ich mich selbst erwische es zu Pauschal zu sehen. Wenn man so wie ich gerade nur DCS World spielen möchte und nichts anderes (diese Leute gib tes) Dann hilf einem ein schneller 4 Kerner aber weiter, als fast alles andere aktuell.

Aber als allgemeine Empfehlung sehe ich aktuell den R5 1600X (die Neuauflage), dann den 3600, 3700X und nach oben die üblichen Verdächtigen sprich 9900KS, 3900X sofern es um Zocker geht.
 
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Ja, aber die Vielzahl an Tests muss man sich leider oftmals mühsam zusammen suchen. Wenn man dazu aber bereit ist, findet man eigentlich zu jeder Sichtweise bereits einen passenden Test, auch wenn ich den Gedanken nachvollziehen kann, dass diese Basis hier als vieleicht zukünftige Basis für CPU Tests herhalten kann. In diesem Entwurf war nur QuadCore gegen den Rest der Welt gedacht und da würde ich halt standardtisierte Werte bevorzugen um wirklich alles auszuschließen.

Dass ein QuadCore noch mithalten kann zeigt der Test, dass er aber aus der letzte Röhre pfeifft eben auch. Ohne HT schon der begrenzende Faktor (würde bei den Percentile Werten sogar in Full HD und oftmals 4K begrenzen), mit HT sicherlich noch ausreichend,aber eben nicht mehr zukunftssicher.


Zu Zen3 (ich glaube du meinst den Dreier und nicht den Vierer), ich glaube zwar, dass man nochmals die IPC deutlich steigern wird, evtl. macht man ja was ganz wahnsinniges und erhöht den GameCache nochmals. Damit würde man sicherlich die besagte IPC in Games massiv erhöhen können. Ob das dann noch Auswirkungen auf Anwendungen hat sei mal dahingestellt. Interessant wird ZEN3 für mich inbesondere beim Aufbau der CCX, bekommen wir doch recht gesichert 8 Kerne in einem CCD, wenn die alle untereinander verquickt sind, dazu ein gemeinsamer L3 Cache mit 64MB besteht wird der Zen3 Achtkerner ein wahres Gamingmonster. Alle Nachteile der Zen2 Architektur mit einem Wisch eliminiert und dazu nochmal den Cache vergrößert. In dem Fall kann ich mir sogar vorstellen, dass die IPC (gerade für Games) viel massiver steigt als derzeit denkbar. 30% halte ich nicht für ausgeschlossen.

Was den Takt angeht bin ich dagegen eher vorsichtig, denke nicht, dass wir Zen bei über 5Ghz sehen werden. Die Architektur hat einfach ganz andere Stärken als dass man hier auf Takt gehen müsste. Im Gegenteil, könnte mir vorstellen, dass man eher die Core Anzahl in den einzelnen Bereichen nach oben schraubt, auch wenn 64 Kerne das Maximum bleiben, so könnte ich mir schon vorstellen, dass Im Bereich des 4800X eher ein 16 Kerner als ein 12 Kerner sein wird, dafür halt weniegr Takt. Vieleicht schafft AMD es aber auch eine Gamingmaschine als "Sonderedition" rauszukloppen, quasi einen pre selected 4790X mit 8 x über 5Ghz. Jetzt fang ich aber an zu träumen :D

Zen4 wird dagegen die Kernanzahl nochmals erhöhen, hier wird dann in 5nm gefertigt und die Transistordichte wird sich gegenüber der aktuellen 7nm Generation um 80% erhöhen und zusätzlich 15% mehr Speed bringen. Wäre also nur hieraus eine Steigerung von knapp 100% zum heutigen Prozess. Das wird man aber letztlich nur über die CoreAnzahl wirklich hinbekommen, 15% sind dann vieleicht beim Takt nochmal drin, aber selbst dann wird irgendwo bei 5Ghz eine Grenze erreicht werden.
Daher Zen4 Ratemodus, ein 5700X mit 24 Kernen, ein 5900X mit 32 Kernen, ein 5950X mit 64Kernen und Threadripper dann mit bis zu 128 nativen Kernen und 256 Threads

Aber auf Zen4 werden wir noch lange warten, Ende 2021 also noch mehr als 18 Monate und das war die Schätzung vor Corona

Da der 4 Kerner sich hier keine Blöße gegeben hat, verstehe ich zwar die Aussage mit dem auf der letzten Röhre pfeifen nicht, dafür ist die Leistung noch zu gut.

