Internetnutzung von Hartz-4-Empfängern soll kontrolliert werden

AW: Internetnutzung von Hartz-4-Empfängern soll kontrolliert werden

Hi,

Ich kenne beiden Seiten, also einmal die Seite Arbeit zu haben und auch die andere Seite, nämlich arbeitslos zu sein! ;)

Früher habe ich ähnlich gedacht wie so manch einer der Leute hier, die vom Stammtisch aus die Parole "Die sollen gefälligst arbeiten gehen und jede Arbeit annehmen!" verkünden. Das lustige ist, die gleichen Leute sagen im selben Atemzug "Für das Geld würde ich nicht aufstehen!", wenn man sie fragt ob sie für Gehalt X arbeiten würden. So mancher, der Arbeit hat, macht sich auch falsche Vorstellungen davon wie es ist von ALGII zu leben, dass ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken und schon gar nicht wird einem das Geld hinterher geworfen! (Ich habe meinen Job damals durch eine persönliche Krise verloren, die Ämter haben dann wilde Sau mit mir gespielt, in dem sie die Zuständigkeit hin und her geworfen haben und nach einem halben Jahr habe ich 55 Kilo gewogen, bei 1,78m, weil ich NICHTS zu fressen hatte , konnte mich nur durch Essenspenden von Bekannten am Leben halten und hätte beinahe meine Wohnung verloren weil ich keine Miete zahlen konnte ohne Geld.....erst durch gerichtliches Eingreifen wurde das gestoppt!)

Ich habe auch erlebt wie Leute, die vorher großkotzig diese ganzen Parolen von sich gegeben haben, selbst arbeitslos geworden sind und auf einmal gar nicht so glücklich dastanden, weil nämlich auf einmal das Geld nicht mehr gereicht hat, was einem doch angeblich nach geschmissen werden soll, und auch die Jobs die sie so angeboten bekamen, gerade einmal 1000-1100€ Netto einbrachten und so gar nicht ihre Kosten deckten. (Das tolle war, dass einige für diese Jobs noch 100Km mit der Bahn/dem Auto fahren sollten!)

Wenn alles zuhause funktioniert ist es toll, um es auf PC-Vergleich zu bringen:

Wenn der PC funktioniert ist alles super, aber was ist wenn die Graka, CPU, Mainboard etc den Geist aufgibt, mal eben 80-100€ aufbringen von 371€ im Monat, von denen auch noch Essen, Telefon und Strom bezahlt werden müssen? Viel Spaß!!

Ich persönlich bin durch die Arbeitslosigkeit bescheiden geworden und ich richte meine Ausgaben streng nach ALGII aus, obwohl ich jetzt schon seit längerem wieder arbeite, und komme deshalb auch mit Löhnen super aus, für die andere, nach eigenen Aussage, nicht mal aufstehen würden ! ;)

Natürlich sind Leute die unrechtmäßig Leistungen beziehen ein Problem, aber die Anzahl dieser Leute ist eher gering und außerdem haben die Ämter schon länger Zugriff auf diverse Daten, wie z.B. Steuer und Konten etc, was denke ich, auch ausreichend ist.

Gruß

Alef
 
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ich verbessere mich noch mal ein wenig selber ... wenn ihr laut gesetz alle menschen in deutschland ausser kinder und schüler (rentner auch) zusammen addieren die nicht als arbeitend sind .

Dann kommen wir auf ein ergebnis von ca 12 millionen arbeitslosen . es ist ein zahl die man sich auf der zunge zergehen lassen sollte . darunter sind :

Harz 4 Empfänger ; Arbeitslosen Geld 1 empfänger ; Obdachlose ; 1 euro Jober ; 400 Euro basis arbeitende ; H4 arbeitende menschen die in Öffentlichen arbeiten ; Ehrenamtliche jener art ausser Rentner und 0 Verdiener ; 1 Jahres Praktikanten die keine ausbildung fanden ; Menschen die im Gefänis sitzen USW...... die liste ist lang
 
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Ich habe schon alle Stufen der Achterbahn mit dem Namen " das Leben " mitgemacht. Manchen würde ich glatt empfehlen vor dem nächsten Hilfegesuch nach dem Parteibuch zu fragen damit deren heile Welt nicht vom Klassenfeind beschmutzt wird.
Als ALG Empfänger muss man schon seit langer Zeit die Hosen in die Knie sacken lassen und Angehörige ( BG ) sind auch so schnell nicht außen vor.
Vom Amt selbst wird man ja auch verarscht wie zb Bewerbungskosten. Da man viel drucken muss hat man natürlich einen Laserdrucker und da man auf alles flexibel reagieren will hat man auch einen Tintendrucker um zb die Fotos selbst zu drucken. Nein man bekommt nur eine Patrone pro Jahr bezahlt. Es ist ja aufs Jahr gesehen deutlich günstiger und viel einfacher Abzüge beim knipsmeister zu machen und der Kopierhöhle das Geld in den Rachen zu werfen ( Fahrtkosten lasse ich mal großzügig entfallen ). Fahrten zum Vorstellungsgespräch, wer keine Kohle hat fährt natürlich liebend gern über die Dörfer weil nur die billigste Route zählt und die Anträge dafür sind oder waren nur zeitnah zu erstellen im Vorfeld. Mist wieder Kohle verschenkt. Kraft eigener Arroganz macht man mit dem möglichen Arbeitgeber ein paar Probearbeitstermine aus und schon kommt der nächste Ranz und mit viel Glück wieder Kohle verschenkt.
Ab einem gewissen Alter hat man sowieso alle Boni verspielt und wenn 2 gleich gut sind hat zb ein Lediger auch das nachsehen gegenüber jemanden der eine Familie hat.

Manche muss man hier wohl sogar zu Lebzeiten heilig sprechen so wie die sich hier geben. Nein wir haben im gesamten Leben noch nie was getan was nicht legal wäre, wer es glaubt? Jeder soll in seinem Rahmen tun und lassen was er will, im gewissen Rahmen natürlich. Wer es übertreibt soll natürlich seine Grenzen gezeigt bekommen. So das war dann mein letztes Wort hier
 
Na hier ging ja was ab. Und ich dachte, der Thread wäre zu gewesen...


Das ist wirklich hart. Wer dann noch denkt man sei freiwillig Arbeitslos, der hat echt einen leichten Realitätsverlust. Man kann nur annehmen das diejenigen, die freiwillig Arbeitslos sind (ich denke es wird schon ein paar schwarze Schafe geben), sich der Auswirkungen wohl nicht bewusst sind. Die Rente ist jetzt schon verdammt mickrig :motz:

Leute, die tatsächlich freiwillig auf HartzIV bleiben, haben sich nun einmal mit diesem erbärmlichen dasein eingerichtet. Denen kann die Rente erstmal egal sein (solange die Sozialsysteme nicht zusammenbrechen) - denn die würden von ALGII in Altersgrundsicherung wechseln und HartzIV gegen HartzIV mit weniger Sanktionen tauschen.
Solche Lebensweisen kann man imho nur bedauern und auch nicht wirklich etwas dagegen machen - viel problematischer ist es bei Leuten, die mit 50 ihren Job verlieren, insbesondere in manuellen Bereichen, wo sie niemand mehr einstellen wird. Die haben eigentlich mal für eine kleine Rente eingezahlt. Aber nach 1,5 Jahrzehnten ALGII-Vegetiererei macht das keinen Unterschied mehr, weil die Gesamtansprüche trotzdem zu niedrig sind.

Aber dieses Problem wollen die Politiker ja nicht auf die einfache und naheliegende Art lösen (Anrechnung reduzieren! Dann wären auch Selbstständigkeitsversuche wesentlich attraktiver für HartzIVer). Vermutlich weil "Mindestrente (unter Finanzierungsvorbehalt" und "Mütterrente (wenn wir es uns leisten können)" so gute Wahlkampfthemen sind...


Solange ich beinahe täglich von Sozialbetrug und unbesetzten Ausbildungs und Arbeitsplätzen in der Zeitung lese billige ich auch eine Überwachung der vom Staat gestellten Internetverbindung.

