Intel: 14 nm läuft schlechter als erwartet, Ausblick auf 10 und 7 nm

AW: Intel: 14 nm läuft schlechter als erwartet, Ausblick auf 10 und 7 nm

... dass ich als normaler Schüler...
Ich habe mit 14 Jahren angefangen Spektrum der Wissenschaft zu lesen. Anfangs waren es bömische Dörfer, aber mit der Zeit versteht man es. War dann zu Schulzeiten immer blöd, wenn man Lehrern Fragen zu Artikeln stellte, die sie nicht einmal verstanden haben. Lehrer halt .... :) :)

"Intuition"... sowas wurde einem im naturwissenschaftlichen Studium zuverlässig aus dem Hirn geprügelt. :haha:.
Nicht bei den Ingenieuren. Ich brauche nach zwanzig Jahren kaum noch FEM-Berechnungen, ich "sehe" die Verformungen und den Kraftfluss, wenn ich mir die Bauteile anschaue, damit kannst Du Berechnen in den Wahnsinn treiben :)

An der Theorie liegts nicht, wir können seit vielen Jahren Transistoren bauen die auf einzelnen Atomen basieren (https://de.wikipedia.org/wiki/Atomarer_Transistor) - nur damit Milliarden von Transistoren sinnvoll verknüpft auf nen Quadratzentimeter zu klatschen ist ne Herausforderung. ;-)
Abwartn, ich hoffe auf die Chemie. Es gibt planare Verbindungen mit Transitor ähnlichen Effekten, die man zwischen zwei Graphen-Schichten betten kann. Artikel las ich gerade in gedruckter Form, wenn ich ihn im Netz finde, stelle ich es ein.

So ein Forum-Bereich "neue Techniken" wäre vielleicht ganz hilfreich.
 
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was mich fast noch mehr interressiert als wie sie die Prozessoren selber herstellen ist, wie sie die Schablonen herstellen.

Wenn die youtube videos (so sehr interressiere ich mich dafür grade nicht, dass ich mir eine Doktor arbeit durchlesen würde) stimmen (wie z.b. das hier https://www.youtube.com/watch?v=d9SWNLZvA8g) werden die Transistoren ja quasi drauf gestrahlt. bzw. eine art schaltplan dafür oder so ähnlich (weiß jetzt nicht ganz wie ich das sagen soll)
Und da frag ich mich wie die es hin kriegen so eine kleine Schablone herzustellen, oder schaffen die es durch einen gewissen abstand und spiegel etc. das die garnicht so klein sein muss? oder hab ich das eh völlig falsch verstanden...

edit: zur news dann wird es wohl jetzt immer länger dauern bis wir bessere Prozessoren bekommen. Im vergleich das man jetzt noch 32 nm prozessoren (z.b. i7 970) für viel ausreichend ist, sagt ja schon das man skylake vermutlich ewig benutzten können wird und die Prozessoren ansich wohl auch zu wenig gefordert werden.
 
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Nicht bei den Ingenieuren. Ich brauche nach zwanzig Jahren kaum noch FEM-Berechnungen, ich "sehe" die Verformungen und den Kraftfluss, wenn ich mir die Bauteile anschaue, damit kannst Du Berechnen in den Wahnsinn treiben :)

Das ist nicht Intuition, das ist Erfahrung. ;)

Wenn ich mich darauf verlasse könnte man durchaus sagen "Ja, die Probleme kleinerer Strukturen werden größer und die Releasezeiträume (weitaus) länger in Zukunft". Leider.
 
