News Intel: Magdeburg-Fab könnte Stromverbrauch der Stadt verdoppeln

Also ersteinmal solltest du die Produktion betrachten und nicht den Verbrauch.
Dann sieht das mit Solar schon ganz anders aus.

:devil:

Da hast du Recht, bitte um Entschuldigung

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Ist das besser ?
Ja.
Ist das "gut". Nein.

Windkraft quasi null und Solar läuft an diesem (hier in NRW sonnig und WOLKENFREI) auf ca 40 % der Kapazität. Auf gut Deutsch: MÜLL.

Von 3 Solarpanelen macht 1 nichts, es wurde aber trotzdem unter Einsatz von Kohleenergie und Schiffsdiesel in China produziert und nach Deutschland verschifft.

Von den Windrädern reden wir besser gar nicht. Da kippen mir ein paar Dutzend Tonnen BETON irgendwo hin, buddeln Tonnenweise Kupfer und andere Dinge aus dem Boden, bauen eine Trasse damit das Windrad dann 1 % Leistung errreicht.

Das ist dann GRÜN und nachhaltig und erneuerbar und die ganzen klugen Diplom-Ing, Physiker und Lehrer erzählen uns seit 20 Jahren was von der Energiewende. Und angeblich wäre es dann gut, wenn wir einfach noch mehr vom dem Elektroschrott in Deutschland verteilen.

Wer das glaubt, glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann. Armes Deutschland, 20 % der Wählerschaft sind für den Untergang verantwortlich.
 
Was sind denn so deine Alternativen?
Die Menscheit bläst eh schon viel zu viel Zeug in die Luft.
Die Fossilen Energien sind uns in den Schoss gefallen weil Mutter Erde so freundlich war die für uns herzustellen.
Aber irgendwann ist Ende Gelände, entweder an Energie oder uns wird der Klimawandel unser ach so schönes Deutschland wegschmemmen oder austrocknen oder beides gleichzeitig.
Also sollten wir das Potential das uns gegeben wurde sinnvoll nutzen im Bezug auf die Zukunft und nicht immer nur weiter machen wie bisher.
Klar ist das im Moment alles unglücklich wie es läuft aber wir müssen es doch wenigstens versuchen?
Kernfusion ist Utopie, Kernkraft....naja , Müll und so und auch nicht genug Power.
Für mich gibt es zu den Erneuerbaren keine Alternative auch wenn sie nicht alle unsere Probleme lösen können.
 
Weiss ich nicht, kann man sehen wie man will.
Aus meiner Sicht war es lustig gemeint. Aus einer anderen Sicht ist es zum weinen, denn ein Großteil "DER GRÜNEN" denkt ja nun wirklich, Strom kommt einfach aus der Wand.

Anders kann man nicht erklären, warum man sich in einer Notsituation der Realität verwehrt und keine Atomkraftwerke im eigenen Land haben möchte, analog dazu aber den Rückenschluss mit Frankreich sucht, um dann im Winter Atomstrom zu importieren. Das ganze dann, während in der Zwischenzeit Firmen pleite gehen und Bürger keine Brötchen mehr kaufen können / wollen, weil der Strom so teuer ist.
Aber die Kohlekraftwerke anfahren und die Lust nachweislich verschmutzen, das machen die Grünen natürlich gerne.
Gleich vorweg, da du dich permanent über die Grünen echauffierst:
Wenn du glaubst, dass ich ein Grüner bin muss ich dich enttäuschen. Mit den österreichischen hab ich seit den 10er Jahren nichts mehr am Hut, und die Deutschen sind für mich sowieso eine NATO-Partei mit Bio-Anstrich.

Es stimmt, da man sowieso schon die Kernkraftwerke hat und sowieso Müll endlagern muss wärs auf das bisschen extra auch nicht drauf angekommen. Da wäre das Abschalten von Kohle sinnvoller gewesen. War halt eine politische Entscheidung, keine logische.

Ich find auch die ganzen Atomkraft-Befürworter mit dem "Strom kommt aus der Steckdose" Argument lustig. Uran kommt scheinbar von der Zahnfee.
Atomkraft ist genauso abhängig wie Gas. 20% des europäischen Urans kommt aus Russland. Mit den "Einzugsgebieten" Kasachstan und Usbekistan sind wir bei 50%. Zählt man noch Niger dazu, dass heftig mit Russland verbandelt ist sind wir bei knapp 75%. Die einzig nennenswerten westlichen Quellen sind Kanada und Australien. Dazu sind die weltweiten Vorkommen auch begrenzt.
Dann hatte man im Sommer durch die niedrigen Wasserstände Probleme bei der Kühlung und musste auch zurückfahren.

Atomkraft ist auch sonst eine Sackgasse. Ähnlich wie Kommunismus in der Theorie gut, scheitert am Faktor Mensch. Bis wir einen 100% unfall- und abfallfreien Reaktor hinbekommen ist es nichts, worauf man bauen sollte.