In diesem Fall wäre es das einfachste, wenn du aufhörst, Boulevardpresse zu lesen und auf Medien umsteigst, die wenigstens versuchen, einen objektiven Blick aufs Wesentliche geben. Denn bei Daumen*Pi 10 Millionen Beziehern von Sozialleistungen (Arbeitslose, Aufstocker, Weiterbildung&Maßnahmen, Sozialhilfe, Rentenzuschüsse, Wohngeld,...) wird es nie gelingen, wirklich jeden einzelnen zu schnappen, der dem System schadet und sich für eine Schlagzeile eignet. Das hat nicht einmal die DDR geschafft, obwohl die Stasi gefühlt 25% der Bevölkerung auf die Vergehen der anderen 75% angesetzt hat.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass es solche Auswirkungen hat. Gerade da ich auch mit einigen Hartz 4-Empfängern Bewerbungsgespräche hatte und viele sagten sogar, dass sie nur kommen müssen (werden vom Arbeitsamt geschickt), aber an sich nicht arbeiten wollen. Die schienen ohne Arbeit ziemlich zufrieden zu sein.

Du musst unterscheiden zwischen Leuten, die entgegen von Anweisungen nicht arbeiten gehen und Leuten, die trotz es trotz Anweisungen vermeiden, einen Job zu bekommen. Wer sich dem Amt wiedersetzt, erhält wirklich drastische Strafen, wie sie oben beschrieben wurden.
Die paar, die ich kenne, die Jobangebote "ausschlagen" wollten (durchgängig einzelne Angebote, bei denen man das verstehen kann, bei anderen Angeboten haben sich diese Leute alle Mühe gegeben), haben sich deswegen als nicht-wirklich-einstellbar präsentiert. Du scheinst genau solche kennengelernt zu haben, wenn ich deinen konjunktiv bedenke: Die wollten nicht arbeiten, also hast du sie als Bewerber gleich abgelehnt. Damit haben die ihrerseit vermieden, die Arbeit ablehnen zu müssen. Hättest du sie eingestellt, hätten sie entweder gearbeitet - oder sie wären massiv sanktioniert worden.

Man muss aber auch ganz klar sagen:
Dieses Vorgehen kann nur so lange funktionieren, wie es wirklich nicht genug Arbeit gibt. Indem man sich als schlechtere Wahl darstellt, kann man sich nur vor Jobs drücken, die jemand anders haben will. Hätten obige Subjekte sich im Bewerbungsgespräch anders verhalten, wären sie vielleicht eingestellt worden. Aber dafür derjenige, der jetzt den Job hat, nicht. Es liegt vielleicht ein Missbrauch der Leistungen vor, aber es gibt dadurch keinen einzigen Arbeitslosen zusätzlich und du hast jetzt einen motivierteren Mitarbeiter, als wenn die arbeits-unwilligen ihr Unwollen verheimlicht hätten.

Daraus ergibt sich umgekehrt: Sollten sich tatsächlich einmal die utopischen Zustände ergeben, unter denen "Jeder eine Arbeitsplatz finden kann" (und nicht nur jeder die Chance hat, jemand anderem einen Arbeistplatz wegzunehmen), erledigt sich auch das Problem mit diesen Leuten.



Es gibt mit Sicherheit auch welche, die gerne eine Arbeit hätten. Das ist wahrscheinlich die Unterzahl. Zumindest was die jüngeren Menschen mit Hartz 4 betrifft.

Denen welche arbeiten, sich Gedanken machen und etwas haben, nimmt man was weg und die welche sich keinen Kopf machen und nichts tun, bekommen das umsonst.

Wie komsmt du auf "keinen Kopf machen"? Glaubst du, alle Leute, die keinen Job haben, sind assozialer Arschlöcher, die ihre Verwandten im letzten Lock verkommen lassen wollen oder was???
Es ist nun einmal so, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Chancen extrem ungleich verteilt sind. Sollen jetzt alte Leute verrecken, weil ihre Kinder auch mit noch-so-viel-Kopf-machen einfach keine Chance haben, sie zu unterstützen? Es ist schlimm genug, dass der Lebensstandard im Alter überhaupt von so etwas abhängt.
Wie gesagt: Informier dich, welche Qualität von Pflegeleistungen der Staat vollständig finanziert. Und dann guck noch mal genau, ob dass das gleiche ist, wie das, wofür du Vorsorge glücklicherweise Vorsorge betreiben kannst.

Miete wird übernommen
Strom kann man teilweise übernehmen lassen
Medikamentengeld kann man erhalten
Kan bekommt sogar noch haufenweise Geld in den Arsch wenn man Kinder bekommt

Man selbst bekommt bestenfalls genug, um den Kindern ein halbwegs erträgliches Leben zu ermöglichen. Faire Chancen auf eine gute Zukunft (die heutzutage nun einmal entscheidend davon abhängt, welche außerschulichen Aktivitäten und Unterstützungen das Elternhaus bieten kann) sind schon außen vor.

Und für die imho Lüge mit dem Strom hätte ich gerne mal eine Quelle gesehen.
Das einzige, was man für Elektrizität bekommen kann, sind 5 € extra bei elektrischer Warmwasserbereitung. Die locker mal 25 € verschlingt.


Die achsotolle Arbeitsagentur ist mittlerweile doch nur noch eine Verteilerorganisation für die ganzen Leiharbeitsformen. Ich schätze mal, dass rund 90% der Jobangebote auf der Jobbörse reine Leiharbeitsstellen sind.

Denen hat es die Politik ja sehr leicht gemacht. Bis vor ein, zwei Jahren sind diese Leiharbeitsfirmen wie die Pilze aus dem Boden gesprießt. Und die Unternehmen nutzen das natürlich aus, stellen zum Teil nur noch Leiharbeiter ein.

Dagegen sollte die Politik mal was unternehmen. Es kann auch nicht angehen, dass Leiharbeiter schlechter bezahlt werden, als Festangestellte.

Aber offenbar kümmert es die Politik mehr, ob ein Arbeitsloser bei eBay Zweieurofünfzig verdient, als ihm einen Job zu verschaffen. Es gibt ja nichts Wichtigeres :schief:

Am Arbeitsmarkt gibt es genug Ungereimtheiten, um die man sich mit Sicherheit dringender kümmern müsste, als darum, was Arbeitslose im Internet treiben!

Und dazu verdiente er sich noch bei eBay durch etliche Verkäufe schwarzes Zusatzgeld.
Und da soll man sich als ehrlicher Arbeiter nicht aufregen und das für schlecht empfinden?

Aufregen kann man sich da vollkommen zurecht. Aber nicht über HartzIV.
Sondern über Schwarzarbeit.

Ich finde alles sollte kontrolliert werden! Der internetanschluss wird vom Staat gezählt, ich als Zahlnder meines Internet Anschlusses würde genau so handeln.

Der Internetanschluss wird vom Hartzer bezahlt, genauso wie deiner von dir. Er kriegt das Geld dafür vom Staat - stimmt. Du kriegst deins von deinem Arbeitgeber (oder Auftraggeber/Kunden, falls selbstständig). Deiner Logik zu Folge hätte dein Arbeitgeber also das Recht, deine Internetnutzung zu überwachen.

Internet bekommt man auch im Arbeitsamt zum suchen von Arbeit.

Im hiesigen Jobcenter (zuständig für einen Stadtbereich mit ca 50.000 Einwohnern) gibt es einen nutzbaren PC. Der afaik nur Zugriff auf die Stellenbörse des Jobcenters gewährt.


Darüber sagt auch keiner was, zumindest ich nicht. Für alle die meine Beiträge als Menschenverachtend ansehen, keinesfalls ist das so gemeint. Man muss auch zwischen den Zeilen lesen,

Was nicht-menschenverachtendes findet man den "zwischen" den Zeilen, die die Tötung einer Person fordern?
Eine Definition, dass derartige Personen nicht als Mensch zählen und man sie deswegen verrecken lassen kann, ohne menschensverachtend zu sein?
Fehlt wirklich nur die vorrangehende Markierung mit gelben Sternchen :kotz:


Und ich weiß nicht ob sich 30-40% der H4-Empfänger etwas dazu verdienen (woher hast du diese Zahl?), aber ich wette das sich ebensoviele Nicht-H4-Empfänger etwas dazu verdienen. :schief:

30% könnte knapp hinkommen. Es gibt iirc rund 5-6 Millionen mehr Bezieher von HartzIV, als es Arbeitslose gibt. Da sind natürlich auch Leute in Maßnahmen, Kinder, Sozialfälle und Rentern mit zu geringem Einkommen dabei, aber ein nenneswerter Teil werden Aufstocker sein, die von ihrem Job allein nicht über die Runden kommen können.


