Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Das ist jedenfalls aus meiner Sicht der Plan
Und nun auch nochmal meine Sicht offiziell bestätigt.

Ob es klappt, wird sich zeigen.

Ziel der Offensive ist es laut israelischer Regierung, die Terrororganisation Hamas zu besiegen und die Freilassung der von islamistischen Extremisten festgehaltenen Geiseln zu erreichen.


Die Wiederaufnahme der Gaza-Hilfslieferungen ist nach Angaben der israelischen Regierung auf den Druck ihrer Verbündeten zurückzuführen.
Da hat man dann an der Stelle ja was Positives bewirken können.
 
Die neue in jedem Fall noch weniger als die vorherige. Man kann Frau Bärbock vieles vorwerfen aber sicherlich nicht, dass sie nicht kritisch Israel gegenüber aufgetreten ist.

Wenn "uneingeschränkte Solidarität zusichern" für dich "Kritik" ist... :kotz:


Definitiv, die Hamas. Deren Waffen (Raketen fliegen immer noch), deren Organisation, deren Möglichkeiten zu kämpfen, deren Mitglieder (=Terroristen). Und deren kriminelle Organisation als ganzes.

Soviel zur Liste von Dingen, die man den Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre (und einiger Jahrzehnte davor) mit den Taktiken des IDF nachweislich nicht zerstört bekommt.

Dazu noch, die Befreiung der wenigen noch lebenden Geiseln.

Die kriegt man mit reichlich Bomben schon eher kaputt...


Offensichtlich alles so lange kaputt Bomben bis da einfach kein Mensch mehr leben kann und dann müssen sie irgendwo anders hin. Anfangs hielt ich das noch für eine absurde Idee aber umso länger das andauert umso realistischer erscheint mir diese Vorgehensweise.

Medien, auch israelischen, zufolge hat der Finanzminster von "cleansed areas" gesprochen, die nicht einfach besetzt, sondern "erobert" werden sollen. Die Gazianer sollen derweil in den südlichen 20-25% zusammengetrieben werden (einige Medien zitieren "konzentriert", aber ich konnte keine Primärquelle finden). Hilfslieferungen sollen zudem nur in IDF-kontrolliertem Gebiet zugelassen werden. Also nicht da, wo die Hungernden sind. Die im Westjordanland militärisch vertriebenen Palästinenser sollen derweil schon aufgefordert werden, nach Jordanien zu gehen.



Netanjahu will die Hamas aber völlig vernichten.
Für mich sieht das nur noch nach einem Rachefeldzug aus.

Netanjahu hat schon mehrfach gegen die Hamas Krieg geführt und man kann nun wirklich nicht sagen, dass die zuvor keinen Anlass für Rachegelüstete gegeben hätten.
Was diesmal anders ist, sind Netanjahus Koalitionspartner. Die braucht er, um seinen eigenen Arsch zu retten, denn niemand anders würde ihn in einer Koalition vor Strafverfolgung schützen (nicht wegen der jetzigen Kriegsverbrechern, sondern wegen der schon seit langem laufenden Verfahren gegen ihn). Und diese rechtsextremen Partner sprechen offen davon, dass sie "ganz Israel" erobern/alle Palästinenser vertreiben wollen und "Israel" geht für die vom Jordan bis an die Ägyptische Grenze. (Mindestens. Im Syrien ist die IDF ja auch auf dem Vormarsch und an die einen Rückzug vorsehenden Abkommen mit Lybien hält sie sich noch weniger, als die Hisbollah.)

Zu möglichen Vertreibungszielen, nachdem Ägypten abgeblockt und Jordanien, nicht zu Unrecht, von "das wäre eine Kriegserklärung" gesprochen hat, hatte die taz übrigens diese Woche ein Zusammenfassung der Gerüchte: Lybien, Sudan, Somaliland. Fehlten eigentlich nur noch Afghanistan, Jemen und Myanmar und man hätte ein Best-Off der failed-States mit dem größten Flächenanteil an Gebieten AUS denen schon die dort ansässige Bevölkerung flieht :kotz: .
(Das aktuelle Geschehen legt aber ohnehin nahe, dass ein irdisches Fluchtziel als optional erachtet wird.)


Was ist das denn für eine Seite?

Eine, die offensichtlich genauso zweckgerrichtetet angelegt wurde, wie die (nicht verlinkte...) Framing-Umfrage.

Für "Soll hart durchgreifen, um einen Geiseldeal zu erzwingen?" ist das Ergebnis imho übrigens ziemlich mieß (sofern es überhaupt repräsentativ ist). Normalerweise kommen derartig getürkte Fragestellen (vergleiche "Tempo 130 um das Klima zu retten" oder "Grenzen dichtmachen um die AFD zu schwächen") auf höhere Zustimmungswerte und wer würde schon "Nein" zu Maßnahmen sagen, welche die Geiseln freibekommen würden?
Das Problem ist halt nur, dass der Teil hinter dem "um" das überhaupt nicht macht. Legitime Anhängsel an "hart durchgreifen" wären, in Reihenfolge des bislang erreichten, "um die Zukunft des Gazastreifens zu zerstören?", "um Palästinenser zu töten?", "um die Zahl der Hamas-Raketen etwas zu reduzieren?" und "um Geiseln zu gefährden?"
Vor "um Geiseln befreien?" oder auch "um Beschuss Israels zu stoppen?" gehört dagegen, entsprechenden Erfolgen der letzten Monate nach, "Sollte Israel verhandeln..".


