Intel: Fertigung angeblich 2015 in 10 nm und 2017 bereits in 7 nm

Je kleiner die Fertigung, desto teurer wird der Shrink, bist er irgendwann so teuer ist, dass er sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr lohnt.
Hat man aber nichts anders als den Shrink, fährt man den Laden irgendwann an die Wand.
 
Damit nennst du doch selbst den Punkt. Es kommt vielleicht 2025/30 etwas.
DU erkennst das Problem mit "vielleicht" schon selbst. Da ist noch nichts in der Grundlagenforschung was dann 2020 nachrücken könnte.
Und 2025-30 würde heißen, dass wir nur noch über die Architektur Veränderungen hätten. Also wenige Prozent Fortschritt in jeder Gen.
Der Markt stagniert jetzt schon heftig. Wie würde der Markt unter solchen Bedingungen stagnieren?

Warum soll Intel nicht bis 2020 durch Shrinks einen massiven Vorteil gegenüber der Konkurrenz nutzen? Wenn sie die Shrinks bis 2025 rauszögern, dann riskieren sie ihre Marktmacht....
AMD ist keine Konkurrenz mehr, und wird wahrscheinlich auch nie wieder eine Konkurrenz werden.
Einzig IBM ist im Server-Bereich noch eine Konkurrenz für Intel.
Intels Marktmacht ist so groß und fest wie noch nie.

....und den Fall, dass trotzdem nicht neues kommt. Im schlimmsten Fall nie. In diesem Fall hätten sie eine sehr gute Ausgangsposition verschenkt.
Was nutzt es der Erste zu sein, wenn es bei x86 nur einen "Läufer" gibt?

Stimmt, aber warum sollte Intel das mit langsamerem Fortschritt ändern? Glaubst du die neuen Technologien kommen schneller, wenn Intel jetzt langsamer ist?
Das hat er doch mehrfach erklärt. Man "verliert" Geld, weil man unbedingt noch schneller als die Konkurrenz shrinken will. Das kostet jetzt mehr als wenn man sich dafür etwas länger Zeit lassen würde. Die Geschindigkeit hat halt ihren Preis. Neue Technologien kommen deswegen nicht schneller. Intel hatte dann aber mehr Geld am Ende übrig für deren Entwicklung.

Auch nach dem Ende des Shrinken fällt man nicht plötzlich in ein Loch. Man kann seine Ressourcen dann aber auch andere Felder fokussieren. Vllt passiert dann mal 4 Jahre nichts an der Effizeinz, na und?
Doch man fällt in ein Loch, wenn man keine Technologie danach mehr hat.
Intel hat jetzt schon große Gewinneinbrüche seit einigen Quartalen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Umsatz-und-Gewinnrueckgang-bei-Intel-1919568.html
Wie wird das erst sein, wenn durch gänzlich fehlenden Fortschritt der Markt noch stärker stagniert?

Ich persönlich sehe das auch relativ gelassen.
Dann bricht der PC-Markt halt zusammen.
Das ist kein Weltuntergang, und vielleicht die Basis für etwas Neues?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mods
Klar sind die Probleme nicht alle direkt auf die Fertigungsgröße bezogen. Dennoch häufen sich diese "Kleinigkeiten" auffällig seit der 22nm-Generation.

Lötzinn hin oder her - es ist ein Fakt, dass die immer kleiner Strukturen Probleme an die Kühlung stellen. Seit den 3DTransistoren hat Intel Stellen im Die, die sich unmäßig mehr erhitzen als andere. Das sind keine bestimmten Teile, sondern Hitzebrücken zwischen den einzelnen Strukturen.

Das elektrische Überspringen bei stets weiter minimierten Strukturen wird bei jedem Sprung ebenfalls Probleme verursachen.



Deine "Geheimwaffe" ist doch schon längst in den Chips angekommen...

AVX sind 256 Bit breite Befehle, und XeonPhi hat mit seiner Architektur sogar 512Bit breite Befehle...

Was du meinst sind die Addresspfade, das ist aber nur für den zu addressierenden Speicher relevant, und mit 44 Bit physikalisch bzw 48 Bit virtuell kommen wir noch ewig lange hin. Das ist nur für die absolut größten der größten SharedMemory Systeme relevant.

Ich habe nie gesagt, dass Chips nicht schon teilweise in höheren Bit-Bereichen rechnen können. Sie tun es aber wie du sagst nur auf Befehlsbasis und es muss jedesmal umgerechnet werden. Warum nicht auf eine 1:1-Basis gehen? Spart das nicht Rechenzeit?

128-Bit Prozessoren gibt es schon teilweise in Nischen. War nicht sogar die PS2 angeblich ein solcher? Die konnte 2x 64-Bit Integer-Opterationen gleichzeitig ausführen/zusammenfassen. Zugegeben, das ist kein echte 128-Bit-Definition, aber solche Zwitter wird es übergangsweise irgendwann geben.

Es geht weniger um die höheren Memory-Register für mehr Arbeitsspeicher, der würde auch mit 64-Bit noch ewig reichen. Die Frage ist eher wo in Zukunft überall Speicher verbaut ist. Der Level3-Cache wird in jeder CPU-Generation weiter aufgepumpt. Da ist irgendwann Ende der Fahnenstange oder man muss zumindest andere Speicherarten in Betracht ziehen. Dabei kann man auch gleich die Daten-Bits der Übertragung verdoppeln. Es gibt doch dann mehr Operationen/Daten pro Takt

Es gab mal Gerüchte Windows 8 sollte ein reines 128-Bit Betriebssystem werden. Tja, daraus wurde offensichtlich nichts... wohl auch weil die lahmen ARM-Prozessoren nicht einmal 64-Bit unterstützten (außer Iphone 5s in 2013).



Mit 44 Bit kannste nämlich 16 TB an Speicher addressieren... Das sollte wirklich noch für eine Weile ausreichen, und wenn nicht, geht mal halt zur Not auf 64 Bit hoch, das ist eigentlich nur Verdrahtungsaufwand, der sich auf die Effizienz negativ auswirkt, aber keine technologische Hürde/Herausforderung. 16 Exabyte sollten wohl für einige Zeit ausreichen ;)

Das kommt darauf an! Zukünftig werden die anforderungen an Datentransfer und Bandbreite enorm ansteigen. Sie dir nur alleine die Explosion der Datenrate nur für 8k HD mit 7680 x 4320 Pixeln löst 16-mal so fein auf wie Full HD und benötigt eine Datenrate von 24 Gbit/s(!). Das ganze Video zu rendern wird sicher ein Spaß. Das ist 16-facher Aufwand(!).

Die Bandbreite muss ja irgendwie auch geschaufelt werden. Ich weiß, dass 64-Bit über 18 Trillionen Zustände hat. Aber gehen wir einmal davon aus, man wird zukünftig auf jede Art von Speicher direkt zugreifen können?!

Das beinhaltet:
-alle Caches (Festplatte, CPU, evtl. Grafikkarte etc..)
-Festspeicher (Arbeitspeicher)
-Videospeicher (Grafikkarte)
u.s.w

Mit zunehmenden Daten erhöht sich auch die Anzahl der Zustände. Wenn man alleine an die Möglichkeiten denkt, sollte man eine explosion der Möglichkeiten nicht außer acht lassen. Sag jetzt nicht, das wäre quatsch. Die Embededd-Programmierer interessiert das Thema brennend.

__________________________________________
Bei jedem Shrink erhöht Intel gewohnheitsgemäß auch die Anzahl der Transistoren auf der CPU. Ob da nun für reine Integerleistung oder für die iGPU genutzt wird, spielt eigentlich keine Rolle. Damit wirst du die Leistung aber nicht ewig steigern können. Irgendwann ist damit nach physikalisch Schluss und der Prozessor kann nur noch in die Breite oder Höhe ausgeaut werden...

Früher war die Festplatte der große Flaschenhals, heute ist es eher der Hauptprozessor. Vergleicht doch nur einmal wie häufig die Grafikkarte durch die CPU limitiert wird...! Das ist nur ein Anwendungsszenario.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Je kleiner die Fertigung, desto teurer wird der Shrink, bist er irgendwann so teuer ist, dass er sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr lohnt.
Hat man aber nichts anders als den Shrink, fährt man den Laden irgendwann an die Wand.

