Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Klar, sie wurden gewählt. Ist in Europa nicht anders. auch dort bekommen solche Parteien immer mehr Zuspruch.
Aber was will man ändern, damit sich die Wahlergebnisse ändern?
Selbst wenn Israel jetzt links wählen würde und die Siedlungen wieder zurück gebaut werden, ändert die Hamas und die Hisbollah nicht ihre Haltung. Der Terror würde weiter gehen.
Das ist Spekulation, das kann man nicht wissen, weil es noch nie ausprobiert wurde, weil es noch nie in Aussicht gestellt wurde. Ich denke eine langfristige Befriedigung wäre möglich unter diesen Voraussetzungen aber Israel, bzw die Regierung, bzw damit eine Mehrheit der Bevölkerung, lehnen das kategorisch ab und nicht nur das, der Siedlungsbau wird doch systematisch vorangetrieben?! :ka:

MfG
 
Das ist Spekulation, das kann man nicht wissen, weil es noch nie ausprobiert wurde, weil es noch nie in Aussicht gestellt wurde. Ich denke eine langfristige Befriedigung wäre möglich unter diesen Voraussetzungen aber Israel, bzw die Regierung, bzw damit eine Mehrheit der Bevölkerung, lehnen das kategorisch ab und nicht nur das, der Siedlungsbau wird doch systematisch vorangetrieben?!
Und die Hamas, Hisbollah und Iran reden ständig davon, Israel zu vernichten.
Wieso sollte ein Israeli (der frei wählen darf, im Vergleich zu den anderen) was anderes wählen?
Ich hab keine Ahnung, welche politische Stärke eine linke Partei hat, aber ich denke, nicht viel.
 
Und die Hamas, Hisbollah und Iran reden ständig davon, Israel zu vernichten.
Wieso sollte ein Israeli (der frei wählen darf, im Vergleich zu den anderen) was anderes wählen?
Ich hab keine Ahnung, welche politische Stärke eine linke Partei hat, aber ich denke, nicht viel.
Na wenn sich eine Grundbedingung nicht ändert, dann kann sich eine Folge daraus auch nicht ändern, so einfach ist es.

Es wäre zumindestens möglich klar und deutlich zu signalisieren, dass man bereit wäre unter bestimmten Voraussetzungen Land wieder abzugeben, den Siedlungsausbau zu stoppen und einen freien palästinensischen Staat zuzustimmen aber das wird explizit von Israel ausgeschlossen also, wie will man mit solchen Ausschlüssen bitte den Konflikt lösen, der auch zu einem großen Teil genau auf diesen drei Punkten fußt?

MfG
 
Jaaa, stimmt, hattest Du geschrieben. Hab ich doch geflissentlich überlesen. Das war von mir anderes gemeint. Ich meinte nicht "sämtliche Deutschen", sondern das in Summe nichts passiert ist. Es gab keine Freischärler, die in Polen, dem russischen Protektorat Königsberg oder in die Tschechoslowakei einfielen, um zu rauben, zu vergewaltigen, zu morden oder zu entführen. Das gab es alles nicht. Dass am Stammtisch extrem harte Worte fielen, darf man aber, so meinte ich es, nicht unerwähnt lassen. Der Topf gährte, aber der Deckel blieb drauf. was sicherlich auch an der guten wirtschaftlichen Versorgung lag.

Jup, wie geschrieben: Die Lage war deutlich besser. Heißt umgekehrt: Man hatte was zu verlieren und lässt sich nicht auf Himmelsfahrtskommandos ein. Und die Besatzungsmächte haben einerseits dafür gesorgt, dass sich die zivile Lage weiterhin verbessert hat und andererseits dafür, dass an Waffen sowieso kein rankommen war. Ab den 50ern standen wannabee-Rückeroberer dann sowieso vor dem Eisernen Vorhang oder zumindest vor Stasi + DDR-Ostgrenze - denkbar schlechte Ausgangslage. Ehe terroristische Aktivitäten in Ostpreußen praktisch möglich wurden, vergingen rund 50 Jahre, die Lebenssituation war bis dahin weit besser als in den Gebieten aus denen man vertrieben wurde (geschweige wie sie dort vor der Vertreibung gewesen wäre) und die noch lebenden mit Heimatverlustgefühl waren eine absolute Minderheit in der deutschen Gesamtgesellschaft, die zudem aufgrund der Kriegsschuld missträuisch beäugt wurde und wird.