Eigentlich müsste man in Israel einmarschieren und alle Extremisten beseitigen. ;)

Wenn man durch Einmarschieren Extremisten leicht und restlos beseitigen könnte, dann gäbe es im Gazastreifen schon seit Jahrzehnten keine mehr.
Leider sorgt einmarschieren in erster Instanz aber sogar für mehr Extremisten und bislang war niemand bereit, die erlangte Kontrolle in zweiter Instanz für langwierige Entradikalisierungsmaßnahmen zu nutzen.


Da hat man dann an der Stelle ja was Positives bewirken können.

"Positivchen" passt besser. Wie oben geschrieben werden die Regionen, in denen das Groß der Flüchtlinge ist/wo alle sein sollten, wohl weiterhin abgeschnitten und zudem hat man erstmal nur 5 LKW reingelassen, stellt eine Steigerung auf "bis zu 100" "in Aussicht".
Gaza brauchte mal 400-600 LKW pro Tag alleine, um den täglichen Verbrauch auszugleichen. Jetzt muss man zusätzlich die Folgen der langen nicht-Lieferung ausgleichen sowie notdürftigen Ersatz für die zerstörte Infrastruktur sowie eine komplett neue medizinische Versorgung ins Land schaffen, also ein paar Wochen lang 1000 LKW pro Tag reinlassen. 10mal so viel, wie Israel verspricht; 100mal so viel, wie in den nächsten Tagen denkbar erscheinen.

Zudem ist weiterhin unklar, welche Hilfsorganisationen überhautp ein größeres Pensum stemmen könnten UND von Israel akzeptiert werden. International renomierte Organisationen werden schließlich weiterhin als Feinde betrachtet und die Besatzungsmacht hat weiterhin nicht vor, ihren völkerrechtlichen Pflichten selbst nachzukommen.
 
Leider sorgt einmarschieren in erster Instanz aber sogar für mehr Extremisten und bislang war niemand bereit, die erlangte Kontrolle in zweiter Instanz für langwierige Entradikalisierungsmaßnahmen zu nutzen.
Vielleicht macht man das dieses Mal. Wärst du damit zufrieden?
Gaza brauchte mal 400-600 LKW pro Tag alleine, um den täglichen Verbrauch auszugleichen.
Für ein Gebiet, dass täglich schon ohne Krieg von Hilfslieferungen abhängig ist, sollte man sich grundsätzlich eine bessere Lösung ausdenken, finde ich.
"Positivchen" passt besser.
Wärst du ohne diese Lieferungen zufriedener? Kleine Schritte in die richtige Richtung sind halt auch Möglichkeiten zur Annäherung. Mir wären ausreichend Hilfslieferungen auch lieber.
die Besatzungsmacht hat weiterhin nicht vor, ihren völkerrechtlichen Pflichten selbst nachzukommen.
Noch sind sie nicht Besatzungsmacht, aber ich denke dass das so 3-6 Monate dauert. Dann sehen wir auch, ob sie die Bevölkerung versorgen. Ich gehe fest davon aus, wenn dort Ruhe einkehrt, dass auch eine umfangreiche Unterstützung erfolgt. Dass man wenig Bock drauf hat, die Hamas mitzuversorgen, kann ich nachvollziehen. Was macht denn die glorreiche Hamas, die selbsternannten Freiheitskämpfer für Gaza, um die Bevölkerung zu ernähren?
 
Wenn man durch Einmarschieren Extremisten leicht und restlos beseitigen könnte, dann gäbe es im Gazastreifen schon seit Jahrzehnten keine mehr.
Leider sorgt einmarschieren in erster Instanz aber sogar für mehr Extremisten und bislang war niemand bereit, die erlangte Kontrolle in zweiter Instanz für langwierige Entradikalisierungsmaßnahmen zu nutzen.
Ich meine auch die Extremisten in Israel.
Mit einer linken, liberalen Regierung würde Israel eher bereit sein, die Siedlungen zu stoppen und den Palästinensern Raum zu geben.
 
Ich meine auch die Extremisten in Israel.
Mit einer linken, liberalen Regierung würde Israel eher bereit sein, die Siedlungen zu stoppen und den Palästinensern Raum zu geben.
Ich denke um den Konflikt längerfristig zu befrieden, müsste man auch so einige politische Entscheidungen der letzten Jahre rückgängig machen.

MfG
 
Ich denke um den Konflikt längerfristig zu befrieden, müsste man auch so einige politische Entscheidungen der letzten Jahre rückgängig machen.

MfG
Selbst wenn das jetzt politisch so entschieden wird, ist halt die Frage, wie die Palästinenser das adaptieren können.

