Intels Verzug bei 10 nm... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

Wenn Intel nicht mehr macht, ist spätesten mit Zen3 der Zeitpunkt erreicht wo Intel am Ende ist.

Intel sollte die eigenen Fertigung abstoßen fremdfertigen.

Siehst du das echt so?
Ich sehe, solange AMD jetzt nicht nochmal vor preschen kann noch immer kein riesen Problem für Intel.
In Anwendungen, liegt man im Schnitt immer noch nicht wirklich abgeschlagen.
Wenn man sich Tests anschaut, die ein breiteres Spektrum an Anwendungen aufzeigen, erweckt es eher den Anschein, das es halt Anwendungsabhängig ist, ob man einen Intel, oder AMD einsetzt. Auf beiden Seiten gibt es Szenarien die die eigenen Stärken ins beste Licht rücken.

Nach wie vor ist Intel in Spielen ungeschlagen und ich glaube auch nicht, das der 3950X das ändern wird.

Ja also, wenn AMD mit ZEN 3 noch einmal so deutlich zulegen könnte und von Intel bis sahin immer noch nichts kommt, dann könnte man sagen, das Intel ein Problem bekommt.
Ich denke, das ZEN3 erst ein paar Monate den Markt aufmischt, bevor Intel endlich zum Gegenschlag ansetzen kann und mit 10nm wieder ordentlich Wind rein bringt.

Je nachdem wie sich ZEN3 und Intel 10nm entwickeln, kann es dann (wenn wir glück haben) ein Kopf an Kopf rennen geben, zumindest für ein paar Jahre. Oder einer von beiden dominiert wieder, was ich aber nicht erwarte.

Ich denke das Intel sich wieder etwas vor AMD setzen wird und mit den Generationen danach den Vorteil wieder etwas ausbauen wird, bis AMD dann das nächste mal zum großen Wurf ansetzt.
 
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Intel braucht für Spiele nur die Ram Specs auch aufbohren auf 3200MHz und dazu vielleicht noch die 2 Kerne sowie nochmal 100-200MHz drauf legen, durch )Optimierungen. Schon bleibt man vermutlich auch weiterhin in Spielen vorne, also vor dem 3950X.
Jo und verbraucht etwa das 3-Fache als das AMD-Pendant und heizt wie ein AKW :ugly:
 
Ich meine, das sowohl als auch, gewisse Abhängigkeiten zueinander bestehen können.
Wir können leider nur vermuten, aber nichts konkretes wissen.

Das kann man sehr konkret wissen:
Hacks auf Logik-Ebene wie Meltdown und Spectre haben rein gar nichts mit Fehlern in der Fertigung zu tun. Das ist nicht einmal die gleiche Forschungs-/Entwicklungsrichtung, sodass die Behebung ersterer keinen Personalnotstand bei der Behebung letzterer mit sich bringt.


"Intel hat mittlerweile Wichtigeres zu tun und wird direkt vom Pentagon zur Wahrung der nationalen Sicherheit bei der Analyse und Nutzbarmachung revolutionärer Alien-Technologie in einem unterirdischen Geheimlabor in Area 51 finanziert." -- Einer Eurer Redakteure ist offensichtlich Dihydrogenmonoxid-Suchtie, anders ist das Geschreibsel nicht zu erklären. Redet dem das mal aus, auch wenn es von Regierung, NGOs und Lobbies stets verharmlost wird!

Wir versuchen den Suchti auf Hydrogenhydroxid umzustellen, aber du weißt ja, wie das mit Abhängigkeiten ist...


Ich als zugegebener Amateur, sehe da eher ein grundsätzliches Problem.
Immer mehr Kerne + hohen Takt vs. immer kleinere Fertigung.
Wenn die DIEs immer kleiner werden aber immer mehr Kerne mit hohen Taktraten beinhalten, da muss doch irgendwann physikalisch ein Ende sein …
Wie soll denn unter normalen Umständen von so einen kleinen DIE die Abwärme noch vernünftig abgeführt werden? :/
Das zeigt sich doch jetzt schon beim 7nm Ryzen deutlich.
Ich denke. Intel wird da ähnlich Probleme haben …
Zudem kommt noch die Erwartung und der daraus folgende Druck von der „isch daggde mai aikore üba 5 Ghz schaisseggal diggaa“-Fraktion.