Aber ansonsten passt. ;)

Ja, ich meinte ZEN3 mit 4X00X, hatte irgendwo gelesen das 10-15% mehr Takt erwartet werden, wenn du dann recht hast, das die IPC stark steigt, weil zum Beispiel der Aufbau, so wie von dir beschrieben kommt, dann wäre das eine sehr, sehr interessante CPU.

Also fiktiver 8 Kern ZEN3 mit 4,7 - 4,8GHz mit 16 Threads. Den würde ich mir gefallen lassen.
 
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Die ist ja schon seit 1.4.1 enthalten, mit den Schwellen <240 <144 <120 <90 <75 <60 <45 <30 <15 <10, nur eben noch rein mit der Anzahl der Frames als Balkenlänge.
Anhang anzeigen 1083680


Und bei deinem Beispiel von 2 Minuten mit 100fps und 58 Minuten Standbild: Wenn du wirklich Standbild meinst, dann hätten wir ja 12.000 Frames mit 10ms und einen Frame mit 3.480.000ms. Das ergibt einen Schnitt von 300ms.
In dem Fall würde unser Stuttering Kuchendiagramm dir ebenfalls 98% Stuttering Time anzeigen, da der eine Frame deutlich mehr als 2,5x 300ms hat und dessen Zeit daher als Stuttering gezählt wird.
Auch die adaptive Standardabweichung dürfte dann sehr hoch ausfallen.

Klar, die Stuttering Time berücksichtigt das schon. Aber sie braucht diesen relativ willkürlichen und damit diskutablen "2,5x" Faktor. Ich bevorzuge Auswertungssysteme, die Daten wirklich nur aufbereiten und erst bei der Endbetrachtung eine Interpretation vornehmen beziehungsweise diese komplett dem Leser überlassen. Das hat auch den Vorteil, dass alle Informationen auf einmal betrachtet werden und man nicht mehrere Metriken abgleichen muss. Wenn ich die Stuttering Time richtig verstanden habe, dann ist sie ohne einen zusätzlichen Blick auf die Avg. Fps wertlos. Denn wenn ich zum Beispiel nur Frames mit 3.480.000 ms hätte, also gar keine Unregelmäßigkeiten, dürfte sich eine Stuttering Time von Null ergeben, obwohl es die ganze Zeit über ruckelt. Genauso nützt die Standardabweichung vom gleitenden Mittel nicht, wenn längere Passagen durchgängig schlechte Frametimes haben. Beide Maße beschreben weniger die Eigenschaften der Hardware direkt als vielmehr die Aussagekraft von Perzentilen und Durchschnitten.

Vielleicht spricht hier aber auch nur der (Print-)Redakteur aus mir, der alles in einen Benchmark zusammenfassen und nach einem klaren Wert sortieren muss, weil ihm einfach der Platz für vier Metriken nebeneinander zuzüglich einer Erklärung wie man diese gedanklich zusammenfügen muss, fehlt. :-)


Ja stimmt, Umkehren der Relation ist schon seit der 1.4.1 enthalten. Wurde glaube ich sogar in der letzten PCGH gezeigt. Torsten, musst du mal lesen. :D

Ach diese PCGHs... Da stehen immer so viele tolle Informationen drin, wie soll man die sich nur alle merken? :-D


Das liegt bei Intel aber auch besonders daran, dass man eben für die neuere CPU überhaupt das System wechseln muss.

Es betrifft prinzipiell alle sehr guten CPUs einer weit verbreiteten Plattform. Solange weiterhin noch bessere, bis zur ersten Platine abwärtskompatible erscheinen, ist der Mechanismus außer Kraft gesetzt, sodass der AM4 noch nicht betroffen ist. Es könnte hier in einigen Jahren aber noch extremer sein, wenn nach einem 4950X Schluss ist, auf den eben umso mehr Leute aufrüsten wollen. Beim AM3+ hatte AMD diesen Effekt nicht wirklich, weil es gar keine sehr guten CPUs gab und FM1 und FM2 haben nie eine große Verbreitung bei Bastlern erreicht. Aber beispielsweise für die Athlon-XP-Modelle war bereits ähnliches zu beobachten, obwohl die allgemein günstiger waren, und ich glaube Athlon-64-FXler waren auch relativ wertstabil.
 