Ich meine, stell dir mal vor, jemand löscht nahezu deine ganze Verwandtschaft aus. Es gibt keinen Menschen in Gaza, dessen Angehöriger nicht von Israelis brutal ermordet wurde.

Wie will man bitte nun Extremismus eindämmen. Die Menschen dort haben jetzt mehr Gründe denn je, extremistisch zu sein, bei den ganzen Traumata der letzten Jahre.
 
Selbst wenn das jetzt politisch so entschieden wird, ist halt die Frage, wie die Palästinenser das adaptieren können.

Ich meine, stell dir mal vor, jemand löscht nahezu deine ganze Verwandtschaft aus. Es gibt keinen Menschen in Gaza, dessen Angehöriger nicht von Israelis brutal ermordet wurde.

Wie will man bitte nun Extremismus eindämmen. Die Menschen dort haben jetzt mehr Gründe denn je, extremistisch zu sein, bei den ganzen Traumata der letzten Jahre.
Da hast du völlig recht und für mich sieht das auch ganz klar nach einem Genozid aus und wird auch zunehmend von immer mehr Experten so eingeschätzt. Welch eine tragische Ironie, bei der Historie von Israel. ^^

Theoretisch hilft nur, Anerkennung der Schuld, rückgängig machen der getroffenen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre und Wiedergutmachung, Wiederaufbauhilfe etc. Und ich denke ganz wichtig, offizielle Anerkennung eines eigenen palästinensischen States. Aber das wird wohl alles eher nicht passieren.

MfG
 
Vielleicht macht man das dieses Mal. Wärst du damit zufrieden?

Nein, alleine dadurch nicht. Ich erwarte auch, dass man Unschuldige vorher schont und das man Leute, die das bewusst nicht machen, hinterher bestraft. sowie das man den Schaden bei den Opfern nach Kräften wieder gutmacht. Erst dann wäre "ich" "zufrieden", was iirc nicht das wichtigste Ziel von Nahostpolitik ist. (Vielleicht unterschätze ich da meine Bedeutung?)
Aber die von dir suggerierten Entwicklung an sich würde ich positiv bewerten und als guten Baustein für eine dann ggf. insgesamt zufriedenstellenden Lösung betrachten. Nur ist das halt eine derart weltfremde Hypothese von dir, dass man sie fast schon als Offtopic bezeichen müsste. Im realen Israel hat absolut rein gar niemand auch nur Andeutungen für Überlegungen gemacht, sowas vielleicht mal zu planen. Aber viele Regierungsmitglieder haben sich ganz klar für das exakte Gegenteil ausgesprochen. Genauso gut hättest du fragen können, ob ich es begrüßen würde, wenn die Hamas sich geschlossen vor Gaza-Stadt aufstellt und eins auf Suizid Kommando judäische Volksfront macht? Yeah! Ja! Klar! Natürlich!
Wird aber nicht geschehen.

Für ein Gebiet, dass täglich schon ohne Krieg von Hilfslieferungen abhängig ist, sollte man sich grundsätzlich eine bessere Lösung ausdenken, finde ich.

Jo. Man könnte zum Beispiel die Bevölkerung aus diesem Gebiet, die völkerrechtlichen Anspruch auf Grundeigentum jenseits der Grenze hat, endlich ihr Aufenthaltsrecht dort zurückgeben. Das würde schon ordentlich entlasten. Dann könnte man den Zugang zu den zugehörigen Meeresgebieten und damit nicht nur Fischgründen, sondern mittelfristig auch rentablen Gasvorkommen ermöglichen, anstatt teilweise sogar das Baden zu verbieten. Und wenn Israel dann noch den international finanzierten Flughafen in den Zustand versetzt, den u.a. wir bezahlt haben, sodass Tourismus denkbar wird, sowie die Infrastruktur wieder aufbaut, dann könnte es vielleicht was werden.
Vielleicht. Für eine wirklich saubere Lösung müsste man halt den imperialen Teilungsplan, der diese kaum überlebensfähige Enklave erschaffen hat, revidieren.

Aber das ist, nachdem man die gemachten Fehler zum Teil über 80 Jahre lang hat laufen lassen hat, alles nicht so einfach. Die heutigen de-facto-Profiteure davon sind nicht die, die sich dafür entschieden haben, sondern die wurden in dieses Leben hineingeboren. Und wollen ungern für die Fehler ihrer Vorfahren zahlen. (Gleiches gilt natürlich auch für die heutigen de-facto-Opfer, deren Vorfahren z.T. auch einiges auf dem Kerbholz hätten. Aber einem nackten Mann kann man sowieso nicht in die Taschen greifen.)

Wärst du ohne diese Lieferungen zufriedener? Kleine Schritte in die richtige Richtung sind halt auch Möglichkeiten zur Annäherung. Mir wären ausreichend Hilfslieferungen auch lieber.

Es geht, s.o., nicht darum, womit ich zufrieden bin, also spar die persönliche Ebene.
Es geht darum, was nötig ist, was ein Fortschritt ist und was ein beinahe nutzloses Trostpflaster ist. Was die israelische Regierung derzeit macht hat mit Völker- und Menschenrechten in etwa so viel zu tun, wie Putins Osterfeuerpause, wird aber von nicht wenigen präsentiert, als wäre es die Auferstehung Mutter Theresas.