Auch Silizium und die Physik haben nun mal ihre Grenzen.
Und an die stoßen wir wohl langsam.
Oder vielleicht auch schneller … :/

Es gibt phyische Grenzen, die irgendwann nicht mehr unterschritten werden können, noch ist man aber einige Nodes davon entfernt. Auch die Temperatur ist nur bedingt ein Problem, da immer mehr Chips in immer energiekritischeren Bereichen eingesetzt werden, sodass die Verlustleistung pro Fläche nur in wenigen Anwendungsbereichen ansteigt. Die viel größere Herausforderung besteht darin, so feine Strukturen überhaupt zu produzieren. Da sind die physischen Grenzen zahlreicher Methoden schon vor langer Zeit überschritten worden und jeder weitere Schritt braucht neue Tricks.



Die ganze Diskussion rund um 7nm vergisst ein wesentliches Problem und das ist, dass auf CPUs betrachtet, die Verkleinerung keine Kundenvorteile mehr bringt.

Bereits vor 15 Jahren hatte Xeon so um die 3 GHz und war in 130nm gefertigt und 100W TDP verbraucht. Kleinere Fertigungsprozesse haben weder dazu geführt, dass man den Basistakt nennenswert erhöhen konnte (z.B die früher oft fabulierten 10GHz an die heute kaum jemand mehr erinnert werden möchte), noch haben kleinere Fertigungsprozesse dazu geführt, dass man 100W durchbrechen konnte. Man stelle sich ein Design vor das 300W abführen kann und stabil auf 7.5GHz Basistakt läuft.

Zwischen 1995 und 2005 hat sich die TDP einer CPU von 20W auf 100W verfünffacht und der Takt von 60Mhz auf 2GHz entwickelt. Danach sind diese beiden Kenngrößen an eine Wand geprallt hinter der es nicht weitergeht. Seitdem sehen wir architektonische Optimierungen, aber der Fertigungsprozess selbst bringt nichts mehr was im Kontext der 90er und 00er erwähnenswert wäre.

Deshalb ist Intel mit ihrem 14nm Chip auch so schnell wie AMD mit ihrem 7nm Chip. Ein kleinerer Fertigungsprozess hat heute vor allem den Vorteil, dass mehr Chips auf ein Die passen und es billiger in der Herstellung ist. Da wird Intel doch nicht alles Geld der Welt in 10nm stecken. Wofür? i9-10900k mit 100Mhz mehr und hier und da ein paar Transistoren mehr, damit man wieder genau auf +15% gegenüber der Vorgängergeneration herauskommt?

Überall nur Flaschenhälse. Wieivel Watt man vom CPU-Die in den Heatspreader und von dort in den Kühlkörper leiten kann hat ein Jahrzehnte altes Limit. Die Stagnation im Takt umgeht man mit BaseClock/BoostClock Spielereien damit auch hier keine Hotspots aus dem ersten Flaschenhals entstehen.

Die Frage bei 3D Chipdesigns wird nicht sein wieviele Stacks man stapeln kann (Spoiler: Im Wert von 100W), sondern ob man Chips hinbekommt die man mal mindestens von zwei Seiten kühlen kann, weil der Die die Hitze nicht nur in einer Richtung abgeben muss. Dann können wir zu 200W Mainstream CPUs Hallo sagen und auch den Takt nach oben treiben. Bis dahin könnte es allerdings schon so weit sein, dass die Berechnungen die eine CPU heute ausführt so weit zur Nebensache geraten sind, dass man den Aufwand nicht mehr für eine CPU betreibt.

Die maximale Verlustleistung ist nicht gegen eine physikalische, sondern gegen eine psychologische Wand geprallt. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass der Verbrauch von Netburst ein technisches Problem war. Aber abgesehen von den unerwartet hohen Leckströmen bei Prescott ist das schlichtweg falsch, eine niedrige Verlustleistung war nie das Ziel der Ingenieure und wir hätten bis Tejas sicherlich 150 W, jenseits von Nehalem vermutlich über 200 W zu Gesicht bekommen. Das war von Intel so geplant und auch vor 15 Jahren kühlbar (erst recht mit BTX), aber schon bei 130 W haben die Kunden damals gesagt: Nö, danke. Behaltet euren Schrott. Und diese, für Intel vollkommen überraschende Grenze ist seitdem im Enthusiastbereich nur unwesentlich gewachsen (dank effizienterer/leiserer Kühlungen) im Massenmarkt sogar gesunken. Der Großteil der heute verkauften Prozessoren sitzt in Klein-PCs und Notebooks, wo die Abfuhr von 45 W aus dem Gehäuse schon ein Problem darstellt. Da nützt es wenig, wenn man 500 W aus dem Package bekommt.