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Klar, die Stuttering Time berücksichtigt das schon. Aber sie braucht diesen relativ willkürlichen und damit diskutablen "2,5x" Faktor.
Der Fakot stammt von Nvidia, die nutzen bei ihren Analysen einen Faktor von 3, wir haben ihn bei CX etwas niedriger angesetzt.

Zudem ist der Faktor auch in den Optionen einstellbar, wenn du also lieber mit Faktor 1,5 deine Stotterer erfassen willst, kannst du das natürlich auch tun; das würde bei Szenen, die generell sehr flüssig sind eventuell auch Sinn machen.

Wenn ich die Stuttering Time richtig verstanden habe, dann ist sie ohne einen zusätzlichen Blick auf die Avg. Fps wertlos. Denn wenn ich zum Beispiel nur Frames mit 3.480.000 ms hätte, also gar keine Unregelmäßigkeiten, dürfte sich eine Stuttering Time von Null ergeben, obwohl es die ganze Zeit über ruckelt.

Das ist richtig, die Stuttering Time ist nur dafür da, um Ausreißer nach oben hin zu erkennen.

Wenn du konstant schlechte Frametimes hast, sagt sie dir nicht wirklich etwas, außer dass du dazwischen nicht noch viel schlechtere Spikes hattest.
Der benchmark von CS:GO ist ein gutes praktisches Beispiel, da reichen die FPS von 1000 bis runter zu 150, sodass man am ende dort eine Stuttering time von 40% stehen haben kann, obwohl man immer über 100 fps lag.
Womit wir halt wieder beim Punkt sind, dass man nicht nur auf einen Wert schauen kann.

Klar wäre das bequem, aber du schreibst ja selbst, dass man die Interpretation dem Leser bzw Testenden überlassen sollte.
Und das ist mit der Stuttering Time ja auch so, sie sagt dir einfach wieviel % der Zeit die Frametimes um faktor X über dem Schnitt lagen. Wie du das interpretierst, ist ja dann im Anschluss deine Sache.
Wenn gleichzeitig die vorliegenden Average FPS und Perzentile passen, kannst du sagen dass alles flüssig war. Wenn die auch beide schlecht sind kannst du hingegen trotz einer Stuttering Time von 0% sagen, dass es durchgehend geruckelt hat.
Und sind die Perzentile und die average FPS gut, während du 2% Stuttering Time hast, kannst du sagen, dass das Spiel mit Hängern zu kämpfen hat.

Wir können da ja nun auch keine von uns definierte grenze ziehen, wo wir sagen, dass durchgängig 40ms ruckelnd sind, dann kommt zu 100% wieder der ein oder andere und sagt dass das für ihn komplett flüssig war^^
 
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Das liegt bei Intel aber auch besonders daran, dass man eben für die neuere CPU überhaupt das System wechseln muss.
Wie ja diese Tests hier wieder zeigen, verstehe ich nahezu niemanden, der nach 3 Jahren schon wieder seine CPU wechseln muss (außer, die Anfroderungen ändern sich extremst).

Der Preisunterschied zwischen einem i7-7700K und i5-7600K lag 2017 bei ca. 50-80€. Da gebe ich doch lieber das Geld aus, nutze den i7-7700K mind. ein Jahr länger und spare gesamthaft auch noch Geld.

Anno 1800 finde ich um ehrlich zu sein sowieso etwas schwierig als CPU Test. Natürlich will es eine starke CPU für "hohe" FPS Zahlen.
Womit man schon fast wieder bei der allgemeinen Art des Tests ist. Anno 1800 würde ich nie mit 720p spielen, und wenn mir beim Shooter die FPS zu gering ist, dann spiele ich diesen halt nicht mit Ultra-Details.

Solche Tests können halt immer nur ein Kompromiss sein und wenn helfen auch nur eine dieser unnützen Fragen nach der Performance des eigenen Systems zu verhindern, hat sich dieser Vergleich schon gelohnt.

Schaffst du es echt den im Homeoffice auszulasten? :wow: Jetzt interessiert mich doch was du genau machst. :D
Ausgelastet wird der i5-8350U nur selten. Aber zwischen 4-8 Threads parallel nutzen und die CPU zu 100% auslasten gibt es für mich durchaus Schwuppdizitätsunterschiede.