Die Bundesagentur für Arbeit hat doch mit den Hartz 4 Empfängern gar nichts mehr zu tun.
Zumindest ist das hier in Hessen und in den weiten Teilen Deutschlands so.
Hier sind ganz alleine die Kommunen der jeweiligen Kreisstädte zuständig.

Die Abwicklung ist in einigen Teilen Deutschlands wieder kommunal organisiert, aber die Regeln sind weiterhin von oben koordiniert. Nur kleine Punkte, z.B. nach welchen Kriterien eine Wohnung als unangemessen bewertet wird, werden wirklich regional entschieden.


Welche anderen Dinge wären das mit den paar Kröten im Monat?

Iirc waren es >40% der ALGIIer, die sich ehrenamtlich in Vereinen,... engagieren. Man kann zwar aus Geldmangel vieles nicht machen, aber ein bißchen was bleibt übrig. Die HartzIVer, die ihren Tag vor dem Fernseher verbringen, machen das nicht aus vollständigem Mangel an Alternativen, sondern würden vermutlich auch als Arbeitnehmer den Großteil ihrer Freizeit dort verbringen. (oder BILD lesen. In jedem Fall aber regelmäßig über HartzIV-"Schmarotzer" meckern :schief:)


Ernsthaft jetzt, 10 Millionen?! Deswegen kacken die aufs Grundgesetz? Da hat das Umbenennen der Arbeitsagentur ja mehr gekostet ...

Über Nacht fiel mir aber noch eine schöner, bewährter Ausspruch zur totalen digitalen Überwachung Arbeitsloser ein, der wie die Faust aufs Auge passt: Arbeit macht frei.

Ich hab da mal an Regeln mitgeschrieben, die reine Zustimmungsposts als Spam definieren, aber da es hier keinen Triple-Like-Button gibt, muss das jetzt so sein:

/sign
:daumen: :daumen: :daumen:


Z3R0B4NG, wenn die Leute schon so schlau sind, und die Geschaefte ueber Verwandte und Bekannte abwickeln, damit sie vermeintlich nicht damit in Verbindung gebracht werden koennen, machen sich die anderen Beteiligten auch Strafbar. Wieso sollten sie dann nicht in die Ermitllungen mit einbezogen werden?

Es geht doch hier um die Leute, die das System zu ihrem Vorteil ausnutzen. Wieso wird das hier noch verteidigt?

Es geht hier nicht um gezielte Ermittlungen gegen Betrüger. Da hätte niemand etwas dagegen. Es geht um eine flächendeckende Überwachung aller. So als würde dem Finanzamt freien Zugriff auf alle Kontodaten aller Bürger gewähren, um gegen Steuerhinterzieher vorzugehen. Oder alle Festplatten nach Kinderpornos durchsuchen.


Finde ich nicht gut, teilweise kann ich es aber verstehen.
Es geht hier auch weniger um die arme mutti mit 2 kindern die bei ebay altes Geschirr für 20€ vertickt.
Es geht mehr um Aufdecken von echten Betrügern.

Nö. Das genau Gegenteil.
Es geht um Maßnahmen, die mehrheitlich arme Muttis mit 2 Kindern treffen werden, und nur zu einem winzigen Teil echte Betrüger.

Ich finde ehrlich gesagt diese Diskussion hier sehr amüsant.

Dabei finde ich bei beiden Seiten treffende Gründe für oder gegen eine solche Datenauswertung. Es geht nicht um die Erhebung sondern nur die Auswertung vorhandener Daten!

Es geht, laut BZ, ausdrücklich um Gesetze zur "Erhebung neuer Daten". Außerdem dürfen die Jobcenter schon jetzt Einkommensdaten vom Finanzamt abrufen. (was sie aber nur aus Bequemlichkeit machen. Denn sie können genauso Nachweise über sämtliche Kontoaktivitäten verlangen, so dass Einnahmen sofort ersichtlich werden. Macht nur mehr Arbeit, die durchzugehen.)

Meine Vermutung ist, dass man hinter Leuten her ist, dere eBay-Geschäfte so klein sind, dass sie als nicht-gewerblich abgetan werden, denn bei kleinen Summen prüft das Finanzamt für gewöhnlich eh nichts nach. Das Jobcenter würde dann wegen jeder einzelnen Veräußerung auf der Matte stehen.

Ich gehe jeden Tag bis zu 9 Stunden arbeiten, dazu kommen noch die 2 Stunden Fahrzeit mit dem Auto drauf und nur, wenn es gut läuft. Ich bin mit meinen noch jungen 30 Jahren chronisch krank (Autoimmunreaktion der Schilddrüse) und nicht auf dem Weg, der von einem normalen Leben sprechen würde. Nur ich sage mir eines, ich habe etwas geleistet. Ich habe meinen Beitrag zur Gesellschaft geleistet,

Ganz ehrlich:
Pass auf dich auf.
Der Gesellschaft ist nicht damit gedient, wenn du 20 Jahre einen mittelmäßigen Betrag einzahlst und dann die nächsten 40 Jahre jeden Monat ein vielfaches an Behandlungs- und Pflegemaßnahmen brauchst.

Aber sich dann beschweren, dass die Geburtenzahlen gering sind und kaum Nachwuchs an Fachkräften existiert, wenn man bildungsferne Familien fördert und mögliche bildungsnahe Familien bestraft!

Bildungsferne Familien werden mit dem Zeil gefördert, die Bildungsferne zu beenden. Bildungsnahe Familien werden offensichtlich von Arbeitgebern bestraft, sind aber nicht bereit, dagegen anzustinken. Für jede Person, die 6*12h die Woche ackert, entfällt ein Arbeitsplatz, der eigentlich hätte geschaffen werden sollen. Die Unternehmen freut das natürlich, denn die Arbeitslosigkeit des nicht-Arbeitenden müssen sie genausowenig bezahlen, wie die Behandlung des nach 1-2 Jahrzehnten arbeitsunfähigen Workaholic.
 
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Ja ist gut so was die machen,ich habe es ja noch schwerer.Mir würde das dazu verdienen auch nix bringen,da ich agrnix bekomme.Die menschen denken immer man kriegt so leicht einen Job.Einfach suchen und schon bekommt man einen Job,so leicht ist das leider nicht.
Die sollten auch was für autisten machen,die rechte stärken.Denn was bringt mir 70 Prozent förderung vom Staat,wenn die meisten Chef so gierig sind und sagen für 1200 Euro oder weniger musst do viel arbeiten,akern bis der Arzt kommt.Beinahe hätte mich einer eingestellt da hätte ich 1000 Euro verdingt,doch er wollte mich nicht.Ja verstehe ich nicht bin ich der Firma auch wenn die nur 300 EUro zahlen muss etwa zu Teuer.

Behinderten Werkstatt bekomme ich leider sehr wenig,da brächte mir das dazu verdinen schon etwas,doch leider kenne ich mich da in dieser richtung garnicht aus.Warscheinlich bekäme ich wenn ich so was machen würde,eine anzeige wegen stuer hinterziehung.Dann lieber doch nicht und sich am besten mal nur in ner Woche einen Kino-Film angucken,mehr kann ich mir eh nicht leisten.Und das kann ich ja auch nur weil ich bei meinen Eltern wohne.Wenn ich ne Arbeit habe ziehe mal aus von meinen Eltern,sieht im moment aber nicht so aus.

Und dann sagt ihr mach doch mal Hartz 4 ist auch keine Lösung,dann müsste ich mein wenig hart erspartes Geld opfern udn hätte garnix mehr.Dann ginge es mir noch schlechter als jetzt.Wieviel darf man maximal behalten,5000 oder.Und die sozialen Probleme werden schlimmer,ich habe eh kaum Freunde,dann wird es noch schlechter als jetzt werden.
 
