Interne Radiatoren Lecks! Unglaublich aber wahr!

BlackX

Kabelverknoter(in)
Habe gerade das entdeckt und konnte es kaum glauben:
Radiator leak - case study
:huh: :wow: :what: :(:motz::nene:
Ist zwar alles Italienisch aber die Bilder und Videos sagen alles.(Sollte mal jemand übersetzten!)
Wusste das jemand von euch oder hat schon mal Erfahrung damit gemacht?
Solle man in jedem Test und Tutorial mit überprüfen/erwähnen!

Leider ist es im eingebautem zustand schwer zu Prüfen.
Ich hab mich gleich mit dem Infrarot Thermometer bewaffnet das System aufgeheizt und die Lüfter voll aufgedreht!
Temperaturunterschied zwischen Ein- und Ausgang sind 1,5-2°C bei denen sind es 0,7°C also hoffe mal alles I.O. :hail:

Ich denke es liegt daran das der Spalt zwischen den beiden Kammern so schmal ist und deshalb dazwischen schwer zu Löten ist oder ein kompletter Konstruktionsfehler.
Bei Radiatoren mit schrägen ein- und ausgangs Kammern oder mehr Abstand dazwischen ist es vielleicht unwahrscheinlicher (z.B.: Magicool 140 Slim Radiator).

http://www.coolingtechnique.com/img/guide/rad-leak/leaking-problem.jpg
http://www.coolingtechnique.com/img/guide/rad-leak/leaking-prob-2.png
http://www.coolingtechnique.com/img/guide/rad-leak/leak-free.png
http://www.coolingtechnique.com/img/guide/rad-leak/leak-2.png
 
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Der Test mit der Wassersäule das man nur eine Seite halb voll macht klingt ganz gut.
Ein schneller und einfacher Test. :daumen:
 
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Das Problem kann auftreten, die extremen Temperaturunterschiede zwischen den Vorkammern und den Lamellen haben aber den Grund, dass die Lamellen gekühlt sind, deshalb sind sie deutlich kühler als das Wasser, das ist bei den Vorkammern nicht der Fall. Eine sehr kleine Verbindung hat auch keinen großen Einfluss. Eine große Verbindung ist natürlich ein Reklamationsgrund. Solche Fälle sind mir aber nicht bekannt.
 
Solche Bypässe waren über die Jahre immer wieder Thema in der Wakü-Szene. In Zeiten des HighFlow-Wahns wurde z.B. geunkt, dass die Hersteller mit Absicht Bypässe zwischen Ein- und Auslasskammer herstellen, um in Tests bessere Durchflussergebnisse zu erreichen. Das geht, zwar theoretisch auf Kosten der Kühlleistung, macht sich aber bei kleinen Bypässen in der Praxis so gut wie nicht bemerkbar. Ein Beispiel, wo diese Thematik vor Jahren mal intensiv diskutiert wurde, waren afair ältere Thermochill-Radis. Seit der HighFlow-Wahn vorbei ist, interessiert sich für dieses in der Regel schlicht produktionstechnische Problem eigentlich niemand mehr, weil´s auch nicht wirklich relevant ist. Was die Thermographien aus dem italienischen Artikel angeht, sieht denke ich jeder wo der Hund begraben liegt. Völlig unabhängig davon, ob ein Bypass zwischen den Vorkammern vorhanden ist oder nicht, gibt hier Wärmeleitung durch den Festkörper (trotz Messing) und Wärmeübertragung durch Wärmesstrahlung zwischen den beiden eng beeinanderliegenden Kammern, was beides zwangsläufig auch die Austrittskammer aufheizt. Mit Bypass mag das etwas mehr werden, aber das tut der Kühlleistung wie gesagt keinen Abbruch im größen Stile, solange ein möglicher Bypass nicht scheunentorartige Ausmaße annimmt.

Früher hat man wenigstens noch die Radis aufgesägt, um der Sache auf den Grund zu gehen :). Solche Therorien an Thermographien fest zu machen ist schon äußerst gewagt, auch wenn das produktionstechnische Problem sicherlich auch heute noch nicht vollständig gelöst ist. Die in dem Artikel verwendete Radiatorbauart mit zwei einzeln ausgeformten Kammern ist da aber nicht anfällig. Da ist der Versuch mit den kommunizierenden Röhren schon aussagekräftiger. Allerdings müssen die Jungs da schon ein echtes Montagsmodell erwischt habe, dass so was bei der Bauart auftritt.
 
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Die Jungs scheinen nicht nur ein besonderes Montagsmodell erwischt zu haben, sondern eine >30% Quote über eine ganze Reihe von Radiatoren hinweg.
 
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