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matty2580
Guest
1000 W...lol...mein PC läuft 24/7...das wäre ein Alptraum bei den aktuellen Strompreisen...^^
Verabschiede dich von "Idle". Das ist zwar bei vielen Servern der Fall, aber gerade im wissenschaftlichen Umfeld und auch in den Forschungslaboren der Industrie rennen die Dinger eigentlich 100% der Zeit unter 100% Last...Ich rede von einer TDP nicht von einem Praxisverbrauch geschweige denn Idleverbrauch.
Dann frage ich mich, wie du so die Augen vor den inzwischen allseits bekannten Problemen verschließen kannst.
http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-13-september-20133dcenter schrieb:Intel hat auf seinem IDF jede Menge an interessanten Sachen vorgestellt, eigentliches Hauptthema für Intel dürfte aber sicherlich gewesen sein, wie man in der langfristigen Zukunft bestehen kann und will. Die Grundfrage bei Intel ist schon seit einiger Zeit, wohin die viele gebotenen Rechenleistung überhaupt gehen soll und wo dann noch das Mengenwachstum herkommen soll, welches eine so große Firma wie Intel benötigt. Intels Antwort auf diese Fragen ist bei der PC Games Hardware skizziert: Computing soll noch viel mehr allgegenwärtig werden – sowohl in viel mehr Gerätschaften als auch in viel mehr Nutzungsformen. Interessant für Intel ist dabei insbesondere der Versuch, Computing gegenüber dem Nutzer als "intelligenten" Lebensbegleiter erscheinen zu lassen – einfaches Beispiel wäre das Handy, welches sich automatisch bei einem laufendem Termin laut Terminplaner stumm schaltet oder aber einen ausgehenden Anruf verwehrt, wenn der Angerufene gerade Auto fährt. Ein anderes Beispiel ist der vom Handy ermittelte Vorschlag für einen Kinofilm, welcher zu den Interessen aller Personen in der Gruppe passt.
Dafür und für noch viel mehr an kleinen Alltagshilfen werden zwei Dinge notwendig: Viel Rechenleistung zumeist in der Cloud – und natürlich die totale Datenkontrolle, weil nur mit möglichst vielen Daten lassen sich gerade die nutzerspezifischen Funktionen wirklich zielgenau realisieren. Dies ergibt in der heutigen Zeit sicherlich Anlaß für kritische Widerworte – andererseits, wenn die Gerätehersteller es schaffen, solcherart Funktionen gut zu vermarkten, wird sich dies sicherlich blendend verkaufen lassen. Die Grundvoraussetzung in Form dessen, daß die Nutzer alle Rechte mit dem Kauf eines entsprechenden Geräts abgeben, ist schon geschaffen – die Nutzer also schon längst vorkonditioniert. Interessant dürfte eher werden, ob diese Funktionalitäten wirklich den hohen Rechenbedarf schaffen, welchen Intel sich erhofft: Große Datenbanken zu verwalten und zu durchsuchen ist sicherlich eine hohe Aufgabe, aber heruntergerechnet auf den einzelnen Nutzer ist der Bedarf an Rechenleistung eher klein. Ein Personal Computer, welcher ohne Zugriff auf die Cloud genügend Rechenleistung für alle wichtigen Programme offline zur Verfügung stellen muß, ist da weit ineffizienter – und damit wirtschaftlich eigentlich viel interessanter für Intel.
Ein Markt oder Firmen wie Intel, die nur durch Wachstum überleben können
Im Kapitalismus ist nun einmal alles auf Wachstum ausgelegt.
Sie brauchen nicht zwingend Wachstum, wobei Wachstum bei den immer weiter steigenden Kosten gut tut, was Sie aber gar nicht brauchen können sind schrumpfende Märkte, und genau das sehen wir halt aktuell.Wer sagt denn das Intel nur durch Wachstum überleben kann?
@BigBubby:
Klar forschen die an allem möglichen, und klar reichen die Optimierungen noch für das eine Prozent hier und das andere dort, aber das ist nicht, was dich über mehr als ein zwei Jahre im Zeitplan für den Effizienzgewinn und Leistungszuwachs hält.
Ist ja nicht so, als ob die bisher in der Nase bohren und leichtfertig große Potenziale brach liegen lassen würden...
Wie gesagt, es gibt nicht wirklich viel, was realistisch ab 2018/2019 dann die Aufgabe von Shrinks übernehmen kann, und das was es gibt, hat nur ne recht kurze Lebenserwartung, um die wegafllenden Shrinks aus zu gleichen. Das sind eigentlich alles Einmaleffekt, die einen 1-2 Shrinks ausgleichen, aber das wars dann. Da ist nichts, was wirklich skaliert.
Aber du kannst mich gern vom Gegenteil überzeugen durch Beispiele. Ich kann ja auch nicht alles wissen.
Im Kapitalismus ist nun einmal alles auf Wachstum ausgelegt.
Das ist ein Grundprinzip, und nicht speziell auf Intel bezogen.
Gegenüber Intels (noch) großen Gewinnen, stehen riesige Ausgaben.
Bis vor einigen Quartalen ist der PC-Markt immer gewachsen. Intel hat bisher noch nicht auf der Ausgabenseite reagiert, dass wird aber noch kommen.
Die Pläne von Intel schon 2017 in 7nm zu fertigen kennen wir nun. Wie extrem teuer das ist, brauch ich glaube ich nicht extra erklären.
Wird noch spannend, wie Intel dass in einem stagnierenden Umfeld lösen wird.
Die Branchen in denen es kaum Wachstum oder Stagnation gibt, denen geht es nicht wirklich gut.
Nur wird es noch mal 10-20 Jahre dauern bis alle Rechner die letzte Technik erreicht haben. Die Industrie ist nicht so schnell.

Der absolute Siedepunkt wird vielleicht 2040 kommen, aber nicht 2020, und bis dahin kann einiges passieren.
Ist doch im Prinzip egal. Je schneller sie die neuen Nodes raus bringen, desto schneller rennen Sie gegen die Wand...
Sollen Sie ruhig unsummen reinstecken in die Entwicklung. Die anderen schauen sich das an, und freuen sich, wenn Intel dann gegen die Wand rennt, und holen zu grünstigeren Preisen langsam aber stetig auf.
Intels Fokusierung auf den Fertigungsvorteil wird sich noch bitterlich rächen.
Hatte man früher schon mal gesagt, und die Verkleinerung ging doch weiter von statten, sicher die Aufwendungen werden nicht besser.