Human-Population massiv senken

Ich selber sowieso nicht.;)

Damals zu Zeiten des kalten Krieges und die beiden Atommächte USA und UDSSR atomar hochgerüstet waren, haben Wissenschaftler behauptet, dass soviel Zerstörungspotential vorhanden war, das jeder Mensch auf der Erde (theoretisch) 70 mal sterben würde. Wenn es zu einen globalen Atomkrieg kommen würde.
Wenn die Verteilung eine andere ist und manche Regionen gar nicht getroffen werden, dann sieht das natürlich anders aus.

Was würdest du denn atomar angreifen? Doch keine Kleinstadt. Dafür interessiert sich niemand.

Die Strahlung wird sich auf jeden Fall global verteilen.

Richtig, aber die Erde ist riesengroß.
Ein Asteroid setzt mehr Energie frei und auch da überlebt noch genug.
 
Haben ja Forscher damals gemacht. Hatte ich geschrieben.
Sie hatten errechnet, dass jeder Mensch, mit dem damaligen Arsenal, theoretisch 70 mal sterben würde.

Und was ist mit den Leuten in Ubooten? Die triffst du damit nicht.
Dann gibt es noch die, die in Flugzeugen hocken. Auch die triffst du nicht.
Dann noch die drei in der ISS. :D
 
Sieht schlecht aus mit der Südseeinsel:
Das Eis der Erde schmilzt – "ein gigantisches Experiment" | heise online


Zumal auch da heute schon einige verstrahlt sind.
Kernwaffentests: Insel staerker verstrahlt als Tschernobyl - Spektrum der Wissenschaft

Zahlen zu den Atomwaffen gibt es auch:
US-Forscher stellen fest: Atomkrieg ist eine dumme Idee - Spektrum der Wissenschaft
Nuklearer Winter: Welche Folgen haette ein regionaler Atomkrieg fuer die Welternaehrung? - Spektrum der Wissenschaft
https://www.spektrum.de/news/welche-folgen-haette-ein-regionaler-atomkrieg-fuer-die-welternaehrung/1347744 schrieb:
Selbst ein regional beschränkter Atomkrieg zwischen Indien und Pakistan, bei dem maximal 100 Atombomben gezündet würden, hätte eine globale Hungerkrise zur Folge.
[...]
Da die Folgen zudem nicht nur auf China beschränkt wären und wohl weite Teile der Nordhalbkugel von Missernten betroffen wären (von der Not in Indien und Pakistan ganz zu schweigen), kalkulieren die Forscher damit, dass weltweit mindestens eine Milliarde Menschen als Folge des Kriegs akut vom Verhungern bedroht wären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, aber die triffst du nicht und Uboote haben den vorteil, dass sie auch mal längere Zeit unter Wasser fahren können.
Da findet sich schon eine schicke Südseeinsel, auf der Kokosnüsse und Honig fließen. :D
Vorher aber viel Spaß mit den Bienen, soweit ich gehört habe, gefällt denen überhautp nicht, wenn man ihnen den Honig abgreift.:D
Und von Kokosnüssen allein kann man ja schlecht leben. Tom Hanks jedenfalls ist irgendwann wahnsinnig geworden.:ugly:
 
Hast du dafür ein paar Beispiele?:)
Ausser den "Lemmingen".:D

Das Paradebeispiel: Marienkäfer. Wenn genug Futter da ist, vermehren die sich wie blöd und fressen sich anschließend gegenseitig das Futter weg. 99,99999% (Fantasiewert, keine Ahnung wie viel das genau sind und gerade zu faul um nachzuschauen ...) verenden, der Rest hat wieder gescheite Lebensbedingungen und das ganze Spiel geht zyklisch von vorne los.

Wer kann sagen, dass es bei uns nicht genauso und der Zyklus nicht einfach nur etwas länger ist? Wie gesagt, wir sind eine sehr junge Art auf diesem Planeten. Was uns auf jeden Fall eigen ist: Ein Hang zu Extremen, nämlich entweder kompletter Sorglosigkeit oder totaler Panik, dass wir als Art draufgehen könnten.

Ein Atomkrieg sollte dafür reichen.