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@Smil0r
Hab jetzt nicht alles gelesen seit meinem post heute früh,aber wegen deiner Aussage,das man das mitten in der nacht schreibt.
Ich habe heute früh 1 uhr 56 den post verfasst,vorhin 20 uhr 10 kam ich heim.....das geht 6 tage die woche so!Ich habe den eindruck Du stehst noch nicht im Berufsleben,sonst wüsstest Du das nicht nur am tag gearbeitet wird....

In diesem Sinne gute nacht!Morgen früh ist Samstag da kann Ich wenigstens bis um 3 schlafen.
 
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was ihr alle so rumheuelt und rummeckert, lasst doch die hartzer in ruhe, die den staat bescheißen, die machens richtig. der staat bescheißt euch noch viel schlimmer, also beschwert euch lieber bei den.
 
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Verminaard, ich habe niemanden hier direkt angesprochen (bis jetzt) aber du musst dich ja angesprochen gefühlt haben ;) Also erstmal: Vielen Dank für deine ausschweifende, selbstlobende Anwort. Es ist schön zu hören, dass du so gut im System mitschwimmen kannst. Und was du geschrieben hast, mag alles richtig sein. Aber nur für dich! Ich bin mir auch nicht in Gänze darüber klar, welchen Standpunkt du hier gerade vertrittst. Vielleicht könntest du dazu etwas kurz sagen? Sozusagen als Zusammenfassung? Hier kommt meine:

Zu Hartz 4 direkt: Dass es in unserem Land einen Standard gibt, der den Menschen ein "überleben" in gewisser Weise sichert, finde ich anständig, richtig und absolut notwendig (ich mag mir gar nicht ausmalen, was hier los wäre, wenn plötzlich die 10, 11, 12 Millionen Arbeitslosen, Aufstocker etc. plötzlich ohne Essen, Unterkunft etc. da stehen würden). Dennoch gäbe es da unterschiedliche Herangehensweisen: Man könnte das ganze menschlich, nett, höflich, fair, nicht herablassend, nicht unter generalverdacht stellend, nicht erpressend gestallten. Dann müssten sich die Hilfesuchenden nicht vorkommen wie der letzte Arsch, wie Dreck, wie der Abschaum der Gesellschaft und man wäre dann auch nicht so stigmatisiert. Des weiteren könnte man das Problem an sich angehen und dafür sorgen, dass es gar keine Aufstocker geben müsste, um nur diese eine Gruppe zu nennen.

Oder man macht es so, wie es jetzt gemacht wird: Es ist unfair, unhöflich, herablassend, man wird unter generalverdacht gestellt, wird drangsaliert, es wird erpresst. Man leidet nicht nur unter seiner sowieso schon beschissenen Situation (denn auf Hilfe angewiesen zu sein, ist nicht schön), nein, einem wird auch noch jeden Tag eingeredet und gezeigt, dass man ein Schmarotzer ist. Einer, der "es" nicht Wert ist. Man lebt in der ständigen Angst, dass man sich nichts mehr zu Essen kaufen kann oder das etwas kaputt geht, auf das man angewiesen ist. Druck, Angst, Beleidigungen, Existenzangst... das ist kein Leben, welches man hier in Deutschland verordnet bekommen sollte. Und ja, man bekommt diese Erniedrigung verordnet, weil das "vom Staat" so gewollt ist! Und genau das finde ich so abartig! Wir sind eins der absolut wohlhabendsten Länder überhaupt und es wird vielen Menschen nur ein absolut unwürdiges Leben in Armut gegönnt. Ekelhaft!

Zu der Überwachungsmaßnahme: Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen es anscheinend wohlwollend akzeptieren oder es sogar begrüßen, dass der Staat seine Bürger verdachtslos kommplett überwacht. Das System der Überwachung wird unter den hanebüchensten Begründungen immer weiter ausgebaut und "das Volk" applaudiert, weil es ja immer nur "die Bösen" trifft (die Terroristen, den Kinderfickerring, den Steuerhinterzieher, den Raubkopierer, den Sozialstaatschmarotzer) und dabei nicht kapiert, dass es selbst so Stück für Stück seine eigenen Grund- und Freiheitsrechte aufgibt. Irgendwann ist es dann zu spät, um sich noch zu wehren. Und wenn ich mir Friedrichs Wunschliste anschaue und darüber nachdenke, wie sehr uns unsere eigene Regierung und ihre Geheimdienste belügen, dann läuft mir ein Schauer den Rücken runter, weil es nicht mehr lange dauern kann, bis es kein Zurück mehr gibt ohne viele Verletzte und Tote. Ich bekomme Brechreiz, wenn ich wieder mal lesen muss, dass irgendwer es richtig findet, dass jetzt noch mehr überwacht werden soll. Immer präventiv. Immer ohne einen direkten Verdacht. Ohne richterliche Anrodnung und Kontrolle. Dieser unkontrollierbare Überwachungswahn ist für unsere Freiheit, für unsere Gesellschaft, für unseren Wohlstand und für unsere Rechte das gefährlichste überhaupt! "Der Terrorismus" (sofern es ihn überhaupt gibt) hat längst gewonnen! Wir schaffen uns selbst ab! Wir scheißen auf unsere Freiheit und auf alles, was wir bis jetzt erreicht haben und ziehen gröhlend und johlend in den Überwachungsstaat! Und statt uns um uns selbst zu kümmern, uns selbst zu retten, uns eine freie Zukunft zu sichern, indem wir unserer Regierung in den Arsch treten (denn noch könnten wir das), lammentieren wir lieber über ein paar Sozialschmarotzer, die das System ausgespuckt hat und die versuchen daraus das beste zu machen!! Wie unglaublich blöd können wir nur sein? Wir sägen damit selbst an dem Ast, auf dem wir sitzen! Sehen wir denn nicht, was hier eigentlich passiert? Diejenigen, die das Geld und die Macht haben, treiben immer wieder Keile zwischen uns, damit wir uns lieber gegenseitig bekämpfen und uns gegenseitig nichts gönnen, damit wir uns nicht zusammeschließen und denen zeigen, wer hier tatsächlich die Macht hat! Wir werden mit Blödsinn beschäfftigt, während die ihre Netze weiter spinnen und die Schlinge enger ziehen!

Kurz zu mir: Ich bin 33, verheiratet, habe 4 kleine Kinder, habe Abitur, bin gelernter Informatiker und habe mehrere Jahre in der Branche gearbeitet (trotz Vollzeit mit weniger Einkommen, als ein Hartz4ler in der Situation) und studiere jetzt, um meiner Frau und meinen Kindern einen angemessenen Lebensstandard (gesundes Essen, eine im Winter geheizte Unterkunft, heile Klamotten...) zu ermöglichen, was mir bisher versagt war. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es elternunabhängiges BAföG und eine Grundsicherung gibt, die es mir "ermöglichen" diesen Weg des Studiums zu gehen, da ich sonst für den Rest meines Lebens als Aufstocker unterwegs gewesen wäre. Und trotz BAföG und Hartz4 bin ich darauf angewiesen jede Woche zur Tafel zu gehen (für alle, die es nicht wissen: Die Tafel ist ein gemeinnütziger Verein, der kostenlos gespendete Lebensmittel an Bedürftige abgibt - abgelaufen, angeschimmelt, matschig etc. aber eben kostenfrei), weil die amtlich genehmigten Allmosen nicht ausreichen, damit meine Familie satt wird, wir alle heile und ausreichend warme Klamotten haben und es im Winter nicht saukalt ist in der Wohnung und die Kinder krank werden. Ich darf mich regelmäßig mit dem Amt rumschlagen und weiß daher sehr genau, wie man sich da fühlt. Wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass wir mit unserer Sachbearbeiterin noch echtes Glück haben. Wenn ich mir die Geschichten meiner Nachbarin anhöre, geht das nämlich auch ganz anders. Es vergeht keine Woche, in der mir nicht immer wieder vor Augen geführt wird, dass wir eigentlich kein Geld haben. Unsere Waschmaschine ist zum Beispiel undicht. Sie leckt. Ich bin gezwungen das zu ignorieren, weil es kein Geld für eine neue gibt. Klar, ich könnte zum Amt gehen und mir von denen einen Kredit geben lassen, für den sie dann die Raten gleich einbehalten. Na danke! Das Geld reicht schon so nicht für das nötigste!