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An der Theorie liegts nicht, wir können seit vielen Jahren Transistoren bauen die auf einzelnen Atomen basieren (https://de.wikipedia.org/wiki/Atomarer_Transistor) - nur damit Milliarden von Transistoren sinnvoll verknüpft auf nen Quadratzentimeter zu klatschen ist ne Herausforderung.
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Und genau dafür gab es zum Zeitpunkt der Dissertation keine Simulationssoftware die genügend Parameter simulieren konnte ;)

Ich habe mit 14 Jahren angefangen Spektrum der Wissenschaft zu lesen. Anfangs waren es bömische Dörfer, aber mit der Zeit versteht man es. War dann zu Schulzeiten immer blöd, wenn man Lehrern Fragen zu Artikeln stellte, die sie nicht einmal verstanden haben. Lehrer halt .... :) :)
Ich bin eigentlich kein Fan von Elektrotechnik, aber wenn man in der Schule Referate halten muss, dann will man es auch gut machen.
 
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was mich fast noch mehr interressiert als wie sie die Prozessoren selber herstellen ist, wie sie die Schablonen herstellen.

Lithografie - Halbleitertechnologie von A bis Z - Halbleiter.org

Vielleicht hilft dir diese Quelle um ein Grundverständnis aufzubauen. Keine Angst, es wird nicht näher auf die zugrunde liegende Mathematik und Physik eingegangen. ;)

Wenn ich mich darauf verlasse könnte man durchaus sagen "Ja, die Probleme kleinerer Strukturen werden größer und die Releasezeiträume (weitaus) länger in Zukunft". Leider.

Du kannst den Konjunktiv weglassen, es wird so kommen.
 
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Sieht so aus als würde bald ein Arsenal Core i3 für 70€ auf uns zukommen, wenn da so viel Rest bleibt.
Zudem könnten sie einen Übertaktbaren Pentium 4 Reloaded 1Kerner mit 3 desktivierten Kernen rausbringen, vielleicht kommt ja einer mit etwas Glück auf die in der Vergangenheit angepeilten 10Ghz :banane:
 
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Für alle aktuellen Verfahren wird iirc Licht mit einer Wellenlänge von 193 nm verwendet - von "sichtbarem Licht" sind wir hier weit entfernt.

Der Wechsel zu EUV (13,5 nm Wellenlänge) steht zwar an, ist aber für 10 nm-Strukturen offenbar noch nicht notwendig.

Wobei man den Begriff "sichtbar" auch nicht ganz festmachen kann. Es gibt ja Lebewesen, die dazu in der Lage sind auch UV-Licht zu sehen. :D
 
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Auch wenn Intel sich brüstet, die geringere Strukturbreite zu erreichen, kann es aber genau der Pferdefuß sein, der Sie selber trifft.
Wenn z.B. Samsung sich mehr Platz dafür einräumt, sind vielleicht die dadurch weniger auftretenden negativen Nebenerscheinungen, genau das, was die Ausbeute höher ausfallen läßt.

Manchmal sollte man erst mal richtig Üben und eventuell nach erfolgter Erkenntnis, das es mit Sturheit nichts bringt, einen kleinen Schritt zurückgehen.


Mal sehen, ob die Probleme bei den anderen Herstellern besser gelöst werden, also eine befriedigendere Ausbeute hervorbringen.
 
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was mich fast noch mehr interressiert als wie sie die Prozessoren selber herstellen ist, wie sie die Schablonen herstellen.

Wenn die youtube videos (so sehr interressiere ich mich dafür grade nicht, dass ich mir eine Doktor arbeit durchlesen würde) stimmen (wie z.b. das hier https://www.youtube.com/watch?v=d9SWNLZvA8g) werden die Transistoren ja quasi drauf gestrahlt. bzw. eine art schaltplan dafür oder so ähnlich (weiß jetzt nicht ganz wie ich das sagen soll)
Und da frag ich mich wie die es hin kriegen so eine kleine Schablone herzustellen, oder schaffen die es durch einen gewissen abstand und spiegel etc. das die garnicht so klein sein muss? oder hab ich das eh völlig falsch verstanden...

edit: zur news dann wird es wohl jetzt immer länger dauern bis wir bessere Prozessoren bekommen. Im vergleich das man jetzt noch 32 nm prozessoren (z.b. i7 970) für viel ausreichend ist, sagt ja schon das man skylake vermutlich ewig benutzten können wird und die Prozessoren ansich wohl auch zu wenig gefordert werden.