Natürlich ist das mit Kosten verbunden.
Aber sieht es für dich so aus als würde Intel unwirtschaftlich arbeiten. Hast du mal deren Preise und Bilanzen angeschaut?
Klar hat man jetzt vllt nicht soviel Gewinn gemacht wie einige andere Quartale, aber auch du solltest wissen, dass der PC Markt generell schrumpft und sich grade deswegen Intel davon wegentwickeln möchte. Sprich: Mobiler Sektor.
Mit dem neuen Atom dürfte man da auch sehr gut aufgestellt sein. Und die kleineren Strukturen sind dort auch sehr wichtig um mit der Effizienz von ARM Prozessoren mithalten zu können. Da reicht ein Shrink.

DU erkennst das Problem mit "vielleicht" schon selbst. Da ist noch nichts in der Grundlagenforschung was dann 2020 nachrücken könnte.
Und 2025-30 würde heißen, dass wir nur noch über die Architektur Veränderungen hätten. Also wenige Prozent Fortschritt in jeder Gen.
Der Markt stagniert jetzt schon heftig. Wie würde der Markt unter solchen Bedingungen stagnieren?

Das stagnieren hat aber nichts damit zu tun, ob du Shrinkst oder nicht. Intel verbessert bei Shrinks fast ausschließlich die Effizienz und geringfühig die Leistung, wenn man jetzt nur den CPU Part betrachtet.
Aus der Stagnation kommst du nur durch starke Konkurrenz raus. Und die hat Intel - außerhalb vom x86 Bereich. Für Desktop passiert kaum noch was, weil der Markt einfach viel zu unbedeutend geworden ist.

AMD ist keine Konkurrenz mehr, und wird wahrscheinlich auch nie wieder eine Konkurrenz werden.
Einzig IBM ist im Server-Bereich noch eine Konkurrenz für Intel.
Intels Marktmacht ist so groß und fest wie noch nie.

Du vergisst da einen gewaltigen Konkurrenten.
ARM. Intel hat Druck von oben durch IBM, wie du schon sagtest und von unten durch ARM. Im x86 Markt ist man zwar quasi konkurrenzlos, da ist aber sowieso nicht mehr viel zu holen. Und Intel visiert ganz klar den mobilen Markt an.
Deswegen sollte es nicht mehr Intel vs. AMD sondern Intel vs. ARM heißen. Das ist sowieso spannender.



Was nutzt es der Erste zu sein, wenn es bei x86 nur einen "Läufer" gibt?

Was nützt es der Erste zu sein, wenn der Markt immer kleiner wird? Wenn Intel seine x86 Produkte nicht massiv in anderen Bereichen unterbringen kann ist es sowieso fraglich wie relevant man nach 2020 noch ist.

Das hat er doch mehrfach erklärt. Man "verliert" Geld, weil man unbedingt noch schneller als die Konkurrenz shrinken will. Das kostet jetzt mehr als wenn man sich dafür etwas länger Zeit lassen würde. Die Geschindigkeit hat halt ihren Preis. Neue Technologien kommen deswegen nicht schneller. Intel hatte dann aber mehr Geld am Ende übrig für deren Entwicklung.

Ich halte den Tick-Tock Plan für wesentlich sinnvoller, als die Firmen die alle paar Jahre ne neue Arhcitektur zusammen mit nem Shrink auf den Markt werfen. Ob nun bei CPUs oder bei GPUs. Das Risiko das etwas schief läuft - siehe Bulldozer - ist einfach Bedeutend geringer und man kann sich mehr auf ein Ziel fokussieren.


Doch man fällt in ein Loch, wenn man keine Technologie danach mehr hat.
Intel hat jetzt schon große Gewinneinbrüche seit einigen Quartalen.
Umsatz- und Gewinnrückgang bei Intel | heise online
Wie wird das erst sein, wenn durch gänzlich fehlenden Fortschritt der Markt noch stärker stagniert?

Ich persönlich sehe das auch relativ gelassen.
Dann bricht der PC-Markt halt zusammen.
Das ist kein Weltuntergang, und vielleicht die Basis für etwas Neues?

Woher willst du denn wissen, das man keine Technologie mehr danach hat. Hast du Einsicht in alle Intel Dokumente zur Entwicklung neuer Fertigunsprozesse?
Die Gewinneinbrüche kommen daher, weil man mit Sandy Bridge enorm vorgelegt hat, relativ schwache Produkte aufgrund fehlender Konkurrenz gebracht hat und der Markt generell immer stärker schrumpft. Und nicht weil man etwa zuviel Geld in Forschung steckt.
Gegen den Einbruch des PC Sektors kann Intel sowieso nichts tun. Man muss sich dem Markt anpassen, nicht andersrum.
 
Hey ho

Also ich bin zwar kein Diplom fachmeister der Superlative aber ich kann logisch denken.

Ich bin zwar nicht oft de Meinung von goldenMic aber hier sehe ich das ähnlich. Es werden hier Probleme diskutiert die eigentlich gar nicht existieren bzw wird es sicherlich nicht passieren das Intel irgendwann sagt. Oh tut uns leid neue CPUs gibt's nichtmehr da wir am Ende der Forschung sind. Es wird andere Wege geben die Chiphersteller werden sich auf ein zukünftigen weg einigen und dann geht e weiter mit neuen CPUs. Ob die Kölner großer oder dreieckig sind is mir egal Hauptsache die Entwicklung geht weiter.
 
Klar hat man jetzt vllt nicht soviel Gewinn gemacht wie einige andere Quartale, aber auch du solltest wissen, dass der PC Markt generell schrumpft und sich grade deswegen Intel davon wegentwickeln möchte. Sprich: Mobiler Sektor.....Für Desktop passiert kaum noch was, weil der Markt einfach viel zu unbedeutend geworden ist....Gegen den Einbruch des PC Sektors kann Intel sowieso nichts tun. Man muss sich dem Markt anpassen, nicht andersrum.
Und genau diese (Neu)Ausrichtung von Intel stelle ich in Frage. Der Desktop-Markt ist nämlich gar nicht so unwichtig wie es die Analysten oft darstellen.

Dies wird besonders deutlich, wenn man diese Umsatz-Vorschau neben eine der üblichen Stückzahlen-Vorschau für das Jahr 2013 seitens der Marktforscher von Gartner stellt: Hierbei wird ersichtlich, daß – allein nur noch bezogen auf PCs, Tablets & Smartphones – die "altertümlichen" PCs bei nur 14% Stückzahlen-Anteil für gleich 63% des damit erzielten Prozessoren-Umsatzes stehen. Die Smartphone-Prozessoren müssen gleich in die Milliarden verkaufter Stück gehen, um wenigstens noch auf 30% Umsatzanteil zu kommen, die sonst so hochgejubelten Tablet-Prozessoren kommen auf einen Umsatzanteil von gar nur 8 Prozent....Dabei teilt sich der Markt der PC-Prozessoren derzeit nur zwischen AMD und Intel auf, bei den Tablet- und Smartphone-Prozessoren gibt es deutlich mehr Wettbewerber und damit viel weniger für eine einzelne Firma zu holen. Dies macht die üblichen Empfehlungen der Börsenanalysten noch seltsamer, wonach AMD und Intel unbedingt auf Tablet- und Smartphone-Prozessoren umsatteln müssten: Dieser Markt ist zweifelsfrei interessant, aber gerade aus der Sicht von Intel, welche für ca. 85% des x86-Marktes stehen, am Ende doch nur ein Nebengeschäft mit zudem (sehr) geringen Gewinnerwartungen.
x86-Prozessoren sind nach wie vor der Haupt-Umsatzträger des gesamten Prozessoren-Marktes | 3DCenter.org

Woher willst du denn wissen, das man keine Technologie mehr danach hat. Hast du Einsicht in alle Intel Dokumente zur Entwicklung neuer Fertigunsprozesse?
Nein habe ich natürlich nicht. Aber ich beschäftige mich mit möglichen Nachfolgertechnologien. Da gibt es interessante Ansätze, die aber alle noch in der Grundlagenforschung sind. Aber vielleicht kann Intel ja zaubern? ^^
 
Und genau diese (Neu)Ausrichtung von Intel stelle ich in Frage. Der Desktop-Markt ist nämlich gar nicht so unwichtig wie es die Analysten oft darstellen.

x86-Prozessoren sind nach wie vor der Haupt-Umsatzträger des gesamten Prozessoren-Marktes | 3DCenter.org

Diese dümmlichen Analysten sagen eh nur was ihnen persönlich in den Kram passt. Aktuell ist ja "Mobile" der Hit. Vor ein paar Jahren waren es Netbooks, danach Ultrabooks und jetzt halt wieder Smartphones, Tablets, Phablets und welche Sau noch durch das Dorft getrieben wird.

