Hinweise auf i7-2700K - Warten auf Sandy Bridge E oder Abrundung nach oben?


Mein 2600K. Die genutzte TDP lässt sich ja auslesen. Danach takten die Sandys ihre Turbostufen. Ich nehme dafür ein Tool von Intel selbst.
Mit 4,3 GHz (bei Standard-TDP von 95W) war mir noch nicht möglich, mit Anwendungen (auch mit sehr anspruchsvollen) mehr als 88W Leistung zu erzeugen. Mit allen Cores aktiv, versteht sich.
Auch mit den üblichen Brutalo-Programmen wie Coredamage bleibt alles im 80er-Bereich. Allerdings da nur bei 4,1 GHz.

Da die höchste Turbostufe ja einem einzelnen Core vorbehalten ist, sollte es kein Problem sein, die Verlustleistung bei 4 GHz und einem aktiven Core sehr deutlich unter der Standard-TDP zu halten. Mit Box-Lüfter.
 
Und vergisst du auch nicht darauf, die GPU auszulasten?

Die 15 Watt sind eher vernachlässigbar... die TDP bei den entsprechend vergleichbaren XEONs ohne IGP liegt bei 80 Watt. Da kommt man mit einem Kern nie dran, auch nicht mit 5 GHz.
Außerdem habe ich den Verdacht, dass dafür eine gewisse TDP-Reserve in der Hinterhand gehalten wird - ich habs zum Verrecken nicht geschafft, die TDP auf mehr als 89 Watt zu bringen (für kurzfristige Lastspitzen sind auch 118 W vorgesehen), ohne das eine Stufe runtergeschaltet wurde.

edit:
Die Taktfrequenzen in dem verlinkten Beitrag oben kommen dadurch zustande, dass der Vcore dabei relativ hoch war... mit ein bissel weniger Saft taktet er nicht so schnell runter - klar, die Verlustleistung sinkt bei weniger Vcore überproportional stark.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intel wird wohl auch etwas von dem Geld bekommen. ;)

Im Grunde ist es die übliche Salamitaktik, das macht ja nicht nur Intel. Das Weihnachtgeschäft steht vor der Tür, da kann man ein dünnes Scheibchen drauflegen. Sinn macht das schon, finde ich.
Macht ja nichts, wenn der 2700K den Preis des 2600K bekommt und die kleineren Modelle dadurch preislich nach unten rutschen.
 
Das wird ein Schritt sein (glaub ich mal auch) , um AMD das wasser abzugraben , zwecks seinen 4,2ghz Monster ... da stellt sich nur die Frage, warum erst demnächst .
Weil Bulldozer hätte ja schon am Start sein können, oder wissen die mehr als wir ? :schief:

Intel dürfte keinerlei Entwicklungsaufwand bei dieser CPU haben. Vermutlich liegen die Dinger sogar schon seit Monaten auf Halde - es ist ja nun wirklich kein Geheimnis, dass man die aktuelle Sandy Bridge U Fertigung auch als 3000K verkaufen könnte, ohne das es Stabilitätsprobleme gibt.
Die jetzige Vorstellung könnte also eine Reaktion auf die Auslieferung ersten Endkunden Siliziums durch AMD sein. Es zeichnete sich ja schon sehr lange ab, dass AMD zuerst die Serverversionen starten will -> Intel konnte die Markteinführung leicht schnellerer Sandy Bridges davon abhängig machen und sich darauf verlassen, diese zumindest zeitgleich mit Zambezi am Markt zu haben.

Würde mich nicht einmal wundern, wenn sie, bis die Fertigungsprobleme bei GF bekannt wurden, sogar Pläne für 2800K oder 2900K ausgearbeitet hatten.
 