Dafür nimmt man Elektronenstrahllithografie - oder kurz: E-Beam. Wahnsinniges Auflösungsvermögen, der Strahl muss aber gerastert werden. Das macht es für die Massenfertigung quasi untauglich (Intel will ja möglichst schnell möglichst viel produzieren), aber die Masken erstellt man ja auch ein mal und kann sie einige Male verwenden.
gRU?; cAPS
 
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Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem kann ich nur die virtuelle Vorlesung Technologie und Architektur mikroelektronischer Schaltungen von Prof. Heiner Ryssel empfehlen (Uni Erlangen/Fraunhofer - Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente) - bzgl. Vorlesungsunterlagen kann ich ggf. per PN weiterhelfen, war einer meiner ECTS-Geber beim Master ;)
 
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Kleiner Ausflug zu Spock:
Eine logische Schlussfolgerung die so zwingend eintreffen muss kann nur getroffen werden, wenn alle sonstigen Möglichkeiten unlogisch (oder hinreichend unwahrscheinlich) sind.

Wir kennen die übrigen 9278435 Faktoren der 14nm-Lithografie aber nicht da wir nicht Chefingenieur bei Intel sind.
Es wäre beispielsweise möglich, dass der Umstand, der die schlechten Yields bei 14nm verursacht hat erkannt wurde und bei der 10nm Fertigung vollständig beseitigt wurde. Oder, dass dieser Umstand auf die 10nm-Fertigung vielleicht gar nicht mehr zutreffend ist (es gibt tatsächlich Probleme die sich von selbst lösen, wenn auch selten).

All das wissen wir nicht. Und genau deswegen gibt es ausgehend von unseren (sehr spärlichen) Informationen auch keine sinnvolle logische Schlussforgerung für die kommende Fertigung.



hinreichend unwahrscheinlich heißt aber nicht unmöglich:D
 
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"Intuition"... sowas wurde einem im naturwissenschaftlichen Studium zuverlässig aus dem Hirn geprügelt. :haha:

Nein im Ernst, es ist ja schon was dran bzw. ich halte es auch für wahrscheinlich dass 10, 7, 5 nm garantiert nicht einfacher werden. Es besteht nur eben auch eine gewisse Chance dass dem nicht so ist weswegen man nicht ausschließen kann dass der Marketingspruch tatsächlich nicht gelogen ist (ich weiß, schwer zu glauben :ugly:).



An der Theorie liegts nicht, wir können seit vielen Jahren Transistoren bauen die auf einzelnen Atomen basieren (https://de.wikipedia.org/wiki/Atomarer_Transistor) - nur damit Milliarden von Transistoren sinnvoll verknüpft auf nen Quadratzentimeter zu klatschen ist ne Herausforderung. ;-)

Und dann kommt mein Roentgenmikroskop, dann ist das Atom kaputt, und damit der Transistor auch :ugly: toll
 
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Wenn ihr alle schon darüber unterhält.Ich habe auch gelesen das es nach Nanometer auch noch piktometer kommt.Es wird zwar dann noch länger dauern und noch teurer aber das wird bestimmt ihrgendwann auch noch kommen.Mann ist ja eh schon dabei kleiner als ein Menschliches Haar zu werden.Aber irgendwann wird trotzdem mal schluss sein.Aber wie geht es dann danach weiter,das werde ich wohl nimmer erleben.Und wenn dann bin ich bestimmt schon Oper.Weil50 Jahre ist ne lange Zeit.
 