Und billig ist es Stand jetzt sowieso nicht. Die Kostenrechnung wird nur extrem verzerrt. Förderung für Kraftwerke und Kosten für Lagerung, wofür Deutschland gerade steht, stehen eben nicht als EEG (die eigentlich auch primär eine Unternehmensförderung ist) auf der Rechnung.
Ja, mit einem Mal kommen die ganzen Energiemarkt-Experten aus der Ecke.
Erstmal sollte es dir zu denken geben, dass Gas überhaupt verstromt werden muss. Ob 5 % oder 15 %, jeder m³ Gas, wird uns unter Umständen im Januar oder Februar fehlen. Also sollte man das Problem von einer komplett anderen Seite betrachten, als du es hier machst.
Du hast die Wahl: Europaweite Stromausfälle jetzt (das Netz hängt von Skandinavien bis zum Balkan runter zusammen), oder ev. zu wenig Gas mit 2023.
Wirklich Strom gespart wird ja immer noch nicht wenn ich mir die Festtagsbeleuchtung bei Firmen und Geschäften ansehe.
Um den zu deinem eigentlichen "Argument" zu gehen, dem Merit Order Prinzip, so muss man sagen, dass es hierfür einen Grund Gibt. Strom, so wie Wärme und Nahrung ist quasi ein Grundbedürfnis. Insofern muss sichergestellt sein, dass es immer "ausreichend" Strom, Wärme, Nahrung gibt. Und deswegen gibt es auch das Merit Order Prinzip, denn nur so kann sichergestellt werden, dass das "letzte" benötigte Fünkchen Strom, in Kwh, auch tatsächlich verfügbar ist.
Wenn du dieses Konzept abschaffen möchtest, führst du quasi eine "freie" Marktwirtschaft bei den Grundbedürfnisen ein. Kann man machen - man sollte aber verstehen, dass die Unterschicht dann den Preis bezahlt. Und der Preis ist hier kein monetärer Preis, sondern tatsächlich kein Strom, weil es marktwirtschaftlich nicht rechnen wird, die letzte benötigte Kwh Strom auch bereitstellen zu können.
Die Logik musst du mir erklären.
Out of Merit Produzenten bekommen derzeit auch keinen Cent.
Ohne Merit-Order bekommt jeder Händler das, was er verlangt. Das Gaskraftwerk bekommt nicht weniger, wenn ihm die Energie abgenommen wird. Mit Merit-Order bekommt das Gaskraftwerk dasselbe, aber alle darunter inkl. erneuerbaren die am günstigsten sind, bekommen auch diese Beträge.
In anderen Geschäftsbereichen würde sowas unter Preisabsprache fallen.
Darum konnten die Spanier auch insgesamt den Preis drücken, indem sie Gaskäufe von Gaskraftwerken preislich subventionieren und damit den Preis auf dem Strommarkt insgesamt um höhere Beträge drücken.

Und ansonsten gilt wie überall: Wo es um Grundbedürfnisse geht, und diese aus ev. mangelndem Profit nicht gedeckt werden würden ist der Staat gefragt. Ist so beim Gesundheitswesen, Verkehr, Bildung,...
Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass wir eine massive Stromkrise haben, die es so das letzte Mal vlt vor 80 Jahren gegeben hat.
Stimmt, darum schrieb ich ja von verfehlter Energiepolitik der letzten Jahrzehnte in Europa. Wie halt überall: Kurzfristiger Profit vor langfristigem Bestehen. Ist bei Firmen schlimm genug, aber bei Nationen ist das fatal.
 
Ich find auch die ganzen Atomkraft-Befürworter mit dem "Strom kommt aus der Steckdose" Argument lustig. Uran kommt scheinbar von der Zahnfee.
Atomkraft ist genauso abhängig wie Gas. 20% des europäischen Urans kommt aus Russland. Mit den "Einzugsgebieten" Kasachstan und Usbekistan sind wir bei 50%. Zählt man noch Niger dazu, dass heftig mit Russland verbandelt ist sind wir bei knapp 75%. Die einzig nennenswerten westlichen Quellen sind Kanada und Australien. Dazu sind die weltweiten Vorkommen auch begrenzt.
Dann hatte man im Sommer durch die niedrigen Wasserstände Probleme bei der Kühlung und musste auch zurückfahren.

Atomkraft ist auch sonst eine Sackgasse. Ähnlich wie Kommunismus in der Theorie gut, scheitert am Faktor Mensch. Bis wir einen 100% unfall- und abfallfreien Reaktor hinbekommen ist es nichts, worauf man bauen sollte.
Ich finde deinen Beitrag insgesamt ganz gut und im iwo nachvollziehbar. Details könnte man sich rauspicken, aber so geht es bei jedem Gespräch im Internet.
Diesen Satz möchte ich aber so nicht stehen lassen.

Erstmal geht es nicht per se um Uran. Uran kommt aus der Erde, wird also so wie Gold oder Kupfer ausgebuddelt, oder mit chemischen Prozessen befreit.
Du kannst allerdings kein reines Uran in einen Reaktor stopfen, es muss angereichert werden und so weiter.
Und deswegen machen deine Zahlen oben zwar Sinn, aber nicht wirklich.

URAN, der Rohstoff, kommt zu 40 % aus Kasachstan. Der Rest kommt aus Canada und Australien. Es gibt also sehr wohl "sichere" Uranquellen. Selbst Kasachstan halte ich für sicher, die haben sich nämlich nicht mit Putin liiert auch wenn sie zu der ehemaligen SU gehören.
Davon abgesehen gibt es quasi "unendlich" viel Uran, selbst im Meerwasser. Man könnte es ohne Probleme in EUROPA (ja !) fördern.

Das Uran, egal wo es nun herkommt, muss dann eingereichert werden. Das wird leider in Russland gemacht, allerdings haben da auch die Franzose und Europe die Finger im Spiel (Die Gruppe nennt sich Urenco und ist quasi das Gegenstück zum russischen Rosatom) -
Das war für Frankreich immer wichtig, weil es ja so auf Atomkraft baut. Das ist also ein Problem, allerdings kein so großes Problem wie eine 80%-ige Abhängig von Erdgas aus Russland.

Das also erstmal zum Uran als solches

Der entscheidende Punkt ist allerdings ein ganz anderer:

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Sehr viele Leute können sich das nicht vorstellen, aber die Energiedichte von Uran, und damit von Kernkraftwerken, ist jenweis von gut und böse.
Ein Bagger muss eine TONNE Kohle aus Erde heben, um einen FINGERHUT Uran gleichzukommen.
Was ist da wohl nachhaltiger für die Umwelt... ?


Und weitergedacht, logisch:

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Hier man die benötigte Fläche für Wind / Solar / Nuklearkraft um die gleiche Menge Strom zu generieren.

Das bedeutet also: Ich muss ERHEBLICH weniger Erde umbuddeln, um die Rohstoffe zu besorgen (auch für die Konstruktion, da konnte ich leider kein Bild finden), und darüberhinaus auch weniger Landmasse bereitstellen.