Immer diese Verschwörungstheorien. ;)
Die 2500/2600er, ob mit K oder ohne, sind jetzt schon eine geraume Zeit auf dem Markt. Da ist es wohl nicht ungewöhnlich, mal ein kleines Speedupdate zu bringen - es sind schon 9 Monate vergangen, wird Zeit das Intel wieder was wirft für den Consumermarkt.
 
Immer diese Verschwörungstheorien. ;)
Die 2500/2600er, ob mit K oder ohne, sind jetzt schon eine geraume Zeit auf dem Markt. Da ist es wohl nicht ungewöhnlich, mal ein kleines Speedupdate zu bringen - es sind schon 9 Monate vergangen, wird Zeit das Intel wieder was wirft für den Consumermarkt.


Das hat nix mit Verschwörung zu tun. Das würde jede andere Firma auch machen die weis das nen Produkt vom Mitbewerber kommt das ähnlich gut zum eigenen Produkt ist. Zu mal ja AMD den Bulli Preislich sowie auch leistungsmäßig gehen den 2600´er stellt.

Ich könnte mir dies so vorstellen:

2700k ~ 300$
FX-8150 ~ 300$
2600K ~ 275$

Damit müsste AMD auch die Preise nach unten korrigieren da der FX ja nur auf 2600´er Niveau liegt. In meinen Augen sieht es so aus das sich Intel nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will und weiter den starksten Consumer Chip haben will.
 
Ich sehe das etwas anders... aber dass es am Bulldozer im Allgemeinen liegt, halte ich schon für richtig. Alles wartet auf das Teil - auch Intel - und irgendwie geht es deshalb nicht weiter. Wenigstens Cray muss nicht warten, die werden schon beliefert. Ohne Bulli am Horizont wären schnellere Sandys schon längst da. So lange musste man in den letzten Jahren noch nie auf einen Speedupdate von Intel warten. Jetzt kommt der Bulli ja und den Termin können die bei AMD einfach nicht mehr verschieben, das wäre extrem böse. Und Intel macht auch endlich mit Business as usual weiter. Den Göttern sei getrommelt.
Die V-Theoretiker können ja spekulieren - Oh, die von Intel bezahlten Informanten bei AMD haben ihnen gesteckt, dass der Bulli ein Knaller wird, deshalb bereitet sich Chipzilla darauf vor, schnell einen mächtig getunten Sandy auf den Markt zu bringen. Haben sie ja schonmal gemacht, gegen den GigaHertz-Athlon, das ging aber in die Hose. ;)
Oder eben der Bulli kommt mit Ach und Krach an den den 2600K ran, nur dass er dafür mächtig an der Steckdose nuckeln muss. Also lehnen sich die Intelianer entspannt zurück und machen endlich ganz normal weiter ihr Ding. Noch ein, zwei schnellere Sandys (nicht zu schnell - schließlich braucht man ja Argumente für Ivy) und dann Umstieg auf Ivy Bridge.
 
Wenns so kommt, dann ist das nur eine Modellpflege, wie bei Intel üblich.
Demnach wird anschließend der 2600k verschwinden, hat man beim i7 920 und beim i5 750 gesehen.
der 2700 wird denke ich ein bis 2 Stufen höheren Multi haben.

beim i5 760 wars sogar so, dass der weniger verbraucht hat als der 750. Das hing mit Verbesserungen in der Fertigung zusammen,
aber vielleicht ist das ja beim 2700 auch so.
 
/sign

Natürlich beobachtet Intel den Markt und passt sich entsprechend an. Aber die Modellpflege ist schon lange überfällig und sie wäre so oder so gekommen - Bulli hin oder her.
 
2700k ~ 300$
FX-8150 ~ 300$
2600K ~ 275$

In ist in lezter Zeit immer so vorgegangen dass man bei solch kleinen Updates das Vorgängermodell aus dem Programm genommen hat. Also wenn man einen 2700k bringt gehe ich davon aus das er nach einer kurzen Anlaufphase das gleiche kostet wie der 2600k, folglich etwa 250€

mfg
 
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