Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Hm... was macht man denn nun da grad Sonderbares im Libanon?

Hat man etwa die Hisbolla durch militärischen Druck dazu gezwungen, ihr Territorium zu verlassen. Durch eine gezielte Bekämpfung der Waffenlager, Abschusseinrichtungen und der Führungseinrichtungen sowie des Führungspersonals und der Kämpfer?
Dann noch das Territorium einer andere Sicherheitsorganisation (hier die Streitkräfte des Libanon) die Verantwortung übertragen, möglichst mit internationaler Kontrolle?
Dann die Waffen schweigen lassen?

Kommt mir irgendwie bekannt vor...

Ist zumindest mal ein echter Plan für Waffenstillstand und wie ein Frieden dann zukünftig aussehen kann.
Und nicht überraschend ist allen klar, dass eine Terrororganisation (hier die Hisbolla) mit Sicherheitskräften (=Militär, also UN Mission und libanesische Armee) vertrieben werden muss. Und zwar als erster Schritt.

Bin gespannt, ob man das nun jetzt endlich hinbekommt, die Resolution und UN-Mission ist ja nun schon volljährig...

Aber auch hier hängt es letzlich wohl davon ab, ob die Menschen vor Ort wirklich in Frieden miteinander leben wollen.

Gut auch, dass man sich auch auf Hilfe für die inländischen Flüchtlinge verständigen konnte. Ich hoffe diese Hilfe kommt auch wirklich bei den Flüchtlingen an!

Der erste Schritt ist aber, die Territorien müssen der Kontrolle der Terrororganisation entzogen werden.
Jetzt braucht man nur noch, dass die beteiligten Parteien sich vollends entscheiden, in Frieden miteinander zu leben, dann geht das auch über die anvisierten 60 Tage hinaus.

Das wird sich dann noch zeigen, ob das so passiert.

Das könnte auch in Gaza klappen, aber die Hamas ist dazu noch nicht bereit. Ich denke, allzulange wird das dort aber auch nicht mehr dauern. Ich hoffe, es ist eher früher als später, im Interesse der dort als Schutzschilde missbrauchten Zivilisten und der entführten Menschen.
 
Hm... was macht man denn nun da grad Sonderbares im Libanon?

Hat man etwa die Hisbolla durch militärischen Druck dazu gezwungen, ihr Territorium zu verlassen. Durch eine gezielte Bekämpfung der Waffenlager, Abschusseinrichtungen und der Führungseinrichtungen sowie des Führungspersonals und der Kämpfer?
Dann noch das Territorium einer andere Sicherheitsorganisation (hier die Streitkräfte des Libanon) die Verantwortung übertragen, möglichst mit internationaler Kontrolle?
Dann die Waffen schweigen lassen?

Kommt mir irgendwie bekannt vor...

Jetzt braucht man nur noch, dass die beteiligten Parteien sich vollends entscheiden, in Frieden miteinander zu leben, dann geht das auch über die anvisierten 60 Tage hinaus.

Das wird sich dann noch zeigen, ob das so passiert.

Das könnte auch in Gaza klappen, aber die Hamas ist dazu noch nicht bereit. Ich denke, allzulange wird das dort aber auch nicht mehr dauern. Ich hoffe, es ist eher früher als später, im Interesse der dort als Schutzschilde missbrauchten Zivilisten und der entführten Menschen.
Naja, in Gaza gibt es ja nicht mehr viel zu verhandeln, wer will schon in einer Wüste leben, übersät von gezielten Bombardierungen... ^^

MfG
 

Auch in diesem Bericht steckt ein interessanter Satz:


Es zeige sich, dass es zuweilen notwendig sei, „zu eskalieren, um zu deeskalieren“, meint etwa der Nahostexperte Mark Dubowitz von der Foundation for Defense of Democracies. „Diesen Deal hätte es nie gegeben, wenn Israel auf die Biden-Regierung und ihre wiederholten Forderungen nach Deeskalation gehört hätte.“

Genauso sieht es aus. Israel zeigt eindeutig, dass seine Politik der Stärke aufgeht.

Das war auch schon bei Rafah so. Alle Welt wollte Israel davon abhalten, in Rafah eine Offensive zu starten. Wo wurde der Anfrüher der Hamas Sinwar letzten Endes ausgeschaltet? In Rafah.

Und auch jetzt mit der Hisbollah hat man es - wie der User SIR_Thomas_TMC schon so gut zusammengefast hat - dank militärischer Überlegenheit geschafft, der Hisbollah etwas abzuringen, wogegen sie sich über 1 Jahr gewehrt hat. Etwas, wozu weder die Resolution 1701 noch die UN Mission UNFIL in der Lage waren.