zu Moore's Law

Coppermine P3 aus dem Jahr 2000, was man als Gamer so haben musste, 21Mio Transistoren, 80mm², 180nm
Das sind 262500 Transistoren pro mm²
18 Jahre mit 12 Monaten, nach Moore, also 12 "Verdoppelungen".
Dann sind wir bei 1 Milliarde Transistoren pro mm² (1.075.200.000)

Hmm, irgendwie haut das bei Intel nicht hin, denn der 9900k ist nachweislich erheblich größer als 8mm²

Wir können uns auch von der 180nm Seite dem Problem nähern. Damit sich die Anzahl der Transistoren verdoppelt, muss sich ja nur die Strukturgröße verringern um Faktor Wurzel 2.
180/((sqrt2)^12) =
hmm, 2,8nm, da sind wir in der Spitze ja nicht so weit weg, außer bei Intel, da haben wir statt 12 Sprüngen, irgendwie nur 7 Stück mitgemacht.


Kurzgesagt, wir sollten Intel nicht an Moore's Law messen, auch wenn es weiterhin Chipschmieden gibt, die was den Fortschritt angeht noch Schritt halten können. Dort wo Bedarf an Intel herrscht hat Intel keine Konkurrenz (bisschen AMD) und dort wo ein anderer Bedarf herrscht ist Intel nicht existent. Bestes Beispiel Smartphones.

Moores Law wurde mehrfach umformuliert. Seit den 90ern sind 24 Monate der gängigere Zeitraum, was 9 Verdoppelungen und somit nur 135 Millionen Transistoren pro mm² bedeuten würde – und gar nicht mal so schlecht zu den 100-110 Millionen aktueller 7- & 10-nm-Prozesse passt.


Anhang anzeigen 1052964
Intel hat mit dem 10 nm Prozess sich einfach zuviel auf einmal zugemutet, dass doch sollte eigentlich langsam jedem klar sein. Wie PCGH_Thorsten schon anmerkte sprechen wir hier nicht von einem FinFet-Shrink wie es Samsung und TSMC gemacht haben. Das aufwendige Self-Aligned Quadruple Patterning, Contact Over Active Gate dazu noch Kobalt-Verbindungen und Foveros. (Was SDG bedeutet, weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Intel ist im SDGF, aber das kanns ja nicht sein und Wasserzeichen in Audiodateien auch nicht... Wäre nett wenn mich einer mal aufklären könnte.) Aber wie auch immer - Ich finde es eigentlich gut, dass Bob Swan, zumindest für Intelverhältnisse, mal Tachles redet. Zuletzt hatten wir so ne kurze Offenheitsphase bei Intel zuletzt kurz nach dem Ryzen 1 Launch, wenn ich mich recht entsinne... Aber das AMDs Ryzen 3000 und die Erwartungen der Aktionäre die treibende Kraft hinter dem überraschenden "Das war einfach zu viel des Guten"-Eingeständnis waren kann man nicht von der Hand weisen. Und vlt. ist das auch schon mal eine kleine Vorab-Entschuldigung dafür, dass Intel angeblich beim 10 nm+ COAG dann doch wegläßt?....

SDG habe ich als Kurzform für "Single Dummy Gate" genutzt. Aber Kobalt ist ein guter Einwurf, das könnte Intel einiges an Entwicklungsarbeit gekostet haben.


Das Intel Probleme mit sein er 10nm Fertigung hat, dürfte nicht unbedingt an der Fertigung selber liegen, sondern womöglich an der hohen Taktbarkeit im jetzigen (totoptimierten) 14nm Prozess. Bei 10nm funktioniert das nicht mehr, weil die Abwärme bekanntlich förmlich explodiert. Also kann man die derzeitige Architektur nicht einfach auf 10nm shrinken, da dann die jetzigen Taktraten nicht mehr möglich wären, was zum Leistungsverlust führen würde. Ergo geht man über eine neue Architektur, die ja bekanntlich 18% mehr IPC ermöglichen soll. Ob das machbar ist, wird sich zeigen. Das Plus an IPC wird man aber brauchen, um den Taktverlust auffangen zu können.

