AW: Intel Core i7-7700K: Besitzer berichten über ungewöhnliche Temperaturspitzen
OCCT habe ich auch lange neben Speedfan genutzt, weil hier die Bildgröße wesentlich größer und mit weißem Hintergrund dargestellt wird.
Spannungsschwankungen habe ich jedoch bei keiner AMD, oder Intel-CPU, in solch einem Maße gesehen, vor allem nicht über einen so großen Zeitraum.
OCCT war und ist bei meinen verwendeten CPU's fast immer die Relevanz, wenn mit dem kostenlosen Speedfan sich unerklärliche absurde negative, oder positive Temperaturwerte einstellen.
Sollte mit zeiterfassend grafisch darstellenden Temperaturauslesetools gar nichts mehr gehen, kann man immer noch die OC-Softwaretool zum Auslesen nutzen, allerdings in den meisten Fällen, ohne die zeiterfassende grafische Darstellung, zumindest bei den von mir verwendeten.
In nicht seltenen Fällen, ist ein Alarm bei einer einstellbaren Maximaltemperatur möglich, der sich selbst bei kleineren Temperaturspitzen recht zuverlässig meldet.
Zu guter letzt bleibt noch das BIOS/UEFI, welches die selbe Möglichkeit bietet.
Noch gilt es aber zu beachten, das bei nicht wenigen CPU, die Temperaturerfassung außerhalb der CPU erfolgt, was bei AMD schon mal sehr abweichende Werte hervorbringt.
Intel-CPU besitzen den Ruf der sehr genauen, sogar realen Temperaturausgabe.
Wo ich eher ein Problem sehe und da steht z.B. Speedfan dafür, das man nicht alle Temperaturwerte damit korrekt zeitlich erfassen kann.
Deshalb nutze ich mehrere Speedfan-Fenster die dann separat Lüfterdrehzahlen, Temperaturwerte und Spannungen anzeigen.
Hier ist kein Konflikt der zeitlichen Darstellung zu verzeichnen.
Wählt man jedoch z.B. einen HDD-Sensor, oder einen nicht korrekt angeschlossenen Mainboard-Sensor, mit den üblichen Sensoren parallel, scheint entweder das Tool selbst, einige Auswertungs-, bzw. Darstellungsprobleme zu haben, egal welches Meßintervall verwendet wird.
Mit OCCT gab es bei mit nur zweimal Werte-Salat, der aber wohl den ITE-Chip geschuldet sein mußte, denn mit dem Nachfolgerchip gabs zur neueren MB-Revision keinen Salat mehr.
Mit einigen parallel genutzten Softwareauslesetool ist sehr oft ein Konflikt mit deren jeweilig zeitlich eingestellten Meßintervall feststellbar, was sich in Freezes, Abstürzen, Aussetzern, oder unrealistischen Werten zeigt.
Selbst bei angepaßten Meßintervallen scheint es da keine wirkliche Besserung zu geben, da irgendwo doch eine Überschneidung zustande kommt.
Bei bis zu Zweikern-CPU ist diese Erscheinung recht häufig, bei 4 Kern-CPU hatte ich noch keine Probleme.
Es wird von jedem etwas sein, ob mit der Temperaturerfassung, dem Meßintervall, dem verwendeten Überwachungschip des Mainboard, der optischen Darstellung, oder einer bestimmten eventuell fehlerhaft gefertigten MB-Reihe/Revision.
Was mich mal genauer Interessieren würde, wie verhält sich die WLP über einen längeren starken Benutzungszeitraum?
Kann es sein, das die WLP stärker austrocknet und durch Wärmespannung des Headspreaders sich von dem fast trennt, so das die WLP nicht mehr in der notwendigen Konsistenz/Dichte einen erhöhten Wärmeleitwiderstand verursacht.
Die Ausdehnungskräfte sind gewaltig und jeder CPU-Kühler ist nur mit Anpreßdruck installiert, also kann der Headspreader den auch anheben, oder/und das MB gibt selbst dabei nach, was dann sowohl, als auch, kontraproduktiv sein kann.
Sollte das nachweisbar der Fall sein, dann gibt's einen gewaltigen Shitstorm!
AMD hat seine Gründe, warum man hier nicht Intels Vorgehensweise folgt.