Gut, letzteres ist der unübertragbare Teil, an dem dieses Beispiel zwangsläufig hinkt, aber der Rest ist genau dass, was ich als langfristige Lösung für den Nahostkonflikt predige: Man muss sicherstellen, dass jeder eine wirklich lebenswerte Zukunft vor sich sieht, wenn er sich friedlich verhält und man muss beide Konfliktparteien für mindestens zwei Generationen voneinander abschotten. Und auch wirklich nur das, ohne weitere Aggression zu produzieren. Selbst wenn z.B. ein paar übersehene (Neo)nazis hamasler ein Oktober Pessachfest angreifen, darf nicht das Militäreingreifen, sondern dann muss polizeilich ermittelt werden. (Idealerweise sauber, man muss ja nicht alles 1:1 nachstellen)

Und wen wählten die Palästinenser?

Vor 1996, als die Kind längst in den Brunnen gefallen war: Niemanden. Die wurden erst von Osmanen, dann von Briten und schließlich von Israelis unterdrückt. Zwischendurch auch mal von Ägpytern respektive Jordaniern, wobei die wenig gedrückt, sich aber dennoch genausowenig um die Meinung der Leute vor Ort geschert haben.

Das letzte/einzige andere Mal durften sie dann 2006 wählen - mit dem zu erwartenden Ausgang für israelfreundliche Parteien, ein Jahr nach der Niederschlagung der zweiten Intifada mit Mittel der IDF.

Und warum tun sie nichts gegen die Terroristen im Land?

Aus dem gleichen Grund, warum die deutsche Bevölkerung nichts gegen Blood & Honour + Nachfolgegenerationen & Kollegen, nichts gegen die RAF und nicht gegen die hiesigen Ableger von Hells Angels, Bandidos, Russen- und italienischer Mafia tun: Das wäre schlecht für die Gesundheit. Und auf die muss man in Anbetracht des palästinensichen Gesundheitssystems besonders acht geben.

Ein weiterer Faktor könnte es sein, dass "das eigene Überleben sichern" selbst ohne direkten Angriff auf einen selbst in den westjordanischen Lagern oder gar im Gazastreifen ein Full-Time-Job ist und auch schon vor den israelischen Militärschlägen war. Da eine anti-terroristische Zivilbewegung aufzustellen, zumal mit gestörten/nicht vorhandenen und/oder ausfallenden Kommunikationsmitteln sowie, im Westjordanland, während man in seinem eigenen Kaff teilweise eingesperrt ist, ist gar nicht mal so einfach.


Tja, gerade der Beitrag, den ich verlinkt habe, beschreibt ganz gut, dass wohl "lediglich" Fahrzeuge benutzt wurden, um "Kämpfer zu transportieren". Eine Magere Begründung, Krankenhäuser zu bombardieren.

Selbst wenn man nur die israelische Story folgen und, wie die israelische Luftwaffe, die Massen unschuldiger in einem zivilen Krankenhaus und in dessen städtischem Umfeld ignorieren würde, so wäre selbst die absichtliche Bombardierung eines rein militärischen Lazaretts mit dem Ziel der Tötung nicht mehr Kämpfähiger, ein Kriegsverbrechen. Sogar mit eines der schwersten, was man mit konventionellen Waffen begehen kann.


Nein. Die UNIFIL hat 2006 ein entsprechend erweitertes Mandat mit rund 15000 Soldaten, die auch entsprechend bewaffnet und ausgerüstet sind, für den Südlibanon bekommen. Zu diesem gehört u.a. auch die Bekämpfung von Waffenschmuggel und die Entwaffnung und ggf. auch Bekämpfung aller Gruppen, wie z.B. der Hisbollah.