Noch sind sie nicht Besatzungsmacht

Wer die Kontrolle über ein Gebiet mit militärischen Mitteln übernimmt, ist Besatzungsmacht. Und das ist Israel spätestens seit der totalen Grenzschließung zu Ägypten wieder. In kurzen Abständen alles kurz und klein zu schlagen und sich zurückzuziehen oder direkt nur Fernwaffen einzusetzen, entbindet einen nicht davon, die Versorgung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen. Oder, das sollte man noch zusätzlich betonen: Die Flucht derselbigen über die Konfontrationslinie samt Unterbringung in Flüchtlingseinrichtungen dort. In diesem Fall also nach/in Israel, das wäre eigentlich zu verlangen. Die Versorgung in den Ruinen und Gefahrengebieten vor Ort ist bereits der deutlich schlechtere Plan B.

Und aber ich denke dass das so 3-6 Monate dauert. Dann sehen wir auch, ob sie die Bevölkerung versorgen.

Wenn die Bevölkerung auch nur 3-6 weitere Wochen nicht versorgt wird, sollte das leicht zu erfüllen sein: Wo schon alle verhungert sind, reicht im weiteren Verlauf eine Packung Reis für eine Versorgungsquote von über 100%.

Ich gehe fest davon aus, wenn dort Ruhe einkehrt, dass auch eine umfangreiche Unterstützung erfolgt. Dass man wenig Bock drauf hat, die Hamas mitzuversorgen, kann ich nachvollziehen.

Nachvollziehen kann man vieles. Nur weniges davon sollte man auch gutheißen.
Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo man zivile Gebiete ausgehungert hat, bis jeder Widerstand gestorben ist. Der letzte derartige Fall in unseren Breiten, an den ich mich erinnern kann, war die Kürzung der Nahrungsmittelversorgung fürs Warschauer Ghetto auf 0, nachdem jüdischen Untergrundkämpfern ein paar Achtungserfolge gelangen.
Unter anderem als Reaktion auf diese Untaten wurden Völker- und Menschrechte noch einmal deutlich weiterentwickelt und man hat sich geschworen, so etwas nicht noch einmal zuzulassen respektive Verbrecher, die es versuchen, zu stoppen und zu richten.

(sorry für die 3 Punkte Godwin. Nazivergleiche kommen im Themenkomplex Nahost immer besonders schlecht an. Aber mir fällt halt tatsächlich kein jüngeres Beispiel ein, wo eine große Gruppe Zivilisten erst in einem kleinen Gebiet ohne brauchbare Infrastruktur und ohne Reserven zusammen mit militanten Gegnern konzentriert wurde, um dann die Lebensmittelversorgung von außen unmöglich zu machen mit der Aufforderung, sämtliche der opponierenden Kämpfer mögen sich doch bitte ergeben. Sowas ist halt einfach Völkermord, denn in einem Mangelgebiet verhungern nicht die Leute ohne Skrupel und mit Waffen als erstes. Die wären auch in 6 Monaten noch da, streben tun gezielt Unschuldige.)


Ich meine auch die Extremisten in Israel.
Mit einer linken, liberalen Regierung würde Israel eher bereit sein, die Siedlungen zu stoppen und den Palästinensern Raum zu geben.

Mir ist schon klar, wen du gemeint hast. Aber meine allgemein gehaltene Aussage stimmt halt allgemein: Du kannst nicht irgendwo mit Militär in ein Gebiet reingehen, wo eine komplette Gesellschaft lebt, und nur die Extremisten welcher Art auch immer rauspicken. Die geben sich, zumindest nach kurzer Zeit, nicht (mehr) zu erkennen und bislang hat dafür niemand eine Lösung gefunden. Egal ob man eine der aberdutzenden Militärbesetzungen Israels in Gaza und im Westjordanland betrachtet, die Unterdrückungsmaßnahmen der Taliban gegen liberalere Afghanen oder umgekehrt die Bekämpfung der Taliban durch die Nordallianz, der Briten gegen die NRA oder, siehe weiter oben, der Nazis gegen diverse Widerstandsgruppen: Das Ergebnis waren, sind und werden sein: Überwiegend Fehlzuordnungen.

Je nach Grad der Menschenfeindlichkeit hat man False-Negatives, weil man lasch und vorsichtig vorgeht, sodass jede Menge Extremisten verbleiben. Oder man macht einen auf hart und produziert viele False-Positives, verhaftet oder tötet also jede Menge Unschuldige. Damit bestätigt man dann aber halt einerseits die Extremisten, denn man führt halt tatsächlich einen Angriff auf die Mehrheitsbevölkerung, gegen diese sich gewaltsam verteidigen muss/will/sollte. Und andererseits motiviert man ganz direkt die Angehörigen und Freunde der unschuldigen Opfer, sich den Extremisten anzuschließen, um diesen Verteidigungskampf zu führen. Am Ende stehen dann sogar mehr Extremisten da, als vor dem Eingriff.