Auch wenn diese Mini-PCs irgendwann UHD-Videos+ abspielen können, braucht es fette Rechner, die diesesn Kram auch konvertieren und rendern. Bis die Mobilbranche dazu in der Lage ist, werden noch viele viele Monde vergehen.

--> Intel sollte nur aufhören den Markt so extrem zu melken. Da muss wieder ein neues "Das-muss-ich-haben" im Desktop kommen.


Nein habe ich natürlich nicht. Aber ich beschäftige mich mit möglichen Nachfolgertechnologien. Da gibt es interessante Ansätze, die aber alle noch in der Grundlagenforschung sind. Aber vielleicht kann Intel ja zaubern? ^^

Ich nehme einfach ein aktuelles Beispiel aus der Speichertechnologie (Festplatten). Dort stößt man ständig auf neue Hürden. Da denkt jeder sofort es wäre eine Sackgasse und dann kommt doch wieder eine neue Wundertechnologie daher.

Quelle: Golem [Shingled-Magnet-Recording]
Shingled Magnetic Recording: Festplatten mit 5 TByte kommen bald, 25 TByte erreichbar - Golem.de

Auch wenn irgendwann die maximale ... ok, eher minimale Fertigungsgröße erreicht ist, wäre das noch lange nicht das Ende. So dramatisch ist das auch nicht. Firmen wie Intel müssten sich dann nur wieder auf den Hosenboden setzen und die Köpfe ein wenig anstrengen.

--> Es gibt immer Wege eine CPU schneller zu machen. Notfalls kommen halt Co-Prozessoren und/oder modulbauweise ähnlich wie bei den Pentium III wieder in Mode.

Ich hatte diesbezüglich schon einige interessante Studien mit Bauweisen ähnlich des Mac-Pro 2013 gesehen. Die waren dann allerdings eher in Würfelform mit vier in Quadradform gesteckten CPU-Elementen, die dann mit Lüftern außen und innen gekühlt wurden. Sah sehr interessant aus und hatte eine ~4cm³ große Würfelfläche.

-->Möglich wäre, dass wir eine solche Bauform in den nächsten 10 Jahren sehen werden.
 
Das hast Du natürlich Recht.
Es gibt genug vielversprechende (Brücken)Technologien um Zeit für eine neue Technologie nach Silizium basierten Chips finden.
Intel wird da bestimmt auch schon forschen und sich entsprechend vorbereiten.
Was mich nur wundert, ist die gelassene Haltung der Industrie dazu.

7 Jahre ist ja nicht mehr so viel Zeit. Bis dahin wird es auch Andeutungen geben, wohin der Zug zukünftig fahren wird.
Auf jeden Fall ist das Thema sehr interessant.
 
Das hast Du natürlich Recht.
Es gibt genug vielversprechende (Brücken)Technologien um Zeit für eine neue Technologie nach Silizium basierten Chips finden.

Silizium an sich ist ja kein schlechter Werkstoff, nur er braucht demnächst einen Nachfolger. Bis dahin wird man halt sehen müssen wo man bleibt.


Intel wird da bestimmt auch schon forschen und sich entsprechend vorbereiten.
Was mich nur wundert, ist die gelassene Haltung der Industrie dazu.

Die Industrie ist momentan vielzu selbstverliebt mit ihren mobilen Spielzeugen, als dass man sich um die Zukunft gedanken macht. Die denken ernsthaft in ein paar Jahren würde ein Smartphone usw. heute Desktops ersetzten. Dabei ist ein ARM-Chip leistungsmäßig nicht einmal so schnell wie ein Pentium 4(!).

In den Hinterköpfen is nur DDR4 / PCIe 4.0 / HDMI 2.0+ / USB 3.1+ / SATA-Express ... danach kommt schon nichts mehr in den Köpfen. Alles was die Industrie momentan fabriziert, ist das Desktop-Segment radikal zu vernachlässigen und sich hinterher zu beschweren, dass die PC-Verkäufe sinken.

--> Schizophrenie höchsten Grades???



7 Jahre ist ja nicht mehr so viel Zeit. Bis dahin wird es auch Andeutungen geben, wohin der Zug zukünftig fahren wird.
Auf jeden Fall ist das Thema sehr interessant.

Naja, 7 Jahre sind für die IT-Industrie eine ganze Welt. Rechne einmal von heute an 7 Jahre zurück. Da waren wir grob in 2006 und dachten noch der Core-2-Duo (Conroe) wäre eine Rakete(!). Teilweise wurden hier im Thread schon Jahre jenseites von 2025+ genannt. Das sind locker 10-20 Jahre in der Zukunft.

Rechnet man das ebenfalls vom heutigen Stand zurück, hatten die meisten User nicht einmal Internet. Jetzt heißt es auf einmal:
"Der PC ist am ENDE!"

---> Das habe ich in den letzten 30 Jahren schon so oft gehört. Grübelnd sehe ich nur auf den Trend alle PC-Dienste wieder in die Konsolen/Terminals zu verwandeln (Stichwort Cloud). Das braucht doch keiner! Reiner Selbstzweck für gewisse Contentanbieter. Das macht mich als Kunden sogar richtig Wütend!
 
Ich halte mich da an die Aussage von Moore selbst, dass ab 2020 Schluss ist mit den Shrinks.
Moores "Gesetz" wurde ja oft in den letzten Jahren zitiert, deshalb ist er für mich am glaubwürdigsten.

Nach den Shrinks kann man sich noch Zeit mit anderen Technologien, wie z.B. Stacked Chips verschaffen.

Die Situation ist auch nicht ganz vergleichbar mit deinem Bsp.
Nach 2020 muss die Industrie deutlich einfallsreicher sein als heute, sonst bricht der Markt noch stärker weg.

Persönlich hätte ich auch nichts gegen eine radikale Marktbereinigung.
Aus der "Asche" kann auch wieder Neues und Besseres entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Silizium an sich ist ja kein schlechter Werkstoff, nur er braucht demnächst einen Nachfolger. Bis dahin wird man halt sehen müssen wo man bleibt.




Die Industrie ist momentan vielzu selbstverliebt mit ihren mobilen Spielzeugen, als dass man sich um die Zukunft gedanken macht. Die denken ernsthaft in ein paar Jahren würde ein Smartphone usw. heute Desktops ersetzten. Dabei ist ein ARM-Chip leistungsmäßig nicht einmal so schnell wie ein Pentium 4(!).

In den Hinterköpfen is nur DDR4 / PCIe 4.0 / HDMI 2.0+ / USB 3.1+ / SATA-Express ... danach kommt schon nichts mehr in den Köpfen. Alles was die Industrie momentan fabriziert, ist das Desktop-Segment radikal zu vernachlässigen und sich hinterher zu beschweren, dass die PC-Verkäufe sinken.

--> Schizophrenie höchsten Grades???





Naja, 7 Jahre sind für die IT-Industrie eine ganze Welt. Rechne einmal von heute an 7 Jahre zurück. Da waren wir grob in 2006 und dachten noch der Core-2-Duo (Conroe) wäre eine Rakete(!). Teilweise wurden hier im Thread schon Jahre jenseites von 2025+ genannt. Das sind locker 10-20 Jahre in der Zukunft.

Rechnet man das ebenfalls vom heutigen Stand zurück, hatten die meisten User nicht einmal Internet. Jetzt heißt es auf einmal:
"Der PC ist am ENDE!"

---> Das habe ich in den letzten 30 Jahren schon so oft gehört. Grübelnd sehe ich nur auf den Trend alle PC-Dienste wieder in die Konsolen/Terminals zu verwandeln (Stichwort Cloud). Das braucht doch keiner! Reiner Selbstzweck für gewisse Contentanbieter. Das macht mich als Kunden sogar richtig Wütend!
Darf ich mal fragen, woher du weißt, was "die Industrie" so denkt und treibt?
Man wird seine Strategien und Forschungsfortschritte ja nicht eben hinten an den neusten Smartphone-Werbespot hängen. Das sind schützenswerte Geheimnisse.