Die Effizienz soll mit feinerer Fertigung eigentlich steigern, das ist der wichtigste Grund für den Wechsel auf neue Prozesse – noch vor der Transistordichte. Selbst wenn 10 nm pauschal Probleme mit hohem Takt hätte, müsste der Prozess also die optimale Wahl für mobile-CPUs sein, die für Intel weitaus wichtiger als i9-9900K & Co sind.
 
Die Effizienz soll mit feinerer Fertigung eigentlich steigern, das ist der wichtigste Grund für den Wechsel auf neue Prozesse – noch vor der Transistordichte. Selbst wenn 10 nm pauschal Probleme mit hohem Takt hätte, müsste der Prozess also die optimale Wahl für mobile-CPUs sein, die für Intel weitaus wichtiger als i9-9900K & Co sind.

Geht es aber nicht auch ums Prestige?
Wenn Intel nur knatschige 4GHz in 10nm im Desktop schafft, wäre das für alle eine Enttäuschung.
Angesichts der Taktraten von 14++++++++++++ oder so träumen doch einige schon mit 6GHz bei 10nm. Im Desktop wohlgemerkt.
 
Intel hat AMD einfach unterschätzt. Die dachten Zen wäre genau so eine Krücke wie Bulldozer und würden dann kalt erwischt, als sich herausgestellt hat, dass Zen konkurrenzfähig mit Skylake ist. Jetzt mit Zen 2 ist man praktisch in allen Bereichen gleichauf mit Coffe Lake und seinen Ablegern, spätestens Zen 3 wird an Intel vorbeiziehen. Die gesamte Planung von Intel war darauf ausgelegt, dass man weiter mit wenig konkurrenzfähigen AMD-Prozessoren zurecht kommen muss. Man sah ja schön nach dem Release der ersten Zen-Generation, dass Intel plötzlich doch sechs Kerne in den Consumer-Bereich bringen kann. Nach Zen+ waren es dann plötzlich acht Kerne. Nur sieht man, dass Intel immer noch auf dem hohen Ross sitzt, wenn man sich die Preise gibt.

Ich würde sagen, dass dies nur die Hälfte der Wahrheit ist. Da Intels Führungsspitze unter Krzanich dachte, sie seinen unantastbar an der Spitze, also dass weder AMD noch IBM wieder aufschließen könnten, wurde Intel immer weiter kaputtgespart. Forschungsbudgets wurden kleiner und kleiner, die Talente ergriffen die Flucht vor der Spar-Axt und den cholerischen Ausbrüchen Krzanichs. Da dies die Kosten senkte und somit die Profite stiegen, waren die Aktionäre auch happy darüber.

Dann kam Ryzen, und die Probleme Krzanichs Vorgehen wurden offensichtlich: Intel hat unter seiner Führung seinen ganzen Vorsprung verspielt, Unsummen auf kleinere Projekte wie IoT verschwendet und die ganze Forschungsabteilung zu einem Chaos zugerichtet.

Und dass Bob Swan der Nachfolger wurde, wird Intel auch nicht helfen, denn er hat dasselbe Problem wie Krzanich: Er ist Finanzier, kein Techniker. Aber einen Techniker an der Spitze ist genau das, was Intel imo nun wirklich braucht.

Ergänzung:

Thorsten hat ja aufgelistet, was sie alles beim 10nm Prozess reinpacken wollen. Ein Techniker versteht das und versucht sich an Problemlösungen - ein Finanzier jedoch sieht möglicherweise nur die Verzögerungen und schiebt Panik.

Ich fürchte, Intel wird erst 2021, vielleicht gar erst 2022 Prozessoren in großen Mengen im 10nm Prozess anbieten. Bis dahin dürften auch Samsung und TSMC so langsam bei den Features zu Intels 10nm Prozess aufgeschlossen haben. Intel hat sich übernommen und wollte zuviel auf einmal stemmen, und Krzanich hat darüber hinaus die Stütze angesägt. Das kann einfach nicht gut gehen.