Gerade in Gaza, dass nun schon wirklich oft von Israel unter erheblichen Opferzahlen und unter erheblicher Zerstörung von Infrastruktur (und damit von Hoffnungen und Zukünften) besetzt wurde, hat man diese Eskalationsspirale x-fach beobachten können. Um 100 Terroristen zu töten, wird soviel Unschuldigen Leid hinzugefügt, dass die Terrorganisationen 110 neue rekurtieren können. Am Ende ist der Gegner stärker als vorher, wenn auch auf Basis neuen Personals. Oder es entsteht sogar ein neuer Gegner, der den Angegriffenen verspricht, noch extremer gegen die Angreifer vorzugehen.

Genau so ist ja z.B. die Hamas entstanden: Israel hatte Gaza mehrfach erobert, lange bevor es die überhaupt gab. Und irgendwann hatten ein paar Gazianer die Schnauze voll davon, dass die älteren palästinenischen Paramilitärs diese Angriffe nicht stoppen konnten. Als "Lösung" haben sie die Hamas gegründet, mit dem (ursprünglichen, mittlerweile offiziell aufgegebenen) Ziel, israelische Angriffe nicht nur zurückzuschlagen, sondern Israel komplett zu vernichten. Diese Aggression ist heute stärker denn je und für Israel nur deswegen keine deutlich größere Bedrohung, weil der israelische Grenzschutz noch stärker aufgerüstet wurde.

Und die nächste Eskalationsrunde steht schon in den Startschuhen: Es gibt leider verdammt wenig Medien, die sich noch die Mühe machen, zwischen gazianischen Terroristen zu differenzieren. (Respektive es gibt, dank IDF, halt praktisch keine Journalisten mehr, die das könnten...) In den wenigen Fällen, wo ich einen Zuordnungsversuch gesehen habe, wurden die schwereren Geiselmisshandlungen und die, relativ zur Größe der Organisation, schwereren Raketenangriffe aber dem sogenannten ""islamischen Jihad"" zugeschrieben (der mit de muslimischen Glauben in etwa so viel zun tun hat, wie die NSDAP mit Marx und Engels). Sollte die IDF also wieder erwarten die Hamas zerschlagen bekommen, ist vollkommen klar, was folgt: Der IJ übernimmt mit dem Slogan "ihr habt ja gesehen, was es der Hamas genützt hat, mit Israel zu reden und Austausche auszuhandeln. Wir werden sowas nicht machen, wir sind härter." Und sofern in Gaza dann überhaupt noch jemand überlebt, wird der IJ auch keinen Mangel an Rekruten haben.

Und genau dieses Dilemma hätte auch eine von dir angedachte eine internationale Eingreiftruppe, die auf Demokratie noch weniger als Netanjahu und auf Völkerrecht wenig mehr gibt und die aktuelle israelische Regierung stürzt. Damit wäre zwar erstmal die Leitfigur weg, aber die gewaltsamen Zionisten, die radikal-Religiösen und die Mitglieder der Siedlerbewegung wären immer noch da, immer noch gewaltbereit und gegen die Eingreifer vereint - zusammen mit vielen weiteren Israelis, die solche Einmischung ablehnen werden. Ergebnis: Mehr Gewalt als je zuvor.
 
In Gaza bahnt sich eine Hungerepidemie an. Selbst in Kreisen des Militärs Israels steigt die Nervosität. Hunger als Waffe einzusetzen, ist Kriegsverbrechen.

Gaza – Der humanitären Helferin ist die Verzweiflung anzuhören, ihre Stimme zittert. „Nennt es nicht Krise, es ist längst keine Krise mehr. Es ist der Kollaps.“ Bushra Khalidi von der Organisation Oxfam schildert drastische Szenen aus Gaza: Babys, die „zu schwach sind, um zu schreien“. Eltern, die Gras kochen, die Schildkröten aus Kloaken fischen, um ihre Kinder zu ernähren

„Das sind keine symbolischen Bilder“, sagt Khalidi. „Das ist der Alltag.“ Gaza steht am Beginn einer Hungerepidemie. Seit fast elf Wochen lässt Israel keine Nahrung, keine Hilfsgüter in den Gazastreifen hinein. Während in Tel Aviv jeden Tag Tonnen an unverdorbenen Lebensmitteln im Müll landen, leben nur 70 Kilometer entfernt Familien von einem Teller Reis pro Tag.

