Human-Population massiv senken

Schon a bissl extrem, oder?
Zölibat und fertig.:ugly:

Wie gut das mit dem Zölibat funktioniert, sollte sich ja inzwischen herumgesprochen haben. Trotzdem ist die Katholische Kirche noch immer auf dem Trip, die Leute zu überreden, doch bitte keine Kondome zu verwenden, sondern enthaltsam zu leben. Ganz klar, was schon der Klerus unter kontrollierten (und gemütlichsten) Bedingungen nicht schafft, bekommen Laien natürlich unter denkbar ungünstigen Bedingungen hin ...

Du willst doch reduzieren. Mein Mädchen macht übrigens keine Babies. 9 Monate Pause und das für so einen Beckensprenger, den man dann 18 Jahre am Hals hat. Das wollen wir nicht.

Trotzdem lebt ihr beide nicht ewig. Und wenn ihr aus dem Leben scheidet, gibt es zwei Menschen weniger und aufgrund eurer Kinderlosigkeit null Menschen mehr. Effektive Einsparung: Zwei Menschen. Die reguläre Geburtenrate von 1,5 Kindern in Deutschland dagegen gestellt, werden hierzulande normalerweise nur 0,5 Menschen eingespart.

Aber wie nun schon mehrfach festgehalten: So lange jeder Mensch in (nicht nur) Deutschland einen größeren ökologischen Fußabdruck hat als Großfamilien in der Dritten Welt, gibt es deutlich effektivere Maßnahmen als das Verringern der menschlichen Population.

Ach, übrigens: Menschen sind ja nicht nur Verbraucher. Mit gescheitem Einsatz von manueller Manpower kann man etliche Prozesse umweltfreundlicher gestalten, die jetzt aus Gründen der Gewinnmaximierung automatisiert und mit großem Einsatz "kostenloser" Ressourcen durchgeführt werden.
Grob simplifizierte Beispielrechnung: Wenn eine Anbaufläche 1000 Menschen ernähren kann, ist es zwar total retro, aber in der Gesamtbilanz ökonomischer, wenn diese diversifiziert von 100 Menschen gepflügt, von Unkraut und Ungeziefer befreit, bewässert und irgendwann abgeerntet wird, statt als Monokultur von einem Menschen auf einer spritfressenden Maschine unter Einsatz von Tonnen an Herbiziden und Pesitiziden und umgeleiteten Gewässern oder abgepumptem Grundwasser. Vor allem hat da den Vorteil, dass 100 Menschen von ihrer Hände Arbeit leben und damit sowohl befriedigend als auch sinnvoll beschäftigt sind und weder verfetten oder gar vor lauter Langeweile zu Kriegshandlungen übergehen.
Das heißt nicht, dass man grundsätzlich auf technische Errungenschaften verzichten sollte. Es kann aber punktuell sinnvoll sein, auf Manpower zu setzen. Menschen können Flächen bewirtschaften, die für moderne Landwirtschaft zu klein und/oder schlecht zu erreichen sind und die daher unerschlossen bleiben oder - was zumeist passiert - ökologisch widersinnig an moderne und gewinnmaximimierende Landwirtschaft zwangsangepasst werden.
 
Die Menschheit wird durch den Klimawandel nicht aussterben, sie wird nicht einmal bedroht, sie wird sich anpassen und weiterleben.
Was mag Deine Garantie den Menschen wert sein, die in Verteilungskriegen, vor Hu7nger und während der Flucht sterben?

Die Überbevölkerung ist der Grund weshalb sich einige Länder nicht ernähren können
Und was ist die Tragfähigkeit, wenn wir in Deutschland ohne fossile Energie auskommen wollen? 20 Millionen Deutsche zu Zeiten vor der industriellen Revolution, also ohne jede Technik wie Strom etc., waren schon zu viel, obwohl das Land größer als heute war, die Erträge der Böden und insbesondere der Wälder ging zurück. Einigen wir uns für unseren heutigen Lebensstil auf 1 Million Menschen. Das ist dann auch schon eine verdammt hohe Bevölkerungsdichte, oder? Dann laufen immer noch knapp drei-vier Menschen pro km³ herum.

gibt es deutlich effektivere Maßnahmen als das Verringern der menschlichen Population.
Das kann man so nicht sagen. Würde die eine bis zwei Milliarden Menschen sterben, die die Hauptverbraucher sind, also Kanadier, Euro-Amerikaner, Europäer, Russen, und weite Teile der Chinesen sowie der Tigerstaaten, würden die Emissionen auf einen Bruchteil der heutigen sinken.