Das sich die meisten Endgeräteproduzenten nicht im geringsten um die zukünftige Entwicklung der Mikrochips kümmern ist auch selbstverständlich. Dazu haben sie weder das Know-How, noch die Ressourcen noch ist das auch nur im geringesten ihr Gebiet.
Außerdem ist es selbstverständlich, dass die Marketingabteilung eines Smartphoneproduzenten ihre Smartphones als die Krone der aktuellen Technik hinstellt und ein rasanten Aufschwung prophezeit. Wie gesagt, das ist die Marketingabteilung.
Was soll sie sagen? "Unsere Smartphones sind ganz nett, aber eigentlich nur überteuertes Spielzeug. Realistisch betrachtet sind uralte Core2Duo schneller als unser neustes 600 Euro Gerät" Marketing und so. ;)

Vor 10-20 Jahren hieß es übrigens auch schon, dass so um 2020 rum schluss mit Shrinks ist und man sich dann früher oder später was neues einfallen lassen muss. Das ist "denen" nicht erst dieses Jahr aufgefallen.
 
Darf ich mal fragen, woher du weißt, was "die Industrie" so denkt und treibt?

Das kannst du dir alles anhand der Aussagen der Leute machen, die man auf Messen trifft. Abgesehen von den Verkäufern kann man mit ein paar ausgwählten Leuten sehr gut reden, solange man sich an Geheimhaltungsklauseln hält. Manche zeigen dir auch stolz ein paar ihrer Prototypen, wenn sich die Firmen gegenseitig gut verstehen.

Allgemein reagiert die Industrie nur sehr langsam und verlässt sich auf ein paar wenige Firmen. Das ist alles sehr konservativ. Ich bilde mir meine Meinung aus vielen Gesprächen und was ich nebenbei so im Internet finde.


Man wird seine Strategien und Forschungsfortschritte ja nicht eben hinten an den neusten Smartphone-Werbespot hängen. Das sind schützenswerte Geheimnisse.

Hast du eine Ahnung! Die bestgehütetsten Geheimnisse sind es, weil irgendein Depp von Manager beschließt die neue Forschung stillzulegen, weil er wieder neuen BWL-Wahnsinn anstrebt und die "Forschung ja kein Geld bringt".

--> Alles was du als Neuerung von x-beliebigen Firmen hörst ist Facebook-App hier und da, aber konkrete Pläne scheint es nicht mehr so häufig zu geben.

Vergleich es mit der Automobilindustrie:
-Da kommt auch nur Hybrid und Elektroauto, aber beides sind noch Rohrkrepierer, die niemand wirklich will bzw. weil es noch keine Infrastruktur dafür gibt.

Selbes im Mobilmarkt für Handies etc..:
-du hörst ständig irgendetwas von Megahertz und Co. aber besser telefonieren kannst du mit dem Spielzeug auch nicht. Dann versuchen dieselben Idioten ihre Tablets an Firmen zu verschachern und behaupten die Produktivität steige damit. Ja, eventuell, aber nur in wenigen Bereichen (Windows 8 - LOL)!

PC-Markt:
-Wann kam die letzte Hardware heraus, die du dir unbedingt zulegen "musstest". Das ist sicher schon ein paar Jahre her! Ich rede hier nicht von Grafikkarten, denn das sind reine Luxusobjekte. SSDs könnte man noch nennen, aber die kauft man 1x und dann Jahre nicht mehr. Es kommt einfach nichts hinterher - auch von Intel (noch?) nicht.


Das sich die meisten Endgeräteproduzenten nicht im geringsten um die zukünftige Entwicklung der Mikrochips kümmern ist auch selbstverständlich. Dazu haben sie weder das Know-How, noch die Ressourcen noch ist das auch nur im geringesten ihr Gebiet.

Das versteht sich von selbst, aber dann erkläre mir doch bitte wieso die eigene Software immer so lieblos und undurchdacht an den Mann gebracht wird? Das fängt bei Navigationsgeräten an und geht über Smartphones, Fernseher und nicht wenige PC-Produkte. Die hängen alle imselben Kreislauf und sind abhängig von Neuerungen, vergessen aber ihre eigenen Hausaufgaben zu machen.

Bei Monopolisten wie Intel sieht man die Trägheit besonders deutlich. Sie könnten mehr, wollen aber irgendwie nicht (vgl. Microsoft!). Ich weiß bei Intel nie, ob sie jetzt unfähig sind oder doch noch etwas großes im Petto haben.


Außerdem ist es selbstverständlich, dass die Marketingabteilung eines Smartphoneproduzenten ihre Smartphones als die Krone der aktuellen Technik hinstellt und ein rasanten Aufschwung prophezeit. Wie gesagt, das ist die Marketingabteilung.
Was soll sie sagen? "Unsere Smartphones sind ganz nett, aber eigentlich nur überteuertes Spielzeug. Realistisch betrachtet sind uralte Core2Duo schneller als unser neustes 600 Euro Gerät" Marketing und so. ;)

Bis zu einem gewissen Punkt ist das alles legitim. Die eigenen Produkte bietet man sowiso so gut wie möglich an. Ich rege mich eher über die gesamte Software-Industrie auf.

--> Selbst Microsoft und Intel verfallen diesem Mobilwahn und vergessen ihr eigenes Kerngeschäft.

Auf dem PC haben Mobilanwendungen wie Apps nichts zu suchen! Niemand will es, weil man dafür schon seine Mobilgeräte hat. Die PCs müssen zeigen wo der Hammer hängt, aber er wird von allen Seiten kastriert. Selbst billige Konsolenspiele bekommen mehr Aufmerksamkeit als der PC und und und....


Vor 10-20 Jahren hieß es übrigens auch schon, dass so um 2020 rum schluss mit Shrinks ist und man sich dann früher oder später was neues einfallen lassen muss. Das ist "denen" nicht erst dieses Jahr aufgefallen.

EBEN! Nur wird darüber ein überdimensioniertes Fass aufgemacht! Gerade weil die Lead-Firmen wie Intel davon wissen, glaube ich nicht dass sie volle Kanne gegen eine Wand krachen. Überall wird plötzlich ein Fass aufgemacht... erinnert mich irgendwie an das Jahr-2000-Problem. Terror ohne Ende, aber dann war nichts passiert weil alle davon wussten.

Intel muss es noch nicht einmal selbst sein. Das kann ebensogut irgendein Forschungsinstitut oder eine Uni sein.

--> Wenn die Grundlagen da sind, ist sehr schnell ein neuer Prozessor gezimmert. Profis wie Intel bekommen das innerhalb eines halben Jahres hin, wenn sie genug Ressourcen haben. Dann noch ein Jahr optimierung und Anpassung an die eigenen Technologien und du kannst schon die ersten Prototypen bauen. Dann innerhalb von einem weiteren Jahr kannst du theoretisch schon die ersten Geräte releasen.

Das macht Intel aber bisher nicht, weil die Kunden einfach alles kaufen. Zwar weniger als früher, aber sie kaufen es.

--> Glaubt ihr ernsthaft Intel hat keine Pläne für nach 2020? Das wäre so grob fahrlässig ... nein! Optionen gibt es genug! Die Frage ist nur für welche sich Intel entscheidet. Notfalls hat Intel genug Geld um sich dick im Technologiemarkt einzukaufen. Da werden notfalls ein paar hundert Millionen hingeblättert und man ist wieder im Geschäft.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das kannst du dir alles anhand der Aussagen der Leute machen, die man auf Messen trifft. Abgesehen von den Verkäufern kann man mit ein paar ausgwählten Leuten sehr gut reden, solange man sich an Geheimhaltungsklauseln hält. Manche zeigen dir auch stolz ein paar ihrer Prototypen, wenn sich die Firmen gegenseitig gut verstehen.

Allgemein reagiert die Industrie nur sehr langsam und verlässt sich auf ein paar wenige Firmen. Das ist alles sehr konservativ. Ich bilde mir meine Meinung aus vielen Gesprächen und was ich nebenbei so im Internet finde.




