Intel ersetzt Tick-Tock- mit PAO-Modell nach 9 Jahren

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In seinem K-10-Dokument an die Börsenaufsicht bezeichnet Intel sein seit 2007 genutztes Tick-Tock-Modell für die Einführung neuer Prozessorgeneration als ausgedient. Stattdessen wird man mindestens bis zum 7-nm-Fertigungsprozess auf das PAO-Modell zurückgreifen: Prozess > Architektur > Optimierung. Das nächste O wird Kaby Lake sein.

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War ja schon in letzter Zeit abzusehen das es so nicht weitergehen könnte.
PAO statt Tick Tock, also lässt sich Moores Law nun vollkommen begraben?

Je nachdem wie sehr "optimiert" wird, kann Intel mit ein bisschen polieren ja doch noch sehr viel Geld verdienen an OEMs und vielen anderen.
 
Wayne... Seit 2011 gab es keine nennenswerten Leistungssteigerungen - gut für die Endkunden, denn so ist man nicht zum Aufrüsten gezwungen. :)
Und Intel schafft es ja trotzdem immer mehr Umsatz zu machen... Von daher.

Und die Effizienzsteigerungen finde ich auch nicht soooo schlecht - ich meine, einen Core i5-U in einem Tablet, der nicht mal drosselt und eine recht hohe Leistung bringt. Dafür hatte man mir vor 10 Jahren den Vogel gezeigt. :D
 
Naja - besser, als jedes Jahr extrem viel Geld in ein Upgrade stecken zu müssen. :)

Für die allermeisten Endkunden reicht ja schon die Leistung einer Core i-CPU ab der 1. Generation - die Server kriegen Prozessoren mit immer mehr Kernen (und können diese aufgrund des Workloads ja auch sehr gut nutzen) und die paar Endkunden mit hohen Ansprüchen an die Leistung haben ja alles seit Sandy Bridge (mit OC muss man Sandy Bridge ja rein auf die Leistung bezogen noch lange nicht austauschen). Und wem das nicht reicht, den Sockel 2011(-3).

Mal abgesehen von absoluten Unfällen wie Starcraft II sind die CPUs seit Sandy Bridge ggfs. mit OC ja schnell genug für die allermeisten Spiele. Und mit DX12 und den immer stärker steigenden Auflösungen wird das Verlangen nach neuen CPUs ja noch weiter herausgezögert...

Und wenn man mal von den wenigen Enthusiasten mit schnellen Desktops absieht, ist die Leistungssteigerung in den letzten Jahren ja nicht sooo gering. Schließlich kaufen die meisten Endkunden mittlerweile Notebooks oder sonstige immer kompaktere Rechner - und dort erreicht man durch die durchaus beträchtlichen Effizienzssteigerungen und die wenigen Prozent die neuere CPUs architekturbedingt dann doch schneller sind insgesamt doch eine deutlich höhere Leistung. So schnell wie die Skylake-U-CPUs getaktet sind, wurden die normalen Sandy Bridge M-CPUs getaktet. Die normalen Skylake M-CPUs versenken Sandy Bridge M gandenlos.

Allerdings bin ich der Meinung, dass größere Leistungssteigerungen im Desktop (wo Kühlung und Stromverbrauch nicht unbedingt eine Rolle spielen) längerfristig nur noch mit mehr Kernen zu bewerkstelligen sind. Dazu bräuchte es aber endlich mal flächendeckend Software, die mehr Kerne nötig macht - wir hängen ja schließlich seit dem Core 2 Quad bzw. dem Phenom I bei vier Kernen fest - und selbst die werden jetzt erst so langsam wirklich nötig...
 
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Allerdings bin ich der Meinung, dass größere Leistungssteigerungen im Desktop (wo Kühlung und Stromverbrauch nicht unbedingt eine Rolle spielen) längerfristig nur noch mit mehr Kernen zu bewerkstelligen sind. Dazu bräuchte es aber endlich mal flächendeckend Software, die mehr Kerne nötig macht - wir hängen ja schließlich seit dem Core 2 Quad bzw. dem Phenom I bei vier Kernen fest - und selbst die werden jetzt erst so langsam wirklich nötig...