Ein weltweiter nuklearer Krieg zerstört in erster Linie die menschliche Zivilisation, nicht unbedingt die Spezies Mensch. Wir sind recht anpassungsfähig - nicht nur hinsichtlich Intelligenz, sondern auch was ganz simple Überlebensmechanismen angeht. Wir können unsere Körpertemperatur regeln und unspezifische Nahrung aufnehmen, haben keine besonderen Limitationen hinsichtlich unseres Reproduktionsverhaltens etc.. Wenn wir müssen, sind wir fast wie Ratten.

Beispielsweise ist Radioktivität tendenziell ungesund, aber abseits tödlicher Hotspots eher eines von zig anderen Mutagenen. Viele werden erkranken, einige werden steril, andere passen sich an. Das Leben geht weiter.

Es *kann* natürlich sein, dass wir die Erde (für uns) - nicht nur durch einen nuklearen Schlagabtausch - gänzlich unbewohnbar machen, muss aber nicht. Wenn wir davon sprechen, die Erde zu retten, geht es in erster Linie darum, uns als Spezies zu retten. Und dabei geht spezifisch sogar erst einmal eher um Lebensqualität als um das grundsätzliche Weiterbestehen unserer Art.
 
Wer kann sagen, dass es bei uns nicht genauso und der Zyklus nicht einfach nur etwas länger ist? Wie gesagt, wir sind eine sehr junge Art auf diesem Planeten. Was uns auf jeden Fall eigen ist: Ein Hang zu Extremen, nämlich entweder kompletter Sorglosigkeit oder totaler Panik, dass wir als Art draufgehen könnten.

Weil wir reflektierende Lebewesen sind. Wir wissen, was um uns herum passiert, sind ja größenteils selbst dafür verantwortlich.
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass das Leben endlich ist.
 
Das Paradebeispiel: Marienkäfer.
Was Du meinst ist der Jäger-Beute Zyklus. Das ist etwas anderes, als eine komplette Ausrottung.
Zwar gibt es, schaut man auf neuere Forschung zu Säugetieren, auch bei höheren Arten so etwas
wie Kriegszüge, z.B. bei Schimpansen oder Killerwalen, aber deas gefährdet niemals die Art. Auch
der Mensch hat vermutlich schon zur Steinzeit als Jäger und Sammler zum eigenen Überleben
anderen Horden das Futter und die Frauen weggenommen, ausgerottet wurden sie dadurch nicht.
Raeuber-Beute-Beziehung – Wikipedia

Ich finde den link gerade nicht, aber die menschliche Art wurde vor Äonen auf eine Restpopulation
von ca. 3000 Exemparen reduziert. Zumindest legt das unsere sehr enge gegenseitige Verwandt-
schaft und die begrenzte Anzahl an unterschiedlichen Mitochondrien nahe. Das waren vermutlich
Umweltkatastrophen. Die Restpopulation wird im Raum des heutigen Südafrikas vermutet, wenn
ich den Artikel noch richtig im Kopf habe. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.
 
So genug Facebook.
Die Demos gegen SUVs mit den Demos gegen Juden in der Weimarer Republik verglichen.

Politische Ecke: CDU
 
Behaupten kann man viel wenn der Tag lang ist!

Der Vergleich ist absurd, die Demonstrationen im Moment gegen SUV und Autos allgemein, aber genauso.
Durchgeführt und teilgenommen von Leuten die keinen blassen Schimmer von der Realität haben!
 
Die Demonstrationen gegen SUVs sind kein Quatsch, ich sehe es nur so, dass da etwas von oben kommen muss. Der Mensch ist schwach und wenn ich einen SUV Fahrer persönlich angreife bringt das gar nichts.

Kehr dem Laden endlich den Rücken. Da treibt man sich doch nicht freiwillig rum.
Na hast eigentlich recht, bin nur noch dort wegen einigen Gruppen (Interrail, Arduino und Co)
 
Durchgeführt und teilgenommen von Leuten die keinen blassen Schimmer von der Realität haben!
Weil ja nur die "Klimakirche" behauptet, dass CO2 an den Klimaveränderungen schuld ist und jeder aufgeklärte besorgte AfD Wähler weiß, dass das alles nur Humbug ist, um Forschungsgelder zu bekommen. Darum geht es, oder habe ich Dich falsch verstanden?