frEnzy, ich laechle keineswegs von oben herab.
Ich gehe hart arbeiten.
Ich habe eine Schulausbildung hinter mir.
Hatte in dieser ganzen Zeit keine einzige unentschuldige Fehlstunde.
Ich habe eine Ausbildung gemacht und mich in meinem Job engagiert.
Nein ich komme nicht aus einer wohlhabenden Familie, im Gegenteil.
Mein Vater hat mich noch Respekt gelehrt, wenn auch teilweise mit uebertriebener Haerte.
Ich behandel mein Gegenueber erstmal genauso, wie ich gerne behandelt werden wuerde.
Ich passe mit den Umstaenden an und sag mir nicht, och scheiss System, kann eh nichts machen.
Ich hab, fuer meine Berufsklasse saumaessig gut verdient, durch einen enormen Arbeitsaufwand mit
durchschnittlich 250-340h/Monat.
Ich war aber genauso ganz unten, wo ich nichts hatte, ausser dem Rucksack auf meinem Ruecken und den Sachen die ich anhatte.
Weil ich eine Fehlentscheidung gemacht hatte. Und nein, da hat mir niemand geholfen, auch nicht die Eltern, die ja angeblich immer
fuer einen da sind.
Aber selbst da bin ich wieder raus innerhalb kurzer Zeit. Und hatte ein gutes Einkommen, welches ich aber nicht durch Nichtstun bekommen habe
sondern durch viel Arbeit.
Ich habe diesen ganzen Quatsch mit Zeitarbeit auch mitgemacht, nicht weil ich es so toll fand, weil die Alternative irgendwann Arbeitslosigkeit war.
Und das war fuer mich persoenlich ein NoGo.
Siehe da, ich bin selbst innerhalb dieser Zeitarbeit zurechtgekommen und kann absolut nicht bestaetigen was hier so geschildert wird.
Ich war in dieser Zeit nicht die Nummer 1, musste mich in den Betrieben wo ich gearbeitet habe erstmal unterordnen.
Aber wenn man sich da vernuenftig verhaelt, seinen Pflichten nachkommt, wird das auch honoriert.
Ich habe damals selbst Weihnachtsgeld und Ueberstundenprozente bekommen, etwas was ich seit laengerer Zeit nicht mehr bekomme.
Selbst Nichtzeitarbeitsfirmen sind keine Heiligen.
Aber ich erfuelle meine Pflichten als Arbeitnehmer, poche nicht auf die Uhr wenn es Dienstende ist sondern passe mich auch da den Situationen an.
Ich stehe jeden Tag um 5:00 auf, gehe auch Samstags los wenn es sein muss.
Meine Frau sehe ich oft tagelang nicht, wenn ich auswaerts am arbeiten bin. Sie nimmt ihren Job genauso ernst, hat sich im laufe der Zeit hochgearbeitet und ist richtig gut in dem was sie macht. Ja wir koennen uns GEMEINSAM einen kleinen harterarbeiteten Wohlstand leisten.

Ich beschimpfe Niemanden. Dafuer habe ich zuviele Facetten vom Leben mitbekommen (muessen).
Ich kritisiere, aber das ist ja auch nicht gestattet. Man muss ja hier die armen ALG2 Bezieher bemitleiden. NEIN tu ich nicht.
Es gibt sicherlich viele Einzelschicksale die durch widere Umstaende zu ihrerer Situation gekommen sind.
Es gibt aber genausoviele andere Einzelschicksale denen die Gesellschaft einen Dreck schert und die nur versuchen mit geringstem Wiederstand durchzukommen und das Beste auf Kosten anderer fuer sich rauszuschalgen.

Problem ist, das durch schwarze Schafe gleich eine ganze Gruppe in Generalverdacht gestellt wird.
Aber wieso setzt sich keiner von den Betroffenen ein, damit die schwarzen Schafe aussortiert werden, damit eben nicht alle unter Verdacht gestellt werden.

Das Recht einzufordern einen gewissen Lebensstandard zu haben, finde ich zwar als schoene utopische Idee, aber jetzt und in absehbarer Zeit nicht durchfuehrbar. Weil es eben genug gibt, die solch ein System wieder nur ausnutzen wuerden. Wieso ueberhaupt was tun, wenn ich sowieso alles bekomme? Weil auch die Differenz zwischen den Arbeitenden und des Existensminimum nicht wirklich groß ist. Weil man da einfach ueberlegen muss, ob sich Arbeit noch lohnt.

Wer hat und diesen Mist mit Zeitarbeit so eingefuehrt? War doch unser Superminister damals, Clement oder so? Seltsamerweise war er damals schon im Vorstand einer großen Zeitarbeitsfirma.
Wieso unternimmt hier keiner was? Wo sind die Leute denen solche Zusammenhaenge nicht bewusst sind und warum gehen sie nicht auf die Straße?

Hier Leute anzumachen ist ja einfacher, weil sie eben nicht in jedem nur den armen unschuldigen ALG2 Bezieher sehen.

Wenn euch soviel nicht gefaellt, geht wenigstens waehlen und macht das wenigstens richtig.
Ansonsten STFU..
 
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ich verbessere mich noch mal ein wenig selber ... wenn ihr laut gesetz alle menschen in deutschland ausser kinder und schüler (rentner auch) zusammen addieren die nicht als arbeitend sind .

Dann kommen wir auf ein ergebnis von ca 12 millionen arbeitslosen . es ist ein zahl die man sich auf der zunge zergehen lassen sollte . darunter sind :

Harz 4 Empfänger ; Arbeitslosen Geld 1 empfänger ; Obdachlose ; 1 euro Jober ; 400 Euro basis arbeitende ; H4 arbeitende menschen die in Öffentlichen arbeiten ; Ehrenamtliche jener art ausser Rentner und 0 Verdiener ; 1 Jahres Praktikanten die keine ausbildung fanden ; Menschen die im Gefänis sitzen USW...... die liste ist lang


chronisch kranke = haste vergessen !!!!!!!!!! (die habens auch nicht leicht)
 
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Was nicht-menschenverachtendes findet man den "zwischen" den Zeilen, die die Tötung einer Person fordern?
Eine Definition, dass derartige Personen nicht als Mensch zählen und man sie deswegen verrecken lassen kann, ohne menschensverachtend zu sein?
Fehlt wirklich nur die vorrangehende Markierung mit gelben Sternchen :kotz:

Tja wer nicht arbeiten gehen "will", muss halt zusehen wie er sein Brot verdient.
Wer leben will muss auch was dafür tun, man bekommt nicht einfach so alles geschenkt. Wer sich nicht in die Gesellschaft integriert und den Staat gewollt ausnutzt, hat meiner Meinung auch nicht verdient Hilfe zu bekommen.

Geben und nehmen und nicht nur nehmen u know?
 
Zuletzt bearbeitet:
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Man könnte das ganze menschlich, nett, höflich, fair, nicht herablassend, nicht unter generalverdacht stellend, nicht erpressend gestallten.

Verminaard, ich habe niemanden hier direkt angesprochen (bis jetzt) aber du musst dich ja angesprochen gefühlt haben ;) Also erstmal: Vielen Dank für deine ausschweifende, selbstlobende Anwort. Es ist schön zu hören, dass du so gut im System mitschwimmen kannst.

Du redest hier von nett hoeflich fair usw. pickst im gleichen Atemzug mich raus und stichelst?

Was glaubst du was passiert, wenn es diese Grundsicherung mal eben ohne diesen behoerdlichen Aufwand gibt?
Ich weis selbst nicht was man aktuell alles dafuer machen muss.
Die Frage ist: was passiert, wenn ich nur einen Antrag ausstellen muss, und absolut keine weiteren Sachen beachten muss.
Das ist ja so grob das was gefordert wird.