Hast du eine Ahnung! Die bestgehütetsten Geheimnisse sind es, weil irgendein Depp von Manager beschließt die neue Forschung stillzulegen, weil er wieder neuen BWL-Wahnsinn anstrebt und die "Forschung ja kein Geld bringt".

--> Alles was du als Neuerung von x-beliebigen Firmen hörst ist Facebook-App hier und da, aber konkrete Pläne scheint es nicht mehr so häufig zu geben.

Vergleich es mit der Automobilindustrie:
-Da kommt auch nur Hybrid und Elektroauto, aber beides sind noch Rohrkrepierer, die niemand wirklich will bzw. weil es noch keine Infrastruktur dafür gibt.

Selbes im Mobilmarkt für Handies etc..:
-du hörst ständig irgendetwas von Megahertz und Co. aber besser telefonieren kannst du mit dem Spielzeug auch nicht. Dann versuchen dieselben Idioten ihre Tablets an Firmen zu verschachern und behaupten die Produktivität steige damit. Ja, eventuell, aber nur in wenigen Bereichen (Windows 8 - LOL)!

PC-Markt:
-Wann kam die letzte Hardware heraus, die du dir unbedingt zulegen "musstest". Das ist sicher schon ein paar Jahre her! Ich rede hier nicht von Grafikkarten, denn das sind reine Luxusobjekte. SSDs könnte man noch nennen, aber die kauft man 1x und dann Jahre nicht mehr. Es kommt einfach nichts hinterher - auch von Intel nicht.

Das versteht sich von selbst, aber dann erkläre mir doch bitte wieso die eigene Software immer so lieblos und undurchdacht an den Mann gebracht wird? Das fängt bei Navigationsgeräten an und geht über Smartphones, Fernseher und nicht wenige PC-Produkte. Die hängen alle imselben Kreislauf und sind abhängig von Neuerungen, vergessen aber ihre eigenen Hausaufgaben zu machen.

Bei Monopolisten wie Intel sieht man die Trägheit besonders deutlich. Sie könnten mehr, wollen aber irgendwie nicht (vgl. Microsoft!). Ich weiß bei Intel nie, ob sie jetzt unfähig sind oder doch noch etwas großes im Petto haben.

Bis zu einem gewissen Punkt ist das alles legitim. Die eigenen Produkte bietet man sowiso so gut wie möglich an. Ich rege mich eher über die gesamte Software-Industrie auf.

--> Selbst Microsoft und Intel verfallen diesem Mobilwahn und vergessen ihr eigenes Kerngeschäft.

Auf dem PC haben Mobilanwendungen wie Apps nichts zu suchen! Niemand will es, weil man dafür schon seine Mobilgeräte hat. Die PCs müssen zeigen wo der Hammer hängt, aber er wird von allen Seiten kastriert. Selbst billige Konsolenspiele bekommen mehr Aufmerksamkeit als der PC und und und....


EBEN! Nur wird darüber ein überdimensioniertes Fass aufgemacht! Gerade weil die Lead-Firmen wie Intel davon wissen, glaube ich nicht dass sie volle Kanne gegen eine Wand krachen. Überall wird plötzlich ein Fass aufgemacht... erinnert mich irgendwie an das Jahr-2000-Problem. Terror ohne Ende, aber dann war nichts passiert weil alle davon wussten.

Intel muss es noch nicht einmal selbst sein. Das kann ebensogut irgendein Forschungsinstitut oder eine Uni sein.

--> Wenn die Grundlagen da sind, ist sehr schnell ein neuer Prozessor gezimmert. Profis wie Intel bekommen das innerhalb eines halben Jahres hin, wenn sie genug Ressourcen haben. Dann noch ein Jahr optimierung und Anpassung an die eigenen Technologien und du kannst schon die ersten Prototypen bauen. Dann innerhalb von einem weiteren Jahr kannst du theoretisch schon die ersten Geräte releasen.

Das macht Intel aber bisher nicht, weil die Kunden einfach alles kaufen. Zwar weniger als früher, aber sie kaufen es.

--> Glaubt ihr ernsthaft Intel hat keine Pläne für nach 2020? Das wäre so grob fahrlässig ... nein! Optionen gibt es genug! Die Frage ist nur für welche sich Intel entscheidet. AMD ist nur noch Konkurrent mit APUs. Deren CPUs kannst du die nächsten Jahre vergessen.
Achso, klang eher so, als würde sich überhaupt niemand um die Zukunft kümmern und maximal bis zum Release des nächsten Galaxy rechnen.
Dem musste ich natürlich wiedersprechen.

Außerdem: Was haben lieblos hingeklatschte Apps oder sonstige Software mit den Problemen bei immer kleinerer Struckturbreite von Mikrochips zu tun?

Ich glaube wir reden hier aneinander vorbei. Ich bin der Meinung (und war es schon die ganze Zeit) das die ganzen Mikrochip Entwickler schon wissen, was sie vorhaben, wenn es bei der Strukturbreite mal nicht weiter geht.
Vor allem Intel hat da bestimmt Pläne und forscht mit Sicherheit auch schon fleißig. Man kann noch viel machen. Allgemeine Chipdesign Verbesserungen, stacked Chips, ...
Selbstverständlich geht es dann viel langsamer vorran als bisher, aber was anderes fällt mir auch nicht ein.

Aber eine komplett neue Sache wie z.B. Chips auf Basis von Kohlestoffmonoröhrchen oder so bringt auch Intel nicht in 1-2 Jahren zur Marktreife.

Das Intel nicht mehr Gas gibt liegt nicht daran, das sie keine Ahnung haben was sie machen sollen, sondern an mangelnder Konkurrenz in Verbindung damit, dass es eben eine Firma ist. Und diese möchte Gewinn machen.
Wozu unmengen an Geld in die Grundlagenforschung von irgendwelchem Kohlestoffzeug pumpen, wenn man noch 10 Jahre Zeit hat, das von anderen erledigen zu lassen. Das Geld kann man doch viel besser behalten. Vllt. stellt in 5 Jahre irgendeine Uni fest, dass es nicht möglich ist, damit Chips größer als ein paar hundert tausend Transistoren zu bauen.
Eine gute Strategie was man macht sobald man bei 7nm (evtl sind auch noch 5nm drin) ist, ist bestimmt schon vorhanden.


EDIT:
Indem man sich "einfach" mal die aktuelle Forschung so anschaut, und wie lange schon an den verschiedenen SAchen gefeilt wird, und wie es um Grundlegende Probleme bestellt ist?

Bei Graphen hat man z.B. noch immer keinen Weg gefunden, um das Zeug in größeren Flächen herzustellen, von "billig" will ich mal gar nicht erst anfangen. Tesa + Rasterelektronenmikroskop sind halt einfach nicht Massenmarkttauglich...
Das war nicht darauf bezogen, woher man weiß, dass man bei Graphen und Quantencomputern so schnell zu nichts preiswertem für de Massenmarkt kommen will, sondern auf TheGoodBadWeird's Behauptung, dass "die Industrie" im Moment viel zu selbstverliebt in ihre mobilen Spielzeuge sei und sich überhaupt nicht um die Zukunft kümmere.

Dass man relativ sicher sagen kann, bis 2020 haben wir keine günstigen Graphen CPUs mit 600GHz im MMarkt liegen weiß ich auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab wirklich keine Ahnung, was Skysnake für ein Problem damit hat, das man schon früher nicht mehr shrinken kann. So mal das Gebiet ja sowieso eher als Neuland zu betrachten ist.
Dann ist man halt früher fertig. Und?
Man hat halt vorher unnötigerweise zu viel Geld raus, und lässt sich selbst eben keinen Puffer um kontinuierlich Fortschritte zu bringen. Damit setzt man sich selbst die Pistole auf die Brust. Wie gesagt, wenn die Shrinks dann auch noch wegfallen, gibts nicht mal merh für die 24/7 Dauerläufer im SErverbereich mehr nen Anreiz, wenn die Effizienz nicht steigt, und ohne Shrinks wird das deutlich schwieriger als heute, und wie schwer sich Intel jetzt schon tut sieht man ja.

Es ist ja nicht so als gäbe es nicht noch genug andere Stellschrauben an denen man weiterforschen könnte.
Dann benenne doch bitte mal ein paar von diesen "genug anderen Stellschrauben", die es auch nur den Hauch einer Chance haben, in den nächsten 10 Jahren realistisch gesehen fertig zu werden, so dass Sie es in den Endkundenbereich schaffen. Graphen und Quantencomputing kannste mal direkt streichen.