„Menschengemachte Katastrophe“ im Gazastreifen: Hilfsgüter stauen sich an den Grenzübergängen

Anders als in anderen Weltregionen, die von Hunger betroffen sind, liegt es hier nicht an Ernteausfällen, Dürren oder Misswirtschaft. „Das ist eine menschengemachte Katastrophe, eine vermeidbare Katastrophe“, sagt Amande Bazerolle von Ärzte ohne Grenzen, die bis vor kurzem in Gaza stationiert war. Vor diesem Krieg war Mangelernährung in Gaza ein Randphänomen. Jetzt gebe es niemanden, der nicht von der Nahrungsknappheit betroffen sei, sagt Bazerolle. „Selbst, wenn man sich Essen leisten kann, findet man es einfach nicht“, erzählt die Französin. „Meine Kollegen essen nur einmal am Tag.“

Vor den Grenzübergängen stauen sich die Vorräte an Hilfsgütern: Medikamente für die Kliniken, Treibstoff für die Stromgeneratoren der Krankenhäuser, tonnenweise Mehl und Reis. Die Teams humanitärer Helfer:innen warten in Gaza darauf, die Lieferungen zu übernehmen. Doch sie hängen an der Grenze fest, Israels Armee erlaubt die Einfuhr nicht. Die wenigen Vorräte, die es in Gaza noch gibt, werden zu Wucherpreisen verkauft: 350 Dollar für 25 Kilogramm Mehl – das sind 14 Dollar pro Kilo, dank Mengenrabatt

Inzwischen schlagen nicht nur Hilfsorganisationen Alarm. Auch in Israels Militär steigt die Nervosität. Laut einem Bericht der New York Times haben Offiziere und Offizierinnen der Armee ihre Kommandanten vor der unmittelbar bevorstehenden Hungerepidemie gewarnt. Sollte die Blockade nicht sofort aufgehoben werden, seien die Folgen undenkbar.
Quelle: Krieg und Zerstörung in Gaza: Babys „zu schwach, um zu schreien“

Woanders hatte ich gelesen das Israel 100 LKW am Tag reinlassen will. Aber es wurde schon gesagt, dass das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Und viel zu wenig.

Die Hälfte aller Bewohner in Gaza sollen Kinder sein.
Das was Israel da macht ist vollkommen unmenschlich und Kriegsverbrechen.
Leider zieht sie niemand dafür zur Rechenschaft.
 
Ich hatte ja schon einmal danach gefragt was aber nicht beantwortet wurde.
Deutschland, hier die Außenministerin Bearbock, hat sehr wohl das vorgehen Israels kritisiert.

Zitat:
Zur Zukunft des Gazastreifens erklärte Außenministerin Annalena Baerbock heute (05.02.2025):
Gaza liegt in Ruinen, das Ausmaß der Zerstörung ist erschütternd. Wir sind uns alle einig, dass Gaza so schnell wie möglich wieder aufgebaut werden muss. Häuser, Krankenhäuser, Schulen oder die Räumung von Munition und Blindgängern – dazu wird es massives internationales Engagement brauchen. Wir Europäer stehen bereit, unseren Teil gemeinsam mit den USA und den Partnern in der Region beizutragen.
Die Zivilbevölkerung in Gaza, die vielen Familien, die gerade in die Trümmer ihrer Häuser zurückkehren, brauchen unsere Hilfe für eine Zukunft auf ihrem Land – in Sicherheit, Würde und friedlichem Zusammenleben mit Israel. Sie brauchen auch eine echte politische Perspektive. Dabei sind wir uns einig, dass die Terroristen der Hamas in Gaza in Zukunft keine Rolle mehr spielen dürfen. Das ist genauso eine Frage der Sicherheit Israels wie der Region.
Gleichzeitig ist klar: Gaza gehört – ebenso wie die Westbank und Ostjerusalem – den Palästinenserinnen und Palästinensern. Sie bilden den Ausgangspunkt für einen künftigen Staat Palästina.
Eine Vertreibung der palästinensischen Zivilbevölkerung aus Gaza wäre nicht nur inakzeptabel und völkerrechtswidrig. Dies würde auch zu neuem Leid und neuem Hass führen. Deshalb haben wir als G7, als Europäische Union genauso wie als Vereinte Nationen von Beginn an immer wieder klar gemacht: Die Zivilbevölkerung von Gaza darf nicht vertrieben werden und Gaza nicht dauerhaft besetzt oder wieder besiedelt werden. Eine Lösung über die Köpfe der Palästinenserinnen und Palästinenser hinweg darf es nicht geben. Eine verhandelte Zweistaatenlösung bleibt die einzige Lösung, die Palästinensern wie Israelis ein Leben in Frieden, Sicherheit und Würde ermöglicht. Das ist auch die klare Haltung der arabischen Staaten in der Region.
Ich denke heute auch an die Geiseln, die immer noch in der Gewalt der Hamas sind. Alle Bemühungen müssen jetzt darauf gerichtet sein, die zweite Phase des Waffenstillstandsabkommens umzusetzen. Andernfalls steht das Leben der Geiseln auf dem Spiel – darunter weiterhin auch deutsche Staatsangehörige. Die Chance, sie frei zu bekommen, darf nicht verstreichen.


Zur humanitären Lage in Gaza erklärte Außenministerin Baerbock heute (10.11.2024):

Noch nie in den letzten 12 Monaten kam so wenig Hilfe in den Gazastreifen wie jetzt. Ein Großteil der über 2 Millionen Menschen leidet an akuter Mangelernährung, lebt in unvorstellbaren Zuständen. Tausende Kinder sitzen ohne Eltern und in unfassbaren Schmerzen zwischen den Trümmern. An keinem Ort der Welt gibt es auf so kleinem Raum so viele Kinder mit Amputationen. Weite Teile Gazas sind ein absolutes Trümmerfeld. Den Menschen fehlt die Kraft, um weiter zu flüchten, und sie drängen sich in den letzten, auch kaum mehr sicheren Zonen.