Da genügt es, wenn ich mal wieder Spezifikation aus Rational Doors nach Word exportiere und diese danach formatieren muss, um zwei Threads auszulasten (das läuft dann gerne 1h und länger, Audiokonferenzen oder Supportanfragen sind aber nicht nimmer planbar).

Dazu dann Chrome mit Audiokonferenz/Desktop-Sharing, vieleicht noch ein Virenscanner (sowas könnte man sich zwar sparen, die Firmen-IT meint aber anscheinend, den Laptop einmal täglich scannen zu müssen), und 4 Threads sind zu. Will man dann für die Konferenz noch auf einen Remote-Server zugreifen, in ein paar PDFs etwas suchen oder auf Intranetseiten zugreifen, die auch 2020 nur mit dem IE funktionieren, machen sich schon 8 Threads ganz gut.

Irgendwann hat das sogar die Firmen-IT eingesehen, es gab zunächst die 4+4 Kern Mobil-CPUs und danach eine Aufrüstung für alle auf 16 GB Ram. Das war wohl billiger wie sich ständig von ein paar tausend Büromitarbeiten anhören zu müssen, dass sie gelegentlich auf die Rechner warten müssen.

Natürlich reicht auch eine performante 2+2 Kern CPU, aber neu würde ich mir sowas heutzutage halt genauso wenig kaufen wie am Desktop eine 4+4 (oder 6+0) Kern CPU.
 
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Klar, die Stuttering Time berücksichtigt das schon. Aber sie braucht diesen relativ willkürlichen und damit diskutablen "2,5x" Faktor.
Willkürlich ist der Wert nicht. Das ist durchaus empirisch fundiert. Nicht umsonst schrieb ich, dass es in der Praxis erstaunlich gut funktioniert. Das hängt natürlich vom jeweiligen Bereich und dem eigenen Empfinden ab. Wenn ich einen Hakler wahrnehme und die Analyse schaue, dann wird das fast immer von der Stuttering Time ziemlich gut abgebildet.

Ich bevorzuge Auswertungssysteme, die Daten wirklich nur aufbereiten und erst bei der Endbetrachtung eine Interpretation vornehmen beziehungsweise diese komplett dem Leser überlassen. Das hat auch den Vorteil, dass alle Informationen auf einmal betrachtet werden und man nicht mehrere Metriken abgleichen muss. Wenn ich die Stuttering Time richtig verstanden habe, dann ist sie ohne einen zusätzlichen Blick auf die Avg. Fps wertlos.

Meistens, also für normale Bereiche, passt es ja. Extrembeispiele wie CS:GO schlagen natürlich hierbei raus.

Vielleicht spricht hier aber auch nur der (Print-)Redakteur aus mir, der alles in einen Benchmark zusammenfassen und nach einem klaren Wert sortieren muss, weil ihm einfach der Platz für vier Metriken nebeneinander zuzüglich einer Erklärung wie man diese gedanklich zusammenfügen muss, fehlt. :-)

Ja natürlich, als Redakteur musst du die Daten möglichst kompakt präsentieren. Es gilt aber leider das Prinzip des Informationsverlustes bei kompakten Darstellungen. 1-2 Metriken können dazu dienen, Hardware zu vergleichen. Um die Qualität des Frametimeverlaufs beurteilen zu können, reicht es allerdings nicht. Da würde ich am ehesten noch kleine Perzentile bevorzugen. Damit hat man aber noch kein Maß für die Streuung und Ausreißer bleiben auch verborgen. Eine wirklich gute Analyse braucht halt mehr.

Jagen kann man mich den x% Lows. Ich nenne es gerne spöttisch "Youtube" Parameter, weil es gefühlt nur dort verwendet wird. x% Lows sind ein "Informationsbrei" schlechthin. Ausreißer werden voll reingerechnet, Perzentile werden im Average aufgeweicht, so dass Hardwarevergleiche damit nicht gemacht werden sollten. Meiner Meinung nach sollte die Verbreitung dieser Metriken rückgängig gemacht werden.
 
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Wie ja diese Tests hier wieder zeigen, verstehe ich nahezu niemanden, der nach 3 Jahren schon wieder seine CPU wechseln muss (außer, die Anfroderungen ändern sich extremst).

Der Preisunterschied zwischen einem i7-7700K und i5-7600K lag 2017 bei ca. 50-80€. Da gebe ich doch lieber das Geld aus, nutze den i7-7700K mind. ein Jahr länger und spare gesamthaft auch noch Geld.