Falsch. "Die Bekämpfung aller Gruppen" gehört sogar explizit nicht dazu. Sonst bräuchte UNIFIL ja z.B. eine Luftabwehr, um die fortwährenden israelischen Verletzungen der Resolution zu unterbinden. Aber nicht einmal das Einsammeln von vorhandenen Waffen gehört zum Auftrag und gar keine Maßnahmen gegen Kämpfer, sondern ausschließlich die Verhinderung des Einschmuggelns neuer Waffen und das auch nur im südlichen Grenzland. Nicht entlang des mittleren und nördlichen Teil des libanesisch-syrischen Grenze oder gar mitten in Beirut, wo Israel seit Wochen fleißig bombardiert. Und selbst in dem Teil, wo UNIFIL gegen weitere Aufrüstung aktiv sein sollten, gelten Personaldecke und Ausstattung als unzureichend, um das rund um die Uhr zu gewährleisten - was die ganze Mission zu einem Papiertiger macht, denn wo und wann die Kontrolleure unterwegs sind, kann eine lokal verwurzelte Guerillatruppe wie die Hisbollah ziemlich leicht im Auge behalten.


Es war ein direkter Angriff auf die Kommunikation und die Mitglieder einer Terrororganisation,

Keineswegs ausscließlich.

das ganze noch als Reaktion

Schlicht falsch.

auf beständig von dieser Organisation ausgeführt Raketenangriffe nur auf zivile Ziele.

Ebenso falsch.


Wenn ich nicht irre, waren das auch nur militärische Pager. Es war gesichert, dass nur die Hisbollah dieser Pager benutzt und keine Zivilisten.

Zum gefühlt 23253462. mal für diejenigen, die diesen Thread genauso lesen, wie die Forenregeln:
Die Hisbollah ist eine Organisation, zu erheblichen, wenn nicht sogar deutlich überwiegenden Teilen aus Zivilisten besteht. Und die Pager wurden nicht selektiv an die Milizionäre ausgegeben. Das hätte vielleicht teilweise bei den an Tag zwei gesprengten Funkgeräten der Fall sein können, aber selbst sowas wird eben auch bei zivilem Crowmandangement, im Kastatrophen- und Rettungsdienst genutzt. Und Israel hatte entweder null Kontrolle oder null Interesse daran, diese Empfänger auszuschließen, sondern hat einfach blind Mordanschläge auf alle durchgeführt. Inklusive Familienangehörige und Nachbarn.


Ja, das lässt sich nicht vermeiden, wenn man alle Pager gleichzeitig zündet.
Aber besser als wenn man alles mit einem Luftangriff platt gemacht hätte.

Und ein Luftangriff ist besser, als eine Giftgasanschlag. Und ein Giftgasanschlag ist besser als eine taktische Nuklearwaffe. Und eine taktische Nuklearwaffe ist besser, als viele strategische.
Aber was genau willst du uns mit der Feststellung, dass diesseits der totalen Vernichtung der menschlichen Zivilisation immer noch ein militärisches "könnte schlimmer kommen" gibt? Maßstab für Menschen- und Völkerrecht ist nicht, was man schlimmes tun könnte. Maßstab ist, was man alles schlimmes nicht tun darf. Z.B. Bomben in zivilem Umfeld verteilen und willkürlich zünden. Das nennt man Terrorismus und Israels Ausbringungsmethode war unpräziser als z.B. die Anschläge der RAF auf US-Soldaten, die trotzdem vollkommen zurecht als Terrortaten einer terroristischen Vereinigung zählen.
 
Täuschung ist absolut legitim und permanenter Teil der Kriegsführung. Sorry.
Auch eine vermeintlich sichere Straße/Brücke mit einer Mine ist eine Täuschung gegenüber den feindlichen Kämpfern.

Nicht wenn sich die Brücke am von der Front entfernten Ende des Landes befindet und intensiv von Zilisten genutzt wird, aber keine direkte Rolle für die Kampfhandlungen spielt.


