Special Intel Arrow Lake im Test: Core Ultra 9 285K, Core Ultra 7 265K und Core 5 245K geben sich die Ehre

Ebenfalls reines Windowsproblem. Wird gefixt werden, könnte aber ggf. länger dauern bis es wirklich gut ist da eine Scheduleroptimierung komplizierter ist als ein reiner P-State-Bugfix.
Wir können nur hoffen das sie da besser sind als AMD, die es bei ihrem Doppelt CCD singel V Cache Modellen z.b 7950x3d das bis heute nicht richtig hinbekommen haben.
 
Wir können nur hoffen das sie da besser sind als AMD, die es bei ihrem Doppelt CCD singel V Cache Modellen z.b 7950x3d das bis heute nicht richtig hinbekommen haben.
Der "grundlegende Fix" ist sehr wahrscheinlich erstmal simpel und schnell:
Raptorlake hat erst die P und dann die E-Cores gezählt beim nummerieren - Arrowlake ist physikalisch anders und zählt auch anders, was Windows offenbar noch nicht weiß. Wenn man also 6 große Threads hat verteilt Windows die auf Cores 0-5 was bisher cool war aber jetzt blöd ist weil Kern 0 und 1 P-Cores sind, 2-5 aber E-Cores.
Das sollte man eigentlich innerhalb von Stunden fixen können.

Wies mit komplizierteren Themen aussieht, etwa wie man einen Thread klassifiziert ob er eher auf e inen P oder auf einen E-Core soll ist ne andere Sache, das kann sehr kompliziert sein.
 
Architekturbedingt bzw. nicht komplett fixbar
Fixbar?
Wüsste nicht wo man ansetzen kann, wenn es keinen Fehler im Microcode gibt.

Abmildern mit RAM ist zwar machbar, fällt aber unter den Begriff des OC und auch AMD kann ja mal mind. 6000er in Performance umsetzen.


Reines Windowsproblem und sehr wahrscheinlich innerhalb der nächsten Updaterunde gefixt.
Spielt aber in den Benches doch keine Rolle, zumindest hat Sven oder Dave das hier doch schon kund getan, dass das PowerProfile auf die Benches keine Auswirkungen hatte.
Ansonsten braucht es da nicht zwingend einen Fix, der Gaming PC steht zumindest bei mir immer auf Höchstleistung
Ebenfalls reines Windowsproblem. Wird gefixt werden, könnte aber ggf. länger dauern bis es wirklich gut ist da eine Scheduleroptimierung komplizierter ist als ein reiner P-State-Bugfix.
Gibt es denn ein Software Problem? Intel hat doch bisher das ganze in Hardware gegossen gehabt. Oder hat man das bei Arrow Lake geändert?
 
Fixbar?
Wüsste nicht wo man ansetzen kann, wenn es keinen Fehler im Microcode gibt.
Genau das habe ich gesagt.
Spielt aber in den Benches doch keine Rolle
Das hat auch niemand behauptet
Ansonsten braucht es da nicht zwingend einen Fix, der Gaming PC steht zumindest bei mir immer auf Höchstleistung
Diese Einstellung ist (sofern es nicht wie hier ein Workaround ist) völliger Schwachsinn
Gibt es denn ein Software Problem?
Ja, es heißt momentan "Windows 24H2". Unter Linux gibts das Kernzuordnungsproblem beispielsweise nicht.
Oder hat man das bei Arrow Lake geändert?
Was sich am Aufbau geändert hat steht in Post #222.
 
Wenigstens nennst du es nicht "Bulldozer" wie manch anderer entgleister Hater das getan hat.
Der Schlag wird kommen und wird in Form des 9800X3D sehr schnell und massiv ausfallen.
Ich sage dazu nur:
Windows 11 24H2
AGESA 1.2.0.2a
9800X3D extrem schnell (4.7 / 5.2GHz ) und gar noch effizienter als der bereit extrem dominante Vorgänger.
Kann dies denn überhaupt möglich sein? Ja aber sicher doch.
Der 9950X3D wird das neue Jahr mit noch mehr brachialen Power einläuten und auch die letzten paar verleibenden, bei TSMC in 3nm gefertigten Transistoren zu Staub zermahlen und hinwegschemmen.
Doppelt bitter, da anscheinend selbst der beste Prozess Intel nicht wirklich weiter hilft, sondern
die Sache nur extrem teuer gestaltete bei zugleich unkompetitiven Produkten, ist dies normalerweise eine
tödliche, toxische Kombination.