Bei diesen Zahlen frage ich mich, was denn ans Wind und Solar über "grün" sein soll. Wir zerstören die Umwelt 100x mehr, als es sein müsste, und zwar hier in Deutschland, als auch in Afrika.

Peinlich, die Zerstöerung der Natur gut zu finden auch noch als "grün" zu promoten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei diesen Zahlen frage ich mich, was denn ans Wind und Solar über "grün" sein soll. Wir zerstören die Umwelt 100x mehr, als es sein müsste, und zwar hier, als in Afrika.
Peinlich sowas.
Wieder nicht zu Ende gedacht:
Was bleibt denn übrig bei der Kernspaltung?

Hunderte aktive Stoffe, die sehr, sehr lange sicher gelagert werden müssen, damit die Aktivität unter 1% ist (7 mal die Halbwertszeit).

Peinlich so was.

Aber das wird immer gern "vergessen" immer bei den Atomkraftbefürwortern.

Und bei russischen Kernverfahren stellen sich mir alle Nackenhaare auf:
https://enorm-magazin.de/umwelt/deu...nd-das-uran-wird-unter-freiem-himmel-gelagert ,
https://www.sueddeutsche.de/wissen/...et-man-sonst-nirgendwo-auf-der-welt-1.3564705 ,
... .

Die West- und Mitteleuropäer machen da übrigens kräftig mit.
 
Da kommt der Strom wie von Zauberhand von der Küste ?
Fahr Mal in den Norden unseres Landes. Da wird dir sehr schnell auffallen, dass viele Windräder oft keinen Strom produzieren. Stell dir vor die drehen sich alle. Nur muss schnellstmöglich die Infrastruktur dafür her.

Das ist das große Problem. Der Suedlink kommt. Egal wie sehr sich die Leute aufregen und wie viele Schüler sie bemalen. Nur kosten die Aktionen Zeit die wir nicht haben.

In Hessen und Bayern würde ich erstmal ein paar Tage das Licht ausmachen. In Bayern weil die sich seit Jahren gegen Windräder sperren und Hessen weil die Leute echt furchtbar sind. Anschließe würde ich dann fragen wie sie es haben wollen. Strom oder kein Strom?
 
Wieder nicht zu Ende gedacht:
Was bleibt denn übrig bei der Kernspaltung?

Hunderte aktive Stoffe, die sehr, sehr lange sicher gelagert werden müssen, damit die Aktivität unter 1% ist (7 mal die Halbwertszeit).

Peinlich so was.

Aber das wird immer gern "vergessen" immer bei den Atomkraftbefürwortern.

Und bei russischen Kernverfahren stellen sich mir alle Nackenhaare auf:
https://enorm-magazin.de/umwelt/deu...nd-das-uran-wird-unter-freiem-himmel-gelagert ,
https://www.sueddeutsche.de/wissen/...et-man-sonst-nirgendwo-auf-der-welt-1.3564705 ,
... .

Die West- und Mitteleuropäer machen da übrigens kräftig mit.

Ich weiß nicht, warum ich mich jetzt zum zehnten Mal wiederholen muss und warum manche User noch immer das Märchen vom bösen Atommüll verbreiten. Es ist doch nun wirklich schon mehrfach lang und breit dargelegt worden. Ich habe hier im Forum sicher 10 verschiedene Links dazu gepostet, jetzt suche ich zum letzten Mal noch einen für dich raus:


Nochmal ganz deutlich: Atommüll bzw. die Lagerung ist ein NON-Thema. Es ist erledigt, durch, irrelevant.
Und wenn du jetzt nochmal mit der bösen Halbwertzeit um die Ecke kommst, dann schau dir BITTE vorher einmal an, was in Afrika und Lateinamerika im Namen der deutschen "Energiewende" passiert.

Dort arbeiten KINDER und buddeln quasi per Hand Kobalt und Lithium aus der Erde, damit du weiterhin schön von der grünen Energiewenden sprechen kannst. Ganze Regionen werden chemisch vergiftet und die Menschen werden keine 40 Jahre alt. Und das hängt direkt an Windrädern, Solarzellen, den benötigten Rohstoffen (ja!) und dann im Anschluss der Speicherung der "erneuerbaren Energie" zusammen.
Auch diesen Link habe ich beispielhaft schon vor Wochen gepostet.



Of the 255,000 Congolese mining for cobalt, 40,000 are children, some as young as six years. Much of the work is informal small-scale mining in which laborers earn less than $2 per day while using their own tools, primarily their hands.1 Sept 2021



Und als Abschluss: Selbst wenn das Märchen von dem bösen Atommüll wahr wäre (ist es nicht), wo würde ich PERSÖNLICH sagen: Lieber ein paar Quadratkilometer in irgendeiner Tundra oder Einöde für die nächsten 100.000 Jahre "verseuchen", als ganze Länder chemisch zu kontaminieren und obendrauf ein paar Zehntausend Kindern 50 Jahre Ihrer Lebenserwartung wegnehmen.
Diese Doppelmoral ist wirklich ekelig und menschenfeindlich, egal ob bewusst oder unbewusst.

10-jährige Kinder buddeln da im Kongo hochgiftige Stoffe aus und die Verfechter der "Energiewende" und Gegner der Atomkraft befürworten das.
Freunde der "erneuerbaren Energien" bringen also indirekt Kinder um, zerstören die Umwelt und stellen uns den Strom ab.
Fakten, keine Zuspitzung.
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Fahr Mal in den Norden unseres Landes. Da wird dir sehr schnell auffallen, dass viele Windräder oft keinen Strom produzieren. Stell dir vor die drehen sich alle. Nur muss schnellstmöglich die Infrastruktur dafür her.