Erstmal "sacken" lassen.

Spar es dir. Seine gesamte Argumentation bezüglich der Hisbollah basiert darauf, dass diese ausschließlich aus gemeingefährlichen jederzeit zuschlagenden Terroristen besteht und sein Vergleich mit Kundus hätte nur Gültigkeit, wenn Israel genausowenig über seine Ziele wissen würde. Beides ist schlichtweg falsch. Man kann in 30 Sekunden Wikipedia mehr über die Hisbollah herausfinden, als diesen Behauptungen zugrunde liegt/genug, um die Anschläge als bewussten Mord auch an zivilen Personen zu erkennen und Klein wurde nicht freigesprochen, weil das Töten von Zilisten völkerrechtlich okay wäre- Sondern weil er mit seiner Informationslage wohl nicht von Zivilisten, sondern von Kämpfern im Zielgebiet ausgehen musste. Der Angriff an sich war, ist und bleibt ein schwerer Verstoß gegen die Zielsetzungen von Völker-, Menschen- und Kriegsrecht. Aber die Schuld wurdem einem unglücklichen Zufall/Missverständnis zugeschoben, sodass niemand bestraft wurde. Das lässt sich auf die Verteilung hunderter Bomben unter den Mitgliedern einer Organisation, die unter anderem einen maßgeblichen Teil der medizinischen Versorgung des Libanon trägt, eine der größten Parteien ist, etc. etc. (alles schonmal weiter oben von mir aufgelistet), nicht übertragen.


Und die Geiseln zu befreien. Was natürlich sehr schwierig ist, da sie unterirdisch in zahllosen Gängen versteckt werden.

Soweit ich auf die schnelle herausfinden konnte, hat die IDF bislang 6 Geiseln befreit. 3 andere Geiseln hat sie direkt erschossen (übrigens welche, die sich zuvor selbst befreit hatten), mindestens 2 bei Luftschlägen getötet, bei einer dritten gilt dies als wahrscheinlich und 2 weitere wurden bei israelischen Luftschlägen zumindest schwer verwundet und das entweder tödlich (Hamas-Aussage) oder anschließend von den entführern getötet (israelische Aussage). Bei mindestens 1 weiteren tot gefundenen Geisel gilt mangelhafte Medikamentenversorgung als Todesursache, ein durch die israelische Blockade und die israelischen Kampfhandlungen gängiges Problem für Zivilisten, die sich (allesamt unfreiwillig) im Kampfgebiet aufhalten. Ähnliches gilt für mangelhafte Ernährung, die viele Geiseln zumindest in nicht-tödlichem Maß betreffen soll.
tl;dr: Die IDF hat mindestens genauso viele Geiseln auf dem Gewissen, wie sie gerettet hat, vermutlich sogar (einige) mehr.

Und das liegt nicht einfach daran, dass es "schwer" wäre, Geiseln zu befreien - Verhandlungen haben zu 109 Befreiungen geführt und niemanden umgebracht. Aber die IDF wendet Methoden an, die nachweislich ungeeignet für die Befreiung sind, aber sehr geeignet für die Zerstörung der Lebensgrundlage eines Volkes und ggf. des Volkes selbst. Das wäre in etwa so, wie wenn jemand mit einem Flammenwerfer durch einen Zundertrockenen Wald springt, sagt "ich tue was gegen Waldbrände" und alle nicken, weil ein Bäumchen tatsächlich durch das gelegte Gegenfeuer überlebt hat. Wobei im Falle Israels Teile der Hintermänner aka Regierung sich offen dafür aussprechen, den ganzen Wald genau so abzufackeln, wie dass der selbsterklärende Wald"schützer" gerade macht.


Ne das wäre Lynchjustiz, wenn auch durchaus nachvollziehbar. Nun ist dieser Fall aber nur sehr schwer vergleichbar.