Und natürlich ist es völlig egal, ob wir 3to Autos mit wahnsinnigem Spritverbrauch nutzen, die Staus produzieren und für Rasermörder als Waffe dienen, weil es ja gegen jede Vernunft wäre, mit kleinen angepassten 2l Fahrzeugen seinen Individualverkehr zu betreiben. 2l Autos sind doch, glaubt man bestimmten Menschen, nur etwas für Sozioökoschwuchteln und wenn man den gesamten Energieverbrauch der Erde sieht, spielt es doch überhaupt keine Rolle, ob ich auf dem Weg zum Bäcker einen Liter Benzin verbrate, Oder worum geht es Dir?

Sparpotential gibt es reichlich, insbesondere Fahrzeuge bieten massive Einsparmöglichkeiten. Mein nächstes Fahrzeug für die Stecken von 20-60km wird so etwas, alles bis 20km mache ich mit dem Fahhrad, alle Langstecken aktuell mit dem Zug und Elektroroller, bis es sinnvolle 2l Autos gibt.
Renault TWIZY – Elektroflitzer fuer die Stadt

Wie schön wäre es, wenn weltweit nur noch sparsame Fahrzeuge verkauft würden. Aber solange wir die Verschwendung vorleben, will das jeder und meint, wenn die das machen, kann ich das auch. Was Du machst, Don, musst Du mit Deinem Gewissen klar machen und wenn Dich Deine Enkel fragen, kannst Du ihnen ja erklären, warum es Dein angebliches demokratisches Grundrecht ist, über Umweltverschmutzung zu lachen und so viel Dreck wie möglich zu produzieren. Das ist einzig Deine Verantwortung. Vermutlich wirst Du aber als guter Katholik einfach für Deine Umweltsünden beichten und dann ist ja alles gut. So machen das wahre Gläubige. Naturwissenschaftler gehen anders vor.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was Du meinst ist der Jäger-Beute Zyklus. Das ist etwas anderes, als eine komplette Ausrottung.

Es ist m.M. unerheblich, durch welches arttypische Verhalten sich eine Art an den Rand der Ausrottung bringt - mein Punkt ist der, dass es eben zumeist nur der Rand der Ausrottung ist und sich das Ganze selbst reguliert. :)

Auch der Mensch kann sich nur so lange explosionsartig vermehren, wie er die Ressourcen dafür vorhanden sind. Reichen die Ressourcen nicht mehr, gibt es erst Verteilungskämpfe und Kannibalismus (beim Menschen zumeist im übertragenen, beim Marienkäfer im wörtlichen Sinne) und schließlich kollabiert die Population. Ab einem gewissen Grad der Reduktion reichen die Ressourcen jedoch wieder, können sich sogar erholen; gleichermaßen die Population und das Spiel geht von vorne los.

Beim Menschen ist es komplexer, aber trotz unserer grundsätzlichen (aber häufig ungenutzten) Fähigkeiten der Abstraktion und Reflexion nicht unbedingt erfassbar. Und es widerspricht unserem Selbstverständnis einzuräumen, das auch wir womöglich trotz all unserer Errungenschaften natürlichen Zyklen unterworfen sind. Aus Perspektive des Planeten ist es aber unerheblich, ob Marienkäfer die Blattläuse und damit sich selbst dezimieren und womöglich eine Unterart Marienkäfer die andere Unterart verdrängt oder ob sich Menschen gegenseitig Kernwaffen auf die Köpfe werfen, um letztlich auch nur ganz primitive territoriale Ansprüche durchzusetzen.

Das ist im Kern nichts anderes, als wenn eine Schimpansenhorde mit Steinen und Knüppeln bewaffnet gegen eine andere zieht. Das sind durchaus unterschiedliche Maßstäbe, aber trotzdem ein Nichts im Maßstab einer Evolution, die in Jahrmillionen atmet. Wenn wir uns selbst und einen Großteil der irdischen Flora und Fauna nach rund Millionen Jahren Mensch aus der Existenz expedieren, kräht kein Hahn (sofern einer überlebt) danach. Ebenso wenig, wenn wir erneut bei verstreuten Gruppen anfangen, die durch die Steppe ziehen. Statt auf Raubtiere (die sind ja ausgerottet) müssen die dann auf radioaktive Hotspots achten. Irgendwas ist ja immer ... :D
 
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