Okay, wir haben das Jahr 2022 und manche haben es noch immer nicht verstanden.
Wir könnten vor mir aus noch 500 Millionen weitere Windräder bauen, das Problem ist nach wie vor, der Wind weht nicht immer. Die letzten 2 Tage war es z.B. windstill.
Da geht es nicht um Trassen, nicht um mehr Offshore, sondern um den W-I-N-D. Ohne W-I-N-D keine Windkraft. Verstehst du das Problem ?
Wenn nix Sonne dann nix Solarstrom
Wenn nix Wind, dann nix Windstrom

Kein weiteres Windrad, und kein weiteres Solarpanel würde etwas daran ändern. Das heißt also, du hast kein Licht, der Bäcker keinen Strom für seinen Ofen, ebenso wie die Stahlhütte.
Ist doch eigentlich ganz einfach, oder ? Und da hilft auch das Stromnetz in Europa nicht, denn eine Flaute in Deutschland oder im Norden, ist dann regelmässig in Dänemark und GB ebenso da.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal ganz deutlich: Atommüll bzw. die Lagerung ist ein NON-Thema. Es ist erledigt, durch, irrelevant.
Eine Lüge wird nicht besser, auch wenn man sie 11 mal wiederholt.
Da ist nichts, aber auch gar nichts, endgültig gelöst.

Und wenn du jetzt nochmal mit der bösen Halbwertzeit um die Ecke kommst, dann schau dir BITTE vorher einmal an, was in Afrika und Lateinamerika im Namen der deutschen "Energiewende" passiert.
Da Du anscheinend nicht weißt was die Halbwertszeit bedeutet:
das ist die Zeit, in der im Mittel die Hälfte der Atome eines radioaktiven Stoffes zerfallen ist.

Ganze Regionen werden chemisch vergiftet und die Menschen werden keine 40 Jahre alt.
War in Leuna-Merseburg früher auch so.
Da hast Du gerochen, wo der Zug gerade gefahren ist.
Das hat man abgeschafft.

Und das hängt direkt an Windrädern, Solarzellen, den benötigten Rohstoffen (ja!) und dann im Anschluss der Speicherung der "erneuerbaren Energie" zusammen.
Auch diesen Link habe ich beispielhaft schon vor Wochen gepostet.
So lange lese ich keinen Beitrag hier.

Und als Abschluss: Selbst wenn das Märchen von dem bösen Atommüll wahr wäre (ist es nicht), wo würde ich PERSÖNLICH sagen: Lieber ein paar Quadratkilometer in irgendeiner Tundra oder Einöde für die nächsten 100.000 Jahre "verseuchen",
Das nenne ich mal Doppelmoral.
Lieber die einen verseuchen, als die anderen.

als ganze Länder chemisch zu kontaminieren und obendrauf ein paar Zehntausend Kindern 50 Jahre Ihrer Lebenserwartung wegnehmen.
Fahr mal nach Tomsk.

Die letzten 2 Tage war es z.B. windstill.
Wo wohnst Du?
In einer Höhle?

Wir hatten Windstärke 4 ... 6 und langanhaltenden Landregen.

Da geht es nicht um Trassen,
Genau darum geht es.
nicht um mehr Offshore, sondern um den W-I-N-D. Ohne W-I-N-D keine Windkraft. Verstehst du das Problem ?
Ich schon.
Aber Du nicht.

Es gibt keine jahrelangen Windflauten, an der Küste schon gar nicht.
Der Sonne - Land - Wasser Temperaturunteschied allein erzeugt Wind.

Wenn nix Sonne dann nix Solarstrom
Die Sonne scheint am Tag aber immer.

Kein weiteres Windrad, und kein weiteres Solarpanel würde etwas daran ändern.
Immer das gleiche Geschwätz der Atomlobby.

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder ? Und da hilft auch das Stromnetz in Europa nicht, denn eine Flaute in Deutschland oder im Norden, ist dann regelmässig in Dänemark und GB ebenso da.
Schau mal auf die Wetterkarte.

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Wenn in Europa mal einheitliches Wetter ohne Lufdruckunterschiede herrscht, schreibst Du Deinen nächsten Beitrag.

Tschüß bis zum Sommer, vielleicht.
 
Wenn nix Sonne dann nix Solarstrom
Wenn nix Wind, dann nix Windstrom
Wenn man sich gar nicht oder nur sehr einseitig informiert, dann ist die Kurzsichtigkeit sicher nachvollziehbar. Man sollte sich dann aber auch eingestehen, sich aus solchen Themen rauszuhalten. Auch frag ich mich immer wo diese Überheblichkeit herkommt wenn man keine Ahnung hat.

Da geht es nicht um Trassen,
Doch, genau darum geht es.
 
Eine Lüge wird nicht besser, auch wenn man sie 11 mal wiederholt.
Da ist nichts, aber auch gar nichts, endgültig gelöst
Das sieht quasi jedes Land, abgesehen von Deutschland und Österreich anders. Die ganzen bösen Geisterfahrer auf der Autobahn !

Da Du anscheinend nicht weißt was die Halbwertszeit bedeutet:
das ist die Zeit, in der im Mittel die Hälfte der Atome eines radioaktiven Stoffes zerfallen ist.
? Was hat das mit meiner Aussage zu tun....

War in Leuna-Merseburg früher auch so.
Da hast Du gerochen, wo der Zug gerade gefahren ist.
Das hat man abgeschafft.
Wir reden von der Gegenwart in Bolivien, Chile und dem Kongo, falls du es vergessen haben solltest.

So lange lese ich keinen Beitrag hier.

Schade, prinzipiell würde "mehr lesen" den Befürwortern der "Energiewende", wie auch dir, sicher nicht schaden.

Das nenne ich mal Doppelmoral.
Lieber die einen verseuchen, als die anderen.
Der Unterschied ist, ich befürworte die (im unwahrscheinlichen Fall) Kontaminierung des inneres eines Berges oder eines biologisch eh toten Geländes, und du verlangst, dass Kinder in Bolivien und im Kongo mit den Händen nach Rohstoffen buddeln und sich dabei vergiften.

Fahr mal nach Tomsk.
Wie gesagt...wir reden von der Gegenwart in Südamerika und Chile.

Wo wohnst Du?
In einer Höhle?