Die Entwickler haben es ja nicht nötig, für mehr Kerne zu optimieren, solange mehr Kerne nicht in der Breite angekommen sind.

Und DirectX 12 mit Async Compute macht die Situation nicht unbedingt besser - da sinkt der Leidensdruck beim CPU-Upgrade eher.
 
Ich fand ja ab Sandy das Tick tock überholt und marginaler zuwachs. Zum PCGH Thilo würde ich sagen die CPU ist heute nicht mehr entscheidet dank DX12 wird sie ja zum grössteil so entlastet das selbst ein kleiner super duper läuft und da das wohl die richtung ist für die nächste jahre ist Wird Die CPU nicht mehr so der knackpunkt sein. Dazu gibt kaum Spiele die 4 kerne voll ausnutzen und bei mehr so teils negative auschlägt, das find ich traurig wenn ich meinen 5820 betrachte was ihn im schlummert aber selten rausgelassen wird :(
PS:Relativer Stillstand ist gut für Endkunden? Die antwort ist 50/50 den teil mit geld und nicht ständig neukaufen ist gut für den verbraucher der nachteil ist wohl das die Technik stagniert was wohl noch keine auswirkung richtig hat aber wer weiss was die zukunft ergibt :D
 
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Relativer Stillstand ist gut für Endkunden?

Da habe ich aber meine Zweifel, mittelfristig.

Wenn ein halbwegs aktueller i5 Prozessor für alle Spiele ausreicht..warum sollte da Intel also große Sprünge machen(müssen)? Für den professionellen Bereich gibt es ja immer noch die Xeon-Cpus wie zum Beispiel den Intel Xeon E5-2699v3.:-D
 
... da das wohl die richtung ist für die nächste jahre ist Wird Die CPU nicht mehr so der knackpunkt sein. Dazu gibt kaum Spiele die 4 kerne voll ausnutzen und bei mehr so teils negative auschlägt...

das liegt aber nur daran, weil die CPU technisch weiter entwickelt ist, als es die spiele fordern. wenn irgendwann die spiele so komplex werden, dass die heutigen 4kerner an die grenzen getrieben werden, dann lohnt es sich auch einen sechs+ kerner zu kaufen.
momentan ist halt der entscheidene faktor eines gaming pcs die grafikkarte, denn die entwickelt sich mit der spieleentwicklung und ist ihr nicht vorran. das sieht man doch schon an den leistungssprüngen von der einen grafikkartengeneration zur anderen. davon kann man bei einer cpu nur träumen.
aber irgendwann werden die leistungssprünge bei den grafikkarten auch nicht mehr so hoch sein wie momentan. wenn sowohl cpus als auch grafikkarten an die grenzen der großen sprünge entwickelt wurden, dann wird es "stagnation" geben.
 
Sry aber welche High Sprünge im Grafikschen ist den da. Früher gabs enormen Sprunge aber wenn ich überleg das ich mit meinen System UHD zwischen Mittel und Hoch wie Ultra Teilsanmachen kann bei einer AMD290X find ich jetz den Sprung net so gewaltig zwar höher wie bei der CPU aber davon wird die welt auch net erschüttert. Bei 4 Kernen ärgert es doch einen mehr weil sie doch länger auf dem Markt sind aber wirklich kaum ein programm daran geht bei einem 6 kerner wird grausig, das lohnt sich dann erst wenn man streamt sonst könnt man auch beim i7 2600 bleiben den ohne stream geht da noch immer alles in ultra. Schuld ist das am ende stagniert der Markt in den bereich aber mit dem 5820 werde ich wohl dank win 10 sehr lang am leben bleiben mit dem i7 2600 darf dann meine frau spass haben

PS: Der Grafik Markt ist auch stark limitiert gewesen dank HBM und GDDR5X und kleineres verfahren erlebt er zwar ne neue blüte aber die preise werden es auch tuen :D
 
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Die Entwickler haben es ja nicht nötig, für mehr Kerne zu optimieren, solange mehr Kerne nicht in der Breite angekommen sind.