Eigentlich lag der Preisunterschied fast immer bei 100 Euro, zusätzlich gab es für diesen Sockel nicht nur 7600K und 7700K. Wenn ich mich richtig erinnere, waren das doch auch die Zeiten, in denen die Grafikkarten und der Ram übermäßig teuer waren. Als ich meinen 6600K gekauft habe, hätte kein 6700k in das gesetzte 1000 Euro Budget gepasst. Damals wurde teilweise zu einem 6500 in Verbindung mit einer GTX 1070 geraten.
 
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Da der 4 Kerner sich hier keine Blöße gegeben hat, verstehe ich zwar die Aussage mit dem auf der letzten Röhre pfeifen nicht, dafür ist die Leistung noch zu gut.

Aber ansonsten passt. ;)

Ja, ich meinte ZEN3 mit 4X00X, hatte irgendwo gelesen das 10-15% mehr Takt erwartet werden, wenn du dann recht hast, das die IPC stark steigt, weil zum Beispiel der Aufbau, so wie von dir beschrieben kommt, dann wäre das eine sehr, sehr interessante CPU.

Also fiktiver 8 Kern ZEN3 mit 4,7 - 4,8GHz mit 16 Threads. Den würde ich mir gefallen lassen.

Finde gerade bei den Percentiles sieht man, dass der Vierkerner dem Ende entgegen läuft. Noch ist er ausreichend, da will ich dir nicht widersprechen.

Zu Zen3 ist das glaube ich schon sehr fundiert, dass die CCDs mit 8 Kernen kommen, fraglich ist glaube ich die Anbindung untereinander. Derzeit sind die 4Kerne im CCD alle miteinander verbunden, mit 8 Kernen würde die Anzahl der Verbindungen sprunghaft steigen, wenn ich mich nicht verzählt habe braucht's bei 4 Kernen nur 6 Verbindungen, bei 8 Kernen müssten es 28 sein, also mehr als viermal soviele. Fraglich ob das so gehandhabt wird, oder ob evtl. ein Mesh wie bei Intel Anwendung findet, das würde aber letztlich Leistung kosten. Ein Ringbus wäre interessant, aber ich glaube nicht dran.

Ansonsten denke ich 15% IPC sind wieder denkbar, dafür würde ich aber derzeit nicht warten, fraglich wie sich die Preise entwickeln. Wer warten kann, weil er noch nicht im Limit ist, sollte eher auf Zen4 warten, da wird es nochmal eine Leistungsexplosion geben, Dank 5nm.
 
AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Gude. Ja das Frage ich mich seit 2 Wochen auch.

Mein aktuelles rig.

I7 4770k
Gigabyte Z87 hd3
16 GB RAM 1866ghz
PowerColor rx580
240gb SSD Sandisk
2 TB HDD
550watt bei quiet

Und zwar Bietet mir einer für Mainboard CPU sowie den RAM 240 Euro.

Und ich spiele mit dem Gedanken das Geld anzunehmen. Und mir dann eine zukunftssicheres system anzuschaffen.

Was würdet ihr machen.
 
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Do it, wenn Du schon mit dem Gedanken spielst, ist es eh zu spät, es wird dich plagen bis Du auf die dunkele Seite der 3000er AMD Seite kommst :-)
 
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Gude. Ja das Frage ich mich seit 2 Wochen auch.

Mein aktuelles rig.

I7 4770k
Gigabyte Z87 hd3
16 GB RAM 1866ghz
PowerColor rx580
240gb SSD Sandisk
2 TB HDD
550watt bei quiet

Und zwar Bietet mir einer für Mainboard CPU sowie den RAM 240 Euro.

Und ich spiele mit dem Gedanken das Geld anzunehmen. Und mir dann eine zukunftssicheres system anzuschaffen.

Was würdet ihr machen.

Wenn du das Geld übrig hast und die Leistung umsetzen kannst sollte man nicht immer warten. Nächstes Jahr gibt es immer was besseres, als im Jahr davor. Die Zen2s sind ihr Geld in jedem Fall wert und ein netter 8Kerner mit 65W ist sicher ein riesiger Sprung, sowohl in der Leistung als auch bei der Kühlung
 
AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Finde gerade bei den Percentiles sieht man, dass der Vierkerner dem Ende entgegen läuft. Noch ist er ausreichend, da will ich dir nicht widersprechen.