Wir hatten Windstärke 4 ... 6 und langanhaltenden Landregen.
Nein, 28. und 29.09 (?) war es de facto windstill, weswegend die Windräder 4 % der Kapazität geleistet haben. Das heißt 1 von 25 Windrädern hat nominelle Leistung erbracht.

Es gibt keine jahrelangen Windflauten, an der Küste schon gar nicht.
Der Sonne - Land - Wasser Temperaturunteschied allein erzeugt Wind.
Na dann muss man sich ja wundern, warum unsere Windräder oftmals 5, 10 oder 15 % Leistung bieten. Vielleicht musst du mal mit ihnen sprechen und ihnen das mit den Temperaturunterschieden erklären :D

Die Sonne scheint am Tag aber immer.
Ach so. Dann erklär doch bitte mal den Wolken, dass sie weggehen möchte, weil die Sonne ja jeden Tag scheint.
Und wo du schon dabei bist, erklär der Sonne doch auch direkt, dass sie bitte auch abends und nachts scheinen möge. Das wäre sehr praktisch.

Immer das gleiche Geschwätz der Atomlobby.
Ganz ehrlich, Geschwätz habe ich jetzt nur von dir wahrgenommen. Ich habe mir wenigst die Mühe gemacht, mal wieder, ein paar Links und Screenshots einbauen. Von dir kamen zumindest in diesem Beitrag allerdings nur Plattitüden und Worthülen, keine einzige Information die irgendwo etwas mit "Fakten" zu tun hat.



Hier mal die StromERZEUGUNG der letzten 30 Tage als SUMME.
Da kommt die wunderbar Windenergie ja mal richtig gut daher. Woran liegt es - nicht an den Turbinen, von denen gibt es reichlich. Nein es liegt am...Wind, genaugenommen dem fehlen des selbigen

Man muss schon staunen, selbst die BÖSE Atomkraft mit den BÖSEN Kernreaktoren haben mehr Energie erzeugt, als die Summe aller Windräder.

Man muss es sich mal wieder auf der Zunge zergehen lassen:
3 "alte" Kernkraftwerke; lange abgeschrieben, erzeugen nach wie vor mehr Energie als alle Windräder, die in den letzten 15 Jahren aufgebaut worden sind.
Und dann gibt es immer noch Leute, die gegen Kernkraft und für Windenergie sind.


Wir lassen die Kohle mal außen vor, auch wenn diese die direkte Konsequenz des Ausbaus der "Erneuerbaren" Energien ist.
Danke dafür, jedes gebaute Windrad und jedes installierte Solarpanel führt indirekt und direkt zur Verbrennung von Kohle. Das nenn ich doch mal nachhaltig.


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Wenn man sich gar nicht oder nur sehr einseitig informiert, dann ist die Kurzsichtigkeit sicher nachvollziehbar. Man sollte sich dann aber auch eingestehen, sich aus solchen Themen rauszuhalten. Auch frag ich mich immer wo diese Überheblichkeit herkommt wenn man keine Ahnung hat.


Doch, genau darum geht es.

Na komm, dann erklär mir doch mal, wie es geht. Wie erzeugst du ohne Wind Strom aus einer Turbine, und wie erzeugst du ohne Sonnenlicht Strom aus einer Solarzelle.


Ich bin sehr gespannt.
 
@AncientSion
Findest du es nicht ein wenig heuchlerisch, wenn du dich über die Abbaubedingungen bei Lithium und Cobalt echaufierst, aber gleichzeitig Atomkraft als die Rettung verkaufen willst?
Schau dir ein paar Beiträge zu Niger oder Namibia an, wo ein großer Teil des in Europa eingesetzten Urans herkommt bzw. herkam. Dazu befindest du dich in einem Tech-Enthusiasten Forum. Also geh ich davon aus, dass du genug Laptops, Handys, etc. nutzt, für die die von dir kritisierten Stoffe in noch größerem Umfang abgebaut werden.

Dann hast du das nächste Problem: Uran (in verwendbarer Form) ist genauso wie fossile Energieträger: Endlich.
Vielleicht kommen wir damit 100-200 Jahre über die Runden. Dann ist aber auch Schluss. Wasser-, Wind- und Solarenergie kommt unterm Strich von der Sonne. Also Kernfusion. Bis wir die wirklich nachbauen können, sind sie das Mittel zum Zweck
Wegen der Schwankungen: Das Energiesystem ist seit jeher nicht auf "Kante genäht", heißt es gibt immer mehr Energieproduktion als Verbrauch. Teilweise mehr, teilweise weniger. Entsprechend braucht es mehr Kapazitäten. Selbst wenn wie von dir kritisiert "Flaute" herrscht, wenn stark versimpelt Windräder nur ein Achtel der machbaren Energie produzieren bin ich im Grünen Bereich, sobald ich die 8-fache Menge an Windrädern habe.

Und diesbezüglich sind Nuklearreaktoren sogar deutlich unsicherer, wenn man nicht nur tägliche Schwankungen betrachtet, sonder langfristige. Reaktoren sind zwecks Kühlung normalerweise in der Nähe von Gewässern. Dürren wie heuer haben sie heuer schon beeinträchtigt, Überschwemmungen werden auch häufiger, heißt das Risiko für Fukushima-ähnliche Katastrophen steigt. Und da die Teile oft Jahrzehnte brauchen, um gebaut zu werden kann man da auch nicht mal schnell was versetzen. Heißt bei Erneuerbaren hast du dann im schlimmsten Fall 1-2 Tage Probleme. Bei Atomkraft Jahre.
 
@AncientSion
Findest du es nicht ein wenig heuchlerisch, wenn du dich über die Abbaubedingungen bei Lithium und Cobalt echaufierst, aber gleichzeitig Atomkraft als die Rettung verkaufen willst?
Schau dir ein paar Beiträge zu Niger oder Namibia an, wo ein großer Teil des in Europa eingesetzten Urans herkommt bzw. herkam. Dazu befindest du dich in einem Tech-Enthusiasten Forum. Also geh ich davon aus, dass du genug Laptops, Handys, etc. nutzt, für die die von dir kritisierten Stoffe in noch größerem Umfang abgebaut werden.