Nö, das ist sogar ein recht guter Vergleich:
Es wäre Lynchjustiz, weil a) der Rächer in dem Gebiet, in dem er Rache übt, gemäß dortigem Recht keine Gewalt einsetzen darf (=> illegale Selbstjustiz), es wäre b) Lynchen weil er direkt auf die Tötung der Zielperson abstellt, ungeachtet dessen ob die individuell zuordbare Tat mit einer Todesstrafe zu ahnden ist und c) wäre es sogenannte Lynchjustiz im weiteren Sinne, weil sich eine Entitäte selbst den Status von Richter und Henker in Personalunion zuspricht und ohne Beweissicherung und -bewertung vorgeht. Also alles in allem: Ziemlich böse.

zu a): Die IDF darf nach palästinensischem Recht keine Waffen in Gaza einsetzen oder sich auch nur dort aufhalten.
zu b): Die IDF ist auf die Tötung von Zielpersonen aus, obwohl die Todesstrafe selbst in Israel bislang nur bei weitaus größerer indivudeller Schuld verhängt wurde und in Palästina afaik gar nicht existiert.
zu c): Die IDF ermittelt ihre Zielpersonen ohne polizeiliche Ermittlung, verurteilt sie in Eigenregie und vollstreckt die Todesstrafe.
Also alles in allem:
Genauso böse.
 
Es gibt auch erst dann eine politische Lösung, wenn die Bedrohungs-Situation bereinigt ist. Oder glaubst du etwas anderes?

Ja! Ist das aus den Beiträgen so schwer herauszulesen? Israel hat es verkackt! Seit Jahrzehnten.
Aber hier gerne nochmal mit deinen Worten: Die Bedrohungslage Israels ist NICHT militärisch zu lösen. Den Beweis dafür erbringt das israelische Killitär seit nunmehr 70 Jahren.


Also nicht zurückschießen, richtig? Warten und weiterschießen lassen? Den Straßenzug hast du übrigens dazu erfunden.
Eigentlich ist der Satz nur auf eine Weise zu verstehen: Dass man nicht den ganzen Straßenzug platt macht, nur weil in diesen ein Terrorist wohnt.

Da geht es um Verhältnismäßigkeit. Und damit haben dieser Tage offenbar viele ein "Verständnisproblem".


Und das bedeutet konkret genau was?

Alles, was es nicht schlimmer macht. Also nichts mehr von dem, was sie gerade tun.
Wehren: JA ! Wahllos Morden-Nein!
Staatsgebiet schützen:JA! - Anderen das Land rauben - Nein
Terroristen töten: Ja! Mitsamt ihrer Familien und deren Nachbarn: Nein!

Sowas in der Art ... aber wie ich schon mehrfach betont habe: Mit dem derzeitigen Regierungspersonal geht sowas nicht.
Klar, sie wurden gewählt. Ist in Europa nicht anders. auch dort bekommen solche Parteien immer mehr Zuspruch.
Aber was will man ändern, damit sich die Wahlergebnisse ändern?

Endlich damit aufhören die Taten, die die zu verantworten haben hier politisch totzuschweigen und endlich damit beginnen Sanktionen und Embargos ins Spiel zu bringen.
SO wie man das bei jedem anderen der beständig humanitäre Grenzen derart weit überschreitet, schon lange getan hätte.
Israel ist in einer Gewaltspirale gefangen. Seiner eigenen. Und ohne fremde Hilfe werden die dieser wohl nicht entkommen können.

Und ja, ich halte es für Hilfe, denen klar zu machen, das es SO nicht geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ruyven_macaran Genau, der Feuerwehrmann hat die Verantwortung, wenn Bäume nach Brandstiftung durch die Hamas abbrennen.