Sorry aber diese Angstmacherei von dem "Vor wie Wand fahren" finde ich mehr als Albern.
Genau die Einstellung ist sau gefährlich, und wird schon seit ein paar Jahren versucht aus den Köpfen der Leute raus zu bekommen. Wie gesagt, es gibt genug Leute, die sich um Exascale kümmern, und schau dir mal an, wie "zuversichtlich" die sind... Da rauchts gewaltig in deren Köpfen, und die Schritte sind noch gewaltig, die wir machen müssen.

Was nützt es denn das unnötig hinauszuschieben?
hmmm wart mal...

Ich muss z.B. keine Milliarden in ne Firma zusätzlich kippen, um die Entwicklung der Tools mit der Brechstange zu beschleunigen?
Ich muss nicht gleichzeitig Milliarden zusätzlich in die Entwicklung der anderen Technologien stecken, weil die eben x Jahre früher fertig werden müssen, weil ich es mir nicht erlauben kann, dass ich einen kompletten Stillstand habe?

Gar nichts. Alles was man jetzt vorher nicht gemacht hat - u.a. Stacking - kann man hinterher genauso machen.
Stacking macht sich 1. nicht von allein und zweitens wird Stacking mit immer feineren Nodes auch nicht einfacher...

Mit dem Unterschied das man es nicht mehr anpassen muss, weil sich der Fertigungsprozess nicht alle 2 Jahre verkleinert.
Stacking ist an sich realtiv losgelöst von der Fertigung. Man bekommt halt nur dahingehend probleme mit kleinerer Fertigung, dass die Fertigungstolleranzen an sich noch weiter schrumpfen, und man eben das Ganze auch noch irgendwie mit Power versorgen muss usw usw.

Denkst du auch mal dran das man so rum vllt Kosten sparen könnte? Oder willst du mir erzählen das es Shrinken und das mitnehmen aller Fertigungseigenschaften des letzten Prozesses kein Geld kosten?
Doch natürlich, aber je mehr Zeit man zwischen sich und die Konkurrenz packt, desto großer werden die Kosten für einen selbst. Die Konkurrenz kann dann gerade bei den Tools am Ende "billig" die fertig entwickelten Tools kaufen, die dann auch keine "Kinderkrankheiten" mehr haben. Bis zu nem gewissen Punkt ist das noch vertretbar, aber gerade jetzt, wo die Kosten geradezu explodieren, und z.B. die UEV-Quellen immer noch nicht wirklich zu gebrauchen sind, obwohl man schon zich Jahre daran arbeitet, ist es einfach sehr zweifelhaft, entgegen dem allgemeinen Trend, alles langsamer an zu gehen, um die Kosten halbwegs in den Griff zu bekommen, auch noch schneller sein zu wollen, als man es erwarten würde.

Auch nach dem Ende des Shrinken fällt man nicht plötzlich in ein Loch.
Oh doch... Da tut sich ein gewaltiges Loch auf...

Man kann seine Ressourcen dann aber auch andere Felder fokussieren.
Dann nenne doch mal welche von diesen anderen Felern, und wo die gute Chancen haben rechtzeitig fertig zu werden...

Vllt passiert dann mal 4 Jahre nichts an der Effizeinz, na und?
Die Frage ist nicht wirklich dein Ernst oder? :ugly:

Sorry, aber inzwischen sollte doch bei JEDEM! angekommen sein, das jedweder Prozessor, egal ob CPU oder GPU rein powerlimited sind... Was uns heute von größeren Superrechnern abhält ist nicht so wirklich die mangelnde Skalierbarkeit, oder Umsetzbarkeit, sondern einfach, dass die Dinger sich keine Sau mehr leisten kann, weil Sie zu viel Strom verbrauchen würden... Das kann einfach keiner mehr bezahlen... Deswegen wäre eine stagnation der Effizienzsteigerung gleichbedeutend mit keinen schnelleren REchnern.... Das ist aber schon seit Jahren bekannt und darüber wird auch nicht mehr diskutiert. Wie kommst du also zu so einer Aussage?

Das ist doch totaler Wahnsinn....

AMD ist keine Konkurrenz mehr, und wird wahrscheinlich auch nie wieder eine Konkurrenz werden.
Einzig IBM ist im Server-Bereich noch eine Konkurrenz für Intel.
Intels Marktmacht ist so groß und fest wie noch nie.
Würde ich nicht sagen. Intel nutzt gerade ihren Fertigungsvorteil aus, um sich durchzusetzen, wenn der aber wegfällt, werden die Karten wieder neu gemischt. Vor allem wenn die Märkte weiter schrumpfen.

Intel ist wie ein Dinosaurier. Der King, der alles beherrscht, aber wenn der Meteor einschlägt, und die Umwelt verändert, ist er zu behäbig um sich anzupassen und geht unter.

Gerade ein schrumpfender Markt ist für Intel mit ihren immensen Fixkosten eine große Gefahr. Intel lebt von den gewaltigen Volumen, ansonstne könnten die sich das gar nicht leisten. Bisher konnten Sie durch Steigerungen der Marktanteile gut den insgesamt schrumpfenden Markt ausgleichen/kaschieren, AMD ist aber inzwischen so klein, da gibt es kaum mehr etwas zu holen. AMD hat arge Probleme, überlebt aber. Wenn der Markt jetzt noch weiter schrumpft, schrumpft er vorallem für Intel. AMD hat durchaus ihre Nieschen, und überlebt halt auch so. Viel weiter nach unten gehts da nicht. Für Intel kann es eigentlich nur noch nach unten gehen, und da ist man schneller in der Verlustzone als man Amen sagen kann. Man hat ja schon in den letzten Quartalen gesehen, wie schnell sich die Marktveränderungen auch bei Intel auswirken können. Das ist ein Tanz auf dem Drahtseil.

Ich persönlich sehe das auch relativ gelassen.
Dann bricht der PC-Markt halt zusammen.
Das ist kein Weltuntergang, und vielleicht die Basis für etwas Neues?
Weltuntergang nicht, aber die Entwicklung in der Medizin/Pharmazie, Meteorologie, GEologie, Biologie usw usw usw würden verdammt eingebremst. Unser ganzer Wissensgewinn der Menschheit würde einen klaren Dämpfer bekommen. Wir haben eh schon immer zu wenig Rechenleistung weltweit, wenn die aber nicht mehr billiger wird mit der Zeit, dann stagniert alles. Da kannste genug Forschungsprojekte dann einfach einstampfen, weil Sie sich nicht mehr die Rechner leistne können. Man braucht ja immer MEHR an Rechenleistung....

Ich habe nie gesagt, dass Chips nicht schon teilweise in höheren Bit-Bereichen rechnen können. Sie tun es aber wie du sagst nur auf Befehlsbasis und es muss jedesmal umgerechnet werden. Warum nicht auf eine 1:1-Basis gehen? Spart das nicht Rechenzeit?

128-Bit Prozessoren gibt es schon teilweise in Nischen. War nicht sogar die PS2 angeblich ein solcher? Die konnte 2x 64-Bit Integer-Opterationen gleichzeitig ausführen/zusammenfassen. Zugegeben, das ist kein echte 128-Bit-Definition, aber solche Zwitter wird es übergangsweise irgendwann geben.

Es geht weniger um die höheren Memory-Register für mehr Arbeitsspeicher, der würde auch mit 64-Bit noch ewig reichen. Die Frage ist eher wo in Zukunft überall Speicher verbaut ist. Der Level3-Cache wird in jeder CPU-Generation weiter aufgepumpt. Da ist irgendwann Ende der Fahnenstange oder man muss zumindest andere Speicherarten in Betracht ziehen. Dabei kann man auch gleich die Daten-Bits der Übertragung verdoppeln. Es gibt doch dann mehr Operationen/Daten pro Takt

Es gab mal Gerüchte Windows 8 sollte ein reines 128-Bit Betriebssystem werden. Tja, daraus wurde offensichtlich nichts... wohl auch weil die lahmen ARM-Prozessoren nicht einmal 64-Bit unterstützten (außer Iphone 5s in 2013).