Kompletter Unfug. Ich habe hier im Thread nun mindestens 3x explizit auf Canada und Australien hingewiesen, da kommt "unser" Uran nämlich her, ebenso aus Kasachstan.
Außerdem reden wir von der Gegenwart. Nicht von der Vergangenheut. HEUTE arbeiten Kinder für Kobalt im Kongo und HEUTE arbeiten Kinder in Bolivien und Chile für das ach so wertvolle Lithium. Wir reden nicht von den 80ern, oder 20ern, sonder von jetzt und heute und die Zustände.

Und was soll dieser Hinweis auf Laptops und Handys ? Was hat das mit der Kernkraft oder den Windrädern oder Solarzellen zu tun ? Nichts. Nach der Logik müssten wir alle elektrischen Geräte mit Made in China abstellen. Da brauchen wir auch nicht mehr über Energieerzeugung für für selbige sprechen - wie praktisch.

Dann hast du das nächste Problem: Uran (in verwendbarer Form) ist genauso wie fossile Energieträger: Endlich.
Vielleicht kommen wir damit 100-200 Jahre über die Runden. Dann ist aber auch Schluss. Wasser-, Wind- und Solarenergie kommt unterm Strich von der Sonne. Also Kernfusion. Bis wir die wirklich nachbauen können, sind sie das Mittel zum Zweck
Wegen der Schwankungen: Das Energiesystem ist seit jeher nicht auf "Kante genäht", heißt es gibt immer mehr Energieproduktion als Verbrauch. Teilweise mehr, teilweise weniger. Entsprechend braucht es mehr Kapazitäten. Selbst wenn wie von dir kritisiert "Flaute" herrscht, wenn stark versimpelt Windräder nur ein Achtel der machbaren Energie produzieren bin ich im Grünen Bereich, sobald ich die 8-fache Menge an Windrädern habe.
Stark.
Du bist also der Meinung, 100 - 200 Jahre emissionsfreie Kernkraft wäre nicht ausreichend :D :D :D

Kam dir eigentlich jemals der Gedanke, dass Solarzellen und Windräder alle 20, max 25 Jahre NEU GEBAUT werden müssen ? Und welche krassen Energie- und Rohstoffmengen dafür augebracht werden ?
Natürlich brennt die Sonne "immer", darum geht es aber überhaupt nicht.
Selbst wenn wir die komplett irren Rohstoff- und Landschaftsbedürfnisse rauslassen:
E s geht darum, dass Sonne und Wind nich GRUNDLASTFÄHIG sind. Weswegen wir doch genau in diesem Dilemma stecken.
Du möchtest du also noch mehr Wind und Strom, um dann noch abhängiger von Sonne und Gezeiten zu sein. Und nebenbei 50 % der Landschaft in Deutchland mit Windrädern und Solarzellen zubauen.

Nochmal, du kannst noch so viele Windräder aufstellen, und noch so viele Solarpanele verbauen, du wirst trotzdem Tage oder mehrere Tage haben, wo du keinen Strom erzeugst. Null. Nada. Nix.
Und, man staune, auch mit noch so vielen Solarzellen wird es im Winter um 16.30 DUNKEL.
Dann gibt dir deine "Sonne" trotz "Kernfusione" keine Photonen Richtung Erde, bzw. Richtung Teile der Erde.

Tag- und Nachtwechsel und Gezeiten lernen die Kinder, glaube ich, in der Grundschule....

Du schlägst tatsächlich die Verachtfachung der Windräder..........verrückt. Liest du deine Beiträge vorm posten selber oder eher nicht ?

Man kann sich im Kreis drehen, mit Sonne und Wind kannst du keine Wirtschaftskraft oder Industrienation unterhalten. Es geht nicht. Es ist keine Frage der Menge sondern eine Frage der physikalischen Gesetze. 1+1 macht nicht 3. Und wird auch nie.



Und diesbezüglich sind Nuklearreaktoren sogar deutlich unsicherer, wenn man nicht nur tägliche Schwankungen betrachtet, sonder langfristige. Reaktoren sind zwecks Kühlung normalerweise in der Nähe von Gewässern. Dürren wie heuer haben sie heuer schon beeinträchtigt, Überschwemmungen werden auch häufiger, heißt das Risiko für Fukushima-ähnliche Katastrophen steigt. Und da die Teile oft Jahrzehnte brauchen, um gebaut zu werden kann man da auch nicht mal schnell was versetzen. Heißt bei Erneuerbaren hast du dann im schlimmsten Fall 1-2 Tage Probleme. Bei Atomkraft Jahre.

Stimmt, Deutschland ist, wie auch Japan, als Inselnation Erdbeben & Tsunami gefährdet, ist richtig.

Auf Solarpanele verzichten wir besser, die kommen aus China und wer weiß ob die Schiffe auch in Zukunft über die Weltmeere fahren.
Und Windräder sollten wir besser auch sein lassen. Wer weiß, ob sich bei der nächsten Sturmflut das ein oder andere Windrad nicht selbstständig macht. Das Risiko gehen wir besser nicht ein.


Verbrennen wir also weiterhin haufenweise Kohle, dass ist wenigstens sicher. Also, solange die Kohle ankommt. Und die Luftverschmutzung, ach, ist auch egal.
 
Kam dir eigentlich jemals der Gedanke, dass Solarzellen und Windräder alle 20, max 25 Jahre NEU GEBAUT werden müssen ?
Warum?

Und nebenbei 50 % der Landschaft in Deutchland mit Windrädern und Solarzellen zubauen.
50%? Ist das so ein Gefühl von dir?

du wirst trotzdem Tage oder mehrere Tage haben, wo du keinen Strom erzeugst. Null. Nada. Nix.