Ich bin mir absolut sicher, du hast keinerlei praktische Erfahrung mit Entscheidungen, die das Kriegsvölkerrecht betreffen. Sonst hättest du an der ein oder anderen Stelle die richtigen Vokabeln erkennen müssen. Ich bin mir sehr sicher, du weißt noch nicht mal, wovon ich rede. Ohne Meldung, wegtreten.
Die Bedrohungslage Israels ist NICHT militärisch zu lösen. Den Beweis dafür erbringt das israelische Killitär seit nunmehr 70 Jahren.
Da bin ich deutlich andere Meinung, ein großer Teil der Bedrohung ist militärisch zu lösen. Das zugrunde liegende politische Problem nicht. Wir werden es in 1-2 Jahren sehen, wer näher dran ist.
Alles, was es nicht schlimmer macht. Also nichts mehr von dem, was sie gerade tun.
Wehren: JA ! Wahllos Morden-Nein!
Staatsgebiet schützen:JA! - Anderen das Land rauben - Nein
Terroristen töten: Ja! Mitsamt ihrer Familien und deren Nachbarn: Nein!
Dann sag mal an, wie man das so genau umsetzt, Pager ja nicht, die findest du nicht ok. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die konkrete Umsetzungidee deiner Forderung.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ruyven_macaran Genau, der Feuerwehrmann hat die Verantwortung, wenn Bäume nach Brandstiftung durch die Hamas abbrennen.

Ich bin mir absolut sicher, du hast keinerlei praktische Erfahrung mit Entscheidungen, die das Kriegsvölkerrecht betreffen. Sonst hättest du an der ein oder anderen Stelle die richtigen Vokabeln erkennen müssen. Ich bin mir sehr sicher, du weißt noch nicht mal, wovon ich rede. Ohne Meldung, wegtreten.
:stupid:
Was ist denn das für ein komischer Vergleich, kannst du uns denn vielleicht erklären wo er sich konkret geirrt hat und das denn vielleicht entsprechend korrigieren und was qualifiziert dich eigentlich dazu ihm das abzusprechen, steckst du in diesem Thema fachlich irgendwie drin?
Da bin ich deutlich andere Meinung, ein großer Teil der Bedrohung ist militärisch zu lösen. Das zugrunde liegende politische Problem nicht. Wir werden es in 1-2 Jahren sehen, wer näher dran ist.
Aber genau das passiert doch schon seit Jahrzehnten, wo siehst du denn da die Lösung, was ist denn mit dem bestehenden Problemen wie voranschreitender Siedlungsbau, dass annektiertes Land nicht zurückgegeben wird oder dem Palästinensern kein eigener Staat zugesprochen wird, denkst du etwa dass diese Punkte kann man mit Krieg lösen?
Dann sag mal an, wie man das so genau umsetzt, Pager ja nicht, die findest du nicht ok. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die konkrete Umsetzungidee deiner Forderung.
Indem man einmarschiert um möglichst die Leute direkt konfrontiert wieder für ursächlich verantwortlich sind und nicht 10.000de von toten Zivilisten in Kauf nimmt, durch flächendeckende Bombardements.

MfG
 
Indem man einmarschiert um möglichst die Leute direkt konfrontiert wieder für ursächlich verantwortlich sind und nicht 10.000de von toten Zivilisten in Kauf nimmt, durch flächendeckende Bombardements.
D.h. Südlibanon passt dir aktuell?
Was ist denn das für ein komischer Vergleich,
Stimmt, fand ich auch, das musst du bitte den Herrn fragen, der diesen Vergleich aufgebracht hat. Ich hab nur zusammengefasst, was er gesagt hat.
 
Ja! Ist das aus den Beiträgen so schwer herauszulesen? Israel hat es verkackt! Seit Jahrzehnten.
Aber hier gerne nochmal mit deinen Worten: Die Bedrohungslage Israels ist NICHT militärisch zu lösen. Den Beweis dafür erbringt das israelische Killitär seit nunmehr 70 Jahren.



Eigentlich ist der Satz nur auf eine Weise zu verstehen: Dass man nicht den ganzen Straßenzug platt macht, nur weil in diesen ein Terrorist wohnt.

Da geht es um Verhältnismäßigkeit. Und damit haben dieser Tage offenbar viele ein "Verständnisproblem".