Die Welt hat kein Problem mit mehreren Milliarden Menschen, die wie der typische sparsame und ökologische Zentralafrikaner lebt.
 
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Das kann man so nicht sagen. Würde die eine bis zwei Milliarden Menschen sterben, die die Hauptverbraucher sind, also Kanadier, Euro-Amerikaner, Eurüpäer, Russen, und weite Teile der Chinesen sowie der Tigerstaaten, würden die Emissioonen auf ein Bruchteil der heutigen sinken.

Die Welt hat kein Problem mit mehreren Milliarden Menschen, die wie der typische sparsame und ökologisch lebende Zentralafrikaner.

Das kann man so nicht sagen.

Wenn der Gierigste verschwindet, rückt der halt etwas weniger Gierige nach.

Das möge etwas Zeit schindern,

ändert aber nichts an der Tatsache,

dass wir hier nur Gäste sind. :D

Unsere Zeit als Spezie ist endlich,

woanders werden wir nunmal nicht hinkommen ...
 
woanders werden wir nunmal nicht hinkommen ...
Du nicht und ich nicht, aber der Mensch kann das schaffen, also ein paar wenige in vielen tausend Jahren

Unsere Zeit als Spezie ist endlich,
Wenn man sieht, wieviele Arten durch uns schon ausgestorben sind, siehe z.B. diesen empfehlenswerten Bericht auf Arte, dann ist es versöhnlich zu wissen, dass nach dem Menschen das Leben unglaublichen Raum zum Atmen bekommen wird und vielleicht sogar eine intelligente Spezies entstehen könnte

Das Ende der Eiszeit-Giganten | ARTE
 
20 Millionen Deutsche zu Zeiten vor der industriellen Revolution, also ohne jede Technik wie Strom etc., waren schon zu viel, obwohl das Land größer als heute war, die Erträge der Böden und insbesondere der Wälder ging zurück.
Das hatte andere Ursachen:
LeMO Kapitel - Vormaerz und Revolution - Alltagsleben - Pauperismus
Jahr ohne Sommer – Wikipedia

PS: Ich möchte nicht wissen wie manch ein Vorfahre derer, die heute hier möglichst hübsch verklausuliert "Ausländer raus" rufen und auf der anderen Seite den Marktradikalen raushängen lassen, zu Zeit des Pauperismus am Hungertuch genagt hat...
 
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Das hatte andere Ursachen:
Es war eine langjährige Entwicklung in Europa. Holz wurde für alles genutzt, vor allem zum Heizen und für die Stahlindustrie. Auf eine Tonne Eisenerz kamen 10t Holzkohle, heute sind wir bei 0,5 Tonnen Kophle pro Tonne Eisenerz. Die Wälder in ganz Europa waren am Ende als man "zum Glück" die Kohle entdeckte und die Wälder geschont werden konnten. Und ja, die paar JahreAbkühlung, Regen und mangel an Sonnesdtrahlung am Boden bedingt durch den Tambora waren verantwortlich für riesige Auswanderungswellen z.B. aus Irland, weil obendrein der Kartoffelkäfer wütete. Die Wälder waren nach 1000 Jahren Übernutzung trotzdem am Ende.

Natürlich gibt es immer viele Gründe, es ist nie einer alleine.
 
Du nicht und ich nicht, aber der Mensch kann das schaffen, also ein paar wenige in vielen tausend Jahren

Das ist völlig illusiorisch daran zu glauben,

dass jemals einer hier weg kommt,

bis zum Mars vlt., dann ist aber Ebbe.

Auch eine spätere intelligente Spezie wird ihren Lebensraum ausbeuten,

dann beginnt das Spiel von vorne. :D

Und wenn unser Zentralstern den Geist aufgibt, ist Ruhe im Karton,

dann waren wir nunmal nur eine temporäre Erscheinung im All.

Da werden irgendwo Neue kommen, und genauso wieder vergehen ...
 
