ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
@frenZy & forrestgump:
Ich schlage vor, dass ihr eure Diskussion via PN vorführt. Zu den Fehlern eines bestimmten Lebensentwurfes lässt sich viel sagen; zur Situation von Großfamilien, insbesondere in Deutschland, sowie der Vorhersehbarkeit derselbigen während der Schaffung derselbigen, auch und zur Situation von Informatikern haben wir hier erst recht viele Aussagen im Angebot. Aber all das hat nicht mehr direkt etwas mit der Überwachung von HartzIVern zu tun. Eine Grundsicherung muss für alle da sein, egal ob sie ihre bewusst, unbewusst oder gar nicht selbst verschuldet haben. Jeder Mensch macht Fehler und nicht immer hat man die Möglichkeit, sie aus eigenen Kräften zu korrigieren.
Erleben: Jede Menge Elend. An dem sie nichts ändern können. Das sie oftmals verstärken müssen. Während sie selbst sich mit fast noch mehr Bürokratie rumschlagen müssen, als die Hilfsbedürftigen. (einzige Methode herauszufinden, was man so alles machen muss, ist wohl, selbst HartzIV zu beantragen... . Mir für meinen Teil ist noch kein aufwendigerer behördlicher Prozess begegnet, als ALGII. (Steuererklärungen sind ein Witz dagegen, selbst als teil-Selbstständiger mit unregelmäßigem Haupteinkommen als Angestellter)
In sofern ist den Bearbeitern für ihr Verhalten nur zum Teil die Schuld zu geben (einige könnten sicherlich beiden Seiten das Leben einfacher machen...), ein großer Teil ist schlichtweg das überregulierte System, dass eben nicht darauf ausgelegt ist, effektive Hilfe zu leisten, sondern darauf, maximalen Druck aufzubauen und dabei auch ja keine Lücke zu übersehen. Selbst wenn das bedeutet, dass vielfach Menschen, bei denen eigentlich keine Lücke bestand, unter die Räder geraten.
Aber: Zu einer generellen Kritik am HartzIV-Apparat gehört das ganze schlichtweg dazu.
Armut und Elend bei soviel mehr Menschen entzieht ihm jedes noch so kleine Bißchen Recht.
Und du bist offensichtlich nicht bereit, in diese Richtung mitzuwirken, solange das Ziel nicht fast erreicht ist.
In wie weit mit einer so denkenden Bevölkerung die Lösung von Problemen möglich ist, muss wohl nicht weiter erklärt werden...
Mir fallen spontan zwei Parteien ein, die etwas an diesem Problem lösen wollen. Beide sind aus anderen Gründen imho unwählbar. Zu geringe demokratische Partizipation ist aber allgemein ein Problem in Deutschland, das schlägt sich natürlich auch hier nieder. Gerade die Parteien, die die Situation noch verschärfen wollen, gehören zu denen, die bei sinkender Wahlbeteiligung meist profitieren...
Diese Denkweise, so wie sie hier geschrieben wird, ist nicht verkehrt. Der Trick liegt aber in der Definition von "halbwegs gut". Die meisten Menschen setzen diese Schwelle so 10-20% über ihrem Mittel der letzten Jahre an, selbst wenn sie schon ein vielfaches derjenigen haben, um die es hier geht. Letzteres ist dann fehlende Empathie.
Leute, die Aussagen zum drölfsten Mal wiederholen, gegen die schon Myriaden von Argumente vorgebracht wurden, machen sich immer unbeliebt. Eine Diskussion lebt davon, seinem Gesprächspartner zuzuhören. Wenn man hier wie du auftauchst, mit "ich hab recht und was du sagst, muss ich nicht mal lesen", macht man sich unbeliebt.
Und verletzt übrigens auch die Forenregeln, auch wenn eine strenge Durchsetzung von "erst lesen, dann posten" an dieser Stelle vielleicht überzogen wäre.
Entweder Ironie oder eine verdammt merkwürdige Meinung.
In ersterem Fall bitte ich den Autor, dies zu kennzeichnen. Das Thema hier ist zu brenzlig.
In letzterem Fall bitte ich alle anderen, vorsichtig zu antworten und Eskalationen zu vermeiden.
Ich schlage vor, dass ihr eure Diskussion via PN vorführt. Zu den Fehlern eines bestimmten Lebensentwurfes lässt sich viel sagen; zur Situation von Großfamilien, insbesondere in Deutschland, sowie der Vorhersehbarkeit derselbigen während der Schaffung derselbigen, auch und zur Situation von Informatikern haben wir hier erst recht viele Aussagen im Angebot. Aber all das hat nicht mehr direkt etwas mit der Überwachung von HartzIVern zu tun. Eine Grundsicherung muss für alle da sein, egal ob sie ihre bewusst, unbewusst oder gar nicht selbst verschuldet haben. Jeder Mensch macht Fehler und nicht immer hat man die Möglichkeit, sie aus eigenen Kräften zu korrigieren.
Was glaubst du was passiert, wenn es diese Grundsicherung mal eben ohne diesen behoerdlichen Aufwand gibt?
Ich weis selbst nicht was man aktuell alles dafuer machen muss.
...
Das die Sachbearbeiter nicht hoeflich sind ist eigentlich ein NoGo. Aber hat sich aber jemand die Muehe gemacht und sich mal in so eine Person hineinzuversetzen?
Weis wirklich jeder Betroffene was diese Leute tagtaeglich so erleben?
Hier wird genauso ueber einen Kamm geschert.