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Theoretisch ist es möglich, aber die Frage ist, ob das dann noch Sinnvoll wäre. Die Leckströme werden mit abnehmender Architekturgröße größer. Die andere Frage ist, wie die Prozessoren dann noch hergestellt werden. Das kleinste Atom ist das Wasserstoffatom 31 pm das sind 31*10^-12 oder 0,0 000 000 031 cm. Jetzt kann eine Leiterbahn ja nicht aus einem Atomstrang bestehen, möglicherweise ist sie dann nur noch schwer leitfähig. Aber Wir können keine Transistoren auf Wasserstoffbasis bauen, da es ein Gas ist. Zudem muss es ein Halbleiter sein. Das bewähre Silizium ist so eines, hat das Silliziumatom aber einen Radius von 117pm oder einen Durchmesser von 254pm. Kleiner geht es nicht, die Frag ist, ob das noch technisch sinnvoll ist.
Aber noch sind wir nicht annähernd so weit. Und Viellicht erfindet jemand auch einen anderen Computer, zum Beispiel einen Elektrochemischen. Unser Gehirn ist z.B. einen, und das hat einen höhere Leistungsfähigkeit also moderne Computer.
Also am Ende sind wir noch lange nicht, und wir stehen vor einer spannenden Zukunft!
Auf Biologischer Ebene ist die Architektur kleinder als die von modernen Prozessoren. Die DNA besteht nur aus wenigen Atomen. Also Potential ist noch da.
 
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und nun wird sich noch länger nix tun im cpu segment xD
na dann hoffe ich ma das zen gamingtechnisch intel nen schrecken einjagt...das die entwicklung beidseitig sich mal wieder richtig ankurbelt...

aber leider hlaube ich nicht das zen für intel zum gaming alptraum wird...aber wir werdn sehn
Also wenn Intel probs mit 14nm Fertigung hat, dann wird AMD da wohl auch dran zu knappern haben. Klingt nicht so gut. Schließlich hat da Intel schon mehr F/E das die den Produktionsprozess schnell unter Kontrolle haben sollten. Wenns also bei denen schon unschöne yield haben soll, würde ich AMD nicht als minder betroffen ansehen was ZEN anbelangen wird. Und ausblickend auf 10nm usw. ist das selbst allem Enthusiasmus propagiert seitens Intel ist es kein toller Vorbote. Oder eben doch. Sprich unsere Heizwell dürften noch lang frisch bleiben.
Theoretisch ist es möglich, aber die Frage ist, ob das dann noch Sinnvoll wäre. Die Leckströme werden mit abnehmender Architekturgröße größer. Die andere Frage ist, wie die Prozessoren dann noch hergestellt werden. Das kleinste Atom ist das Wasserstoffatom 31 pm das sind 31*10^-12 oder 0,0 000 000 031 cm. Jetzt kann eine Leiterbahn ja nicht aus einem Atomstrang bestehen, möglicherweise ist sie dann nur noch schwer leitfähig. Aber Wir können keine Transistoren auf Wasserstoffbasis bauen, da es ein Gas ist. Zudem muss es ein Halbleiter sein. Das bewähre Silizium ist so eines, hat das Silliziumatom aber einen Radius von 117pm oder einen Durchmesser von 254pm. Kleiner geht es nicht, die Frag ist, ob das noch technisch sinnvoll ist.
Aber noch sind wir nicht annähernd so weit. Und Viellicht erfindet jemand auch einen anderen Computer, zum Beispiel einen Elektrochemischen. Unser Gehirn ist z.B. einen, und das hat einen höhere Leistungsfähigkeit also moderne Computer.
Also am Ende sind wir noch lange nicht, und wir stehen vor einer spannenden Zukunft!
Auf Biologischer Ebene ist die Architektur kleinder als die von modernen Prozessoren. Die DNA besteht nur aus wenigen Atomen. Also Potential ist noch da.
Nunja 22nm ist schon "nur noch" 50 Silicium Atome nebeneinander - da ist da kommt also mit großen Schritten die Barriere näher. Bei 14nm ist es noch weniger. 10nm sind dann irgendwas bei 20 Atome nebeneinander.
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Warum sollte AMD Probleme haben, es sind doch die Fertiger die damit fertig werden müssen. Hab jedenfalls im Kopf, dass AMD nicht selbet fertigt.
 
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