Israels Recht der Selbstverteidigung findet seine Grenze im humanitären Völkerrecht. Dazu zählt, dass humanitärer Zugang zu allen Zeiten gewährt werden muss und nie zu einem Mittel der Kriegsführung werden darf. Immer wieder gab es Zusagen, die nicht eingehalten wurden. Aufgrund unseres massiven Drängens und der Anordnung des Internationalen Gerichtshofs wollte die israelische Regierung Gaza im Frühjahr „mit humanitärer Hilfe fluten.“ Das muss kommen, ohne Ausreden. Daran muss sich – trotz all der schwierigen Abwägungen und Dilemmata – die israelische Regierung messen lassen.

Vor dem Winter ist nichts dringlicher, als dass die Geiseln endlich freikommen, und die Hilfsgüter zum Überleben – Nahrungsmittel, Wasser, Medizin, Hygieneartikel, Zelte – die Menschen in Gaza endlich erreichen. Dafür braucht es die Öffnung aller Grenzübergänge nach Gaza für humanitäre Hilfe. Dafür braucht es volle Kooperation aller Parteien mit den Vereinten Nationen und den Hilfsorganisationen, um verlässliche und sichere Routen für Hilfslieferungen und medizinische Evakuierungen zu schaffen. In den vergangenen Tagen gab es dazu erste konstruktive Signale. In vielen Gesprächen haben wir darauf gedrungen, dass die israelische Armee ihre Operationsführung anpasst. Die schweren Kampfhandlungen müssen endlich eingestellt und ernsthaft an einem Waffenstillstand gearbeitet werden. Denn ohne Waffenstillstand wird das Sterben nicht aufhören, wird das Leid kein Ende nehmen – das Leid der nach wie vor über 100 Geiseln und ihrer Familien. Und ebenso das Leid der Familien in Gaza.



Wer ein wenig im Internet sucht findet jede Menge Kritik am Vorgehen Israels in Gaza wie auch in Samaria und Judäa von seitens Deutschlands, namentlich von der Außenministerin Bearbock.
Das ständige wiederholen von der uneingeschränkten Solidarität welches suggeriert, dass Deutschland das handeln Israels unterstützt, hinnimmt, nicht kritisiert, ist so nicht haltbar.
Die Kritik wird seitens Israel sehr wohl wahrgenommen und diplomatisch ist man teilweise ziemlich verschnupft bis ordentlich verärgert.
 
Das glaube ich ja auch. Nur stört sich Israel nicht daran.
Die hören auf niemanden.
Deswegen müssten sie eigentlich selber mal sanktioniert werden.
Dann könnten sie ihren Krieg nur noch auf begrenzte Zeit führen.
Ohne ausländische Unterstützung wäre Israel nicht so mächtig.
 
Der letzte derartige Fall in unseren Breiten, an den ich mich erinnern kann, war die Kürzung der Nahrungsmittelversorgung fürs Warschauer Ghetto auf 0,
Na, da muss sich einer mal mit dem Thema Luftbrücke Berlin befassen... ;)
Was die israelische Regierung derzeit macht hat mit Völker- und Menschenrechten in etwa so viel zu tun
Wie gesagt, ich wünsche und erwarte mir ebenfalls mehr Hilfslieferungen, kann jedoch auch verstehen, dass man keine Nahrungsmittel für die Hamas liefern möchte, die den Krieg begonnen hat und gegen den sich die militärischen Aktivitäten richten.
sondern die wurden in dieses Leben hineingeboren.
Ja. Ist ein großteils beschissenes Leben dort, beiderseits der Grenze. Aus meiner Sicht kann es nur ohne die Hamas diesbezüglich Besserung geben.
Dann könnte man den Zugang zu den zugehörigen Meeresgebieten und damit nicht nur Fischgründen, sondern mittelfristig auch rentablen Gasvorkommen ermöglichen, anstatt teilweise sogar das Baden zu verbieten
Gute Idee, sowas geht erst mit einer friedlichen Koexistenz, ohne Hamas.
Aber die von dir suggerierten Entwicklung an sich würde ich positiv bewerten und als guten Baustein für eine dann ggf. insgesamt zufriedenstellenden Lösung betrachten. Nur ist das halt eine derart weltfremde Hypothese von dir,
Die von "mir suggerierte Entwicklung" und "weltfremd Hypothese" war einfach nur deine eigene Schlussfolgerung als Möglichkeit zu betrachten. Insofern ist es auch deine weltfremde Hypothese. ;) Vielleicht entradikalisiert man, nachdem man die Sicherheit in Gaza wiederhergestellt hat und die Hamas Geschichte ist, die traumatisierte Bevölkerung tatsächlich. Ich kann mir das gut vorstellen.