Alles, was es nicht schlimmer macht. Also nichts mehr von dem, was sie gerade tun.
Wehren: JA ! Wahllos Morden-Nein!
Staatsgebiet schützen:JA! - Anderen das Land rauben - Nein
Terroristen töten: Ja! Mitsamt ihrer Familien und deren Nachbarn: Nein!
Vielleicht sieht die israelische Regierung das einfach aus einem ganz anderen Blickwinkel:
Aus "ein paar" Terroristen unter sehr vielen Zivilisten werden dann "ne Menge Terroristen unter Zivilisten und auseinander halten kann man das nicht."
Blöderweise sagt Israel dann halt nicht, "mmh, okay, dann können wir halt nichts dagegen tun", sondern eher "okay, liebe Leute, wer nicht zu den Bösen gehören will, der hängt besser nicht mit denen ab, wir werfen jetzt Bomben".

Genausowenig kann ich mir leider vorstellen, dass mit einem Ende der aggressiven Siedlungspolitik automatisch eine Grundlage für Frieden vorhanden sein wird. Nicht falsch verstehen, dass wäre ein erster und wichtiger Schritt, aber der Iran wird Israel kein Stück weniger hassen und keine Rakete weniger an seine Handlanger (Hamas, Hisbollah) liefern, nur weil Israel einlenkt.
Israel und die Juden an und für sich sind das Problem für Iran & Co.

Ebenso ist es dem Iran ein Dorn im Auge, dass Israel in den vergangenen Jahren seine Kontakte zu einigen mehrheitlich muslimischen Ländern stark verbessern konnte.


Die Lösung liegt also weder hauptsächlich in der Aufgabe des Siedlungsbaus, noch in der Lösung des palästinensichen Problems.
Das wären ohne Frage sicherlich wichtige Etappen.

Btw gab es niemals einen Staat Palästina, das war schon seit jeher lediglich die meist schwammige Bezeichnung einer Region, was es zusätzlich schwierig macht, hier ein konkretes Territorium auszumachen.
Staatsgrenzen sind gezogen, Israel ist klein, wer möchte auch schon Territorium abgeben?!

Aber ohne eine Änderung der destruktiven Staatsdokrin Irans ggü Israel wird das nix dauerhaftes und nachhaltiges.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Hamburg wird an die Lehrer eine Anweisung gegeben:


Woran das bloß liegen kann?


Man hat sich also in Hamburg angesichts der Bevölkerungsentwicklung für Selbstaufgabe und Kapitulation entschieden.

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Genausowenig kann ich mir leider vorstellen, dass mit einem Ende der aggressiven Siedlungspolitik automatisch eine Grundlage für Frieden vorhanden sein wird. Nicht falsch verstehen, dass wäre ein erster und wichtiger Schritt, aber der Iran wird Israel kein Stück weniger hassen und keine Rakete weniger an seine Handlanger (Hamas, Hisbollah) liefern, nur weil Israel einlenkt.
Israel und die Juden an und für sich sind das Problem für Iran & Co.

Natürlich würde dann kein Frieden entstehen. Das kann man auch ganz leicht aufzeigen.

Wenn die Siedlungen im Westjordanland das Hindernis für den Frieden sind und das Westjordanland ja erst 1967 im Zuge des 6-Tage-Krieges durch Israel erobert wurde, müsste ja im Umkehrschluss vor 1967 kein Hindernis für den Frieden bestanden haben.

Guckt man in ein Geschichtsbuch, sieht man, dass dem nicht so ist. Das "Problem" für den Frieden ist aus Sicht der sogenannten Palästinenser ja auch ein ganz anderes. Die Existenz Israel.

Deshalb ist die Zwei-Staaten-Lösung auch eine große Selbsttäuschung. Die Araber wollten 1948 keinen zweiten Staat und auch jedes Mal danach, wenn ihnen der zweite Staat angeboten wurde, wollten sie es nicht. Sie wollen einen Staat. Ohne Israel, ohne Juden.