Und DirectX 12 mit Async Compute macht die Situation nicht unbedingt besser - da sinkt der Leidensdruck beim CPU-Upgrade eher.

Also wenn mit Async Compute und der Reduzierung des CPU-Overheads weniger Leistung gebraucht wird und weniger Kerne nötig sind, wozu sollte man dann überhaupt CPUs mit mehr Kernen kaufen? Wenn vier oder sechs Kerne völlig zum Zocken ausreichen, wozu dann eine CPU mit acht Kernen kaufen? Das hätte dann ja keinen objektiven Sinn mehr und wäre nur noch fürs eigene Ego gut.
 
Meiner Meinung ist es falsch neue CPU Architekturen rein nach Leistung zu bewerten. Das gesammte Ökosystem verbessert sich ja ebenso.

Sicherlich sind Spiele rar die 4+Kerne sinnvoll nutzen - aber es ist halt nicht möglich alles endlos zu paralellisieren.
 
War ja schon in letzter Zeit abzusehen das es so nicht weitergehen könnte.
PAO statt Tick Tock, also lässt sich Moores Law nun vollkommen begraben?

Je nachdem wie sehr "optimiert" wird, kann Intel mit ein bisschen polieren ja doch noch sehr viel Geld verdienen an OEMs und vielen anderen.

Moores "Law" wurde schon mehrfach an die aktuelle Entwicklung angepasst und auch in die Änderung des offiziellen Release-Zyklus würde ich nicht zu viel hineininterpretieren. Tick-Tock wurde auch bisher nicht wirklich eingehalten. Seit der offiziellen Ankündigung zu Penryn-Zeiten gab es überhaupt nur einen einzigen vollständigen Generationswechsel, bei dem vom Dualcore bis zum Xeon-EX alle CPUs abgelöst wurden (Ivy Bridge -> Haswell). Wenn Intel jetzt ein neues Schema ausruft, ist das also nur die Anerkennung der Realität – und ich würde auch beim neuen Schema mit vielen Ausnahmen rechnen. Die erste steht Gerüchten zu Folge sogar unmittelbar zuvor, denn auf Haswell-E scheint keine Haswell-E-Refresh zu folgen.


Die Entwickler haben es ja nicht nötig, für mehr Kerne zu optimieren, solange mehr Kerne nicht in der Breite angekommen sind.

Und DirectX 12 mit Async Compute macht die Situation nicht unbedingt besser - da sinkt der Leidensdruck beim CPU-Upgrade eher.

Wenn sich Titel wie Witcher 3 oder Battlefront anguckt, dann wird mittlerweile durchaus für eine größere Kernanzahl optimiert – vermutlich um Leistungsprobleme auf den Octacores in PS4 und X1 zu vermeiden. Aber kaum ein Entwickler traut sich überhaupt, in großem Maße CPU-Leistung abzufordern (aus dem gleichen Grund?), nicht umsonst testet Raff die Kern-Skalierung mit High-End-Grafikkarte, reduzierter Auflösung und untertakteter CPU.
 
Also ich weiß nicht, bei mir langweilt sich die Grafikkarte in Arma 3 Ultra wo ich bei manchen stellen ~20 fps bekomme (Städte kampf) und taktet sich runter, weil meine CPU oder Ram zu langsam sind :hmm: (Da hilft dann auch kaum was auf die Niedrigste einstellung zu gehen...)
CPU Leistung wird weiterhin gefordert, zwar nicht bei vielen Spielen, dennoch gibt es Situationen wo man dann doch schnell mitbekommt "Oh ... mist "

Ich hoffe wirklich dass wir in den nächsten 2-4 Jahren endlich mal prozessoren mit 6-8 Kernen im Mainstream bereich sehen und 10-16 im High end *. * ..
Träumen darf man ja ...
Und ich bin mir sicher, Spieleentwickler würde das auch erfreuen, zusätzliche kerne für mehr Aufgaben beschäftigen zu können.
 