Ich hoffe, dass Intel ein Comeback schafft, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Aber so wie es ausieht, wird das noch einige Jahre dauern, bis sie wirklich eine Antwort auf Ryzen haben werden.
 
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Jo und verbraucht etwa das 3-Fache als das AMD-Pendant und heizt wie ein AKW :ugly:

Ein Beweiß für den Spieleverbrauch bitte?
Wenn man daran denkt, das der 2700X mehr verbraucht hat und nun der 3700X 60W weniger braucht, könnte man glauben das es gar nicht so ein großer Unterschied ist ;)
Aber dem geneigten AMD Käufer ist die Effizienz bei einer AMD GPU egal und neuerdings bei der CPU das KO Kriterium.

Im Volllasttest (ohne künstliche maximale AVX Last) sind es zwischen 3700X und 9900k 58W. Wenn also der 3800X mit seinen 40W mehr, wozu ja noch auf dem Board noch ein paar W dazu kommen dürften und immer noch etwas langsamer wäre. Dann sieht es doch gar nicht so shclecht aus, für den 9900k.

Aber egal.
 
Power Consumption - Intel Core i9-9900K 9th Gen CPU Review: Fastest Gaming Processor Ever
der i9 9900K fast doppelt so viel wie ein 7700K, rechne da nochmal 2 Kerne dazu :ugly:
Aber dem geneigten AMD Käufer ist die Effizienz bei einer AMD GPU egal und neuerdings bei der CPU das KO Kriterium.

:wall::wall:
Weil Radeons optimiert auch so viel verbrauchen.

Wir sind beim 9900K im Torture bei ca. 25W pro Kern (simpel gerechnet) Somit käme ein 10Kerner mit SMT auf seine 250W, im Torture.
Und wäre wegen einem BaseClock von 3,4GHz auch noch mit 95W TDP spezifiziert.
 
Power Consumption - Intel Core i9-9900K 9th Gen CPU Review: Fastest Gaming Processor Ever
der i9 9900K fast doppelt so viel wie ein 7700K, rechne da nochmal 2 Kerne dazu :ugly:

:wall::wall:
Weil Radeons optimiert auch so viel verbrauchen.

Wir sind beim 9900K im Torture bei ca. 25W pro Kern (simpel gerechnet) Somit käme ein 10Kerner mit SMT auf seine 250W, im Torture.
Und wäre wegen einem BaseClock von 3,4GHz auch noch mit 95W TDP spezifiziert.

Deswegen habe ich etwas mit künstlich hohe AVX Last geschrieben.

Bei Volllast, ohne das Maximun an AVX sind es eher nur 30W, wie in anderen Tests zu sehen.
Der Unterschied wird im Alltag doch eher nicht so hoch sein, wie du es gerne hättest.

Außerdem kann man den 9900k auch undervolten.
Der Eine oder Andere hier im Forum hat auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Bei alldem darf man nicht vergessen, das der 3800X das neuere Produkt ist, dem es auch ganz gut steht, wenn der weniger verbraucht. Alles andere wäre auch eine Enttäuschung.

Über den optimierten Verbrauch von Radeons brauchen wir jetzt nicht reden ;) da ist die Sichtweise auch immer recht eingefärbt.

Nicht das es falsch rüber kommt!
Ryzen 3 ist richtig richtig gut und verbraucht weniger, bei vergleichbarer Leistung.


AMD Ryzen 7 3800X Review: Power Consumption

Hier sieht man auch gut, das zum Beispiel beim Y-Cruncher mit AVX Nutzung zwischen 3800X und 9900k "nur" 30W liegen.
 
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Hier sieht man auch gut, das zum Beispiel beim Y-Cruncher mit AVX Nutzung zwischen 3800X und 9900k "nur" 30W liegen.

Rechne das mal prozentual um. Bei CPUs sind 30 Watt sehr viel. Ich verstehe auch nicht, warum Torsten von Augenhöhe spricht, was Intels 14nm und TSMCs 7nm betrifft. Der 9900k und der 3900X sind in Bezug auf den Preis auf Augenhöhe, aber leistungsmäßig zieht der 3900X bei weitem davon. Ich habe beide CPUs übrigen auf 140 Watt begrenzt.