Die IDF sorgt wieder einmal dafür, dass "Nie wieder" auch ein "Nie wieder" bleibt.
 
Ja, hast völlig Recht, kann man ja historisch auch einwandfrei festhalten, wie gut dieses Vorgehen bis jetzt immer perspektivisch gewirkt hat. Gewalt war schon immer die beste Lösung für Frieden, wissen wir doch alle. :lol:

MfG
 
Ja, hast völlig Recht, kann man ja historisch auch einwandfrei festhalten, wie gut dieses Vorgehen bis jetzt immer perspektivisch gewirkt hat. Gewalt war schon immer die beste Lösung für Frieden, wenn es sich gegen Gewalt gerichtet hat, wissen wir doch alle.
Ich hab was ergänzt. Sonst wären wir nämlich das dritte europäische Reich, ohne Gewalt gegen Gewalt. ;)

Schwierig wird diese Einsicht nur, wenn man vergisst, wer Angreifer und wer Angegriffener ist.

Die Hamas hat sich verkalkuliert (Gemetzel an Zivilisten und Raketen auf Israel), die Hisbollah auch (Raketenangriffe auf Isrsel), eventuell sogar der Iran (Raketenangriffe und Drohnenangriffe auf Israel).

Hoffe, dass es zwischen Iran und Israel wieder mehr bei Wortgefechten bleibt. Das hätte sonst ordentlich Wirkungspotential in der gesamten Region. Bin mir zwar ziemlich sicher, dass es letztendlich für das Regime im Iran das Aus bedeuten würde (was sicher begrüßenswert wäre), aber doch mit 100x so vielen Toten, wie die aktuellen Kriege dort (was eine sehr leidvolle Perspektive wäre).
 
Ja, hast völlig Recht, kann man ja historisch auch einwandfrei festhalten, wie gut dieses Vorgehen bis jetzt immer perspektivisch gewirkt hat. Gewalt war schon immer die beste Lösung für Frieden, wissen wir doch alle. :lol:

Korrekt, das kann man historisch festhalten. Gerade wir Deutschen sollten angesichts unserer eigenen Historie wissen, das Gewalt für Frieden sorgen kann. Die Wehrmacht wurde nicht mit Stuhlkreisen oder Forderung nach Deeskalation besiegt.
 
Korrekt, das kann man historisch festhalten. Gerade wir Deutschen sollten angesichts unserer eigenen Historie wissen, das Gewalt für Frieden sorgen kann. Die Wehrmacht wurde nicht mit Stuhlkreisen oder Forderung nach Deeskalation besiegt.
Ich bezug mich konkret auf das Gaza Thema und da sieht man sehr schön diesen nachhaltigen Frieden durch militärische Stärke. :schief:

MfG
Schwierig wird diese Einsicht nur, wenn man vergisst, wer Angreifer und wer Angegriffener ist.
*gähn* Du bist wie eine Schallplatte die immer an der gleichen Stelle springt, haben wir vor 100 Seiten ohne Dissenz schon zur Kenntnis genommen. Ändert nur nichts an der genannten Tatsache das historisch gesehen deine bevorzugte militärische Gewalt in der Region irgendwann einmal irgendwas befriedet hätte.^^

MfG
 
Ich bezug mich konkret auf das Gaza Thema und da sieht man sehr schön diesen nachhaltigen Frieden durch militärische Stärke.

Die militärische Stärke Israels hat in den letzten fast acht Jahrzehnten dafür gesorgt, dass die arabische Seite ihren Plan von der Vernichtung Israels nicht umsetzen konnte. Insofern sichert die IDF mit ihrer Stärke Israel durchaus einen gewissen "Frieden".

Aber ja perfekt ist es nicht.

*gähn* Du bist wie eine Schallplatte die immer an der gleichen Stelle springt, haben wir vor 100 Seiten ohne Dissenz schon zur Kenntnis genommen. Ändert nur nichts an der genannten Tatsache das historisch gesehen deine bevorzugte militärische Gewalt in der Region irgendwann einmal irgendwas befriedet hätte.^^

Die militärische Stärke Israels hat dafür gesorgt, dass 1979 Ägypten als erstes arabisches Land mit Israel Frieden geschlossen hat. Also ja, das ist der Beweis.

Ohne die militärische Stärke Israels hätte Ägypten das nie getan. So viel zur deiner angeblichen "Tatsache".
 
Nochmal, ich habe von "GAZA" und den Plasteinensern gesprochen...^^ Wo hat da militärische Stärke, historisch gesehen, zur nachhaltigen Befriedung des Konfliktes geführt?