Das die Sachbearbeiter nicht hoeflich sind ist eigentlich ein NoGo. Aber hat sich aber jemand die Muehe gemacht und sich mal in so eine Person hineinzuversetzen?
Weis wirklich jeder Betroffene was diese Leute tagtaeglich so erleben?
Hier wird genauso ueber einen Kamm geschert.
Ich kann mir gut vorstellen, das die Sachbearbeiter einfach nach einer Zeit abstumpfen, und die die sich ordentlich verhalten, haben das Nachsehen.
Dann werden naemlich alle in einen Topf geschmissen.

Die Ursachen zu beseitigen waer das Optimum. Wer glaubt aber daran das das so ohne weiteres geht?
Wann hat denn dieser ALG2 und Zeitarbeitswahn angefangen? Schroeder und Co warens. Und ich will gar nicht wissen wieviel Vorarbeit Kohl geliefert hat.
 
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Tja wer nicht arbeiten gehen "will", muss halt zusehen wie er sein Brot verdient.
Wer leben will muss auch was dafür tun, man bekommt nicht einfach so alles geschenkt. Wer sich nicht in die Gesellschaft integriert und den Staat gewollt ausnutzt, hat meiner Meinung auch nicht verdient Hilfe zu bekommen.

Geben und nehmen und nicht nur nehmen u know?
Und das ist eben genau der Denkfehler, den viele machen. Ein großer Teil der Hartz4 Empfänger können eben nichts geben. Und eben so ein großer Teil nutzt den Staat auch nicht gewollt aus. Der Teil der Hartz4 Empfänger, der wirklich nicht arbeiten will, ist verschwindend gering. Und den wird man auch mit den widerlichsten Sanktionen nicht weg bekommen.

Wir leben nun mal nicht mehr im Mittelalter, in dem man von der Faust in den Mund lebt. Viele haben aber immer noch die gleichen, mittelalterlichen Denkweisen drauf, wie mir scheint. Keine Leistung ohne entsprechende Gegenleistung; hoch lebe der Kapitalismus; hurra, wir lassen uns alle ausbeuten und sind auch noch stolz darauf! :lol:
 
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Leistung ohne entsprechende Gegenleistung; hoch lebe der Kapitalismus; hurra, wir lassen uns alle ausbeuten und sind auch noch stolz darauf! :lol:

Willkommen im System, wer das noch nicht verstanden hat, lebt irgendwo hinterm Mond.
Anpassen oder zu grunde gehen, so lautet die derzeitige Devise. Auf die Straße zu gehen und seinen Mund aufzumachen, dazu fehlt dem deutschen der Mumm.
Wenn ich schon sehe, dass in meinem Bezirk gerade mal 60% gewählt haben, bekomme ich sowieso das kotzen..
 
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Kurz zu mir: Ich bin 33, verheiratet, habe 4 kleine Kinder, habe Abitur, bin gelernter Informatiker und habe mehrere Jahre in der Branche gearbeitet (trotz Vollzeit mit weniger Einkommen, als ein Hartz4ler in der Situation) und studiere jetzt, um meiner Frau und meinen Kindern einen angemessenen Lebensstandard (gesundes Essen, eine im Winter geheizte Unterkunft, heile Klamotten...) zu ermöglichen, was mir bisher versagt war. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es elternunabhängiges BAföG und eine Grundsicherung gibt, die es mir "ermöglichen" diesen Weg des Studiums zu gehen, da ich sonst für den Rest meines Lebens als Aufstocker unterwegs gewesen wäre. Und trotz BAföG und Hartz4 bin ich darauf angewiesen jede Woche zur Tafel zu gehen (für alle, die es nicht wissen: Die Tafel ist ein gemeinnütziger Verein, der kostenlos gespendete Lebensmittel an Bedürftige abgibt - abgelaufen, angeschimmelt, matschig etc. aber eben kostenfrei), weil die amtlich genehmigten Allmosen nicht ausreichen, damit meine Familie satt wird, wir alle heile und ausreichend warme Klamotten haben und es im Winter nicht saukalt ist in der Wohnung und die Kinder krank werden. Ich darf mich regelmäßig mit dem Amt rumschlagen und weiß daher sehr genau, wie man sich da fühlt. Wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass wir mit unserer Sachbearbeiterin noch echtes Glück haben. Wenn ich mir die Geschichten meiner Nachbarin anhöre, geht das nämlich auch ganz anders. Es vergeht keine Woche, in der mir nicht immer wieder vor Augen geführt wird, dass wir eigentlich kein Geld haben. Unsere Waschmaschine ist zum Beispiel undicht. Sie leckt. Ich bin gezwungen das zu ignorieren, weil es kein Geld für eine neue gibt. Klar, ich könnte zum Amt gehen und mir von denen einen Kredit geben lassen, für den sie dann die Raten gleich einbehalten. Na danke! Das Geld reicht schon so nicht für das nötigste!

Sorry, aber vier Kinder muss man sich halt leisten können! Ich sag das jetzt alles so hart, weil ich auch eins von vier Kindern bin und dadurch ätzende Zeiten erlebt habe. Dann tust du deiner Familie auch noch ein Studium an...? Als gelernter Informatiker mit Abitur verdient man doch nicht schlecht, wenn mans richtig anstellt und sich reinhängt? Dann diese Jammerei... Ich würd schon fast sagen "typisch"... Klar hast du kein Geld, du arbeitest nicht und musst vier Kinder und eine Frau ernähren !!! Hast du dir das nicht vorher mal ausgerechnet? Mir tun die Kinder leid, sonst nix. Sich vier Kinder "anschaffen" (wie und warum auch immer - DAS ist kein unverschuldeter Schicksalsschlag!)in so jungem Alter und dann andererseits noch studieren wollen mit Ü30... Sry, deine Einstellung, Lebensplanung und Umstände finde ich sind daneben, wenn ich das lese wie beschrieben. Die armen Kinder müssen matschiges und abgelaufenes essen, pfui. Mach deinen Beruf ordentlich, schicke deine Kinder zur Betreuung und deine Frau zum arbeiten. Dann reichts auch für ein anständiges Leben! Ich bin 31, habe ein Universitätsstudium und verdiene momentan außerordentlich als Ingenieur, jedoch könnte ich mir selbst damit nicht vorstellen eine Frau und 4 Kinder (halbwegs ordentlich!) durchzufüttern! Welchen "Lebensstandard" stellst du dir denn vor...Erst nicht nachdenken und dann jammern wenn's hinten und vorne fehlt. Sry, kein Mitleid für dich von mir. Vielen Hartz IV würde eine Ausbildung am Taschenrechner im +-Rechnen schon sehr weit helfen...
 
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Wir leben nun mal nicht mehr im Mittelalter, in dem man von der Faust in den Mund lebt. Viele haben aber immer noch die gleichen, mittelalterlichen Denkweisen drauf, wie mir scheint. Keine Leistung ohne entsprechende Gegenleistung; hoch lebe der Kapitalismus; hurra, wir lassen uns alle ausbeuten und sind auch noch stolz darauf! :lol:

Wir leben aber noch immer auf der Erde.
Die ganzen evolutionsbedingten Auslesen hebelt der Mensch durch sein soziales Verhalten aus.
Was uns Einzigartig macht und uns an die Spitze der Nahrungskette stellt.
Der Mensch betreibt einen ungleichen Aufwand um einen Komapatienten jahrelang am Leben zu erhalten. (als Beispiel)
In der Natur wuerde es soetwas nicht geben.
Klar legen auch Tierarten soziales Verhalten an den Tag, aber nicht in dem Ausmaß.

Wenn man den ganzen Thread verfolgt, liest man doch heraus, das es einfacher werden soll eine Grundsicherung zu bekommen und ohne Forderungen vom Geldgeber.

Der Kapitalismus ist nicht wirklich eine vernuenftige Form. Andere Systeme sind aber immer wieder gescheitert. Wohlstand bei so vielen Menschen gibt aber dem Kapitalismus durchaus recht. Klar wird dieser Wohlstand auf Kosten anderer erkauft. Irgendwoher muss der kommen.
So ignorant kann keiner sein, das man diese Zusammenhaenge nicht sieht.
Ich bin Egoman und ehrlich genug um zu sagen das es mir fast egal ist.