Zu Zen3 ist das glaube ich schon sehr fundiert, dass die CCDs mit 8 Kernen kommen, fraglich ist glaube ich die Anbindung untereinander. Derzeit sind die 4Kerne im CCD alle miteinander verbunden, mit 8 Kernen würde die Anzahl der Verbindungen sprunghaft steigen, wenn ich mich nicht verzählt habe braucht's bei 4 Kernen nur 6 Verbindungen, bei 8 Kernen müssten es 28 sein, also mehr als viermal soviele. Fraglich ob das so gehandhabt wird, oder ob evtl. ein Mesh wie bei Intel Anwendung findet, das würde aber letztlich Leistung kosten. Ein Ringbus wäre interessant, aber ich glaube nicht dran.

Ansonsten denke ich 15% IPC sind wieder denkbar, dafür würde ich aber derzeit nicht warten, fraglich wie sich die Preise entwickeln. Wer warten kann, weil er noch nicht im Limit ist, sollte eher auf Zen4 warten, da wird es nochmal eine Leistungsexplosion geben, Dank 5nm.

Wie das, wenn man sieht das man mit 4x so vielen Kernen, nur auf 17,x % bessere percentile kommt? ;)

Ich werde ganz klar auf CPUs mit mehr IPC warten, da ich mehr Leistung pro Kern brauche, für alles was ich momentan am PC mache. Da wären 15% mehr IPC und 10% mehr Takt gerade Minimum um überhaupt einen Anreiz zu schaffen. Ich hoffe zusätzlich auf niedrige Latenzen und damit echt etwas mehr Power für Spiele pro Kern. Dann klappt es auch endlich mal wieder mit AMD und mir, so hoffe ich in Form von ZEN3.

ZEN 4 und Leistungsexplosion würde ich erstmal abwarten. Denn nur durch den Shrink gab es bei dem ZEN1 auch erstmal keine außerordentliche Leistung.
 
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AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Und ich spiele mit dem Gedanken das Geld anzunehmen. Und mir dann eine zukunftssicheres system anzuschaffen.
Vergiss es, denn dein 4770K war zu seiner Zeit auch Zukunftssicher. :D

Es gibt kein zukunftssicheres System, sondern gute System mit der man normal einige Zeit lang gut auskommen sollte. ;)
 
AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Gude. Ja das Frage ich mich seit 2 Wochen auch.

Mein aktuelles rig.

I7 4770k
Gigabyte Z87 hd3
16 GB RAM 1866ghz
PowerColor rx580
240gb SSD Sandisk
2 TB HDD
550watt bei quiet

Und zwar Bietet mir einer für Mainboard CPU sowie den RAM 240 Euro.

Und ich spiele mit dem Gedanken das Geld anzunehmen. Und mir dann eine zukunftssicheres system anzuschaffen.

Was würdet ihr machen.

Hier kanns du mit einem 3600 zum Beispiel einen guten günstigen Umstieg hinlegen. Je nach dem wie viel du jetzt ausgeben willst. Wenn ein paar Euro mehr da sind, dann nimm den 3700X.


Vergiss es, denn dein 4770K war zu seiner Zeit auch Zukunftssicher. :D

Es gibt kein zukunftssicheres System, sondern gute System mit der man normal einige Zeit lang gut auskommen sollte. ;)

Natürlich gibt es in diesem Sinne eine gewisse Zukunftssicherheit.

Jeder der sich hier damit befasst, weiß das der zum Beispiel mit einem 3700X zum Beispiel länger auskommen wird, als mit einem 1600X. Des weiteren schaut man etwas über den Tellerrand zu den Konsolen und weiß das man auch die nächsten Jahren mit z.B. acht Zen 2 Kernen sehr gut aufgestellt sein wird.

Das ist doch Sicherheit für die Zukunft. Sicherheit für die Zukunft bedeutet doch nicht, das es keine schnelleren Produkte geben wird. Auch nicht, das man sich heute hinstellt und sagt, ich weiß das diese CPU in 6 Jahren für das AAA Spiel noch reicht, wobei alleine das "Reichen" ist ja schon verdammt variable ;)
 
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AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Für mich gibt es keine Zukunftssicherheit, alle Systeme die jedes Jahr erscheinen sind heute gut und morgen gehören sie sobald was neues auf dem Markt kommt zum altem Eisen. Was natürlich nicht bedeutet das die Systeme dann nichts mehr taugen. Das war auch schon immer so und nie anders. Habe es immer gut sehen können, da ich auch schon seit 1984 was mit PCs zu tun hatte.

