Intel-CPUs mit 10 nm: Ice-Lake-Nachfolger soll Tiger Lake heißen

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Intels dritte Prozessorgeneration in der 10-Nanometer-Strukturbreite könnte Tiger Lake heißen. So will es die Webseite fool.com in Erfahrung gebracht haben. Tiger Lake würde dem entsprechen, was Kaby Lake darstellt: Ein Refresh der zweiten Architektur innerhalb einer Fertigung. Vorher soll Ice Lake anstehen.

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Bis große GPUs, CPUs und APUs gefertigt werden können, vergeht in der Regel noch mindestens ein Jahr ins Land.
War bei 14nm von Intel aber auch so, da waren sehr lange nur die 82mm² DC-Broadwell verfügbar!
 
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Solche News will ich garnicht kommentieren. :schief:
 
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Wieso ist von 10nm die Rede wenn die Hersteller um WELTEN größer sind?

Können die nicht endlich mal wieder die echte Struktur Breite angeben?
 
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Es ist aber verarsche am Kunden hoch 10, denn nur die wenigsten wissen das es nicht die echte Struktur Breite ist.

Vllt kommen sie mal zur Besinnung und sagen hmmmm von 7 auf 5nm wird sooo schwer dann sagen wir einfach das sind 60XT-Real-Pseudo-Name Nanometer und wenn man irgendwann einen Weg gefunden hat, doch eventuell weiter zu shrinken und es sich immer noch um Silizium handelt, dann sind es echte Werte :ugly:
 
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Können die nicht endlich mal wieder die echte Struktur Breite angeben?
Nun, was ist denn die Strukturbreite? Bei den heutigen Fertigungsprozessen ist es schwer, sich irgendeine Zahl herauszupicken. Vor 10 Jahren war das einfacher. Zudem gibt Intel ja von sich aus bekannt, inwiefern die angegebene Strukturbreite zutrifft bzw. nicht,
 
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Wer es genau wissen will nimmt sowieso immer die Fläche einer SRAM Zelle, da zeigt sich was der Prozess wirklich kann. Die tollen Nanometerangaben sind in den 70ern gewachsen (damals noch µm, daher Mikroelektronik), damals war eigentlich nur der Abstand zwischen Source und Drain wichtig, plus noch ein bißchen für die Anschlüsse. Nach und nach wurde das Bißchen immer größer und ist heute dominant, daran das man den Abstand zwischen Source und Drain mißt hat das nichts geändert, genausowenig daran das man dabei kreativ vorgeht.
 
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Es ist aber verarsche am Kunden hoch 10, denn nur die wenigsten wissen das es nicht die echte Struktur Breite ist.

"Kundenverarsche"?
Wann hast du bitte das letzte Mal einen Prozessor nicht aufgrund der Leistungseigenschaften, sondern aufgrund der minimalen Abmessungen auf dem Wafer gekauft? So quasi: "Die Rechenleistung der CPU ist zwar ziemlich schlecht, viel Strom braucht sie auch und außerdem ist sie viel teurer, als der Rest, aber der Abstand zwischen Transistoren ist nur noch 50 nm, geil! Wer würde die nicht kaufen und damit alle Nachteile inkauf nehmen?" Noch nie? Wundert mich nicht. Dann kann man aber auch nicht ernsthaft von "Kundenverarsche" sprechen.
Die Benennung erfolgt halt aufgrund der Technologie-Nodes. Da spielen viele Faktoren rein, auch Charakteristiken der Transistoren selbst - ein kleineres Technologie-Node heißt im Endeffekt, dass die neuen Transistoren den alten überlegen sind. Das hat sich in den frühen Tagen der Skalierung so eingebürgert und das hat man auch später einfach so gelassen. Für den Endkunden spielt das aber absolut keine Rolle. Wegen mir könnte Intel morgen anfangen, magic-500nm-SuperDuperFETs zu produzieren. Solange die einen kleineren Parasitärstrom ziehen und schneller einschalten usw. wäre das für den Endkunden besser.
gRU?; cAPS
 
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Es kommt was kommt wenn es fertig ist. Und der Tiger läuft dann nur mit Win 33 1/3, so wie Microsoft derzeitig seine aggressive Politik betreibt
 
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Es ist aber verarsche am Kunden hoch 10, denn nur die wenigsten wissen das es nicht die echte Struktur Breite ist.