Wäre ja mal nett gewesen, ein kleines "Danke für den Hinweis durch deine User-News, lieber mad-onion... " aber nein.. nix
Dafür setzt man sich in aller Herrgottsfrüh hin und investiert Zeit und Mühen.. Ihr bringt dann die News Stunden später und keine Anerkennung..
 
Also ich weiß nicht, bei mir langweilt sich die Grafikkarte in Arma 3 Ultra wo ich bei manchen stellen ~20 fps bekomme (Städte kampf) und taktet sich runter, weil meine CPU oder Ram zu langsam sind :hmm: (Da hilft dann auch kaum was auf die Niedrigste einstellung zu gehen...)
CPU Leistung wird weiterhin gefordert, zwar nicht bei vielen Spielen, dennoch gibt es Situationen wo man dann doch schnell mitbekommt "Oh ... mist "

Ich hoffe wirklich dass wir in den nächsten 2-4 Jahren endlich mal prozessoren mit 6-8 Kernen im Mainstream bereich sehen und 10-16 im High end *. * ..
Träumen darf man ja ...
Und ich bin mir sicher, Spieleentwickler würde das auch erfreuen, zusätzliche kerne für mehr Aufgaben beschäftigen zu können.

Arma ist halt auch ein Optimierungsunfall.
Solange ich die Leistung nicht brauche, sind 6-8 Kern-CPUs halt nur was für Ego, bringen bei den wenigsten Games etwas, zumal man ohnehin meist im GPU-Limit hängt.
 
Meiner Meinung ist es falsch neue CPU Architekturen rein nach Leistung zu bewerten. Das gesammte Ökosystem verbessert sich ja ebenso.

Sicherlich sind Spiele rar die 4+Kerne sinnvoll nutzen - aber es ist halt nicht möglich alles endlos zu paralellisieren.
Ganz genau---und ich fände es auch sehr angebracht, wenn sich die Redaktionen daran orientierten würden. Vor allen Dingen würde ich gerne viel mehr unterschiedliche Effizienztests sehen, viel mehr bzg. der Schnittstellen usw. Wird halt leider dadurch erschwert, dass es keine Referenzboards gibt...
 
Also ich weiß nicht, bei mir langweilt sich die Grafikkarte in Arma 3 Ultra wo ich bei manchen stellen ~20 fps bekomme (Städte kampf) und taktet sich runter, weil meine CPU oder Ram zu langsam sind :hmm: (Da hilft dann auch kaum was auf die Niedrigste einstellung zu gehen...)
CPU Leistung wird weiterhin gefordert, zwar nicht bei vielen Spielen, dennoch gibt es Situationen wo man dann doch schnell mitbekommt "Oh ... mist "

Ich hoffe wirklich dass wir in den nächsten 2-4 Jahren endlich mal prozessoren mit 6-8 Kernen im Mainstream bereich sehen und 10-16 im High end *. * ..
Träumen darf man ja ...
Und ich bin mir sicher, Spieleentwickler würde das auch erfreuen, zusätzliche kerne für mehr Aufgaben beschäftigen zu können.

Ich habe Arma 3 noch nicht selbst getestet. Aber die Benchmarks, die ich spontan finden konnte, sprechen für eine Single-Thread-limitierte Engine, in der selbst leichte Taktsteigerungen mehr bringen als eine Steigerung der Kernanzahl auf sechs oder acht.
 
Durch DX12 finden vermutlich neue Implementierungen statt in denen auch immer häufiger die CPU- Kernanzahl berücksichtigt werden wird.
Irgendwo müssen wir uns ja mal vorwärts bewegen. (Trotz Spielekonsolen).Hoffe ich zumindest.
Gruss
 
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