Intel wird sich noch einen Bulldozer wünschen, denn diese Asbach Uralt Architektur mit der uns Intel gerade beglückt ist so etwas von altbacken.
Den ich wäre mir sicher, wie ein bei TSMC in 3nm gefertigter Bulldozer abgeschnitten hätte.
Ich glaube Intel hätte dazumal ganz schön zu beißen an dem Brocken gehabt.
 
Zuletzt bearbeitet:
9800X3D extrem schnell (4.7 / 5.2GHz ) und gar noch effizienter als der bereit extrem dominante Vorgänger.
Letzteres steht aufgrund des höheren Takts auf dem Spiel, insofern ist das nicht garantiert. Die Vorgänger waren nur deshalb so sparsam, weil sie aufgrund der Restriktionen des 3D-V-Cache nicht so hoch takten konnten. Falls das beim 9800X3D anders aussieht, was der höhere Takt suggeriert, dann wars das mit der "effizientesten CPU jemals".
 
Letzteres steht aufgrund des höheren Takts auf dem Spiel, insofern ist das nicht garantiert. Die Vorgänger waren nur deshalb so sparsam, weil sie aufgrund der Restriktionen des 3D-V-Cache nicht so hoch takten konnten. Falls das beim 9800X3D anders aussieht, was der höhere Takt suggeriert, dann wars das mit der "effizientesten CPU jemals"
Das sehe ich etwas anders, denn wie man anhand des 7700 vs 7700X sieht
trennen die beiden trotz gar 300 MHz Differenz nur einige Watt.

Bei nur 200 MHz Differnz + sagen wir mal 8% mehr Performance dürfte
sich dies am Ende positiv zu Gunsten des 9800X 3D auswirken.

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Der "grundlegende Fix" ist sehr wahrscheinlich erstmal simpel und schnell:
Raptorlake hat erst die P und dann die E-Cores gezählt beim nummerieren - Arrowlake ist physikalisch anders und zählt auch anders, was Windows offenbar noch nicht weiß. Wenn man also 6 große Threads hat verteilt Windows die auf Cores 0-5 was bisher cool war aber jetzt blöd ist weil Kern 0 und 1 P-Cores sind, 2-5 aber E-Cores.
Das sollte man eigentlich innerhalb von Stunden fixen können.
Wie kann es eigentlich sein, das ein Top-Chipfertiger eine neue Architektur auf den Markt bringt und dem Hersteller des meistgenutzten Betriebssystems nicht vorher grundlegende Specs steckt, deren Optimierung über Erfolg oder Misserfolg des Launches mitentscheidet?
Das müsste mir echt mal jemand erläutern, möglichst ohne Verschwörungstheorien.
 
Wie kann es eigentlich sein, das ein Top-Chipfertiger eine neue Architektur auf den Markt bringt und dem Hersteller des meistgenutzten Betriebssystems nicht vorher grundlegende Specs steckt, deren Optimierung über Erfolg oder Misserfolg des Launches mitentscheidet?
Das ist eine sehr gute Frage, deren Antwort wohl nur ein sehr eingeweihter Kreis kennt und die "Wissenden" ganz sicher nicht die Erlaubnis haben, die Hintergründe öffentlich zu machen. :-D
 
Das sehe ich etwas anders, denn wie man anhand des 7700 vs 7700X sieht
trennen die beiden trotz gar 300 MHz Differenz nur einige Watt.

Naja, Zen 5 ist deutlich fetter und nicht unbedingt effizienter im Gaming als Zen 4. Ich würde mir da nicht allzu große Hoffnungen machen. Schneller wird er sein, aber effizienter, das glaube ich nicht. Außer AMD macht jetzt noch einen Rückzieher und schraubt die Specs runter, weil es für Arrow Lake auch so reicht.

Wie schrieb unser Kollege I.W. immer:

Kraft kommt von Kraftstoff 😜
 
Das finde ich jetzt sehr, sehr wild. Wie kann es sein, dass Euer Ergebnis derart vom Ergebniss vom CB-Test abweicht? Testet ihr mit Spargelwasser und die mit Nitroglycerin?

Laut Intel interagiert zumindest ein Teil der von Nicht-Höchstleistungs-Modi verursachten Fehler mit UEFI-Settings. Das Mainboard muss es Windows überhaupt erst einmal ermöglichen, die Bremse zu aktivieren, die eigentlich nie betätigt werden sollte. Wenn ich mich richtig erinnere, testet CB auf Asus, wir haben diesmal zwecks exakterer Verbrauchsmessungen Gigabyte gewählt. (Asrock war noch nicht, MSI bis heute nicht verfügbar.) Mit dem Board haben einige andere Tester zwar auch Probleme berichtet, sodass möglicherweise auch Einstellungen und UEFI-Versionen eine Rolle spielen (Dave hat je mehrere durchprobiert), aber bei uns gab es sich recht pflegeleicht.