Ich kann mir gut vorstellen, das die Sachbearbeiter einfach nach einer Zeit abstumpfen, und die die sich ordentlich verhalten, haben das Nachsehen.
Erleben: Jede Menge Elend. An dem sie nichts ändern können. Das sie oftmals verstärken müssen. Während sie selbst sich mit fast noch mehr Bürokratie rumschlagen müssen, als die Hilfsbedürftigen. (einzige Methode herauszufinden, was man so alles machen muss, ist wohl, selbst HartzIV zu beantragen... . Mir für meinen Teil ist noch kein aufwendigerer behördlicher Prozess begegnet, als ALGII. (Steuererklärungen sind ein Witz dagegen, selbst als teil-Selbstständiger mit unregelmäßigem Haupteinkommen als Angestellter)
In sofern ist den Bearbeitern für ihr Verhalten nur zum Teil die Schuld zu geben (einige könnten sicherlich beiden Seiten das Leben einfacher machen...), ein großer Teil ist schlichtweg das überregulierte System, dass eben nicht darauf ausgelegt ist, effektive Hilfe zu leisten, sondern darauf, maximalen Druck aufzubauen und dabei auch ja keine Lücke zu übersehen. Selbst wenn das bedeutet, dass vielfach Menschen, bei denen eigentlich keine Lücke bestand, unter die Räder geraten.
Aber: Zu einer generellen Kritik am HartzIV-Apparat gehört das ganze schlichtweg dazu.
Der Kapitalismus ist nicht wirklich eine vernuenftige Form. Andere Systeme sind aber immer wieder gescheitert. Wohlstand bei so vielen Menschen gibt aber dem Kapitalismus durchaus recht.
Armut und Elend bei soviel mehr Menschen entzieht ihm jedes noch so kleine Bißchen Recht.
Wenn das alles so eindeutig ist, soll ich mich jetzt gegen ein System stellen oder soll ich versuchen das ich so gut wie moeglich bis an mein Lebensende komme?
Eine Systemaenderung deutschlandweit? Weis nicht wie gut sowas klappen wuerde, aber dafuer braeuchten wir erstmal andere Wahlergebnisse.
Und du bist offensichtlich nicht bereit, in diese Richtung mitzuwirken, solange das Ziel nicht fast erreicht ist.
In wie weit mit einer so denkenden Bevölkerung die Lösung von Problemen möglich ist, muss wohl nicht weiter erklärt werden...
Was ich nicht ganz verstehe, 10 Millionen Menschen in Deutschland, also ca 1/8 der Gesamtbevoelkerung, ueber den Daumen gepeilt auch 1/8 der Wahlberechtigen, schaffen es nicht ihre Beduerfnisse bei den Wahlen zu vertreten. Auch wir zu Hause sind nicht ganz einverstanden mit dem was hier in Deutschland so passiert. Wir gehen waehlen, setzten uns mit der Thematik auseinander. Wie viele machen das sonst noch? Aber hier jammern.
Mir fallen spontan zwei Parteien ein, die etwas an diesem Problem lösen wollen. Beide sind aus anderen Gründen imho unwählbar. Zu geringe demokratische Partizipation ist aber allgemein ein Problem in Deutschland, das schlägt sich natürlich auch hier nieder. Gerade die Parteien, die die Situation noch verschärfen wollen, gehören zu denen, die bei sinkender Wahlbeteiligung meist profitieren...
Ist es wirklich die fehlende Empathie? Sind es nicht eher die Sorgen um die eigene Existenz jedes Einzelnen die einen tagtaeglich beschaeftigen?
Ich kann mir um mir vollkommen Fremde erst Gedanken machen, wenn es mir und meinem unmittelbaren Umfeld halbwegs gut geht.
Ist so eine Denkensweise so verkehrt?
Diese Denkweise, so wie sie hier geschrieben wird, ist nicht verkehrt. Der Trick liegt aber in der Definition von "halbwegs gut". Die meisten Menschen setzen diese Schwelle so 10-20% über ihrem Mittel der letzten Jahre an, selbst wenn sie schon ein vielfaches derjenigen haben, um die es hier geht. Letzteres ist dann fehlende Empathie.
Hallo Leute!
Mache mich jetzt vllt. mit meiner Äußerung etwas unbeliebt, aber wer arbeiten gehen will findet auch meistens etwas (krankheits- oder altersbedingte Arbeitslose ausgeschlossen!).
Leute, die Aussagen zum drölfsten Mal wiederholen, gegen die schon Myriaden von Argumente vorgebracht wurden, machen sich immer unbeliebt. Eine Diskussion lebt davon, seinem Gesprächspartner zuzuhören. Wenn man hier wie du auftauchst, mit "ich hab recht und was du sagst, muss ich nicht mal lesen", macht man sich unbeliebt.
Und verletzt übrigens auch die Forenregeln, auch wenn eine strenge Durchsetzung von "erst lesen, dann posten" an dieser Stelle vielleicht überzogen wäre.
Was'n das für'n Schei. ?
Entweder Ironie oder eine verdammt merkwürdige Meinung.
In ersterem Fall bitte ich den Autor, dies zu kennzeichnen. Das Thema hier ist zu brenzlig.
In letzterem Fall bitte ich alle anderen, vorsichtig zu antworten und Eskalationen zu vermeiden.

Dafür finanzieren später meine Kinder deine Rente, während du (womöglich dann noch immer Kinderlos) dazu nichts beiträgst. Fair, oder?
)