Hast du dich überhaupt schonmal mit dem Thema befasst? Ich lese nur Stammtischparolen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kompletter Unfug. Ich habe hier im Thread nun mindestens 3x explizit auf Canada und Australien hingewiesen, da kommt "unser" Uran nämlich her, ebenso aus Kasachstan.
Uran fördernde Länder wie die Australien und Kanada sind relevant, wenn es darum geht, ob man von einem bestimmten Land - also beispielsweise Russland - abhängig wäre.

Darum geht es hier aber nicht, sondern um die Herkunft des Urans, welches in von Deutschland gekauften Brennelementen verwendet wird. Die werden hauptsächlich, jeodhcn icht ausschließlich, von Framatome und Westinghouse bezogen. Und diese kaufen das Uran auf dem Weltmarkt zu Weltmarkpreisen, also garantiert nicht nur von australischen und kanadischen Bergbauunternehmen oder aus anderen Ländern, wo man von geregelten Bedingungen ausgehen darf.

Wenn man solche Herkunftsgarantien will, muss man dafür bezahlen.

Kam dir eigentlich jemals der Gedanke, dass Solarzellen und Windräder alle 20, max 25 Jahre NEU GEBAUT werden müssen ?
Das ist kompletter Unsinn. Windkraftanlagen wurden unter den bisherigen (sprich: noch von der GroKo beschlossenen) Einspeisungsförderung üblicherweise lediglich 20 bis 25 Jahre betrieben, weil es rentabler ist, sie danach auszutauschen. Technisch können Windkraftanlagen je nach tatsächlicher Auslastung auch deutlich länger betrieben werden.

Aber selbst bei denjenigen, die in 20 Jahren tatsächlich heruntergeritten sind, wird ein Großteil der Substanz recycelt. Insbesondere die verwendeten seltenen Erden , um die es hier spezifisch geht, sind zu fast 100% recyclefähig. Das Einzige, was - derzeit noch - in größerer Masse entsorgt werden muss bzw. bedenklich ist, sind die Verbundstoffe und die Tropenhölzer in den Rotorblättern und ein paar Schmiermittel - letztere fallen allerdings auch bei Betrieb der Turbinen und Pumpen eines Kernkraftwerks an.

Sprich, Windkraftanlagen kommen nicht einmal ansatzweise auf die Abfallmenge eines Kernkraftwerks, auch wenn dieses prinzipiell zwei- bis viermal so lange läuft. Und vom entstehenden Abfall muss bezeichnenderweise auch nichts endgelagert werden.

Nochmal, du kannst noch so viele Windräder aufstellen, und noch so viele Solarpanele verbauen, du wirst trotzdem Tage oder mehrere Tage haben, wo du keinen Strom erzeugst. Null. Nada. Nix.
Unter genau welchen Umständen über der kompletten Fläche Deutschlands zuzüglich unser Hoheitsgewässer absolute Dunkelheit und Windstille herrschen könnten, müsstest du näher erläutern.

Verbrennen wir also weiterhin haufenweise Kohle, dass ist wenigstens sicher. Also, solange die Kohle ankommt. Und die Luftverschmutzung, ach, ist auch egal.
Und bis neue Kernkraftwerke in Betrieb gehen können, braucht übergangsweise keine Kohle verbannt werden?

Wenn ich warte, bis in zehn Jahren ein neues Kernkraftwerk mit 1400 bis 1600 MW in Betrieb geht, verheize ich in diesen zehn Jahren weiterhin Kohle in genau diesem Wert.
Wenn ich im Jahr 4000 bis 5000 MW in Windkraft netto zusätzlich ausbaue (PV noch gar nicht eingerechnet), wie es durchaus möglich ist (siehe 2017/2018) kann ich damit bereits innerhalb dieses Jahres Kohlekraftwerke zurück in die Reserve schicken. Und wenn Windkraft punktuell schwächelt, kann ich sie ebenso schnell wieder aus der Reserve holen und habe unterm Strich immer noch weniger Kohle verheizt, als wenn ich darauf warten würde, bis endlich das Kernkraftwerk soweit ist.

Worauf man sich zumindest prinzipiell einlassen könnte, wäre ein paralleler Ausbau Erneuerbarer und Kernkraft, mit dem Ziel, die Grundlast mit Kernkraft und dem stets verfügbaren Minimum erneuerbarer Leistung zu decken und den Rest rein erneuerbar bereitzustellen.
Aber auch hier müssten für die Kernkraft ein paar Probleme abschließend gelöst werden, die man in diesem Sektor seit 70 Jahren vor sich her schiebt.
 
Uran fördernde Länder wie die Australien und Kanada sind relevant, wenn es darum geht, ob man von einem bestimmten Land - also beispielsweise Russland - abhängig wäre.

Darum geht es hier aber nicht, sondern um die Herkunft des Urans, welches in von Deutschland gekauften Brennelementen verwendet wird. Die werden hauptsächlich, jeodhcn icht ausschließlich, von Framatome und Westinghouse bezogen. Und diese kaufen das Uran auf dem Weltmarkt zu Weltmarkpreisen, also garantiert nicht nur von australischen und kanadischen Bergbauunternehmen oder aus anderen Ländern, wo man von geregelten Bedingungen ausgehen darf.

Wenn man solche Herkunftsgarantien will, muss man dafür bezahlen.

Nein, inkorrekt. Man kauft Uran nicht auf dem Weltmarkt zu Weltpreisen. Uran ist ein sehr kleiner, sehr spezieller Markt. Da gibt es keinen "Weltmarkt" und keine "Weltpreise".
Wenn du Uran kaufen willst, für dein Atomkraftwerk, dann sprichst du mit Cameco oder Kazatomprom und schliesst mit denen einen Vertrag ab mit einer Laufzeit von 5 bis 15 Jahren ab. Und dann bekommst du dein Uran von diesem Anbieter, aus deren Minen. Das kannst du alles gerne nachlesen. Der Uranmarkt ist zu klein, das ist nicht wie bei Kupfer oder Kohle.
In anderen Worten, ja, wie ich geschrieben haben, kannst du sehr wohl sicherstellen, welches Uran du beziehst.