Die Effizienz wird natürlich durch dreierlei Dinge bestimmt, die Architektur, der Fertigung und wie du natürlich richtig sagst dem Betriebspunkt.

Wenn ich jetzt sagen würde, Arrow Lake ist ein sehr effizienter Chip, dem ganz oben raus die Luft ausgeht und die muss mit zuviel Strom kompensiert werden, wärst du damit einverstanden?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Arrow Lake mangelnde Leistung durch Übertaktung in den Grenzbereich auszugleichen versucht. Das war bei Raptor Lake offensichtlich der Fall, aber aktuell beobachten wir eher das Gegenteil: Die Dinger haben noch reichlich Luft nach oben im Rahmen ihres Power Budgets, bringen aber trotzdem keine Leistung auf die Straße.

Ist Cache nicht deutlich günstiger als aktive Chipfläche? Alleine schon weil der Yield vermutlich so gut ist. Dazu eben N7 und nicht N3.

Cache ist aktive Chipfläche und ich wüsste auch nicht, wieso er weniger fehligeranfällig sein sollte. Wenn dir eine Verunreinigung einen Cache-Transistor zerstört, ist der Block genauso lahmgelegt, wie ein Kern bei Fehler im Schaltwerk. Theoretisch wäre es leichter möglich, Reserve-Cache einzuplanen – 32.776 KiB Cache können den Ausfall von zwei Bereichen zu je 4 KiB verkraften und immer noch 32.768 KiB = 32 MiB funktionierenden L3 abliefern. Wenn zwei von acht Kernen durch die gleiche Anzahl Fehler ausfallen, ist das schon schmerzhafter. Aber mir wäre nicht bekannt, dass AMD derartige Reserve-Möglichkeiten beim V-Cache nutzt und man darf auch nicht vergessen, dass für die physische Ansteuerung von 32.768 KiB plus einem weiteren genau der gleiche Aufwand getrieben werden muss, wie für zweimal 32.768 KiB.

Wo du recht hast: N7 ist viel billiger als N3 oder N5 und ist das in ein dicker Faktor bei der Preisgestaltung der Ryzen 7000X3D. Da AMD den 5800X3D gar nicht mehr anbietet, war das aber eine rückblickende Betrachtung und zu dessen Erscheinen war N7 noch ziemlich teuer. Vermutlich konnte AMD ein paar Layer einsparen, weil auf dem V-Cache-Chip keine Logik liegt, sodass die 64 MiB zusätzlicher Cache etwas günstiger als die flächenähnlichen 32 MiB + Ansteuerung auf dem Basis-CCD waren. Aber mit der Bearbeitung und der Zusammenfügung beider Hälften, mit dem aufwendigen Multi-Chip-Package und mit der Auslagerung des ganzen an TSMC würde es mich nicht wundern, wenn AMD 2021 für einen 5800X3D mehr ausgeben musste als Intel für einen 12900K aus vergleichbarer Fertigung.

Vielleicht braucht man die Consumer CPUs um ausreichend Stückzahlen zu haben damit sich die ganze Fertigung mit dem Stacking lohnt? Zudem kann man die Entwicklungskosten und Co. auf mehr Chips verteilen und in der Mischkalkulation sieht das dann vermutlich wieder deutlich besser aus als einzelnes Produkt. Die zusätzliche Fläche dürfte da vermutlich noch recht günstig bleiben.

AMD entwickelt Fertigung und Packaging nicht selbst, das ist alle TSMC. Möglich, dass die gute Mengenrabatte geben, aber im Falle des 5800X3D glaube ich nicht daran – die CoWoS-Kapazitäten waren so knapp, dass meiner Erinnerung nach Amazon schon damals das bei TSMC gefertigte Silizium zu Intel hat karren lassen, um fertige CPUs draus machen zu lassen. Es gab also keinen Grund, AMD mit guten Preisen zu größeren Kontingenten zu überreden. Für AMDs interne Architekturentwicklung wiederum gilt, was ich bereits geschrieben haben:
Kleine Marge ist besser als gar keine Marge und refinanziert mehr Entwicklung.