Das haben sie 1948 schon klar und deutlich gesagt und das tun sie immer noch. Wir im Westen belügen uns selbst, wenn wir glauben, dass dieser Konflikt mit einem zweiten Staat oder der Räumung der Siedlungen zu lösen wäre.

Das einzige was funktioniert, ist, wenn Israel Stärke zeigt und den Preis für die andere Seite in die Höhe treibt. Ägypten hat in vier Kriegen versucht, Israel zu vernichten. Sie haben es nicht geschafft und dabei zehntausende ihrer jungen Männer geopfert. Danach hat Ägypten 1979 als erstes arabisches Land mit Israel Frieden geschlossen. Hat Ägypten das getan, weil es Israel plötzlich so dufte findet? Ne, natürlich nicht. Israel ist in Ägypten auch heute noch nicht gerne gesehen. Aber Israel hat den Preis für Ägypten in diesen vier Kriegen so in die Höhe getrieben, dass sich bei der ägyptischen Führung die Einsicht durchgesetzt hat, dass der Frieden mit Israel im Gesamtergebnis "billiger" ist.

Seitdem lebt Ägypten mit Israel überigens länger im Frieden, als die beiden Länder zuvor miteinander im Krieg waren. Es zeigt also, man kann mit Israel in Friden leben. Man muss halt zuerst seine Vernichtungsphantasien aufgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seitdem lebt Ägypten mit Israel überigens länger im Frieden, als die beiden Länder zuvor miteinander im Krieg waren. Es zeigt also, man kann mit Israel in Friden leben. Man muss halt zuerst seine Vernichtungsphantasien aufgeben.
Das kann sich aber auch schnell ändern. Wenn Islamisten die Macht übernehmen, kann ein anderer Wind wehen.
Das ist in Jordanien nicht anders. Lass mal den König wegputschen und Islamisten greifen dort zur Macht. Dann kann es für Israel wieder eng werden.
 
Das kann sich aber auch schnell ändern. Wenn Islamisten die Macht übernehmen, kann ein anderer Wind wehen.
Das ist in Jordanien nicht anders. Lass mal den König wegputschen und Islamisten greifen dort zur Macht. Dann kann es für Israel wieder eng werden.

Natürlich kann das passieren.

Sollten diese Ländern dann tatsächlich Israel angreifen, werden sie - wie bereits in der Vergangenheit - wieder lernen, was das bedeutet.

Ob Ägypten und Jordanien das nützt, insbesondere vor den Problemen, die diese Länder selber haben, ist fraglich. Fakt ist, dass beide Länder von dem Frieden mit Israel und der damit verbundenen Ruhe profitiert haben.
 
Ob Ägypten und Jordanien das nützt, insbesondere vor den Problemen, die diese Länder selber haben, ist fraglich. Fakt ist, dass beide Länder von dem Frieden mit Israel und der damit verbundenen Ruhe profitiert haben.
Seit wann interessieren sich Islamisten für die eigene Bevölkerung?
Der Hamas sind die Palästinenser auch egal.
 
Seit wann interessieren sich Islamisten für die eigene Bevölkerung?
Der Hamas sind die Palästinenser auch egal.

Absolut korrekt. Das stimmt natürlich.

Warum sollte es auch eine Gedenkminute an deutschen Schulen geben?

Ich weiß auch nicht, warum im Land, dass den Holocaust geplant, organisiert und durchgeführt hat, an das größte Massaker an Juden seitdem Holocaust, gedacht werden soll.
 
"okay, liebe Leute, wer nicht zu den Bösen gehören will, der hängt besser nicht mit denen ab, wir werfen jetzt Bomben".
Hat ja in Gaza super geklappt. Da sind große Teile der Bevölkerung erst in den Süden, dann in die Schutzzonen geflohen, nur um dort jeweils bombardiert und beschossen zu werden, von der Versorgungslage mal ganz abgesehen. Die Menschen dort haben keine Wahl und keine Fluchtmöglichkeiten und spätestens an diesem Punkt setzt die humanitäre Verantwortung des Staates Israel an und wird die von eben diesen geflissentlich ignoriert.
 
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