Natuerlich waere ein Utopia, wie es z.b. im Star Trek Universum gezeigt wird toll.
Aber dafuer ist die Menscheit nicht bereit. Ich glaube auch nicht das sie in absehbarer Zeit dafuer bereit sein wird.
Wenn das alles so eindeutig ist, soll ich mich jetzt gegen ein System stellen oder soll ich versuchen das ich so gut wie moeglich bis an mein Lebensende komme?
Eine Systemaenderung deutschlandweit? Weis nicht wie gut sowas klappen wuerde, aber dafuer braeuchten wir erstmal andere Wahlergebnisse.

Was ich nicht ganz verstehe, 10 Millionen Menschen in Deutschland, also ca 1/8 der Gesamtbevoelkerung, ueber den Daumen gepeilt auch 1/8 der Wahlberechtigen, schaffen es nicht ihre Beduerfnisse bei den Wahlen zu vertreten. Auch wir zu Hause sind nicht ganz einverstanden mit dem was hier in Deutschland so passiert. Wir gehen waehlen, setzten uns mit der Thematik auseinander. Wie viele machen das sonst noch? Aber hier jammern.

Ich finde es hier erschuetternd das arbeitende Leute sehr viel kritischer angesehen werden als ALG2 Bezieher.
 
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Heute verdient kaum noch jemand richtig gut, auch wenn du dich rein hängst. Gerade im Informatik Bereich sprießen Programmierer wie Pilze aus dem Boden. Dadurch steigt die Konkurrenz und man kann sich um seine Stelle nicht mehr sicher sein. Zudem kommt bei viele Chefs immer mehr der Gedanke auf, viel für wenig zu verlangen. Das sehe ich selbst in meiner Firma. Am besten soll es nichts kosten aber super Qualität haben. Das beides nicht wirklich zusammen passt begreifen die wenigsten. Schau dir mal die Situation bei BWLern an, da machen viele unbezahlte Praktika oder haben ein einstiegslohn von weniger als 1500€ Brutto wenn sie denn mal eine Stelle finden.

Klar kann man in jedem Feld viel verdienen aber das ist die Minderheit von der Minderheit.

Beispiele:
Ein Kumpel von mir hatte Jahrelang eine Kneipe und am Monatsende weit weniger Geld zur Verfügung als wenn er Angestellt wäre. Er hat mittlerweile seine Selbstständigkeit aufgegeben.
Ein Anderer Kumpel hat BWL im Nachgang auch noch VWL Studiert und findet jetzt so gut wie keinen Job trotz seiner erweiterten Qualifikation.

Das was mir hier auffällt ist, und das liegt vllt daran weil viele hier zu lange in den Monitor oder Rechner starren, ein fehlen von Empathie. Schade aber das ist eine Eigenschafft die ich immer mehr vermisse in der heutigen Gesellschaft. Aber schon klar, Vorurteile machen wohl mehr spaß so muss man sich mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten nicht so auseinander setzen.

@Gorrestfump
Du solltest dich schämen über jemanden so scharf zu Urteilen den du nicht kennst und ihn noch mehr unter druck setzen. Du weißt nicht wie es in seiner Region mit Arbeitsstellen im IT Bereich aussieht. Und das er sich hinsetzt und erneut studiert um seine Qualifikation zu verbesser zeigt doch das er es seiner Familie besser machen will. Aber was sag ich dir, ich lese ja wie viel geist dahinter steckt und hoffe nur, dass du so schnell keine Kinder erziehst. Die NPD braucht nicht noch mehr Anhänger. (Ich hoffe das fühlt sich auch mal richtig ******* an mit Vorurteilen konfrontiert zu werden.)

Was schon oft gesagt wurde aber nicht oft genug ist, dass es einfach nicht genug Arbeitsstellen für alle gibt und das wird in Zukunft noch viel schlimmer werden. Ob euch das gefällt oder nicht aber jemanden als Faul oder Schmarotzer zu bezeichnen nur weil er Hilfe vom Staat beansprucht (Die übrigens jedem zusteht) ist einfach nur widerlich (naziartig).

@Verminaard

Schau dir mal die Lehre von Marx an, es könnte durchaus doch funktionieren. Aber es gibt eben leider immer Menschen die gierig sind sowohl nach Macht als auch Geld. Solange da nicht ein Umdenken statt findet wird sich an dem System nichts ändern.

Kapitalismus macht nicht auf Dauer Reich. Richte mal einen Blick in die USA, da geht es immer mehr Bergab und das liegt daran, weil die großen Firmen immer mehr ins billigere Ausland abhauen.

Wenn ich schon sehe, dass in meinem Bezirk gerade mal 60% gewählt haben, bekomme ich sowieso das kotzen..

Das nennt sich Demokratie, man hat das recht sich seiner Stimme zu enthalten und nicht zu wählen. Willkommen in der realen Welt.
 
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Heute verdient kaum noch jemand richtig gut, auch wenn du dich rein hängst. Gerade im Informatik Bereich sprießen Programmierer wie Pilze aus dem Boden. Dadurch steigt die Konkurrenz und man kann sich um seine Stelle nicht mehr sicher sein. Zudem kommt bei viele Chefs immer mehr der Gedanke auf, viel für wenig zu verlangen.
Warum ist das so? Angebot / Nachfrage.
Es gab mal eine Zeit da waren Informatiker ein rares Gut. Haben gut verdient, vielleicht angenehmer Job (kann ich nicht wirklich darueber Urteilen,
kenne allerdings 2 Informatiker in meinem Umfeld und denen geht es alles andere als schlecht mit weit aus weniger Aufwand als viele Andere).
Sind nach und nach viele auf die Informatikerschiene aufgesprungen. Kann ich nachvollziehen, gutes Geld fuer moderaten Aufwand (im Vergleich zu anderen Taetigkeiten).
Jetzt ist die Situation das es viele Informatiker gibt. Die Auswahl ist groesser, die Arbeitgeber koennen selektieren, selbst der Endkunde bekommt sowas mit. Die Preise sinken.


Klar kann man in jedem Feld viel verdienen aber das ist die Minderheit von der Minderheit.
Zitat Volker Pispers: Im Kapitalismus kann jeder reich werden, aber nicht alle.

Das was mir hier auffällt ist, und das liegt vllt daran weil viele hier zu lange in den Monitor oder Rechner starren, ein fehlen von Empathie. Schade aber das ist eine Eigenschafft die ich immer mehr vermisse in der heutigen Gesellschaft.
Ist es wirklich die fehlende Empathie? Sind es nicht eher die Sorgen um die eigene Existenz jedes Einzelnen die einen tagtaeglich beschaeftigen?
Ich kann mir um mir vollkommen Fremde erst Gedanken machen, wenn es mir und meinem unmittelbaren Umfeld halbwegs gut geht.
Ist so eine Denkensweise so verkehrt?

Schau dir mal die Lehre von Marx an, es könnte durchaus doch funktionieren. Aber es gibt eben leider immer Menschen die gierig sind sowohl nach Macht als auch Geld. Solange da nicht ein Umdenken statt findet wird sich an dem System nichts ändern.

Genau das ist das Problem. Ansich tolle Idee. Die Umsetzung wird nur nie wirklich funktionieren.
Zuviele Leute die so ein System ausnutzen wuerden. Zuviele die nur ein Konkurrenzdenken an den Tag legen, anstatt an einem Strang zu ziehen. Zu viele die gierig und machthungrig sind. Zuviele Neider.
Aus meiner Sicht: mir waer es egal, wenn ein Produktionshelfer das gleiche Geld fuer den gleichen Aufwand wie ich bekommen wuerde, ich haette auch keinen Stress damit das Aerzte und Putzkraefte gleich entlohnt werden, bei gleichem Aufwand.
Womit ich absolut nicht einverstanden waere, waeren Personen die ihren Teil nicht beitragen wollen. Nochmal, es geht nicht um nicht koennen sondern wollen.