Das kommt darauf an! Zukünftig werden die anforderungen an Datentransfer und Bandbreite enorm ansteigen. Sie dir nur alleine die Explosion der Datenrate nur für 8k HD mit 7680 x 4320 Pixeln löst 16-mal so fein auf wie Full HD und benötigt eine Datenrate von 24 Gbit/s(!). Das ganze Video zu rendern wird sicher ein Spaß. Das ist 16-facher Aufwand(!).
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, und wie gesagt, AVX sind 4 DoublePrecision Berechnungen in einer Instruktion, also genau das was du meinst, und mit 512Bit wären es eben 8 in einer Instruktion...

Die Bandbreite muss ja irgendwie auch geschaufelt werden. Ich weiß, dass 64-Bit über 18 Trillionen Zustände hat. Aber gehen wir einmal davon aus, man wird zukünftig auf jede Art von Speicher direkt zugreifen können?!
Vergiss es... Das geht schon allein energetisch nicht. Du kannst nicht alles über einen zentralen Speicher laufen lassen. Das killt dich. Das musste man schon bei den Vektorrechnern einsehen. Es geht einfach nicht. Signale so weit zu treiben braucht einfach zu viel Energie.

Früher war die Festplatte der große Flaschenhals, heute ist es eher der Hauptprozessor. Vergleicht doch nur einmal wie häufig die Grafikkarte durch die CPU limitiert wird...! Das ist nur ein Anwendungsszenario.
Ähm... nein, Festplatten sind noch immer ein gewaltiger Flaschenhals, genau wie der Arbeitsspeicher... Man hat nur so viel Caches/Arbeitsspeicher, dass der Heimanwender davon einfach nichts mehr merkt. Viele Datenbankanwendungen sind aber weiterhin durch die Festplattenperformance limitiert. Schau dir z.B. mal Triton-Sort an. Das Ding ist durch die Festplatten limitiert, und das obwohl man zich davon parallel verwendet, und auch alle möglichen Tricks...

Dann frage ich mich, wie du so die Augen vor den inzwischen allseits bekannten Problemen verschließen kannst.

Natürlich ist das mit Kosten verbunden.
Aber sieht es für dich so aus als würde Intel unwirtschaftlich arbeiten. Hast du mal deren Preise und Bilanzen angeschaut?
Klar hat man jetzt vllt nicht soviel Gewinn gemacht wie einige andere Quartale, aber auch du solltest wissen, dass der PC Markt generell schrumpft und sich grade deswegen Intel davon wegentwickeln möchte. Sprich: Mobiler Sektor.
Mit dem neuen Atom dürfte man da auch sehr gut aufgestellt sein. Und die kleineren Strukturen sind dort auch sehr wichtig um mit der Effizienz von ARM Prozessoren mithalten zu können. Da reicht ein Shrink.
Und GENAU DAS! ist so ein fataler Fehleinschätzung, das gibts gar nicht. Intel darf unter keinen Umständen darauf setzen, sich im SFF Markt rein durch einen Fertigungsvorteil durchsetzen zu wollen. Der fällt nämlich bald weg, und dann stehen Sie mit heruntergelassenen Hosen da... Die müssen aus ihrer Architektur an sich bereits besser sein, ansonsten wird das nur ein kurzes Intermetzo. Wer auch nach 2020 bestehen will, muss einfach ohne Fertigungsvorteil vorne liegen.

Das stagnieren hat aber nichts damit zu tun, ob du Shrinkst oder nicht. Intel verbessert bei Shrinks fast ausschließlich die Effizienz und geringfühig die Leistung, wenn man jetzt nur den CPU Part betrachtet.
Aus der Stagnation kommst du nur durch starke Konkurrenz raus. Und die hat Intel - außerhalb vom x86 Bereich. Für Desktop passiert kaum noch was, weil der Markt einfach viel zu unbedeutend geworden ist.
Ja und im Serverumfeld rettet ihnen das den Arsch.... Da kauft man nämlich schlicht mehr von den Rechnern, und gut ist. So lange die Effizienz passt ist das kein Problem. Man gibt eh mehr für Strom aus, als für die Hardware an sich über die Laufzeit gesehen, und die Energiekosten steigen weiter. Effizienz wird allso immer wichtiger.

Was nützt es der Erste zu sein, wenn der Markt immer kleiner wird? Wenn Intel seine x86 Produkte nicht massiv in anderen Bereichen unterbringen kann ist es sowieso fraglich wie relevant man nach 2020 noch ist.
ja, aber gerade im SFF Markt stehen Sie vor einer sehr ungewohnten Situation. x86 ist da ein Hindernis, weil die ganze Software eigentlich für ARM entwickelt wird, bzw China seine ganzen Informatikerheere auf MIPS ansetzt, weil das halt so in x Jahresplan steht, und die sich das halt in den Kopf gesetzt haben, ne eigene Architektur haben zu wollen.... x86 ist da echt kein Vorteil, sondern ein Nachteil im SFF Markt.

Ich halte den Tick-Tock Plan für wesentlich sinnvoller, als die Firmen die alle paar Jahre ne neue Arhcitektur zusammen mit nem Shrink auf den Markt werfen. Ob nun bei CPUs oder bei GPUs. Das Risiko das etwas schief läuft - siehe Bulldozer - ist einfach Bedeutend geringer und man kann sich mehr auf ein Ziel fokussieren.
Wenn man es sich leisten kann keine Frage! Man muss aber nicht immer alles versuchen durch zu drücken, sondern auch mal sagen können "es reicht".

Woher willst du denn wissen, das man keine Technologie mehr danach hat. Hast du Einsicht in alle Intel Dokumente zur Entwicklung neuer Fertigunsprozesse?
Weil in den Laboren nur sehr wenige Technologien erforscht werden, die Aussichten haben erfolgreich zu sein, und von diesen Wenigen haben noch viel weniger eine Chacne, überhaupt realistisch gesehen rechtzeitig fertig zu werden....

Bis Technologien aus den Laboren es in die "freie Wildbahn" schaffen, vergehen zich Jahre, und das fatale ist, gerade bei den Technologien, die am erfolgsversprechendsten sind, tritt man eigentlich schon seit Jahren auf der Stelle... Man hofft immer, das man den Durchbruch bald schafft, aber er kann wie bisher halt auch weiter auf sich warten lassen, und die Zeit wird so langsan wirklich knapp...

Gegen den Einbruch des PC Sektors kann Intel sowieso nichts tun. Man muss sich dem Markt anpassen, nicht andersrum.
Ja, und das bedeutet, wie alle anderen auch zugunsten der Kosten lieber bischen piano machen mit der Fertigung. Intel steht da einfach inzwischen verdammt allein da.

Hey ho

Also ich bin zwar kein Diplom fachmeister der Superlative aber ich kann logisch denken.

Ich bin zwar nicht oft de Meinung von goldenMic aber hier sehe ich das ähnlich. Es werden hier Probleme diskutiert die eigentlich gar nicht existieren bzw wird es sicherlich nicht passieren das Intel irgendwann sagt. Oh tut uns leid neue CPUs gibt's nichtmehr da wir am Ende der Forschung sind. Es wird andere Wege geben die Chiphersteller werden sich auf ein zukünftigen weg einigen und dann geht e weiter mit neuen CPUs. Ob die Kölner großer oder dreieckig sind is mir egal Hauptsache die Entwicklung geht weiter.
Tja, das Problem ist, selbst in den Laboren, wo zich Jahre, teils Jahrzehnte im Voraus Technologien schon laufen, sieht es eben ziemlich düster aus... Es gibt einfach nichts, was mal eben so aus dem Hut gezaubert werden kann. Nicht mehr heute. Dafür sind wir einfach zu nah an den Grenzen des überhaupt machbaren.


Ich nehme einfach ein aktuelles Beispiel aus der Speichertechnologie (Festplatten). Dort stößt man ständig auf neue Hürden. Da denkt jeder sofort es wäre eine Sackgasse und dann kommt doch wieder eine neue Wundertechnologie daher.
Festplatten kannste damit nicht vergleichen. Da ist man entweder auf neue Physik gestoßen, bzw. hat neue Materialien gefunden, die kleinere Partikel ermöglichen, was die Speicherdichte ansteigen lässt. Aber auch hier ist man bald in dem Bereich, wo man nur noch auf wenigen Atomen arbeitet, und dann ist einfach Schluss. Bei den Shrinks ist es das Gleiche. Da sind einfach nicht mehr viele Atome da, und die braucht man halt einfach...