Es gibt keine "echte Strukturbreite". Früher wurden die Prozesse nach der Gatelänge benannt, aber dieses Maß wurde schon vor langer Zeit aufgegeben und hat auch nur noch eine beschränkte Aussagekraft über die Möglichkeiten eines Prozesses. Dank Mehrfachbelichtungstechniken besteht heutzutage nicht einmal mehr ein direkter Zusammenhang zwischen der feinstmöglichen Struktur eines Prozesses und der feinsten Struktur einer damit gefertigten CPU – die praktische Umsetzung ist ebenso eine Geld- wie Technikfrage geworden.
 
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Das ist für mich noch unvorstellbar, zuerst möchte ich 14 nm auf 6 Kernen in der Hand halten.
 
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0,1 nm halte ich für sehr unrealistisch weil es einfach wirtschaftlicher ist auf neue Materialien (Graphene) oder mehr Kerne zusetzen um die CPUs leistungstärker zu machen.

Hier geht es ja um den Fertigungsprozess. Die Sache mit "mehr Kerne" gehört da zunächst eher nicht rein. Worauf er angespielt hat, war, dass die Foundries ihre Prozesse im Grunde genommen nennen, wie sie wollen. Der Prozess heißt zwar "14 nm FinFET" (oder so), aber wirklich Nichts ist auf dem Wafer physisch 14 nm groß. Letztendlich heißt das nur "die resultierenden Transistoren sind besser als die aus dem letzten Fertigungsprozess, den wir 22 nm getauft haben". Theoretisch könnte die nächste Technologienode also auch 0,1 nm heißen, nach wie vor wäre auch dann nichts auf dem Wafer, was diese Größe irgendwie erreichen würde.
Solange Moore's "Gesetz" nicht seine Gültigkeit verliert, wird man wohl auch an der aktuellen Nomenklatur festhalten. Erst, wenn dann alternative Transistorkonzepte und/ oder andere Materialien verwendet werden, wird sich wohl daran groß was ändern.
gRU?; cAPS
 
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Was ich eigentlich meine ist die Tatsache, dass ein Atom 0,1nm groß ist. ;)
Das könnte dann interessant werden. Wobei man die Quanteneffekte nicht außer Acht lassen darf.
 
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Was ich eigentlich meine ist die Tatsache, dass ein Atom 0,1nm groß ist. ;)
Das könnte dann interessant werden. Wobei man die Quanteneffekte nicht außer Acht lassen darf.
Ach so meinst du das :D
Quanteneffekte darf man ja bei aktuellen Prozessoren schon lange nicht mehr vernachlässigen. Ich wüsste aber nicht, wie man es schaffen will, dass man auf einer Wegstrecke von 0,1 nm noch irgendwie Elektronen vom Tunneln abhält und damit einen sperrenden zustand erreichen will. Das wird ja auch bei Abständen von 5 nm schon das große Problem, deswegen ja auch die ganze Geschichte mit High-K-Dielektrika - mit denen kann ich das Gateoxid noch so dick machen, dass kein Tunneln stattfindet, ohne dass sich die Kapazität groß ändert. Oder wie heißt es so schön? Aus einem Atom kann man keinen Transistor bauen. (EDIT: bis auf das, was Torsten geschrieben hat^^)
gRU?; cAPS
 
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AW: Intel-CPUs mit 10 nm: Ice-Lake-Nachfolger soll Tiger Lake heißen

Na ja es gibt ja den single electron transistor...
 
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