@Torsten: Oder meinst du die Spieleleistung?
 
Ich meine die Rechenleistung von 3700X/3800X und 9900K bei Intel-Settings, also 95 W Package Power. Da liegt letzterer selbst im Cinebench-AMD-Heimspiel nur wenige Prozent zurück, verbraucht aber auch tendenziell etwas weniger. Unter (möglicherweise nicht gerechtfertigter) Vernachlässigung des 14-nm-GF-I/O-Dies sind mit 14 nm +++++(repeat as necessary) Intel also ähnlich effiziente CPUs möglich, wie mit 7 nm TSMC.

Ein ähnliches Bild ergibt sich übrigens auch bei GPUs in Bezug auf 12 nm GF. Nur kann man aufgrund der unterschiedlichen Architekturen schwer sagen, ob ein Navi 10 im Produktionsaufwand wirklich mit dem aktiven Rendering-Teil eines TU104 auf einer RTX 2070 vergleichbar ist.
 
Je nach Anwendung, ob Spiel, oder produktiv liegen 3800X und 9900k gleich auf.
Seit wann ist denn der Verbrauch von 30W viel?
Ich nehme mal an, etwa ab dem 07.07. ;)

Wenn ich sehe wie dicht die CPUs bei der Leistung zusammen liegen, trotz theoretisch großer Unterschiede bei der Leistungsaufnahme, ist es für mich real
nicht so bedeutend, wie zum Beispiel bei den viel durstigeren GPUs ;)

Aber jedem das seine ;)
 
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@Torsten: Hast du das selbst getestet? Wann ja, wie? Wurde die Leistungsaufnahme dabei mitgetrackt, bzw. in regelmäßigen Abständen gesampled, um einen Mittelwert bilden zu können? Man kann davon ausgehen, dass die Leistungsaufnahmen nicht konstant sind. Beim 9900k kann man gemäß Spezifikation eine Short Duration von 120 Watt ansetzen. Auch der 3700X genehmigt sich mit 94 Watt eine extra PPT, mehr als die 65er Wattklasse vermuten lässt. Aber auch das gilt nicht stets, sondern wird durch diverse Rahmenbedingungen limitiert.

Man müsste also einen Mittelwert bilden, da die Leistungsaufnahmen als nicht konstant anzunehmen sind.

Außerdem, wie sollte der 9900k beim CB R20 leicht unter 95 Watt liegen (wenn 95 Watt PL eingestellt ist)? Der Workload muss doch eigentlich alles rausquetschen, was überhaupt nur geht bei dem engen Power Korsett.
 
Dave hat's getestet, die Werte basieren auf der Leistungsaufnahme des kompletten Systems und werden wärend des laufenden Tests abgelesen. Da Cinebench recht konstante Last erzeugt eine durchaus valide Methode, solange man alle anderen Rahmenbedingungen (z.B. Kühlung) konstant hält. Z.B. Computer Base kommt, obwohl unter den dortigen Testbedingungen ein geringerer absoluter Abstand erzielt wird, zu einem ähnlichen Verhältnis aus Leistungsrückstand und Verbrauchsvorteil.
 
Die Frage ist ja nicht, ob die Software konstante Last verursacht, sondern ob die Hardware konstant darauf reagiert, deshalb denke, dass man die Leistungsaufnahme möglichst dicht samplen sollte, um dann daraus einen Mittelwert zu bestimmen oder ein Integral über die Zeit.
 
Die Frage ist ja nicht, ob die Software konstante Last verursacht, sondern ob die Hardware konstant darauf reagiert, deshalb denke, dass man die Leistungsaufnahme möglichst dicht samplen sollte, um dann daraus einen Mittelwert zu bestimmen oder ein Integral über die Zeit.

Am besten wäre die Leistungaufnahme in dem Fall direkt mitzuschreiben, sagen wir mal ab 100Hz würde ich mal als präzise genug betiteln.
Dann den Mittelwert bilden.

Dann könnte man noch schauen was wird in der selben Zeit verbraucht und was wird für die selbe Aufgabe verbraucht.
 
@derneuemann: Wenn man bedenkt, dass Ryzen 3000 CPUs mit 2-3ms den Takt umschalten, sollte man eher gemäß Abtasttheorem mit 1000Hz samplen.
 
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