MfG
 
Nochmal, ich habe von "GAZA" und den Plasteinensern gesprochen...^^ Wo hat da militärische Stärke, historisch gesehen, zur nachhaltigen Befriedung des Konfliktes geführt?

Du kannst gerne versuchen, die Thema zu trennen, aber diese Punkte gehören alle zum Nahostkonflikt zusammen.

Gaza z.B. war 19 Jahre lang von 1948 bis 1967 durch Ägypten besetzt.

Die vier Kriege die Ägypten gegen Israel geführt hat, ging auch z.B. von dort aus. Ergo gehört der Hinweis, dass Israel durch militärische Stärke Ägypten zum Frieden gebracht hat, mit dazu. Du kannst den Nahostkonflikt nicht bloß auf Gaza und die sogenannten "Palästinenser" reduzieren, weil es das Gesamtbild verfälscht.
 
Ändert nur nichts an der genannten Tatsache das historisch gesehen deine bevorzugte militärische Gewalt in der Region irgendwann einmal irgendwas befriedet hätte.
Darum war ja nie Frieden dort. Weder mit Ägypten, noch mit Jordanien, noch mit anderen Ländern.
Ich weiß, es gefällt dir nicht, dass manche Probleme sich nicht friedlich lösen lassen. Das finde ich auch schade, aber da der Mensch nunmal so programmiert ist, gibt es seit jeher bewaffnete Konflikte. Wer damit mit einem Stuhlkreis reagieren will, darf das gerne. Führt halt nachweislich nicht zu dem Ergebnis, wie wenn man einer Aggression eine Gegenaggression entgegensetzt.
 
Du kannst gerne versuchen, die Thema zu trennen, aber diese Punkte gehören alle zum Nahostkonflikt zusammen.

Gaza z.B. war 19 Jahre lang von 1948 bis 1967 durch Ägypten besetzt.

Die vier Kriege die Ägypten gegen Israel geführt hat, ging auch z.B. von dort aus. Ergo gehört der Hinweis, dass Israel durch militärische Stärke Ägypten zum Frieden gebracht hat, mit dazu. Du kannst den Nahostkonflikt nicht bloß auf Gaza und die sogenannten "Palästinenser" reduzieren, weil es das Gesamtbild verfälscht.
Wenn du behauptest, die aktuelle Hisbollasituation wäre der Beweis das militärische Stärke Frieden bringt zeige ich dir anhand von Gaza ein gegenteiliges Beispiel auf und wir kommen wieder an den Anfang. In Gaza hat hat das nun seit Jahrzehnten nicht geklappt, Zeit für einen Strategiewechseln. Annerkennung plastinensicher Staat, Siedlungsbau Stop und Rückgabe besetzten oder anektierten Gebietes. Vielleicht wäre das ja mal eine Maßnahme um die Region zu befrieden.^^ Hatten wir schon vor ettlichen Seiten aber ihr plädiert nur für militärische Stärke, obwohl das Beispiel "GAZA" aufzeigt, dass es da eben "nichts" bringt/ gebracht hat, es sei denn natürlich ihr betrachtet es als Erfolg wenn GAZA defakto unbewohnbar gemacht wird, dank der ganzen Präzisionsmombardements... :schief:

Dann kann man jedenfalls zurecht feststellen, dass Herr Netanjahu Kriegsverbrecher vorgeworfen werden.

Jetzt kommt SIR-Thomas bestimmt gleich wieder um darauf hinzuweisen wer damit begonnen hat, ätschibätschi und legitimiert somit Kriegsverbrechen durch andere Kriegsverbrechen. Das ist soooo absurd...^^

MfG
 
Annerkennung plastinensicher Staat,
Absolut sinnvoll, Möglichkeit dazu gab es auch seit Jahrzehnten, wurde dir auch schon zigmal aufgezeigt. Aber doch nicht in die Hände einer Terrororganisation. Die muss da erstmal weg.
Siedlungsbau Stop
100% Zustimmung.
ätschibätschi und legitimiert somit Kriegsverbrechen durch andere Kriegsverbrechen.
Kann es sein, dass ich dich kindlicher ansprechen muss, damit die Kommunikation zwischen uns besser klappt?
 
Wenn du behauptest, die aktuelle Hisbollasituation wäre der Beweis das militärische Stärke Frieden bringt zeige ich dir anhand von Gaza ein gegenteiliges Beispiel auf und wir kommen wieder an den Anfang.

Weil du nachwievor nicht verstehst oder verstehen willst, dass du Gaza nicht losgelöst vom gesamten Nahostkonflikt betrachten kannst. Die aktuelle Situation ist das Ergebnis der vorherigen Ereignisse.