Auch meine erste 35 MB große Festplatte war damals Zukunftssicher oder als die ersten 1 GB große Festplatten raus kamen... :D
 
AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Ich fahre inzwischen Porsche, auch zum einkaufen.
Ist die Ära der Autos mit weniger als 387 PS wirklich vorbei?

Ich kann die Aussagen der meisten Diskussionsteilnehmer weder nachvollziehen noch richtig einordnen.
Vielleicht liegt es (schlichtweg) daran, dass ich selbst noch so eine "alte" Plattform produktiv nutze.
Sogar zum spielen aktueller Titel, aber genug der Blasphemie.


Vielen Dank für die Analyse @Gaussmath.
Ich glaube, den generellen Ansatz, (absolute) CPU-Performance entkoppelt von der GPU-Performance zu benchen, nachvollziehen zu können.
Meinem aktuellem Verständnis nach, folgt dieser Ansatz aber nicht der Motivation deiner Analyse - eine möglichst objektive Betrachtung, der (subjektiven) Spielbarkeit, der ausgewählten Titel.

Die Daten geben uns Aufschluss über die Leistung der gewählten CPUs (in praxisfernen Szenarien) bezogen auf die gewählten Titel
  • 7700 in sich geschlossen
  • 3950 in sich geschlossen
  • 7700 vs 3950 (auch wenn nicht die Intention der Analyse und nur bedingt vergleichbar)

Was kann ich also davon für mich und mein System (4/4) in der Praxis davon ableiten?
  • Nichts
  • Ist die Ära also vorbei? Ich weiß es nicht, die Analyse hilft mir aber da (m.E.) nicht weiter.

@gaussmath
Ich würde es sehr begrüßen, wenn du die gleiche Analyse erneut, aber mit praxisnahen Settings (z.B. 1080/1440/2160 - High) durchführen würdest.
  • Dafür ist der verwendete 7700 aber m.E. (leider) ein paar Generationen zu neu.
Dass würde weiterhin in sich geschlossene Vergleiche zulassen und sich einer möglichen Antwort auf die Fragestellung "Ist die Ära.." mehr annähern als jetzt.
  • Ist nicht negativ/böse gemeint, Danke nochmal für deine Mühe(n).
 
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AW: Ist die Ära der Quadcores wirklich vorbei? Eine Analyse von gaussmath [Leser-Special]

Ich würde es sehr begrüßen, wenn du die gleiche Analyse erneut, aber mit praxisnahen Settings (z.B. 1080/1440/2160 - High) durchführen würdest.
  • Dafür ist der verwendete 7700 aber m.E. (leider) ein paar Generationen zu neu.
gaussmath hat aus guten Grund in dieser geringen Auflösung getestet.
Wenn ich mal meinen Kollegen Vötter zitieren darf:

"Der Prozessor befehligt die Grafikkarte, ohne Anweisungen (Drawcalls) dreht der Pixelspezialist Däumchen. Und jetzt kommt der Clou, der bei dieser verpixelten Diskussion anscheinend immer unter den Tisch fällt: Aus Sicht eines Hauptprozessors gibt es keine Pixel. Pixel sind Aufgabe der Grafikkarte, und zwar nur der Grafikkarte. Sie kümmert sich darum, dass die ganzen Daten am Ende in ein festgelegtes Pixelraster gequetscht und vom Bildschirm dargestellt werden. Rasterung oder Rasterisierung nennt man das." Quelle:
"CPU-Tests in 1.280 × 720 sind falsch!" - stimmt, optimal wären Tests in 16 × 9 Pixel - Ein Kommentar

Anders formuliert: Der Prozessor ist immer gleich schnell, völlig gleich welche Auflösung gefahren wird. Eine höhere Auflösung sorgt jedoch für eine höhere GPU-Last. Und wenn die Grafikkarte nicht schnell genug ist, limitiert sie die CPU und verfälscht so den CPU-Test.
Grafikkarten werden auch nicht mit aktivierter V-Sync getestet, was praxisnäher wäre, da viele diese Technik nutzen.
 
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