Aussage:
Die NPD braucht nicht noch mehr Anhänger. (Ich hoffe das fühlt sich auch mal richtig ******* an mit Vorurteilen konfrontiert zu werden.)

Antwort:
Aber schon klar, Vorurteile machen wohl mehr spaß so muss man sich mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten nicht so auseinander setzen.

Aussage:
Ob euch das gefällt oder nicht aber jemanden als Faul oder Schmarotzer zu bezeichnen nur weil er Hilfe vom Staat beansprucht (Die übrigens jedem zusteht) ist einfach nur widerlich (naziartig).
Antwort:
Aber schon klar, Vorurteile machen wohl mehr spaß so muss man sich mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten nicht so auseinander setzen.
Merkste was?
 
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HartzIV Empfänger haben mehr als genug Geld, wer jetzt was anderes sagt hat einfach mal überhaupt kein Plan
... solche Leute hasse ich auf den Tod. Ein gutes Beispiel ist Arno Dübel, denen sollte man alles entziehen und knallhart auf der Straße verrecken lassen, meine Meinung und wer jetzt fragt warum ich mich verdammt nochmal so aufrege, weils auch meine Steuern sind die ich zahle und das für solche Untermenschen.

NA,auch jeden Morgen brav deine Dosis BILD abgeholt?Jetzt noch "Jedem das Seine" und "Arbeit macht frei" und schon darfst du dich "Arschloch" nennen.
 
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Hallo Leute!
Mache mich jetzt vllt. mit meiner Äußerung etwas unbeliebt, aber wer arbeiten gehen will findet auch meistens etwas (krankheits- oder altersbedingte Arbeitslose ausgeschlossen!). Natürlich wird in vielen Teilen der Bevölkerung auf die Hartz 4ler geschielt: "Sitzen den ganzen Tag zu Hause ´rum und kriegen auch noch Geld dafür vom Staat!" So oder andere Äußerungen sind zu hören. Kernthema war aber, daß manche Hartz4-Bezieher ihren Großteil der Zeit mit Verkäufen auf ebay oder sonstigen Portalen zubringen und hierbei doch vllt. nicht unbeträchtlich Geld verdienen. So war es wohl von der Regierung gedacht diese "schwarzen" Schafe zur Kasse zu beten. Finde ich persönlich auch in Ordnung. Dann kann man sich ja auch selbständig machen! Ich persönlich habe einen festen Job und muss noch einen Nebenjob ausüben, um den Unterhalt für Ex-Frau und Kinder auf die Reihe zu kriegen. Würde ich "kündigen" und zu Hause sitzen, würde es mir auch besser gehen. Es soll aber noch Menschen mit Gewissen geben, welche nicht dem Staat zur Last fallen wollen! So nun könnt ihr wenn ihr wollt auf mich "einprügeln".
 
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@Gorrestfump
Du solltest dich schämen über jemanden so scharf zu Urteilen den du nicht kennst und ihn noch mehr unter druck setzen. Du weißt nicht wie es in seiner Region mit Arbeitsstellen im IT Bereich aussieht. Und das er sich hinsetzt und erneut studiert um seine Qualifikation zu verbesser zeigt doch das er es seiner Familie besser machen will. Aber was sag ich dir, ich lese ja wie viel geist dahinter steckt und hoffe nur, dass du so schnell keine Kinder erziehst. Die NPD braucht nicht noch mehr Anhänger. (Ich hoffe das fühlt sich auch mal richtig ******* an mit Vorurteilen konfrontiert zu werden.)

Was schon oft gesagt wurde aber nicht oft genug ist, dass es einfach nicht genug Arbeitsstellen für alle gibt und das wird in Zukunft noch viel schlimmer werden. Ob euch das gefällt oder nicht aber jemanden als Faul oder Schmarotzer zu bezeichnen nur weil er Hilfe vom Staat beansprucht (Die übrigens jedem zusteht) ist einfach nur widerlich (naziartig).

Oh je... du kommst mir grad recht - der nächste Stereotyp bezogen auf Forenaktivität und Trolligkeit im Internet - wenn ich darüber hinaus dein "Warme-Wurst-Avatar-Bild", deinen Anti-Kapitalismus und die Anzahl deiner Forenbeiträge seit 2009 sehe. Du scheinst auch sehr viel Zeit zu haben und lieber dein persönliches Profil im Internet zu formen als in der Realität... Vielleicht schaut das Amt da ja mal drüber demnächst.
Du wirfst mir also vor, dass ich vorschnell, zu scharf und "naziartig" über hier Geschriebens urteile, dass ich wenig Geist hätte und jemanden hier "unter Druck" (oh je, das tut mir jetzt aber überhaupt nicht leid...) setzte, der sich hier mit offensichtlichen Mängel zur Schau stellt. Sind wir hier etwas in einer Therapie oder was?
Mein Geschriebenes mit "naziartig" zu vergleichen spricht von deinem aufgeklärtem Geist.
Und ja, da hast du recht: Kinder erst dann, wenn ich Ihnen ein ordentliches Leben ermöglichen kann und die Umstände passen. DAFÜR versklave ich micht erstmal sehr gern dem bösen bösen...bösen Kapitalismus, der einem ja sooooviel abverlangt um gut leben zu können. Mir kommen die Tränen.

Relativ pauschal-geistlos und generisch für alle jammernden Stereotypen, was ich damit ausdrücken wollte:
Es gibt Schicksalschläge, die auf unser Sozialsystem angewiesen sind und staatliche Förderung absolut berechtigterweise beziehen (Alleinerziehende, Kranke etc.).
Wenn ich unüberlegte Lebensplanung, Jammerei, Träumerei und Lethargie rauslese (und mehr liest man nicht raus) urteile ich scharf, weil's selbstverschuldet ist und grad die es ausbaden müssen die unser Sozialsystem bitter nötig haben.

Die folgenden Fakten:

- 34 Jähriger Informatiker, bei dem Monatlich "selbst in Vollzeit" nicht mehr rausspringt als mit Hartz IV
- vier Kinder, Frau die nicht arbeitet / arbeiten kann
- jetzt im Studium - das wird's dann richten als Absolvent mit Ende 30 - eher Anfang 40.
- Hartz IV -, Bafög- und Allmosenempfänger und darüber jammern (lässt lieber die Waschmaschine lecken als das Problem an zu greifen)

sagen mir und da muss ich nicht groß fantasieren oder ohne Basis urteilen - außerdem lässt seine Offenbarung die eine oder andere Einschätzung zu:

Er also hat in der IT-Boomzeit seine Ausbildung gemacht und seinen Job angefangen, aber konnte offensichtlich nicht richtig Fuß fassen, sonst würde er nach min. 10 Jahren Berufserfahrung besser verdienen.
Hat sich vier Kinder zugelegt, weil darin wohl eher seine Befriedigung sah, die er wohl im Job nicht fand. Kann das finanziell offensichtlich, aber "überraschenderweise" nicht stemmen. Baut sich daher grad das Luftschloss, dass ein Studium auf Gemeinschaftskosten in dieser oder einer anderer Branche seine Situation noch grundlegend verbessern könnte - mit dem Risiko, dass auch das keine Verbesserung bringt, jedoch erstmal Jahre des Verdienstausfalls und ein Scheißleben für sich, seine Frau und vor allem seine Kinder.
Jammert dann darüber, dass unser System einen 34 Jährigen Studenten und seiner (wohl wegen den vielen Kindern) nicht-arbeitenden Frau kein komfortables Leben ermöglichen kann. Seid froh, dass unser System euch das überhaupt ermöglichen kann, was es euch ermöglicht!

Nochmal Zusammengefasst:
Lebens-/Famielenplanung vermessen, Arsch nicht hochgekriegt (wie wär's mit Umzug in eine bessere Region, wenn's daran liegt? wie wär's mit Fortbildungen/Zertifizierungen in seinem gelernten Beruf?), Träumerei vom besseren Leben auf Kosten anderer. Falsches Selbstbild. Falsche Situationseinschätzung. Keine IT-Jobs für qualifizierte Berufserfahrene? Gewiss...

Oder nochmal ganz kurz und so richtig schön kapitalisitisch für dich:
Von nix kommt nix.
 
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