Das ist kompletter Unsinn. Windkraftanlagen wurden unter den bisherigen (sprich: noch von der GroKo beschlossenen) Einspeisungsförderung üblicherweise lediglich 20 bis 25 Jahre betrieben, weil es rentabler ist, sie danach auszutauschen. Technisch können Windkraftanlagen je nach tatsächlicher Auslastung auch deutlich länger betrieben werden.

Ach so, bei den bösen Kernkraftwerken müssen dir drauf achten, diese sogar 30 Jahre vor der theoretischen Höchstlebendauer abzustellen,. und bei den Windrädern ist es egal, was der TÜV oder der Hersteller sagt.
Und das, obwohl die Windräder inbesondere Offshore den extremsten Wetterbedingungen ausgesetzt sind

Feine Doppelmoral.

Aber selbst bei denjenigen, die in 20 Jahren tatsächlich heruntergeritten sind, wird ein Großteil der Substanz recycelt. Insbesondere die verwendeten seltenen Erden , um die es hier spezifisch geht, sind zu fast 100% recyclefähig. Das Einzige, was - derzeit noch - in größerer Masse entsorgt werden muss bzw. bedenklich ist, sind die Verbundstoffe und die Tropenhölzer in den Rotorblättern und ein paar Schmiermittel - letztere fallen allerdings auch bei Betrieb der Turbinen und Pumpen eines Kernkraftwerks an.

Ja ist klar. Die Rotoren sind komplett nicht recyclebar. Die werden zu 100% in der Wüste verbuddelt. Gibts genug Links zu, muss ich sicherlich nichts zu posten. Selbst auf vermeintlichen "Faktenchecker"-Seiten wird das zugegeben :D

Der Grund ist einfach: Gerade weil die Rotoren extreme Belastungen aushalten müssen, werden sie quasi unkaputtbar in Verbundstoffen gebaut.

Recycling ? Nein, unmöglich und zwar mit Intention.



Unter genau welchen Umständen über der kompletten Fläche Deutschlands zuzüglich unser Hoheitsgewässer absolute Dunkelheit und Windstille herrschen könnten, müsstest du näher erläutern.

Sorry, ich wusste nicht, das Deutschland jetzt schon in so viele Zeitzonen aufgeteilt ist, dass es im Norden Tag und im Süden Nacht ist.
Ich dachte immer, Deutschland hat quasi eine Zeitzone, ergo ist es Flensburg und München zeitgleich "nachts" und dunkel. Entschuldige.

Und bis neue Kernkraftwerke in Betrieb gehen können, braucht übergangsweise keine Kohle verbannt werden?

Wenn ich warte, bis in zehn Jahren ein neues Kernkraftwerk mit 1400 bis 1600 MW in Betrieb geht, verheize ich in diesen zehn Jahren weiterhin Kohle in genau diesem Wert.
Wenn ich im Jahr 4000 bis 5000 MW in Windkraft netto zusätzlich ausbaue (PV noch gar nicht eingerechnet), wie es durchaus möglich ist (siehe 2017/2018) kann ich damit bereits innerhalb dieses Jahres Kohlekraftwerke zurück in die Reserve schicken. Und wenn Windkraft punktuell schwächelt, kann ich sie ebenso schnell wieder aus der Reserve holen und habe unterm Strich immer noch weniger Kohle verheizt, als wenn ich darauf warten würde, bis endlich das Kernkraftwerk soweit ist.

Worauf man sich zumindest prinzipiell einlassen könnte, wäre ein paralleler Ausbau Erneuerbarer und Kernkraft, mit dem Ziel, die Grundlast mit Kernkraft und dem stets verfügbaren Minimum erneuerbarer Leistung zu decken und den Rest rein erneuerbar bereitzustellen.
Aber auch hier müssten für die Kernkraft ein paar Probleme abschließend gelöst werden, die man in diesem Sektor seit 70 Jahren vor sich her schiebt.

Akut würde uns eine Ausbauwelle von Kernkraftwerken nicht helfen.

Davon spricht allerdings auch gar niemand.

Zuerst müssten die 3 AKWs weiterlaufen.
Und unmittelbar im Anschluss müssten 3 weitere AKWs reaktiviert werden.
Da hätte man dann erstmal 20 % mehr Strom im nächsten Jahr, statt 7 - 10 % WENIGER im Vergleich zu jetzt.

Ich wiederhole, ab dem 01.01.2023 haben wir NOCH WENIGER STROM !


Das wäre schonmal etwas, womit man der Stromkrise, Gaskrise, Energiesicherheitskrise und Inflation ein wenig entgegen wirken könnte.

Mit weiteren nicht verlässlichen Windrädern und Solarpanelen werden die Krisen unserer Zeit immer weiter verschärft, wie man Tag für Tag sehen kann.
 
Sorry, ich wusste nicht, das Deutschland jetzt schon in so viele Zeitzonen aufgeteilt ist, dass es im Norden Tag und im Süden Nacht ist.
Ich dachte immer, Deutschland hat quasi eine Zeitzone, ergo ist es Flensburg und München zeitgleich "nachts" und dunkel. Entschuldige.
Du weißt offensichtlich selber nicht was du geschrieben hast. Aber wir helfen gerne.

Nochmal, du kannst noch so viele Windräder aufstellen, und noch so viele Solarpanele verbauen, du wirst trotzdem Tage oder mehrere Tage haben, wo du keinen Strom erzeugst. Null. Nada. Nix.
Mehrere Tage ohne Wind in ganz Deutschland UND ohne Sonne ist doch Quatsch. Ich habe noch nie erlebt, dass es 48h am Stück dunkel gewesen ist.

Na komm, dann erklär mir doch mal, wie es geht. Wie erzeugst du ohne Wind Strom aus einer Turbine, und wie erzeugst du ohne Sonnenlicht Strom aus einer Solarzelle.
Wieder am Stammtisch? Du musst erstmal den Zusammenhang zwischen den stillstehenden Windrädern und den Stromtrassen verstehen. Ohne die Grundlagen ist das ziemlich sinnfrei.
 
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