In Gaza hat hat das nun seit Jahrzehnten nicht geklappt, Zeit für einen Strategiewechseln. Annerkennung plastinensicher Staat, Siedlungsbau Stop und Rückgabe besetzten oder anektierten Gebietes.

Hätte es alles schon am allerersten Tag geben können. Welche Seite hat noch gleich die UN Resolution 181 nicht akzeptiert und sich für Krieg entschieden?

Und genau das meine ich. Hätte Israel keine militärische Stärke in all den von abrabischer Seite aufgezwungenen Krieg bewiesen, hätte die arabische Seite Israel vernichtet.

Nur die militärische Stärke Israels hat Israel vor diesem Schicksal bewahrt. Und diese militärische Stärke war und ist notwendig, weil die arabische Seite seit Tag 1 Israel vernichten will.

Vielleicht wäre das ja mal eine Maßnahme um die Region zu befrieden.

Wie oft soll Israel den sogenannten "Palästinenser" den noch einen Staat anbieten, bis die das Angebot auch mal annehmen? Man könnte ja fast den Eindruck bekommen, es geht der palästinensichen Seite gar nicht um Frieden.

Hatten wir schon vor ettlichen Seiten aber ihr plädiert nur für militärische Stärke, obwohl das Beispiel "GAZA" aufzeigt, dass es da eben "nichts" bringt/ gebracht hat, es sei denn natürlich ihr betrachtet es als Erfolg wenn GAZA defakto unbewohnbar gemacht wird, dank der ganzen Präzisionsmombardements...

Und Israel hat Gaza einfach so bombardiert, weil es gerade dafür Zeit und Munition hatte? Oder gibt es dazu Anlass?

Dann kann man jedenfalls zurecht feststellen, dass Herr Netanjahu Kriegsverbrecher vorgeworfen werden.

Ja, von den selben internationalen Organisationen, die Israel schon 1960 dafür verurteilt haben, dass sie Adolf Eichmann aus Argentinien entführt haben.

Die UN schütze damals wie heute lieber mörderische Antisemiten, anstatt Israel bei seinem Kampf gegen eben jene zu helfen.

Jetzt kommt SIR-Thomas bestimmt gleich wieder um darauf hinzuweisen wer damit begonnen hat, ätschibätschi und legitimiert somit Kriegsverbrechen durch andere Kriegsverbrechen. Das ist soooo absurd...^^

Man nennt es Kontext. Das ist nicht absurd, sondern elementar.
 
Vs.
wenn du mal etwas sachlicher und fokussiert auf Inhalte und Themen sprechen/schreiben würdest.
Ich hab den Eindruck, das meine inhaltlichen Beiträge (aus meiner Sicht alle) bei dir folgendermaßen ankommen: 🙈🙉

Sonst hättest du in dem von dir zitierten Beitrag
a) Eine inhaltliche Zustimmung zu einem Teilaspekt deiner Aussage gefunden und
b) einen inhaltlichen Widerspruch zu einem anderen Aspekt entdeckt.

Naja, kann ich auch nicht ändern.
 
plangemäß die Hamas (und alle anderen Palästinenser gleich mit) nach Hisbollah-Vorbild um 30 km zurückgezogen hat, herrscht auch in Gaza Frieden.
Erstens, witzig. 😆
Zweitens, im Libanon müssen sich tatsächlich nur die illegalen Kämpfer zurückziehen, die Zivilbevölkerung nicht. Von daher ist deine abstruse Behauptung, die Palästinenser angehend, natürlich völlig aus der Luft gegriffen.
Was die illegalen Kämpfer der Hamas angeht, die permanent das Völkerrecht missachten, hast du aber recht. Solange die dort wirken, wird es keinen Frieden geben. Wie im Libanon, braucht es unabhängige Sicherheitskräfte, die nicht die Vernichtung des Nachbarstaates anstreben. Sonst kein Frieden.
 

Ich fasse mal zusammen:
- Israel begehe einen Völkermord gemäß der UN-Völkermordskonvention
- So habe Israel absichtlich die Lebensgrundlagen der Menschen in Gaza zerstört
- Zwei Drittel aller Gebäude im Gazastreifen wurden laut UN beschädigt oder zerstört
- fast 70 Prozent aller Todesopfer sind demnach Frauen und Kinder
- Darüber hinaus hätten Evakuierungsanordnungen zu Zwangsvertreibung von 90 Prozent der Bevölkerung geführt
- Außerdem habe Israel die Einfuhr und Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen be- und verhindert

MfG
 
Zurück