Aber diese Überlegung gilt eben erst, wenn der im Einkauf teure Chip die einzig konkurrenzfähige Alternative zu Produkten einer ganz anderen Marke ist. Mit Blick auf Alder Lake hat AMD diese Entscheidung getroffen. Aber solange die Spieler noch zu 5800X (im Einkauf billiger => höhere Marge) und 5950X (im Verkauf teurer => höhere Marge) gegriffen haben, gab es V-Cache nur für extra teure Epycs (=> auch hohe Marge), nicht als genialen Leistungsbooster in der preislichen Mittelklasse. Das ist übrigens was, das man bei Intel so quasi nie sieht, weil die ihren Umsatz via OEM so oder so machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn AMD 2021 für einen 5800X3D mehr ausgeben musste als Intel für einen 12900K aus vergleichbarer Fertigung.
wenn ich mich nicht verrechne, nein!
105mm² IOD in 12nm von GF, 80mm² für ein CCD und nochmal 41mm² für den 3D Cache in N7 von TSMC gegenüber 209mm² in Intel 7. Intel 7 soll im Rahmen 90-100 Mio Transistoren je mm² abbilden, N7 relativ konstant 82Mio (also konstant im Sinne von die Quellen widersprechen sich da nicht); also bräuchte Intel mind. 220mm² (Cache ist da ja nicht so skalierbar) um in TSMCs N7 einen 12900K, also in etwa soviel wie AMD zusammen braucht, nur ist da die Hälfte 12nm GloFo (viel viel billiger als N7) und die Yield von 80mm² und 41mm² sind deutlich oberhalb von einem mit 220mm²; also ziemlich sicher wäre ein 12900k teurer gewesen, als ein 5800X3D.
 
AMD entwickelt Fertigung und Packaging nicht selbst, das ist alle TSMC. Möglich, dass die gute Mengenrabatte geben, aber im Falle des 5800X3D glaube ich nicht daran – die CoWoS-Kapazitäten waren so knapp, dass meiner Erinnerung nach Amazon schon damals die bei TSMC gefertigte Silizium zu Intel hat karren lassen, um fertige CPUs draus machen zu lassen. Es gab also keinen Grund, AMD mit guten Preisen zu größeren Kontingenten zu überreden. Für AMDs interne Architekturentwicklung wiederum gilt, was ich bereits geschrieben haben:
Kleine Marge ist besser als gar keine Marge und refinanziert mehr Entwicklung.

Aber diese Überlegung gilt eben erst, wenn der im Einkauf teure Chip die einzig konkurrenzfähige Alternative zu Produkten einer ganz anderen Marke ist. Mit Blick auf Alder Lake hat AMD diese Entscheidung getroffen. Aber solange die Spieler noch zu 5800X (im Einkauf billiger => höhere Marge) und 5950X (im Verkauf teurer => höhere Marge) gegriffen haben, gab es V-Cache nur für extra teure Epycs (=> auch hohe Marge), nicht als genialen Leistungsbooster in der preislichen Mittelklasse. Das ist übrigens was, das man bei Intel so quasi nie sieht, weil die ihren Umsatz via OEM so oder so machen.
Meiner Ansicht nach ist das zu einfach gedacht. Nur weil es große Nachfrage bei TSMC gibt heißt das nicht gleich dass größere Stückzahlen keinen Vorteil beim Preis bringen. Themen wie bspw. Rüstzeiten können bei zu geringen Stückzahlen unangenehm teuer werden und wenns ganz Blöd kommt fordert TSMC gar eine Mindestabnahmemenge damit die überhaupt Kapazitäten bereitstellen.

wenn ich mich nicht verrechne, nein!
105mm² IOD in 12nm von GF, 80mm² für ein CCD und nochmal 41mm² für den 3D Cache in N7 von TSMC gegenüber 209mm² in Intel 7. Intel 7 soll im Rahmen 90-100 Mio Transistoren je mm² abbilden, N7 relativ konstant 82Mio (also konstant im Sinne von die Quellen widersprechen sich da nicht); also bräuchte Intel mind. 220mm² (Cache ist da ja nicht so skalierbar) um in TSMCs N7 einen 12900K, also in etwa soviel wie AMD zusammen braucht, nur ist da die Hälfte 12nm GloFo (viel viel billiger als N7) und die Yield von 80mm² und 41mm² sind deutlich oberhalb von einem mit 220mm²; also ziemlich sicher wäre ein 12900k teurer gewesen, als ein 5800X3D.
Und das Packaging und das Abschleifen gibts umsonst? Zudem dürften Defekte beim 12900k bzw. Compute-Die kaum stören die werden einfach entsprechend gelabelt und verkauft, der Cache-Die hingegen dürfte einfach in den Müll wandern.
 
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Oder Sie plaudern es einfach anonym aus :ugly:

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