Auch wenn irgendwann die maximale ... ok, eher minimale Fertigungsgröße erreicht ist, wäre das noch lange nicht das Ende. So dramatisch ist das auch nicht. Firmen wie Intel müssten sich dann nur wieder auf den Hosenboden setzen und die Köpfe ein wenig anstrengen.
Ach und du meinst, das würden die nicht eh machen? Für die Milliarden, die Intel und andere Firmen für die Forschung raus hauen, bohren sich die Leute wahrscheinlich nur in der Nase rum...

Es wird einfach nur immer schwieriger neue Verbesserungen zu finden.

Ich hatte diesbezüglich schon einige interessante Studien mit Bauweisen ähnlich des Mac-Pro 2013 gesehen. Die waren dann allerdings eher in Würfelform mit vier in Quadradform gesteckten CPU-Elementen, die dann mit Lüftern außen und innen gekühlt wurden. Sah sehr interessant aus und hatte eine ~4cm³ große Würfelfläche.

-->Möglich wäre, dass wir eine solche Bauform in den nächsten 10 Jahren sehen werden.
Und was haben Bauformen mit der Chipproduktion zu tun?? Ah ja richtig, absolut nichts...


Das hast Du natürlich Recht.
Es gibt genug vielversprechende (Brücken)Technologien um Zeit für eine neue Technologie nach Silizium basierten Chips finden.
Intel wird da bestimmt auch schon forschen und sich entsprechend vorbereiten.
Was mich nur wundert, ist die gelassene Haltung der Industrie dazu.
Welche gelassene Haltung? Schau mal genauer hin, und schau nicht nur auf die Investorenbeweihräucherung, das alles supi sei. Schau mal in die unterschiedlichen Standardisierungsgremien, schau dir an, mit welchen Problemen die daher kommen, und zu welchen Zweischneidigen Tricks man teilweise greift. Das ist teils nicht mehr schön.

Z.B. geht der Trend ganz klar weg von Sockeln. Man kann es sich einfach nicht mehr Leisten, die Dinger mit rum zu schleppen in allen Bereichen. Man hat aber einfach keine andere Wahl, und in den nächsten JAhren wird das alles noch viel Augenscheinlicher zu Tage treten. So mancher wird noch ein ganz ganz böses Erwachen haben...

7 Jahre ist ja nicht mehr so viel Zeit. Bis dahin wird es auch Andeutungen geben, wohin der Zug zukünftig fahren wird.
Auf jeden Fall ist das Thema sehr interessant.
Die Richtungen sind klar, nur frage ich mich, wie man das bis dahin schaffen will, und vor allem wie mit 7nm bereits 2017. Das ist fast keine ZEit, und praktisch alle realistischen "Krücken" für die Zwischenzeit erfordern fundamentale Änderungen, vor den aktuell noch jeder zurückschreckt und nicht die Eier in der Hose hat, die Probleme wirklich mal an zu gehen....


Ich halte mich da an die Aussage von Moore selbst, dass ab 2020 Schluss ist mit den Shrinks.
Moores "Gesetzt" wurde ja oft in den letzten Jahren zitiert, deshalb ist er für mich am glaubwürdigsten.

Nach den Shrinks kann man sich noch Zeit mit anderen Technologien, wie z.B. Stacked Chips verschaffen.

Die Situation ist auch nicht ganz vergleichbar mit deinem Bsp.
Nach 2020 muss die Industrie deutlich einfallsreicher sein als heute, sonst bricht der Markt noch stärker weg.
Stacked chips sind aber nur ein Zwischenschritt, der dich nciht lange am Leben erhält. Paar Jahre, das wars. Wirklich interessant wirds erst in Verbindung mit Lichtwellenleitern on Chip. Ansonsten rennste da zu schnell in die nächste PowerWall. Die Chips dürfen halt auch nicht zu groß werden.

Darf ich mal fragen, woher du weißt, was "die Industrie" so denkt und treibt?
Man wird seine Strategien und Forschungsfortschritte ja nicht eben hinten an den neusten Smartphone-Werbespot hängen. Das sind schützenswerte Geheimnisse.
Indem man sich "einfach" mal die aktuelle Forschung so anschaut, und wie lange schon an den verschiedenen SAchen gefeilt wird, und wie es um Grundlegende Probleme bestellt ist?

Bei Graphen hat man z.B. noch immer keinen Weg gefunden, um das Zeug in größeren Flächen herzustellen, von "billig" will ich mal gar nicht erst anfangen. Tesa + Rasterelektronenmikroskop sind halt einfach nicht Massenmarkttauglich...
 
Den Fertigungsvorteil aufzugeben -und so groß ist der Vorsprung von Intel auch wieder nicht!- würde Intel noch viel mehr kosten denn Intel würde damit nicht erst in zehn Jahren sondern heute seine Marktstellung und damit den Umsatz akut gefährden.

Das Ende der Shrinks früher als die Konkurrenz zu erreichen ist auch ein Vorteil denn dann kann man sich erst mal in dieser Hinsicht zurücklehnen.

Stacked chips sind aber nur ein Zwischenschritt, der dich nciht lange am Leben erhält. Paar Jahre, das wars. Wirklich interessant wirds erst in Verbindung mit Lichtwellenleitern on Chip. Ansonsten rennste da zu schnell in die nächste PowerWall. Die Chips dürfen halt auch nicht zu groß werden.

"Power Wall"... Effizienz und Verbrauch darf man nicht überbewerten. Was man noch irgendwie kühlen kann und da gibt es ja wirklich interessante Ansätze, etwa die integrierte Flüssigmetallkühlung, ist auch noch akzeptabel wenn es nicht um mobile Anwendungen geht. Abgesehen davon muss man wie immer zwischen Effizienz und Spitzenverbrauch unterscheiden, die Effizienz im Alltagsbetrieb bei einem PC kann man auch sehr gut über Architekturverbesserungen erreichen. Chips dürfen auch durchaus ziemlich groß werden wenn man sie billig genug herstellen kann und die Ausbeute groß genug ist. Die Produktionskosten werden sinken wenn das Ende der Shrinkerei erreicht ist, sich mehr Gedanken über die Ausbeute machen kann und die Fabs nicht mehr dauernd umbauen muss. DIEs stapeln ist auch nicht der einzige Weg zu einem dreidimensional aufgebauten IC und vielleicht weder der beste noch der letzte. Ich sehe in der 3D-Chip Technik jedenfalls mindestens ein Potential das sich mit 3-4 weiteren Shrinkstufen vergleichen lässt.
 
Ja, 3-4 dürften wohl das Maximum darstellen, so genau kann man das aber jetzt sicherlich noch nicht sagen. Kommt halt darauf na, wieviel DIE-Size da für die ganzen TSVs drauf geht. Das skaliert ja auch nicht beliebig.

Bzgl. PowerWall:
Frag egal wen aus dem HPC-Bereich, warum wir heute noch kein Exascale haben. Die Antwort wird IMMER! gleich aussehen:" Wegen dem Stormverbauch"

Effizienzsteigerung ist also nicht nur im Mobile-Bereich mit das wichtigste, sondern auch am anderen Ende der Skala.
 
Das mag zwar stimmen, der HPC Bereich interessiert mich aber nur am Rande. Ich interessiere mich eher für Technik die ich mir auch leisten kann.
 
Es läuft aber auf die gleichen Probleme hinaus. Du musst son Chip ja auch mit Strom versorgen, und die Spannungen stabiel halten. Wenn der Chip weniger verbraucht, ist das einfacher zu realisieren, genau wie die Kühlung.

Ich weiß nicht, wie oft ich es schon gesagt habe. DarkChip ist da das Stichwort, was die auch als Heimanwender da trifft.

Effizienzsteigerungen sind daher auch so immens wichtig. Aus der Richtung kommen in Zukunft die Leistungssteigerungen. Die absolute Leistungsaufnahme weiter hoch zu schrauben funktioniert einfach nicht mehr. So Irrsinnig Ideen wie AMD mit den220W CPUs sind hoffentlich mahnendes Beispiel genug...
 
Zurück