Wiir werden sehen.
Dann könnten sie ihren Krieg nur noch auf begrenzte Zeit führen.
Also, es ist der Krieg der Hamas gegen Israel, um diese wichtige Tatsache nicht zu vergessen. Im Lösungsraum darf die Auflösung oder eben der militärische Sieg über die Hamas nicht vergessen werden, finde ich. Aus meiner Sicht ist das auch der Schlüssel zu einer friedlichen Koexistenz und einem besseren Leben aller Menschen in und um Gaza.
Das müssen beide Seiten dann auch wollen. Ich bin da optimistisch. Es gibt ja auch keine sinnvolle andere Möglichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, da muss sich einer mal mit dem Thema Luftbrücke Berlin befassen... ;)

Wie gesagt, ich wünsche und erwarte mir ebenfalls mehr Hilfslieferungen, kann jedoch auch verstehen, dass man keine Nahrungsmittel für die Hamas liefern möchte, die den Krieg begonnen hat und gegen den sich die militärischen Aktivitäten richten.

Ja. Ist ein großteils beschissenes Leben dort, beiderseits der Grenze. Aus meiner Sicht kann es nur ohne die Hamas diesbezüglich Besserung geben.

Gute Idee, sowas geht erst mit einer friedlichen Koexistenz, ohne Hamas.

Die von "mir suggerierte Entwicklung" und "weltfremd Hypothese" war einfach nur deine eigene Schlussfolgerung als Möglichkeit zu betrachten. Insofern ist es auch deine weltfremde Hypothese. ;) Vielleicht entradikalisiert man, nachdem man die Sicherheit in Gaza wiederhergestellt hat und die Hamas Geschichte ist, die traumatisierte Bevölkerung tatsächlich. Ich kann mir das gut vorstellen.

Wiir werden sehen.

Also, es ist der Krieg der Hamas gegen Israel, um diese wichtige Tatsache nicht zu vergessen. Im Lösungsraum darf die Auflösung oder eben der militärische Sieg über die Hamas nicht vergessen werden, finde ich. Aus meiner Sicht ist das auch der Schlüssel zu einer friedlichen Koexistenz und einem besseren Leben aller Menschen in und um Gaza.
Das müssen beide Seiten dann auch wollen. Ich bin da optimistisch. Es gibt ja auch keine sinnvolle andere Möglichkeit.
Du bist naiv und blind wenn du meinst, nur weil die Hammas besiegt ist, wären die Probleme fort. Er hat dir doch ganz konkret aufgezeigt was in dem Fall passieren würde, das Problem ist nicht mehr die Hamas, das Problem ist, dass Israel genau das züchtet was sie bekämpfen, Terroristen egal wie sie heißen. Das ist eben typisches Fingergezeige auf die Symptome, statt einmal die Ursachen in den Blick zu nehmen.

MfG
 
Du bist naiv und blind wenn du meinst, nur weil die Hammas besiegt ist, wären die Probleme fort
We will see.
Das ist eben typisches Fingergezeige auf die Symptome, statt einmal die Ursachen in den Blick zu nehmen.
In "meiner" Welt ist die Ursache für diesen Krieg die Hamas. Vielleicht haben wir unterschiedliche Definitionen von Symptomen.
das Problem ist nicht mehr die Hamas, das Problem ist, dass Israel genau das züchtet was sie bekämpfen,
"Das Problem ist nicht mehr die Hamas." ... Hm ...
Hamas Waffen niedergelegt, Hamas aus dem Gazastreifen abgerückt, Hamas Geiseln freigelassen.
Wenn dann Israel noch weiter in Gaza kämpft, dann geb ich dir recht. Ansonsten empfehle ich dir dein eigenes Zitat weiter oben.
 
"Das Problem ist nicht mehr die Hamas." ... Hm ...
Hamas Waffen niedergelegt, Hamas aus dem Gazastreifen abgerückt, Hamas Geiseln freigelassen.
Wenn dann Israel noch weiter in Gaza kämpft, dann geb ich dir recht. Ansonsten empfehle ich dir dein eigenes Zitat weiter oben.
Aber so wie es jetzt läuft kann es doch nicht weiter gehen.
Wieviele Zivilisten sollen denn noch sterben?
Der ganze Gazastreifen ist verwüstet.
 
Aber so wie es jetzt läuft kann es doch nicht weiter gehen.
Wieviele Zivilisten sollen denn noch sterben?
Der ganze Gazastreifen ist verwüstet.
Sehe ich doch genauso, das hatten wir exakt so schon. :)

Darum ist meine Hoffnung, die Ursache (Hamas) wird von der Bevölkerung und Israel gleichermaßen aus dem Gazastreifen gejagt, dann gibt es Frieden.

Die Alternative, Israel hört einfach auf und die kriegerische Auseinandersetzung geht nach dem bisherigen Lied (Hamas erholt sich, Rakete hier, Attentat dort, Großangriff bei Gelegenheit) weiter.

Ich schau mir an, was diesmal draus wird. Wünsche allen Menschen dort endlich ein friedliches Zusammenleben. Dazu muss die Hamas weg, mit Terroristen ist eben kein Frieden möglich.
 
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