Welche intelligente Spezies will den Planeten ausbeuten?
Das haben wir doch schon erledigt.
biggrin1.gif
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Die Wälder in ganz Europa waren am Ende als man "zum Glück" die Kohle entdeckte und die Wälder geschont werden konnten.
Was so nicht stimmt. Im Kurfürstentum Sachsen gab es schon im 16. Jahrhundert Forstgesetze und im 18. Jahrhundert mit die ersten Forstschulen. Dazu noch Personen wie Hans Carl von Carlowitz...
Archivwesen in Sachsen - Bestaendeuebersicht
Hans Carl von Carlowitz - Forstwirtschaft in Deutschland
 
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Was so nicht stimmt. Im Kurfürstentum Sachsen gab es schon im 16. Jahrhundert Forstgesetze und im 18. Jahrhundert mit die ersten Forstschulen. Dazu noch Personen wie Hans Carl von Carlowitz...
Deutschland war auch ziemlich dünn besiedelt. Mein Blick ging eher Richtung England und Frankreich. Und ja, mein Großvater hat im Thüringerwald, genauer gesagt im Fortamt Schmalkalden, schon in den Dreizigern und Vierzigern gegen übliche Fichten- und Kiefernplantagen gewettern und soliden Mischwald angepflanzt sowie möglichst diversifiziert, z.B. mit Douglasien. Das sind heute noch recht gesunde Wälder
 
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Das kann man so nicht sagen.
Wenn der Gierigste verschwindet, rückt der halt etwas weniger Gierige nach.
Das möge etwas Zeit schindern,
ändert aber nichts an der Tatsache,
dass wir hier nur Gäste sind. :D

So lange man genug Zeit schinden kann, bis die Gäste sich womöglich wie solche benehmen, scheint mir das eine ganz brauchbare Strategie zu sein. Einmal ganz davon angesehen, das wir keine bessere haben.
 
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Was so nicht stimmt. Im Kurfürstentum Sachsen gab es schon im 16. Jahrhundert Forstgesetze und im 18. Jahrhundert mit die ersten Forstschulen. Dazu noch Personen wie Hans Carl von Carlowitz...
Archivwesen in Sachsen - Bestaendeuebersicht
Hans Carl von Carlowitz - Forstwirtschaft in Deutschland

Laut Wiki hatten die Franken schon 300 Jahre lang Forstgesetzte, als in Sachsen jemand das Konzept Nachhaltigkeit ausformulierte und frühere Formen der systematischen, auf Dauerhaftigkeit ausgelegte Nutzung gab es seit der Antike vereinzelt. Aber das ändert nichts daran, dass Europa seit der Renaissance von der Substanz lebte. Diverse Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft sorgten selten für eine effektivere Nutzung der gleichen Ressourcen, sondern meist für den Zugriff auf zusätzliche, bislang unberührte. Waldgebiete wurden abgeholzt, Moore trockengelegt und vor allem wurde immer tiefer gepflügt. Die so erzielte Ertragssteigerung und der resultierende Bevölkerungsanstieg gründeten sich auf die Nutzung von Humusschichten, die zuvor nur als stilles, indirektes Reservoir in der Landschaft lagen, später aber direkt genutzt und verbraucht wurden. Das geht aber nur begrenzte Zeit gut, heute ist man in Europa quasi überall auf ständige Düngung angewiesen, weil im Boden nichts mehr drin ist, was man rausholen könnte. Willst du umgekehrt wissen, wie viele Menschen nachhaltig mit heimischem Anbau ohne technisierte Landwirtschaft ernährt werden könnten, musst du tatsächlich viele Jahrhunderte zurückblicken.
 
Ich sag mal so: wenn der Mensch sein unkontrolliertes Wachstum nicht absenkt wird es irgendwann die Natur tun. Dann aber massiv.
Von daher seh ich da jetzt kein Handlungsbedarf, bzw. wüsste ich auch nicht wie der real aussehen sollte.
 
Ja, daran werden auch die tropischen Regenwäldern verrecken,
Die tropischen Regenwälder sind keine Sauerstoffproduzenten, weil kein Humus aufgebaut wird. Ganz im Gegensatz zu nordischen Wäldern. Und was in Kanada und den USA platt gemacht wird, ist mehr, als im Amazonas. Redet nur keiner drüber, weil die Diskussion so schön auf ein Thema gelenkt wird, ohne den Blick auf alle Wälder weltweit zu werfen.

Und jeder einzelne Brandstifter im Regenwald argumentiert ebenso wie jeder SUV Fahrer in Deutschland oder jeder Billigfleischverteidiger: Ich alleine bin doch völlig unbedeutend, es sind die 7,5 Milliarden anderer Menschen.

Es ist sinnlos. Der Mensch kann leider keine globalen Probleme lösen.
 
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